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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Verb%C3%A4ndeliste&amp;diff=10261</id>
		<title>Verbändeliste</title>
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		<updated>2011-07-08T10:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Kritik Verbändeliste */ Kritik ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/lobbylisteaktuell.pdf öffentliche Liste], in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung -&lt;br /&gt;
eintragen können. Name, Kontaktdaten, Vorstand und Geschäftsführung, Interessenbereich und&lt;br /&gt;
der Anzahl der Mitglieder werden in der Liste angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit sind 2110 Verbände registriert (Stand: April 2011), jedoch ist die Eintragung selbst für&lt;br /&gt;
Verbände freiwillig und damit nicht, wie oft fälschlicherweise behauptet, Voraussetzung für die&lt;br /&gt;
Teilnahme an einer Anhörung im Bundestag. Die Verbändeliste ist kein [[Lobbyregister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik Verbändeliste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion um ein verpflichtendes&lt;br /&gt;
Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste: ''„Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten&lt;br /&gt;
stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen&lt;br /&gt;
Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und&lt;br /&gt;
E-Mail-Adressen.“''&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus der Bundestagsdebatte vom 7. April 2011, Originalquelle und&lt;br /&gt;
weitere Details siehe&lt;br /&gt;
[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/&lt;br /&gt;
Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag], Lobbycontrol-Blog vom 18. Mai 2011, abgerufen am 6.&lt;br /&gt;
Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst allerdings weder die Lobbybüros der Unternehmen noch Lobby- und&lt;br /&gt;
PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade&lt;br /&gt;
bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die&lt;br /&gt;
marktliberale [[Stiftung Marktwirtschaft]] – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind&lt;br /&gt;
nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben über Budgets oder Geldquellen und die Namen&lt;br /&gt;
der tätigen Lobbyisten. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter&lt;br /&gt;
einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen&lt;br /&gt;
steckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.linksnet.de/de/artikel/23782 Licht in den Lobby-Dschungel] Interview mit&lt;br /&gt;
Ulrich Müller von LobbyControl im Oktober 2008, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eintragung bringt keine Vorteile===&lt;br /&gt;
Anders als regelmäßig behauptet, bringt die Eintragung in die Verbändeliste keinen Vorteil. Zwar steht in der Geschäftsordnung, dass nur Vertreter registrierter Verbände als Experten in den Bundestag geladen werden dürfen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/go_btg/anlage2.html Anlage 2 der Geschäftsordnung des deutschen Bundestages] bundestag.de, abgerufen am 08.07.11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
diese Regelung wurde jedoch, durch eine Auslegungsentscheidung des Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, vom 18. Oktober 1979 &amp;lt;ref&amp;gt;Antwort des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung auf eine Anfrage von LobbyControl vom 12. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; außer Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Marc_Oliver_Bettz%C3%BCge&amp;diff=10231</id>
		<title>Marc Oliver Bettzüge</title>
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		<updated>2011-07-07T12:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Kategorie &amp;quot;unvollständig&amp;quot; eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porf. Dr. Marc Oliver Bettzüge ist seit 2007 Stiftungsprofessor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Energiewirtschaft, an der Universität zu Köln und geschäftsführender Direktor des [[Energiewirtschaftliches Institut | Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln]] (EWI).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/enquete/wachstum/biografien/bettzuege.html Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge] Bundestag.de, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Institut hat, gemeinsam mit der [[Prognos AG]] die Studie &amp;quot;[http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/energieszenarien_2010.pdf Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung]&amp;quot; erstellt, auf dessen Basis die Bundesregierung im Jahre 2010 ihr Energiekonzept erarbeitete. Ein Teil dieses Konzeptes war die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* Seit 2010 Professor für Energiewirtschaft an der Universität zu Köln und geschäftsführender Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Partner und Geschäftsführer mit dem Schwerpunkt Konzernstrategie und Energiewirtschaft der &amp;quot;The Boston Consulting Group&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion im Fach Volkswirtschaftslehre mit dem Thema &amp;quot;&amp;quot;Financial Innovation from a General Equilibrium Perspective&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Studium der VWL und der Mathematik in Bonn, Cambridge und Berkeley&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/enquete/wachstum/biografien/bettzuege.html Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge] Bundestag.de, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Bettzüge ist seit Januar 2011 Mitglied der Enquetekommission &amp;quot;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität&amp;quot; des deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Bettzüge war als Direktor maßgeblich an der Erstellung der Studie &amp;quot;[http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/energieszenarien_2010.pdf Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung]&amp;quot; beteiligt, die der Bundesregierung bei der Erstellung Ihres Energiekonzeptes 2010 als Basis diente. Die Studie geriet in die Kritik der Medien, da sowohl das [[Energiewirtschaftliches Institut | EWI]], als auch die Professur von Herr Bettzüge massiv von der Energiewirtschaft gefördert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,714013,00.html Regierungsgutachter steht Stromkonzernen nahe] Spiegel-Online 27. August 2010, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-08/rwe-eon-energiekonzept-koeln Atom-Gutachter bekommen Geld von RWE und E.on] zeit.de 26 August 2010, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Marc_Oliver_Bettz%C3%BCge&amp;diff=10230</id>
		<title>Marc Oliver Bettzüge</title>
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		<updated>2011-07-07T12:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Seite angelegt und grundlegend bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Porf. Dr. Marc Oliver Bettzüge ist seit 2007 Stiftungsprofessor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Energiewirtschaft, an der Universität zu Köln und geschäftsführender Direktor des [[Energiewirtschaftliches Institut | Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln]] (EWI).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/enquete/wachstum/biografien/bettzuege.html Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge] Bundestag.de, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Institut hat, gemeinsam mit der [[Prognos AG]] die Studie &amp;quot;[http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/energieszenarien_2010.pdf Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung]&amp;quot; erstellt, auf dessen Basis die Bundesregierung im Jahre 2010 ihr Energiekonzept erarbeitete. Ein Teil dieses Konzeptes war die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* Seit 2010 Professor für Energiewirtschaft an der Universität zu Köln und geschäftsführender Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Partner und Geschäftsführer mit dem Schwerpunkt Konzernstrategie und Energiewirtschaft der &amp;quot;The Boston Consulting Group&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion im Fach Volkswirtschaftslehre mit dem Thema &amp;quot;&amp;quot;Financial Innovation from a General Equilibrium Perspective&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Studium der VWL und der Mathematik in Bonn, Cambridge und Berkeley&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/enquete/wachstum/biografien/bettzuege.html Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge] Bundestag.de, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Bettzüge ist seit Januar 2011 Mitglied der Enquetekommission &amp;quot;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität&amp;quot; des deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Bettzüge war als Direktor maßgeblich an der Erstellung der Studie &amp;quot;[http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/energieszenarien_2010.pdf Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung]&amp;quot; beteiligt, die der Bundesregierung bei der Erstellung Ihres Energiekonzeptes 2010 als Basis diente. Die Studie geriet in die Kritik der Medien, da sowohl das [[Energiewirtschaftliches Institut | EWI]], als auch die Professur von Herr Bettzüge massiv von der Energiewirtschaft gefördert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,714013,00.html Regierungsgutachter steht Stromkonzernen nahe] Spiegel-Online 27. August 2010, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-08/rwe-eon-energiekonzept-koeln Atom-Gutachter bekommen Geld von RWE und E.on] zeit.de 26 August 2010, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=European_Council_on_Foreign_Relations&amp;diff=10190</id>
		<title>European Council on Foreign Relations</title>
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		<updated>2011-07-06T13:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = European Council on Foreign Relations&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Denkfabrik&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Außen - und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2007&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = London&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.ecfr.eu ecfr.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''European Council on Foreign Relations''' ist eine europaweite Denkfabrik zur europäischen Außen- und Sicherheitspolitik mit Büros in London, Berlin, Madrid, Paris, Sofia und Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ECFR wurde im Oktober 2010 ins Leben gerufen. Seine Ziele sind es eine europaweite Debatte über die Entwicklung einer wertgeleiteten, kohärenten und effektiven europäischen &lt;br /&gt;
Außenpolitik zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder==&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Polenz]] MdB, Chairman of the Bundestag Foreign Affairs Committee&lt;br /&gt;
* [[Hans Eichel]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* [[Joschka Fischer]]&lt;br /&gt;
* [[Cem Özdemir]]&lt;br /&gt;
* Daniel Cohn-Bendit (Member of European Parliament)&lt;br /&gt;
* Karl-Theodor zu Guttenberg  former Defence Minister&lt;br /&gt;
* Gerhard Cromme  Chairman of the Supervisory Board of the [[ThyssenKrupp]]&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Müller]] [[Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft]] (BDEW)&lt;br /&gt;
* [[Roland Berger]] (Founder and Honorary Chairman, Roland Berger Strategy Consultants GmbH)&lt;br /&gt;
* Annette Heuser Executive Director, Bertelsmann Foundation Washington DC&lt;br /&gt;
* Andre Wilkens (Director for International Relations, Stiftung Mercator)&lt;br /&gt;
* Gerald Knaus (Chairman of the European Stability Initiative and Carr Center Fellow)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ischinger (Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Münchau (Eurointelligence ASBL)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel (Austria) - MP; former Chancellor&lt;br /&gt;
* Michael Stürmer (Chief Correspondent, Die Welt)&lt;br /&gt;
* Pascal Lamy Honorary President, Notre Europe and Director-General of WTO; former EU Commissioner&lt;br /&gt;
* u.a. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ecfr.eu/content/council/ ECFR's Board and Council] abgerufen am 9. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Gründungsmitglieder und wichtige Unterstüter des ECCFR sind: &lt;br /&gt;
*[[Open Society Foundations]]	&lt;br /&gt;
*[[Communitas Foundation]]&lt;br /&gt;
*[[FRIDE]]&lt;br /&gt;
*[[Stiftung Mercator]]	&lt;br /&gt;
*[[Unicredit]]	&lt;br /&gt;
*[[Steven Heinz]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ecfr.eu/content/council/ ECFR's Board and Council] abgerufen am 9. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des ECFR ist auf die Entwicklung einer gemeinsamen europäische Außenpolitik gerichtet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkfabrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<title>European Council on Foreign Relations</title>
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		<updated>2011-07-06T13:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = European Council on Foreign Relations&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Denkfabrik&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Außen - und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2007&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = London&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.ecfr.eu ecfr.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''European Council on Foreign Relations''' ist eine europaweite Denkfabrik zur europäischen Außen- und Sicherheitspolitik mit Büros in London, Berlin, Madrid, Paris, Sofia und Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ECFR wurde im Oktober 2010 ins Leben gerufen. Seine Ziele sind es eine europaweite Debatte über die Entwicklung einer wertgeleiteten, kohärenten und effektiven europäischen &lt;br /&gt;
Außenpolitik zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder==&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Polenz]] MdB, Chairman of the Bundestag Foreign Affairs Committee&lt;br /&gt;
* [[Hans Eichel]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* [[Joschka Fischer]]&lt;br /&gt;
* [[Cem Özdemir]]&lt;br /&gt;
* Daniel Cohn-Bendit (Member of European Parliament)&lt;br /&gt;
* Karl-Theodor zu Guttenberg  former Defence Minister&lt;br /&gt;
* Gerhard Cromme  Chairman of the Supervisory Board of the [[ThyssenKrupp]]&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Müller]] [[Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft]] (BDEW)&lt;br /&gt;
* [[Roland Berger]] (Founder and Honorary Chairman, Roland Berger Strategy Consultants GmbH)&lt;br /&gt;
* Annette Heuser Executive Director, Bertelsmann Foundation Washington DC&lt;br /&gt;
* Andre Wilkens (Director for International Relations, Stiftung Mercator)&lt;br /&gt;
* Gerald Knaus (Chairman of the European Stability Initiative and Carr Center Fellow)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ischinger (Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Münchau (Eurointelligence ASBL)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel (Austria) - MP; former Chancellor&lt;br /&gt;
* Michael Stürmer (Chief Correspondent, Die Welt)&lt;br /&gt;
* Pascal Lamy Honorary President, Notre Europe and Director-General of WTO; former EU Commissioner&lt;br /&gt;
* u.a.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ecfr.eu/content/council/ ECFR's Board and Council] abgerufen am 9. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Gründungsmitglieder und wichtige Unterstüter des ECCFR sind: &lt;br /&gt;
*[[Open Society Foundations]]	&lt;br /&gt;
*[[Communitas Foundation]]&lt;br /&gt;
*[[FRIDE]]&lt;br /&gt;
*[[Stiftung Mercator]]	&lt;br /&gt;
*[[Unicredit]]	&lt;br /&gt;
*[[Steven Heinz]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des ECFR ist auf die Entwicklung einer gemeinsamen europäische Außenpolitik gerichtet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkfabrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<title>Lobbyregister EU</title>
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		<updated>2011-06-27T13:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein verpflichtendes, umfassendes und robustes [[Lobbyregister]] für die Institutionen der Europäischen Union (EU) gibt es derzeit nicht. Im Juni 2008 führte die EU-Kommission im Rahmen der Europäischen Transparenzinitiative (ETI) das freiwillige ''Register der Interessenvertreter'' ein. Daneben führt das EU-Parlament seit 1996 eine Liste der beim Parlament akkreditierten Interessensvertreter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2011 wurde schließlich ein gemeinsames Register der EU-Kommission und des Parlaments unter dem Titel [http://europa.eu/transparency-register/index_de.htm  „Transparenzregister“] eingeführt. Das Transparenzregister ersetzt das vorherige Register der Kommission und die Liste des Parlaments. Eintragungen in das Tranparenzregister bleiben zunächst auf freiwilliger Basis. Für den Rat ist bisher kein entsprechendes Register geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund Lobbyregister in der EU ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Schritt in Richtung Transparenz bei Lobbyismus machte 1996 das EU-Parlament mit der Einführung eines ersten Lobbyregisters sowie eines Verhaltenskodex für Lobbyisten. Das Register ist seit 2003 öffentliche auf der Webseite des Parlaments abrufbar. In dem Register konnten sich Lobbyisten freiwillig registrieren um einen vereinfachten Zugang zum Parlament zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?language=de&amp;amp;type=IM-PRESS&amp;amp;reference=20080414FCS26495 EU-Lobbyismus im Blickpunkt] EP Dossier vom 24. Juni 2008. Abgerufen am 22. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bei der Akkreditierung anzugebenden Daten beschränkten sich jedoch auf den Namen der/des LobbyistIn und den der beauftragenden Organisation. Ersichtlich wurde daher nicht, mit welchen Abgeordneten oder Parlamentsmitarbeitenden Gespräche geführt wurden, mit welchem Ziel Lobbyarbeit betrieben wurde oder welche finanziellen Ressourcen zu diesem Zweck eingesetzt wurden. Bei LobbyistInnen, die nicht für einen Verband oder ein Unternehmen direkt arbeiteten, sondern für eine Lobby-Agentur, blieb auf diese Weise der Kunde der Agentur, d.h. der eigentliche Auftraggeber, ebenfalls unsichtbar. Nach letztem Stand (17. Mai 2011) waren 3.912 LobbyistInnen beim Parlament akkreditiert, die für 1.762 Auftraggeber arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 führte auch die Europäische Kommission ein freiwilliges Lobbyregister. Es enthielt zwar mehr Angaben als die Liste des EU-Parlaments, dafür fehlten hier wiederum die Namen der für die jeweiligen Lobby-Akteure arbeitenden LobbyistInnen. Eingetragen hatten sich nach letztem Stand (20. Mai 2011) 3.937 Lobby-Organisationen. Darunter finden sich u.a. 1.023 Wirtschaftsverbände, 503 Unternehmen, 970 Nicht-Regierungsorganisationen sowie 121 Think Tanks. Die Zahlen verdeutlichen bereits, dass bei weitem nicht alle in Brüssel Lobbyarbeit betreibenden Unternehmen, Agenturen, Verbände und Organisationen in dem Register vertreten waren. Mehrere der größten deutschen Konzerne, wie z.B. die Deutsche Bank und die Metro AG tauchten nicht auf, obwohl sie in Brüssel Lobbybüros unterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/infos/codeofconduct.do?locale=de#de Verhaltenskodex für Interessenvertreter (Lobbyisten) der EU-Kommission] abgerufen am 20. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schwachpunkt des Registers war die fehlende systematische und unabhängige Überprüfung der von den Lobby-Akteuren gemachten Angaben, z.B. zu Lobbyaufwendungen, sowie nicht ausreichende Sanktionsmöglichkeiten zur Ahndung von Verstößen gegen die Verhaltensregeln. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/infos/submitcomplaint.do;REGRINSID=XDRLNWnTWhJXPG0N4d2zv4086fjbycfDJ2gvryTV0D5nnL6N5GRf!-1736869322 Beschwerdeformular der EU-Kommission] abgerufen am 20. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2010 einigten sich EU-Kommission und EU-Parlament nach zweijähriger Verhandlungsdauer auf ein gemeinsames Lobbyregister unter dem offiziellen Titel „Transparenzregister“. Es wurde am 23. Juni 2011 eingeführt und fasst die bisher getrennten Lobbyregister von Kommission und Parlament zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transparenzregister==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2010 einigten sich EU-Kommission und EU-Parlament nach zweijähriger Verhandlungsdauer auf ein gemeinsames Lobbyregister unter dem offiziellen Titel &amp;quot;Transparenzregister&amp;quot;. Das Transparenzregister wurde am 23. Juni 2011 eingeführt und fasst die bisher getrennten Lobbyregister von Kommission und Parlament zusammen. Wie bisher bei der Liste der Interessenvertreter des EU-Parlaments stellt die Eintragung in das Register die Voraussetzung für den Zugang zum Parlament für LobbyistInnen dar. Ein Vorteil ist, dass nun wesentlich mehr Daten über Auftraggeber, Budget und Lobbyziele öffentlich gemacht werden müssen. Weiterhin wird eine Unterteilung eingeführt in Vertreter von Partikularinteressen, Vertreter der Zivilgesellschaft und Vertreter staatlicher Behörden. Für EU-Bürger gibt es damit nun eine zentrale Anlaufstelle für Informationen über Lobbyaktivitäten in der EU.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2011-0222+0+DOC+XML+V0//DE#top Interinstitutionelle Vereinbarung zwischen Parlament und Kommission über ein gemeinsames Transparenzregister] abgerufen am 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Implementierung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Implementierung des Registers wird ein gemeinsames Register-Sekretariat von Parlament und Kommission eingerichtet. Die Kompetenz für die Ausstellung von Lobby-Pässen für das Parlament bleibt weiterhin beim Parlament. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Übergangszeit von 12 Monaten haben die in den beiden bisherigen Listen registrierten Organisationen die Möglichkeit, sich in das neue Register einzutragen. Zwei Jahre nach der Einführung des Registers soll es eine Evaluation durch Parlament und Kommission geben. Das Parlament hat sich noch im Mai 2011 für eine Erweiterung des Registers ausgesprochen, die [[Lobby-Akteure]] zur Eintragung verpflichten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzielle Angaben===&lt;br /&gt;
Wie im bisherigen Register der EU-Kommission müssen bei einer Eintragung ins Register Angaben über Lobbyaufwendungen abhängig vom Umsatz des Beratungsunternehmens gemacht werden. Beratungsunternehmen, Anwaltskanzleien und selbstständige Berater müssen ihren durch Lobbytätigkeiten erzielten Umsatz nach folgendem Muster offenlegen: &lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Umsatz in Euro&lt;br /&gt;
! Stufengröße in Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 - 499.999&lt;br /&gt;
| 50.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 500.000 - 1.000.000&lt;br /&gt;
| 100.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt;1.000.000&lt;br /&gt;
| 250.000 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbände und Unternehmen, die ''in-house''-LobbyistInnen beschäftigen, müssen ihre Lobbyausgaben schätzen. Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks und Forschungsinstitute sowie Organisationen, die Kirchen und religiöse Gemeinschaften vertreten, müssen ihr Gesamtbudget gemeinsam mit einer Aufschlüsselung ihrer Hauptfinanzierungsquellen angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sanktionsmöglichkeiten===&lt;br /&gt;
Tabelle der Maßnahmen, die im Falle der Nichteinhaltung des Verhaltenskodex zur Verfügung stehen&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Art der Nichteinhaltung&lt;br /&gt;
! Maßnahme&lt;br /&gt;
! Erwähnung der Maßnahme im Register&lt;br /&gt;
! Entzug des Zugangsausweises zum EP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrlässige Nichteinhalung, die sofort korrigiert wird&lt;br /&gt;
| Schriftliche Benachrichtigung mit Bestätigung der Tatsachen und ihrer Korrektur &lt;br /&gt;
| Nein&lt;br /&gt;
| Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Absichtliche Nichteinhaltung des Kodex, die eine Verhaltensänderung oder Korrektur von Angaben im Register innerhalb einer festgesetzten Frist erfordert &lt;br /&gt;
| Zeitweilige Aussetzung bis zu sechs Monaten oder bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die geforderte Korrekturmaßnahme binnen der festgesetzten Frist erfolgt&lt;br /&gt;
| Ja, während der Zeit der Aussetzung&lt;br /&gt;
| Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anhaltende Nichteinhaltung des Kodex&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– keine Verhaltensänderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– keine Korrektur von Angaben binnen der festgesetzten Frist&lt;br /&gt;
| Streichung aus dem Register für ein Jahr&lt;br /&gt;
| Ja&lt;br /&gt;
| Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwere, absichtliche Nichteinhaltung des Kodex &lt;br /&gt;
| Streichung aus dem Register für zwei Jahre&lt;br /&gt;
| Ja&lt;br /&gt;
| Ja&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Kritik am neuen Register===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist der weiterhin freiwillige Charakter des Registers. Eine Registrierung ist nur erforderlich um Zugang zum Europaparlament zu erhalten. Eine allgemein verpflichtende Registrierung wäre ein großer Schritt vorwärts zur effektiven Kontrolle von Lobbyaktivitäten. Das Parlament machte bereits deutlich, dass es diesen Punkt in der Evaluationsphase einbringen möchte. Der EU-Abgeordnete Matthias Groote (SPD) berichtete, dass die Mehrheit des Parlaments sich für ein verpflichtendes Register ausgesprochen hätte, der Vorschlag aber am Widerstand der Kommission scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik bekommt auch der Ministerrat zu hören, der sich nicht am Transparenzregister beteiligt und sich aus den Verhandlungen heraus hielt. Der Rat der Europäischen Union als wichtigstes legislatives Organ der EU neben dem Parlament führt derzeit keinerlei Form von Lobbyregister. Lobbyisten versuchen die Ratsentscheidungen zwar bereits über die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten zu beeinflussen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass der Rat als Institution in Brüssel, insbesondere der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (COREPER, frz. für Comité des représentants permanents) ebenfalls Adressat von Lobbyaktivitäten der Brüsseler Lobby-Akteure ist. Durch die Nichtbeteiligung des Rats am neuen Transparenzregister bleibt die Einflussnahme auf nationale Regierungsbeamte weiter im Schatten verborgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.euractiv.de/wahlen-und-macht/artikel/strengere-regeln-fr-europas-lobbyisten-004794 Euractiv: Transparenzregister: Neue Regeln für EU-Lobbyisten] abgerufen am 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Einführung des Transparenzregisters am 23. Juni 2011 stellte der Rat zum ersten Mal die Möglichkeit in Aussicht, sich in Zukunft doch dem Register anzuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theparliament.com/latest-news/article/newsarticle/joint-eu-transparency-register-will-help-tackle-corruption/ theparliament.com Joint EU transparency register 'will help tackle corruption'] abgerufen am 23. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wird kritisiert, dass die erforderlichen Angaben über Lobbyaufwendungen nicht vom Umsatz abhängig gemacht werden sollen, sondern für alle Lobbygruppen gleich sein sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.greens-efa.eu/de/transparenzregister-3782.html Die Grünen - Europäische Freie Allainz: Transparenzregister] abgerufen am 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments, fordert, dass in Zukunft der parlamentsinterne Informationsdienst eine umfassendere Beratung anbieten solle, um den Einfluss von Lobbyisten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://europa.eu/transparency-register/index_de.htm  Homepage des Transparenzregisters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantik-Br%C3%BCcke&amp;diff=9292</id>
		<title>Atlantik-Brücke</title>
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		<updated>2011-05-26T14:27:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingetragener Verein. Die deutsch-amerikanische Organisation ist ein logenähnlicher Interessenverband, dem führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien angehören, die über das gemeinsame Netzwerk gesellschaftspolitischen Einfluss nehmen und Kontakte pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Umsatz, Tochtergesellschaften (Unternehmen)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden (Verbände und Agenturen)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobby-Akteure]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<updated>2011-05-25T13:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8860</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
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		<updated>2011-05-10T15:01:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten? */ link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA) von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA mehrmals überarbeitet. So wurden unter anderem die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amerikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyisten enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation - mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten - welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede, in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte, Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von drei Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 4. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definition Lobbyist fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200 000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zur Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center for Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12 999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opensecrets.org opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 5. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene wirken kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht fehlerfrei, sondern weist einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen], Federation of American Scientist, 23. März 2006, aufgerufen am 5. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge. Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können. Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8855</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8855"/>
		<updated>2011-05-10T13:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amerikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200 000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opensecrets.org opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<title>Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Seite eingerichtet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Geschichte des amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Lobbyismus liegen in den USA im Petitionsrecht, welches jedem Bürger erlaubt, Petitionen an die Regierung zu stellen. Dieses Recht ist im ersten Verfassungszusatz fest verankert. Heute wird dieses Recht vor allem von professionellen Lobbygruppen genutzt, der einzelne Bürger profitiert nicht mehr wirklich davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Professionalisierung der Lobbygruppen entstand ein deutliches Machtungleichgewicht zu Gunsten von Verbänden und Unternehmen gegenüber Bürgerinitiativen oder anderen Akteuren der Zivilgesellschaft. Dieses Ungleichgewicht ist für eine Demokratie problematisch und durchaus gefährlich, da einzelne Interessen aus Teilen der Gesamtgesellschaft so deutlich stärker Einfluss in die Gesetzgebung finden. Die ersten Versuche den Lobbyismus auf Bundesebene zu beschränken reichen deshalb auch bis ins Jahr 1876 zurück. Allerdings war dieser erste Versuch, ähnlich späteren Bemühungen, z.B. 1935, insgesamt wenig erfolgreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Ersteres zielte auf die Reduzierung ausländischer Einflüsse auf die amerikanische Politik. Der Fokus lag hier besonders auf der NS-Bewegung in den USA, um deren potentielle Unterstützung aus Deutschland zu beschränken. Das zweite Gesetz von 1946 zielte dagegen auf inländischen Lobbyismus und versuchte diesen transparenter zu machen. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher gelang das aber nur sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Mit diesem Gesetz wurde in den USA erstmals ein umfassendes verpflichtendes [[Lobbyregister USA|Lobbyregister]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LDA war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]'. Die Firma Wedtech hatte sich u.A. durch Bestechung lukrative Staatsaufträge gesichert. In den Skandal waren auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt, welche für Wedtech verdeckt Lobbyarbeit betrieben hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LDA ersetzte die meisten der vorherigen Werke. Es wurden z.B. verschiedene Schlupflöcher geschlossen (so gilt nun auch die Einflussnahme auf Mitarbeiter von Abgeordneten als Lobbyarbeit, vorher war nur der direkte Kontakt zu Abgeordneten veröffentlichungspflichtig) und Definitionen genauer gefasst. Auch beim LDA besteht Nachbesserungsbedarf. Auslöser für konkrete Gesetzesänderungen waren erneut Skandale. Als bisher letzte Veränderung wurde 2007 der Honest Leadership and Open Government Act of 2007 verabschiedet, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8849</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
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		<updated>2011-05-10T12:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200 000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opensecrets.org opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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		<title>Lobbyregister USA</title>
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		<updated>2011-05-10T12:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200 000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opensecrets.org opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8847</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8847"/>
		<updated>2011-05-10T12:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200 000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11. Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opensecrets.org opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8846</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8846"/>
		<updated>2011-05-10T12:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20% ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200.000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. &lt;br /&gt;
Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[opensecrets.org http://www.opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.&lt;br /&gt;
Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.&lt;br /&gt;
Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8845</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
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		<updated>2011-05-10T12:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Kategorie:Lobbyregister&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20% ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200.000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. &lt;br /&gt;
Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[opensecrets.org http://www.opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.&lt;br /&gt;
Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.&lt;br /&gt;
Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8844</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8844"/>
		<updated>2011-05-10T12:45:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Lobbyregister&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes [[Lobbyregister]]. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20% ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200.000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. &lt;br /&gt;
Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[opensecrets.org http://www.opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.&lt;br /&gt;
Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.&lt;br /&gt;
Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8843</id>
		<title>Lobbyregister USA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_USA&amp;diff=8843"/>
		<updated>2011-05-10T12:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: Artikel angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den USA gibt es seit 1995 gibt ein verpflichtendes Lobbyregister. Es wurde, mit dem  [http://www.senate.gov/legislative/Lobbying/Lobby_Disclosure_Act/TOC.htm  Lobbying Disclosure Act of 1995] (LDA), von der demokratischen Regierung um Bill Clinton eingeführt und  &lt;br /&gt;
entspricht in vielen Punkten den [http://www.lobbycontrol.de/download/Mehr%20Transparenz_LobbyControl_Dez08.pdf Forderungen von Lobbycontrol].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Geschichte des Amerikanischen Lobbyregisters]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versuch Lobbyismus zu beschränken, gibt es in der USA schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ([http://www.fara.gov/ Foreign Agents Registration Act of 1938]) und 1946 ([http://definitions.uslegal.com/f/federal-regulation-of-lobbying-act-of-1946/ The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946]) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher blieb die Wirkung  jedoch sehr begrenzt und die Gesetze wurden schnell reformbedürftig. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde 1995 der '[[Lobbying Disclosure Act of 1995]]' (LDA) verabschiedet, der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat und die meisten vorherigen Werke ersetzte. Er war auch eine Reaktion auf zahlreiche Skandale, darunter der '[[Wedtech scandal]]', in den auch mehrere Kongressabgeordnete verwickelt waren. Seitdem wurde der LDA noch mehrmals überarbeitet. So wurden u.A. die Bestimmungen präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definitionen innerhalb des amreikanischen Lobbyegisters==&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Verbesserungen des LDA, im Vergleich zu vorherigen Regulationsversuchen,  ist, dass er klare und breit angelegte Definitionen für Lobbyismus und Lobbyist enthält und somit viele Schlupflöcher beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyismus===&lt;br /&gt;
Lobbyismus ('Lobbying activities')  wird definiert, als jede Kommunikation und jede Form von Vorbereitung der Kommunikation, mit Abgeordneten und Verwaltungsangestellten, welche als Ziel die Beeinflussung von Gesetzen hat. &amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyist===&lt;br /&gt;
Als Lobbyist ist jede in irgendeiner Form bezahlte oder entschädigte Person definiert, welche mehr als einmal versucht Gesetze o.Ä. zu beeinflussen bzw. deren Lobbyaktivität mehr als 20% ihrer Arbeitszeit in einem Zeitraum von 3 Monaten umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Registrierungspflicht und Strafen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der unter die Definitionen fällt, muss der Verwaltung von Senat und Repräsentantenhaus regelmäßig mitteilen, wer er ist, für welche Kunden er auf welchen Gebieten tätig werden soll und welche Mitarbeiter das Lobbying durchführen. Außerdem müssen Agenturen oder ähnliche Lobbyvereinigungen, welche mehrere Klienten vertreten, ihre Aufträge für jeden dieser Klienten separat darlegen. Um das ganze etwas übersichtlicher zu halten sind Kleinstaufträge und 'Hobbylobbyisten', welche nur selten Lobbyarbeit betreiben, nicht meldepflichtig. Bei Nichteinhaltung der Gesetze werden die Lobbyisten zunächst darüber informiert und um Stellungnahme gebeten. Erst bei bewussten Verstößen gegen den LDA verweisen die Verwaltungen von Senat und Repräsentantenhaus den Fall weiter an das Justizministerium. Theoretisch drohen dann Strafen bis 200.000 US-$, unter besonders schweren Umständen auch eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[Orgins, Evolution and Structure of the Lobbying Disclosure Act http://www.citizen.org/documents/LDAorigins.pdf], Craig Holmann, Public Citizen, 11.Mai 2006, aufgerufen am 04. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was passiert mit den Angaben der Lobbyisten?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Lobbyisten gegenüber der Senats-/Repräsentantenhausverwaltung gemachten Angaben sind auf Nachfrage jedem Bürger offen zu legen. Die Senatsverwaltung stellt außerdem auf der [http://www.senate.gov/pagelayout/legislative/g_three_sections_with_teasers/lobbyingdisc.htm Homepage des Senats] einen Großteil der Daten von sich aus zu Verfügung, so dass interessierte Bürger und unabhängige Vereinigungen kritisch prüfen können, wer versucht, mit wie viel Geld, wen zu beeinflussen. Warum das Repräsentantenhaus dies nicht auch tut, ist unklar. Die Informationen werden aber nur als einzelne .pdf-Dateien zu Verfügung gestellt. Ausgewertet und aufbereitet werden die Daten dann von NGOs. Zu nennen ist hier beispielsweise das [[Center for Responsive Politics]], welches auf seiner Seite [http://www.opensecrets.org opensecrets.org] zahlreiche Graphiken und Darstellungen zu Verfügung stellt. Warum die Senatsverwaltung die Daten nicht zügiger und besser aufbereitet ins Internet stellt, ist nicht nachvollziehbar. &lt;br /&gt;
Die Summen, welche für Lobbyismus ausgegeben werden sind beeindruckend. 2010 wurden, dem [[Center of Responsive Politics]] zufolge, in den USA, 3,5 Milliarden US$ für Lobbying ausgegeben. 12.999 Lobbyisten waren registriert. Allein die [[US Chamber of Commerce]], investierte 2010, über 132 Millionen $ in Lobbyaktivitäten. &amp;lt;ref&amp;gt;[opensecrets.org http://www.opensecrets.org], opensecrets.org, 25.April 2011, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorzüge uns Schwächen des Registers==&lt;br /&gt;
Es ist festzuhalten, dass das amerikanische Lobbyregister durchaus als Vorbild für Lobbyregister auf Bundes- und EU- Ebene haben kann. Es trägt dazu bei Lobbyismus transparenter zu gestalten und somit die demokratisch-gesellschaftliche Kontrolle des Gesetzgebungsprozesses zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieses Register ist nicht Fehlerfrei, sondern weist auch einige Schwächen auf.  &lt;br /&gt;
Ein großes Problem liegt bei den angedrohten Strafen. Bei Missachtung des Gesetzes verweist die Senatsverwaltung zwar die entdeckten Fälle an das Justizministerium, dieses zeigt bisher aber wenig Eifer, gegen Verstöße vorzugehen. Exemplarisch sei hier Senator Christopher Dodd (Connecticut, Demokrat) zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„[s]ince 2003, the Office of Public Records has referred over 2,000 cases to the Department of Justice, and nothing’s been heard from them again.“ &amp;lt;ref&amp;gt;[Lobbying Reform: Background and Legislative Proposals, 109th Congress, R. Eric Petersen http://www.fas.org/sgp/crs/misc/RL33065.pdf], Federation of American Scientist, 23.März 2006, aufgerufen am 05. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die veröffentlichungspflichtigen Daten müssten noch deutlich umfangreicher und detaillierter sein, um eine vollständige Transparenz zu erreichen. So erfasst das Gesetz keine indirekte Lobbyarbeit, also z.B. wenn ein Verband seine Mitglieder auffordert, als Privatperson Politiker mit Protest-Briefen und Mails zu kontaktieren. Das gleiche gilt für Lobbyarbeit, welche auf die 'öffentliche Meinung' zielt, um über diesen Umweg Politik zu beeinflussen. Nicht erfasst wird auch gezielte Lobbyarbeit zur Erlangung staatlicher Aufträge.&lt;br /&gt;
Neben diesen Unzulänglichkeiten gibt es nach wie vor die Möglichkeit, die Identität über Umwege verborgen zu halten. So besteht die Möglichkeit, dass verschiedene Unternehmen für einen ganz bestimmten Zweck eine Assoziation gründen und so ihre tatsächliche Identität hinter dieser Vereinigung verbergen können.&lt;br /&gt;
Neben dieser inhaltlichen Kritik kann auch die Art und Weise, wie die Senatsverwaltung die Daten zu Verfügung stellt, kritisiert werden. Hier könnte bereits mit relativ wenig finanziellem Aufwand eine deutlich bessere Datenbank entwickelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.opensecrets.org Center for Responsive Politics]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=8831</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=8831"/>
		<updated>2011-05-06T11:24:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Akteure die Lobbyarbeit betreiben Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter] wird zwar manchmal als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es mit dem momentan zwei Listen, die manchmal als Lobbyregister bezeichnet werden. Zum einen die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Sie enthält aber lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die Organisation, welche sie vertreten und schafft so nur minimal mehr Transparenz.&lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] bei der europäischen Kommission. Das Register stellt einen guten Ansatz dar, das große Problem besteht aber in der Freiwilligkeit der Registrierung und dem Fehlen einer Überprüfung der Eintragungen. Momentan (Stand: 13.01.2011) sind 3445 Lobbyisten registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyisten in Brüssel entsprechen dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ('Foreign Agents Registration Act of 1938') und 1946 ('The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946') verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der 'Lobbying Disclosure Act of 1995' (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=8830</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=8830"/>
		<updated>2011-05-06T11:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* weiterführende Informationen */ Interessante Webseite hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Akteure die Lobbyarbeit betreiben Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter] wird zwar manchmal als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es mit dem momentan zwei Listen, die manchmal als Lobbyregister bezeichnet werden. Zum einen die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Sie enthält aber lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die Organisation, welche sie vertreten und schafft so nur minimal mehr Transparenz.&lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] bei der europäischen Kommission. Das Register stellt einen guten Ansatz dar, das große Problem besteht aber in der Freiwilligkeit der Registrierung und dem Fehlen einer Überprüfung der Eintragungen. Momentan (Stand: 13.01.2011) sind 3445 Lobbyisten registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyisten in Brüssel entsprechen dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ('Foreign Agents Registration Act of 1938') und 1946 ('The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946') verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der 'Lobbying Disclosure Act of 1995' (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Carsten_Maschmeyer&amp;diff=8821</id>
		<title>Carsten Maschmeyer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Carsten_Maschmeyer&amp;diff=8821"/>
		<updated>2011-05-03T10:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Maschmeyer, Gerhard Schröder und die Riester-Rente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Veronica_Ferres_und_Carsten_Maschmeyer_Berlinale_2010.jpg|right|thumb|209x138px|Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer]]{{finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
Deutscher Finanz- und Versicherungsunternehmer, Finanzlobbyist, Ehrendoktor der Universität Hildesheim&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.uni-hildesheim.de/de/40744.htm Akademische Feierstunde: Ehrenpromotion an Carsten Maschmeyer verliehen], Website der Stiftung Universität Hildesheim, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschmeyer war Gründer und herausragende Figur des Finanz-Dienstleisters [[Allgemeiner Wirtschaftsdienst Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Finanzbetreuung]] (AWD), der im Verdacht steht tausende Kleinanleger um ihr Erspartes gebracht zu haben, indem er ihnen u.a. [[Schrottimmoblilien]] und extrem riskante [[geschlossene Fonds]] andrehte. Neben den Anlagestrategieen gerieten auch die Verkaufspraktiken von AWD und seinen rund 1000 Mitarbeitern in die Kritik als &amp;quot;Drückerkolonnen&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später verkaufte er AWD an den Schweizer Renten- und Versicherungskonzern [[Swisslife]], an der er fortan selbst Anteile hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swisslife.ch/slch/de/home/newsmedia/newsitem.20080814.html Swiss Life und Carsten Maschmeyer stellen Weichen für erfolgreiche Zukunft und weiteres Wachstum] swisslife.ch vom 14. August 2008, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, und gründete er mit dem Renten-Erfinder und ehemaligen &amp;quot;Wirtschaftsweisen&amp;quot; [[Bert Rürup]] die [[MaschmeyerRürup|MaschmeyerRürup AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vermögen wurde Ende 2010 auf 650 Millionen Euro geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2010/45/P-Maschmeyer?page=1 Carsten Maschmeyer - Schein und Sein] DIE ZEIT vom 4. November 2010 Nr. 45 und in ZEIT-Online von Anne Marohn vom 9. November 2010, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
* Januar 2010 Gründer und Vorstandsvorsitzender der [[MaschmeyerRürup|MaschmeyerRürup AG]] &lt;br /&gt;
* seit Mai 2009 Mitglied des Verwaltungsrats der [[Swiss Life|Swiss Life Holding AG]]&lt;br /&gt;
* Sept. 2008 - März 2009 Co-CEO von AWD &lt;br /&gt;
* 2007 Verkauf von AWD&lt;br /&gt;
* 1998 Vorstandsvorsitzender der AWD Holding AG&lt;br /&gt;
* 1988 Gründung des Finanzdienstleisters [[AWD]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swisslife.com/slcom/de/home/gruppe/organisation/board/maschmeyer.html Carsten Maschmeyer], Swiss Life Organisation, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Funktionen===&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Wahlausschusses der AWD-Stiftung Kinderhilfe&lt;br /&gt;
* Vorstandsvorsitzender im Förderverein Internationale Stiftung Neurobionik&lt;br /&gt;
* stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung [[Neurobionik]] &lt;br /&gt;
* Mitglied des Kuratoriums der Standortinitiative [[Deutschland - Land der Ideen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swisslife.com/slcom/de/home/gruppe/organisation/board/maschmeyer.html Carsten Maschmeyer], Swiss Life Organisation, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Die Gästeliste für Maschmeyers 51. Geburtstag im Mai 2010 listet laut Presseberichten Ex-Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]], [[Christian Wulff]], die Minister [[Ursula von der Leyen]] und [[Philipp Rösler]]. Die Eröffnungsrede für das Frankfurter Büro der Maschmeyer Rürup AG, in dem Bert Rürup sitzt, hielt Ex-Außenminister [[Hans-Dietrich Genscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maschmeyer, Gerhard Schröder und die Riester-Rente===&lt;br /&gt;
Laut ARD-Exklusiv unterstützte Maschmeyer den niedersächsischen Wahlkampf des damaligen Ministerpräsidenten [[Gerhard Schröder]] im Jahr 1998 mit einer kostspieligen Wahlkampfaktion, einer Anzeigenkampagne für ca. 650.000 DM. Schröder siegte so triumphal, dass er anstelle von [[Oskar Lafontaine]] zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Informationen des ARD-Magazins Panorama von April 2011 unterstützte Maschmeyer [[Gerhard Schröder Schröder]] auch im folgenden Bundestagswahlkampf. Angeblich soll er über einen Strohmann, anonym, eine 150.000 Mark teure Anzeige der Wahlinitiative „Handwerk und Mittelstand für Gerhard Schröder“, in F.A.Z., Welt und Welt am Sonntag, finanziert haben &amp;lt;ref&amp;gt;[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/schroeder237.html Maschmeyer bestreitet anonyme Parteispende], Panorama vom 28. April 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Maschmeyer bestreitet die Spende &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759911,00.html Maschmeyer bestreitet Schröder-Spende], Spiegel-Online vom  01. Mai 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bettina Raddaz, führende Beamtin in der Niedersächsischen Staatskanzlei, hingegen bestätigt die Aktion gegenüber Panorama und gibt an, sie über ihr Büro abgewickelt zu haben. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende [[Frank Walter Steinmeier]], damals Chef der Staatskanzlei, soll laut Panorama über die anonyme Spende informiert gewesen sein &amp;lt;ref&amp;gt;[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/schroeder237.html Maschmeyer bestreitet anonyme Parteispende], Panorama vom 28. April 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Dem [[Parteiengesetz]] nach müssen Großspenden über 50.000 € beim Bundestagspräsidenten gemeldet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später zahlte Maschmeyer ca. eine Million Euro für die Buchrechte an Schröders Memoiren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759911,00.html Der Altkanzler und der Multi-Millionär], Spiegel-Online vom  07. März 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ära Schröder wurde unter Arbeitsminister [[Walter Riester]] und [[Bert Rürup]] die deutsche Rentenvorsorgung zum Teil privatisiert und staatlich gefördert ([[Riester-Rente]]), was der Finanzlobby einen Milliarden schweren neuen Markt eröffnete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.konkret-verlage.de/kvv/txt.php?text=einmordsfilz&amp;amp;jahr=2011&amp;amp;mon=02&amp;quot;Ein Mordsfilz&amp;quot;, Interview mit Albrecht Müller], Konkret 02/2011 vom 28. Januar 2011, abgerufen am 31. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Minister [[Walter Riester]] ging für Finanzunternehmen wie [[AWD]], die Volksbank regelrecht auf Tour. Für das Jahr 2008 weist das Bundestagshandbuch 20 Auftritte des Namensgebers der Riester-Rente auf, die jeweils mit 7.000 Euro dotiert gewesen sein sollen. [[AWD]] ließ Riester auf einer Roadshow durch die Republik tingeln, wo er vor hunderten von AWD-Verkäufern sprach und sich mit ihnen ablichten ließ. Diese Fotos wurden bei Verkaufsgesprächen als Vertrauen stiftende Maßnahme eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maschmeyer und Christian Wulff===&lt;br /&gt;
Der spätere deutsche Bundespräsident [[Christian Wulff]] hat sich im Sommerurlaub Juli 2010 in einer Maschmeyer Villa auf Mallorca eingemietet. Die Süddeutsche Zeitung kritisiert diesen Vorgang wie folgt: ''&amp;quot;[...]Ein Bundespräsident aber muss sich aus der Politik in diesem Sinne verabschieden; er definiert sich über Begriffe wie Respekt, Vorbild, Autorität. Der Präsident hat jeden Anschein zu vermeiden, er sei in irgendeiner Form irgendjemandem speziell dienlich - und selbst wenn es nur um einen Freundesdienst geht. Das hat Wulff in Maschmeyers Villa nicht bedacht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/christian-wulff-und-carsten-maschmeyer-freundesdienste-auf-mallorca-1.982204 Freundesdienste auf Mallorca], Sueddeutsche Zeitung Online vom 30. Juli 2010, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Als beeindruckendstes Lobby-Instrument des Carsten Maschmeyer werden im ARD-Exklusiv-Beitrag von 2011 seine Parties genannt. Dort seien stets außergewöhnliche Dinge geschehen und Prominenz aus Politik, Pop-Musik, Film und Fernesehen aufeinander getroffen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die MaschmeyerRürup AG - Privat-Rente als Exportschlager?===&lt;br /&gt;
Die MaschmeyerRürkup AG will vor allem beratend tätig sein und arbeitet nach Presseberichten daran, privatisierte Renten-Konzepte wie die [[Riester-Renter]] oder die [[Rürup-Rente]] in Ländern wie Tschechien, China oder der Türkei durchzusetzen. Rürup obliegen demnach konzeptionelle Aufgaben, während Maschmeyers Stärken in der Außendarstellung, Kontaktpflege, dem Vertrieb und der Motivation von Beratern und Verkäufern liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,703595-2,00.html Maschmeyer Rürup AG - Die Weltverrenter], manager-magazin.de vom 2. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aufsichtsrat der MaschmeyerRürup AG sitzen Leute wie der Finanzwissenschaftler [[Stefan Homburg]], der ehemalige [[Commerzbank]]-Chef [[Klaus-Peter Müller]] und der Ex-[[Allianz]]-Vorstand [[Hansjörg Cramer]]. Als einer der zwölf Berater des Unternehmens fungiert Rentenexperte [[Walter Riester]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,703595-2,00.html Maschmeyer Rürup AG - Die Weltverrenter], manager-magazin.de vom 2. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bert Rürup erklärt seine geschäftliche Partnerschaft mit Maschmeyer gegenüber dem Manager-Magazin wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Carsten Maschmeyer hat eine sehr hohe emotionale Intelligenz, und er kann Märkte riechen. Ich bin mehr der kühle, strukturiert denkende Analytiker und weniger ein Bauchmensch. Wenn Sie sich die Visitenkarte ansehen, kommt dieser Unterschied im Schriftbild zum Ausdruck. Der Name Maschmeyer ist in einer Serifenschrift gesetzt und der Name Rürup in einer sehr technischen Type.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,703595-2,00.html Maschmeyer Rürup AG - Die Weltverrenter], manager-magazin.de vom 2. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maschmeyer, Rürup und die Pflegeversicherung===&lt;br /&gt;
Die MaschmeyerRürup AG wurde auch von Familienministerin [[Kristina Schröder]] als Berater engagiert. Dabei ging es um die Einführung neuer Formen privater Versicherungen wie der Versicherung für die geplante [[Familienpflegezeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; MaschmeyerRürup holte dabei die Nürnberger Versicherungsgruppe mit ins Boot, so dass die profitierende Branche mal wieder an der Gesetzesentwicklung direkt beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1593369/Versicherung-schrieb-an-Regierungskonzept-mit.html Versicherung schrieb an Regierungskonzept mit], Hamburger Abendblatt vom 9.8.2010, abgerufen am 3.2.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Carsten Maschmeyer==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das GELD-GENIE. Europas erfolgreichster junger Unternehmer erzählt&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagzeile der BILD-Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Ich mag den Mann. Er hat gesagt: Egal was heute reinkommt - ich lege 10 Prozent drauf!&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TV-Moderator Thomas Gottschalk über Carsten Maschmeyer in der Spendengala &amp;quot;Ein Herz für Kinder&amp;quot; am 18. Dezember 2010.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate von Carsten Maschmeyer==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Entweder sie verdienen ihr Geld mühsam allein, oder sie lassen andere für sich arbeiten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Wenn sie duftende Rosen haben wollen, müssen sie im Herbst stinkende Jauche drauf kippen. Und das komische ist: Je stärker das stinkt, um so schöner duftet das hinterher.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsten Maschmeyer bei einem Showauftritt als Finanz-Zampano.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* ARD-Exklusiv Doku/Reportage [http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,jav8jct6mlwo58k5~cm.asp &amp;quot;Der Drückerkönig und die Politik&amp;quot;] (Erstausstrahlung am 12. Januar 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AWD und Maschmeyer auf YouTube:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ik-Wfoo9OIw Der AWD Millionen-Trick]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ZycAV28kUSM&amp;amp;NR=1 Duftende Rosen - Stinkende Jauche]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=9qduOdQCEcQ&amp;amp;NR=1 Maschmeyer und der Magnetismus des Geldes]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=g5TssmhA3dE&amp;amp;feature=related AWD Werbevideo Kundenberater]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=7LGN_fbQ3ko ORF - Report vom 21.10.2008 - über AWD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Carsten_Maschmeyer&amp;diff=8820</id>
		<title>Carsten Maschmeyer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Carsten_Maschmeyer&amp;diff=8820"/>
		<updated>2011-05-03T10:00:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: 2. Spende von Maschmeyer laut Panorama April 2011&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Veronica_Ferres_und_Carsten_Maschmeyer_Berlinale_2010.jpg|right|thumb|209x138px|Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer]]{{finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
Deutscher Finanz- und Versicherungsunternehmer, Finanzlobbyist, Ehrendoktor der Universität Hildesheim&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www2.uni-hildesheim.de/de/40744.htm Akademische Feierstunde: Ehrenpromotion an Carsten Maschmeyer verliehen], Website der Stiftung Universität Hildesheim, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschmeyer war Gründer und herausragende Figur des Finanz-Dienstleisters [[Allgemeiner Wirtschaftsdienst Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Finanzbetreuung]] (AWD), der im Verdacht steht tausende Kleinanleger um ihr Erspartes gebracht zu haben, indem er ihnen u.a. [[Schrottimmoblilien]] und extrem riskante [[geschlossene Fonds]] andrehte. Neben den Anlagestrategieen gerieten auch die Verkaufspraktiken von AWD und seinen rund 1000 Mitarbeitern in die Kritik als &amp;quot;Drückerkolonnen&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später verkaufte er AWD an den Schweizer Renten- und Versicherungskonzern [[Swisslife]], an der er fortan selbst Anteile hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swisslife.ch/slch/de/home/newsmedia/newsitem.20080814.html Swiss Life und Carsten Maschmeyer stellen Weichen für erfolgreiche Zukunft und weiteres Wachstum] swisslife.ch vom 14. August 2008, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, und gründete er mit dem Renten-Erfinder und ehemaligen &amp;quot;Wirtschaftsweisen&amp;quot; [[Bert Rürup]] die [[MaschmeyerRürup|MaschmeyerRürup AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vermögen wurde Ende 2010 auf 650 Millionen Euro geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2010/45/P-Maschmeyer?page=1 Carsten Maschmeyer - Schein und Sein] DIE ZEIT vom 4. November 2010 Nr. 45 und in ZEIT-Online von Anne Marohn vom 9. November 2010, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
* Januar 2010 Gründer und Vorstandsvorsitzender der [[MaschmeyerRürup|MaschmeyerRürup AG]] &lt;br /&gt;
* seit Mai 2009 Mitglied des Verwaltungsrats der [[Swiss Life|Swiss Life Holding AG]]&lt;br /&gt;
* Sept. 2008 - März 2009 Co-CEO von AWD &lt;br /&gt;
* 2007 Verkauf von AWD&lt;br /&gt;
* 1998 Vorstandsvorsitzender der AWD Holding AG&lt;br /&gt;
* 1988 Gründung des Finanzdienstleisters [[AWD]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swisslife.com/slcom/de/home/gruppe/organisation/board/maschmeyer.html Carsten Maschmeyer], Swiss Life Organisation, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Funktionen===&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Wahlausschusses der AWD-Stiftung Kinderhilfe&lt;br /&gt;
* Vorstandsvorsitzender im Förderverein Internationale Stiftung Neurobionik&lt;br /&gt;
* stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung [[Neurobionik]] &lt;br /&gt;
* Mitglied des Kuratoriums der Standortinitiative [[Deutschland - Land der Ideen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swisslife.com/slcom/de/home/gruppe/organisation/board/maschmeyer.html Carsten Maschmeyer], Swiss Life Organisation, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Die Gästeliste für Maschmeyers 51. Geburtstag im Mai 2010 listet laut Presseberichten Ex-Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]], [[Christian Wulff]], die Minister [[Ursula von der Leyen]] und [[Philipp Rösler]]. Die Eröffnungsrede für das Frankfurter Büro der Maschmeyer Rürup AG, in dem Bert Rürup sitzt, hielt Ex-Außenminister [[Hans-Dietrich Genscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maschmeyer, Gerhard Schröder und die Riester-Rente===&lt;br /&gt;
Laut ARD-Exklusiv unterstützte Maschmeyer den niedersächsischen Wahlkampf des damaligen Ministerpräsidenten [[Gerhard Schröder]] im Jahr 1998 mit einer kostspieligen Wahlkampfaktion, einer Anzeigenkampagne für ca. 650.000 DM. Schröder siegte so triumphal, dass er anstelle von [[Oskar Lafontaine]] zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Informationen des ARD-Magazins Panorama von April 2011 unterstützte Maschmeyer [[Gerhard Schröder Schröder]] auch im folgenden Bundestagswahlkampf. Angeblich soll er über einen Strohmann, anonym, eine 150.000 Mark teure Anzeige der Wahlinitiative „Handwerk und Mittelstand für Gerhard Schröder“, in F.A.Z., Welt und Welt am Sonntag, finanziert haben &amp;lt;ref&amp;gt;[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/schroeder237.html Maschmeyer bestreitet anonyme Parteispende], Panorama vom 28. April 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Maschmeyer bestreitet die Spende &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759911,00.html Maschmeyer bestreitet Schröder-Spende&lt;br /&gt;
], Spiegel-Online vom  01. Mai 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bettina Raddaz, führende Beamtin in der Niedersächsischen Staatskanzlei, hingegen bestätigt die Aktion gegenüber Panorama und gibt an, sie über ihr Büro abgewickelt zu haben. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende [[Frank Walter Steinmeier]], damals Chef der Staatskanzlei, soll laut Panorama über die anonyme Spende informiert gewesen sein &amp;lt;ref&amp;gt;[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/schroeder237.html Maschmeyer bestreitet anonyme Parteispende], Panorama vom 28. April 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Dem [[Parteiengesetz]] nach müssen Großspenden über 50.000 € beim Bundestagspräsidenten gemeldet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später zahlte Maschmeyer ca. eine Million Euro für die Buchrechte an Schröders Memoiren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,759911,00.html Der Altkanzler und der Multi-Millionär], Spiegel-Online vom  07. März 2011, abgerufen am 03. Mai 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ära Schröder wurde unter Arbeitsminister [[Walter Riester]] und [[Bert Rürup]] die deutsche Rentenvorsorgung zum Teil privatisiert und staatlich gefördert ([[Riester-Rente]]), was der Finanzlobby einen Milliarden schweren neuen Markt eröffnete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.konkret-verlage.de/kvv/txt.php?text=einmordsfilz&amp;amp;jahr=2011&amp;amp;mon=02&amp;quot;Ein Mordsfilz&amp;quot;, Interview mit Albrecht Müller], Konkret 02/2011 vom 28. Januar 2011, abgerufen am 31. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Minister [[Walter Riester]] ging für Finanzunternehmen wie [[AWD]], die Volksbank regelrecht auf Tour. Für das Jahr 2008 weist das Bundestagshandbuch 20 Auftritte des Namensgebers der Riester-Rente auf, die jeweils mit 7.000 Euro dotiert gewesen sein sollen. [[AWD]] ließ Riester auf einer Roadshow durch die Republik tingeln, wo er vor hunderten von AWD-Verkäufern sprach und sich mit ihnen ablichten ließ. Diese Fotos wurden bei Verkaufsgesprächen als Vertrauen stiftende Maßnahme eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maschmeyer und Christian Wulff===&lt;br /&gt;
Der spätere deutsche Bundespräsident [[Christian Wulff]] hat sich im Sommerurlaub Juli 2010 in einer Maschmeyer Villa auf Mallorca eingemietet. Die Süddeutsche Zeitung kritisiert diesen Vorgang wie folgt: ''&amp;quot;[...]Ein Bundespräsident aber muss sich aus der Politik in diesem Sinne verabschieden; er definiert sich über Begriffe wie Respekt, Vorbild, Autorität. Der Präsident hat jeden Anschein zu vermeiden, er sei in irgendeiner Form irgendjemandem speziell dienlich - und selbst wenn es nur um einen Freundesdienst geht. Das hat Wulff in Maschmeyers Villa nicht bedacht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/christian-wulff-und-carsten-maschmeyer-freundesdienste-auf-mallorca-1.982204 Freundesdienste auf Mallorca], Sueddeutsche Zeitung Online vom 30. Juli 2010, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Als beeindruckendstes Lobby-Instrument des Carsten Maschmeyer werden im ARD-Exklusiv-Beitrag von 2011 seine Parties genannt. Dort seien stets außergewöhnliche Dinge geschehen und Prominenz aus Politik, Pop-Musik, Film und Fernesehen aufeinander getroffen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die MaschmeyerRürup AG - Privat-Rente als Exportschlager?===&lt;br /&gt;
Die MaschmeyerRürkup AG will vor allem beratend tätig sein und arbeitet nach Presseberichten daran, privatisierte Renten-Konzepte wie die [[Riester-Renter]] oder die [[Rürup-Rente]] in Ländern wie Tschechien, China oder der Türkei durchzusetzen. Rürup obliegen demnach konzeptionelle Aufgaben, während Maschmeyers Stärken in der Außendarstellung, Kontaktpflege, dem Vertrieb und der Motivation von Beratern und Verkäufern liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,703595-2,00.html Maschmeyer Rürup AG - Die Weltverrenter], manager-magazin.de vom 2. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Aufsichtsrat der MaschmeyerRürup AG sitzen Leute wie der Finanzwissenschaftler [[Stefan Homburg]], der ehemalige [[Commerzbank]]-Chef [[Klaus-Peter Müller]] und der Ex-[[Allianz]]-Vorstand [[Hansjörg Cramer]]. Als einer der zwölf Berater des Unternehmens fungiert Rentenexperte [[Walter Riester]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,703595-2,00.html Maschmeyer Rürup AG - Die Weltverrenter], manager-magazin.de vom 2. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bert Rürup erklärt seine geschäftliche Partnerschaft mit Maschmeyer gegenüber dem Manager-Magazin wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Carsten Maschmeyer hat eine sehr hohe emotionale Intelligenz, und er kann Märkte riechen. Ich bin mehr der kühle, strukturiert denkende Analytiker und weniger ein Bauchmensch. Wenn Sie sich die Visitenkarte ansehen, kommt dieser Unterschied im Schriftbild zum Ausdruck. Der Name Maschmeyer ist in einer Serifenschrift gesetzt und der Name Rürup in einer sehr technischen Type.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,703595-2,00.html Maschmeyer Rürup AG - Die Weltverrenter], manager-magazin.de vom 2. Juli 2010, abgerufen am 27. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Maschmeyer, Rürup und die Pflegeversicherung===&lt;br /&gt;
Die MaschmeyerRürup AG wurde auch von Familienministerin [[Kristina Schröder]] als Berater engagiert. Dabei ging es um die Einführung neuer Formen privater Versicherungen wie der Versicherung für die geplante [[Familienpflegezeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; MaschmeyerRürup holte dabei die Nürnberger Versicherungsgruppe mit ins Boot, so dass die profitierende Branche mal wieder an der Gesetzesentwicklung direkt beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1593369/Versicherung-schrieb-an-Regierungskonzept-mit.html Versicherung schrieb an Regierungskonzept mit], Hamburger Abendblatt vom 9.8.2010, abgerufen am 3.2.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Carsten Maschmeyer==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das GELD-GENIE. Europas erfolgreichster junger Unternehmer erzählt&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagzeile der BILD-Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Ich mag den Mann. Er hat gesagt: Egal was heute reinkommt - ich lege 10 Prozent drauf!&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TV-Moderator Thomas Gottschalk über Carsten Maschmeyer in der Spendengala &amp;quot;Ein Herz für Kinder&amp;quot; am 18. Dezember 2010.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate von Carsten Maschmeyer==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Entweder sie verdienen ihr Geld mühsam allein, oder sie lassen andere für sich arbeiten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Wenn sie duftende Rosen haben wollen, müssen sie im Herbst stinkende Jauche drauf kippen. Und das komische ist: Je stärker das stinkt, um so schöner duftet das hinterher.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carsten Maschmeyer bei einem Showauftritt als Finanz-Zampano.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* ARD-Exklusiv Doku/Reportage [http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,jav8jct6mlwo58k5~cm.asp &amp;quot;Der Drückerkönig und die Politik&amp;quot;] (Erstausstrahlung am 12. Januar 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AWD und Maschmeyer auf YouTube:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ik-Wfoo9OIw Der AWD Millionen-Trick]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ZycAV28kUSM&amp;amp;NR=1 Duftende Rosen - Stinkende Jauche]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=9qduOdQCEcQ&amp;amp;NR=1 Maschmeyer und der Magnetismus des Geldes]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=g5TssmhA3dE&amp;amp;feature=related AWD Werbevideo Kundenberater]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=7LGN_fbQ3ko ORF - Report vom 21.10.2008 - über AWD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Die_Linke&amp;diff=8801</id>
		<title>Die Linke</title>
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		<updated>2011-04-26T14:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Die Linke&amp;lt;br&amp;gt;(Eigenschreibweise: DIE LINKE.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Gesine Lötzsch]] und [[Klaus Ernst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = nicht vorhanden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = € 10.706.075,48 Euro (Stand 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://andipopp.files.wordpress.com/2010/01/parteienfinanzierung_2009.pdf Gesamtübersicht Feststezung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2009 gemäß §§ 18 ff. PartG], Pdf, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = 78.700 (Stand: 2. April 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://die-linke.de/fileadmin/download/parteivorstand/2008/beschluss_132-2010_bericht_pv.pdf Tätigkeitsbericht des Parteivorstandes], Pdf, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.die-linke.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern der Partei DieLinke, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Kategorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyistenregister:&lt;br /&gt;
Ein verpflichtendes, sanktionsbewehrtes Lobbyistenregister muss eingeführt werden (wie auch schon im Antrag auf [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/084/1608453.pdf BT-Drs. 16/8453] in den Bundestag eingebracht); ein zielgleicher Antrag für die 17. Legislaturperiode wird angekündigt.&lt;br /&gt;
Verpflichtende Register müssen auch auf europäischer Ebene und auf Ebene der Bundesländer eingeführt werden.&lt;br /&gt;
Im Bereich des datenschutzrechtlich Zulässigen, soll das Register die Veröffentlichung von Namen beinhalten.&lt;br /&gt;
Die Einführung abgestufter Sanktionen zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit ist notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Die Linke fordert, dass früheren Mitgliedern der Bundesregierung und ihren Staatssekretären untersagt wird in den ersten 5 Jahren nach ihrer Tätigkeit in Regierungsverantwortung eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft aufzunehmen, die im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in Regierungsverantwortung steht. (Antrag dazu: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/008/1600846.pdf BT-Drs. 16/846])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Lobbyistinnen und Lobbyisten dürfen nicht in den Ministerien beschäftigt werden (Antrag dazu: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/008/1600849.pdf BT-Drs. 16/849]). Beratende Tätigkeiten (auch befristete) müssen für die Öffentlichkeit jederzeit transparent und erkennbar sein. Die Regierung muss ihre Informationspflicht erfüllen und immer präzise Bericht erstatten. Eine umfassende Aufklärung der Altfälle ist nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
Die geltende Regel ist nicht ausreichend. Eine Verfeinerung der Stufen ist notwendig, genauso wie die genaue Angabe jeder Nebentätigkeit. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sollen verpflichtend angeben müssen, aus welcher Branche ihre Mandanten kommen und mittels freiwilliger Veröffentlichungserlaubnis seitens der Mandanten sollen auch die jeweiligen Namen veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Die Linke zeigt große Übereinstimmungen mit den Forderungen von LobbyControl, geht teilweise sogar darüber hinaus.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''25 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 39 % Mitgliedsbeiträge (ca. 9,8 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 38 % Staatliche Mittel (ca. 9,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  9 % Spenden (ca. 2,2 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 10 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 2,4 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  4% sonstige Einnahmen (ca. 1,1 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Linke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Die_Linke&amp;diff=8800</id>
		<title>Die Linke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Die_Linke&amp;diff=8800"/>
		<updated>2011-04-26T14:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Die Linke&amp;lt;br&amp;gt;(Eigenschreibweise: DIE LINKE.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Gesine Lötzsch]] und [[Klaus Ernst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = nicht vorhanden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = € 10.706.075,48 Euro (Stand 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://andipopp.files.wordpress.com/2010/01/parteienfinanzierung_2009.pdf Gesamtübersicht Feststezung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2009 gemäß §§ 18 ff. PartG], Pdf, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = 78.700 (Stand: 2. April 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://die-linke.de/fileadmin/download/parteivorstand/2008/beschluss_132-2010_bericht_pv.pdf Tätigkeitsbericht des Parteivorstandes], Pdf, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.die-linke.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern der Partei DieLinke, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Katagorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyistenregister:&lt;br /&gt;
Ein verpflichtendes, sanktionsbewehrtes Lobbyistenregister muss eingeführt werden (wie auch schon im Antrag auf [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/084/1608453.pdf BT-Drs. 16/8453] in den Bundestag eingebracht); ein zielgleicher Antrag für die 17. Legislaturperiode wird angekündigt.&lt;br /&gt;
Verpflichtende Register müssen auch auf europäischer Ebene und auf Ebene der Bundesländer eingeführt werden.&lt;br /&gt;
Im Bereich des datenschutzrechtlich Zulässigen, soll das Register die Veröffentlichung von Namen beinhalten.&lt;br /&gt;
Die Einführung abgestufter Sanktionen zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit ist notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Die Linke fordert, dass früheren Mitgliedern der Bundesregierung und ihren Staatssekretären untersagt wird in den ersten 5 Jahren nach ihrer Tätigkeit in Regierungsverantwortung eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft aufzunehmen, die im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in Regierungsverantwortung steht. (Antrag dazu: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/008/1600846.pdf BT-Drs. 16/846])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Lobbyistinnen und Lobbyisten dürfen nicht in den Ministerien beschäftigt werden (Antrag dazu: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/008/1600849.pdf BT-Drs. 16/849]). Beratende Tätigkeiten (auch befristete) müssen für die Öffentlichkeit jederzeit transparent und erkennbar sein. Die Regierung muss ihre Informationspflicht erfüllen und immer präzise Bericht erstatten. Eine umfassende Aufklärung der Altfälle ist nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
Die geltende Regel ist nicht ausreichend. Eine Verfeinerung der Stufen ist notwendig, genauso wie die genaue Angabe jeder Nebentätigkeit. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sollen verpflichtend angeben müssen, aus welcher Branche ihre Mandanten kommen und mittels freiwilliger Veröffentlichungserlaubnis seitens der Mandanten sollen auch die jeweiligen Namen veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Die Linke zeigt große Übereinstimmungen mit den Forderungen von LobbyControl, geht teilweise sogar darüber hinaus.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''25 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 39 % Mitgliedsbeiträge (ca. 9,8 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 38 % Staatliche Mittel (ca. 9,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  9 % Spenden (ca. 2,2 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 10 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 2,4 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  4% sonstige Einnahmen (ca. 1,1 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Linke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen&amp;diff=8799</id>
		<title>Bündnis 90/Die Grünen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen&amp;diff=8799"/>
		<updated>2011-04-26T13:58:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;politische Partei in Deutschland, deren inhaltlicher Schwerpunkt die Umweltpolitik ist; Leitgedanke grüner Politik ist ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Bündnis 90/Die Grünen&amp;lt;br&amp;gt;(kurz: Grüne oder Bündnisgrüne)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Claudia Roth]] und [[Cem Özdemir]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = [[Dietmar Strehl]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = 11.095.609,86 Euro (Stand: 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://andipopp.files.wordpress.com/2010/01/parteienfinanzierung_2009.pdf Gesamtübersicht Feststezung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2009 gemäß §§ 18 ff. PartG], Pdf, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = ca. 51.000 (Oktober 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/deutschland/article10607078/Jetzt-gibt-es-in-Deutschland-mehr-als-51-000-Gruene.html Jetzt gibt es in Deutschland mehr als 51.000 Grüne], Welt-online vom 29.10.2010, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.gruene.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern von Bündnis90/Die Grünen, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Kategorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyistenregister:&lt;br /&gt;
Es wird die Errichtung eines verbindlichen öffentlichen Lobbyistenregisters gefordert. In dem Register soll die Tätigkeit der im Bereich von Bundesregierung und Deutschen Bundestag tätigen Lobbyistinnen und Lobbyisten im Detail erfasst werden (Antrag der Grünen dazu: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/131/1613174.pdf BT-Drs. 16/13174], pdf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Forderung nach einer Karenzzeit, wie es sie auf europäischer Ebene gibt. Der Bundestagsantrag der grünen Fraktion ([http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/009/1600948.pdf BT-Drs. 16/948], pdf) orientiert sich an einer vergleichbaren Regelung, die es für Beamte in § 69a BBG gibt. Eine verfassungsfeste Lösung wird gefordert, die auch das Grundrecht der Berufsfreiheit respektiert. Eine feste Karenzzeit, in der ein Eingriff in die Berufsfreiheit eines Ex-Ministers gerechtfertigt zu sein scheint, formuliert der Antrag noch nicht. Angemessen sind jedoch drei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Die Beschäftigung von Lobbyisten in Ministerien wird sehr kritisch gesehen. Die bereits vorhandenen Verwaltungsvorschriften der Bundesregierung sind unzureichend. Die Vorgabe lädt dazu ein, mit Lobbyisten künftig befristete Arbeitsverhältnisse abzuschließen, weil für diese Personen die Vorschrift nicht gilt. Darüber hinaus ist auffällig, dass viele der Maßgaben in der Verwaltungsvorschrift mit dem Passus “grundsätzlich” oder “im Regelfall” versehen werden: “Grundsätzlich” sollen Lobbyisten keine leitende Funktion erhalten, “grundsätzlich” sollen sie nicht im Leitungsbereich arbeiten oder an der Formulierung von Gesetzentwürfen. Wer derart oft vom Grundsatz spricht, der hat die Ausnahmen offensichtlich schon im Kopf. Diese Lücken müssen in Hinblick auf mehr Transparenz geschlossen werden. Eine angemessene Aufarbeitung der „Altfälle“ ist ebenfalls erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
Die unter der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Regelungen haben die Grünen maßgeblich mitgestaltet. Diese sollen verhindern, dass über die wirtschaftlichen Interessen der Abgeordneten auf die Ausübung ihres Mandats in illegitimer Weise Einfluss genommen wird.&lt;br /&gt;
Die Grünen hätten sich noch mehr Transparenz gewünscht, dafür gab es jedoch keine Mehrheit im Bundestag. Jeder Aufweichung der Transparenzregeln werden sich die Grünen entschieden widersetzen. Eventuelle Lücken oder Unstimmigkeiten im Hinblick auf mehr Transparenz müssen beseitigt werden.&lt;br /&gt;
Des Weiteren muss eine vernünftige Abwägung zwischen dem Interesse der Allgemeinheit nach mehr Transparenz sowie der geschützten Rechtsgüter des einzelnen Abgeordneten getroffen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Die Grünen setzen sich für ein Mehr an Transparenz ein; es gibt viele Übereinstimmungen mit den Forderungen von LobbyControl, in einigen Punkten bleiben sie aber vager oder schwächer.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''27 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 21 % Mitgliedsbeiträge (ca. 5,7 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 37 % Staatliche Mittel (ca. 10 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 15 % Spenden (ca. 4 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 20 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 5,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  7 % sonstige Einnahmen (ca. 1,8 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=FDP&amp;diff=8798</id>
		<title>FDP</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=FDP&amp;diff=8798"/>
		<updated>2011-04-26T13:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Freie Demokratische Partei&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Guido Westerwelle]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = [[Christian Lindner]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Thomas-Dehler-Haus, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = 12.644.362,39 Euro (Stand: 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/festsetz_staatl_mittel/finanz_09.pdf Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2009], Pdf auf der Website des Bundestages, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = 70.166 (Stand: 1. September 2010)&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.fdp.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern der FDP, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Kategorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyistenregister:&lt;br /&gt;
Die Frage nach der Einführung eines verpflichtenden Lobbyregisters ist zu prüfen und zu entscheiden. Aus liberaler Sicht ist grundsätzlich freiwilligen Lösungen der Vorzug vor zwangsweisen Regelungen zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Eine Karenzzeit von drei Jahren erscheint der FDP zu lang. &lt;br /&gt;
Um Interessenskonflikte auszuschließen, schlägt die FDP vor, einen Verhaltenskodex zu schaffen, der Minister und Parlamentarische Staatssekretäre, die aus ihrem Amt ausscheiden und innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren die Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des öffentlichen Bereichs beabsichtigen, die im Zusammenhang mit ihrer früheren Tätigkeit steht, verpflichtet, die Bundesregierung hiervon in Kenntnis zu setzen. Die Regierung prüft sodann die Art der geplanten Tätigkeit. Droht eine Beeinträchtigung dienstlicher Interessen, kann die Regierung dem früheren Minister oder Parlamentarischen Staatssekretär die Beschäftigung untersagen. Da dies schon gemacht wird soll also alles beim Alten bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Es ist noch zu früh, die Frage, ob die Verwaltungsvorschrift ausreicht, abschließend zu beantworten. Jedenfalls ist sie ein Schritt in die richtige Richtung. Ob weitere Schritte folgen müssen, wird die FDP zu gegebener Zeit beantworten.&lt;br /&gt;
Über die Frage, inwieweit Berichte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, soll im Einzelfall entschieden werden. Eine generelle Verpflichtung zur Offenlegung der Berichte könnte negative Auswirkungen auf deren Detailliertheit und Aussagekraft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
Die FDP-Bundestagsfraktion hat die Verschärfung der Verhaltensregeln und die Erweiterung der Offenlegungspflichten für Abgeordnete abgelehnt. Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung von 2007 die neuen Bestimmungen im Abgeordnetenrecht jedoch bestätigt. Damit herrscht Rechtsklarheit. Selbstverständlich muss sich jeder Abgeordnete rechtstreu verhalten und den sich aus den Verhaltensregeln ergebenen Verpflichtungen nachkommen. Entscheidend ist aus Sicht der FDP, dass die freie und unabhängige Ausübung des Mandats gestärkt und gesichert wird. Hierzu ist die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit neben der Abgeordnetentätigkeit in besonderer Weise geeignet. Eine Erweiterung der Offenlegungspflichten würde diesen Zielen zuwiderlaufen und wird daher von der FDP abgelehnt.&lt;br /&gt;
Die FDP sieht ebenfalls keinen Änderungsbedarf hinsichtlich der Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Mit der FDP ist Transparenz über die Nebeneinkünfte von Abgeordneten nicht zu haben. Eine sehr weiche und eng gefasste Regelung von fliegenden Wechseln wird angestrebt. Zu den anderen Themen hält sie sich mit klaren Standpunkten zurück und will vor allem „Fragen prüfen“. D.h. es soll sich erstmal nichts ändern''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''32 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 23 % Mitgliedsbeiträge (ca. 7,2 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 31 % Staatliche Mittel (ca. 10,1 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 31 % Spenden (ca. 10,1 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  7 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 2,3 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  8 % sonstige Einnahmen (ca. 2,3 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=SPD&amp;diff=8797</id>
		<title>SPD</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=SPD&amp;diff=8797"/>
		<updated>2011-04-26T13:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Sozialdemokratische Partei Deutschlands&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Sigmar Gabriel]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = [[Andrea Nahles]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = 	Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = 39.638.031,82 Euro (Stand 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://andipopp.files.wordpress.com/2010/01/parteienfinanzierung_2009.pdf Gesamtübersicht Festsetzung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2009 gemäß §§ 18 ff. PartG], Pdf, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.spd.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern der SPD, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Kategorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Eine solche Karenzzeit müsste in Einklang mit der Berufsfreiheit nach Art. 12 des Grundgesetzes stehen, denn auch ehemalige Minister und Staatssekretäre müssen die Möglichkeit haben, nach Verlust ihrer Ämter wieder in ihre erlernten Berufe zurückzukehren, um mit eigenen Anstrengungen ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.&lt;br /&gt;
Da die Öffentlichkeit erwartet, dass Minister und parlamentarische Staatssekretäre, die ihr Amt jederzeit verlieren können, alsbald wieder von eigener Berufstätigkeit leben, hat die SPD in dieser Wahlperiode die Übergangsgelder auf eine Dauer von sechs Monaten bis zu zwei Jahren beschränkt. Damit wäre eine längere umfassende Tätigkeitsbeschränkung kaum zu vereinbaren. Angesichts möglicher finanzieller Folgen ist zu prüfen, ob die mit einer Karenzzeit angestrebten Zwecke mit vertretbarem Aufwand zu erreichen sind. Die Erstreckung der vorgeschlagenen Regelung auf Referatsleiter, die die unterste Führungsebene der Ministerialverwaltung darstellen, erscheint überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Manche Bestimmungen der Verwaltungsvorschriften könnten strenger gefasst werden. Die Bezahlung von Mitarbeitern durch die entsendende Stelle ist nicht bedenklich, wenn der allgemeine Wissensaustausch im Vordergrund der Tätigkeit steht und nicht die Dienstleistung für die Behörde.&lt;br /&gt;
Die Berichte des Bundesministeriums werden aufmerksam verfolgt und es wird sich für eine lückenlose und genaue Berichterstattung eingesetzt.&lt;br /&gt;
Die Berichte sollen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
Der Anwendungsbereich der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift sollte auch auf befristete Arbeitsverhältnisse erstreckt werden, wenn sie eine Dauer von drei Monaten überschreiten und die externe Person nur beurlaubt ist oder über eine Wiedereinstellungszusage des bisherigen Arbeitgebers verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
Die 2005 verschärften Transparenzregeln stehen in einem Spannungsverhältnis zu dem Grundrecht der Berufsfreiheit und der informationellen Selbstbestimmung, sowie zum verfassungsrechtlich festgelegten Status des freien Mandats. Die SPD ist der Ansicht, dass die Verhaltensregeln überarbeitet werden sollten. Dabei sollten insbesondere die Stufen für die Angabe der Nebeneinkünfte ausgebaut und erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Die SPD positioniert sich klar für die Einrichtung eines verpflichtenden Lobbyregisters. Bei den anderen Fragen bleibt sie eher vage oder hinter den Forderungen von LobbyControl zurück.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''170 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 28 % Mitgliedsbeiträge (ca. 48 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 26 % Staatliche Mittel (ca. 44 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  8 % Spenden (ca. 13 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 13 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 22 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 25 % sonstige Einnahmen (ca. 43 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=CDU&amp;diff=8796</id>
		<title>CDU</title>
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		<updated>2011-04-26T13:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Christlich Demokratische Union Deutschlands&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Angela Merkel]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = [[Hermann Gröhe]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Konrad-Adenauer-Haus, Klingelhöferstraße 8 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = 41.904.622,21 Euro&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/festsetz_staatl_mittel/finanz_09.pdf Festsetzung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2009 gemäß §§ 18 ff. PartG], Website des Bundestages, abgerufen am 09.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = 517.098&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697146,00.html Zehn-Jahres-Tief - CDU laufen die Mitglieder davon], Spiegel-online vom 27. Mai 2010, abgerufen am 09.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.cdu.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern der CDU, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Kategorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyistenregister:&lt;br /&gt;
Die CDU hält die öffentliche Verbandsliste für ausreichend. Diese enthält jedoch weder Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien, noch Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen und die Namen der tätigen Lobbyisten.&lt;br /&gt;
Eine Dokumentationspflicht für jede vermeintlich unmittelbare oder mittelbare Beeinflussung von Vorlagen der Exekutive durch Lobbyisten lehnen CDU und CSU ab. Eine solche Verpflichtung würde zu einem unübersehbaren Verwaltungsaufwand führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Eine Karenzzeit wird abgelehnt, da es kaum möglich wäre die Beeinflussungsmöglichkeiten zu erfassen und nicht klar ist wer für die Überprüfung zuständig ist. Außerdem sieht die CDU/CSU verfassungsrechtliche Probleme mit Blick auf die Freiheit der Berufswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Einsatz von außerhalb des öffentlichen Dienstes Beschäftigten (externen Personen) in der Bundesverwaltung regelt solche Angelegenheiten. Es wird beobachtet, wie sich diese Regelung bewährt und gegebenenfalls ihre Weiterentwicklung geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
CDU und CSU unterstützen eine Weiterentwicklung der Verhaltensregeln des Deutschen Bundestages. Die Verhaltensregeln sollten ihren Anwendungsbereich auf solche Tätigkeiten und Einkünfte fokussieren, die auf für die Ausübung des Mandats bedeutsame Interessenverknüpfungen hinweisen können. Eine Fortentwicklung der Verhaltensregeln sollte innerhalb eines Beratungsverfahrens mit allen Fraktionen erfolgen, wenn sich konkreter Änderungsbedarf zeigt. Es bleibt also abzuwarten ob dies nur leere Worthülsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Mit Transparenz und Schranken für Lobbyisten hat die CDU/ CSU nicht viel im Sinn. Die Regulierungsvorschläge von LobbyControl hält sie entweder für nicht praktikabel oder für unnötig.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''150 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 30 % Mitgliedsbeiträge (ca. 45 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 30 % Staatliche Mittel (ca. 45 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 15 % Spenden (ca. 22,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 12 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 18 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 13 % sonstige Einnahmen (ca. 19,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=CSU&amp;diff=8795</id>
		<title>CSU</title>
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		<updated>2011-04-26T13:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Christlich-Soziale Union in Bayern e. V.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Horst Seehofer]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = [[Alexander Dobrindt]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Franz-Josef-Strauß-Haus, Nymphenburger Str. 64, 80335 München&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = 11.708.782,45 Euro (Stand: 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/festsetz_staatl_mittel/finanz_09.pdf Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2009], Pdf auf der Website des Bundestages, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = 160.000 (Stand: Dezember 2009)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutsche-volksparteien-unter-der-lupe-stabilisierung-der-mitgliederzahlen_aid_464803.html Stabilisierung der Mitgliederzahlen], Focus Online vom 20.12.2009, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.csu.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern der CSU, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Kategorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Antworten wurden von CDU/CSU gemeinsam abgegeben (siehe [[CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''51 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 19 % Mitgliedsbeiträge (ca. 9,6 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 22 % Staatliche Mittel (ca. 11,3 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 34 % Spenden (ca. 17,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  6 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 3,3 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 19 % sonstige Einnahmen (ca. 9,3 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen&amp;diff=8794</id>
		<title>Bündnis 90/Die Grünen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen&amp;diff=8794"/>
		<updated>2011-04-26T13:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Benjamin: /* Seitenwechsler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;politische Partei in Deutschland, deren inhaltlicher Schwerpunkt die Umweltpolitik ist; Leitgedanke grüner Politik ist ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxPartei&lt;br /&gt;
|Name = Bündnis 90/Die Grünen&amp;lt;br&amp;gt;(kurz: Grüne oder Bündnisgrüne)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Parteivorsitzende/r = [[Claudia Roth]] und [[Cem Özdemir]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GeneralsekretärIn = [[Dietmar Strehl]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hauptsitz = Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zuschüsse = 11.095.609,86 Euro (Stand: 21. Januar 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://andipopp.files.wordpress.com/2010/01/parteienfinanzierung_2009.pdf Gesamtübersicht Feststezung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2009 gemäß §§ 18 ff. PartG], Pdf, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitglieder = ca. 51.000 (Oktober 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/deutschland/article10607078/Jetzt-gibt-es-in-Deutschland-mehr-als-51-000-Gruene.html Jetzt gibt es in Deutschland mehr als 51.000 Grüne], Welt-online vom 29.10.2010, abgerufen am 12.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Webseite = http://www.gruene.de&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsler===&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsler nach Parteizugehörigkeit|Eine Auflistung von Politikern von Bündnis90/Die Grünen, die in die Privatwirtschaft gewechselt sind und in die Katagorie Seitenwechsler fallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahlprüfsteine===&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 hat [[LobbyControl]] die fünf Bundestags-Parteien um Stellungnahme gebeten. Sie sollten sagen, was sie zu den Themen Einführung eines [[Lobbyregister|Lobbyregisters]], [[Karenzzeit|Karenzzeiten]] (”Abkühlphasen”) für scheidende Politiker, [[Lobbyisten in Ministerien]] und [[Nebeneinkünfte von Abgeordneten]] nach der Wahl tun werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyistenregister:&lt;br /&gt;
Es wird die Errichtung eines verbindlichen öffentlichen Lobbyistenregisters gefordert. In dem Register soll die Tätigkeit der im Bereich von Bundesregierung und Deutschen Bundestag tätigen Lobbyistinnen und Lobbyisten im Detail erfasst werden (Antrag der Grünen dazu: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/131/1613174.pdf BT-Drs. 16/13174], pdf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karenzzeit:&lt;br /&gt;
Forderung nach einer Karenzzeit, wie es sie auf europäischer Ebene gibt. Der Bundestagsantrag der grünen Fraktion ([http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/009/1600948.pdf BT-Drs. 16/948], pdf) orientiert sich an einer vergleichbaren Regelung, die es für Beamte in § 69a BBG gibt. Eine verfassungsfeste Lösung wird gefordert, die auch das Grundrecht der Berufsfreiheit respektiert. Eine feste Karenzzeit, in der ein Eingriff in die Berufsfreiheit eines Ex-Ministers gerechtfertigt zu sein scheint, formuliert der Antrag noch nicht. Angemessen sind jedoch drei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lobbyisten in Ministerien:&lt;br /&gt;
Die Beschäftigung von Lobbyisten in Ministerien wird sehr kritisch gesehen. Die bereits vorhandenen Verwaltungsvorschriften der Bundesregierung sind unzureichend. Die Vorgabe lädt dazu ein, mit Lobbyisten künftig befristete Arbeitsverhältnisse abzuschließen, weil für diese Personen die Vorschrift nicht gilt. Darüber hinaus ist auffällig, dass viele der Maßgaben in der Verwaltungsvorschrift mit dem Passus “grundsätzlich” oder “im Regelfall” versehen werden: “Grundsätzlich” sollen Lobbyisten keine leitende Funktion erhalten, “grundsätzlich” sollen sie nicht im Leitungsbereich arbeiten oder an der Formulierung von Gesetzentwürfen. Wer derart oft vom Grundsatz spricht, der hat die Ausnahmen offensichtlich schon im Kopf. Diese Lücken müssen in Hinblick auf mehr Transparenz geschlossen werden. Eine angemessene Aufarbeitung der „Altfälle“ ist ebenfalls erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nebentätigkeiten von Abgeordneten:&lt;br /&gt;
Die unter der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Regelungen haben die Grünen maßgeblich mitgestaltet. Diese sollen verhindern, dass über die wirtschaftlichen Interessen der Abgeordneten auf die Ausübung ihres Mandats in illegitimer Weise Einfluss genommen wird.&lt;br /&gt;
Die Grünen hätten sich noch mehr Transparenz gewünscht, dafür gab es jedoch keine Mehrheit im Bundestag. Jeder Aufweichung der Transparenzregeln werden sich die Grünen entschieden widersetzen. Eventuelle Lücken oder Unstimmigkeiten im Hinblick auf mehr Transparenz müssen beseitigt werden.&lt;br /&gt;
Des Weiteren muss eine vernünftige Abwägung zwischen dem Interesse der Allgemeinheit nach mehr Transparenz sowie der geschützten Rechtsgüter des einzelnen Abgeordneten getroffen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abschließendes Fazit von LobbyControl:&lt;br /&gt;
''Die Grünen setzen sich für ein Mehr an Transparenz ein; es gibt viele Übereinstimmungen mit den Forderungen von LobbyControl, in einigen Punkten bleiben sie aber vager oder schwächer.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2009/09/wahlpruefsteine-was-wollen-die-parteien-zum-thema-lobbyismus-tun/ Wahlprüfsteine - Was wollen die Parteien zum Thema Lobbyismus tun?], Website von LobbyControl, abgerufen am 11.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteifinanzierung ==&lt;br /&gt;
Die Einnahmen 2008 betrugen ca. '''27 Mio EUR''' und setzen sich wie folgt zusammen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 21 % Mitgliedsbeiträge (ca. 5,7 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 37 % Staatliche Mittel (ca. 10 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 15 % Spenden (ca. 4 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca. 20 % Mandatsträgerbeiträge (ca. 5,5 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ca.  7 % sonstige Einnahmen (ca. 1,8 Mio EUR)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700630.pdf Rechenschaftsbericht 2008, Pdf (27,2 MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Vergleich der [[Finanzierung aller Parteien im Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/index.html Allgemeine Informationen zur Parteienfinanzierung auf der Webseite des Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Benjamin</name></author>
		
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