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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert (Stand: April 2011), jedoch ist die Eintragung selbst für Verbände nicht verpflichtend und damit keine Voraussetzung für die Teilnahme an einer Anhörung im Bundestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik Verbändeliste ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]](CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand: 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst allerdings weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.linksnet.de/de/artikel/23782 Licht in den Lobby-Dschungel] Interview mit Ulrich Müller von LobbyControl im Oktober 2008, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html| Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert (Stand: April 2011), jedoch ist die Eintragung selbst für Verbände nicht verpflichtend und damit keine Voraussetzung für die Teilnahme an einer Anhörung im Bundestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]](CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand: 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.linksnet.de/de/artikel/23782 Licht in den Lobby-Dschungel] Interview mit Ulrich Müller von von LobbyControl im Oktober 2008, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html| Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]](CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Eintrag von LobbyControl am 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html| Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]](CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html| Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des '''Meldeformulars''' können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie '''Manfred Behrens''' (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html| Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des '''Meldeformulars''' können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie '''Manfred Behrens''' (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html| Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertrete]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<updated>2011-06-06T11:45:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des '''Meldeformulars''' können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie '''Manfred Behrens''' (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre es wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertrete]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der [[Deutsche Bundestag]] eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des '''Meldeformulars''' können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie '''Manfred Behrens''' (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst aber weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre aber wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären aber zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertrete]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<updated>2011-06-06T11:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der '''Deutsche Bundestag''' eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich der Bewerber genannt werden. Mit Hilfe des '''Meldeformulars''' können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen. Derzeit sind 2110 Verbände registriert. (Stand: April 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie '''Manfred Behrens''' (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst aber weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre aber wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären aber zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Verb%C3%A4ndeliste&amp;diff=9518</id>
		<title>Verbändeliste</title>
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		<updated>2011-06-06T11:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Absatz 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurde die ursprünglich angedachte Konzeption wieder ausgehebelt. Damals interpretierte der Geschäftsordnungsausschuss des Bundestages auf Anfrage des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung diese Passage neu: eine Nichtregistrierung hindert den Bundestag und seine Ausschüsse dem-nach nicht daran, Verbände einzuladen, soweit dies im Interesse des Bundestages liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst aber weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre aber wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären aber zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Verbändeliste</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Absatz 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst nur einen Teil der Berliner Lobbyszene. Denn Lobbying wird ja nicht nur von Verbänden und Vereinen betrieben. Die Verbändeliste erfasst aber weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre aber wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, – sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären aber zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt. Denn auch hinter scheinbaren Nichtregierungsorganisationen kann in manchen Fällen ein wirtschaftliches Interesse stecken. Die Verbändeliste ist also kein Instrument, das für Lobby-Transparenz sorgt. Sie ist in keiner Weise mit einem ernstzunehmenden Lobbyistenregister zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<title>Verbändeliste</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Absatz 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbändeliste erfasst nur einen Teil der Berliner Lobbyszene. Denn Lobbying wird ja nicht nur von Verbänden und Vereinen betrieben. Die Verbändeliste erfasst aber weder die Lobbybüros der Unternehmen in Berlin noch Lobby- und PR-Agenturen oder Anwaltskanzleien, die Lobbyarbeit im Auftrag wechselnder Kunden betreiben. Gerade bei diesen wäre aber wichtig zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten. Auch Denkfabriken wie die marktliberale Stiftung Marktwirtschaft – deren Finanzierung ebenfalls intransparent ist, – sind nicht Teil der Verbändeliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthält die Verbändeliste keinerlei Angaben zur Finanzierung der registrierten Organisationen. Diese Angaben wären aber zentral, um wirklich erkennen zu können, wer hinter einzelnen Verbänden oder von Lobbyagenturen geführten Kampagnen steckt. Denn auch hinter scheinbaren Nichtregierungsorganisationen kann in manchen Fällen ein wirtschaftliches Interesse stecken. Die Verbändeliste ist also kein Instrument, das für Lobby-Transparenz sorgt. Sie ist in keiner Weise mit einem ernstzunehmenden Lobbyistenregister zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages GO-BT keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens CDU/CSU verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Verb%C3%A4ndeliste&amp;diff=9510</id>
		<title>Verbändeliste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Verb%C3%A4ndeliste&amp;diff=9510"/>
		<updated>2011-06-06T10:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<title>Verbändeliste</title>
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		<updated>2011-06-06T10:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
''Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des Meldeformulars können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
''Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<updated>2011-06-06T10:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des [[Meldeformulars]] können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
''Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<updated>2011-06-06T10:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie Name, Sitz, Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des [[Meldeformulars]] können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
''Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie [[Manfred Behrens]] (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste:&lt;br /&gt;
''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2011-06-06T10:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie der Name, der Sitz, die Anschrift, die Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des [[Meldeformulars]] können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
''Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste: ''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2011-06-06T10:22:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: Die Seite wurde neu angelegt: Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit 1972 führt der Deutsche Bundestag eine öffentliche Liste, in die sich Verbände - die klassischen Akteure der Interessenvertretung - eintragen können. Für die Registrierung eines Verbandes müssen unter anderem Angaben wie der Name, der Sitz, die Anschrift, die Geschäftsleitung sowie der jeweilige Interessenbereich von den Bewerbern genannt werden. Mit Hilfe des [[Meldeformulars]] können sich Verbände einfach und direkt eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite des Bundestages gibt es den Hinweis:&lt;br /&gt;
''Mit der Registrierung sind keine Rechte und auch keine Pflichten verbunden. Die Eintragung in die Liste begründet gemäß Anlage 2 Abs. 4 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages (GO-BT) keinen Anspruch auf Anhörung oder Ausstellung eines Hausausweises''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Lobbyliste] Seite des Deutschen Bundestages, abgerufen am 6. Juni 2011&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politiker wie Manfred Behrens (CDU/CSU) verweisen in der Diskussion für mehr Transparenz der Interessengruppen im Deutschen Bundestag und ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland gerne auf die Verbändeliste: ''Diese öffentliche Liste ist 800 Seiten stark. Wo fehlt es da an Transparenz? Sie können Anschriften in Erfahrung bringen. Sie bekommen Namen von Geschäftsführern geliefert. Sie erhalten sogar Telefonnummern und E-Mail-Adressen.'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/05/schwache-lobbyregisterdebatte-im-bundestag/ Schwache Lobbyregister Debatte im Bundestag] Behrens gegenüber LobbyControl, Stand 18. Mai 2011, abgerufen am 6. Juni 2011]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8965</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
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		<updated>2011-05-13T12:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8964</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8964"/>
		<updated>2011-05-13T12:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8963</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8963"/>
		<updated>2011-05-13T12:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8962</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8962"/>
		<updated>2011-05-13T12:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8961</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8961"/>
		<updated>2011-05-13T12:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Markus_Kerber&amp;diff=8957</id>
		<title>Markus Kerber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Markus_Kerber&amp;diff=8957"/>
		<updated>2011-05-13T11:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Verbindungen / Netzwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}} &lt;br /&gt;
Dr. Markus Kerber, Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen und Chefvolkswirt im [[Bundesfinanzministerium]]. Von 2006 bis 2009 Mitarbeiter von [[Wolfgang Schäuble]] im Innenministerium. Von 1998 bis 2003 war er Finanzvorstand beim Softwareunternehmen GFT Technologies.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bdi-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-ein-mann-von-welt-1.1095315, Ein Mann von Welt] Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli wird er laut Medienberichten neuer Hauptgeschäftsführer des BDI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009 Bundesministerium der Finanzen, Berlin Abteilungsleiter finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen. Seit 2011 auch für &amp;quot;Internationale Finanz- und Währungspolitik&amp;quot; verantwortlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2006 - 2009 Bundesministerium des Innern, Berlin Abteilungsleiter Grundsatzfragen und internationale Analysen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1998-2009 GFT Technologies AG, Stuttgart Finanzvorstand (bis 2003) Aufsichtsratsmitglied (bis 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1995-1998 Deutsche Bank AG, London Equity Capital Markets, Direktor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1992-1995 S.G. Warburg &amp;amp; Co. Ltd, London Equity Capital Markets, Associate Director&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1988-1992 Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften Universität Hohenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1983-1988 Studium der Wirtschaftswissenschaften Universität Hohenheim und University of California, Los Angeles&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdi.eu/download_content/PraesidentUndHGF/CV_Dr_Markus_Kerber.pdf, Lebenslauf Dr. Markus Kerber] abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
[[Bild:Organigramm_bfm.jpg|thumb|100px|right|Organigramm BMF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerber ist auf der Seite des Finanzministeriums als Leiter der &amp;quot;Abteilung I&amp;quot; genannt und war damit unter anderem maßgeblich an den Arbeiten des G-20-Finanzministertreffens beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerber im Finanzministerium ===&lt;br /&gt;
Kerber schrieb bereits während seiner Zeit an der Seite von Wolfgang Schäuble wichtige Reden zur Finanzpolitik und hat den Minister in internationalen Fragen beraten. Derzeit ist er Leiter der Abteilung finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen im Bundesministerium der Finanzen. Er lehnte es ab, verbeamtet zu werden, um die Distanz zur Politik zu wahren. Im Finanzministerium ist er als Abteilungsleiter für Grundsatzfragen für die internationale Finanz- und Währungspolitik verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/ein-verlust-fuer-den-finanzminister--45142602.html, Ein Verlust für den Finanzminister] badische-zeitung.de, 11. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Hauptgeschäftsführer des BDI ===&lt;br /&gt;
Der frühere Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf,  stellte sein Amt am 31. März zur Verfügung, weil er nach einem Indiskretionsskandal der BDI die Verantwortung für die politischen Folgen übernehmen und „...möglichen Schaden für das Verhältnis von Wirtschaft und Politik“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bruederle-affaere-schnappauf-tritt-als-bdi-geschaeftsfuehrer-zurueck-1.1077326, Schnappauf tritt als BDI-Geschäftsführer zurück] Süddeutsche, 25. März 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;abwenden wollte. Zuvor waren brisante Äußerungen des Bundeswirtschaftsminister [[Rainer Brüderle]] (FDP) zum Atom-Moratorium aus einer Sitzung der BDI Spitzenkräfte an die Presse gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerber soll am 6. Juni offiziell berufen werden und sein Amt am 1. Juli 2011 antreten. So wurde es einstimmig von den Vize-Präsidenten auf Vorschlag des BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel am Montag, 9. Mai 2011, beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewinn für den BDI ===&lt;br /&gt;
Schon als Schäuble noch Innenminister war, organisierte Kerber für ihn die Islamkonferenzen. Er gilt laut einem Bericht der Süddeutschen in Berlin als&amp;quot;finanziell unabhängig&amp;quot;. Kerber ist eloquent, mehrsprachig, präsentiert sich stets als &amp;quot;Mann von Welt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bdi-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-ein-mann-von-welt-1.1095315, Ein Mann von Welt] Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auch Gastbeiträge zur Finanzkrise und Steuerpolitik schrieb er für den Bundeswirtschaftsminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesverband der Deutschen Industrie ist Kerber deshalb ein großer Gewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''„Mit Dr. Markus Kerber haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die sowohl wirtschaftliche als auch politische Erfahrung mitbringt und teamorientiert führt. Dies sind wichtige Voraussetzungen, um die immer komplexer werdenden Herausforderungen der deutschen Industrie offensiv und langfristig anzugehen.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdi.eu/Pressemitteilungen_Neuer-BDI-Hauptgeschftsfuehrer.htm, Neue BDI-Hauptgeschäftsführung] Pressemitteilung, 9. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel über Markus Kerber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''„Ich beglückwünsche Markus Kerber zu seiner neuen Funktion. Mit ihm hat der BDI einen ausgewiesenen Finanzexperten, der neben profunden Wirtschaftskenntnissen auch über die notwendige politische Erfahrung verfügt, ein solches Amt erfolgreich zu gestalten. Ich kenne Markus Kerber gut durch seine Tätigkeit als Finanzvorstand bei GFT sowie als Mitglied des Aufsichtsrats und schätze ihn als kompetenten Impulsgeber. Herr Kerber ist zudem noch Großaktionär unseres Unternehmens. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.st-georgen-aufsichtsrat-und-kompetenter-impulsgeber.e6b40105-2d15-42a3-a1ed-cfb55eb4338d.html, Aufsichtsrat und kompetenter Impulsgeber] Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT AG über Markus Kerber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8949</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8949"/>
		<updated>2011-05-13T10:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Verkauf der WestLB */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
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* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html, Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8948</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8948"/>
		<updated>2011-05-13T10:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Verkauf der WestLB */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html, Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8947</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8947"/>
		<updated>2011-05-13T10:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Verkauf der WestLB */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html, Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8946</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8946"/>
		<updated>2011-05-13T10:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Verkauf der WestLB */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html, Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8945</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
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		<updated>2011-05-13T10:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. Friedrich Merz forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/wirtschaft/news/ruege-vom-rechnungshof-berater-kassieren-bei-bankenrettung-ab-1671577.html, Berater kassieren bei Bankenrettung ab] stern.de vom 6. April 2011, abgerufen am 13. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Friedrich_Merz&amp;diff=8944</id>
		<title>Friedrich Merz</title>
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		<updated>2011-05-13T10:27:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}(* 11. November 1955 in Brilon), Jurist, Lobbyist, Aufsichts- bzw. Beiratsmitglied in verschiedenen Unternehmen. Mitarbeiter der Kanzlei [[Mayer Brown]]. Ehemaliger CDU-Politiker und Finanzexperte, exponierter Vertreter [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Wirschaftsphilosophie, polarisierende Medienfigur. Im Juni 2010 vom [[Soffin]] zum offiziellen Veräußerungsbevollmächtigten der maroden [[WestLB]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/S5238v/3572640/Eins-zwei-oder-drei.html Eins, zwei oder drei - Letzte Chance für die WestLB: Wer kauft die Landesbank?], sueddeutsche.de vom 10. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügt durch seine Mitgliedschaft in elitären Zirkeln wie der [[Atlantik-Brücke]] über exzellente Verbindungen. Gründungsmittglied der umstrittenen Denkfabrik [[INSM]]. Ein Blick auf seine Aufsichtsrats- und Nebentätigkeiten ergibt eine Affinität zur Finanzlobby, daneben ist er u.a. für die Energie- und Chemie-Lobby tätig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galt wie [[Roland Koch]] als aufstrebender Mann in der [[CDU]], dessen politische Karriere von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gestoppt bzw. blockiert wurde. Seit 2010 gibt es Stimmen, die eine Rückkehr Merz` in die politische Arena prophezeien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||'''Partei&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||'''staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
'''''(Neben-)Beruflich'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*  Seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 2005 Partner der Anwaltssozietät [[Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw|Mayer, Brown, Rowe &amp;amp; Maw]] LLP, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Ab 2005 journalistische Tätigkeit für die Wochenzeitung &amp;quot;[[Rheinischer Merkur]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2002-2004 Anwalt in der Kölner Kanzlei [[Cornelius Bartenbach Haesemann und Partner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2000-2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998-2000 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Egon Zehnder]] International GmbH,[[KPMG]], Management Partner GmbH, Markant AG, Pfleiderer AG, Piper Verlag GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1990 Eintritt in die Anwaltssozietät [[Leinen &amp;amp; Derichs|Leinen &amp;amp; Derichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989-1994 Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1986-1989 tätig im [[Verband der Chemischen Industrie]] in Bonn und Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* Seit 1986 Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985-1986 Richter am Amtsgericht Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Funktionen=== &lt;br /&gt;
''(Stand 23.04.2010)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufsichtsratsmitglied: [[AXA]] Konzern AG, AXA Versicherung AG (bis 2007), [[DBV-Winterthur]] Holding AG, [[Deutsche Börse]] AG, [[Interseroh]] AG (bis 2009), [[IVG]] Immobilien AG, WEPA Industrieholding SE, Stadler Rail AG, ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, &lt;br /&gt;
* Beiratsmitglied: AXA Konzern AG, Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, [[Commerzbank AG]], Möller &amp;amp; Förster GmbH &amp;amp; Co. KG, Odewald &amp;amp; Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Ernst &amp;amp; Young AG&lt;br /&gt;
* Verwaltungsratsmitglied: [[BASF]] Antwerpen N.V., Hilfskasse des IPV e.V. (bis 2007), Industrie-Pensionsverein IPV e.V. (bis 2007), [[HSBC]] Trinkaus&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsratsmitglied bei Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund, Wirtschaftsrat der CDU e.V. (Präsidium)&lt;br /&gt;
* Kuratoriumsmitglied des [[Council on Public Policy]]. Verein zur Förderung der vergleichenden deutsch-amerikanischen Politikberatung e.V. sowie des transatlantischen Berliner [[Aspen Institukt|Aspen Instituts]], stellvertretender Vorsitzender der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]] e.V., Vorstandsvorsitzender der [[Atlantik-Brücke e.V.]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der Denkfabrik &amp;quot;[[Frankfurter Zukunftsrat]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Gründer der [[Friedrich und Charlotte Merz Stiftung für Bildung und Ausbildung]] (2005)&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied des Fördervereins für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ([[INSM]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Mandatszeit im Bundestag hielt Merz bezahlte Vorträge für: [[Egon Zehnder]] International GmbH, [[KPMG]], Management Partner GmbH, [[Markant]] AG, [[Pfleiderer]] AG, [[Piper Verlag]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Mitstreiter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], [[Wolfgang Clement]], veröffentlichte er im April 2010 das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun ist. Deutschland 2.0&amp;quot;, das allerdings über den Tag hinaus kaum Beachtung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-wolfgang-clement-zwei-polit-aussteiger-traeumen-von-fuehrung-1562156.html Zwei Polit-Aussteiger träumen von Führung] stern.de vom 28. April 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde 2005 in die Legenden umwobene CDU-interne Männer-Seilschaft &amp;quot;[[Andenpakt]]&amp;quot; aufgenommen, in der beispielsweise auch der ehemalige hessische Ministerpräsident [[Roland Koch]], Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der ehemalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Jung]] Mitglied sind. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382963,00.html &amp;quot;Anden-Pakt&amp;quot; nimmt Friedrich Merz auf], Spiegel.de, 03. November 2005, abgerufen am 28. April 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gehörte er der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Bavaria Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkauf der WestLB===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz wurde im Juni 2010 vom [[Soffin]] beauftragt, den Verkauf der [[WestLB]] an einen privaten Investor zu regeln. Merz’ damaliger Arbeitgeber, die Anwaltskanzlei [[Mayer Brown]], hatte bereits die Auslagerung „vergifteter“ WestLB-Anlagepapiere in eine „Bad Bank“ gemanagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/17/friedrich-merz/wickelt-westlb-ab-landesbank.html Neuer Job! Friedrich Merz wickelt WestLB ab] bild.de vom 16. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tagesspiegel schrieb zu diesem Vorgang:&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dass Merz mit Unterstützung des CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers zum Chef der Abwicklungsbank der WestLB ernannt wurde, ist den Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen sauer aufgestoßen. [...] Für Merz, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann und unter anderen Umständen wieder in die Politik auf Bundesebene zurückzukehren, bietet der neue Job auch eine Chance. Die WestLB ist für den CDU-Mann das trojanische Pferd, um die Kontakte zur Bundespolitik auszubauen und sich im Gespräch zu halten. Das ist allemal besser und effektiver, als kritische Bücher über die Bundesregierung zu schreiben.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/friedrich-merz-soll-westlb-abwickeln/1861990.html Friedrich Merz soll WestLB abwickeln] Der Tagesspiegel vom 18. Juni 2010, abgerufen am 14. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 sprach der Bundesrechnungshof eine Rüge gegen den [[Soffin]] aus und gab in einer internen Auflistung bekannt, dass über 70 Millionen Euro an externe Dienstleiter vergeben worden. [[Friedrich Merz]] forderte demnach mit seiner internationalen Wirtschaftskanzlei Mayer Brown allein 10.990.000 Euro für die Rechtsberatung der WestLB.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Streit in der Atlantik-Brücke===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 löste Merz den EADS-Manager [[Thomas Enders]] als Vorsitzender der Atlantik-Brücke ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merz-wird-neuer-chef-der-atlantik-bruecke;2410373 Merz wird neuer Chef der Atlantik-Brücke], Handelsblatt am 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein gilt als &amp;quot;einer der einflussreichsten und exklusivsten Organisationen der Berliner Republik&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 forderte der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke [[Walter Leisler Kiep]] Friedrich Merz auf, von seinem Posten als Vorsitzender des Vereins zurück zu treten. In einem Brief an die Mitglieder sorgte sich Kiep laut Presseberichten um die neuerlichen politischen Aktivitäten des Ex-Vizechefs der CDU/CSU-Fraktion, da diese die Atlantik-Brücke &amp;quot;in nicht unerhebliche Konflikte stürzen&amp;quot; könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.capital.de/politik/:Ruecktrittsgesuch--Merz-steht-vor-dem-Rauswurf-beim-Netzwerk-Atlantik-Bruecke/100030269.html Merz steht vor dem Rauswurf beim Netzwerk Atlantik-Brücke], Capital am 18. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anlass für Kieps Kritik soll das Buch &amp;quot;Was jetzt zu tun&amp;quot; gewesen sein, das Friedrich Merz gemeinsam mit dem früheren SPD-Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] geschrieben hat. Die Gegenseite behauptet, dass Merz Sparkurs zur Konsolidierung der Atlantik-Brücke-Finanzen die Reiskosten des Ehrenvorsitzenden empfindlich beschnitten habe, so dass Kiep mit fadenscheinigen Argumenten zum Gegenangriff geblasen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merz konnte den Machtkampf gegen Kiep schließlich für sich gewinnen: Nachdem er am 1. Juni 2010 zunächst doch vom Vorsitz der Atlantik-Brücke zurück getreten war, wurde er am Ende des Monats erneut in den Posten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/atlantik-bruecke-merz-wieder-am-steuer-1.967672 CDU-Altstar Merz gewinnt die Schlammschlacht], sueddeutsche.de vom 30. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenwechsel===&lt;br /&gt;
Friedrich Merz sprengt den Rahmen des klassischen [[Seitenwechsel|Seitenwechsels]]. Er verbindet in seiner Person die Seiten Politiker, Lobbyist, Freiberufler und Netzwerker. Über weite Strecken seiner politischen Mandatszeit ging er Nebentätigkeiten für Unternehmen und Interessenorganisationen nach, die potentiell an einem guten Draht zur Politik interessiert sind und diesen in Person von Friedrich Merz auch nutzten. So trat Merz beispielsweise im Frühjahr 2006 in einer Sitzung der Landesgruppe NRW offiziell als Anwalt der [[RAG|Ruhrkohle AG]] auf ([http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2006/04/mit-parteispenden-und-mit-merz-die-lobbyarbeit-der-rag/ LobbyControl berichtete]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/html/artikel/1143815190224.shtml Merz tritt als RAG-Anwalt auf], KStA.de, 04. April 2006, abgerufen am 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Merz angesichts seiner früheren Tätigkeit für den [[Verband der Chemischen Industrie]] (VCI) auch als Seitenwechsler von Lobbygruppen in die Politik sehen. Der VCI pflegte lange Zeit eine strategische Personalpolitik: Aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen sollten eine Zeitlang im Lobbybereich des VCI arbeiten, bevor sie in die Politik wechselten. Auch der spätere Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] war in den 1960er Jahren beim VCI tätig, bevor seine große politische Karriere begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polarisierender Scharfmacher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Merz gelang es im Jahre 2000, eine mediale Debatte um &amp;quot;deutsche Leitkultur&amp;quot; anzustoßen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/welt_print/article2943693/CDU-will-Leitkultur-zum-Thema-im-Wahlkampf-machen.html CDU will Leitkultur zum Thema im Wahlkampf machen] Die Welt, 29. Dezember 2008, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich an einer behaupteten &amp;quot;Integrationsunwilligkeit&amp;quot; von Muslimen, Einwanderern etc. abarbeitete. 2008 verteidigte Merz als Gastredner einer FDP-Klausurtagung eine umstrittene Studie, die einen Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro für ausreichend hielt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/politik/article2433139/Friedrich-Merz-haelt-132-Euro-Hartz-IV-fuer-genug.html Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug] welt-online.de vom 12. September 2009, abgerufen am 15. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ferner trat er im Juni 2010 mit abfälligen Bemerkungen über Hartz IV-Empfänger/innen und den angeblichen Missbrauch des Sozialstaats hervor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die neben einer Verschiebung der Diskurs-Grenzen (in Richtung sozialer Auslese und Ausgrenzung) vermutlich auch helfen sollten, sein neues Buch zu promoten. Anders als [[Thilo Sarrazin]] schaffte es Merz damals allerdings nicht, größere öffentliche Aufregung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Von den ersten 200 000 Anträgen auf Elterngeld kamen neun Prozent von berufstätigen Frauen, 54 Prozent von Hartz-IV-Empfängern. Die haben damit Einkünfte über denen arbeitender Geringverdiener.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Kindergärten brauchen wie Schulen und Universitäten eine eigene Kapitalbasis. Da müssen Eltern und Ehemalige eben entsprechend einzahlen, wenn sie die Qualität sichern und erhalten wollen.“''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„160 Länder weltweit dürfen sich Sozialstaaten nennen, wir gehören zu den vieren, die lebenslänglich für Arbeitslosigkeit zahlen''“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Friedrich-Merz-laesst-es-krachen-id3344184.html Friedrich Merz lässt es krachen] Der Westen vom 22. Juni 2010, abgerufen am 15. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU/CSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Markus_Kerber&amp;diff=8930</id>
		<title>Markus Kerber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Markus_Kerber&amp;diff=8930"/>
		<updated>2011-05-12T12:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}} &lt;br /&gt;
Dr. Markus Kerber, Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen und Chefvolkswirt im [[Bundesfinanzministerium]]. Von 2006 bis 2009 Mitarbeiter von [[Wolfgang Schäuble]] im Innenministerium. Von 1998 bis 2003 war er Finanzvorstand beim Softwareunternehmen GFT Technologies.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bdi-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-ein-mann-von-welt-1.1095315, Ein Mann von Welt] Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli wird er laut Medienberichten neuer Hauptgeschäftsführer des BDI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009 Bundesministerium der Finanzen, Berlin Abteilungsleiter finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen. Seit 2011 auch für &amp;quot;Internationale Finanz- und Währungspolitik&amp;quot; verantwortlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2006 - 2009 Bundesministerium des Innern, Berlin Abteilungsleiter Grundsatzfragen und internationale Analysen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1998-2009 GFT Technologies AG, Stuttgart Finanzvorstand (bis 2003) Aufsichtsratsmitglied (bis 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1995-1998 Deutsche Bank AG, London Equity Capital Markets, Direktor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1992-1995 S.G. Warburg &amp;amp; Co. Ltd, London Equity Capital Markets, Associate Director&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1988-1992 Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften Universität Hohenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1983-1988 Studium der Wirtschaftswissenschaften Universität Hohenheim und University of California, Los Angeles&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdi.eu/download_content/PraesidentUndHGF/CV_Dr_Markus_Kerber.pdf, Lebenslauf Dr. Markus Kerber] abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerber war 2010 maßgeblich an den Arbeiten des G-20-Finanzministertreffens beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende April 2011 wird Kerber bereits auf der Seite des Finanzministeriums als Leiter der &amp;quot;Abteilung I&amp;quot; genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Organigramm,templateId=raw,property=publicationFile.jpg|444x1609px]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesfinanzministerium.de, Organisationsplan des Bundesministeriums der Finanzen] Stand: April 2011, abgerufen am 12. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerber im Finanzministerium ===&lt;br /&gt;
Kerber schrieb bereits während seiner Zeit an der Seite von Wolfgang Schäuble wichtige Reden zur Finanzpolitik und hat den Minister in internationalen Fragen beraten. Derzeit ist er Leiter der Abteilung finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen im Bundesministerium der Finanzen. Er lehnte es ab, verbeamtet zu werden, um die Distanz zur Politik zu wahren. Im Finanzministerium ist er als Abteilungsleiter für Grundsatzfragen für die internationale Finanz- und Währungspolitik verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/ein-verlust-fuer-den-finanzminister--45142602.html, Ein Verlust für den Finanzminister] badische-zeitung.de, 11. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Hauptgeschäftsführer des BDI ===&lt;br /&gt;
Der frühere Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf,  stellte sein Amt am 31. März zur Verfügung, weil er nach einem Indiskretionsskandal der BDI die Verantwortung für die politischen Folgen übernehmen und „...möglichen Schaden für das Verhältnis von Wirtschaft und Politik“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bruederle-affaere-schnappauf-tritt-als-bdi-geschaeftsfuehrer-zurueck-1.1077326, Schnappauf tritt als BDI-Geschäftsführer zurück] Süddeutsche, 25. März 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;abwenden wollte. Zuvor waren brisante Äußerungen des Bundeswirtschaftsminister [[Rainer Brüderle]] (FDP) zum Atom-Moratorium aus einer Sitzung der BDI Spitzenkräfte an die Presse gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerber soll am 6. Juni offiziell berufen werden und sein Amt am 1. Juli 2011 antreten. So wurde es einstimmig von den Vize-Präsidenten auf Vorschlag des BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel am Montag, 9. Mai 2011, beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewinn für den BDI ===&lt;br /&gt;
Schon als Schäuble noch Innenminister war, organisierte Kerber für ihn die Islamkonferenzen. Er gilt laut einem Bericht der Süddeutschen in Berlin als&amp;quot;finanziell unabhängig&amp;quot;. Kerber ist eloquent, mehrsprachig, präsentiert sich stets als &amp;quot;Mann von Welt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bdi-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-ein-mann-von-welt-1.1095315, Ein Mann von Welt] Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auch Gastbeiträge zur Finanzkrise und Steuerpolitik schrieb er für den Bundeswirtschaftsminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesverband der Deutschen Industrie ist Kerber deshalb ein großer Gewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel: „Mit Dr. Markus Kerber haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die sowohl wirtschaftliche als auch politische Erfahrung mitbringt und teamorientiert führt. Dies sind wichtige Voraussetzungen, um die immer komplexer werdenden Herausforderungen der deutschen Industrie offensiv und langfristig anzugehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdi.eu/Pressemitteilungen_Neuer-BDI-Hauptgeschftsfuehrer.htm, Neue BDI-Hauptgeschäftsführung] Pressemitteilung, 9. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT AG: &amp;quot;Ich beglückwünsche Markus Kerber zu seiner neuen Funktion. Mit ihm hat der BDI einen ausgewiesenen Finanzexperten, der neben profunden Wirtschaftskenntnissen auch über die notwendige politische Erfahrung verfügt, ein solches Amt erfolgreich zu gestalten. Ich kenne Markus Kerber gut durch seine Tätigkeit als Finanzvorstand bei GFT sowie als Mitglied des Aufsichtsrats und schätze ihn als kompetenten Impulsgeber. Herr Kerber ist zudem noch Großaktionär unseres Unternehmens. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.st-georgen-aufsichtsrat-und-kompetenter-impulsgeber.e6b40105-2d15-42a3-a1ed-cfb55eb4338d.html, Aufsichtsrat und kompetenter Impulsgeber] Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Markus_Kerber&amp;diff=8929</id>
		<title>Markus Kerber</title>
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		<updated>2011-05-12T12:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Celina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}} &lt;br /&gt;
Dr. Markus Kerber, Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen und Chefvolkswirt im [[Bundesfinanzministerium]]. Von 2006 bis 2009 Mitarbeiter von [[Wolfgang Schäuble]] im Innenministerium. Von 1998 bis 2003 war er Finanzvorstand beim Softwareunternehmen GFT Technologies.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bdi-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-ein-mann-von-welt-1.1095315, Ein Mann von Welt] Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli wird er laut Medienberichten neuer Hauptgeschäftsführer des BDI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009 Bundesministerium der Finanzen, Berlin Abteilungsleiter finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen. Seit 2011 auch für &amp;quot;Internationale Finanz- und Währungspolitik&amp;quot; verantwortlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2006 - 2009 Bundesministerium des Innern, Berlin Abteilungsleiter Grundsatzfragen und internationale Analysen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1998-2009 GFT Technologies AG, Stuttgart Finanzvorstand (bis 2003) Aufsichtsratsmitglied (bis 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1995-1998 Deutsche Bank AG, London Equity Capital Markets, Direktor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1992-1995 S.G. Warburg &amp;amp; Co. Ltd, London Equity Capital Markets, Associate Director&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1988-1992 Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften Universität Hohenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1983-1988 Studium der Wirtschaftswissenschaften Universität Hohenheim und University of California, Los Angeles&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdi.eu/download_content/PraesidentUndHGF/CV_Dr_Markus_Kerber.pdf, Lebenslauf Dr. Markus Kerber] abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerber war 2010 maßgeblich an den Arbeiten des G-20-Finanzministertreffens beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende April 2011 wird Kerber bereits auf der Seite des Finanzministeriums als Leiter der &amp;quot;Abteilung I&amp;quot; genannt:&lt;br /&gt;
[[Bild:Organigramm,templateId=raw,property=publicationFile.jpg|444x1609px]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesfinanzministerium.de, Organisationsplan des Bundesministeriums der Finanzen] Stand: April 2011, abgerufen am 12. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerber im Finanzministerium ===&lt;br /&gt;
Kerber schrieb bereits während seiner Zeit an der Seite von Wolfgang Schäuble wichtige Reden zur Finanzpolitik und hat den Minister in internationalen Fragen beraten. Derzeit ist er Leiter der Abteilung finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen im Bundesministerium der Finanzen. Er lehnte es ab, verbeamtet zu werden, um die Distanz zur Politik zu wahren. Im Finanzministerium ist er als Abteilungsleiter für Grundsatzfragen für die internationale Finanz- und Währungspolitik verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/ein-verlust-fuer-den-finanzminister--45142602.html, Ein Verlust für den Finanzminister] badische-zeitung.de, 11. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Hauptgeschäftsführer des BDI ===&lt;br /&gt;
Der frühere Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf,  stellte sein Amt am 31. März zur Verfügung, weil er nach einem Indiskretionsskandal der BDI die Verantwortung für die politischen Folgen übernehmen und „...möglichen Schaden für das Verhältnis von Wirtschaft und Politik“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bruederle-affaere-schnappauf-tritt-als-bdi-geschaeftsfuehrer-zurueck-1.1077326, Schnappauf tritt als BDI-Geschäftsführer zurück] Süddeutsche, 25. März 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;abwenden wollte. Zuvor waren brisante Äußerungen des Bundeswirtschaftsminister [[Rainer Brüderle]] (FDP) zum Atom-Moratorium aus einer Sitzung der BDI Spitzenkräfte an die Presse gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerber soll am 6. Juni offiziell berufen werden und sein Amt am 1. Juli 2011 antreten. So wurde es einstimmig von den Vize-Präsidenten auf Vorschlag des BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel am Montag, 9. Mai 2011, beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewinn für den BDI ===&lt;br /&gt;
Schon als Schäuble noch Innenminister war, organisierte Kerber für ihn die Islamkonferenzen. Er gilt laut einem Bericht der Süddeutschen in Berlin als&amp;quot;finanziell unabhängig&amp;quot;. Kerber ist eloquent, mehrsprachig, präsentiert sich stets als &amp;quot;Mann von Welt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bdi-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-ein-mann-von-welt-1.1095315, Ein Mann von Welt] Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auch Gastbeiträge zur Finanzkrise und Steuerpolitik schrieb er für den Bundeswirtschaftsminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bundesverband der Deutschen Industrie ist Kerber deshalb ein großer Gewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel: „Mit Dr. Markus Kerber haben wir eine Persönlichkeit gefunden, die sowohl wirtschaftliche als auch politische Erfahrung mitbringt und teamorientiert führt. Dies sind wichtige Voraussetzungen, um die immer komplexer werdenden Herausforderungen der deutschen Industrie offensiv und langfristig anzugehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdi.eu/Pressemitteilungen_Neuer-BDI-Hauptgeschftsfuehrer.htm, Neue BDI-Hauptgeschäftsführung] Pressemitteilung, 9. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT AG: &amp;quot;Ich beglückwünsche Markus Kerber zu seiner neuen Funktion. Mit ihm hat der BDI einen ausgewiesenen Finanzexperten, der neben profunden Wirtschaftskenntnissen auch über die notwendige politische Erfahrung verfügt, ein solches Amt erfolgreich zu gestalten. Ich kenne Markus Kerber gut durch seine Tätigkeit als Finanzvorstand bei GFT sowie als Mitglied des Aufsichtsrats und schätze ihn als kompetenten Impulsgeber. Herr Kerber ist zudem noch Großaktionär unseres Unternehmens. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.st-georgen-aufsichtsrat-und-kompetenter-impulsgeber.e6b40105-2d15-42a3-a1ed-cfb55eb4338d.html, Aufsichtsrat und kompetenter Impulsgeber] Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Celina</name></author>
		
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