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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<updated>2026-04-20T03:34:57Z</updated>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BlackRock&amp;diff=224572</id>
		<title>BlackRock</title>
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		<updated>2023-07-31T09:14:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Newsletter}}&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = BlackRock, Inc.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Branche          = Finanzen&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Vermögensverwaltung&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = New York, In Deutschland: &lt;br /&gt;
1.		Bockenheimer Landstrasse 2-4,&lt;br /&gt;
		OpernTurm Complex, &lt;br /&gt;
		60306 Frankfurt/M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.		Lenbachplatz 1,&lt;br /&gt;
		80333 München&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = 35 Square de Meeus, Brussels 1000&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.blackrock.com/ blackrock.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Firma '''BlackRock''' ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Ende 2022 verwaltete die Gruppe Vermögenswerte in Höhe von ca. 8,6 Billionen US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/434014/umfrage/verwaltetes-vermoegen-von-blackrock/ BlackRock - Verwaltetes Vermögen bis 2022], de.statista.com April 2023, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; BlackRock gilt als einflussreichstes Finanzunternehmen und ist bei vielen großen Aktiengesellschaften als Großaktionär vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den Erfolg BlackRocks sind zum einen das eigene Datenanalysesystem Aladdin, das weltweite Finanzrisiken im Sekundentakt analysiert und somit genaue Investmentoptionen gibt, sowie das gigantische Netzwerk das BlackRock weltweit aufgebaut hat und die Analysen zusätzlich vereinfacht. Auch hat BlackRock gute Beziehungen in die Politik weltweit, in Deutschland war [[Friedrich Merz]] langjähriger Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker:innen halten den Einfluss von BlackRock für extrem gefährlich und bezeichnen das Unternehmen als eine sogenannte Schattenbank, da Vermögensverwalter nicht den Regeln traditioneller Banken unterliegen. BlackRock wird als ein Unternehmen bezeichnet, das 'too big to fail' ist. In Krisenzeiten müssen Staaten zur Stabilisierung des Privatkonzerns eingreifen, um keinen Dominoeffekt unter anderen Konzernen und Banken auszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut „Finanzwende“ legen Forschungsberichte nahe, das der gleichzeitige Aktienbesitz verschiedener Marktakteure den Wettbewerb hemmen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finanzwende.de/themen/banken-und-schattenbanken/die-marktmacht-von-blackrock/ Die Marktmacht von BlackRock], finanzwende.de vom 08.06.2021, abgerufen am 31.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermögensverwalter wie BlackRock hätten ein größeres Interesse daran, dass es der ganzen Branche gut geht, als dass ein einzelner Konzern gegenüber anderen Marktanteile gewinnt. Dies führe zu höheren Preisen auf den betroffenen Märkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spendenbanner-Spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
CEO Larry Fink gründete den Vermögensverwalter BlackRock 1988 mit acht Mitarbeitern als Tochter von Blackstone. 1992 wurde der Name BlackRock angenommen, das verwaltete Kapital lag zu diesem Zeitpunkt bereits bei 17 Milliarden, 1994 sogar bei 53 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1995 übernahm PNC Financial die Firma, heute liegt ihr Aktienanteil bei 21,3%.&lt;br /&gt;
*1999 lag das verwaltete Kapital bei 165 Milliarden Dollar; 2004 waren es bereits 342 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
*2006 übernahm/fusionierte BlackRock mit Merrill Lynch Investment Managers (MLIF)&lt;br /&gt;
*2009 übernahm BlackRock zudem Barclays Sparte „Barclays Global Investors“ (BGI) mit iShares, BlackRocks Version von ETFs, Investmentfonds, die ganze Aktienindexe nachbilden. &amp;lt;ref&amp;gt;BlackRock.com vom 16.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;nowiki/&amp;gt;https://www.blackrock.com/corporate/about-us/blackrock-history&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2018 BlackRock führt sein erstes KI-Labor in Palo Alto ein, um den Einsatz künstlicher Intelligenz und verwandter Disziplinen - maschinelles Lernen, Datenwissenschaft, Verarbeitung natürlicher Sprache - zu beschleunigen, um die Ergebnisse zu verbessern und den Fortschritt für Investoren, Kunden und das Unternehmen voranzutreiben.&lt;br /&gt;
*2019 hat BlackRock die BlackRock Retirement Solutions Group ins Leben gerufen. &amp;lt;ref&amp;gt;BlackRock.com vom 16.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;nowiki/&amp;gt;https://www.blackrock.com/corporate/about-us/blackrock-history&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist BlackRock mit 78 Standorten in über 30 Ländern der größte Vermögensverwalter der Welt, 35 davon in Nordamerika und 23 in Europa, die deutschen Standorte sind Frankfurt und München, ein weiterer wichtiger Standort für Lobbyarbeit ist Brüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/global-impact BlackRock: Global Impact], BlackRock.com vom 31.03.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/contacts-locations BlackRock: Contacts and Locations], BlackRock.com vom 31.12.2016, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; BlackRock beriet laut eigener Angaben bereits AIG, die griechische und irische Zentralbank, die Federal Reserve Bank of New York, das britische Finanzministerium und UBS, ist jedoch in Kontakt mit weitaus mehr Finanzinstituten wie der EZB oder der [[Deutschen Bank]], bei der BlackRock gleichzeitig Großaktionär ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/global-impact BlackRock: Global Impact], BlackRock.com vom 31.03.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/blackrock-ueberall-die-finger-drin-1.2888514 BlackRock: Überall die Finger drin], Süddeutsche.de vom 02.03.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Größte Konkurrenten in ihrer Sparte sind Vanguard und State Street. Zum Abschluss des Jahres 2022 betrug das verwaltete Vermögen 8,6 Billionen Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Undurchsichtige Eigentümerstrukturen===&lt;br /&gt;
Laut Angaben der NASDAQ besteht die börsennotierte BlackRock AG zu 86 Prozent aus institutionellen Beteiligungen, größter Anteilseigner ist PNC mit ca. 25% aller institutionell gehaltenen Aktien, dies entspricht 21,3 % aller Anteile.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasdaq.com/de/symbol/blk/ownership-summary NASDAQ: BlackRock-Aktionäre], Nasdaq.com vom 21.04.2017, kann zur Zeit nicht abgerufen werden, Seite im Umbau, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PNC Financial Services Group selbst ist auch börsennotiert, BlackRock, Vanguard, Wellington und State Street wiederum gehören zu den größten Aktionären.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasdaq.com/de/symbol/pnc/ownership-summary NASDAQ: PNC-Aktionäre], Nasdaq.com vom 21.04.2017, kann zur Zeit nicht abgerufen werden, Seite im Umbau, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Während PNC also in Abstimmungen großen Einfluss auf BlackRock ausüben könnte, unterliegt sie in ihren Leitlinien ebenfalls dem Stimmverhalten der Aktionäre, sodass BlackRock sich wiederum bei PNC, für die aus ihrer Sicht relevanten Themen, einsetzen kann. Dies lässt darauf schließen, dass sich die Eigentumsstrukturen von BlackRock im Kreis drehen. So kontrollieren sich die Vermögensverwaltungen selbst bzw. unterliegen keiner Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Chairman und CEO: Laurence „Larry“ Fink &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/leadership BlackRock: Leadership], BlackRock.com vom 17.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Amin Nasser, Chef des weltweit größten Ölkonzerns Saudi Aramco, ist designiertes Mitglied des Verwaltungsrats von BlackRock&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manager-magazin.de/unternehmen/amin-nasser-blackrock-chef-larry-fink-holt-chef-von-oelkonzern-saudi-aramco-in-die-fuehrung-a-4e310dfc-3738-49a9-8764-5e1cba84dd64 BlackRock auf Kuschelkurs mit Big Oil], manager-magazin.de vom 18.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Merz]], Bundesvorsitzender der CDU, war von März 2016 bis März 2020 Aufsichtsratsvorsitzender und Berater der ''BlackRock Asset Management Deutschland AG'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/ex-cdu-spitzenmann-friedrich-merz-geht-zu-blackrock-14130649.html Ehemaliger CDU-Spitzenmann Merz geht zu Blackrock], FAZ.net vom 17.03.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.friedrich-merz.de/persoenliche-erklaerung-zum-aufsichtsratsvorsitz-von-blackrock/, friedrich-merz.de vom 05.02.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltweit vertretener Großaktionär===&lt;br /&gt;
BlackRock ist an allen deutschen DAX-Unternehmen als Großaktionär beteiligt, bei acht der 30 topgesetzten Unternehmen ist es sogar größter Anteilseigner, dazu gehören zum Beispiel [[Bayer]], [[BASF]], [[Allianz]] und [[E.ON]]. Der Gesamtwert dieser Anteile entspricht 59 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/gallery159306584/So-viele-Anteile-haelt-BlackRock-an-deutschen-Firmen.html So viele Anteile hält BlackRock an deutschen Firmen], welt.de, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;Laut einer Studie der Universität von Amsterdam sind von den insgesamt 3900 in den USA börsennotierten Firmen BlackRock, Vanguard und State Street zusammengezählt bei 1662 Firmen größte Anteilseigner. Dies entspricht einem Marktkapital von über 17 Billionen Dollar, mehr als 23,5 Millionen Arbeitsplätze hängen an diesen Firmen. Die drei großen Firmen sind bei 438 von 500 Unternehmen des S&amp;amp;P 500 Index, der die größten 500 Firmen der USA umfasst, größte Anteilseigner. Diese Firmen machen etwa 82% des gesamten Marktkapitals dieses Indexes aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://papers.ssrn.com/sol3/Papers.cfm?abstract_id=2798653 Hidden power of the Big Three? Passive index funds, re-concentration of corporate ownership, and new financial risk]  SSRN.com vom 23.06.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
===EU-Lobbying===&lt;br /&gt;
Laut [https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=51436554494-18&amp;amp;locale=de#de EU-Transparenzregister] lagen die Ausgaben BlackRocks für EU-Lobbying für das Jahr 2022 zwischen 800 Tsd. und 899 Tsd. Euro; Anfang 2022 wurden 12 Lobbyist:innen  (Vollzeitäquivalent: 2,7) beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtlich verantwortlich für die Brüsseler Repräsentanz ist Stephen Cohen, Leiter der BlackRock-Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 40 dokumentierten Treffen mit der EU-Kommission (zwischen 12/2014 und 06/2023) ist BlackRock ist eines der Unternehmen mit den meisten Kontakten mit EU-Vertretungen. Die Gespräche drehten sich dabei vor allem um Finanzfragen. 2022 traffen sich Lobbyist:innen innerhlab von 3 Monaten zwei Mal mit dem Generaldirektor Gerassimos Thomas, der für die Besteuerung und Zollunionen zuständig ist und tauschten sich mit ihm zur Besteuerung von Banken und Finanzunternehmen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=51436554494-18&amp;amp;pdf=true EU-Transparenzregister: Meetings of BlackRock], ec.europa.eu vom 30.07.2023, zugegriffen am 3.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 fanden allein 5 von 9 Treffen mit einem Teammitglied des Finanzkommissars oder Dombrovskis selbst statt, ein weiterer wichtiger Ansprechpartner war hier Jan Ceyssens, der speziell für die Verhältnisse zur EZB und anderen Banken verantwortlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://ec.europa.eu/commission/commissioners/2019-2024/dombrovskis_en#team, EU- Website, zuletzt abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 berichtete die Financial Times, BlackRock sei das Unternehmen mit den meisten Treffen (5) mit dem Team des Finanzkommissars gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/4e2d4666-8f75-11e5-8be4-3506bf20cc2b BlackRock steps up lobbying of the European Commission], Financial Times.com vom 22.11.2015, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Public-Affairs-Agentur Fleishman-Hillard gibt zudem an, Zahlungen von BlackRock zu erhalten. Die Repräsentationskosten von Fleishman-Hillard lagen laut EU-Transparenzregister im Jahr 2022 zwischen 200 Tsd. und 299 Tsd. Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2017-2021 war der britische Ex-Finanz- und Wirtschaftsminister George Osborne ein wichtiger Berater von BlackRock, der für diesen Job jährlich 750.000 Euro erhielt. in dieser Zeit war Osborne auch Chefredakteur der größten Londoner Tageszeitung, des London Evening Standard.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/Medien-in-Grossbritannien/!5394746/ Journalisten als Polit-Cheerleader], Taz.de vom 30.03.2017, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyaktivitäten in Deutschland===&lt;br /&gt;
Im deutschen Lobbyregister gibt BlackRock Asset Management Deutschland AG an, im Jahr 2022 zwischen 590.001 und 600.000 Euro für Lobbyarbeit auszugeben und 11 bis 20 Lobbyist:innen zu beschäftigen, direkt an der Interessenvertretung sind 5 Personen beteiligt, wobei die ehem. EU-BlackRock-Lobbyistin Joanna Cound Cheflobbistin ist. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R003422/6296?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DBlackRock%26page%3D1%26pageSize%3D10%26sort%3DREGISTRATION_DESC Lobbyregister], lobbyregister.bundestag.de vom 1.6.2023, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CDU-Politiker [[Friedrich Merz]] war von 2016 bis Ende März 2020 Aufsichtsratsvorsitzender und Berater der BlackRock Asset Management Deutschland AG. Mit Merz hatte BlackRock einen extrem weit vernetzten früheren CDU-Spitzenpolitiker in seinen Reihen, der lange Zeit Vorsitzender der [[Atlantik-Brücke]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wirtschaft/Friedrich-Merz-wird-Kontrollchef-article16787566.html Friedrich Merz wird Kontrollchef], N-tv.de vom 18.01.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger von Merz als Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Deutschland wurde der selbständige Vermögensberater Michael Rüdiger, Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Börse, zuvor Vorstandsvorsitzender der DekaBank Deutsche Girozentrale und Gremienmitglied mehrerer Banken und banknaher Organisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manager-magazin.de/unternehmen/personalien/michael-ruediger-wird-neuer-aufsichtsratschef-von-blackrock-deutschland-a-1307480.html Michael Rüdiger wird neuer BlackRock-Aufsichtsrat-Vorsitzender], manager-magazin.de vom 03.06.2020, zugegriffen am 29.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyausgaben in den USA===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2022 gab BlackRock in den USA an 3,5 Millionen US-Dollar für Lobbyaktivitäten auszugeben, diese stiegen gegenüber 2021 um 1,5 Mio. US-Dollar. BlackRock Inc. beschäftigt laut US-Transparenzregister 23 Lobbyist:innen, wobei alleine 21 Personen zuvor im US-Kongress oder bei Kongressabgeordneten gearbeitet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opensecrets.org/federal-lobbying/clients/summary?cycle=2022&amp;amp;id=D000021872 Client Profile: Black Rock Inc], opensecrets.org, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
BlackRock ist Mitglied der folgenden Organisationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;span class=&amp;quot;&amp;quot; data-encrypted=&amp;quot;Neorvgftrzrvafpunsg süe orgevroyvpur Nygrefibefbethat (NON)&amp;quot;&amp;gt;[[Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorgung]] (ABA)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Assogestioni&lt;br /&gt;
*Association Francaise de la Gestion financiere (AFG)&lt;br /&gt;
*Alternative Investment Management Association (AIMA)&lt;br /&gt;
*The Association for Financial Markets in Europe (Afme)&lt;br /&gt;
*Association of Luxembourg Funds Industry (ALFI)&lt;br /&gt;
*[[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*&amp;lt;span class=&amp;quot;ve-pasteProtect&amp;quot; data-encrypted=&amp;quot;Ohaqrfireonaq Nygreangvir Vairfgzragf (ONV)&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesverband Alternative Investments]] (BAI)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bundesverband Investment und Asset Management]] (BVI)&lt;br /&gt;
*The Dutch Fund and Asset Management Association (Dufas)&lt;br /&gt;
*[[Deutsches Aktien Institut]] (DAI)&lt;br /&gt;
*Eumedion&lt;br /&gt;
*[[Eurofi]]&lt;br /&gt;
*[[European Capital Markets Insitute]] (ECMI)&lt;br /&gt;
*European Corporate Governance Institute (ECGI)&lt;br /&gt;
*European Fund and Asset Management Association (EFAMA)&lt;br /&gt;
*[[European Parliamentary Financial Services Forum]]&lt;br /&gt;
*Forum VuV - Verband unabhängiger Vermögensverwalter&lt;br /&gt;
*Green and Sustainable Finance Cluster Germany e.V.&lt;br /&gt;
*ICI Global&lt;br /&gt;
*Institutional Money Market Funds Association (IMMFA)&lt;br /&gt;
*International Swaps and Derivatives Association (ISDA)&lt;br /&gt;
*The Investment Association (IA)&lt;br /&gt;
*Irish Funds&lt;br /&gt;
*The International Capital Markets Association (ICMA)&lt;br /&gt;
*Pensions Europe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: EU-Transparenzregister, deutsches Lobbyregister und Webseiten der Organisationen (Stand: 07/2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===BlackRock als fossiler Finanzdienstleister===&lt;br /&gt;
2020 verfasste BlackRock-CEO Larry Fink einen [https://www.blackrock.com/americas-offshore/en/larry-fink-ceo-letter Brief an alle CEOs] der Firmen, in die BlackRock investiert - 'Climate Risk is Investment Risk' (dt. Klimarisiko ist ein Investitionsrisiko) hies es darin. Man wolle Nachhaltigkeit als Investitionsstandard festlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://table.media/climate/analyse/blackrocks-duerftige-klimabilanz/ Blackrocks dürftige Klimabilanz], table.media vom 17.01.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 deckten Recherchen noch auf, das BlackRock gegen Klimabeschlüsse einiger Energiekonzerne stimmte. Und auch mit dem Brief Finks ändert sich nicht viel. Zwar wolle man sich bis 2025 von Investitionen in Kohleunternehmen verabschieden, jedoch gilt der Beschluss nur für Investitionen in Kohleabbau, nicht in die Kohleverbrennung. So bleibt der deutsche Kohlekonzern RWE trotz massiven Kohleabbau weiter Kunde BlackRocks, denn er verbrennt seine eigene Kohle direkt im konzerneigenen Kraftwerk. Außerdem konnte BlackRock durch die Regelung weiter größter Investor in Kohlekraftwerkentwickler bleiben, finanziert Öl- und Gaskonzerne. Portfolios der Anlagefonds bezeichnen sich zwar als nachhaltig, listen jedoch RWE. 2022 versicherte BlackRock auf Anfrage, auch weiterhin in fossile Energien zu investieren, eine Beendigung von Investitionen in Öl, Gas und Kohle sei nicht notwendig für die Vorhaben gegen den Klimawandel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/d586a16e-4f5e-4fff-8610-ade4dd2badda Blackrock and Vanguard tell UK inquiry they will not quit fossil fuel investments], ft.com vom 18.10.2022, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 2023 investierte BlackRock weiterhin in Konzerne wie [[ExxonMobile]], [[BP Europa|BP]] und Aramco, die ihre Abbaukontingente in Öl, Gas und Kohle noch ausweiten wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facing-finance.org/2020/05/blackrock-goes-green/ BlackRock goes green?], facing-finance.org vom Mai 2020, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die NGO Urgewald bezeichnet die Strategie BlackRocks daher als Greenwashing.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/info/BlackRock-und-die-Nachhaltigkeit,audio1416650.html BlackRock und die Nachhaltigkeit], ndr-info.de vom 05.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde BlackRock zudem offizieller Berater für Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der Sustainable Finance-Strategie der Europäischen Union und erhielt so direkten Zugang zur EU-Gesetzgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finanzwende.de/blog/den-bock-zum-gaertner/ Den Bock zum Gärtner], finanzwende.de vom 21.04.2020, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgerbewegung Finanzwende hält diesen Schritt für hochproblematisch, weil BlackRock ein Geschäftsinteresse daran habe, die Sustainable Finance-Strategie zu verwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 wurde der CEO des saudi-arabischen Erdöl-Konzerns Aramco, Amin Nasser in den Verwaltungsrat BlackRocks berufen. Larry Fink begründete die Entscheidung mit einem Fokus auf Investitionen im Nahen Osten. Gleichzeitig reagiere er damit auf Kritik der Republikaner in den USA. Die neue 'nachhaltige' Ausrichtung BlackRocks stieß dort zunehmend auf Kritik, sodass einige Pensionsfonds in republikanisch geführten Bundesstaaten ihr Geld von BlackRock abzogen. Durch die Entscheidung wolle man Ausgeglichenheit signalisieren. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/vermoegensverwalter-blackrock-beruft-aramco-ceo-in-den-verwaltungsrat/29263580.html Blackrock beruft Aramco-CEO in Verwaltungsrat], handelsblatt.de vom 18.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktivitäten zur Privatisierung der Pensionen in Europa===&lt;br /&gt;
Paulo Pena und Harald Schumann berichten in „Der Freitag“ ausführlich über die erfolgreichen Bemühungen von BlackRock, ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt („Pan-European Personal Pension“, abgekürzt „PEPP) einzuführen, das keine gesetzliche Garantie auf das angesparte Kapital enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/achtung-rentenfresser Achtung, Rentenfresser], freitag.de Ausgabe 26/2018, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Deutschland übliche Garantie soll entfallen. Vorgesehen sei lediglich ein „Qualitätssiegel“, mit dem die Finanzkonzerne in allen EU-Staaten gleichzeitig ihre Fonds als Altersvorsorge vermarkten können. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die Lobbyaktivitäten des ehemaligen britischen Finanzministers George Osborne bei der EU-Kommission, der schon als Minister enge Kontakte zu BlackRock unterhielt und seit Februar 2017 offiziell als Lobbyist für den Konzern tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beratung des EU-Finanzsektors===&lt;br /&gt;
Die Beratungsfirma BlackRock Solutions, Tochter der BlackRock Vermögensverwaltung wurde 2011 von der irischen Zentralbank beauftragt, Verlustrisiken zu prognostizieren und einen Stress-Test durchzuführen, kurz zuvor wurde das Bankensystem Irlands mit 85 Milliarden Euro gerettet. Hierfür erhielt das Unternehmen 30 Millionen Euro, für einen ähnlichen Job für die Bank Griechenlands erhielt die Firma 12,3 Millionen Euro. Auch für die zypriotische Bank arbeitete BlackRock Solutions an einer Evaluierung zu den Rekapitalisierungsbedürfnissen des zypriotischen Bankensektors.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://euobserver.com/investigations/122415 Troika consultancies: A multi-million euro business beyond scrutiny], EUobserver.com vom 16.12.2013, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutsam für die Investment-Strategien BlackRocks war auch der Auftrag für die EZB, ihre Beratung für eins der größten anvisierten „quantitative Lockerung“-Programme zur Verfügung zu stellen, und das als größter Vermögensverwalter der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wolfstreet.com/2015/11/28/blackrock-spreads-it-tentacles-in-brussels/ BlackRock spreads its Tentacles in Brussels], Wolfstreet.com vom 28.11.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den lukrativen Aufträgen schien für BlackRock vor allem die dadurch gewonnenen Informationen von großem Wert, die so in Kalkulationen und Planungen zu Anlagestrategien eingingen. Martin Hellwig, ehem. Vorsitzender der Monopolkommission und Leiter des Max-Planck-Instituts für Gemeinschaftsgüter, hält es für grundsätzlich falsch, dass einem privaten Unternehmen eine hoheitliche Aufgabe anvertraut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ezb-in-der-kritik-blackrock-prueft-banken-an-denen-es-selbst-anteile-besitzt/22590450.html BlackRock prüft Banken, an denen es selbst Anteile besitzt], tagesspiegel.de vom 23.05.2018, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbying gegen die Einstufung als „systemically important financial institutions“===&lt;br /&gt;
In den USA gibt es zur Regulierung des Schatten-Banken-Sektors bereits das Vorhaben, große Vermögensverwalter wie BlackRock als &amp;quot;systemrelevant für das Finanzsystem&amp;quot; einzustufen. Die Konzerne wären dann mit einer Art Gefahrenaufkleber versehen und besonderer Aufsicht unterworfen. BlackRock hat intensiv Lobbyismus betrieben, um einen solchen Gesetzentwurf zu stoppen. Neben den eigenen Lobbyisten beauftragte BlackRock zu diesem Zwecke auch die Lobbyagentur „Rich Feuer Anderson“, die dafür im Jahr 2016 320.000 Dollar erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opensecrets.org/lobby/specissue.php?bid=s1484-114&amp;amp;id=D000021872&amp;amp;year=2016 Specific Issue Reports by BlackRock],abgerufen auf Opensecrets.org am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit Erfolg: Das Vorhaben wurde bislang nicht durchgesetzt. BlackRock rechtfertigte sich gegenüber der ZEIT, „um eine Systemkrise zu verhindern, sei ein Regulierungsansatz, der sich auf einzelne Anlageprodukte beziehe, besser geeignet als die Regulierung einzelner Unternehmen“..&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Larry Fink&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/2015/33/blackrock-larry-fink-finanzkonzern-banken-krise/komplettansicht Der 4-Billionen-Dollar-Mann], Zeit.de vom 27.08.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Benoit Coeure Skandal===&lt;br /&gt;
Der Franzose Benoit Coeure, seit 2011 Mitglied des Direktoriums der EZB, sprach im Mai 2015 auf einer Versammlung von Bänkern, Hedge Fond Managern und Vermögensverwaltern und gab dabei Insiderinformationen zu möglichen Anleihekäufen der EZB preis. Da die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hatten die anwesenden Manager erhebliche Vorteile und nutzten diese auch in ihren Investmentplanungen, wodurch der Wert des Euros sank und am Tag der medialen Publikation der Ereignisse noch einmal stark fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/f48123e2-ff02-11e4-8dd4-00144feabdc0 Benoît Cœuré speech highlights central bank links to financiers], Financial Times.com vom 21.05.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Coeure selbst gab es keine Konsequenzen, er behielt seinen Job bei der EZB, die selbst behauptete, dass ein Verfahrensfehler zur Veröffentlichung dieser Informationen geführt habe. In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass es bereits mehrere Treffen mit Vertretern großer Banken wie BNP Paribas, UBS, Goldman Sachs und auch BlackRock in Räumlichkeiten der EZB gab, kurz bevor wichtige Entscheidungen in der EZB gefällt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/7a9d5d9a-8155-11e5-a01c-8650859a4767 ECB officials met bankers before key decisions], Financial Times.com vom 02.11.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.finanzwende.de/themen/banken-und-schattenbanken/die-marktmacht-von-blackrock/ Die Marktmacht von Black Rock - Finanzwende 08.06.2021]&lt;br /&gt;
*[http://vds.issproxy.com/SearchPage.php?CustomerID=228 BlackRocks Abstimmungsverhalten in der Rolle als Aktionär]&lt;br /&gt;
*[https://www.facing-finance.org/2020/05/blackrock-goes-green/ BlackRock goes green?]- Facing Finance 05/2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BlackRock&amp;diff=224562</id>
		<title>BlackRock</title>
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		<updated>2023-07-30T21:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Newsletter}}&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = BlackRock, Inc.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Branche          = Finanzen&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Vermögensverwaltung&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = New York, In Deutschland: &lt;br /&gt;
1.		Bockenheimer Landstrasse 2-4,&lt;br /&gt;
		OpernTurm Complex, &lt;br /&gt;
		60306 Frankfurt/M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.		Lenbachplatz 1,&lt;br /&gt;
		80333 München&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = 35 Square de Meeus, Brussels 1000&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.blackrock.com/ blackrock.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Firma '''BlackRock''' ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Ende 2022 verwaltete die Gruppe Vermögenswerte in Höhe von ca. 8,6 Billionen US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/434014/umfrage/verwaltetes-vermoegen-von-blackrock/ BlackRock - Verwaltetes Vermögen bis 2022], de.statista.com April 2023, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; BlackRock gilt als einflussreichstes Finanzunternehmen und ist bei vielen großen Aktiengesellschaften als Großaktionär vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den Erfolg BlackRocks sind zum einen das eigene Datenanalysesystem Aladdin, das weltweite Finanzrisiken im Sekundentakt analysiert und somit genaue Investmentoptionen gibt, sowie das gigantische Netzwerk das BlackRock weltweit aufgebaut hat und die Analysen zusätzlich vereinfacht. Auch hat BlackRock gute Beziehungen in die Politik weltweit, in Deutschland war [[Friedrich Merz]] langjähriger Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker:innen halten den Einfluss von BlackRock für extrem gefährlich und bezeichnen das Unternehmen als eine sogenannte Schattenbank, da Vermögensverwalter nicht den Regeln traditioneller Banken unterliegen. BlackRock wird als ein Unternehmen bezeichnet, das 'too big to fail' ist. In Krisenzeiten müssen Staaten zur Stabilisierung des Privatkonzerns eingreifen, um keinen Dominoeffekt unter anderen Konzernen und Banken auszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spendenbanner-Spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
CEO Larry Fink gründete den Vermögensverwalter BlackRock 1988 mit acht Mitarbeitern als Tochter von Blackstone. 1992 wurde der Name BlackRock angenommen, das verwaltete Kapital lag zu diesem Zeitpunkt bereits bei 17 Milliarden, 1994 sogar bei 53 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1995 übernahm PNC Financial die Firma, heute liegt ihr Aktienanteil bei 21,3%.&lt;br /&gt;
*1999 lag das verwaltete Kapital bei 165 Milliarden Dollar; 2004 waren es bereits 342 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
*2006 übernahm/fusionierte BlackRock mit Merrill Lynch Investment Managers (MLIF)&lt;br /&gt;
*2009 übernahm BlackRock zudem Barclays Sparte „Barclays Global Investors“ (BGI) mit iShares, BlackRocks Version von ETFs, Investmentfonds, die ganze Aktienindexe nachbilden. &amp;lt;ref&amp;gt;BlackRock.com vom 16.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;nowiki/&amp;gt;https://www.blackrock.com/corporate/about-us/blackrock-history&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2018 BlackRock führt sein erstes KI-Labor in Palo Alto ein, um den Einsatz künstlicher Intelligenz und verwandter Disziplinen - maschinelles Lernen, Datenwissenschaft, Verarbeitung natürlicher Sprache - zu beschleunigen, um die Ergebnisse zu verbessern und den Fortschritt für Investoren, Kunden und das Unternehmen voranzutreiben.&lt;br /&gt;
*2019 hat BlackRock die BlackRock Retirement Solutions Group ins Leben gerufen. &amp;lt;ref&amp;gt;BlackRock.com vom 16.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;nowiki/&amp;gt;https://www.blackrock.com/corporate/about-us/blackrock-history&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist BlackRock mit 78 Standorten in über 30 Ländern der größte Vermögensverwalter der Welt, 35 davon in Nordamerika und 23 in Europa, die deutschen Standorte sind Frankfurt und München, ein weiterer wichtiger Standort für Lobbyarbeit ist Brüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/global-impact BlackRock: Global Impact], BlackRock.com vom 31.03.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/contacts-locations BlackRock: Contacts and Locations], BlackRock.com vom 31.12.2016, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; BlackRock beriet laut eigener Angaben bereits AIG, die griechische und irische Zentralbank, die Federal Reserve Bank of New York, das britische Finanzministerium und UBS, ist jedoch in Kontakt mit weitaus mehr Finanzinstituten wie der EZB oder der [[Deutschen Bank]], bei der BlackRock gleichzeitig Großaktionär ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/global-impact BlackRock: Global Impact], BlackRock.com vom 31.03.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/blackrock-ueberall-die-finger-drin-1.2888514 BlackRock: Überall die Finger drin], Süddeutsche.de vom 02.03.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Größte Konkurrenten in ihrer Sparte sind Vanguard und State Street. Zum Abschluss des Jahres 2022 betrug das verwaltete Vermögen 8,6 Billionen Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Undurchsichtige Eigentümerstrukturen===&lt;br /&gt;
Laut Angaben der NASDAQ besteht die börsennotierte BlackRock AG zu 86 Prozent aus institutionellen Beteiligungen, größter Anteilseigner ist PNC mit ca. 25% aller institutionell gehaltenen Aktien, dies entspricht 21,3 % aller Anteile.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasdaq.com/de/symbol/blk/ownership-summary NASDAQ: BlackRock-Aktionäre], Nasdaq.com vom 21.04.2017, kann zur Zeit nicht abgerufen werden, Seite im Umbau, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PNC Financial Services Group selbst ist auch börsennotiert, BlackRock, Vanguard, Wellington und State Street wiederum gehören zu den größten Aktionären.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasdaq.com/de/symbol/pnc/ownership-summary NASDAQ: PNC-Aktionäre], Nasdaq.com vom 21.04.2017, kann zur Zeit nicht abgerufen werden, Seite im Umbau, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Während PNC also in Abstimmungen großen Einfluss auf BlackRock ausüben könnte, unterliegt sie in ihren Leitlinien ebenfalls dem Stimmverhalten der Aktionäre, sodass BlackRock sich wiederum bei PNC, für die aus ihrer Sicht relevanten Themen, einsetzen kann. Dies lässt darauf schließen, dass sich die Eigentumsstrukturen von BlackRock im Kreis drehen. So kontrollieren sich die Vermögensverwaltungen selbst bzw. unterliegen keiner Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Chairman und CEO: Laurence „Larry“ Fink &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/leadership BlackRock: Leadership], BlackRock.com vom 17.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Merz]], Bundesvorsitzender der CDU, war von März 2016 bis März 2020 Aufsichtsratsvorsitzender und Berater der ''BlackRock Asset Management Deutschland AG'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/ex-cdu-spitzenmann-friedrich-merz-geht-zu-blackrock-14130649.html Ehemaliger CDU-Spitzenmann Merz geht zu Blackrock], FAZ.net vom 17.03.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.friedrich-merz.de/persoenliche-erklaerung-zum-aufsichtsratsvorsitz-von-blackrock/, friedrich-merz.de vom 05.02.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltweit vertretener Großaktionär===&lt;br /&gt;
BlackRock ist an allen deutschen DAX-Unternehmen als Großaktionär beteiligt, bei acht der 30 topgesetzten Unternehmen ist es sogar größter Anteilseigner, dazu gehören zum Beispiel [[Bayer]], [[BASF]], [[Allianz]] und [[E.ON]]. Der Gesamtwert dieser Anteile entspricht 59 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/gallery159306584/So-viele-Anteile-haelt-BlackRock-an-deutschen-Firmen.html So viele Anteile hält BlackRock an deutschen Firmen], welt.de, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;Laut einer Studie der Universität von Amsterdam sind von den insgesamt 3900 in den USA börsennotierten Firmen BlackRock, Vanguard und State Street zusammengezählt bei 1662 Firmen größte Anteilseigner. Dies entspricht einem Marktkapital von über 17 Billionen Dollar, mehr als 23,5 Millionen Arbeitsplätze hängen an diesen Firmen. Die drei großen Firmen sind bei 438 von 500 Unternehmen des S&amp;amp;P 500 Index, der die größten 500 Firmen der USA umfasst, größte Anteilseigner. Diese Firmen machen etwa 82% des gesamten Marktkapitals dieses Indexes aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://papers.ssrn.com/sol3/Papers.cfm?abstract_id=2798653 Hidden power of the Big Three? Passive index funds, re-concentration of corporate ownership, and new financial risk]  SSRN.com vom 23.06.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
===EU-Lobbying===&lt;br /&gt;
Laut [https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=51436554494-18&amp;amp;locale=de#de EU-Transparenzregister] lagen die Ausgaben BlackRocks für EU-Lobbying für das Jahr 2022 zwischen 800 Tsd. und 899 Tsd. Euro; Anfang 2022 wurden 12 Lobbyist:innen  (Vollzeitäquivalent: 2,7) beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtlich verantwortlich für die Brüsseler Repräsentanz ist Stephen Cohen, Leiter der BlackRock-Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 40 dokumentierten Treffen mit der EU-Kommission (zwischen 12/2014 und 06/2023) ist BlackRock ist eines der Unternehmen mit den meisten Kontakten mit EU-Vertretungen. Die Gespräche drehten sich dabei vor allem um Finanzfragen. 2022 traffen sich Lobbyist:innen innerhlab von 3 Monaten zwei Mal mit dem Generaldirektor Gerassimos Thomas, der für die Besteuerung und Zollunionen zuständig ist und tauschten sich mit ihm zur Besteuerung von Banken und Finanzunternehmen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=51436554494-18&amp;amp;pdf=true EU-Transparenzregister: Meetings of BlackRock], ec.europa.eu vom 30.07.2023, zugegriffen am 3.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 fanden allein 5 von 9 Treffen mit einem Teammitglied des Finanzkommissars oder Dombrovskis selbst statt, ein weiterer wichtiger Ansprechpartner war hier Jan Ceyssens, der speziell für die Verhältnisse zur EZB und anderen Banken verantwortlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://ec.europa.eu/commission/commissioners/2019-2024/dombrovskis_en#team, EU- Website, zuletzt abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 berichtete die Financial Times, BlackRock sei das Unternehmen mit den meisten Treffen (5) mit dem Team des Finanzkommissars gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/4e2d4666-8f75-11e5-8be4-3506bf20cc2b BlackRock steps up lobbying of the European Commission], Financial Times.com vom 22.11.2015, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Public-Affairs-Agentur Fleishman-Hillard gibt zudem an, Zahlungen von BlackRock zu erhalten. Die Repräsentationskosten von Fleishman-Hillard lagen laut EU-Transparenzregister im Jahr 2022 zwischen 200 Tsd. und 299 Tsd. Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2017-2021 war der britische Ex-Finanz- und Wirtschaftsminister George Osborne ein wichtiger Berater von BlackRock, der für diesen Job jährlich 750.000 Euro erhielt. in dieser Zeit war Osborne auch Chefredakteur der größten Londoner Tageszeitung, des London Evening Standard.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/Medien-in-Grossbritannien/!5394746/ Journalisten als Polit-Cheerleader], Taz.de vom 30.03.2017, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyaktivitäten in Deutschland===&lt;br /&gt;
Im deutschen Lobbyregister gibt BlackRock Asset Management Deutschland AG an, im Jahr 2022 zwischen 590.001 und 600.000 Euro für Lobbyarbeit auszugeben und 11 bis 20 Lobbyist:innen zu beschäftigen, direkt an der Interessenvertretung sind 5 Personen beteiligt, wobei die ehem. EU-BlackRock-Lobbyistin Joanna Cound Cheflobbistin ist. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R003422/6296?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DBlackRock%26page%3D1%26pageSize%3D10%26sort%3DREGISTRATION_DESC Lobbyregister], lobbyregister.bundestag.de vom 1.6.2023, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CDU-Politiker [[Friedrich Merz]] war von 2016 bis Ende März 2020 Aufsichtsratsvorsitzender und Berater der BlackRock Asset Management Deutschland AG. Mit Merz hatte BlackRock einen extrem weit vernetzten früheren CDU-Spitzenpolitiker in seinen Reihen, der lange Zeit Vorsitzender der [[Atlantik-Brücke]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wirtschaft/Friedrich-Merz-wird-Kontrollchef-article16787566.html Friedrich Merz wird Kontrollchef], N-tv.de vom 18.01.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger von Merz als Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Deutschland wurde der selbständige Vermögensberater Michael Rüdiger, Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Börse, zuvor Vorstandsvorsitzender der DekaBank Deutsche Girozentrale und Gremienmitglied mehrerer Banken und banknaher Organisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manager-magazin.de/unternehmen/personalien/michael-ruediger-wird-neuer-aufsichtsratschef-von-blackrock-deutschland-a-1307480.html Michael Rüdiger wird neuer BlackRock-Aufsichtsrat-Vorsitzender], manager-magazin.de vom 03.06.2020, zugegriffen am 29.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyausgaben in den USA===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2022 gab BlackRock in den USA an 3,5 Millionen US-Dollar für Lobbyaktivitäten auszugeben, diese stiegen gegenüber 2021 um 1,5 Mio. US-Dollar. BlackRock Inc. beschäftigt laut US-Transparenzregister 23 Lobbyist:innen, wobei alleine 21 Personen zuvor im US-Kongress oder bei Kongressabgeordneten gearbeitet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opensecrets.org/federal-lobbying/clients/summary?cycle=2022&amp;amp;id=D000021872 Client Profile: Black Rock Inc], opensecrets.org, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
BlackRock ist Mitglied der folgenden Organisationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;span class=&amp;quot;&amp;quot; data-encrypted=&amp;quot;Neorvgftrzrvafpunsg süe orgevroyvpur Nygrefibefbethat (NON)&amp;quot;&amp;gt;[[Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorgung]] (ABA)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Assogestioni&lt;br /&gt;
*Association Francaise de la Gestion financiere (AFG)&lt;br /&gt;
*Alternative Investment Management Association (AIMA)&lt;br /&gt;
*The Association for Financial Markets in Europe (Afme)&lt;br /&gt;
*Association of Luxembourg Funds Industry (ALFI)&lt;br /&gt;
*[[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*&amp;lt;span class=&amp;quot;ve-pasteProtect&amp;quot; data-encrypted=&amp;quot;Ohaqrfireonaq Nygreangvir Vairfgzragf (ONV)&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesverband Alternative Investments]] (BAI)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bundesverband Investment und Asset Management]] (BVI)&lt;br /&gt;
*The Dutch Fund and Asset Management Association (Dufas)&lt;br /&gt;
*[[Deutsches Aktien Institut]] (DAI)&lt;br /&gt;
*Eumedion&lt;br /&gt;
*[[Eurofi]]&lt;br /&gt;
*[[European Capital Markets Insitute]] (ECMI)&lt;br /&gt;
*European Corporate Governance Institute (ECGI)&lt;br /&gt;
*European Fund and Asset Management Association (EFAMA)&lt;br /&gt;
*[[European Parliamentary Financial Services Forum]]&lt;br /&gt;
*Forum VuV - Verband unabhängiger Vermögensverwalter&lt;br /&gt;
*Green and Sustainable Finance Cluster Germany e.V.&lt;br /&gt;
*ICI Global&lt;br /&gt;
*Institutional Money Market Funds Association (IMMFA)&lt;br /&gt;
*International Swaps and Derivatives Association (ISDA)&lt;br /&gt;
*The Investment Association (IA)&lt;br /&gt;
*Irish Funds&lt;br /&gt;
*The International Capital Markets Association (ICMA)&lt;br /&gt;
*Pensions Europe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: EU-Transparenzregister, deutsches Lobbyregister und Webseiten der Organisationen (Stand: 07/2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===BlackRock als fossiler Finanzdienstleister===&lt;br /&gt;
2020 verfasste BlackRock-CEO Larry Fink einen [https://www.blackrock.com/americas-offshore/en/larry-fink-ceo-letter Brief an alle CEOs] der Firmen, in die BlackRock investiert - 'Climate Risk is Investment Risk' (dt. Klimarisiko ist ein Investitionsrisiko) hies es darin. Man wolle Nachhaltigkeit als Investitionsstandard festlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://table.media/climate/analyse/blackrocks-duerftige-klimabilanz/ Blackrocks dürftige Klimabilanz], table.media vom 17.01.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 deckten Recherchen noch auf, das BlackRock gegen Klimabeschlüsse einiger Energiekonzerne stimmte. Und auch mit dem Brief Finks ändert sich nicht viel. Zwar wolle man sich bis 2025 von Investitionen in Kohleunternehmen verabschieden, jedoch gilt der Beschluss nur für Investitionen in Kohleabbau, nicht in die Kohleverbrennung. So bleibt der deutsche Kohlekonzern RWE trotz massiven Kohleabbau weiter Kunde BlackRocks, denn er verbrennt seine eigene Kohle direkt im konzerneigenen Kraftwerk. Außerdem konnte BlackRock durch die Regelung weiter größter Investor in Kohlekraftwerkentwickler bleiben, finanziert Öl- und Gaskonzerne. Portfolios der Anlagefonds bezeichnen sich zwar als nachhaltig, listen jedoch RWE. 2022 versicherte BlackRock auf Anfrage, auch weiterhin in fossile Energien zu investieren, eine Beendigung von Investitionen in Öl, Gas und Kohle sei nicht notwendig für die Vorhaben gegen den Klimawandel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/d586a16e-4f5e-4fff-8610-ade4dd2badda Blackrock and Vanguard tell UK inquiry they will not quit fossil fuel investments], ft.com vom 18.10.2022, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 2023 investierte BlackRock weiterhin in Konzerne wie [[ExxonMobile]], [[BP Europa|BP]] und Aramco, die ihre Abbaukontingente in Öl, Gas und Kohle noch ausweiten wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facing-finance.org/2020/05/blackrock-goes-green/ BlackRock goes green?], facing-finance.org vom Mai 2020, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die NGO Urgewald bezeichnet die Strategie BlackRocks daher als Greenwashing.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/info/BlackRock-und-die-Nachhaltigkeit,audio1416650.html BlackRock und die Nachhaltigkeit], ndr-info.de vom 05.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde BlackRock zudem offizieller Berater für Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der Sustainable Finance-Strategie der Europäischen Union und erhielt so direkten Zugang zur EU-Gesetzgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finanzwende.de/blog/den-bock-zum-gaertner/ Den Bock zum Gärtner], finanzwende.de vom 21.04.2020, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgerbewegung Finanzwende hält diesen Schritt für hochproblematisch, weil BlackRock ein Geschäftsinteresse daran habe, die Sustainable Finance-Strategie zu verwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 wurde der CEO des saudi-arabischen Erdöl-Konzerns Aramco, Amin Nasser in den Verwaltungsrat BlackRocks berufen. Larry Fink begründete die Entscheidung mit einem Fokus auf Investitionen im Nahen Osten. Gleichzeitig reagiere er damit auf Kritik der Republikaner in den USA. Die neue 'nachhaltige' Ausrichtung BlackRocks stieß dort zunehmend auf Kritik, sodass einige Pensionsfonds in republikanisch geführten Bundesstaaten ihr Geld von BlackRock abzogen. Durch die Entscheidung wolle man Ausgeglichenheit signalisieren. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/vermoegensverwalter-blackrock-beruft-aramco-ceo-in-den-verwaltungsrat/29263580.html Blackrock beruft Aramco-CEO in Verwaltungsrat], handelsblatt.de vom 18.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktivitäten zur Privatisierung der Pensionen in Europa===&lt;br /&gt;
Paulo Pena und Harald Schumann berichten in „Der Freitag“ ausführlich über die erfolgreichen Bemühungen von BlackRock, ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt („Pan-European Personal Pension“, abgekürzt „PEPP) einzuführen, das keine gesetzliche Garantie auf das angesparte Kapital enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/achtung-rentenfresser Achtung, Rentenfresser], freitag.de Ausgabe 26/2018, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Deutschland übliche Garantie soll entfallen. Vorgesehen sei lediglich ein „Qualitätssiegel“, mit dem die Finanzkonzerne in allen EU-Staaten gleichzeitig ihre Fonds als Altersvorsorge vermarkten können. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die Lobbyaktivitäten des ehemaligen britischen Finanzministers George Osborne bei der EU-Kommission, der schon als Minister enge Kontakte zu BlackRock unterhielt und seit Februar 2017 offiziell als Lobbyist für den Konzern tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beratung des EU-Finanzsektors===&lt;br /&gt;
Die Beratungsfirma BlackRock Solutions, Tochter der BlackRock Vermögensverwaltung wurde 2011 von der irischen Zentralbank beauftragt, Verlustrisiken zu prognostizieren und einen Stress-Test durchzuführen, kurz zuvor wurde das Bankensystem Irlands mit 85 Milliarden Euro gerettet. Hierfür erhielt das Unternehmen 30 Millionen Euro, für einen ähnlichen Job für die Bank Griechenlands erhielt die Firma 12,3 Millionen Euro. Auch für die zypriotische Bank arbeitete BlackRock Solutions an einer Evaluierung zu den Rekapitalisierungsbedürfnissen des zypriotischen Bankensektors.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://euobserver.com/investigations/122415 Troika consultancies: A multi-million euro business beyond scrutiny], EUobserver.com vom 16.12.2013, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutsam für die Investment-Strategien BlackRocks war auch der Auftrag für die EZB, ihre Beratung für eins der größten anvisierten „quantitative Lockerung“-Programme zur Verfügung zu stellen, und das als größter Vermögensverwalter der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wolfstreet.com/2015/11/28/blackrock-spreads-it-tentacles-in-brussels/ BlackRock spreads its Tentacles in Brussels], Wolfstreet.com vom 28.11.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den lukrativen Aufträgen schien für BlackRock vor allem die dadurch gewonnenen Informationen von großem Wert, die so in Kalkulationen und Planungen zu Anlagestrategien eingingen. Martin Hellwig, ehem. Vorsitzender der Monopolkommission und Leiter des Max-Planck-Instituts für Gemeinschaftsgüter, hält es für grundsätzlich falsch, dass einem privaten Unternehmen eine hoheitliche Aufgabe anvertraut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ezb-in-der-kritik-blackrock-prueft-banken-an-denen-es-selbst-anteile-besitzt/22590450.html BlackRock prüft Banken, an denen es selbst Anteile besitzt], tagesspiegel.de vom 23.05.2018, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbying gegen die Einstufung als „systemically important financial institutions“===&lt;br /&gt;
In den USA gibt es zur Regulierung des Schatten-Banken-Sektors bereits das Vorhaben, große Vermögensverwalter wie BlackRock als &amp;quot;systemrelevant für das Finanzsystem&amp;quot; einzustufen. Die Konzerne wären dann mit einer Art Gefahrenaufkleber versehen und besonderer Aufsicht unterworfen. BlackRock hat intensiv Lobbyismus betrieben, um einen solchen Gesetzentwurf zu stoppen. Neben den eigenen Lobbyisten beauftragte BlackRock zu diesem Zwecke auch die Lobbyagentur „Rich Feuer Anderson“, die dafür im Jahr 2016 320.000 Dollar erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opensecrets.org/lobby/specissue.php?bid=s1484-114&amp;amp;id=D000021872&amp;amp;year=2016 Specific Issue Reports by BlackRock],abgerufen auf Opensecrets.org am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit Erfolg: Das Vorhaben wurde bislang nicht durchgesetzt. BlackRock rechtfertigte sich gegenüber der ZEIT, „um eine Systemkrise zu verhindern, sei ein Regulierungsansatz, der sich auf einzelne Anlageprodukte beziehe, besser geeignet als die Regulierung einzelner Unternehmen“..&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Larry Fink&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/2015/33/blackrock-larry-fink-finanzkonzern-banken-krise/komplettansicht Der 4-Billionen-Dollar-Mann], Zeit.de vom 27.08.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Benoit Coeure Skandal===&lt;br /&gt;
Der Franzose Benoit Coeure, seit 2011 Mitglied des Direktoriums der EZB, sprach im Mai 2015 auf einer Versammlung von Bänkern, Hedge Fond Managern und Vermögensverwaltern und gab dabei Insiderinformationen zu möglichen Anleihekäufen der EZB preis. Da die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hatten die anwesenden Manager erhebliche Vorteile und nutzten diese auch in ihren Investmentplanungen, wodurch der Wert des Euros sank und am Tag der medialen Publikation der Ereignisse noch einmal stark fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/f48123e2-ff02-11e4-8dd4-00144feabdc0 Benoît Cœuré speech highlights central bank links to financiers], Financial Times.com vom 21.05.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Coeure selbst gab es keine Konsequenzen, er behielt seinen Job bei der EZB, die selbst behauptete, dass ein Verfahrensfehler zur Veröffentlichung dieser Informationen geführt habe. In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass es bereits mehrere Treffen mit Vertretern großer Banken wie BNP Paribas, UBS, Goldman Sachs und auch BlackRock in Räumlichkeiten der EZB gab, kurz bevor wichtige Entscheidungen in der EZB gefällt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/7a9d5d9a-8155-11e5-a01c-8650859a4767 ECB officials met bankers before key decisions], Financial Times.com vom 02.11.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.finanzwende.de/themen/banken-und-schattenbanken/die-marktmacht-von-blackrock/ Die Marktmacht von Black Rock - Finanzwende 08.06.2021]&lt;br /&gt;
*[http://vds.issproxy.com/SearchPage.php?CustomerID=228 BlackRocks Abstimmungsverhalten in der Rolle als Aktionär]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BlackRock&amp;diff=224560</id>
		<title>BlackRock</title>
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		<updated>2023-07-30T20:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Newsletter}}&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = BlackRock, Inc.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Branche          = Finanzen&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Vermögensverwaltung&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = New York, In Deutschland: &lt;br /&gt;
1.		Bockenheimer Landstrasse 2-4,&lt;br /&gt;
		OpernTurm Complex, &lt;br /&gt;
		60306 Frankfurt/M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.		Lenbachplatz 1,&lt;br /&gt;
		80333 München&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = 35 Square de Meeus, Brussels 1000&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.blackrock.com/ blackrock.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Firma '''BlackRock''' ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Ende 2022 verwaltete die Gruppe Vermögenswerte in Höhe von ca. 8,6 Billionen US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/434014/umfrage/verwaltetes-vermoegen-von-blackrock/ BlackRock - Verwaltetes Vermögen bis 2022], de.statista.com April 2023, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; BlackRock gilt als einflussreichstes Finanzunternehmen und ist bei vielen großen Aktiengesellschaften als Großaktionär vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den Erfolg BlackRocks sind zum einen das eigene Datenanalysesystem Aladdin, das weltweite Finanzrisiken im Sekundentakt analysiert und somit genaue Investmentoptionen gibt, sowie das gigantische Netzwerk das BlackRock weltweit aufgebaut hat und die Analysen zusätzlich vereinfacht. Auch hat BlackRock gute Beziehungen in die Politik weltweit, in Deutschland war [[Friedrich Merz]] langjähriger Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker:innen halten den Einfluss von BlackRock für extrem gefährlich und bezeichnen das Unternehmen als eine sogenannte Schattenbank, da Vermögensverwalter nicht den Regeln traditioneller Banken unterliegen. BlackRock wird als ein Unternehmen bezeichnet, das 'too big to fail' ist. In Krisenzeiten müssen Staaten zur Stabilisierung des Privatkonzerns eingreifen, um keinen Dominoeffekt unter anderen Konzernen und Banken auszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spendenbanner-Spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
CEO Larry Fink gründete den Vermögensverwalter BlackRock 1988 mit acht Mitarbeitern als Tochter von Blackstone. 1992 wurde der Name BlackRock angenommen, das verwaltete Kapital lag zu diesem Zeitpunkt bereits bei 17 Milliarden, 1994 sogar bei 53 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1995 übernahm PNC Financial die Firma, heute liegt ihr Aktienanteil bei 21,3%.&lt;br /&gt;
*1999 lag das verwaltete Kapital bei 165 Milliarden Dollar; 2004 waren es bereits 342 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
*2006 übernahm/fusionierte BlackRock mit Merrill Lynch Investment Managers (MLIF)&lt;br /&gt;
*2009 übernahm BlackRock zudem Barclays Sparte „Barclays Global Investors“ (BGI) mit iShares, BlackRocks Version von ETFs, Investmentfonds, die ganze Aktienindexe nachbilden. &amp;lt;ref&amp;gt;BlackRock.com vom 16.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;nowiki/&amp;gt;https://www.blackrock.com/corporate/about-us/blackrock-history&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2018 BlackRock führt sein erstes KI-Labor in Palo Alto ein, um den Einsatz künstlicher Intelligenz und verwandter Disziplinen - maschinelles Lernen, Datenwissenschaft, Verarbeitung natürlicher Sprache - zu beschleunigen, um die Ergebnisse zu verbessern und den Fortschritt für Investoren, Kunden und das Unternehmen voranzutreiben.&lt;br /&gt;
*2019 hat BlackRock die BlackRock Retirement Solutions Group ins Leben gerufen. &amp;lt;ref&amp;gt;BlackRock.com vom 16.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;nowiki/&amp;gt;https://www.blackrock.com/corporate/about-us/blackrock-history&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist BlackRock mit 78 Standorten in über 30 Ländern der größte Vermögensverwalter der Welt, 35 davon in Nordamerika und 23 in Europa, die deutschen Standorte sind Frankfurt und München, ein weiterer wichtiger Standort für Lobbyarbeit ist Brüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/global-impact BlackRock: Global Impact], BlackRock.com vom 31.03.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/contacts-locations BlackRock: Contacts and Locations], BlackRock.com vom 31.12.2016, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; BlackRock beriet laut eigener Angaben bereits AIG, die griechische und irische Zentralbank, die Federal Reserve Bank of New York, das britische Finanzministerium und UBS, ist jedoch in Kontakt mit weitaus mehr Finanzinstituten wie der EZB oder der [[Deutschen Bank]], bei der BlackRock gleichzeitig Großaktionär ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/global-impact BlackRock: Global Impact], BlackRock.com vom 31.03.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/blackrock-ueberall-die-finger-drin-1.2888514 BlackRock: Überall die Finger drin], Süddeutsche.de vom 02.03.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Größte Konkurrenten in ihrer Sparte sind Vanguard und State Street. Zum Abschluss des Jahres 2022 betrug das verwaltete Vermögen 8,6 Billionen Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Undurchsichtige Eigentümerstrukturen===&lt;br /&gt;
Laut Angaben der NASDAQ besteht die börsennotierte BlackRock AG zu 86 Prozent aus institutionellen Beteiligungen, größter Anteilseigner ist PNC mit ca. 25% aller institutionell gehaltenen Aktien, dies entspricht 21,3 % aller Anteile.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasdaq.com/de/symbol/blk/ownership-summary NASDAQ: BlackRock-Aktionäre], Nasdaq.com vom 21.04.2017, kann zur Zeit nicht abgerufen werden, Seite im Umbau, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PNC Financial Services Group selbst ist auch börsennotiert, BlackRock, Vanguard, Wellington und State Street wiederum gehören zu den größten Aktionären.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nasdaq.com/de/symbol/pnc/ownership-summary NASDAQ: PNC-Aktionäre], Nasdaq.com vom 21.04.2017, kann zur Zeit nicht abgerufen werden, Seite im Umbau, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Während PNC also in Abstimmungen großen Einfluss auf BlackRock ausüben könnte, unterliegt sie in ihren Leitlinien ebenfalls dem Stimmverhalten der Aktionäre, sodass BlackRock sich wiederum bei PNC, für die aus ihrer Sicht relevanten Themen, einsetzen kann. Dies lässt darauf schließen, dass sich die Eigentumsstrukturen von BlackRock im Kreis drehen. So kontrollieren sich die Vermögensverwaltungen selbst bzw. unterliegen keiner Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Chairman und CEO: Laurence „Larry“ Fink &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackrock.com/corporate/en-us/about-us/leadership BlackRock: Leadership], BlackRock.com vom 17.04.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Merz]], Bundesvorsitzender der CDU, war von März 2016 bis März 2020 Aufsichtsratsvorsitzender und Berater der ''BlackRock Asset Management Deutschland AG'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/ex-cdu-spitzenmann-friedrich-merz-geht-zu-blackrock-14130649.html Ehemaliger CDU-Spitzenmann Merz geht zu Blackrock], FAZ.net vom 17.03.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.friedrich-merz.de/persoenliche-erklaerung-zum-aufsichtsratsvorsitz-von-blackrock/, friedrich-merz.de vom 05.02.2020, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weltweit vertretener Großaktionär===&lt;br /&gt;
BlackRock ist an allen deutschen DAX-Unternehmen als Großaktionär beteiligt, bei acht der 30 topgesetzten Unternehmen ist es sogar größter Anteilseigner, dazu gehören zum Beispiel [[Bayer]], [[BASF]], [[Allianz]] und [[E.ON]]. Der Gesamtwert dieser Anteile entspricht 59 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/gallery159306584/So-viele-Anteile-haelt-BlackRock-an-deutschen-Firmen.html So viele Anteile hält BlackRock an deutschen Firmen], welt.de, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;Laut einer Studie der Universität von Amsterdam sind von den insgesamt 3900 in den USA börsennotierten Firmen BlackRock, Vanguard und State Street zusammengezählt bei 1662 Firmen größte Anteilseigner. Dies entspricht einem Marktkapital von über 17 Billionen Dollar, mehr als 23,5 Millionen Arbeitsplätze hängen an diesen Firmen. Die drei großen Firmen sind bei 438 von 500 Unternehmen des S&amp;amp;P 500 Index, der die größten 500 Firmen der USA umfasst, größte Anteilseigner. Diese Firmen machen etwa 82% des gesamten Marktkapitals dieses Indexes aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://papers.ssrn.com/sol3/Papers.cfm?abstract_id=2798653 Hidden power of the Big Three? Passive index funds, re-concentration of corporate ownership, and new financial risk]  SSRN.com vom 23.06.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
===EU-Lobbying===&lt;br /&gt;
Laut [https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=51436554494-18&amp;amp;locale=de#de EU-Transparenzregister] lagen die Ausgaben BlackRocks für EU-Lobbying für das Jahr 2022 zwischen 800 Tsd. und 899 Tsd. Euro; Anfang 2022 wurden 12 Lobbyist:innen  (Vollzeitäquivalent: 2,7) beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtlich verantwortlich für die Brüsseler Repräsentanz ist Stephen Cohen, Leiter der BlackRock-Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 40 dokumentierten Treffen mit der EU-Kommission (zwischen 12/2014 und 06/2023) ist BlackRock ist eines der Unternehmen mit den meisten Kontakten mit EU-Vertretungen. Die Gespräche drehten sich dabei vor allem um Finanzfragen. 2022 traffen sich Lobbyist:innen innerhlab von 3 Monaten zwei Mal mit dem Generaldirektor Gerassimos Thomas, der für die Besteuerung und Zollunionen zuständig ist und tauschten sich mit ihm zur Besteuerung von Banken und Finanzunternehmen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=51436554494-18&amp;amp;pdf=true EU-Transparenzregister: Meetings of BlackRock], ec.europa.eu vom 30.07.2023, zugegriffen am 3.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 fanden allein 5 von 9 Treffen mit einem Teammitglied des Finanzkommissars oder Dombrovskis selbst statt, ein weiterer wichtiger Ansprechpartner war hier Jan Ceyssens, der speziell für die Verhältnisse zur EZB und anderen Banken verantwortlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://ec.europa.eu/commission/commissioners/2019-2024/dombrovskis_en#team, EU- Website, zuletzt abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 berichtete die Financial Times, BlackRock sei das Unternehmen mit den meisten Treffen (5) mit dem Team des Finanzkommissars gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/4e2d4666-8f75-11e5-8be4-3506bf20cc2b BlackRock steps up lobbying of the European Commission], Financial Times.com vom 22.11.2015, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Public-Affairs-Agentur Fleishman-Hillard gibt zudem an, Zahlungen von BlackRock zu erhalten. Die Repräsentationskosten von Fleishman-Hillard lagen laut EU-Transparenzregister im Jahr 2022 zwischen 200 Tsd. und 299 Tsd. Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2017-2021 war der britische Ex-Finanz- und Wirtschaftsminister George Osborne ein wichtiger Berater von BlackRock, der für diesen Job jährlich 750.000 Euro erhielt. in dieser Zeit war Osborne auch Chefredakteur der größten Londoner Tageszeitung, des London Evening Standard.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/Medien-in-Grossbritannien/!5394746/ Journalisten als Polit-Cheerleader], Taz.de vom 30.03.2017, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyaktivitäten in Deutschland===&lt;br /&gt;
Im deutschen Lobbyregister gibt BlackRock Asset Management Deutschland AG an, im Jahr 2022 zwischen 590.001 und 600.000 Euro für Lobbyarbeit auszugeben und 11 bis 20 Lobbyist:innen zu beschäftigen, direkt an der Interessenvertretung sind 5 Personen beteiligt, wobei die ehem. EU-BlackRock-Lobbyistin Joanna Cound Cheflobbistin ist. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R003422/6296?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DBlackRock%26page%3D1%26pageSize%3D10%26sort%3DREGISTRATION_DESC Lobbyregister], lobbyregister.bundestag.de vom 1.6.2023, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der CDU-Politiker [[Friedrich Merz]] war von 2016 bis Ende März 2020 Aufsichtsratsvorsitzender und Berater der BlackRock Asset Management Deutschland AG. Mit Merz hatte BlackRock einen extrem weit vernetzten früheren CDU-Spitzenpolitiker in seinen Reihen, der lange Zeit Vorsitzender der [[Atlantik-Brücke]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wirtschaft/Friedrich-Merz-wird-Kontrollchef-article16787566.html Friedrich Merz wird Kontrollchef], N-tv.de vom 18.01.2016, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger von Merz als Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Deutschland wurde der selbständige Vermögensberater Michael Rüdiger, Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Börse, zuvor Vorstandsvorsitzender der DekaBank Deutsche Girozentrale und Gremienmitglied mehrerer Banken und banknaher Organisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manager-magazin.de/unternehmen/personalien/michael-ruediger-wird-neuer-aufsichtsratschef-von-blackrock-deutschland-a-1307480.html Michael Rüdiger wird neuer BlackRock-Aufsichtsrat-Vorsitzender], manager-magazin.de vom 03.06.2020, zugegriffen am 29.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyausgaben in den USA===&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2022 gab BlackRock in den USA an 3,5 Millionen US-Dollar für Lobbyaktivitäten auszugeben, diese stiegen gegenüber 2021 um 1,5 Mio. US-Dollar. BlackRock Inc. beschäftigt laut US-Transparenzregister 23 Lobbyist:innen, wobei alleine 21 Personen zuvor im US-Kongress oder bei Kongressabgeordneten gearbeitet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opensecrets.org/federal-lobbying/clients/summary?cycle=2022&amp;amp;id=D000021872 Client Profile: Black Rock Inc], opensecrets.org, abgerufen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
BlackRock ist Mitglied der folgenden Organisationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span class=&amp;quot;&amp;quot; data-encrypted=&amp;quot;Neorvgftrzrvafpunsg süe orgevroyvpur Nygrefibefbethat (NON)&amp;quot;&amp;gt;[[Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorgung]] (ABA)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Assogestioni&lt;br /&gt;
*Association Francaise de la Gestion financiere (AFG)&lt;br /&gt;
*Alternative Investment Management Association (AIMA)&lt;br /&gt;
*The Association for Financial Markets in Europe (Afme)&lt;br /&gt;
*Association of Luxembourg Funds Industry (ALFI)&lt;br /&gt;
*[[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*&amp;lt;span class=&amp;quot;ve-pasteProtect&amp;quot; data-encrypted=&amp;quot;Ohaqrfireonaq Nygreangvir Vairfgzragf (ONV)&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesverband Alternative Investments]] (BAI)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bundesverband Investment und Asset Management]] (BVI)&lt;br /&gt;
*The Dutch Fund and Asset Management Association (Dufas)&lt;br /&gt;
*[[Deutsches Aktien Institut]] (DAI)&lt;br /&gt;
*Eumedion&lt;br /&gt;
*[[Eurofi]]&lt;br /&gt;
*[[European Capital Markets Insitute]] (ECMI)&lt;br /&gt;
*European Corporate Governance Institute (ECGI)&lt;br /&gt;
*European Fund and Asset Management Association (EFAMA)&lt;br /&gt;
*[[European Parliamentary Financial Services Forum]]&lt;br /&gt;
*Forum VuV - Verband unabhängiger Vermögensverwalter&lt;br /&gt;
*Green and Sustainable Finance Cluster Germany e.V.&lt;br /&gt;
*ICI Global&lt;br /&gt;
*Institutional Money Market Funds Association (IMMFA)&lt;br /&gt;
*International Swaps and Derivatives Association (ISDA)&lt;br /&gt;
*The Investment Association (IA)&lt;br /&gt;
*Irish Funds&lt;br /&gt;
*The International Capital Markets Association (ICMA)&lt;br /&gt;
*Pensions Europe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: EU-Transparenzregister, deutsches Lobbyregister und Webseiten der Organisationen (Stand: 07/2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BlackRock als fossiler Finanzdienstleister ===&lt;br /&gt;
2020 verfasste BlackRock-CEO Larry Fink einen [https://www.blackrock.com/americas-offshore/en/larry-fink-ceo-letter Brief an alle CEOs] der Firmen, in die BlackRock investiert - 'Climate Risk is Investment Risk' (dt. Klimarisiko ist ein Investitionsrisiko) hies es darin. Man wolle Nachhaltigkeit als Investitionsstandard festlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://table.media/climate/analyse/blackrocks-duerftige-klimabilanz/ Blackrocks dürftige Klimabilanz], table.media vom 17.01.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 deckten Recherchen noch auf, das BlackRock gegen Klimabeschlüsse einiger Energiekonzerne stimmte. Und auch mit dem Brief Finks ändert sich nicht viel. Zwar wolle man sich bis 2025 von Investitionen in Kohleunternehmen verabschieden, jedoch gilt der Beschluss nur für Investitionen in Kohleabbau, nicht in die Kohleverbrennung. So bleibt der deutsche Kohlekonzern RWE trotz massiven Kohleabbau weiter Kunde BlackRocks, denn er verbrennt seine eigene Kohle direkt im konzerneigenen Kraftwerk. Außerdem konnte BlackRock durch die Regelung weiter größter Investor in Kohlekraftwerkentwickler bleiben, finanziert Öl- und Gaskonzerne. Portfolios der Anlagefonds bezeichnen sich zwar als nachhaltig, listen jedoch RWE. Auch investiert BlackRock weiterhin in Konzerne wie [[ExxonMobile]], [[BP Europa|BP]] und Aramco, die ihre Abbaukontingente in Öl, Gas und Kohle auch 2023 noch ausweiten wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facing-finance.org/2020/05/blackrock-goes-green/ BlackRock goes green?], facing-finance.org vom Mai 2020, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die NGO Urgewald bezeichnet die Strategie BlackRocks daher als Greenwashing.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/info/BlackRock-und-die-Nachhaltigkeit,audio1416650.html BlackRock und die Nachhaltigkeit], ndr-info.de vom 05.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2020 wurde BlackRock zudem offizieller Berater für Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der Sustainable Finance-Strategie der Europäischen Union und erhielt so direkten Zugang zur EU-Gesetzgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finanzwende.de/blog/den-bock-zum-gaertner/ Den Bock zum Gärtner], finanzwende.de vom 21.04.2020, abgerufen am 29.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgerbewegung Finanzwende hält diesen Schritt für hochproblematisch, weil BlackRock ein Geschäftsinteresse daran habe, die Sustainable Finance-Strategie zu verwässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 wurde der CEO des saudi-arabischen Erdöl-Konzerns Aramco, Amin Nasser in den Verwaltungsrat BlackRocks berufen. Larry Fink begründete die Entscheidung mit einem Fokus auf Investitionen im Nahen Osten. Gleichzeitig reagiere er damit auf Kritik der Republikaner in den USA. Die neue 'nachhaltige' Ausrichtung BlackRocks stieß dort zunehmend auf Kritik, sodass einige Pensionsfonds in republikanisch geführten Bundesstaaten ihr Geld von BlackRock abzogen. Durch die Entscheidung wolle man Ausgeglichenheit signalisieren. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/vermoegensverwalter-blackrock-beruft-aramco-ceo-in-den-verwaltungsrat/29263580.html Blackrock beruft Aramco-CEO in Verwaltungsrat], handelsblatt.de vom 18.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktivitäten zur Privatisierung der Pensionen in Europa===&lt;br /&gt;
Paulo Pena und Harald Schumann berichten in „Der Freitag“ ausführlich über die erfolgreichen Bemühungen von BlackRock, ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt („Pan-European Personal Pension“, abgekürzt „PEPP) einzuführen, das keine gesetzliche Garantie auf das angesparte Kapital enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/achtung-rentenfresser Achtung, Rentenfresser], freitag.de Ausgabe 26/2018, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Deutschland übliche Garantie soll entfallen. Vorgesehen sei lediglich ein „Qualitätssiegel“, mit dem die Finanzkonzerne in allen EU-Staaten gleichzeitig ihre Fonds als Altersvorsorge vermarkten können. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die Lobbyaktivitäten des ehemaligen britischen Finanzministers George Osborne bei der EU-Kommission, der schon als Minister enge Kontakte zu BlackRock unterhielt und seit Februar 2017 offiziell als Lobbyist für den Konzern tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beratung des EU-Finanzsektors===&lt;br /&gt;
Die Beratungsfirma BlackRock Solutions, Tochter der BlackRock Vermögensverwaltung wurde 2011 von der irischen Zentralbank beauftragt, Verlustrisiken zu prognostizieren und einen Stress-Test durchzuführen, kurz zuvor wurde das Bankensystem Irlands mit 85 Milliarden Euro gerettet. Hierfür erhielt das Unternehmen 30 Millionen Euro, für einen ähnlichen Job für die Bank Griechenlands erhielt die Firma 12,3 Millionen Euro. Auch für die zypriotische Bank arbeitete BlackRock Solutions an einer Evaluierung zu den Rekapitalisierungsbedürfnissen des zypriotischen Bankensektors.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://euobserver.com/investigations/122415 Troika consultancies: A multi-million euro business beyond scrutiny], EUobserver.com vom 16.12.2013, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutsam für die Investment-Strategien BlackRocks war auch der Auftrag für die EZB, ihre Beratung für eins der größten anvisierten „quantitative Lockerung“-Programme zur Verfügung zu stellen, und das als größter Vermögensverwalter der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wolfstreet.com/2015/11/28/blackrock-spreads-it-tentacles-in-brussels/ BlackRock spreads its Tentacles in Brussels], Wolfstreet.com vom 28.11.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den lukrativen Aufträgen schien für BlackRock vor allem die dadurch gewonnenen Informationen von großem Wert, die so in Kalkulationen und Planungen zu Anlagestrategien eingingen. Martin Hellwig, ehem. Vorsitzender der Monopolkommission und Leiter des Max-Planck-Instituts für Gemeinschaftsgüter, hält es für grundsätzlich falsch, dass einem privaten Unternehmen eine hoheitliche Aufgabe anvertraut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ezb-in-der-kritik-blackrock-prueft-banken-an-denen-es-selbst-anteile-besitzt/22590450.html BlackRock prüft Banken, an denen es selbst Anteile besitzt], tagesspiegel.de vom 23.05.2018, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbying gegen die Einstufung als „systemically important financial institutions“===&lt;br /&gt;
In den USA gibt es zur Regulierung des Schatten-Banken-Sektors bereits das Vorhaben, große Vermögensverwalter wie BlackRock als &amp;quot;systemrelevant für das Finanzsystem&amp;quot; einzustufen. Die Konzerne wären dann mit einer Art Gefahrenaufkleber versehen und besonderer Aufsicht unterworfen. BlackRock hat intensiv Lobbyismus betrieben, um einen solchen Gesetzentwurf zu stoppen. Neben den eigenen Lobbyisten beauftragte BlackRock zu diesem Zwecke auch die Lobbyagentur „Rich Feuer Anderson“, die dafür im Jahr 2016 320.000 Dollar erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opensecrets.org/lobby/specissue.php?bid=s1484-114&amp;amp;id=D000021872&amp;amp;year=2016 Specific Issue Reports by BlackRock],abgerufen auf Opensecrets.org am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit Erfolg: Das Vorhaben wurde bislang nicht durchgesetzt. BlackRock rechtfertigte sich gegenüber der ZEIT, „um eine Systemkrise zu verhindern, sei ein Regulierungsansatz, der sich auf einzelne Anlageprodukte beziehe, besser geeignet als die Regulierung einzelner Unternehmen“..&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Larry Fink&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/2015/33/blackrock-larry-fink-finanzkonzern-banken-krise/komplettansicht Der 4-Billionen-Dollar-Mann], Zeit.de vom 27.08.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Benoit Coeure Skandal===&lt;br /&gt;
Der Franzose Benoit Coeure, seit 2011 Mitglied des Direktoriums der EZB, sprach im Mai 2015 auf einer Versammlung von Bänkern, Hedge Fond Managern und Vermögensverwaltern und gab dabei Insiderinformationen zu möglichen Anleihekäufen der EZB preis. Da die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, hatten die anwesenden Manager erhebliche Vorteile und nutzten diese auch in ihren Investmentplanungen, wodurch der Wert des Euros sank und am Tag der medialen Publikation der Ereignisse noch einmal stark fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/f48123e2-ff02-11e4-8dd4-00144feabdc0 Benoît Cœuré speech highlights central bank links to financiers], Financial Times.com vom 21.05.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Coeure selbst gab es keine Konsequenzen, er behielt seinen Job bei der EZB, die selbst behauptete, dass ein Verfahrensfehler zur Veröffentlichung dieser Informationen geführt habe. In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass es bereits mehrere Treffen mit Vertretern großer Banken wie BNP Paribas, UBS, Goldman Sachs und auch BlackRock in Räumlichkeiten der EZB gab, kurz bevor wichtige Entscheidungen in der EZB gefällt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ft.com/content/7a9d5d9a-8155-11e5-a01c-8650859a4767 ECB officials met bankers before key decisions], Financial Times.com vom 02.11.2015, abgerufen am 17.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.finanzwende.de/themen/banken-und-schattenbanken/die-marktmacht-von-blackrock/ Die Marktmacht von Black Rock - Finanzwende 08.06.2021]&lt;br /&gt;
*[http://vds.issproxy.com/SearchPage.php?CustomerID=228 BlackRocks Abstimmungsverhalten in der Rolle als Aktionär]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224511</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-28T10:40:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Positionen des DFWR nimmt die Bewirtschaftung des Waldes eine zentrale Rolle ein, während ökologische und soziale Funktionen des Waldes eher zweitrangig sind. So stoßen Gesetzesvorhaben wie das EU Nature Restoration Law und die Einschränkung von Holz als Heizmittel auf Widerstand im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik und Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR, die unter anderem in der [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung] im Juni 2023 zusammengefasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
*18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
*9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
*4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
*je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
*3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
*für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
*für	Europapolitik&lt;br /&gt;
*für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
*für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
*für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur [[Mittelstands- und Wirtschaftsunion|Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU]], sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224509</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-28T10:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             =[https://www.dfwr.de/wp-content/themes/twentytwentyone-child/images/content/dfwr-logo-footer.svg] &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Positionen des DFWR nimmt die Bewirtschaftung des Waldes eine zentrale Rolle ein, während ökologische und soziale Funktionen des Waldes eher zweitrangig sind. So stoßen Gesetzesvorhaben wie das EU Nature Restoration Law und die Einschränkung von Holz als Heizmittel auf Widerstand im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik und Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR, die unter anderem in der [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung] im Juni 2023 zusammengefasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
*18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
*9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
*4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
*je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
*3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
*für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
*für	Europapolitik&lt;br /&gt;
*für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
*für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
*für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur [[Mittelstands- und Wirtschaftsunion|Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU]], sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<title>Familienbetriebe Land und Forst e.V.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: Weiterleitung nach Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V. erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<title>Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V.</title>
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		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<title>Nationaler Wasserstoffrat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Nationaler Wasserstoffrat&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Sitz             = Berlin&lt;br /&gt;
| Gründung         = 2020&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Beratung der Bundesregierung bei der Weiterentwicklung/Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &lt;br /&gt;
| Etat             = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.wasserstoffrat.de/ wasserstoffrat.de] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Nationale Wasserstoffrat''' (NWR) berät die Bundesregierung bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nationalen Wasserstoffrat sitzen mehrheitlich Vertreter:innen von Unternehmen, die vom Geschäft mit Wasserstoff profitieren und nur zwei Vertreter:innen der Umweltverbände. Entscheidungen werden im Mehrheitsvotum getroffen, sodass industrienahe Positionen sich eher durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nationale Wasserstoffstrategie==&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 2020 hat die Bundesregierung die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) verabschiedet, deren Ziel es ist, Deutschland zum weltweit führenden Ausrüster für moderne Wasserstofftechnologien zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/wasserstoffstrategie-kabinett-1758824 Bundesregierung beschließt Wasserstoffstrategie], bundesregierung.de, abgerufen am 11.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Strategie zugrunde liegt ein technologieoffener Ansatz. Im Fokus der Förderung steht grundsätzlich &amp;quot;grüner&amp;quot; Wasserstoff. Unterstützt werden sollen private Investitionen wie die Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie mit dem Ziel, grauen Wasserstoff in der Kraftstoffproduktion durch grünen Wasserstoff zu ersetzen oder der Aufbau von Partnerschaften zum Thema Wasserstoff, beispielsweise beim Aufbau und Betrieb von Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Zur Umsetzung und Weiterentwicklung der NWS wurde am 10. Juni 2020 eine sog. Governance-Struktur ins Leben gerufen, zu der der Nationale Wasserstoffrat (NWR), ein ressortübergreifender Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff und der Innovationsbeauftragte &amp;quot;Grüner Wasserstoff&amp;quot; des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehören. Die NWS sieht weiterhin die Einrichtung und den Betrieb einer Leitstelle Wasserstoff (LS) zur Unterstützung der Umsetzung und Weiterentwicklung der NWS vor. Sie wird durch die folgenden Organisationen betrieben: Deutsche Energie-Agentur (DENA), Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH, Projektträger Jülich (PtJ), Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.&lt;br /&gt;
==Nationaler Wasserstoffrat==&lt;br /&gt;
===Tätigkeit===&lt;br /&gt;
Der Nationale Wassersstoffrat (NWR) soll als unabhängiges, überparteiliches Beratungsgremium handeln. Die Zielsetzung des NWR besteht darin, den Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie zu begleiten und zu beraten. Die Veröffentlichungen des NWR sind [https://www.wasserstoffrat.de/veroeffentlichungen hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
===Problematische Mitgliederstruktur===&lt;br /&gt;
Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) besteht aus derzeit 25 hochrangigen Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Mitglieder des NWR sind [https://www.wasserstoffrat.de/nationaler-wasserstoffrat/mitglieder hier] abrufbar. Die Zusammensetzung des Rats wird als industrielastig kritisiert: Mitglieder sind insgesamt 15 Unternehmen (darunter Gasunternehmen und Gasnetzbetreiber), 7 Teilnehmer:innen aus der Wissenschaft, die IG Bergbau Chemie Energie und 2 Nichtregierungsorganisationen (BUND und Klima Allianz Deutschland).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/wasserstoff-der-stoff-aus-dem-die-traeume-der-gaslobby-sind-84977/ Lobbyismus und Klima], lobbycontrol.de vom 29.01.2021, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorsitzende ist Katharina Reiche, Vorstandsmitglied der Westenergie AG, 2015-2019 Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen und ehem. Parlamentarische Staatssekretärin (CDU). Diese Konstellation birgt nach Auffassung von LobbyControl die große Gefahr, dass weniger die Rolle von Wasserstoff für den Klimaschutz diskutiert wird – sondern eher, wie die verschiedenen Industrien von ihm profitieren können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/wasserstoff-der-stoff-aus-dem-die-traeume-der-gaslobby-sind-84977/ Lobbyismus und Klima], lobbycontrol.de vom 29.01.2021, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 wurde mit Michael Sterner ein wissenschaftlicher Beirat der [[eFuel-Alliance]] Mitglied des Wasserstoffrates. Die eFuel-Alliance setzt sich für eine breite Einführung von Wasserstoffantrieben im Individualverkehr ein, die in wissenschaftlichen Debatten eher kritisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/2023/07/230725-nws.html &amp;quot;Wir schaffen Klarheit und Planungssicherheit für die Wasserstoffwirtschaft&amp;quot;], bmbf.de vom 26.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sondervotum von BUND und Klima Allianz Deutschland===&lt;br /&gt;
Im Juli 2021 kritsierten der BUND und die Klima Allianz Deutschland in einem Sondervotum die Entscheidung des Nationalen Wasserstoffrats, auch Wasserstoff aus fossilen Quellen als förderwürdig zu deklarieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/sondervotum-zum-aktionsplan-wasserstoff-keine-foerderung-fuer-wasserstoff-aus-fossilen-quellen-nur-gruener-wasserstoff-mit-klimaneutralitaet-vereinbar Sondervotum zum Aktionsplan Wasserstoff], bund.net vom 02.07.2021, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wasserstoffrat.de/fileadmin/wasserstoffrat/media/Dokumente/2021-07-02_NWR-Wasserstoff-Aktionsplan.pdf Wasserstoff Aktionsplan Deutschland 2021 - 2025], wasserstoffrat.e, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Vera Graichen vom BUND erklärte hierzu: &amp;quot;Nur grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ist eine nachhaltige Energiequelle. Blauer Wasserstoff aus fossilem Erdgas oder türkiser Wasserstoff aus Wärmeenergie sind nicht klimaneutral, deswegen können sie nicht auf einer Stufe mit grünem Wasserstoff stehen. Die nationale Wasserstoffstrategie hat eine Richtungsentscheidung für grünen Wasserstoff getroffen, das muss jetzt finanziell und planerisch unterstützt werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Nationaler_Wasserstoffrat&amp;diff=224491</id>
		<title>Nationaler Wasserstoffrat</title>
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		<updated>2023-07-28T09:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Nationaler Wasserstoffrat&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = Berlin&lt;br /&gt;
| Gründung         = 2020&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Beratung der Bundesregierung bei der Weiterentwicklung/Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &lt;br /&gt;
| Etat             = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.wasserstoffrat.de/ wasserstoffrat.de] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Nationale Wasserstoffrat''' (NWR) berät die Bundesregierung bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nationalen Wasserstoffrat sitzen mehrheitlich Vertreter:innen von Unternehmen, die vom Geschäft mit Wasserstoff profitieren und nur zwei Vertreter:innen der Umweltverbände. Entscheidungen werden im Mehrheitsvotum getroffen, sodass industrienahe Positionen sich eher durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nationale Wasserstoffstrategie==&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 2020 hat die Bundesregierung die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) verabschiedet, deren Ziel es ist, Deutschland zum weltweit führenden Ausrüster für moderne Wasserstofftechnologien zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/wasserstoffstrategie-kabinett-1758824 Bundesregierung beschließt Wasserstoffstrategie], bundesregierung.de, abgerufen am 11.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Strategie zugrunde liegt ein technologieoffener Ansatz. Im Fokus der Förderung steht grundsätzlich &amp;quot;grüner&amp;quot; Wasserstoff. Unterstützt werden sollen private Investitionen wie die Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie mit dem Ziel, grauen Wasserstoff in der Kraftstoffproduktion durch grünen Wasserstoff zu ersetzen oder der Aufbau von Partnerschaften zum Thema Wasserstoff, beispielsweise beim Aufbau und Betrieb von Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Zur Umsetzung und Weiterentwicklung der NWS wurde am 10. Juni 2020 eine sog. Governance-Struktur ins Leben gerufen, zu der der Nationale Wasserstoffrat (NWR), ein ressortübergreifender Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff und der Innovationsbeauftragte &amp;quot;Grüner Wasserstoff&amp;quot; des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehören. Die NWS sieht weiterhin die Einrichtung und den Betrieb einer Leitstelle Wasserstoff (LS) zur Unterstützung der Umsetzung und Weiterentwicklung der NWS vor. Sie wird durch die folgenden Organisationen betrieben: Deutsche Energie-Agentur (DENA), Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH, Projektträger Jülich (PtJ), Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.&lt;br /&gt;
==Nationaler Wasserstoffrat==&lt;br /&gt;
===Tätigkeit===&lt;br /&gt;
Der Nationale Wassersstoffrat (NWR) soll als unabhängiges, überparteiliches Beratungsgremium handeln. Die Zielsetzung des NWR besteht darin, den Staatssekretärsausschuss für Wasserstoff bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie zu begleiten und zu beraten. Die Veröffentlichungen des NWR sind [https://www.wasserstoffrat.de/veroeffentlichungen hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
===Problematische Mitgliederstruktur===&lt;br /&gt;
Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) besteht aus derzeit 25 hochrangigen Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die Mitglieder des NWR sind [https://www.wasserstoffrat.de/nationaler-wasserstoffrat/mitglieder hier] abrufbar. Die Zusammensetzung des Rats wird als industrielastig kritisiert: Mitglieder sind insgesamt 15 Unternehmen (darunter Gasunternehmen und Gasnetzbetreiber), 7 Teilnehmer:innen aus der Wissenschaft, die IG Bergbau Chemie Energie und 2 Nichtregierungsorganisationen (BUND und Klima Allianz Deutschland).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/wasserstoff-der-stoff-aus-dem-die-traeume-der-gaslobby-sind-84977/ Lobbyismus und Klima], lobbycontrol.de vom 29.01.2021, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorsitzende ist Katharina Reiche, Vorstandsmitglied der Westenergie AG, 2015-2019 Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen und ehem. Parlamentarische Staatssekretärin (CDU). Diese Konstellation birgt nach Auffassung von LobbyControl die große Gefahr, dass weniger die Rolle von Wasserstoff für den Klimaschutz diskutiert wird – sondern eher, wie die verschiedenen Industrien von ihm profitieren können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/wasserstoff-der-stoff-aus-dem-die-traeume-der-gaslobby-sind-84977/ Lobbyismus und Klima], lobbycontrol.de vom 29.01.2021, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 wurde mit Michael Sterner ein wissenschaftlicher Beirat der [[eFuel-Alliance]] Mitglied des Wasserstoffrates. Die eFuel-Alliance setzt sich für eine breite Einführung von Wasserstoffantrieben im Individualverkehr ein, die in wissenschaftlichen Debatten eher kritisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/2023/07/230725-nws.html &amp;quot;Wir schaffen Klarheit und Planungssicherheit für die Wasserstoffwirtschaft&amp;quot;], bmbf.de vom 26.07.2023, zugegriffen am 28.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sondervotum von BUND und Klima Allianz Deutschland===&lt;br /&gt;
Im Juli 2021 kritsierten der BUND und die Klima Allianz Deutschland in einem Sondervotum die Entscheidung des Nationalen Wasserstoffrats, auch Wasserstoff aus fossilen Quellen als förderwürdig zu deklarieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/sondervotum-zum-aktionsplan-wasserstoff-keine-foerderung-fuer-wasserstoff-aus-fossilen-quellen-nur-gruener-wasserstoff-mit-klimaneutralitaet-vereinbar Sondervotum zum Aktionsplan Wasserstoff], bund.net vom 02.07.2021, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wasserstoffrat.de/fileadmin/wasserstoffrat/media/Dokumente/2021-07-02_NWR-Wasserstoff-Aktionsplan.pdf Wasserstoff Aktionsplan Deutschland 2021 - 2025], wasserstoffrat.e, abgerufen am 12.12.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Vera Graichen vom BUND erklärte hierzu: &amp;quot;Nur grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ist eine nachhaltige Energiequelle. Blauer Wasserstoff aus fossilem Erdgas oder türkiser Wasserstoff aus Wärmeenergie sind nicht klimaneutral, deswegen können sie nicht auf einer Stufe mit grünem Wasserstoff stehen. Die nationale Wasserstoffstrategie hat eine Richtungsentscheidung für grünen Wasserstoff getroffen, das muss jetzt finanziell und planerisch unterstützt werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
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		<title>EFuel-Alliance</title>
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		<updated>2023-07-28T08:37:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name              = eFuel-Alliance&lt;br /&gt;
| Logo              = &amp;lt;!--[[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = e.V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Energie und Verkehr&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 2020&lt;br /&gt;
| Hauptsitz         = Hamburg &amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/Satzung_eFuel_Alliance_Stand_01.09.2020.pdf Gründungssatzung der eFuel-Alliance], efuel-alliance.eu, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lobbybüro = Unter den Linden 10, 10117 Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001531/17287?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Defuel%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC eFuel Alliance e.V.], lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lobbybüro EU = Rue de Crayer 7, 1000 Brüssel&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUTransparenzregister&amp;quot;&amp;gt;[https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=312446938719-11 eFuel Alliance], ec.europa.eu, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage          = https://www.efuel-alliance.eu/de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''eFuel-Alliance''' ist eine 2020 gegründete Organisation, die sich für die großflächige Verwendung von sogenannten eFuels im Rahmen der Energie- und Verkehrswende einsetzt. &lt;br /&gt;
So fordert sie etwa die gezielte Förderung der Produktion von eFuels und die Anrechnung dieser bei den EU-Flottengrenzwerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BroschüreZiele&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/eFuel_Alliance_Information_Brochure_-_eFuels.pdf Informationsbroschüre: eFuels: climate neutral syntethic fuels], efuel-alliance.eu, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Mitglieder der eFuel-Alliance sind im Wesentlichen Unternehmen aus der Mineralöl- und Automobilbranche. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/initiative/mitglieder Mitglieder], efuel-alliance.eu, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Positionen der eFuel-Alliance stehen immer wieder im Widerspruch zu wissenschaftlichen Positionen, die die Produktionspotenziale von eFuels für zu gering und zu teuer halten, um im großen Stil Anwendung zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nature.com/articles/s41558-021-01032-7 Potential and risks of hydrogen-based e-fuels in climate change mitigation], Ueckerdt et.al (2021), DOI: https://doi.org/10.1038/s41558-021-01032-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelspik&amp;quot;&amp;gt;[https://www.pik-potsdam.de/members/Ueckerdt/E-Fuels_Stand-und-Projektionen_PIK-Potsdam.pdf E-Fuels - Aktueller Stand und Projektionen], pik-potsdam.de, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2023/Diskussionspapier%20final.pdf Eine kritische Diskussion der beschlossenen Maßnahmen zur E-Fuel-Förderung], isi.fraunhofer.de, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;Darüber hinaus sind eFuels vor allem bei PKW wesentlich ineffizienter als die direkte Elektrifizierung mit Elektromotoren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen und Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eFuel-Alliance setzt sich für den großflächigen Einsatz von eFuels in Verkehr, Industrie und Privathaushalten ein. Hierbei framed sie eFuels als eine sofort einsetzbare, auf lange Sicht billige, klimaneutrale Alternative zu fossilen Kraftstoffen, die darüber hinaus mit der existierenden Infrastruktur kompatibel sei. Zusätzlich seien eFuels herkömmlichen Kraftstoffen beimischbar und könnten auch so eine Emissionsreduktion erzielen. Den Anwendungsbereich von eFuels sieht die eFuel-Alliance nicht nur Straßen- Flug- und Schiffsverkehr, sondern auch in der Chemieindustrie und als Alternative zu Heizöl in Privathaushalten. Speziell betont die eFuel-Alliance die „strategische Wichtigkeit [von eFuels] im Straßenverkehr“ und setzt sich beispielsweise für die Einführung eines Zertifikatehandels ein, bei dem Autohersteller von eFuel-Produzenten Zertifikate erwerben und diese anschließend mit ihren EU-Flottengrenzwerten verrechnen lassen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/user_upload/eFuel_Alliance_One-Pager_RED.pdf Unlock the full potential of sustainable renewable fuels], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/Positionspapiere/eFuel_Alliance_One-Pager_CO2_emission_standards.pdf Accelerate the emission reduction], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin fordert die eFuel-Alliance die gezielte Förderung und Subventionierung der eFuel-Produktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/forderungen Unsere Forderungen an die Politik], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Vor allem die Nutzung von eFuels im Straßenverkehr wird in der Wissenschaft kritisch gesehen. So ist eine direkte Elektrifizierung von Autos mit Elektromotoren 2-14 mal Energieeffizienter als der Antrieb mit eFuels&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot; /&amp;gt;, was bei einer Umstellung auf eFuels im großen Stil zu einem entsprechend wesentlich höheren Energiebedarf führen würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus bemängeln Wissenschaftler:innen die geringe Verfügbarkeit von eFuels in absehbarer Zukunft. So decken alle bis 2035 weltweit angekündigten eFuel-Produktionsanlagen lediglich 10 bis höchstens 50% des deutschen Bedarfs, ohne den Autoverkehr, ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelspik&amp;quot; /&amp;gt; Folglich werden eFuels bis Ende der 2030er Jahre aller Voraussicht nach nicht in ausreichenden Mengen verfügbar sein, um auch den Verkehrssektor, bei dem im Gegensatz zu beispielsweise der Schifffahrt, mit dem Elektromotor eine gangbare Alternative zur Verfügung steht, zu einer Nutzung von eFuels hin zu transformieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot; /&amp;gt; Daher kritisieren Forschende des Fraunhofer-Instituts das Propagieren von eFuels als Mittel zur Transformation des Verkehrssektors hin zur Klimaneutralität, da so falsche Vorstellungen geweckt und die tatsächliche Transformation verzögert würden. Weiterhin sei die Produktion von eFuels insgesamt zu teuer, sodass staatliche Fördermittel andernorts sinnvoller eingesetzt werden könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot; /&amp;gt; Sollte die Infrastruktur im Verkehrssektor nicht auf Elektromobilität hin ausgerichtet werden, besteht außerdem die Gefahr eines &amp;quot;fossilen Lock-Ins&amp;quot;. Dieser würde eintreten, wenn, wie Anzunehmen ist, die eFuel-Produktion nicht zeitnah hochgefahren werden kann und die bestehende Infrastruktur somit weiterhin mit fossilen Energieträgern genutzt würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot; /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft in der eFuel-Alliance steht grundsätzlich allen Organisationen und Einzelpersonen offen, Mitglied sind aber überwiegend Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/initiative Wer wir sind], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot; /&amp;gt; Ein Großteil der Mitglieder kommt aus der Öl- und der Verkehrsbranche, wie etwa der [[ADAC]], [[ExxonMobil]], [[UNITI]], [[JET]] oder [[eni]]. Insgesamt hat die eFuel-Alliance 170 Mitglieder (Stand: Februar 2023).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geleitet wird der Verband von einem Vorstand, in dem neben der Vorsitzenden, der ehemaligen [[SPD]]-Umweltministerin des Landes Niedersachsen und ehemaligen Vorständin von [[Greenpeace]], [[Monika Griefahn]], unter anderem auch [[ADAC]], [[eni]], [[ExxonMobil]], [[UNITI]] und [[Siemens]] vertreten sind. Hinzu kommt ein Beirat der neben Wissenschaftler:innen auch aus ehemaligen Politiker:innen, wie etwa dem ehemaligen Bürgermeister Hamburgs [[Ole von Beust]] ([[CDU]]) und dem ehemaligen Vize-Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, [[Michael Vesper]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]]) besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelsteam&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/initiative/wer-wir-sind Sprecher &amp;amp; Verantwortliche], efuel-alliance.de, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer der eFuel-Alliance ist [[Ralf Diemer]], der zugleich Direktor der Beratungsgesellschaft von [[Ole von Beust]] ist. Von 2005 bis 2019 war Diemer Chef des Brüsseler Büros des [[VDA]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.linkedin.com/in/ralf-diemer-974036b Ralf Diemer], linkedin.com, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eFuel-Alliance gibt im [https://www.lobbyregister.bundestag.de/startseite?lang=de deutschen Lobbyregister] an, keine Interessenvertreter:innen zu beschäftigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings sind einige der Mitarbeiter:innen der eFuel-Alliance im Lobbyregister-Eintrag von von Beust &amp;amp; Coll. als Interessenvertreter:innen gelistet. Da in selbigem Eintrag die eFuel-Alliance auch als Auftraggeberin gelistet ist, ist es naheliegend, dass die im Namen der eFuel-Alliance lobbyierenden, auf ihrer Internetseite aufgeführten, Personen bei von Beust &amp;amp; Coll. beschäftigt sind und somit nicht im Lobbyregister-Eintrag der eFuel-Alliance auftauchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelsteam&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vbcollteam&amp;quot;&amp;gt;[https://www.vbcoll.de/team Team], vbcoll.de, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vbcollregister&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002027/18844?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dvon%2Bbeust%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC von Beust &amp;amp; Coll. Beratungsgesellschaft], lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/homePage.do?redir=false&amp;amp;locale=en EU-Transparenzregister] sind sieben Lobbyist:innen, mit einer Tätigkeit von sechs Vollzeitäquivalenten aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUTransparenzregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enge Verbindungen bestehen zur [[von Beust &amp;amp; Coll. Beratungsgesellschaft]], die 2013 vom ehemaligen Hamburger Bürgermeister [[Ole von Beust]] gegründet wurde. So ist neben von Beust selber, der Mitglied des Beirats der eFuel-Alliance ist, auch der Geschäftsführer Ralf Diemer zeitgleich Direktor von von Beusts Beratungsgesellschaft. Darüber hinaus ist [[Georg Ehrmann]], Mitgründer und Geschätsführender Gesellschafter von von Beust &amp;amp; Coll., stellv. Geschäftsführer der eFuel-Alliance und [[Michael Vesper]], Partner bei von Beust &amp;amp; Coll., Mitglied des Beirats der eFuel-Alliance. Ebenso ist das gesamte Mitarbeiter:innen-Team der eFuel-Alliance auch bei von Beust &amp;amp; Coll. beschäftigt. Auf der Website von von Beusts Beratungsgesellschaft heißt es hierzu dann auch, die eFuel-Alliance sei eine durch von Beust &amp;amp; Coll. initiierte Plattform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelsteam&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vbcollteam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eFuel-Alliance ist Mitglied im [[Deutsches Verkehrsforum|Deutschen Verkehrsforum]], [[Forum für Zukunftsenergien]] und dem [[Weltenergierat Deutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juli 2023 sitzt mit Prof. Dr. Michael Sterner einer der wissenschaftlichen Beiräte der eFuel-Alliance im [[Nationaler Wasserstoffrat|Nationalen Wasserstoffrat]].&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Laut [https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/Satzung_eFuel_Alliance_Stand_01.09.2020.pdf Satzung] zahlen Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag und können, wenn seitens des Vereins Bedarf besteht, zur Zahlung zusätzlicher Beiträge verpflichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Lobbyregister gibt die eFuel-Alliance an, im Jahr 2022 zwischen 280.000 und 290.000€ für Interessenvertretung ausgegeben zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt; Hinzu kommen 500.000-599.000€, die im EU-Transparenzregister für den gleichen Zeitraum als Lobbybudget vermerkt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUTransparenzregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
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		<title>EFuel-Alliance</title>
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		<updated>2023-07-28T08:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name              = eFuel-Alliance&lt;br /&gt;
| Logo              = &amp;lt;!--[[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = e.V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Energie und Verkehr&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 2020&lt;br /&gt;
| Hauptsitz         = Hamburg &amp;lt;ref name=&amp;quot;Satzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/Satzung_eFuel_Alliance_Stand_01.09.2020.pdf Gründungssatzung der eFuel-Alliance], efuel-alliance.eu, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lobbybüro = Unter den Linden 10, 10117 Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R001531/17287?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Defuel%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC eFuel Alliance e.V.], lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lobbybüro EU = Rue de Crayer 7, 1000 Brüssel&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUTransparenzregister&amp;quot;&amp;gt;[https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=312446938719-11 eFuel Alliance], ec.europa.eu, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage          = https://www.efuel-alliance.eu/de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''eFuel-Alliance''' ist eine 2020 gegründete Organisation, die sich für die großflächige Verwendung von sogenannten eFuels im Rahmen der Energie- und Verkehrswende einsetzt. &lt;br /&gt;
So fordert sie etwa die gezielte Förderung der Produktion von eFuels und die Anrechnung dieser bei den EU-Flottengrenzwerten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BroschüreZiele&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/eFuel_Alliance_Information_Brochure_-_eFuels.pdf Informationsbroschüre: eFuels: climate neutral syntethic fuels], efuel-alliance.eu, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Mitglieder der eFuel-Alliance sind im Wesentlichen Unternehmen aus der Mineralöl- und Automobilbranche. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/initiative/mitglieder Mitglieder], efuel-alliance.eu, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Positionen der eFuel-Alliance stehen immer wieder im Widerspruch zu wissenschaftlichen Positionen, die die Produktionspotenziale von eFuels für zu gering und zu teuer halten, um im großen Stil Anwendung zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nature.com/articles/s41558-021-01032-7 Potential and risks of hydrogen-based e-fuels in climate change mitigation], Ueckerdt et.al (2021), DOI: https://doi.org/10.1038/s41558-021-01032-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelspik&amp;quot;&amp;gt;[https://www.pik-potsdam.de/members/Ueckerdt/E-Fuels_Stand-und-Projektionen_PIK-Potsdam.pdf E-Fuels - Aktueller Stand und Projektionen], pik-potsdam.de, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cce/2023/Diskussionspapier%20final.pdf Eine kritische Diskussion der beschlossenen Maßnahmen zur E-Fuel-Förderung], isi.fraunhofer.de, abgerufen am 24.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;Darüber hinaus sind eFuels vor allem bei PKW wesentlich ineffizienter als die direkte Elektrifizierung mit Elektromotoren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen und Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eFuel-Alliance setzt sich für den großflächigen Einsatz von eFuels in Verkehr, Industrie und Privathaushalten ein. Hierbei framed sie eFuels als eine sofort einsetzbare, auf lange Sicht billige, klimaneutrale Alternative zu fossilen Kraftstoffen, die darüber hinaus mit der existierenden Infrastruktur kompatibel sei. Zusätzlich seien eFuels herkömmlichen Kraftstoffen beimischbar und könnten auch so eine Emissionsreduktion erzielen. Den Anwendungsbereich von eFuels sieht die eFuel-Alliance nicht nur Straßen- Flug- und Schiffsverkehr, sondern auch in der Chemieindustrie und als Alternative zu Heizöl in Privathaushalten. Speziell betont die eFuel-Alliance die „strategische Wichtigkeit [von eFuels] im Straßenverkehr“ und setzt sich beispielsweise für die Einführung eines Zertifikatehandels ein, bei dem Autohersteller von eFuel-Produzenten Zertifikate erwerben und diese anschließend mit ihren EU-Flottengrenzwerten verrechnen lassen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/user_upload/eFuel_Alliance_One-Pager_RED.pdf Unlock the full potential of sustainable renewable fuels], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/Positionspapiere/eFuel_Alliance_One-Pager_CO2_emission_standards.pdf Accelerate the emission reduction], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin fordert die eFuel-Alliance die gezielte Förderung und Subventionierung der eFuel-Produktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/forderungen Unsere Forderungen an die Politik], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
Vor allem die Nutzung von eFuels im Straßenverkehr wird in der Wissenschaft kritisch gesehen. So ist eine direkte Elektrifizierung von Autos mit Elektromotoren 2-14 mal Energieeffizienter als der Antrieb mit eFuels&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot; /&amp;gt;, was bei einer Umstellung auf eFuels im großen Stil zu einem entsprechend wesentlich höheren Energiebedarf führen würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus bemängeln Wissenschaftler:innen die geringe Verfügbarkeit von eFuels in absehbarer Zukunft. So decken alle bis 2035 weltweit angekündigten eFuel-Produktionsanlagen lediglich 10 bis höchstens 50% des deutschen Bedarfs, ohne den Autoverkehr, ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelspik&amp;quot; /&amp;gt; Folglich werden eFuels bis Ende der 2030er Jahre aller Voraussicht nach nicht in ausreichenden Mengen verfügbar sein, um auch den Verkehrssektor, bei dem im Gegensatz zu beispielsweise der Schifffahrt, mit dem Elektromotor eine gangbare Alternative zur Verfügung steht, zu einer Nutzung von eFuels hin zu transformieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot; /&amp;gt; Daher kritisieren Forschende des Fraunhofer-Instituts das Propagieren von eFuels als Mittel zur Transformation des Verkehrssektors hin zur Klimaneutralität, da so falsche Vorstellungen geweckt und die tatsächliche Transformation verzögert würden. Weiterhin sei die Produktion von eFuels insgesamt zu teuer, sodass staatliche Fördermittel andernorts sinnvoller eingesetzt werden könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fraunhofer&amp;quot; /&amp;gt; Sollte die Infrastruktur im Verkehrssektor nicht auf Elektromobilität hin ausgerichtet werden, besteht außerdem die Gefahr eines &amp;quot;fossilen Lock-Ins&amp;quot;. Dieser würde eintreten, wenn, wie Anzunehmen ist, die eFuel-Produktion nicht zeitnah hochgefahren werden kann und die bestehende Infrastruktur somit weiterhin mit fossilen Energieträgern genutzt würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueckerdtetal&amp;quot; /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft in der eFuel-Alliance steht grundsätzlich allen Organisationen und Einzelpersonen offen, Mitglied sind aber überwiegend Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/initiative Wer wir sind], efuel-alliance.eu, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitglieder&amp;quot; /&amp;gt; Ein Großteil der Mitglieder kommt aus der Öl- und der Verkehrsbranche, wie etwa der [[ADAC]], [[ExxonMobil]], [[UNITI]], [[JET]] oder [[eni]]. Insgesamt hat die eFuel-Alliance 170 Mitglieder (Stand: Februar 2023).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geleitet wird der Verband von einem Vorstand, in dem neben der Vorsitzenden, der ehemaligen [[SPD]]-Umweltministerin des Landes Niedersachsen und ehemaligen Vorständin von [[Greenpeace]], [[Monika Griefahn]], unter anderem auch [[ADAC]], [[eni]], [[ExxonMobil]], [[UNITI]] und [[Siemens]] vertreten sind. Hinzu kommt ein Beirat der neben Wissenschaftler:innen auch aus ehemaligen Politiker:innen, wie etwa dem ehemaligen Bürgermeister Hamburgs [[Ole von Beust]] ([[CDU]]) und dem ehemaligen Vize-Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, [[Michael Vesper]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]]) besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelsteam&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efuel-alliance.eu/de/initiative/wer-wir-sind Sprecher &amp;amp; Verantwortliche], efuel-alliance.de, abgerufen am 25.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer der eFuel-Alliance ist [[Ralf Diemer]], der zugleich Direktor der Beratungsgesellschaft von [[Ole von Beust]] ist. Von 2005 bis 2019 war Diemer Chef des Brüsseler Büros des [[VDA]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.linkedin.com/in/ralf-diemer-974036b Ralf Diemer], linkedin.com, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eFuel-Alliance gibt im [https://www.lobbyregister.bundestag.de/startseite?lang=de deutschen Lobbyregister] an, keine Interessenvertreter:innen zu beschäftigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings sind einige der Mitarbeiter:innen der eFuel-Alliance im Lobbyregister-Eintrag von von Beust &amp;amp; Coll. als Interessenvertreter:innen gelistet. Da in selbigem Eintrag die eFuel-Alliance auch als Auftraggeberin gelistet ist, ist es naheliegend, dass die im Namen der eFuel-Alliance lobbyierenden, auf ihrer Internetseite aufgeführten, Personen bei von Beust &amp;amp; Coll. beschäftigt sind und somit nicht im Lobbyregister-Eintrag der eFuel-Alliance auftauchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelsteam&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vbcollteam&amp;quot;&amp;gt;[https://www.vbcoll.de/team Team], vbcoll.de, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vbcollregister&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002027/18844?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dvon%2Bbeust%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC von Beust &amp;amp; Coll. Beratungsgesellschaft], lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://ec.europa.eu/transparencyregister/public/homePage.do?redir=false&amp;amp;locale=en EU-Transparenzregister] sind sieben Lobbyist:innen, mit einer Tätigkeit von sechs Vollzeitäquivalenten aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUTransparenzregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enge Verbindungen bestehen zur [[von Beust &amp;amp; Coll. Beratungsgesellschaft]], die 2013 vom ehemaligen Hamburger Bürgermeister [[Ole von Beust]] gegründet wurde. So ist neben von Beust selber, der Mitglied des Beirats der eFuel-Alliance ist, auch der Geschäftsführer Ralf Diemer zeitgleich Direktor von von Beusts Beratungsgesellschaft. Darüber hinaus ist [[Georg Ehrmann]], Mitgründer und Geschätsführender Gesellschafter von von Beust &amp;amp; Coll., stellv. Geschäftsführer der eFuel-Alliance und [[Michael Vesper]], Partner bei von Beust &amp;amp; Coll., Mitglied des Beirats der eFuel-Alliance. Ebenso ist das gesamte Mitarbeiter:innen-Team der eFuel-Alliance auch bei von Beust &amp;amp; Coll. beschäftigt. Auf der Website von von Beusts Beratungsgesellschaft heißt es hierzu dann auch, die eFuel-Alliance sei eine durch von Beust &amp;amp; Coll. initiierte Plattform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efuelsteam&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vbcollteam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eFuel-Alliance ist Mitglied im [[Deutsches Verkehrsforum|Deutschen Verkehrsforum]], [[Forum für Zukunftsenergien]] und dem [[Weltenergierat Deutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juli 2023 sitzt mit Prof. Dr. Michael Sterner einer der wissenschaftlichen Beiräte der eFuel-Alliance im [[Nationaler Wasserstoffrat|Nationalen Wasserstoffrat]].&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Laut [https://www.efuel-alliance.eu/fileadmin/Downloads/Satzung_eFuel_Alliance_Stand_01.09.2020.pdf Satzung] zahlen Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag und können, wenn seitens des Vereins Bedarf besteht, zur Zahlung zusätzlicher Beiträge verpflichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Lobbyregister gibt die eFuel-Alliance an, im Jahr 2022 zwischen 280.000 und 290.000€ für Interessenvertretung ausgegeben zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobbyregister&amp;quot; /&amp;gt; Hinzu kommen 500.000-599.000€, die im EU-Transparenzregister für den gleichen Zeitraum als Lobbybudget vermerkt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUTransparenzregister&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie&amp;diff=224415</id>
		<title>Europäisches Institut für Klima und Energie</title>
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		<updated>2023-07-26T14:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;references /&amp;gt;{{Newsletter}}&lt;br /&gt;
{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbyarbeit zur Leugnung des menschengemachten Klimawandels&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = Februar 2007&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Wiesenstr. 110, 07743 Jena&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.eike-klima-energie.eu/ eike-klima-energie.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Europäische Institut für Klima und Energie''' (EIKE) gilt als die deutschsprachige Speerspitze der Lobby, die den menschengemachten Klimawandel leugnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/politik/klares-ziel-keine-kompromisse-11454307.html Andreas Kraft: Klares Ziel: Keine Kompromisse, Frankfurter Rundschau online vom 29. 11.2010], fronline, abgerufen am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/a-721168-3.html Cordula Meyer: Lobbyisten: Wie einige US-Wissenschaftler Zweifel am Klimawandel säen], Spiegel online, 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als es der Name vermittelt, ist EIKE kein Forschungsinstitut, sondern ein Lobbyverein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die publizierenden Mitarbeiter:innen haben keinen wissenschaftlichen Hintergrund in der Klimaforschung und stammen höchstens aus anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIKE ist sowohl im deutschsprachigen Raum in AfD, CDU und FDP sowie in rechtslibertären Organisationen und der [[Bundesinitiative Vernunftkraft|Bundesinitative Vernunftkraft]] vernetzt, als auch international im einflussreichen [[Heartland Institute]] und [[Committee for a Constructive Tomorrow|CFACT]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den UN-Klimakonferenzen veranstaltet der Verein EIKE 'Internationale Klima- und Energiekonferenzen', die parallel zum UN-Klimagipfel stattfinden und Klimafaktenleugner zusammenbringt. Dort sprach in der Vergangenheit u.a. Steffen Hentrich, inzwischen Referent für Umweltpolitik bei der FDP und Fritz Vahrenholt, bekanntestes Vertreter der Szene in Deutschland. &lt;br /&gt;
{{Spendenbanner-Spenden}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Das 2007 als gemeinnütziger Verein gegründete Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) mit Sitz in Erfurt bietet eine Plattform für Diskussionen und Publikationen und organisiert Symposien und Kongresse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Veranstaltungsreihe sind die '''Internationalen Klima- und Energiekonferenzen''', die parallel zu den UN-Klimakonferenzen veranstaltet werden und bei denen sich Klimafakten-Leugner aus aller Welt treffen. Bei den Klimakonferenzen 2009 und 2010 waren die folgenden Organisationen Mitveranstalter: Die FDP-nahe Friedrich-Naumann Stiftung (zuständiger Referent beim Liberalen Institut der Stiftung war damals Steffen Hentrich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/author/michael-limburg/page/55/?print=pdf 1. Berliner Klimakonferenz], eike-klima-energie.de vom 21.06.2009, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, aktuell Referent für Umweltpolitik der FDP-Bundestagsfraktion), [[CFACT Europe|CFACT]] Europe (von EIKE-Präsident Thuss gegründet und inzwischen aufgelöst) und das [[Institut für Unternehmerische Freiheit]] (zeitweise Bezeichnung: Berlin Manhattan Institut). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.telepolis.de/features/EIKE-Konferenz-in-Berlin-Das-Treffen-der-Dinosaurier-3387828.html EIKE-Konferenz-in-Berlin-Das-Treffen-der-Dinosaurier-3387828.html EIKE-Konferenz in Berlin: Das Treffen der Dinosaurier], telepolis.de vom 05.12.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120206215820/http://iuf-berlin.org/veranstaltungen/2427.php Klimakonferenz], archivierte Fassung von iuf-berlin.org, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahren veranstaltete EIKE die Internationalen Konferenzen gemeinsam mit dem [[Committee for a Constructive Tomorrow|CFACT]] mit Sitz in den USA und dem [[Heartland Institute]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cfact.org/2021/10/18/craig-crowd-heartland/ CFACs experts, Climate Hustle 2 film make a big impact at Heartland Climate Institute], cfact.org vom 18.10.2021, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cfact.org/2017/11/09/cfact-co-sponsors-climate-and-energy-conference-with-eike/ CFACT co-sponsors climate and energy conference with EIKE], cfact.org vom 09.11.2017, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heartland.org/opinion/unleash-the-beast-heartland-climate-conferences-return-with-a-vengeance/ Unleash the Beast! Heartland Climate Conferences Return with a Vengeance], heartland.org vom 14.07.2021, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Internationalen Klima- und Energiekonferenzen halten viele Gremienmitglieder von EIKE sowie ähnlich ausgerichteter Organisationen Vorträge. Zu den weiteren deutschen Referenten der Konferenzen 2019, 2020 und 2022 gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fritz Vahrenholt (14. Konferenz 2021),  Klimafaktenleugner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/klimafaktenleugner-der-zweifler-bleibt-100.html Klimafaktenleuger], deutschlandfunk.de vom 11.10.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, Kuratoriumsmitglied der Global Warming Policy Foundation&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thegwpf.org/who-we-are/#boardTrustees Board of Trustees], thegwpf.org, abgerufen am 07.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opendemocracy.net/en/dark-money-investigations/global-warming-policy-foundation-net-zero-watch-koch-brothers/ Exclusive: Influential UK net-zero sceptics funded by US oil ‚dark money‘], opendemocracy.net vom 04.05.2022, abgerufen am 07.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Mitglied des Aufsichtsrats der Aurubis AG und der ENCAVIS AG sowie Vorsitzender des Investitionskomitees der Innogy Venture Capital GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eqs-news.com/de/news/hauptversammlung/encavis-ag-bekanntmachung-der-einberufung-zur-hauptversammlung-am-19-05-2022-in-hamburg-mit-dem-ziel-der-europaweiten-verbreitung-gemas-c2a7121-aktg/1551273 Einladung zur Hauptversammlung 11.04.2022 ENCAVIS AG], eqs-news.com, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gastautor der [https://www.achgut.com/autor/vahrenholt_f Achse des Guten] und von [https://www.tichyseinblick.de/autoren/fritz-vahrenholt/ Tichys Einblick]. Vahrenholt behauptet bei „Bild“: Der Komplett-Ausstieg aus Kohle, Gas und Atom bedeute für die Wirtschaftsmacht Deutschland den Todesstoß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bild.de/politik/inland/politik/experte-rechnet-mit-unserer-energiepolitik-ab-deutschland-wird-zur-atomenergie-z-82931990.bild.html Experte rechnet mit Energiepolitik ab], bild.de vom 19.02.2023, abgerufen am 24.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Neujahrsempfang des Landesverbands Sachsen des [[Wirtschaftsrat der CDU]] trat Vahrenholt als Referent auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wirtschaftsrat.de/de/verband/landesverband-sachsen/alle-inhalte-des-landesverbandes/neujahrsempfang-neues-jahr-neue-energie2/ Neujahresempfang], wirtschaftsrat.de vom 01.02.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Markus C. Kerber (15. Konferenz 2022), Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik, Kläger beim Bundesverfassungsgericht gegen die Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://finanzbusiness.de/nachrichten/banken/article14269191.ece Banken], finanzbusiness.de vom 29.07.2022, abgerufen am 30.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/hans-georg-maassen-moegliche-mitgliedschaft-spaltet-hayek-gesellschaft-a-df228af7-99c4-451e-81b4-a423e571a234 Maaßen-Mitgliedschaft spaltet Hayek - Gesellschaft], spiegel.de vom 23.12.2020, abgerufen am 30.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gastautor der [https://www.achgut.com/autor/kerber_mc Achse des Guten] und  von Tichys Einblick&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tichyseinblick.de/meinungen/eu-frankreich-und-italien-deutschland/ Frankreich und Italien machen Deutschland dienstbar], tichyseinblick.de vom 01.12.2021, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Günter Ederer]] (15. Konferenz 2022, 14. Konferenz 2021), Klimfaktenleugner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf Umweltbundesamt - Sie erwärmt sich doch], umweltbundesamt.de, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wirtschaftspublizist, Filmproduzent,  Autor der [https://www.achgut.com/autor/ederer Achse des Guten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partner vom [[Heartland Institute]] veranstalten wie EIKE jährlich eine alternative Klimakonferenz unter der Bezeichnung [https://climateconference.heartland.org/ International Conference on Climate Change].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/2021/10/18/14-internationale-konferenz-zum-klimawandel-von-heartland-in-las-vegas/ 14. Internationale Konferenz zum Klimawandel], eike-klima-energie.eu vom 18.10.2021, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
EIKE leugnet den menschengemachten Kimawandel und lehnt jegliche Klimapolitik ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/ueber-uns/ EIKE, Webseite EIKE], abgerufen am 23.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben des Bundesumweltamtes verbreitet EIKE Thesen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf Und sie erwärmt sich doch Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel, Hrsg. Umweltbundesamt, 1. Aufl. 2013, S. 110]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach Auffassung  von Gabor Paal, einem Journalisten des SWR, hält kein Beweis und kaum eine Behauptung der Klimaskeptiker von EIKE einer Nachprüfung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/journal/swr2-journal-kommentar-die-hobby-lobby/-/id=659282/did=7226308/nid=659282/15w3gi7/index.html Kommentar von Gabor Paal im SWR2 Journal am Morgen vom 29. 11. 2010, Webseite SWR], abgerufen am 22.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum großen Teil stützten sie sich auf Rest-Unsicherheiten in der Forschung, die es tatsächlich gibt oder arbeiteten mit Diffamierungen einzelner Wissenschaftler. Laut EIKE-Pressesprecher Hans-Joachim Lüdecke brauchen wir ohnehin keine Klimaforscher, schließlich gebe es keine wissenschaftlichen Beweise dafür dass CO2 die Atmosphäre aufheize.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518 Jeanne Rubner: Wir brauchen keine Klimaforscher, Süddeutsche Zeitung online vom 31.03.2010], Webseite abgerufen am 22.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Erläuterungen auf der eigenen Webseite zum Fachbeirat ist von einer engen Verbindung zwischen EIKE und &amp;quot;führenden Wissenschaftlern&amp;quot; die Rede. Zu den Mitgliedern der EIKE-Gremien (Leitung und Fachbeirat) gehört jedoch kein einziger Meteorologe oder Klimatologe, der aktuell an einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung oder Universität tätig ist (Stand: 10/2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bewertung der Aktivitäten im Rahmen der Gemeinnützigkeits-Prüfung==&lt;br /&gt;
Im Februar 2022 hat das Finanzamt Jena EIKE die Gemeinnützigkeit entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/2022/03/02/wichtige-mitteilung-an-unsere-unterstuetzer/ Wichtige Mitteilung an unsere Unterstützer], eike-klima-energie.eu vom 02.03.2022, abgerufen am 15.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bescheid beruht auf einem [https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2022/03/Anlage-und-Gutachten-Aberk-Gemeinn-2022.pdf Gutachten] von [https://www.mpg.de/14950563/biogeochemie-zaehle Sönke Zaehle], Professor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und Mitautor des 6ten Sachstandberichts des Weltklimarats IPCC, zur Aktivität von EIKE im Jahr 2018. Das Gutachten kommt zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zuammengenommen lässt sich aus dem vorliegenden Täigkeitsbericht für das Jahr 2018 insbesondere mit Hinblick auf die Problematik der vom EIKE aufgeführten Publikationen, die keinen Zusammenhang mit dem EIKE e.V. kenntlich machen; den fachlichen Mängeln dieser Publikationen; den oben ausgeführten fachlichen Mängeln der Grundsatzpapiere des Eike e.V.; und der einseitigen Auswahl von Sprechern auf der durchgeführten Tagung nicht belegen, dass EIKE e.V. eigenständige Forschung durchführt oder unterstützt, und in seiner Darstellung und Kommunikation von Fragen zum Thema Klimawandel und Energie den eingangs aufgeführten Leitsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in angemessener Weise Folge leistet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat stichprobenartig Publikationen von EIKE bewertet und ebenfalls bedeutende Mängel konstatiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/710944/e5ed2cca429b925c69d5c0c20b4bf100/WD-8-084-19-pdf-data.pdf Dokumentation Zu ausgewählten klimawandelskeptischen Publikationen 2019], bundestag.de, abgerufen am 17.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verflechtungen mit der AfD, Klimaleugner-Organisationen, Denkfabriken und Foren==&lt;br /&gt;
Über ihre Repräsentanz im Bundesfachausschuss Energie der [[Alternative für Deutschland (AfD)]] hat EIKE erheblichen Einfluss auf deren Umwelt- und Energiepolitik. Mitglieder im Bundesfachausschuss sind Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE, Horst-Joachim Lüdecke, EIKE-Pressesprecher, sowie Autoren von EIKE. &lt;br /&gt;
Vizepräsident Limburg hat sogar am Programm der AfD mitgewirkt und arbeitet auf einer Viertelstelle beim AfD-Bundestagsabgeordneten Karsten Hilse, dem klimapolitischen Sprecher der Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/themen/agenda/rechtspopulisten-das-netzwerk-der-klimaleugner/24038640.html Das Netzwerk der Klimaleugner], Tagesspiegel.de vom 26.02.2019, abgerufen am 13.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationspartner von EIKE ist das neoliberale [[Institut für Unternehmerische Freiheit]], dessen Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Wolfgang Müller Generalsekretär von EIKE ist. Enge Beziehungen gibt es auch zum [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT), einem wichtigen Koordinator der internationalen Klimaleugner. EIKE-Präsident Holger Thuß hat dessen inzwischen aufgelösten Ableger CFACT Europe mit gegründet und war dessen Geschäftsführer. Weiterhin arbeitet EIKE mit der Klimaleugner-Lobbyvereinigung [[Heartland Institute]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen im Einzelnen==&lt;br /&gt;
===[[Alternative für Deutschland (AfD)]]===&lt;br /&gt;
Folgende Mitglieder/Funktionsträger der AfD wirken bei EIKE mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Michael Limburg, Mitglied der AfD und Stellv. Vorsitzender des AfD-Bundesfachausschusses Energie, ist Vizepräsident von EIKE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2014/01/27/afd-klimapolitik-auch-hier-bitte-klare-kante/ AfD Klimapolitik „Auch hier bitte klare Kante“], eike-klima-energie.eu vom 27.01.2014, abgerufen am 06.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Horst-Joachim Lüdecke, Mitglied der AfD und Mitglied des AfD-Bundesfachausschusses Energie, ist Pressesprecher von EIKE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swp.de/suedwesten/staedte/geislingen/von-antifa-keine-spur-23439291.html Keine Spur von Antifa bei AfD-Vortrag], swp.de vom 20.04.2017, abgerufen am 06.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Klaus-Peter Krause, Mitglied der AfD, Mitglied des AfD-Bundesfachausschusses Energie und Stellv. Vorsitzender der AfD-nahen [[Desiderius-Erasmus-Stiftung]], veröffentlicht regelmäßig Artikel bei EIKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Institut für Unternehmerische Freiheit]]===&lt;br /&gt;
EIKE arbeitet eng mit dem [[Institut für Unternehmerische Freiheit]] (IUF) zusammen, das in Klima- und Energiefragen ähnliche Positionen vertritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iuf-berlin.com/2017/07/05/klimaforscher-koennen-klima-nicht-vorhersagen/ Dr. Michael von Prollius], iuf-berlin.com vom 05.07.2019, abgerufen am 08.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit diesem neoliberalen Netzwerk organisiert EIKE seit 2009 regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen, so die 7. Internationale Klima- und Energiekonferenz vom 10. April 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/07/Programm_Klimakonferenz_Mannheim_2014.04-N.pdf Programm der 7. Internationalen Klima- und Energiekonferenz auf der Webseite des EIKE], abgerufen am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; und die 9. Internationale Klima- und Energiekonferenz vom 11. Dezember 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/07/Programm_Klimakonferenz_Essen_2015.12.11-12.-ZH_01.pdf Programm der 9. Internationalen Klima- und Energiekonferenz auf der Webseite des EIKE], abgerufen am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Müller]], Generalsekretär von EIKE, ist gleichzeitig Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des [[Institut für Unternehmerische Freiheit]] (IUF). Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des IUF sind u.a. [[Thomas Straubhaar]], ehem. Direktor des [[Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut]] (HWWI), Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]] und Botschafter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] sowie [[Tom G. Palmer]] Vizepräsident des [[Atlas Network]], Direktor der Cato-Universität und Senior Fellow am [[Cato Institute]] sowie Mitglied der [[Mont Pelerin Society]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iuf-berlin.com/about-iuf-berlin/advisory-board/ Academic Advisors], iuf-berlin.com, abgerufen am 14.10.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senior Fellow des IUF ist Steffen Hentrich, Referent für Umweltpolitik der [[FDP]]-Bundestagsfraktion, der am 16.06.2009 einen Vortrag bei der 1. Berliner Klimakonferenz von EIKE hielt und wiederholt bei EIKE gepostet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/2009/06/ 1. Berliner Klimakonferenz - gegen den Mainstream - erfolgreich abgeschlossen!], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 26.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/?s=Steffen+Hentrich Steffen Hentrich], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 26.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2013 war er Blogger der Internet- und Blogzeitung [https://www.freiewelt.net/blog/regionale-klimapolitik-ist-moeglich-10003253/ Die Freie Welt], die ein Teil des Vereinsnetzwerks [[Zivile Koalition]] der [[Alternative für Deutschland (AfD)|AfD]]-Politiker Beatrix und Sven von Storch ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiewelt.net/suche/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Steffen+Hentrich Steffen Hentrich], freiewelt.net, abgerufen am 26.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Hentrich ist (Mit-)Herausgeber des 2011 erschienen Buches „Realitätscheck für den Klimaschutz“. Die Hälfte des Buches hat der bekannte Klimawandelleugner [https://www.desmog.com/ross-mckitrick/ Ross McKitrick] verfasst. Hentrich bezweifelt eine relevante globale Erderwärmung. So schrieb er am 15. Juli 2021 auf Twitter: &amp;quot;...mich überzeugt der Artikel nicht. Es wird global wärmer, dadurch ändert sich das Wetter. Soweit, so gut. Aber um wieviel wärmer muss es werden, dass dieser Effekt wirkt? Global ist es in den letzten Jahren kaum wärmer geworden“.&amp;lt;ref&amp;gt;ZDF-Sendung &amp;quot;Die Anstalt – Der Faktencheck zur Sendung vom 25. April 2023&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]===&lt;br /&gt;
Folgende Mitglieder/Funktionsträger der Hayek-Gesellschaft wirken bei EIKE mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Holger Thuß, Mitglied der Hayek-Gesellschaft, ist Präsident von EIKE&lt;br /&gt;
*Michael Limburg,  Mitglied der Hayek-Gesellschaft, ist Vizepräsident von EIKE&lt;br /&gt;
*Wolfgang Müller, Mitglied der Hayek-Gesellschaft, ist Generalsekretär von EIKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE sowie Mitglied der AfD und der Hayek-Gesellschaft, tritt bei regelmäßig bei Veranstaltungen der Hayek-Gesellschaft auf. Am 30. Oktober 2019 hielt er auf dem von der Hayek-Gesellschaft organisierten  FORUM FREIHEIT 2019 einen Vortrag zum Thema „Klimasozialismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hayek.de/wp-content/uploads/2018/12/Programm-FORUM-FREIHEIT-2019.pdf FORUM FREIHEIT 2019], hayek.de, abgerufen am 08.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  Limburg war der einzige Referent zu diesem Thema; seriöse Klimawissenschafter waren nicht geladen. Die Moderation übernahm [[Carlos Gebauer]], Vorstandsmitglied der Hayek-Gesellschaft, der bereits 2010 in einem bei family.fair gesendeten Interview mit Limburg als dessen Stichwortgeber fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gloria.tv/video/SHzma3xqD3eU4oZbwZU3shaZT Michael Limburg im Gespräch mit Carlos A. Gebauer über das Weltklima], Gloria.tv vom 224.04.2010, abgerufen am 08.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 23. September 2019 referierte Limburg beim Hayek-Club Berlin zum Thema: „Kann unsere Energiewende das Klima retten?“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hayek-berlin.de/am-23-september-mit-michael-limburg Vergangene Veranstaltung], hayek-berlin.de, abgerufen am 09.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, am 23. Juni 2022 zum Thema &amp;quot;Der Green Deal der EU und das Weltklima – Wie Brandenburg mit der EU das Klima rettet“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hayek.de/pec-events/hayek-club-berlin-76/ Hayek-Club Berlin], hayek.de vom 23.06.2022, abgerufen am 09.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vernunftkraft]]===&lt;br /&gt;
EIKE macht Stimmung gegen die Windkraft als bedeutendster erneuerbarer Energiequelle, die im Wettbewerb mit fossilen Energieträgern und der Kernkraft steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2015/09/22/fakten-und-quellen-zu-windraedern/ Fakten und Quellen zu Windrädern], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang wirbt EIKE für das windkraftkritische Netzwerk Vernunftkraft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/24/menschen-aller-berufsschichten-im-kampf-gegen-die-windenergie-vereint-vernunftkraft/ Vernunftkraft], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzender von Vernunftkraft ist Nikolai Ziegler, der seit 2010 als Referent im Bundeswirtschaftsministerium (Referat „VI C 1 Grundsatzfragen der nationalen und internationalen Innovations- und Technologiepolitik“ in der Abteilung Digital- und Innovationspolitik) tätig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.energie-und-management.de/nachrichten/energiepolitik/detail/windkraft-opponent-im-eigenen-haus-132630 Windkraft-Opponent im eigenen Haus],  energie- und management.de vom 02.09.2019, kostenpflichtig abgerufen am 13.11.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Beitrag des WDR-Politmagazins Monitor diskreditierte er die Energiewende, verdammte den Windenergieausbau und relativierte den menschengemachten Klimawandel. Christina Fröhlich, Kassenwartin von Vernunftkraft, war AfD-Kandidatin bei der Kommunalwahl 2019 für die Gemeinde Zossen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://afd-tf.de/wp-content/uploads/2019/04/Wahlprogramm_2019_OV_Zossen_A5.pdf Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2019], afd-tf.de, abgerufen am 20.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag der Bundesinitiative Vernunftkraftwerk e.V. beim Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg, Abruf vom 20.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernunftkraft gibt u.a. Anleitungen zu Leserbriefen und Buchempfehlungen heraus – u.a. AfD-Lektüre aus dem TvR-Verlag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/evastegen/der-geist-der-trump-milliardaere-im-laendle Der Geist der Trump-Milliardäre im Ländle Blog der Freitag Community], freitag.de  vom 26.08.2018, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/erfolgreiche-proteste-gegen-windkraft-der-deutsche-don-quijote-gewinnt-meist/24456760.html Erfolgreiche Proteste gegen die Windkraft], Tagesspiegel.de, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um das Buch „Strom ist nicht gleich Strom - Warum die Energiewende nicht gelingen kann“ von Michael Limburg (EIKE-Vizepräsident und AfD-Mitglied) und Fred F. Mueller, herausgegeben von EIKE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vernunftkraft.de/lesen-bildet/ Lesen bildet], Vernunftkraft.de, abgerufen am 15.10.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fred F. Müller veröffentlicht regelmäßig Artikel bei EIKE und ist Autor der AfD-nahen Internetzeitung [https://www.freiewelt.net/autor/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Fred%20F.%20Müller freiewelt.de]. Auch bei Autoren weiterer empfohlener Bücher handelt es sich um bekannte Klimaleugner. Der am 27. Februar 2016 veröffentliche „Johannisberger Appell für eine vernünftige Energiepolitik“ (Impressum: Vernunftkraft) ist neben dem Vernunftkraft-Vorsitzenden Nikolai Ziegler von EIKE-Pressesprecher Horst-Joachim Lüdecke (AfD-Mitglied) und Helmut Alt, Mitglied des Fachbeirats von EIKE, unterzeichnet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vernunftkraft.de/appell/ Johannisberges Appell], Vernunftkraft.de, abgerufen am 20.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIKE ist - wie Vernunftkraft - Mitglied der Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de European Platform Against Windfarms], epaw.org, abgerufen am 01.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forum Wissenschaft und Politik===&lt;br /&gt;
Das [https://f-w-p.eu/ FPW Forum Wissenschaft &amp;amp; Politik Der Metropolregion Rhein-Neckar] organisiert Vorträge, die von der IHK Ludwigshafen durch Bereitstellung von Räumlichkeiten und Getränken unterstützt werden. Zu den Referenten zu Energie- und Umweltfragen gehören die EIKE-Aktivisten Horst-Joachim Lüdecke, Helmut Alt und Michael Limburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[https://f-w-p.eu/veranstaltungen/ Veranstaltungen], f-w-p.eu, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Referent ist Björn Peters, Autor von EIKE&amp;lt;ref&amp;gt;[[https://eike-klima-energie.eu/2017/02/page/2/ Stromausfall nach Dunkelflaute?], eike-klima-energie.eu vom 26.02.2017, abgerufen am 07.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gründungsmitglied der [https://nuclear-pride.eu/de/kontakt/ Nuclear Pride Coalition], CFO beim Kernkraft-Unternehmen [https://dual-fluid.com/de/about-us/ Dual Fluid], Bundesvorstandsmitglied und Ressortleiter Energiepolitik beim wirtschaftsliberalen Deutschen Arbeitgeberverband (DAV) und Inhaber der Unternehmens- und Politikberatung [https://peterscoll.de/ Peters Coll]. Peters ist von der AfD als Experte zu Anhörungen eingeladen worden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://susannegoetze.de/die-renaissance-der-atomlobby/ Die Renaissance der Atomlobby, SPIEGEL 23/1/2020], susannegoetze.de, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und hält Vorträge bei der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://afdbundestag.de/naturzerstoerung-durch-windkraftanlagen-und-gruene-politik-mit-peter-geisinger-dr-bjoern-peters Naturschutz als Staatsziel und die Kosequenzen für den Gesetzgeber], afdbundestag.de, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Webseite des DVA forderte er, das Pariser Klimaschutzabkommen zu kündigen und dann neu zu verhandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://deutscherarbeitgeberverband.de/Artikel.html? Gekündigte Klimaabkommen], deutscherarbeitgeberverband.de vom 05.06.2017, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Peters kommentiert und referiert regelmäßig bei der Anti-Windkraft-Initiative [[Vernunftkraft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/?s=Bj%C3%B6rn+Peters Info-Blog], vernunftkraft-hessen.de, abgerufen am 08.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen halten beim Forum auch prominente ehemalige CDU-Politiker Vorträge wie [[Roland Koch]], Vorsitzender der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]], und [[Günther Oettinger]], Lobbyist und Ex-EU-Kommissar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT)===&lt;br /&gt;
Das 2004 von EIKE-Präsident [[Holger Thuß]] gegründete und inzwischen aufgelöste CFACT Europe gehörte zum CFACT-Netzwerk, das von [https://www.cfact.org/?s=CFACT+EUROPE CFACT] mit Sitz in Washington D.C. initiiert worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20130328011457/http://cfact.eu/about-2/ CFACT EUROPE], cfact.eu, abgerufen am 16.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von Chrysler, [[ExxonMobil|Exxonmobil]] und Chevron finanzierte US-amerikanische CFACT&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker/komplettansicht Anita Blasberg und Kerstin Kohlenberg: Die Klimakrieger, ZEIT online vom 22. November 2012], Webseite abgerufen am 14. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518 Jeanne Rubner: Wir brauchen keine Klimaforscher, Süddeutsche Zeitung online vom 31. März 2010], Webseite abgerufen am 22. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt als wichtiger Koordinator der internationalen Klimaleugnerszene. CFACT Europe war auch als Organisation Gründungsmitglied von EIKE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131007231843/http://www.cfact.org/2009/04/19/european-institute-for-climate-and-energy-holds-its-annual-meeting-in-berlin-discussion-focuses-on-the-impacts-of-the-solar-cycle-on-climate-and-carbon-dioxide-on-crop-yields/ The Solar Cycle, Climate, Carbon and Crop Yields: EIKE Berlin],cfact.org vom 19.04.2009, abgerufen am 16.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut &amp;quot;Monitor&amp;quot; war CFACT Europe unter derselben Adresse in Jena eingetragen wie EIKE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erneuerbareenergien.de/archiv/die-us-oelindustrie-und-das-institut-eike-150-437-109201.html Die Öl-Industrie und das Institut Eike], erneuerbareenergien.de, abgerufen am 08.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Artikel von CFACT werden bei EIKE veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/author/cfact/ Artikel von Cfact], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 08.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; EIKE-Präsident [[Holger Thuß]] war einer der beiden Geschäftsführer von CFACT Europe. [[Wolfgang Müller]], Generalsekretär von EIKE, ist für das CFACT Climate Change Programme verantwortlich. Das CFACT (bzw. früher dessen Ableger CFACT Europe) ist regelmäßig Mitveranstalter und Mitsponsor der von EIKE  organisierten &amp;quot;Internationalen Klimakonferenzen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/2-internationale-klimakonferenz-am-41209-in-berlin/ 2. Internationale Klimakonferenz, Webseite EIKE], abgerufen am 23. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cfact.org/2010/11/10/cfact-cosponsors-international-conference-on-energy-climatge/ CFACT cosponsors international climate conference, 10. November 2010, Webseite CFACT], abgerufen am 24. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; EIKE, das [https://www.desmogblog.com/heartland-institute Heartland Institute] und CFACT veranstalteten am 3. Dezember 2019 eine Konferenz unter dem Thema „Rebutting the United Nations’ Climate Delusion“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://climaterealityforum.com Watch the Program from Start to Finish], climaterealityforum.com, abgerufen am 09.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Eintrag im Vereinsregister des Amtsgerichts Jena (VR 230922) ist CFACT Europe am 21. Januar 2022 wegen unzulässiger Eintragung gemäß § 395 FamFG von Amts wegen gelöscht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Heartland Institute]]===&lt;br /&gt;
[[Holger Thuß]], Präsident von EIKE, ist politischer Berater des [[Heartland Institute]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/about-us/who-we-are/?page=28&amp;amp;type=policy-experts&amp;amp;q= About Us Policy Experts], heartland.org, abgerufen am 20.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Heartland beteiligt sich seit Jahren an den von EIKE organisierten Internationalen Klima- und Energiekonferenzen über die Entsendung von Referenten. Beispiele sind die 12. und die 13. Klima - und Energiekonferenz jeweils mit James Taylor von Heartland als Referenten. Repräsentanten von EIKE waren ihrerseits Redner auf Konferenzen von Heartland. Am 03.12.2019 veranstalteten Heartland, EIKE und das [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT) in Madrid eine Konferenz zum Thema „Rebutting the United Nations’ Climate Delusion“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://climaterealityforum.com Watch the Program from Start to Finish], climaterealityforum.com, abgerufen am 09.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine entsprechende Konferenz gab es am 04.12.2018 in Kattowice mit Heartland und EIKE als Veranstaltern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-to-present-latest-climate-science-in-poland-during-cop-24 Presseerklärung vom 15.11.2018], abgerufen am 23.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Heartland-Webseite arbeiten EIKE und Heartland seit mehr als einer Dekade zusammen und bringen Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu einer zweitägigen Konferenz nach Europa, was einen enormen Niederschlag in den Medien findet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/unleash-the-beast-heartland-climate-conferences-return-with-a-vengeance With a Vengeance], heartland.org vom 14.07.2021, abgerufen am 16.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu weiteren Parteien und parteinahen Organisationen==&lt;br /&gt;
===Landesverband Thüringen des [[Wirtschaftsrat der CDU]]===&lt;br /&gt;
Die Thüringer Landesfachkommissionen „Energiepolitik“ sowie „Wirtschaft und Innovation“ des [[Wirtschaftsrat der CDU]] haben Referenten von EIKE eingeladen, um Mitglieder und Gäste am 29. April 2019 auf der Wirtschaftsrat-Fachkommissionsrunde  zum Thema „Klima- und Energiepolitik“ zu informieren. Als Referent wird EIKE-Pressesprecher und AfD-Mitglied Horst-Joachim Lüdecke namentlich erwähnt. Auf der Webseite des Wirtschaftsrats wird als Fazit genannt, dass die Beeinflussung von Klima und Wetter durch die Menschheit bei Betrachtung größerer Zeiträume geringer sei als häufig öffentlich dargestellt. Greta und die Schülerproteste hätten weder in der überzeugenden Präsentation nachprüfbarer wissenschaftlicher Fakten von Hans-Joachim Lüdecke, noch in der Diskussion im Anschluss eine bedeutende Rolle gespielt. Die Fakten des Vortrags stammten aus recherchierbaren Quellen weltweit. Und so fänden sich darunter offizielle Regierungsseiten ebenso wie Publikationen und Forschungseinrichtungen. Die im EIKE engagierten Wissenschaftler sammelten diese und bereiteten sie für die Öffentlichkeit auf, wie EIKE-Präsident Holger Thuß eingangs vorstellt habe. Unerwähnt bleibt, dass es sich bei Prof. Lüdecke nicht um einen renommierten Klimatologen, sondern um einen Physiker für Strömungsmechanik und pensionierten Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) handelt. Auch wird nicht darauf hingewiesen, dass die von EIKE vertretenen Positionen dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/zur-klimadiskussion-breite-faktenbasis-heranziehen-de Zur Klimadiskussion breite Faktenbasis heranziehen], wirtschaftsrat.de vom 30.04.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===WerteUnion in Bayern===&lt;br /&gt;
Die „WerteUnion in Bayern - Konservativer Aufbruch&amp;quot; tritt für eine Erneuerung der CSU auf christlich-konservativer und marktwirtschaftlicher Basis ein. Ihr Klima-Manifest 2020 wird  wie folgt zusammengefasst: „Die Sonne steuert unser Klima, nicht das CO2“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://konservativer-aufbruch.bayern/klima-manifest-2020/ Klima-Manifest 2020], konservativer-aufbruch.bayern, abgerufen am 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;.  In dem Manifest wird der menschengemachte Klimawandel geleugnet und die Berichte des Weltklimarats (IPPC) als „willkürliche Selektion von Ergebnissen, die der Untermauerung der Klimapanik dienen“, bezeichnet. Angela Merkel habe eine Richtung eingeschlagen, die sich als Deindustrialisierungsprogramm für westliche Staaten herausstellen werde. Das Manifest ist verfasst von Bohdan Kalwarowskyi (Steuerberater, davor Leiter Steuern der Thüga AG)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.linkedin.com/in/bohdan-kalwarowskyj-358a7b41 Profil], de.linkedin.com, abgerufen am 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, Christian Steidl (Dipl.-Chemiker), Thomas Jahn (Rechtsanwalt, Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union) und Felix Schönherr (Freelance Sales &amp;amp; Marketing-Experte). In der Pressemeldung vom 30. Dezember 2019 zum Manifest, über die bei EIKE ausführlich berichtet worden ist&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Christian+Steidl Pressemeldung Werteunion in Bayern], eike-klima-energie.eu vom 02.01.2020, abgerufen am 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird auch auf EIKE-Vizepräsident und AfD-Mitglied Michael Limburg verwiesen: „Sehr informativ ist auch ein Video des Gesprächs zwischen Dipl. Ing. Michael Limburg vom EIKE Institut für Klima &amp;amp; Energie mit Prof. Karl-Herrmann Steinberg, dem letzten Umweltminister der DDR“. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://konservativer-aufbruch.bayern/wp-content/uploads/2020/01/Pressemeldung-WerteUnion-in-Bayern-Klima-und-CO2-30122019.pdf Pressemeldung vom 30. Dezember 2019], konservativer-aufbruch.bayern, abgerufen vom 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;  In dem Manifest werden exakt die Positionen von EIKE und der AfD zum Klimawandel und zur Klimapolitik wiedergegeben.&lt;br /&gt;
===Berliner Kreis der CDU===&lt;br /&gt;
Philipp Lengsfeld, CDU MdB bis 2017, Experte für Klima und Energie des Berliner Kreises der CDU&amp;lt;ref&amp;gt;[http://berliner-kreis.info/klima-und-energiepolitik Klima und Energie], berliner-kreis.info, abgerufen am 19.02.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;, kooptiertes Mitglied des Bundesvorstands der WerteUnion und Mitgründer des [https://www.relook-climate.de re:look climate-Institut], würdigte 2016 auf der 10. Internationalen Klima- und Energiekonferenz das Engagement von EIKE als „Dienst an Wissenschaft und Demokratie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2016/11/15/philipp-lengsfeld-mdb-cdu-wuerdigt-engagement-des-europaeischen-instituts-fuer-klima-und-energie-jena-als-dienst-an-wissenschaft-und-demokratie/ Philipp Lengsfeld MdB (CDU) würdigt Engagement des Europäischen Instituts für Klima und Energie], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 19.02.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu Lobbyorganisationen==&lt;br /&gt;
===Kerntechnische Gesellschaft===&lt;br /&gt;
Die 28. Tagung der Fachgruppe „Nutzen der Kerntechnik“ der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) fand gemeinsam mit dem [[Astroturfing]]-Verein „Bürger für Technik e.V.“ vom 3. - 5. Oktober 2014 in Karlsruhe statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg-wAssets/docs/publikationen/jahresberichte/KTG-Bericht-2014-A4v2.pdf Berichte der Fachgruppen Tätigkeitsbericht 2014], ktg.org, abgerufen am 04.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei Vorstandsmitglieder des Vereins (Ludwig Lindner, Lutz Niemann und Eckehard Göring) sind gleichzeitig Vorstandsmitglieder der genannten Fachgruppe der KTG. An der Tagung nahmen auch Mitglieder von naeb (Nationale Anti-EEG-Bewegung) und EIKE teil. Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE, sowie Helmut Alt, Mitglied des EIKE-Fachbeirats, traten als Referenten auf. Der RWE-Manager im Ruhestand Helmut Alt ist 2010 zum Ehrenmitglied der KTG ernannt worden und hält weiterhin Vorträge bei dieser Interessenvertretung der Atomwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg/aktivitaeten/ehrenmitgliedschaften/ Ehrenmitglieder der KTG], ktg.org, abgerufen am 05.01.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg-wAssets/docs/sektionen/Sektion-Ost/7-VDI_KTG-Kolloquium.pdf 7. Energietechnisches Kolloquium VDI-KTG 21.05.2019], ktg.org, abgerufen am 05.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu Medien==&lt;br /&gt;
===Rechtslibertäres Magazin &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Das Magazin &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot; erscheint im Verlag Lichtschlag Medien und Werbung KG, dessen persönlich haftender Gesellschafter [https://de.wikipedia.org/wiki/André_F._Lichtschlag André F. Lichtschlag] Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und der [[Property and Freedom Society]] ist. Zu den 40 Kommanditisten des Verlags gehört lt. Eintrag im Handelsregister auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_Kopp Hans-Ulrich Kopp], der als rechtsextremer Aktivist gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/meinung/afd-heimattreue-netzwerke-tiefbraun-rechtsextremen-sumpf-13027630.html Heimattreue Netzwerke im tiefbraunen Sumpf], fr.de vom 09.12.2019, abgerufen am 08.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Börseninformationsdienst [https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Investor Smart Investor] (2/2018), dessen Chefredakteur und Geschäftsführer [https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Flierl Ralf Flierl] ist, gab es einen ausführlichen Bericht von der vierten „eigentümlich-frei-Konferenz“ in Zinnowitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.smartinvestor.de/wp-content/uploads/2020/11/Smart-Investor-2-2018.pdf Smart Investor 2/2018], abgerufen am 06.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Fazit: „Erneut ist es André Lichtschlag und seinen Mitstreitern gelungen, ein durch und durch inspirierendes Wochenende zu einem aktuellen Großthema – diesmal der Mediendebatte – auf die Beine zu stellen.“ Hervorgehoben wird eine Podiumsdiskussion der Konferenz, an der Holger Thuß, Präsident und Gründer von EIKE, teilgenommen hat. Thuß äußert sich auch regelmäßig in „eigentümlich frei“ zu Klima- Energie-und Umweltfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ef-magazin.de/autor/holger-thuss/ Autoren], ef-magazin.de, abgerufen am 07.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Teilnehmer der Diskussionsrunde waren Roland Pimpl, Redakteur bei [https://www.horizont.net/service/kontakt#herausgeber HORIZONT], Mitgründer von „eigentümlich frei“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/der-marsch-zum-rechten-rand.html Der Marsch zum rechten Rand], medienkorrespondenz.de vom 01.10.2019, abgerufen am 07.08.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; und Referent bei Veranstaltungen der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]], sowie [https://ef-magazin.de/autor/florian-mueller/ Florian Müller]. Moderiert wurde die Veranstaltung von [[Carlos Gebauer]], Vorstandsmitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und Referent bei Veranstaltungen der [[Property and Freedom Society]]. Der &amp;quot;Smart Investor&amp;quot;  propagiert die Positionen der „Österreichischen Schule“ der Volkswirtschaftslehre, die maßgeblich von [[Friedrich August von Hayek]] und [[Mises Institute|Ludwig von Mises]] geprägt worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/netzwerk-mit-beiwerk-wie-der-smartbroker-botschaften-der-neuen-rechten-verbreitet/26577046.html Netzwerk mit Beiwerk], tagesspiegel.de vom 03.11.2020, abgerufen am 06.08.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Chefredakteur Flierl schreibt u.a. für „eigentümlich frei“ und das rechtsextreme Magazin „Compact“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lesejury.de/autor/buecher/compact-spezial-26-welt-wirtschaft-krisen/9783948781743 COMPACT-SPEZIAL 26: WELT WIRTSCHAFT. KRISEN], lesejury.de, abgerufen am 07.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/compact-magazin-101.html Gesichert extremistisch], tagessschau.de vom 10.12.2021, abgerufen am 09.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und moderierte beim [https://hayek.de/2021/11/forum-freiheit-2021/ FORUM FREIHEIT 2021]&lt;br /&gt;
===Debattenmagazin &amp;quot;The European&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Beim Magazin &amp;quot;The European&amp;quot;, das im Verlag Weimer Media Group erscheint, werden regelmäßig Gastbeiträge von EIKE oder Beiträge, die bei EIKE veröffentlicht wurden, präsentiert. Beispiele für solche Artikel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/wo-soll-der-strom-herkommen-wenn-kernkraft-und-kohlekraftwerke-abgeschaltet-sind/ Ohne Kernkraft- und Kohlekraftwerke geht gar nichts, Originalquelle: 22.11.2021], Rüdiger Stobbe&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/zweifel-an-menschengemachtem-klimawandel/ Satellitendaten wecken Zweifel am menschengemachten Klimawandel, Originalquelle: 03.11.2021], Axel Reichmuth&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/ozonloch-jetzt-soll-der-klimawandel-schuld-sein/ Ozonloch bleibt: Es liegt an der Erderwärmung, Originalquelle: 07.07.2021], Axel Reichmuth&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/droht-uns-neues-extremwetter-weltklimarat-sagt-nein/ Düstere Extremwetterprognosen der Bundesregierung sind reine Pankikmache, Originalquelle: 24.06.2021], Ein Gastbeitrag von EIKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIKE-Präsident Holger Thuß ist Autor von &amp;quot;The European&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/holger-thuss/ Holger Thuss], theeuropean.de, abgerufen am 14.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, EIKE-Vizepräsident Michael Limburg ist Interviewpartner des Magazins&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/roman-martinek/15492-interview-mit-michael-limburg Interview mit Michael Limburg], theuropeean.de vom 10.03.2019, abgerufen am 29.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
European-Verleger Wolfram Weimer äußerte sich 2018 zum Thema &amp;quot;Klimaleugner&amp;quot; wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Mit dem Begriff „Klimaleugner“ werden von Rot-grünen seit Jahren Personen stigmatisiert, die es wagen, die Theorie vom rein menschengemachten Klimawandel in ihrem Absolutheitsanspruch zu bezweifeln. Das Wort „Klimaleugner“ soll jede offene Debatte töten, denn es weckt gezielt die Assoziation zum „Holocaustleugner''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/14395-framing-beeinflusst-politische-debatte Das „Speech Mainstreaming“ der Linken], theeuropean.de vom 22.07.2018, abgerufen am 10.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationspartner des Magazins sind u.a. die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung und die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/ https://www.theeuropean.de Home], theeuropean.de, abgerufen am 29.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergleichbare europäische Klimaleugner-Organisationen==&lt;br /&gt;
In den folgenden weiteren europäischen Ländern gibt es neoliberale Think Tanks, die - wie EIKE - den Klimawandel leugnen: Großbritannien ([https://www.cps.org.uk/about/ Centre for Policy Studies], [https://www.thegwpf.org/who-we-are/ The Global Warming Policy Foundation] und das [[Institute of Economic Affairs]]), Frankreich ([https://www.institutmolinari.org Institut Economique Molinari]), Österreich ([https://www.austriancenter.com Austrian Economics Center]), Schweiz ([[Liberales Institut Zürich]]) und Spanien ([https://juandemariana.org Instituto Juan de Mariana]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://thinktanknetworkresearch.net/blog_ttni_en/european-climate-contrarian-think-tanks-share-neoliberal-ideology-and-us-rhetoric/ European climate contrarian Think Tanks share neoliberal ideology and US rhetoric], thinktanknetworkresearch.net vom 14.10.2020, abgerufen am 12.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Climate Reality Forum==&lt;br /&gt;
Das [https://climaterealityforum.com/about/ Climate Reality Forum] wird jährlich von den Klimaleuger-Organisationen EIKE, [[Heartland Institute]], [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT) und [https://clintel.org Climate Intelligence] (CLINTEL) veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Leitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Holger Thuß]] (Präsident), Jenaer CDU-Lokalpolitiker und Verleger (Thuß &amp;amp; van Riesen), ehem. Stellv. Generalsekretär der Mittelstandsunion der Europäischen Volkspartei&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kloeckler.at/texte/SME%20Annual%20Report%202003,.pdf Foreword Annual Report 2003 SME Union], kloeckler.at, abgerufen am 09.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitgründer und ehem. Geschäftsführer des inzwischen aufgelösten [[CFACT Europe]], dem Ableger des US-amerikanischen [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140707145600/http://www.cfact.org/2010/08/19/cfact-europe-president-in-the-media/ CEFACT Europe President in the Media], cfact.org vom 19.08.2010, abgerufen über archive.org am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Politischer Experte des [[Heartland Institute]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/about-us/who-we-are/?page=28&amp;amp;type=policy-experts&amp;amp;q= About Us Policy Experts], heartland.org, abgerufen am 15.12.208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Unterzeichner der Erklärung zur Hayek-Gesellschaft vom 24. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Autor der libertären Zeitschrift &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/michael-limburg Michael Limburg] (Vizepräsident), Dipl.-Ing. Elektrotechnik&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Alternative für Deutschland]] (Afd) und ihres Fachbeirats Energiepolitik&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/!5058290/ Malte Kreuzfeld: Energieausschuss der AfD, taz.de vom 27. 9. 2013], abgerufen am 23. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/energiepolitisches-manifest-argumente-fuer-die-beendigung-der-energiewende-1/ Energiepolitisches Manifest, 30.01.2014, Webseite EIKE], abgerufen am 24.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Unterzeichner der Erklärung zur Hayek-Gesellschaft vom 24. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied des Politischen Beirats der [[International Climate Science Coalition]] (ICSC)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.climatescienceinternational.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=280 ISC Political Advisory Board], climatesciendeinternational.org, abgerufen am 10.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied des [https://www.desmogblog.com/clexit Climate Exit (Clexit) Committee]&amp;lt;ref name=&amp;quot;cle&amp;quot;&amp;gt;[http://clexit.net/wp-content/uploads/2016/07/clexit-members.pdf Clexit Members], clexit.net, abgerufen am 14.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Autor der libertären Zeitschrift &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot; und der AfD-nahen [https://www.freiewelt.net/suche/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Michael+Limburg freiewelt.net], Interviewgeber bei „The European“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/roman-martinek/15492-interview-mit-michael-limburg Wir können uns auf diese Stromerzeuger überhaupt nicht verlassen], theeuropean.de vom 10.03.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Klaus-Eckart Puls (Pressesprecher), Dipl.-Meteorologe, ehem. Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/horst-joachim-ludecke Horst-Joachim Lüdecke] (Pressesprecher)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.horstjoachimluedecke.de Profil], horstjoachimluedecke.de, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Physiker für Strömungsmechanik und pensionierter Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), ist Mitglied der [[Alternative für Deutschland]] (Afd) und ihres Fachbeirats Energiepolitik&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.swp.de/suedwesten/staedte/geislingen/von-antifa-keine-spur-23439291.html Keine Spur von Antifa bei AfD-Vortrag], swp.de vom 20.04.2017, abgerufen am 06.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Referent bei Veranstaltungen des [[Heartland Institute]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-to-present-latest-climate-science-in-poland-during-cop-24 Press Release vom 15.11.2018], Heartland.org, abgerufen am 12.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  In einem Gutachten für die AfD erzählte er von der &amp;quot;Großen Transformation&amp;quot;, die auf einer ökologischen und alle Menschen der Welt gleichmachenden Theorie des Umbaus der Menschheitsgesellschaft und einer Herrschaft &amp;quot;weiser Experten&amp;quot; in einer Art Weltregierung basiere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/592882/71b839b42c81d3c97c342e700f9418c6/19-16-167-B_Hearing_CO2_emissions_Prof_Dr_Horst_Joachim_Luedecke-data.pdf Gutachterliche Stellungnahme zum Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20.02.2019], bundestag.de, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Große Transformation“ habe dem alten Kommunismus nicht viel Neues hinzugefügt, außer das neue Atout „Klimaschutz“.&lt;br /&gt;
*[[Wolfgang Müller]] (Generalsekretär)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-to-present-latest-climate-science-in-poland-during-cop-24 Press Release: Heartland Institute to present lates climate Science in Poland], heartland.org vom 15.11.2018, abgerufen am 08.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;, M.A. in Business Administration&lt;br /&gt;
**Geschäftsführer des [[Institut für Unternehmerische Freiheit]]&lt;br /&gt;
**Verantwortlicher für das [[CFACT]] Climate Change Programme&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160304075840/http://www.cfact.tv/2010/12/09/meet-the-skeptics-at-cfacts-cop16-press-conference-monckon-spencer-rothbard-on-climate-science-policy/ Meet the skeptics at CFACT`s COP16 press conference Monckon, Spencer &amp;amp; Rothbard on Climate Science &amp;amp; Policy December 9, 2010], Website cfact, abgerufen über archive.org am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Beiratsmitglied der polnischen &amp;quot;Freedom and Entrepreneurship Foundation&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fundacjawip.org/en/advisory-board/ Advisory Board], ffundacjawip.org, abgerufen am 09.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und der [[Mont Pelerin Society]]&lt;br /&gt;
**Autor der libertären Zeitschrift &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Mitarbeiter der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Referent bei Veranstaltungen des [[Heartland Institute]] und des [[CFACT]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/heartland-institute-cfact-announce-energy-panel-speakers-for-day-of-examining-data-at-cop-21 Heartland Institute, CFACT announce Energy Panel Speakers for „Day of Examining Data“ at COP-21], heartland.org vom 24.11. 2015, abgerufen am 12.10.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Autor des [https://www.desmogblog.com/acton-institute Acton Institute]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://acton.org/about/author/wolfgang-muller Profil], acton.org, abgerufen am 27.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fachbeirat===&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben trägt die enge Verbindung zwischen EIKE und führenden Wissenschaftlern entscheidend dazu bei, dass sich die Bildungsinhalte von EIKE stets an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Der Fachbereich von EIKE setze sich deshalb aus führenden Vertretern relevanter Fachbeiräte aus aller Welt zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/ueber-uns/fachbeirat/ Fachbeirat], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nachstehende Aufstellung zeigt jedoch, dass einige Mitglieder nicht einmal einen akademischen Abschluss im Bereich Naturwissenschaften haben. Die Professoren aus dem Bereich Naturwissenschaften sind alle emeritiert. Unter den Mitgliedern befindet sich kein einziger Metereologe oder Klimatologe, der zur Zeit an einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung oder Universität aktiv ist (Stand: 02/2021). Einige Mitglieder haben Verbindungen zu wirtschaftsnahen Netzwerken. Mehrere Fachbereichsmitglieder sind auch in den Gremien weiterer Klimaleugner-Organisationen aktiv und werden deshalb von EIKE als &amp;quot;führende Vertreter relevanter Fachbeiräte aus aller Welt&amp;quot; bezeichnet, was den Eindruck von Internationalität und Seriosität vermitteln soll. Die betreffenden Organisationen werden jedoch fast ausnahmslos von der Industrie und/oder libertären Millionären/Milliardären sowie deren Stiftungen finanziert oder machen - wie EIKE - keinerlei Angaben zu ihrer Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des Fachbeirats sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/helmut-alt Helmut Alt]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eifelon.de/umland/aachen/professor-alt-im-eifelon-gespraech-erneuerbare-energien-bieten-keine-versorgungssicherheit.html Professor Alt im EIFELON-Gespräch], eifelon.de vom 25.01.2019, abgerufen am 16.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg-wAssets/docs/sektionen/Sektion-Ost/7-VDI_KTG-Kolloquium.pdf 7. Energietechnisches Kolloquium VDI-KTG 21. Mai 2019], ktg.org, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Allgemeinen Elektrotechnik und Reaktortechnik an der RWTH Aachen und anschließende Promotion zum Dr.-Ing., Honorarprofessor an der RWTH Aachen, bis zum Ruhestand 2006 in leitender Stellung bei [[RWE]] tätig, Ehrenmitglied der [https://www.ktg.org/ktg/aktivitaeten/ehrenmitgliedschaften/ Kerntechnischen Gesellschaft], die die Interessen der Atomwirtschaft vertritt, Mitglied des [[Wirtschaftsrat der CDU]]&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/richard-s-courtney Richard C. Courtney], verweigert nachprüfbare Angaben zu seiner akademischen Ausbildung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rabett.blogspot.com/2008/02/on-astounding-diplphil-courtney.html On the astounding DipPhil Courtney], rabett.blogsot.com vom 03.02.2008, abgerufen am 16.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Energieberater, Technischer Redakteur bei CoalTrans International (einer Zeitschrift der internationalen Kohleindustrie), Mitglied des „Energy and Environment Editorial Board“ der Zeitschrift &amp;quot;Energy and Environment&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.multi-science.co.uk/ee.htm Energy and Environment], multi-science,co, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; und Beiratsmitglied des [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cfact.org/about/ Profil], CFACT.org, abgerufen am 19.02.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/friedrich-karl-ewert Friedrich-Karl Ewert], em. Professor für Geotechnik an der Universität Paderborn, berät die befreundete Umweltpolitische Sprecherin der CDU, [[Marie-Luise Dött]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2010/48/U-Klimaskeptiker/komplettansicht Die Gehilfen des Zweifels], zeit.de vom 25.11.2010, abgerufen am 14.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/klimapolitik-unionsfraktion-distanziert-sich-von-sprecherin/1936484.html Unionsfraktion distanziert sich von Sprecherin], tagesspiegel.de vom 18.09.2010, abgerufen am 14.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Edgar Ludwig Gärtner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gaertner-online.de/profil-2/ Profil], Gärtner-online.de, abgerufen am 12.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Hydrobiologie und Politikwissenschaften  mit dem Abschluss „Diplome d’Etudes Approfondies (D.E.A.) en Ecologie appliquée&amp;quot;, Lehr- und Forschungsaufträge an der Uni Münster und der Gesamthochschule Kassel, seit 1993 selbständiger Redakteur/Berater,  Autor von „Öko-Nihilismus: Eine Kritik der Politischen Ökologie“, Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und Blogger auf dem libertären Magazin „eigentümlich frei“&lt;br /&gt;
*Hans Jelbring, Stockholm University, ehem. Leiter des Department of Physical Geography and Quaternary Geology&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.researchgate.net/profile/Hans_Jelbring Profil], researchgate.net, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, „Special Advisor“ des [https://www.desmogblog.com/independent-committee-geoethics Independent Committee on Geoethics]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoethic.com/membership/ Membership], geotehic.com, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Hans H.J. Labohm, Ökonom und Publizist (1987-1992 OECD-Vertreter der Niederlande) IPCC Expert Reviewer AR4 (2007), Regionaldirektor Niederlande des [https://www.desmogblog.com/clexit Climate Exit (Clexit) Committee]&amp;lt;ref name=&amp;quot;cle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Richard Lindzen, Atmosphärenphysiker, em. Professor für Meteorologie in der Abteilung für Erd-, Atmosphären- und Planetenwissenschaft am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Mitglied der CO2-Coalition, Politik-Experte des [[Heartland Institute]], Mitglied des Akademischen Beirats der [https://www.thegwpf.org/who-we-are/#academicAdvisoryCouncil Global Warming Policy Foundation], ehem. Senior Fellow des [[Cato Institute]]&lt;br /&gt;
*Horst-Joachim Lüdecke (vgl. Leitung)&lt;br /&gt;
*Horst Malberg, em. Professor für Meteorologie und Klimatologie an der FU Berlin, ehem. Direktor des Meteorologischen Instituts der FU&lt;br /&gt;
*Leszek Marks, Ordinarius, Forschungs- und Lehrbeauftragter, Institut für Klimageologie, Fakultät für Geologie, Universität Warschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/fachbeirat/ Webseite EIKE - Fachbeirat] abgerufen am 07.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Laut seiner Webseite finanziert sich das Institut über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Namen der Spender werden nicht bekannt gegeben. James Taylor, Präsident des [[Heartland Institute]], behauptete 2019, EIKE verfüge über ein Budget von 200 Tsd. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://correctiv.org/top-stories/2020/02/04/die-heartland-lobby-2/ die Heartland Lobby], correctiv.org vom 04.02.2020, abgerufen am 10.10.2022&amp;amp;lt;nowiki&amp;amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Nachfrage nach dem Budget erklärte EIKE, dass ihr Spendenaufkommen pro Jahr deutlich unter der genannten Summe liege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.researchgate.net/publication/357528680_A_stronghold_of_climate_change_denialism_in_Germany_Case_study_of_the_output_and_press_representation_of_the_think_tank_EIKE José A. Moreno, Mira Kinn, Marta Narberhaus: A Stronghold of Climate Change Denialism in Germany: Case Study of the Output and Press Representation of the Think Tank EIKE, International Journal of Communication 16 (2022), 267-288]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.quarks.de/podcast/quarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser/ Der Fall EIKE - So dreist tricksen Klimawandel-Vverharmloser &amp;quot;quarks-science-cops&amp;quot;, 5. und 12. November 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://link.springer.com/article/10.1007/s10584-021-02962-z Climate change - that is not real! A comparative analysis of Climate-sceptic think-tanks in the USA and Germany 24. Januar 2021]. Die Studie bezieht sich auf Artikel, die bei EIKE, dem Liberalen Institut der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]], dem [[Cato Institute]] und der Heritage Foundation erschienen sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Susanne Götze/Annika Joeres: Die Klimaschmutzlobby - Wie Politiker und Wirtschaftslenker die Zukunft unseres Planeten verkaufen, München 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bund-rvso.de/klimawandelleugner.html Klimawandelleugner, Klimaskeptiker &amp;amp; die Interessen von Öl-, Gas-, Kohle-, Atom- und Autokozernen &amp;amp; amerikanischen Milliardären BUND August 2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/die-klimaleugner-szene-ist-im-aufwind-e344371/?reduced=true Kohle, Kohle, Kohle - Recherche der Süddeutschen Zeitung zu gut vernetzten Lobbys und Rechtspopulisten, Dezember 2018]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf Broschüre: Und sie erwärmt sich doch Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel, Hrsg. Umweltbundesamt, 1. Aufl. 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.greenpeace.org/usa/research/dealing-in-doubt-climate-denial/ Dealing in Doubt The Climate Denials Machine Vs Climate Science, Greenpeace USA, September 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://corporateeurope.org/sites/default/files/sites/default/files/files/article/funding_climate_deniers.pdf Conceiling their sources - who funds Europe’s climate change deniers, Corporate Europe Observatory December 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/global-warming-denier-database DeSmogBlog Research Datenbank zu Klimaleugner-Organisationen und ihren Akteuren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.klimafakten.de Klimafakten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neoliberale Netzwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klima]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224405</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224405"/>
		<updated>2023-07-26T14:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Positionen des DFWR nimmt die Bewirtschaftung des Waldes eine zentrale Rolle ein, während ökologische und soziale Funktionen des Waldes eher zweitrangig sind. So stoßen Gesetzesvorhaben wie das EU Nature Restoration Law und die Einschränkung von Holz als Heizmittel auf Widerstand im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik und Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR, die unter anderem in der [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung] im Juni 2023 zusammengefasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
*18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
*9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
*4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
*je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
*3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
*für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
*für	Europapolitik&lt;br /&gt;
*für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
*für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
*für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur [[Mittelstands- und Wirtschaftsunion|Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU]], sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224403</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224403"/>
		<updated>2023-07-26T14:37:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Positionen des DFWR nimmt die Bewirtschaftung des Waldes eine zentrale Rolle ein, während ökologische und soziale Funktionen des Waldes eher zweitrangig sind. So stoßen Gesetzesvorhaben wie das EU Nature Restoration Law und die Einschränkung von Holz als Heizmittel auf Widerstand im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik und Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR, die unter anderem in der [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung] im Juni 2023 zusammengefasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
*18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
*9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
*4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
*je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
*3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
*für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
*für	Europapolitik&lt;br /&gt;
*für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
*für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
*für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur [[Mittelstands- und Wirtschaftsunion|Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU]], sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224401</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-26T14:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Positionen des DFWR nimmt die Bewirtschaftung des Waldes eine zentrale Rolle ein, während ökologische und soziale Funktionen des Waldes eher zweitrangig sind. So stoßen Gesetzesvorhaben wie das EU Nature Restoration Law und die Einschränkung von Holz als Heizmittel auf Widerstand im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
*18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
*9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
*3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
*4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
*je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
*3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
*2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
*für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
*für	Europapolitik&lt;br /&gt;
*für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
*für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
*für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur [[Mittelstands- und Wirtschaftsunion|Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU]], sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie&amp;diff=224398</id>
		<title>Europäisches Institut für Klima und Energie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie&amp;diff=224398"/>
		<updated>2023-07-26T14:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;references /&amp;gt;{{Newsletter}}&lt;br /&gt;
{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbyarbeit zur Leugnung des menschengemachten Klimawandels&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = Februar 2007&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Wiesenstr. 110, 07743 Jena&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.eike-klima-energie.eu/ eike-klima-energie.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Europäische Institut für Klima und Energie''' (EIKE) gilt als die deutschsprachige Speerspitze der Lobby, die den menschengemachten Klimawandel leugnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/politik/klares-ziel-keine-kompromisse-11454307.html Andreas Kraft: Klares Ziel: Keine Kompromisse, Frankfurter Rundschau online vom 29. 11.2010], fronline, abgerufen am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/a-721168-3.html Cordula Meyer: Lobbyisten: Wie einige US-Wissenschaftler Zweifel am Klimawandel säen], Spiegel online, 4.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als es der Name vermittelt, ist EIKE kein Forschungsinstitut, keiner der Publizist:innen forscht im Bereich der Klimaforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIKE ist eine Lobbyverein der sowohl im deutschsprachigen Raum in AFD und Werteunion der CDU als auch international mit dem [[Heartland Institute]] stark vernetzt ist, sowohl in der &lt;br /&gt;
{{Spendenbanner-Spenden}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Das 2007 als gemeinnütziger Verein gegründete Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) mit Sitz in Erfurt bietet eine Plattform für Diskussionen und Publikationen und organisiert Symposien und Kongresse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Veranstaltungsreihe sind die '''Internationalen Klima- und Energiekonferenzen''', die parallel zu den UN-Klimakonferenzen veranstaltet werden und bei denen sich Klimafakten-Leugner aus aller Welt treffen. Bei den Klimakonferenzen 2009 und 2010 waren die folgenden Organisationen Mitveranstalter: Die FDP-nahe Friedrich-Naumann Stiftung (zuständiger Referent beim Liberalen Institut der Stiftung war damals Steffen Hentrich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/author/michael-limburg/page/55/?print=pdf 1. Berliner Klimakonferenz], eike-klima-energie.de vom 21.06.2009, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, aktuell Referent für Umweltpolitik der FDP-Bundestagsfraktion), [[CFACT Europe|CFACT]] Europe (von EIKE-Präsident Thuss gegründet und inzwischen aufgelöst) und das [[Institut für Unternehmerische Freiheit]] (zeitweise Bezeichnung: Berlin Manhattan Institut). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.telepolis.de/features/EIKE-Konferenz-in-Berlin-Das-Treffen-der-Dinosaurier-3387828.html EIKE-Konferenz-in-Berlin-Das-Treffen-der-Dinosaurier-3387828.html EIKE-Konferenz in Berlin: Das Treffen der Dinosaurier], telepolis.de vom 05.12.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120206215820/http://iuf-berlin.org/veranstaltungen/2427.php Klimakonferenz], archivierte Fassung von iuf-berlin.org, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahren veranstaltete EIKE die Internationalen Konferenzen gemeinsam mit dem [[Committee for a Constructive Tomorrow|CFACT]] mit Sitz in den USA und dem [[Heartland Institute]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cfact.org/2021/10/18/craig-crowd-heartland/ CFACs experts, Climate Hustle 2 film make a big impact at Heartland Climate Institute], cfact.org vom 18.10.2021, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cfact.org/2017/11/09/cfact-co-sponsors-climate-and-energy-conference-with-eike/ CFACT co-sponsors climate and energy conference with EIKE], cfact.org vom 09.11.2017, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heartland.org/opinion/unleash-the-beast-heartland-climate-conferences-return-with-a-vengeance/ Unleash the Beast! Heartland Climate Conferences Return with a Vengeance], heartland.org vom 14.07.2021, abgerufen am 27.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Internationalen Klima- und Energiekonferenzen halten viele Gremienmitglieder von EIKE sowie ähnlich ausgerichteter Organisationen Vorträge. Zu den weiteren deutschen Referenten der Konferenzen 2019, 2020 und 2022 gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fritz Vahrenholt (14. Konferenz 2021),  Klimafaktenleugner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/klimafaktenleugner-der-zweifler-bleibt-100.html Klimafaktenleuger], deutschlandfunk.de vom 11.10.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, Kuratoriumsmitglied der Global Warming Policy Foundation&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thegwpf.org/who-we-are/#boardTrustees Board of Trustees], thegwpf.org, abgerufen am 07.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opendemocracy.net/en/dark-money-investigations/global-warming-policy-foundation-net-zero-watch-koch-brothers/ Exclusive: Influential UK net-zero sceptics funded by US oil ‚dark money‘], opendemocracy.net vom 04.05.2022, abgerufen am 07.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Mitglied des Aufsichtsrats der Aurubis AG und der ENCAVIS AG sowie Vorsitzender des Investitionskomitees der Innogy Venture Capital GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eqs-news.com/de/news/hauptversammlung/encavis-ag-bekanntmachung-der-einberufung-zur-hauptversammlung-am-19-05-2022-in-hamburg-mit-dem-ziel-der-europaweiten-verbreitung-gemas-c2a7121-aktg/1551273 Einladung zur Hauptversammlung 11.04.2022 ENCAVIS AG], eqs-news.com, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gastautor der [https://www.achgut.com/autor/vahrenholt_f Achse des Guten] und von [https://www.tichyseinblick.de/autoren/fritz-vahrenholt/ Tichys Einblick]. Vahrenholt behauptet bei „Bild“: Der Komplett-Ausstieg aus Kohle, Gas und Atom bedeute für die Wirtschaftsmacht Deutschland den Todesstoß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bild.de/politik/inland/politik/experte-rechnet-mit-unserer-energiepolitik-ab-deutschland-wird-zur-atomenergie-z-82931990.bild.html Experte rechnet mit Energiepolitik ab], bild.de vom 19.02.2023, abgerufen am 24.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Neujahrsempfang des Landesverbands Sachsen des [[Wirtschaftsrat der CDU]] trat Vahrenholt als Referent auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wirtschaftsrat.de/de/verband/landesverband-sachsen/alle-inhalte-des-landesverbandes/neujahrsempfang-neues-jahr-neue-energie2/ Neujahresempfang], wirtschaftsrat.de vom 01.02.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Markus C. Kerber (15. Konferenz 2022), Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik, Kläger beim Bundesverfassungsgericht gegen die Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://finanzbusiness.de/nachrichten/banken/article14269191.ece Banken], finanzbusiness.de vom 29.07.2022, abgerufen am 30.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/hans-georg-maassen-moegliche-mitgliedschaft-spaltet-hayek-gesellschaft-a-df228af7-99c4-451e-81b4-a423e571a234 Maaßen-Mitgliedschaft spaltet Hayek - Gesellschaft], spiegel.de vom 23.12.2020, abgerufen am 30.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gastautor der [https://www.achgut.com/autor/kerber_mc Achse des Guten] und  von Tichys Einblick&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tichyseinblick.de/meinungen/eu-frankreich-und-italien-deutschland/ Frankreich und Italien machen Deutschland dienstbar], tichyseinblick.de vom 01.12.2021, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Günter Ederer]] (15. Konferenz 2022, 14. Konferenz 2021), Klimfaktenleugner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf Umweltbundesamt - Sie erwärmt sich doch], umweltbundesamt.de, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wirtschaftspublizist, Filmproduzent,  Autor der [https://www.achgut.com/autor/ederer Achse des Guten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partner vom [[Heartland Institute]] veranstalten wie EIKE jährlich eine alternative Klimakonferenz unter der Bezeichnung [https://climateconference.heartland.org/ International Conference on Climate Change].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/2021/10/18/14-internationale-konferenz-zum-klimawandel-von-heartland-in-las-vegas/ 14. Internationale Konferenz zum Klimawandel], eike-klima-energie.eu vom 18.10.2021, abgerufen am 01.05.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
EIKE leugnet den menschengemachten Kimawandel und lehnt jegliche Klimapolitik ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/ueber-uns/ EIKE, Webseite EIKE], abgerufen am 23.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben des Bundesumweltamtes verbreitet EIKE Thesen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf Und sie erwärmt sich doch Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel, Hrsg. Umweltbundesamt, 1. Aufl. 2013, S. 110]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach Auffassung  von Gabor Paal, einem Journalisten des SWR, hält kein Beweis und kaum eine Behauptung der Klimaskeptiker von EIKE einer Nachprüfung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/journal/swr2-journal-kommentar-die-hobby-lobby/-/id=659282/did=7226308/nid=659282/15w3gi7/index.html Kommentar von Gabor Paal im SWR2 Journal am Morgen vom 29. 11. 2010, Webseite SWR], abgerufen am 22.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum großen Teil stützten sie sich auf Rest-Unsicherheiten in der Forschung, die es tatsächlich gibt oder arbeiteten mit Diffamierungen einzelner Wissenschaftler. Laut EIKE-Pressesprecher Hans-Joachim Lüdecke brauchen wir ohnehin keine Klimaforscher, schließlich gebe es keine wissenschaftlichen Beweise dafür dass CO2 die Atmosphäre aufheize.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518 Jeanne Rubner: Wir brauchen keine Klimaforscher, Süddeutsche Zeitung online vom 31.03.2010], Webseite abgerufen am 22.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Erläuterungen auf der eigenen Webseite zum Fachbeirat ist von einer engen Verbindung zwischen EIKE und &amp;quot;führenden Wissenschaftlern&amp;quot; die Rede. Zu den Mitgliedern der EIKE-Gremien (Leitung und Fachbeirat) gehört jedoch kein einziger Meteorologe oder Klimatologe, der aktuell an einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung oder Universität tätig ist (Stand: 10/2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bewertung der Aktivitäten im Rahmen der Gemeinnützigkeits-Prüfung==&lt;br /&gt;
Im Februar 2022 hat das Finanzamt Jena EIKE die Gemeinnützigkeit entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/2022/03/02/wichtige-mitteilung-an-unsere-unterstuetzer/ Wichtige Mitteilung an unsere Unterstützer], eike-klima-energie.eu vom 02.03.2022, abgerufen am 15.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bescheid beruht auf einem [https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2022/03/Anlage-und-Gutachten-Aberk-Gemeinn-2022.pdf Gutachten] von [https://www.mpg.de/14950563/biogeochemie-zaehle Sönke Zaehle], Professor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena und Mitautor des 6ten Sachstandberichts des Weltklimarats IPCC, zur Aktivität von EIKE im Jahr 2018. Das Gutachten kommt zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zuammengenommen lässt sich aus dem vorliegenden Täigkeitsbericht für das Jahr 2018 insbesondere mit Hinblick auf die Problematik der vom EIKE aufgeführten Publikationen, die keinen Zusammenhang mit dem EIKE e.V. kenntlich machen; den fachlichen Mängeln dieser Publikationen; den oben ausgeführten fachlichen Mängeln der Grundsatzpapiere des Eike e.V.; und der einseitigen Auswahl von Sprechern auf der durchgeführten Tagung nicht belegen, dass EIKE e.V. eigenständige Forschung durchführt oder unterstützt, und in seiner Darstellung und Kommunikation von Fragen zum Thema Klimawandel und Energie den eingangs aufgeführten Leitsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in angemessener Weise Folge leistet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat stichprobenartig Publikationen von EIKE bewertet und ebenfalls bedeutende Mängel konstatiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/710944/e5ed2cca429b925c69d5c0c20b4bf100/WD-8-084-19-pdf-data.pdf Dokumentation Zu ausgewählten klimawandelskeptischen Publikationen 2019], bundestag.de, abgerufen am 17.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verflechtungen mit der AfD, Klimaleugner-Organisationen, Denkfabriken und Foren==&lt;br /&gt;
Über ihre Repräsentanz im Bundesfachausschuss Energie der [[Alternative für Deutschland (AfD)]] hat EIKE erheblichen Einfluss auf deren Umwelt- und Energiepolitik. Mitglieder im Bundesfachausschuss sind Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE, Horst-Joachim Lüdecke, EIKE-Pressesprecher, sowie Autoren von EIKE. &lt;br /&gt;
Vizepräsident Limburg hat sogar am Programm der AfD mitgewirkt und arbeitet auf einer Viertelstelle beim AfD-Bundestagsabgeordneten Karsten Hilse, dem klimapolitischen Sprecher der Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/themen/agenda/rechtspopulisten-das-netzwerk-der-klimaleugner/24038640.html Das Netzwerk der Klimaleugner], Tagesspiegel.de vom 26.02.2019, abgerufen am 13.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationspartner von EIKE ist das neoliberale [[Institut für Unternehmerische Freiheit]], dessen Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Wolfgang Müller Generalsekretär von EIKE ist. Enge Beziehungen gibt es auch zum [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT), einem wichtigen Koordinator der internationalen Klimaleugner. EIKE-Präsident Holger Thuß hat dessen inzwischen aufgelösten Ableger CFACT Europe mit gegründet und war dessen Geschäftsführer. Weiterhin arbeitet EIKE mit der Klimaleugner-Lobbyvereinigung [[Heartland Institute]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen im Einzelnen==&lt;br /&gt;
===[[Alternative für Deutschland (AfD)]]===&lt;br /&gt;
Folgende Mitglieder/Funktionsträger der AfD wirken bei EIKE mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Michael Limburg, Mitglied der AfD und Stellv. Vorsitzender des AfD-Bundesfachausschusses Energie, ist Vizepräsident von EIKE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2014/01/27/afd-klimapolitik-auch-hier-bitte-klare-kante/ AfD Klimapolitik „Auch hier bitte klare Kante“], eike-klima-energie.eu vom 27.01.2014, abgerufen am 06.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Horst-Joachim Lüdecke, Mitglied der AfD und Mitglied des AfD-Bundesfachausschusses Energie, ist Pressesprecher von EIKE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swp.de/suedwesten/staedte/geislingen/von-antifa-keine-spur-23439291.html Keine Spur von Antifa bei AfD-Vortrag], swp.de vom 20.04.2017, abgerufen am 06.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Klaus-Peter Krause, Mitglied der AfD, Mitglied des AfD-Bundesfachausschusses Energie und Stellv. Vorsitzender der AfD-nahen [[Desiderius-Erasmus-Stiftung]], veröffentlicht regelmäßig Artikel bei EIKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Institut für Unternehmerische Freiheit]]===&lt;br /&gt;
EIKE arbeitet eng mit dem [[Institut für Unternehmerische Freiheit]] (IUF) zusammen, das in Klima- und Energiefragen ähnliche Positionen vertritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iuf-berlin.com/2017/07/05/klimaforscher-koennen-klima-nicht-vorhersagen/ Dr. Michael von Prollius], iuf-berlin.com vom 05.07.2019, abgerufen am 08.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit diesem neoliberalen Netzwerk organisiert EIKE seit 2009 regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen, so die 7. Internationale Klima- und Energiekonferenz vom 10. April 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/07/Programm_Klimakonferenz_Mannheim_2014.04-N.pdf Programm der 7. Internationalen Klima- und Energiekonferenz auf der Webseite des EIKE], abgerufen am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; und die 9. Internationale Klima- und Energiekonferenz vom 11. Dezember 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/07/Programm_Klimakonferenz_Essen_2015.12.11-12.-ZH_01.pdf Programm der 9. Internationalen Klima- und Energiekonferenz auf der Webseite des EIKE], abgerufen am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Müller]], Generalsekretär von EIKE, ist gleichzeitig Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des [[Institut für Unternehmerische Freiheit]] (IUF). Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des IUF sind u.a. [[Thomas Straubhaar]], ehem. Direktor des [[Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut]] (HWWI), Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]] und Botschafter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] sowie [[Tom G. Palmer]] Vizepräsident des [[Atlas Network]], Direktor der Cato-Universität und Senior Fellow am [[Cato Institute]] sowie Mitglied der [[Mont Pelerin Society]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iuf-berlin.com/about-iuf-berlin/advisory-board/ Academic Advisors], iuf-berlin.com, abgerufen am 14.10.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senior Fellow des IUF ist Steffen Hentrich, Referent für Umweltpolitik der [[FDP]]-Bundestagsfraktion, der am 16.06.2009 einen Vortrag bei der 1. Berliner Klimakonferenz von EIKE hielt und wiederholt bei EIKE gepostet hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/2009/06/ 1. Berliner Klimakonferenz - gegen den Mainstream - erfolgreich abgeschlossen!], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 26.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eike-klima-energie.eu/?s=Steffen+Hentrich Steffen Hentrich], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 26.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2013 war er Blogger der Internet- und Blogzeitung [https://www.freiewelt.net/blog/regionale-klimapolitik-ist-moeglich-10003253/ Die Freie Welt], die ein Teil des Vereinsnetzwerks [[Zivile Koalition]] der [[Alternative für Deutschland (AfD)|AfD]]-Politiker Beatrix und Sven von Storch ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiewelt.net/suche/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Steffen+Hentrich Steffen Hentrich], freiewelt.net, abgerufen am 26.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Hentrich ist (Mit-)Herausgeber des 2011 erschienen Buches „Realitätscheck für den Klimaschutz“. Die Hälfte des Buches hat der bekannte Klimawandelleugner [https://www.desmog.com/ross-mckitrick/ Ross McKitrick] verfasst. Hentrich bezweifelt eine relevante globale Erderwärmung. So schrieb er am 15. Juli 2021 auf Twitter: &amp;quot;...mich überzeugt der Artikel nicht. Es wird global wärmer, dadurch ändert sich das Wetter. Soweit, so gut. Aber um wieviel wärmer muss es werden, dass dieser Effekt wirkt? Global ist es in den letzten Jahren kaum wärmer geworden“.&amp;lt;ref&amp;gt;ZDF-Sendung &amp;quot;Die Anstalt – Der Faktencheck zur Sendung vom 25. April 2023&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]===&lt;br /&gt;
Folgende Mitglieder/Funktionsträger der Hayek-Gesellschaft wirken bei EIKE mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Holger Thuß, Mitglied der Hayek-Gesellschaft, ist Präsident von EIKE&lt;br /&gt;
*Michael Limburg,  Mitglied der Hayek-Gesellschaft, ist Vizepräsident von EIKE&lt;br /&gt;
*Wolfgang Müller, Mitglied der Hayek-Gesellschaft, ist Generalsekretär von EIKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE sowie Mitglied der AfD und der Hayek-Gesellschaft, tritt bei regelmäßig bei Veranstaltungen der Hayek-Gesellschaft auf. Am 30. Oktober 2019 hielt er auf dem von der Hayek-Gesellschaft organisierten  FORUM FREIHEIT 2019 einen Vortrag zum Thema „Klimasozialismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hayek.de/wp-content/uploads/2018/12/Programm-FORUM-FREIHEIT-2019.pdf FORUM FREIHEIT 2019], hayek.de, abgerufen am 08.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  Limburg war der einzige Referent zu diesem Thema; seriöse Klimawissenschafter waren nicht geladen. Die Moderation übernahm [[Carlos Gebauer]], Vorstandsmitglied der Hayek-Gesellschaft, der bereits 2010 in einem bei family.fair gesendeten Interview mit Limburg als dessen Stichwortgeber fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gloria.tv/video/SHzma3xqD3eU4oZbwZU3shaZT Michael Limburg im Gespräch mit Carlos A. Gebauer über das Weltklima], Gloria.tv vom 224.04.2010, abgerufen am 08.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 23. September 2019 referierte Limburg beim Hayek-Club Berlin zum Thema: „Kann unsere Energiewende das Klima retten?“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hayek-berlin.de/am-23-september-mit-michael-limburg Vergangene Veranstaltung], hayek-berlin.de, abgerufen am 09.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, am 23. Juni 2022 zum Thema &amp;quot;Der Green Deal der EU und das Weltklima – Wie Brandenburg mit der EU das Klima rettet“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hayek.de/pec-events/hayek-club-berlin-76/ Hayek-Club Berlin], hayek.de vom 23.06.2022, abgerufen am 09.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vernunftkraft]]===&lt;br /&gt;
EIKE macht Stimmung gegen die Windkraft als bedeutendster erneuerbarer Energiequelle, die im Wettbewerb mit fossilen Energieträgern und der Kernkraft steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2015/09/22/fakten-und-quellen-zu-windraedern/ Fakten und Quellen zu Windrädern], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang wirbt EIKE für das windkraftkritische Netzwerk Vernunftkraft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/24/menschen-aller-berufsschichten-im-kampf-gegen-die-windenergie-vereint-vernunftkraft/ Vernunftkraft], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzender von Vernunftkraft ist Nikolai Ziegler, der seit 2010 als Referent im Bundeswirtschaftsministerium (Referat „VI C 1 Grundsatzfragen der nationalen und internationalen Innovations- und Technologiepolitik“ in der Abteilung Digital- und Innovationspolitik) tätig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.energie-und-management.de/nachrichten/energiepolitik/detail/windkraft-opponent-im-eigenen-haus-132630 Windkraft-Opponent im eigenen Haus],  energie- und management.de vom 02.09.2019, kostenpflichtig abgerufen am 13.11.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Beitrag des WDR-Politmagazins Monitor diskreditierte er die Energiewende, verdammte den Windenergieausbau und relativierte den menschengemachten Klimawandel. Christina Fröhlich, Kassenwartin von Vernunftkraft, war AfD-Kandidatin bei der Kommunalwahl 2019 für die Gemeinde Zossen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://afd-tf.de/wp-content/uploads/2019/04/Wahlprogramm_2019_OV_Zossen_A5.pdf Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2019], afd-tf.de, abgerufen am 20.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag der Bundesinitiative Vernunftkraftwerk e.V. beim Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg, Abruf vom 20.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vernunftkraft gibt u.a. Anleitungen zu Leserbriefen und Buchempfehlungen heraus – u.a. AfD-Lektüre aus dem TvR-Verlag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freitag.de/autoren/evastegen/der-geist-der-trump-milliardaere-im-laendle Der Geist der Trump-Milliardäre im Ländle Blog der Freitag Community], freitag.de  vom 26.08.2018, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/erfolgreiche-proteste-gegen-windkraft-der-deutsche-don-quijote-gewinnt-meist/24456760.html Erfolgreiche Proteste gegen die Windkraft], Tagesspiegel.de, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um das Buch „Strom ist nicht gleich Strom - Warum die Energiewende nicht gelingen kann“ von Michael Limburg (EIKE-Vizepräsident und AfD-Mitglied) und Fred F. Mueller, herausgegeben von EIKE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vernunftkraft.de/lesen-bildet/ Lesen bildet], Vernunftkraft.de, abgerufen am 15.10.2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fred F. Müller veröffentlicht regelmäßig Artikel bei EIKE und ist Autor der AfD-nahen Internetzeitung [https://www.freiewelt.net/autor/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Fred%20F.%20Müller freiewelt.de]. Auch bei Autoren weiterer empfohlener Bücher handelt es sich um bekannte Klimaleugner. Der am 27. Februar 2016 veröffentliche „Johannisberger Appell für eine vernünftige Energiepolitik“ (Impressum: Vernunftkraft) ist neben dem Vernunftkraft-Vorsitzenden Nikolai Ziegler von EIKE-Pressesprecher Horst-Joachim Lüdecke (AfD-Mitglied) und Helmut Alt, Mitglied des Fachbeirats von EIKE, unterzeichnet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vernunftkraft.de/appell/ Johannisberges Appell], Vernunftkraft.de, abgerufen am 20.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIKE ist - wie Vernunftkraft - Mitglied der Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de European Platform Against Windfarms], epaw.org, abgerufen am 01.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forum Wissenschaft und Politik===&lt;br /&gt;
Das [https://f-w-p.eu/ FPW Forum Wissenschaft &amp;amp; Politik Der Metropolregion Rhein-Neckar] organisiert Vorträge, die von der IHK Ludwigshafen durch Bereitstellung von Räumlichkeiten und Getränken unterstützt werden. Zu den Referenten zu Energie- und Umweltfragen gehören die EIKE-Aktivisten Horst-Joachim Lüdecke, Helmut Alt und Michael Limburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[https://f-w-p.eu/veranstaltungen/ Veranstaltungen], f-w-p.eu, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Referent ist Björn Peters, Autor von EIKE&amp;lt;ref&amp;gt;[[https://eike-klima-energie.eu/2017/02/page/2/ Stromausfall nach Dunkelflaute?], eike-klima-energie.eu vom 26.02.2017, abgerufen am 07.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, Gründungsmitglied der [https://nuclear-pride.eu/de/kontakt/ Nuclear Pride Coalition], CFO beim Kernkraft-Unternehmen [https://dual-fluid.com/de/about-us/ Dual Fluid], Bundesvorstandsmitglied und Ressortleiter Energiepolitik beim wirtschaftsliberalen Deutschen Arbeitgeberverband (DAV) und Inhaber der Unternehmens- und Politikberatung [https://peterscoll.de/ Peters Coll]. Peters ist von der AfD als Experte zu Anhörungen eingeladen worden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://susannegoetze.de/die-renaissance-der-atomlobby/ Die Renaissance der Atomlobby, SPIEGEL 23/1/2020], susannegoetze.de, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und hält Vorträge bei der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://afdbundestag.de/naturzerstoerung-durch-windkraftanlagen-und-gruene-politik-mit-peter-geisinger-dr-bjoern-peters Naturschutz als Staatsziel und die Kosequenzen für den Gesetzgeber], afdbundestag.de, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Webseite des DVA forderte er, das Pariser Klimaschutzabkommen zu kündigen und dann neu zu verhandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://deutscherarbeitgeberverband.de/Artikel.html? Gekündigte Klimaabkommen], deutscherarbeitgeberverband.de vom 05.06.2017, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Peters kommentiert und referiert regelmäßig bei der Anti-Windkraft-Initiative [[Vernunftkraft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/?s=Bj%C3%B6rn+Peters Info-Blog], vernunftkraft-hessen.de, abgerufen am 08.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen halten beim Forum auch prominente ehemalige CDU-Politiker Vorträge wie [[Roland Koch]], Vorsitzender der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]], und [[Günther Oettinger]], Lobbyist und Ex-EU-Kommissar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT)===&lt;br /&gt;
Das 2004 von EIKE-Präsident [[Holger Thuß]] gegründete und inzwischen aufgelöste CFACT Europe gehörte zum CFACT-Netzwerk, das von [https://www.cfact.org/?s=CFACT+EUROPE CFACT] mit Sitz in Washington D.C. initiiert worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20130328011457/http://cfact.eu/about-2/ CFACT EUROPE], cfact.eu, abgerufen am 16.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von Chrysler, [[ExxonMobil|Exxonmobil]] und Chevron finanzierte US-amerikanische CFACT&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker/komplettansicht Anita Blasberg und Kerstin Kohlenberg: Die Klimakrieger, ZEIT online vom 22. November 2012], Webseite abgerufen am 14. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518 Jeanne Rubner: Wir brauchen keine Klimaforscher, Süddeutsche Zeitung online vom 31. März 2010], Webseite abgerufen am 22. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt als wichtiger Koordinator der internationalen Klimaleugnerszene. CFACT Europe war auch als Organisation Gründungsmitglied von EIKE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131007231843/http://www.cfact.org/2009/04/19/european-institute-for-climate-and-energy-holds-its-annual-meeting-in-berlin-discussion-focuses-on-the-impacts-of-the-solar-cycle-on-climate-and-carbon-dioxide-on-crop-yields/ The Solar Cycle, Climate, Carbon and Crop Yields: EIKE Berlin],cfact.org vom 19.04.2009, abgerufen am 16.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut &amp;quot;Monitor&amp;quot; war CFACT Europe unter derselben Adresse in Jena eingetragen wie EIKE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erneuerbareenergien.de/archiv/die-us-oelindustrie-und-das-institut-eike-150-437-109201.html Die Öl-Industrie und das Institut Eike], erneuerbareenergien.de, abgerufen am 08.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Artikel von CFACT werden bei EIKE veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/author/cfact/ Artikel von Cfact], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 08.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; EIKE-Präsident [[Holger Thuß]] war einer der beiden Geschäftsführer von CFACT Europe. [[Wolfgang Müller]], Generalsekretär von EIKE, ist für das CFACT Climate Change Programme verantwortlich. Das CFACT (bzw. früher dessen Ableger CFACT Europe) ist regelmäßig Mitveranstalter und Mitsponsor der von EIKE  organisierten &amp;quot;Internationalen Klimakonferenzen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/2-internationale-klimakonferenz-am-41209-in-berlin/ 2. Internationale Klimakonferenz, Webseite EIKE], abgerufen am 23. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cfact.org/2010/11/10/cfact-cosponsors-international-conference-on-energy-climatge/ CFACT cosponsors international climate conference, 10. November 2010, Webseite CFACT], abgerufen am 24. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; EIKE, das [https://www.desmogblog.com/heartland-institute Heartland Institute] und CFACT veranstalteten am 3. Dezember 2019 eine Konferenz unter dem Thema „Rebutting the United Nations’ Climate Delusion“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://climaterealityforum.com Watch the Program from Start to Finish], climaterealityforum.com, abgerufen am 09.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Eintrag im Vereinsregister des Amtsgerichts Jena (VR 230922) ist CFACT Europe am 21. Januar 2022 wegen unzulässiger Eintragung gemäß § 395 FamFG von Amts wegen gelöscht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Heartland Institute]]===&lt;br /&gt;
[[Holger Thuß]], Präsident von EIKE, ist politischer Berater des [[Heartland Institute]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/about-us/who-we-are/?page=28&amp;amp;type=policy-experts&amp;amp;q= About Us Policy Experts], heartland.org, abgerufen am 20.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Heartland beteiligt sich seit Jahren an den von EIKE organisierten Internationalen Klima- und Energiekonferenzen über die Entsendung von Referenten. Beispiele sind die 12. und die 13. Klima - und Energiekonferenz jeweils mit James Taylor von Heartland als Referenten. Repräsentanten von EIKE waren ihrerseits Redner auf Konferenzen von Heartland. Am 03.12.2019 veranstalteten Heartland, EIKE und das [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT) in Madrid eine Konferenz zum Thema „Rebutting the United Nations’ Climate Delusion“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://climaterealityforum.com Watch the Program from Start to Finish], climaterealityforum.com, abgerufen am 09.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine entsprechende Konferenz gab es am 04.12.2018 in Kattowice mit Heartland und EIKE als Veranstaltern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-to-present-latest-climate-science-in-poland-during-cop-24 Presseerklärung vom 15.11.2018], abgerufen am 23.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Heartland-Webseite arbeiten EIKE und Heartland seit mehr als einer Dekade zusammen und bringen Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu einer zweitägigen Konferenz nach Europa, was einen enormen Niederschlag in den Medien findet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/unleash-the-beast-heartland-climate-conferences-return-with-a-vengeance With a Vengeance], heartland.org vom 14.07.2021, abgerufen am 16.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu weiteren Parteien und parteinahen Organisationen==&lt;br /&gt;
===Landesverband Thüringen des [[Wirtschaftsrat der CDU]]===&lt;br /&gt;
Die Thüringer Landesfachkommissionen „Energiepolitik“ sowie „Wirtschaft und Innovation“ des [[Wirtschaftsrat der CDU]] haben Referenten von EIKE eingeladen, um Mitglieder und Gäste am 29. April 2019 auf der Wirtschaftsrat-Fachkommissionsrunde  zum Thema „Klima- und Energiepolitik“ zu informieren. Als Referent wird EIKE-Pressesprecher und AfD-Mitglied Horst-Joachim Lüdecke namentlich erwähnt. Auf der Webseite des Wirtschaftsrats wird als Fazit genannt, dass die Beeinflussung von Klima und Wetter durch die Menschheit bei Betrachtung größerer Zeiträume geringer sei als häufig öffentlich dargestellt. Greta und die Schülerproteste hätten weder in der überzeugenden Präsentation nachprüfbarer wissenschaftlicher Fakten von Hans-Joachim Lüdecke, noch in der Diskussion im Anschluss eine bedeutende Rolle gespielt. Die Fakten des Vortrags stammten aus recherchierbaren Quellen weltweit. Und so fänden sich darunter offizielle Regierungsseiten ebenso wie Publikationen und Forschungseinrichtungen. Die im EIKE engagierten Wissenschaftler sammelten diese und bereiteten sie für die Öffentlichkeit auf, wie EIKE-Präsident Holger Thuß eingangs vorstellt habe. Unerwähnt bleibt, dass es sich bei Prof. Lüdecke nicht um einen renommierten Klimatologen, sondern um einen Physiker für Strömungsmechanik und pensionierten Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) handelt. Auch wird nicht darauf hingewiesen, dass die von EIKE vertretenen Positionen dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/zur-klimadiskussion-breite-faktenbasis-heranziehen-de Zur Klimadiskussion breite Faktenbasis heranziehen], wirtschaftsrat.de vom 30.04.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===WerteUnion in Bayern===&lt;br /&gt;
Die „WerteUnion in Bayern - Konservativer Aufbruch&amp;quot; tritt für eine Erneuerung der CSU auf christlich-konservativer und marktwirtschaftlicher Basis ein. Ihr Klima-Manifest 2020 wird  wie folgt zusammengefasst: „Die Sonne steuert unser Klima, nicht das CO2“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://konservativer-aufbruch.bayern/klima-manifest-2020/ Klima-Manifest 2020], konservativer-aufbruch.bayern, abgerufen am 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;.  In dem Manifest wird der menschengemachte Klimawandel geleugnet und die Berichte des Weltklimarats (IPPC) als „willkürliche Selektion von Ergebnissen, die der Untermauerung der Klimapanik dienen“, bezeichnet. Angela Merkel habe eine Richtung eingeschlagen, die sich als Deindustrialisierungsprogramm für westliche Staaten herausstellen werde. Das Manifest ist verfasst von Bohdan Kalwarowskyi (Steuerberater, davor Leiter Steuern der Thüga AG)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.linkedin.com/in/bohdan-kalwarowskyj-358a7b41 Profil], de.linkedin.com, abgerufen am 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, Christian Steidl (Dipl.-Chemiker), Thomas Jahn (Rechtsanwalt, Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union) und Felix Schönherr (Freelance Sales &amp;amp; Marketing-Experte). In der Pressemeldung vom 30. Dezember 2019 zum Manifest, über die bei EIKE ausführlich berichtet worden ist&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Christian+Steidl Pressemeldung Werteunion in Bayern], eike-klima-energie.eu vom 02.01.2020, abgerufen am 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird auch auf EIKE-Vizepräsident und AfD-Mitglied Michael Limburg verwiesen: „Sehr informativ ist auch ein Video des Gesprächs zwischen Dipl. Ing. Michael Limburg vom EIKE Institut für Klima &amp;amp; Energie mit Prof. Karl-Herrmann Steinberg, dem letzten Umweltminister der DDR“. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://konservativer-aufbruch.bayern/wp-content/uploads/2020/01/Pressemeldung-WerteUnion-in-Bayern-Klima-und-CO2-30122019.pdf Pressemeldung vom 30. Dezember 2019], konservativer-aufbruch.bayern, abgerufen vom 08.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;  In dem Manifest werden exakt die Positionen von EIKE und der AfD zum Klimawandel und zur Klimapolitik wiedergegeben.&lt;br /&gt;
===Berliner Kreis der CDU===&lt;br /&gt;
Philipp Lengsfeld, CDU MdB bis 2017, Experte für Klima und Energie des Berliner Kreises der CDU&amp;lt;ref&amp;gt;[http://berliner-kreis.info/klima-und-energiepolitik Klima und Energie], berliner-kreis.info, abgerufen am 19.02.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;, kooptiertes Mitglied des Bundesvorstands der WerteUnion und Mitgründer des [https://www.relook-climate.de re:look climate-Institut], würdigte 2016 auf der 10. Internationalen Klima- und Energiekonferenz das Engagement von EIKE als „Dienst an Wissenschaft und Demokratie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/2016/11/15/philipp-lengsfeld-mdb-cdu-wuerdigt-engagement-des-europaeischen-instituts-fuer-klima-und-energie-jena-als-dienst-an-wissenschaft-und-demokratie/ Philipp Lengsfeld MdB (CDU) würdigt Engagement des Europäischen Instituts für Klima und Energie], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 19.02.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu Lobbyorganisationen==&lt;br /&gt;
===Kerntechnische Gesellschaft===&lt;br /&gt;
Die 28. Tagung der Fachgruppe „Nutzen der Kerntechnik“ der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) fand gemeinsam mit dem [[Astroturfing]]-Verein „Bürger für Technik e.V.“ vom 3. - 5. Oktober 2014 in Karlsruhe statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg-wAssets/docs/publikationen/jahresberichte/KTG-Bericht-2014-A4v2.pdf Berichte der Fachgruppen Tätigkeitsbericht 2014], ktg.org, abgerufen am 04.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei Vorstandsmitglieder des Vereins (Ludwig Lindner, Lutz Niemann und Eckehard Göring) sind gleichzeitig Vorstandsmitglieder der genannten Fachgruppe der KTG. An der Tagung nahmen auch Mitglieder von naeb (Nationale Anti-EEG-Bewegung) und EIKE teil. Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE, sowie Helmut Alt, Mitglied des EIKE-Fachbeirats, traten als Referenten auf. Der RWE-Manager im Ruhestand Helmut Alt ist 2010 zum Ehrenmitglied der KTG ernannt worden und hält weiterhin Vorträge bei dieser Interessenvertretung der Atomwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg/aktivitaeten/ehrenmitgliedschaften/ Ehrenmitglieder der KTG], ktg.org, abgerufen am 05.01.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg-wAssets/docs/sektionen/Sektion-Ost/7-VDI_KTG-Kolloquium.pdf 7. Energietechnisches Kolloquium VDI-KTG 21.05.2019], ktg.org, abgerufen am 05.02.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen zu Medien==&lt;br /&gt;
===Rechtslibertäres Magazin &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Das Magazin &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot; erscheint im Verlag Lichtschlag Medien und Werbung KG, dessen persönlich haftender Gesellschafter [https://de.wikipedia.org/wiki/André_F._Lichtschlag André F. Lichtschlag] Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und der [[Property and Freedom Society]] ist. Zu den 40 Kommanditisten des Verlags gehört lt. Eintrag im Handelsregister auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_Kopp Hans-Ulrich Kopp], der als rechtsextremer Aktivist gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/meinung/afd-heimattreue-netzwerke-tiefbraun-rechtsextremen-sumpf-13027630.html Heimattreue Netzwerke im tiefbraunen Sumpf], fr.de vom 09.12.2019, abgerufen am 08.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Börseninformationsdienst [https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Investor Smart Investor] (2/2018), dessen Chefredakteur und Geschäftsführer [https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Flierl Ralf Flierl] ist, gab es einen ausführlichen Bericht von der vierten „eigentümlich-frei-Konferenz“ in Zinnowitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.smartinvestor.de/wp-content/uploads/2020/11/Smart-Investor-2-2018.pdf Smart Investor 2/2018], abgerufen am 06.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Fazit: „Erneut ist es André Lichtschlag und seinen Mitstreitern gelungen, ein durch und durch inspirierendes Wochenende zu einem aktuellen Großthema – diesmal der Mediendebatte – auf die Beine zu stellen.“ Hervorgehoben wird eine Podiumsdiskussion der Konferenz, an der Holger Thuß, Präsident und Gründer von EIKE, teilgenommen hat. Thuß äußert sich auch regelmäßig in „eigentümlich frei“ zu Klima- Energie-und Umweltfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ef-magazin.de/autor/holger-thuss/ Autoren], ef-magazin.de, abgerufen am 07.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Teilnehmer der Diskussionsrunde waren Roland Pimpl, Redakteur bei [https://www.horizont.net/service/kontakt#herausgeber HORIZONT], Mitgründer von „eigentümlich frei“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/der-marsch-zum-rechten-rand.html Der Marsch zum rechten Rand], medienkorrespondenz.de vom 01.10.2019, abgerufen am 07.08.2020&amp;lt;/ref&amp;gt; und Referent bei Veranstaltungen der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]], sowie [https://ef-magazin.de/autor/florian-mueller/ Florian Müller]. Moderiert wurde die Veranstaltung von [[Carlos Gebauer]], Vorstandsmitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und Referent bei Veranstaltungen der [[Property and Freedom Society]]. Der &amp;quot;Smart Investor&amp;quot;  propagiert die Positionen der „Österreichischen Schule“ der Volkswirtschaftslehre, die maßgeblich von [[Friedrich August von Hayek]] und [[Mises Institute|Ludwig von Mises]] geprägt worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/netzwerk-mit-beiwerk-wie-der-smartbroker-botschaften-der-neuen-rechten-verbreitet/26577046.html Netzwerk mit Beiwerk], tagesspiegel.de vom 03.11.2020, abgerufen am 06.08.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Chefredakteur Flierl schreibt u.a. für „eigentümlich frei“ und das rechtsextreme Magazin „Compact“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lesejury.de/autor/buecher/compact-spezial-26-welt-wirtschaft-krisen/9783948781743 COMPACT-SPEZIAL 26: WELT WIRTSCHAFT. KRISEN], lesejury.de, abgerufen am 07.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/compact-magazin-101.html Gesichert extremistisch], tagessschau.de vom 10.12.2021, abgerufen am 09.08.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und moderierte beim [https://hayek.de/2021/11/forum-freiheit-2021/ FORUM FREIHEIT 2021]&lt;br /&gt;
===Debattenmagazin &amp;quot;The European&amp;quot;===&lt;br /&gt;
Beim Magazin &amp;quot;The European&amp;quot;, das im Verlag Weimer Media Group erscheint, werden regelmäßig Gastbeiträge von EIKE oder Beiträge, die bei EIKE veröffentlicht wurden, präsentiert. Beispiele für solche Artikel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/wo-soll-der-strom-herkommen-wenn-kernkraft-und-kohlekraftwerke-abgeschaltet-sind/ Ohne Kernkraft- und Kohlekraftwerke geht gar nichts, Originalquelle: 22.11.2021], Rüdiger Stobbe&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/zweifel-an-menschengemachtem-klimawandel/ Satellitendaten wecken Zweifel am menschengemachten Klimawandel, Originalquelle: 03.11.2021], Axel Reichmuth&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/ozonloch-jetzt-soll-der-klimawandel-schuld-sein/ Ozonloch bleibt: Es liegt an der Erderwärmung, Originalquelle: 07.07.2021], Axel Reichmuth&lt;br /&gt;
*[https://www.theeuropean.de/original-quelle/droht-uns-neues-extremwetter-weltklimarat-sagt-nein/ Düstere Extremwetterprognosen der Bundesregierung sind reine Pankikmache, Originalquelle: 24.06.2021], Ein Gastbeitrag von EIKE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIKE-Präsident Holger Thuß ist Autor von &amp;quot;The European&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/holger-thuss/ Holger Thuss], theeuropean.de, abgerufen am 14.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, EIKE-Vizepräsident Michael Limburg ist Interviewpartner des Magazins&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/roman-martinek/15492-interview-mit-michael-limburg Interview mit Michael Limburg], theuropeean.de vom 10.03.2019, abgerufen am 29.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
European-Verleger Wolfram Weimer äußerte sich 2018 zum Thema &amp;quot;Klimaleugner&amp;quot; wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Mit dem Begriff „Klimaleugner“ werden von Rot-grünen seit Jahren Personen stigmatisiert, die es wagen, die Theorie vom rein menschengemachten Klimawandel in ihrem Absolutheitsanspruch zu bezweifeln. Das Wort „Klimaleugner“ soll jede offene Debatte töten, denn es weckt gezielt die Assoziation zum „Holocaustleugner''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/14395-framing-beeinflusst-politische-debatte Das „Speech Mainstreaming“ der Linken], theeuropean.de vom 22.07.2018, abgerufen am 10.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationspartner des Magazins sind u.a. die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung und die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/ https://www.theeuropean.de Home], theeuropean.de, abgerufen am 29.04.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergleichbare europäische Klimaleugner-Organisationen==&lt;br /&gt;
In den folgenden weiteren europäischen Ländern gibt es neoliberale Think Tanks, die - wie EIKE - den Klimawandel leugnen: Großbritannien ([https://www.cps.org.uk/about/ Centre for Policy Studies], [https://www.thegwpf.org/who-we-are/ The Global Warming Policy Foundation] und das [[Institute of Economic Affairs]]), Frankreich ([https://www.institutmolinari.org Institut Economique Molinari]), Österreich ([https://www.austriancenter.com Austrian Economics Center]), Schweiz ([[Liberales Institut Zürich]]) und Spanien ([https://juandemariana.org Instituto Juan de Mariana]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://thinktanknetworkresearch.net/blog_ttni_en/european-climate-contrarian-think-tanks-share-neoliberal-ideology-and-us-rhetoric/ European climate contrarian Think Tanks share neoliberal ideology and US rhetoric], thinktanknetworkresearch.net vom 14.10.2020, abgerufen am 12.04.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Climate Reality Forum==&lt;br /&gt;
Das [https://climaterealityforum.com/about/ Climate Reality Forum] wird jährlich von den Klimaleuger-Organisationen EIKE, [[Heartland Institute]], [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT) und [https://clintel.org Climate Intelligence] (CLINTEL) veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Leitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Holger Thuß]] (Präsident), Jenaer CDU-Lokalpolitiker und Verleger (Thuß &amp;amp; van Riesen), ehem. Stellv. Generalsekretär der Mittelstandsunion der Europäischen Volkspartei&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kloeckler.at/texte/SME%20Annual%20Report%202003,.pdf Foreword Annual Report 2003 SME Union], kloeckler.at, abgerufen am 09.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitgründer und ehem. Geschäftsführer des inzwischen aufgelösten [[CFACT Europe]], dem Ableger des US-amerikanischen [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140707145600/http://www.cfact.org/2010/08/19/cfact-europe-president-in-the-media/ CEFACT Europe President in the Media], cfact.org vom 19.08.2010, abgerufen über archive.org am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Politischer Experte des [[Heartland Institute]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/about-us/who-we-are/?page=28&amp;amp;type=policy-experts&amp;amp;q= About Us Policy Experts], heartland.org, abgerufen am 15.12.208&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Unterzeichner der Erklärung zur Hayek-Gesellschaft vom 24. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Autor der libertären Zeitschrift &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/michael-limburg Michael Limburg] (Vizepräsident), Dipl.-Ing. Elektrotechnik&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Alternative für Deutschland]] (Afd) und ihres Fachbeirats Energiepolitik&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/!5058290/ Malte Kreuzfeld: Energieausschuss der AfD, taz.de vom 27. 9. 2013], abgerufen am 23. 10. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/energiepolitisches-manifest-argumente-fuer-die-beendigung-der-energiewende-1/ Energiepolitisches Manifest, 30.01.2014, Webseite EIKE], abgerufen am 24.10.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Unterzeichner der Erklärung zur Hayek-Gesellschaft vom 24. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied des Politischen Beirats der [[International Climate Science Coalition]] (ICSC)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.climatescienceinternational.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=280 ISC Political Advisory Board], climatesciendeinternational.org, abgerufen am 10.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied des [https://www.desmogblog.com/clexit Climate Exit (Clexit) Committee]&amp;lt;ref name=&amp;quot;cle&amp;quot;&amp;gt;[http://clexit.net/wp-content/uploads/2016/07/clexit-members.pdf Clexit Members], clexit.net, abgerufen am 14.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Autor der libertären Zeitschrift &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot; und der AfD-nahen [https://www.freiewelt.net/suche/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Michael+Limburg freiewelt.net], Interviewgeber bei „The European“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theeuropean.de/roman-martinek/15492-interview-mit-michael-limburg Wir können uns auf diese Stromerzeuger überhaupt nicht verlassen], theeuropean.de vom 10.03.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Klaus-Eckart Puls (Pressesprecher), Dipl.-Meteorologe, ehem. Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/horst-joachim-ludecke Horst-Joachim Lüdecke] (Pressesprecher)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.horstjoachimluedecke.de Profil], horstjoachimluedecke.de, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Physiker für Strömungsmechanik und pensionierter Professor für Physik, Informatik und Operations Research der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), ist Mitglied der [[Alternative für Deutschland]] (Afd) und ihres Fachbeirats Energiepolitik&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.swp.de/suedwesten/staedte/geislingen/von-antifa-keine-spur-23439291.html Keine Spur von Antifa bei AfD-Vortrag], swp.de vom 20.04.2017, abgerufen am 06.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Referent bei Veranstaltungen des [[Heartland Institute]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-to-present-latest-climate-science-in-poland-during-cop-24 Press Release vom 15.11.2018], Heartland.org, abgerufen am 12.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;  In einem Gutachten für die AfD erzählte er von der &amp;quot;Großen Transformation&amp;quot;, die auf einer ökologischen und alle Menschen der Welt gleichmachenden Theorie des Umbaus der Menschheitsgesellschaft und einer Herrschaft &amp;quot;weiser Experten&amp;quot; in einer Art Weltregierung basiere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/592882/71b839b42c81d3c97c342e700f9418c6/19-16-167-B_Hearing_CO2_emissions_Prof_Dr_Horst_Joachim_Luedecke-data.pdf Gutachterliche Stellungnahme zum Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20.02.2019], bundestag.de, abgerufen am 06.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Große Transformation“ habe dem alten Kommunismus nicht viel Neues hinzugefügt, außer das neue Atout „Klimaschutz“.&lt;br /&gt;
*[[Wolfgang Müller]] (Generalsekretär)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-to-present-latest-climate-science-in-poland-during-cop-24 Press Release: Heartland Institute to present lates climate Science in Poland], heartland.org vom 15.11.2018, abgerufen am 08.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;, M.A. in Business Administration&lt;br /&gt;
**Geschäftsführer des [[Institut für Unternehmerische Freiheit]]&lt;br /&gt;
**Verantwortlicher für das [[CFACT]] Climate Change Programme&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160304075840/http://www.cfact.tv/2010/12/09/meet-the-skeptics-at-cfacts-cop16-press-conference-monckon-spencer-rothbard-on-climate-science-policy/ Meet the skeptics at CFACT`s COP16 press conference Monckon, Spencer &amp;amp; Rothbard on Climate Science &amp;amp; Policy December 9, 2010], Website cfact, abgerufen über archive.org am 30.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Beiratsmitglied der polnischen &amp;quot;Freedom and Entrepreneurship Foundation&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fundacjawip.org/en/advisory-board/ Advisory Board], ffundacjawip.org, abgerufen am 09.12.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und der [[Mont Pelerin Society]]&lt;br /&gt;
**Autor der libertären Zeitschrift &amp;quot;eigentümlich frei&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Mitarbeiter der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Referent bei Veranstaltungen des [[Heartland Institute]] und des [[CFACT]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heartland.org/news-opinion/news/heartland-institute-cfact-announce-energy-panel-speakers-for-day-of-examining-data-at-cop-21 Heartland Institute, CFACT announce Energy Panel Speakers for „Day of Examining Data“ at COP-21], heartland.org vom 24.11. 2015, abgerufen am 12.10.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Autor des [https://www.desmogblog.com/acton-institute Acton Institute]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://acton.org/about/author/wolfgang-muller Profil], acton.org, abgerufen am 27.01.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fachbeirat===&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben trägt die enge Verbindung zwischen EIKE und führenden Wissenschaftlern entscheidend dazu bei, dass sich die Bildungsinhalte von EIKE stets an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Der Fachbereich von EIKE setze sich deshalb aus führenden Vertretern relevanter Fachbeiräte aus aller Welt zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eike-klima-energie.eu/ueber-uns/fachbeirat/ Fachbeirat], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nachstehende Aufstellung zeigt jedoch, dass einige Mitglieder nicht einmal einen akademischen Abschluss im Bereich Naturwissenschaften haben. Die Professoren aus dem Bereich Naturwissenschaften sind alle emeritiert. Unter den Mitgliedern befindet sich kein einziger Metereologe oder Klimatologe, der zur Zeit an einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung oder Universität aktiv ist (Stand: 02/2021). Einige Mitglieder haben Verbindungen zu wirtschaftsnahen Netzwerken. Mehrere Fachbereichsmitglieder sind auch in den Gremien weiterer Klimaleugner-Organisationen aktiv und werden deshalb von EIKE als &amp;quot;führende Vertreter relevanter Fachbeiräte aus aller Welt&amp;quot; bezeichnet, was den Eindruck von Internationalität und Seriosität vermitteln soll. Die betreffenden Organisationen werden jedoch fast ausnahmslos von der Industrie und/oder libertären Millionären/Milliardären sowie deren Stiftungen finanziert oder machen - wie EIKE - keinerlei Angaben zu ihrer Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des Fachbeirats sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/helmut-alt Helmut Alt]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eifelon.de/umland/aachen/professor-alt-im-eifelon-gespraech-erneuerbare-energien-bieten-keine-versorgungssicherheit.html Professor Alt im EIFELON-Gespräch], eifelon.de vom 25.01.2019, abgerufen am 16.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ktg.org/ktg-wAssets/docs/sektionen/Sektion-Ost/7-VDI_KTG-Kolloquium.pdf 7. Energietechnisches Kolloquium VDI-KTG 21. Mai 2019], ktg.org, abgerufen am 15.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Allgemeinen Elektrotechnik und Reaktortechnik an der RWTH Aachen und anschließende Promotion zum Dr.-Ing., Honorarprofessor an der RWTH Aachen, bis zum Ruhestand 2006 in leitender Stellung bei [[RWE]] tätig, Ehrenmitglied der [https://www.ktg.org/ktg/aktivitaeten/ehrenmitgliedschaften/ Kerntechnischen Gesellschaft], die die Interessen der Atomwirtschaft vertritt, Mitglied des [[Wirtschaftsrat der CDU]]&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/richard-s-courtney Richard C. Courtney], verweigert nachprüfbare Angaben zu seiner akademischen Ausbildung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rabett.blogspot.com/2008/02/on-astounding-diplphil-courtney.html On the astounding DipPhil Courtney], rabett.blogsot.com vom 03.02.2008, abgerufen am 16.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Energieberater, Technischer Redakteur bei CoalTrans International (einer Zeitschrift der internationalen Kohleindustrie), Mitglied des „Energy and Environment Editorial Board“ der Zeitschrift &amp;quot;Energy and Environment&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.multi-science.co.uk/ee.htm Energy and Environment], multi-science,co, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt; und Beiratsmitglied des [[Committee for a Constructive Tomorrow]] (CFACT).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cfact.org/about/ Profil], CFACT.org, abgerufen am 19.02.2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/friedrich-karl-ewert Friedrich-Karl Ewert], em. Professor für Geotechnik an der Universität Paderborn, berät die befreundete Umweltpolitische Sprecherin der CDU, [[Marie-Luise Dött]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2010/48/U-Klimaskeptiker/komplettansicht Die Gehilfen des Zweifels], zeit.de vom 25.11.2010, abgerufen am 14.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/klimapolitik-unionsfraktion-distanziert-sich-von-sprecherin/1936484.html Unionsfraktion distanziert sich von Sprecherin], tagesspiegel.de vom 18.09.2010, abgerufen am 14.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Edgar Ludwig Gärtner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gaertner-online.de/profil-2/ Profil], Gärtner-online.de, abgerufen am 12.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Hydrobiologie und Politikwissenschaften  mit dem Abschluss „Diplome d’Etudes Approfondies (D.E.A.) en Ecologie appliquée&amp;quot;, Lehr- und Forschungsaufträge an der Uni Münster und der Gesamthochschule Kassel, seit 1993 selbständiger Redakteur/Berater,  Autor von „Öko-Nihilismus: Eine Kritik der Politischen Ökologie“, Mitglied der [[Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft]] und Blogger auf dem libertären Magazin „eigentümlich frei“&lt;br /&gt;
*Hans Jelbring, Stockholm University, ehem. Leiter des Department of Physical Geography and Quaternary Geology&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.researchgate.net/profile/Hans_Jelbring Profil], researchgate.net, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, „Special Advisor“ des [https://www.desmogblog.com/independent-committee-geoethics Independent Committee on Geoethics]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoethic.com/membership/ Membership], geotehic.com, abgerufen am 11.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Hans H.J. Labohm, Ökonom und Publizist (1987-1992 OECD-Vertreter der Niederlande) IPCC Expert Reviewer AR4 (2007), Regionaldirektor Niederlande des [https://www.desmogblog.com/clexit Climate Exit (Clexit) Committee]&amp;lt;ref name=&amp;quot;cle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Richard Lindzen, Atmosphärenphysiker, em. Professor für Meteorologie in der Abteilung für Erd-, Atmosphären- und Planetenwissenschaft am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Mitglied der CO2-Coalition, Politik-Experte des [[Heartland Institute]], Mitglied des Akademischen Beirats der [https://www.thegwpf.org/who-we-are/#academicAdvisoryCouncil Global Warming Policy Foundation], ehem. Senior Fellow des [[Cato Institute]]&lt;br /&gt;
*Horst-Joachim Lüdecke (vgl. Leitung)&lt;br /&gt;
*Horst Malberg, em. Professor für Meteorologie und Klimatologie an der FU Berlin, ehem. Direktor des Meteorologischen Instituts der FU&lt;br /&gt;
*Leszek Marks, Ordinarius, Forschungs- und Lehrbeauftragter, Institut für Klimageologie, Fakultät für Geologie, Universität Warschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/fachbeirat/ Webseite EIKE - Fachbeirat] abgerufen am 07.10.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Laut seiner Webseite finanziert sich das Institut über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Namen der Spender werden nicht bekannt gegeben. James Taylor, Präsident des [[Heartland Institute]], behauptete 2019, EIKE verfüge über ein Budget von 200 Tsd. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://correctiv.org/top-stories/2020/02/04/die-heartland-lobby-2/ die Heartland Lobby], correctiv.org vom 04.02.2020, abgerufen am 10.10.2022&amp;amp;lt;nowiki&amp;amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Nachfrage nach dem Budget erklärte EIKE, dass ihr Spendenaufkommen pro Jahr deutlich unter der genannten Summe liege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.researchgate.net/publication/357528680_A_stronghold_of_climate_change_denialism_in_Germany_Case_study_of_the_output_and_press_representation_of_the_think_tank_EIKE José A. Moreno, Mira Kinn, Marta Narberhaus: A Stronghold of Climate Change Denialism in Germany: Case Study of the Output and Press Representation of the Think Tank EIKE, International Journal of Communication 16 (2022), 267-288]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.quarks.de/podcast/quarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser/ Der Fall EIKE - So dreist tricksen Klimawandel-Vverharmloser &amp;quot;quarks-science-cops&amp;quot;, 5. und 12. November 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://link.springer.com/article/10.1007/s10584-021-02962-z Climate change - that is not real! A comparative analysis of Climate-sceptic think-tanks in the USA and Germany 24. Januar 2021]. Die Studie bezieht sich auf Artikel, die bei EIKE, dem Liberalen Institut der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]], dem [[Cato Institute]] und der Heritage Foundation erschienen sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Susanne Götze/Annika Joeres: Die Klimaschmutzlobby - Wie Politiker und Wirtschaftslenker die Zukunft unseres Planeten verkaufen, München 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bund-rvso.de/klimawandelleugner.html Klimawandelleugner, Klimaskeptiker &amp;amp; die Interessen von Öl-, Gas-, Kohle-, Atom- und Autokozernen &amp;amp; amerikanischen Milliardären BUND August 2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/die-klimaleugner-szene-ist-im-aufwind-e344371/?reduced=true Kohle, Kohle, Kohle - Recherche der Süddeutschen Zeitung zu gut vernetzten Lobbys und Rechtspopulisten, Dezember 2018]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf Broschüre: Und sie erwärmt sich doch Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel, Hrsg. Umweltbundesamt, 1. Aufl. 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.greenpeace.org/usa/research/dealing-in-doubt-climate-denial/ Dealing in Doubt The Climate Denials Machine Vs Climate Science, Greenpeace USA, September 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://corporateeurope.org/sites/default/files/sites/default/files/files/article/funding_climate_deniers.pdf Conceiling their sources - who funds Europe’s climate change deniers, Corporate Europe Observatory December 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.desmogblog.com/global-warming-denier-database DeSmogBlog Research Datenbank zu Klimaleugner-Organisationen und ihren Akteuren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.klimafakten.de Klimafakten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neoliberale Netzwerke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Klima]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<updated>2023-07-26T14:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: Weiterleitung nach Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V. erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#Redirect [[Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<updated>2023-07-26T14:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;nowiki&amp;gt;#Redirect Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;#Redirect [[Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224392"/>
		<updated>2023-07-26T14:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
* 18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
* 9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
* 4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
* je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
* 3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
* für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
* für	Europapolitik&lt;br /&gt;
* für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
* für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
* für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur [[Mittelstands- und Wirtschaftsunion|Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU]], sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224390</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-26T14:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
* 18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
* 9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
* 4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
* je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
* 3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
* für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
* für	Europapolitik&lt;br /&gt;
* für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
* für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
* für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutscher Bauernverband|Deutsche Bauernverband]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===AGDW===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224388</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-26T14:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
* 18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
* 9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
* 4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
* je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
* 3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
* für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
* für	Europapolitik&lt;br /&gt;
* für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
* für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
* für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der [[Deutsche Bauernverband e.V.]], der [[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===AGDW===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224386</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-26T13:54:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
* 18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
* 9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
* 4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
* je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
* 3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
* für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
* für	Europapolitik&lt;br /&gt;
* für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
* für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
* für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Deutsche Bauernverband e.V.]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertritt FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===AGDW===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224384</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224384"/>
		<updated>2023-07-26T13:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
* 18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
* 9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
* 4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
* je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
* 3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
* für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
* für	Europapolitik&lt;br /&gt;
* für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
* für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
* für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Deutsche Bauernverband e.V.]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertrete FaBLF 11 Landesverbände. &amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===AGDW===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutscher_Forstwirtschaftsrat_e.V.&amp;diff=224382</id>
		<title>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V.</title>
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		<updated>2023-07-26T13:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;CharlotteS: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = DFWR Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = e. V.&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Forstwirtschaft, Wald&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1950&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Claire-Waldorff Str.7, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.dfwr.de/ dfwr.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V (DFWR) ist ein Lobbyverein der Forstwirtschaft in Deutschland. Der DFWR beschreibt sich selbst als Dachverband und „Stimme der Forstwirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ DFWR- Die Stimme der Forstwirtschaft], dfwr.de, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Interessenvertretung dient der DFWR zur internen Vernetzung der Forstwirtschaft und stimmt sich häufig auch mit Branchenverbänden der Holzverarbeitung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele des DFWR sind &amp;quot;die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes, die dauerhafte Erfüllung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes sowie die Forstwirtschaft und ihre Betriebe zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/wp-content/uploads/2023/04/DFWR-Satzung-2022-10-11.pdf Satzung des DFWR], dfwr.de vom 11.10.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mitgliedern des Lobbyvereins sind neben privatwirtschaftlichen Waldbesitzer:innen auch kommunale und staatliche Akteure.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt; Diese unterliegen als Vertreter:innen der Landes- und Bundesexekutive der Neutralitätspflicht, die mit der Mitgliedschaft in einer Lobbyorganisation schwer vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist stark mit der Bundes- und Landespolitik verschränkt. Präsident des DFWR ist seit 2007 Georg Schirmbeck, von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 17.7.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DFWR tritt selten offen als Lobbyverein auf, vielmehr bündelt er als Dachverband die unterschiedlichen Positionen der Mitglieder und richtet sich mit greifbaren Aussagen an die Öffentlichkeit. Was hängen bleiben soll: Aktive Waldbewirtschaftung ist Klimaschutz, daher brauchen Waldbesitzer:innen die Hilfe der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstaltungen wie die Deutschen Waldtage, die alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stattfinden, sind Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Forstleute und Waldbesitzer laden zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die Wälder ein. Bei den Waldtagen 2020 wurde das ‚Grüne Herz‘ als Solidaritätssymbol entwickelt, das als Zeichen der Verbundenheit mit dem Wald und der Solidarität mit Förster:innen getragen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-waldtage.de/ Deutsche Waldtage], deutsche-waldtage.de 2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unterschiedlichen Veranstaltungen der Landes- und Bundespolitik aber auch von Verbänden ist der DFWR vertreten. 2023 hatte der DFWR einen Stand bei Sommerfesten der Landesvertretungen NRWs und Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Dabei lies sich Georg Schirmbeck u.a mit Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) und Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MV) fotografieren. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Dietmar Bartsch (Co-Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Gregor Gysi (MdB Die Linke) und Friedrich Merz (Parteivorstand der CDU) waren anwesend. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/dfwr-und-landesbetrieb-wald-und-holz-nordrhein-westfalen-beim-nrw-sommerfest-in-berlin/ DFWR und Landesbetrieb Wald und Holz NRW beim NRW-Sommerfest in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/sommerfest-der-landesvertretung-mecklenburg-vorpommern-in-berlin/ DFWR beim Sommerfest der Landesvertretung MV in Berlin], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Bei einem gemeinsamen parlamentarischen Abend des DFWR und der Landesregierung MV zur Internationalen Forstpolitik hielt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze eine Festansprache.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/4522/ Parlamentarischer Abend 'Internationale Forstpolitik'], dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit Finanzminister Christian Lindner kam der DFWR beim Verbandstag des Bundesforst ins Gespräch, als Finanzmister ist dieser für Immobilien des Bundes und damit auch für den Bundes-/Staatsforst zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/galerie/verbandstag-bdf-bundesforst/ Verbandstag BDF - Bundesforst],dfwr.de zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch junges Publikum soll explizit mit Inhalten auf sozialen Medien und Youtube angesprochen werden. Wieder geht es um die Rolle von Wald als Klimaschützer und die Nutzung von Holzprodukten, „Willkommen im Holzzeitalter“ heißt es. Das Projekt erprobt, wie der DFWR moderne Kommunikationsstrategien für seine Lobbyarbeit nutzen kann. „Es braucht Geld und Zeit, Expertise und Leidenschaft, um die eigenen Botschaften – clever verpackt – an den Mann oder die Frau zu bringen“, lässt sich in der Projektbeschreibung lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/klimaschutzleistung-von-wald-und-holz-kommunizieren/?wpdmdl=1680&amp;amp;refresh=64b926796b2f91689855609 Klimaschutzleistungen von Wald und Holz kommunizieren], dfwr.de 2021, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral sind in der Lobbyarbeit vor allem seine Mitglieder. Der DFWR bindet vielfach Vertreter:innen von zuständigen Landesministerien, Landes- und Bundesforsten in seine Arbeit ein. Diese sitzen teilweise mit im DFWR-Präsidium oder in der Mitgliederversammlung (mehr unter Organisationsstruktur). Durch ihre Doppelfunktion sowohl in politischen Behörden als auch im DFWR sind sie in ihrer amtlichen Position bereits geprägt. So kann der DFWR schon vor der eigentlichen Anhörung der Verbände mit forstwirtschaftlich relevanten Inhalten Stellung beziehen und Entwürfe durch interne Mitarbeit beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutschland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobbyausgaben betrugen 2022 laut DFWR zwischen 450.001€ und 460.000€ und stiegen damit gegenüber den Vorjahren kontinuierlich ( 2020: &amp;gt;190.001€ und 2021: &amp;gt;310.001€). Im Lobbyregister gibt der DFWR an, 11 bis 20 Personen im Bereich der Interessenvertretung zu beschäftigen. Keine der Personen übe jedoch unmittelbare Interessenvertretung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002126/19387?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DForstwirtschaftsrat%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag DFWR], lobbyregister.bundestag.de vom 20.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig sind im DFWR große Forstverbände wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) und Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) sowie kommunale Spitzenverbände vertreten, die laut Lobbyregister hohe Lobbyausgaben und einige Bedienstete direkt in der Interessenvertretung aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitgliedschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist bei der Plattform Forst und Holz Mitglied, Georg Schirmbeck ist auch hier Präsident. Das Ziel der Plattform Forst und Holz besteht darin, &amp;quot;die brancheninterne Abstimmung hinsichtlich relevanter Themen für die Forst- und Holzwirtschaft zu fördern.&amp;quot; Sie vereint Vertreter:innen aus Forstwirtschaft, Säge- und Holzindustrie sowie dem Holzbau und Holzhandwerk und setzt sich für eine verstärkte Holznutzung die Deutschland ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://forstundholz.net/ueber-uns-holz-forst/ Plattform Forst und Holz: Über uns], forstundholz.net, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliedschaften von öffentlichen Stellen im DFWR'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunaler, Landes- und Bundeswald machen knapp 60% der Waldfläche Deutschlands aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_415_41161.html Pressemitteilung: Forststrukturerhebung 2022], destatis.de vom 30.09.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil der ökonomischen Erträge in der Forstwirtschaft stammt weiterhin aus der Holzproduktion, entsprechend groß ist das Interesse auch diese öffentlichen Waldflächen ökonomisch zu bewirtschaften und für die Forstwirtschaft vorteilhafte Regulierungen zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0qio_G3zRmU&amp;amp;list=PLyeUudrNoHk7u41Wxdnr7_bBFpPFFY82s&amp;amp;index=3 Auftakt Zukunftsdialog Wald: Prof. Dr. Matthias Dieter], youtube.de vom 18.07.2022, zugegriffen am 03.06.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat nimmt als &amp;quot;Stimme der Forstwirtschaft&amp;quot; und damit im Interesse der Forstwirtschaft Einfluss auf Willens- und Entscheidungsprozesse der Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu 37 Bundes-, Landes- und kommunale Vertreter:innen sind Mitglied des DFWR und auch im Präsidium sind Landesforstverwaltung und Landesforstvertreter:innen vertreten.&lt;br /&gt;
Für die Vertreter:innen öffentlicher Stellen, Beamt:innen und Beschäftigte öffentlichen Dienstes gilt eine Neutralitätspflicht und sie sind in ihrem Handeln dem Gemeinwohl verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/gesetze/BeamtStG/33.html §33 BeamtenStG], dejure.org, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind sie als stimmberechtigte Mitglieder in der Diskussionen, Abstimmungen und Beschlüssen beteiligt und somit integraler Bestandteil der Lobbyarbeit des DFWR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Teil des DFWR kritisieren sie somit Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition und EU-Richtlinien, die sie als Exekutive eigentlich umzusetzen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem finanziert sich der DFWR fast zu 100% über Mitgliedsbeiträge. Durch die Zahlung der Mitgliedsbeiträgen durch Steuergelder ermöglichen die öffentlichen Vertreter:innen, dass der DFWR Einfluss auf Landes- und Bundespolitik - und damit letztlich auf sie selbst - ausüben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Anders als es der Name impliziert, handelt es sich nicht um einen wissenschaftlichen eingesetzten Beirat, sondern einen eine privatwirtschaftliche Lobbyorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat besteht aus einem Präsidenten, einem 11-köpfigen ehrenamtlichen Präsidium und einer Mitgliederversammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/auftrag-struktur/ Organigramm des DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsident'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Georg Schirmbeck gewählter Präsident des DFWR. Er war von 2002 bis 2013 CDU-Bundestagsabgeordneter. Bereits zuvor war er Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems und in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) als Mitglied aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ Präsidium], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Präsidium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Präsidium setzt sich neben dem Präsidenten aus 11 weiteren Mitgliedern zusammen, wobei dieses aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Mitgliedern	der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Landesforstverwaltungen&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Anstalten öffentlichen Rechts (Staats- und	Landesforste)&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 1 Vertreter:in	der anderen Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Zusammensetzung des Präsidiums ist [https://www.dfwr.de/ueber-uns/praesidium/ hier] abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitgliederversammlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim DFWR handelt es sich um einen exklusiven Verein. Das heißt, es kann nur stimmberechtigtes Mitglied werden, wer in der Satzung genannt wird. Über zusätzliche, nicht stimmberechtigte Fördermitglieder entscheidet das Präsidium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung setzt sich u.a. aus benannten Vertreter:innen folgender Organisationen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitglieder DFWR], dfwr.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21	Vertreter:innen der 15 Landesforstverwaltungen (wobei 3 Bayern, 2 Ba-Wü, 2 Hessen und 2 Niedersachsen zugestanden werden)&lt;br /&gt;
* 18	Vertreter:innen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW, 14 Privatwaldvertreter:innen, 4 Körperschaftswaldvertreter:innen)&lt;br /&gt;
* 9 Vertreter:innen kommunaler Spitzenverbände&lt;br /&gt;
* 3 Vertreter:innen des Bundesforstes&lt;br /&gt;
* 4	Vertreter:innen der Industriegewerkschaft	Bauen-Agrar-Umwelt  (IG BAU)&lt;br /&gt;
* je 1	Vertreter:in der Forstwirtschaftlichen Fakultäten und forstlichen	Fachhochschulen&lt;br /&gt;
*10	Vertreter:innen ausgewählter Landesforste (Anstalten öffentlichen	Rechts, 2 NRW-Landesforst sowie 3 Bayerischer Landesforst)&lt;br /&gt;
* 3	Vertreter:innen Familienbetriebe Land und Forst e.V.&lt;br /&gt;
* 2	Vertreter:innen des PEFC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige vertretene Naturschutzorganisation ist die 'Schutzgemeinschaft Deutscher Wald' (SDW). Laut Waldpolitik-Forscher Michael Suda &amp;quot;gehe es der SDW &amp;quot;in erster Linie um den Erhalt [des] Waldes und gleichzeitig pragmatisch gesehen um den Erhalt einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen Forstwirtschaft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/schutzgemeinschaft-deutscher-wald-100.html Schutzgemeinschaft Deutscher Wald  - zwischen Umweltschutz und Forstwirtschaft], deutschlandfunk.de vom 05.12.22, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nehme daher auch eine Mittlerrolle zwischen Forstwirtschaft und übrigen Naturschutzverbänden ein.&lt;br /&gt;
Seit 2022 ist zudem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt - Naturerbe, eine Stiftung der Bundesrepublik Mitglied des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Ausgestaltung der Positionen des DFWR findet in den 6 Fachausschüssen&lt;br /&gt;
* für	Betriebswirtschaft&lt;br /&gt;
* für	Waldpolitik und Recht&lt;br /&gt;
* für	Europapolitik&lt;br /&gt;
* für	Holzmarkt&lt;br /&gt;
* für	Klimaschutz und Biodiversität (2023 einberufen)&lt;br /&gt;
* für	Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachkundige Personen außerhalb des DFWR und Fördermitglieder können ebenfalls auf Berufung des Präsidiums in den Fachausschüssen Mitglied sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SatzungDFWR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat seine Geschäftsstelle zentral in Berlin im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft, in dem auch einige seiner Mitglieder sitzen, unter anderem der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Deutsche Bauernverband e.V.]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesverband der Landwirtschaftskammern]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Auch die Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF) haben ihren Sitz im Haus der Ernährungs- und Landwirtschaft. Mit Max von Elverfeldt sitzt der FaBLF-Präsident im DFWR-Präsidium und 3 Vertreter:innen der FaBLF sind Mitglied des DFWR. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist im Präsidium vertreten. Alleine 4 Präsidiumsmitglieder und 18 Personen in der Mitgliederversammlung stellt der ADGW im DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienbetriebe Land und Forst e.V.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lobbyverband Familienbetriebe Land und Forst e.V (FaBLF) ist eine eigentums- und vermögenspolitisch aktive Vereinigung von Großgrundbesitzer:innen, häufig Adeligen. Als Dachverband vertrete FaBLF 11 Landesverbände, und damit rund 2.000 Betriebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fablf.de/verband/aufgaben/ Aufgaben der FaBLF], fablf.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der FaBLF ist Max von Elverfeldt, gleichzeitig ist er Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, dem Interessenverband von naturnahen Berufen der Landwirtschaft, Winzerei, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forum-natur.de/ueber-uns/vorsitz/ Vorsitz AFN], forum-natur.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch sitzt er im Stiftungsrat der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und im Vorstandspräsidum des DFWR. &lt;br /&gt;
Stellvertretender Vorsitzender ist Hubertus Paetow, gleichzeitig Präsident der [[Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft]]. Der ehemalige FaBLF-Geschäftsführer Fabian Wendenburg wechselte 2023 zur Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, sein Nachfolger Leo v. Stockhausen war zuvor bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/publikationen/aktuelles/leo-v-stockhausen-wird-geschaeftsfuehrer-der-familienbetriebe-land-und-forst/ Leo v. Stockhausen wird neuer Geschäftsführer der FaBLF], fablf.de vom 17.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstes Ziel von FaBLF sei der Schutz und die Verteidigung des Eigentums sowie der unternehmerischen Freiheit. Dies verfolgt FaBLF durch den Austausch mit Politiker:innen, Beamt:innen und Wissenschaft und nutze „alle Möglichkeiten, um auf die einschlägige Gesetzgebung Einfluss zu nehmen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AufgabenFABLF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister verzeichnet FaBLF Lobbyausgaben 2022 von 1.170.001€ bis 1.180.000€ und beschäftigte 1-10 Personen in der Interessenvertretung, wobei 9 unmittelbar Interessenvertretung ausüben. FaBLF ist im [[Deutscher Bauernverband|Deutschen Bauernverband]] aktiv, in der [[Deutsche Stiftung Eigentum|Deutschen Stiftung Eigentum]] und der Austauschrunde Steuern u.a. mit [[den Familienunternehmen]] und [[Stiftung Familienunternehmen]] vernetzt. Auf europäischer Ebene wird FaBLF von der European Landowners' Organization vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000924/24135?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3DFamilienbetriebe%2BLand%2Bund%2BForst%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag FaBLF], lobbyregister.bundestag.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 20.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eigentums-, Erb- und Steuerpolitik ist auch die Forstpolitik zentraler Pfeiler der Arbeit des FaBLF.&lt;br /&gt;
Die Aussage des Geschäftsführers des baden-württembergischen Landesverbandes, Ulrich Kaiser, &amp;quot;die Menschen sind nicht mehr Herr im eigenen Wald&amp;quot;, beschreibt das Verständnis der FaBLF passend.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/303/jeder-zweite-baum-ein-fuerstlicher-4144.html Jeder zweite Baum - ein fürstlicher], kontextwochenzeitung.de vom 18.01.2017, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentral sind daher forstpolitische Forderungen nach marktwirtschaftlichen Anreizen statt Einschränkungen und der finanziellen Honorierung von Leistungen des Waldes als Ökoystem. Die Waldpolitik habe dem Leitbild der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Erzeugung des Rohstoffes Holz zu folgen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zukunftsdialog-wald.de/fileadmin/zukunftsdialog_wald/dateien/1_Forstwirtschaft_und_Jagd.pdf Zukunftsdialog Wald: Positionen zu Jagd und Forst], zukunftsdialog-wald.de, zugegriffen am 17.07.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, weswegen die FaBLF eine mögliche Verschiebung der Waldpolitik ins Bundesumweltministerium kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/22_23_04052023_PM_Klimaanpassungsgesetz.pdf Pressemitteilung zum Klimanpassungsgesetz], fablf.de vom 04.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Arbeit richtete FaBLF unter anderem gegen das EU Nature Restoration Law&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/26_15062023_PM_NRL_Vertagung_Abstimmung.pdf Pressemitteilung zum Nature Restoration Law], fablf.de vom 15.06.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Einschränkung von Holzenergie im Gebäudenergiegesetz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Presse/Pressemeldungen/2023_Pressemeldungen/21_23_270423_PM_GEG.pdf Pressemitteilung: Waldumbau und Unabhängigkeit im ländlichen Raum in Gefahr], fablf.de vom 27.04.23, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===AGDW===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V - Die Waldeigentümer (AGDW) ist Dachverband der 13 Landeswaldbesitzerverbände, die meist an Bundesländer angelehnt sind. In den Landesverbänden sind sowohl Vertreter:innen privatwirtschaftlicher Forstbetriebe als auch kommunaler Forstverwaltungen, und Landesforste Mitglied,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayer-waldbesitzerverband.de/verband.html Bayerischer Waldbesitzerverband: Vorstand], bayer-waldbesitzerverband.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.foka.de/%C3%BCber-uns/vorstand/ Forstkammer Baden-Württemberg: Vorstand], foka.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; laut Satzung &amp;quot;Verbände des nichtstaatlichen Waldes&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/ AGDW: Verband], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 26.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die AGDW vereint demnach wie der DFWR staatliche und privatwirtschaftliche Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident der AGDW ist Andreas Bitter, mit 3 weiteren Kolleg:innen ebenfalls Präsidiumsmitglied im DFWR. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Direktor Institutes für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der TU Dresden und stellvertretender Vorsitzender des Forst-Zertifizierungssystems PEFC Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/agdw-hauptausschuss-stimmt-fuer-prof-bitter-als-designierten-praesidenten/ Pressemitteilung zum 232. Hauptausschuss], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner AGDW-Vorgänger Philipp zu Guttenberg erhielt aufgrund seiner Tätigkeit bei AGDW vom NABU den Negativpreis ‚Dinosaurier des Jahres 2015‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206868755/Nabu-Negativpreis-geht-2015-an-Philipp-zu-Guttenberg.html Nabu-Negativpreis geht 2015 an Philipp zu Guttenberg], morgenpost.de vom 29.12.2015, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Präsidium ist zudem Ulrich Ivo von Trotha, Vize des europäischen Lobbyverbandes Confederation of European Forest Owners (CEPF), dem die AGDW angehört. Zudem ist die AGDW u.a. im Deutschen Bauernverband vernetzt und Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V..&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R000335/20582?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3Dagdw%26pageSize%3D10%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister-Eintrag der AGDW], lobbyregister.bundestag.de vom 01.06.2023, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AGDW tritt offen als Lobbyorganisation auf und vertritt &amp;quot;die Interessen des Privat-, Kommunal- und Körperschaftswaldes gegenüber dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat, den Ministerien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und in Gremien anderer Verbände.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGDWVerband&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lobbyregister wendet die AGDW 2022 1.430.001€ bist 1.440.000€ im Bereich der Interessenvertretung auf und hat beschäftigt 11-20 Personen in der Interessenvertretung. 7 Personen üben unmittelbar Interessenvertretung aus. Lobbyistin ist unter anderem Irene Seling, ebenfalls Präsidiumsmitglied des DFWR, die zuvor bei der &amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im Marketing beschäftigt war und danach Geschäftsführerin der AGDW wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LobbyregisterAGDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ist es, &amp;quot;die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/verband/satzung/ AGDW: Satzung], waldeigentuemer.de vom 26.03.2021, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahresbericht 2022 sieht sich die AGDW bei seiner Arbeit auf gutem Kurs, sie sei &amp;quot;ein willkommener und geschätzter Gesprächspartner für Ministerien, Abgeordnete und Meinungsbildner der Presse.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldeigentuemer.de/wp-content/uploads/2023/07/AGDW_JB2022_DS-1-23.pdf AGDW-Jahresbericht 2022], waldeigentuemer.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ist die AGDW immer wieder in Ausschusssitzungen des Bundestags geladen. Inhaltlich hat sich die AGDW vor allem den Debatten zu Holzenergie als erneuerbare Energie, dem Widerstand gegen das EU Nature Restoration Law und die Stilllegung von Waldflächen, der Forderung von finanzieller Honorierung der Ökoystemleistungen der Wälder sowie der Beeinflussung des Bundeswaldgesetzes zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FaBLF und AGDW treten immer wieder gemeinsam auf. Andreas Bitter, Präsident der AGDW sprach in einer Ausschusssitzung des Deutschen Bundestags auch stellvertretend für FaBLF.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/resource/blob/919044/b534aeef86998813dfe69e0ce26ff68f/05-Gemeinsame-Stellungnahme-Waldbesitzerverbaende-u-Familienbetriebe-Land-u-Forst-data.pdf Ausschuss-Drucksache 20(10)42-B], bundestag.de vom 31.10.2022, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben die zwei Verbände die &amp;quot;Kampagne 8: Wald ist Klimaschützer&amp;quot; ins Leben gerufen, die sich für die Honorierung der CO2-Einsparung von Wäldern einsetzt. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/forderungen/ Wald ist Klimaschützer: Forderungen], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;Im Rahmen der Kampagne beauftragten die Verbände das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Studie, die unter anderem ergab, dass bewirtschaftete Wälder effektiver CO2 einsparen als nicht bewirtschaftete, eine Debatte die unter Forstwissenschaftler:innen schon länger herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-ist-klimaschuetzer.de/2022/12/14/waldstudie/ Neue IW-Studie zum Wald], wald-ist-klimaschuetzer.de, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Satzung des DFWR entscheidet die Mitgliederversammlung über einen Jahresbeitrag den die vertretenen Organisationen verrichten müssen, dieser ist im Einzelfall jedoch nicht öffentlich einsehbar.&lt;br /&gt;
Laut Finanzangaben [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/61/25/14620/Jahresabschluss-DFWR-2020.pdf 2020] und [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/e5/d0/173971/Jahresabschluss-DFWR-2021.pdf 2021] machen die Mitgliederbeiträge beinahe die gesamten Einnahmen aus, für 2022 wurde der Anteil an den Gesamteinnahmen nicht angegeben. Zusätzlich verfügte der DFWR 2022 über Projektförderungen u.a. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Positionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des DFWR am 6. Juni 2023 ergab die [https://www.dfwr.de/download/4915/ Kieler Erklärung], die die Grundpositionen des DFWR zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktive Bewirtschaftung als Klimaschutz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der öffentlichen Kommunikation des DFWR ist eine Aussage zentral: &amp;quot;Starke Forstorganisation und aktive Bewirtschaftung dienen dem Erhalt unserer Wälder&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/starke-forstorganisation-und-aktive-bewirtschaftung-dienen-dem-erhalt-unserer-waelder/ Pressemitteilung: Verbandstag BDF - Bundesforst], dfwr.de vom 25.04.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruhen zahlreiche Positionen und Forderungen des DFWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stilllegung von Nutzungsflächen, wie sie einige Förderungsvoraussetzungen des Bundes vorsehen, sei für den Walderhalt und die CO2-Bindung laut DFWR nicht zielführend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-waelder-gesunder-wald-fuer-gesunde-menschen/ Pressemitteilung: Internationaler Tag der Wälder], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen wie Pierre Ibisch (Hochschule f. Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) kritisieren dagegen die zunehmende Fokussierung bei Waldgesundheit auf CO2-Speicherung. Nur ein gesunder Wald könne CO2 speichern. Um Wasserspeicherung, Biodiversität und Hummusbildung zu fördern seien stillgelegte Flächen sinnvoll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw45-pa-landwirtschaft-waldbewirtschaftung-917954 Ausschuss-Anhörung Experten: Vergütung von Ökosystemleistungem] , bundestag.de vom 07.11.2022, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Aussage, das bewirtschaftete Wälder mehr Co2 aufnähmen als natürliche, wird im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/ffgc.2020.00058/full Forests and Decarbonization - Roles of Natural and Planted Forests], frontiersin.org vom 08.05.2020, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 soll ein neues Bundeswaldgesetz verabschiedet werden. Dieses soll die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Waldgebiete umfassend regeln. Der DFWR befürchtet durch die vielen öffentlichen Debatten von Wald als Klimaschützer eine Verschiebung der Gesetzeslage, die dem Natur- &amp;amp; Klimaschutz eine wichtigere Rolle gegenüber der Bewirtschaftung zuspricht &amp;quot;Der ausgewogene Dreiklang aus Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder [ist] gegenüber allen einseitig dominierten Ausrichtungen die deutlich überlegene Strategie für unsere Wälder, um Klimaschutz, Biodiversität und regionale Wertschöpfung sicherzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/der-deutsche-forstwirtschaftsrat-dfwr-fordert-aktives-handeln-und-wirksame-finanzhilfen-fuer-walderhalt-und-klimaschutz/ Der DFWR fordert aktives Handeln und wirksame Finanzhilfe], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzielle Förderung &amp;amp; Honorierung von Ökosystemleistung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend fordert der DFWR eine umfassende Honorierung von Leistungen des Waldes, sogenannte [https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/auf-einen-blick-alle-leistungen-des-oekosystems-wald Ökosystemleistungen]. Diese umfassen u.a. die CO2-Bindung, Lebensraum für Tiere, Erosions- &amp;amp; Hochwasserschutz, Wasserspeicherung, Erholungsfunktion und Rohstofflieferung. Und auch der Dienst am Wald durch Förster:innen und Waldbesitzer:innen müsse finanziell mehr gewürdigt werden. Der Waldumbau zu einem klimaresistenten Wald sei nur durch finanzielle Förderungen möglich und auch die Auswirkungen des Klimawandels führten zu steigenden Kosten und Arbeitsaufwand für die Förster:innen. Daher brauche es neben der finanziellen Entlastung auch mehr Personal und weniger Vorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TagderWälder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzbauoffensive'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Bestandteil ist auch die Förderung einer Holzbauoffensive, durch die Stahl und Beton ersetzt werden kann. In Deutschland gebe es trotz klimabedingter Schäden weiterhin genügend Holz, für den notwendigen Waldumbau müsse sogar noch mehr geerntet werden. In der Plattform Forst und Holz und über Öffentlichkeitsarbeit fordert der DFWR mehr politischen Willen zur Holzbauoffensive und den Abbau bürokratischer Hürden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/pressemitteilungen/runder-tisch-zukunft-holzmarkt-2023-nachhaltigeversorgung-mit-dem-klimafreundlichen-rohstoff-holz-sicherstellen/ Pressemitteilung: Runder Tisch Zukunft Holzmarkt 2023], dfwr.de vom 20.01.2023, zugegriffen am 17.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Holzenergie als Erneuerbare Energie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext der Verhandlungen zum Gebäudeenergiegesetz 2023, durch das der Einbau neuer Holzheizungen ab 2026 in Deutschland nicht mehr gestattet wäre und der immer wieder aufkommenden Diskussionen, das Holzenergie nicht mehr als erneuerbare Energie eingestuft werden könnte, betont der DFWR das Klimaschutzpotenzial von Holz- und Pelletheizungen. „Energetische Holznutzung ist und bleibt eine wichtige erneuerbare Energiequelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfwr.de/download/muensteraner-erklaerung-2022/?wpdmdl=3787&amp;amp;refresh=64b0020c70f711689256460 DFWR: Münsteraner Erklärung], dfwr.de, zugegriffen am 18.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler:innen und Umweltverbände kritisieren dagegen, dass die Wärmeleistung von Holzheizungen im Vergleich zu Erdgasheizungen gering sei und durch die Einstufung als erneuerbare Energie Anstrengungen zum Ausbau der Solar- und Windenergie verschoben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Klimafreundliche Pelletöfen: Heizungen auf dem Holzweg], wiwo.de vom 19.07.2023, zugegriffen am 19.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/technologie/forschung/klimafreundliche-pelletoefen-heizungen-auf-dem-holzweg/29265428.html Erneuerbaren-Richtlinie: Enttäuschung über &amp;quot;lasches Ziel&amp;quot;], dnr.de vom 20.03.23, zugegriffen am 16.07.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>CharlotteS</name></author>
		
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