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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<updated>2026-05-30T20:10:54Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Verband_der_Chemischen_Industrie&amp;diff=36009</id>
		<title>Verband der Chemischen Industrie</title>
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		<updated>2016-04-07T08:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Fallbeispiele und Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Verband der chemischen Industrie e.V. (VCI)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:158px-VCI-Logo.png]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Interessenvertretung der Chemieindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1877&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Frankfurt a.M.&lt;br /&gt;
| Lobbybüro = Hauptstadtbüro Berlin, Neustädtische Kirchstraße 8, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Europabüro Brüssel, Rue du Commerce 31, 1000 Bruxelles &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.vci.de/ www.vci.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Verband der Chemischen Industrie (VCI)''' ist ein Interessenverband von 1.600 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne. Innerhalb des Verbandes vereinigen sich mehr als 90 Prozent der deutschen Chemieunternehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
Der VCI nutzt das Netz seiner Mitglieder, um über lokale Unternehmen dezentral auf die Bundestagsabgeordneten in den jeweiligen Wahlkreisen Einfluss zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite bedeutet Verbandsarbeit auch, die Interessen der Mitglieder zu bündeln und in Berlin möglichst mit einer Stimme zu sprechen. Diese Koordinierung ist eine Herausforderung für die Verbände generell, auch für den VCI. Denn zumindest die großen Mitgliedsunternehmen, wie [[BASF]] oder [[Bayer]], haben eigene Lobbybüros in Berlin, über die sie ihre speziellen Unternehmensinteressen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VCI organisiert etwa acht Mal im Jahr Politische Ausschüsse und Chemiekreise mit Lobbyist/innen der Mitgliedsunternehmen, um Informationen auszutauschen und die Arbeit zu koordinieren. Zu den Treffen werden je nach Bedarf auch Vertreter/innen von Bundesregierung und Gewerkschaften, etwa der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), eingeladen. Zusätzlich veranstaltet der VCI einmal im Jahr einen [[Parlamentarischer Arbend| Parlamentarischen Abend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Einflussinstrument des VCI ist die strategische Netzwerkbildung und Personalpolitik, die besonders unter dem langjährigen VCI-Geschäftsführer [[Hermann-Wolfgang Lehning]] gepflegt wurde. Lehning war Präsident des [[Wirtschaftspolitischer Club Deutschland|Wirtschaftspolitischen Clubs Deutschland]] (2003–2007), in dem sich Repräsentant/innen aus Politik und Wirtschaft regelmäßig austauschen, sowie Mitgründer des Lobbyzirkels [[Adlerkreis]]. Ziel der strategischen Personalpolitik ist es, aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen anzuheuern, bevor sie in die Politik wechseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
===VCI bei Klimawandel-Leugnern===&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer des VCI, Utz Tillmann nahm an der sog. &amp;quot;Fünften Internationalen Klima- und Energiekonferenz&amp;quot; (30.11–1.12.2012 in München) der Organisation [[Europäisches Institut für Klima und Energie]] (Eike) teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/5._IKEK_Muenchen/Programm_5._IKEK_V3-1.pdf 5. Internationale Klima &amp;amp; Energiekonferenz (IKEK) München - Programm], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/5-ikek-muenchen-i-merkels-energiewende-der-gruene-staatsstreich/ 5. IKEK München - Kurzbericht], eike-klima-energie.eu vom 06.12.2012, abgerufen am 29.92.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Tillmann hielt eine Rede über „die Auswirkungen des deutschen Energiekonzeptes auf die Chemieindustrie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/5._IKEK_Muenchen/TILLMANN%20Auswirkungen_Energiewende_Chem_Industrie_Vortrag-121130_.pdf Präsentation der Rede], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Eike ist eine deutsche Lobbygruppe gegen Klimapolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://taz.de/Gastauftritt-bei-Klimaskeptiker-Tagung/!106630/ Chemieindustrie hofiert Klimaleugner] taz vom 30.11.2012, abgerufen am 01.12.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Technologie Lobbyisten im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 100%; height: 80px;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;|'''Zeitraum'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Unbekannte Einsatzdauer zwischen 2002 und Oktober 2007&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/033/1603395.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu &amp;quot;'Monitor' – Bericht über eine neue Art von Lobbyismus in Bundesministerien&amp;quot; vom 13.11.2006, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ministerium&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;|'''Mitarbeiter'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|k.A.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;|'''Bearbeitete Themen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|k.A.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}}&lt;br /&gt;
In der Einsatzzeit von Mitarbeitern von [[BASF]], [[Lanxess|LANXESS]] und dem [[Verband_der_chemischen_Industrie_(VCI)|VCI]] im Wirtschaftsministerium wurde u.a. an folgenden Themen gearbeitet: &amp;quot;technische und ökonomische Fragen der Chemikaliensicherheit&amp;quot; und  &amp;quot;Fortentwicklung internationaler Abkommen zum Handel und zur Verwendung von Chemikalien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine konkrete Zuordnung der Mitarbeiter zu bestimmten Aufgaben ist laut BMWi nicht möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ministerium&amp;quot;&amp;gt;Antwort des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie auf die Frage nach dem Einsatz von Beschäftigten aus Unternehmen und Verbänden im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie von Lobbycontrol vom 21.11.2007, Stand: 01.11.2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der VCI und die REACH-Verordnung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für die Lobbyaktivität des VCI ist die erfolgreiche Abschwächung der REACH-Verordnung, einem anfangs ambitionierten Vorschlag der EU-Kommission zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien in der EU. &lt;br /&gt;
Der von der Kommission im Jahr 1999 vorgelegte Vorschlag sollte Regeln schaffen, um die Auswirkungen von Chemikalien auf Umwelt und Gesundheit zu prüfen und zu bewerten. Besonders gefährliche Chemikalien sollten verpflichtend durch unbedenklichere Alternativen ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/die-umsetzung-von-reach Umsetzung REACH] Website Umweltbundesamt, aufgerufen am 29.03.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorschläge der EU-Kommission stießen auf Kritik der Chemielobby, vor allem vertreten durch BASF und dem VCI. Eigens finanzierte Studien prognostizierten erhebliche Wettbewerbsnachteile und hohe Arbeitsplatzverluste. EU-Kommission und die Öffentlichkeit zweifelten die Studienergebnisse jedoch an. Darüber hinaus stand der VCI während der Verhandlungen in regem Austausch mit dem Europaabgeordneten Hartmut Nassauer (CDU), der im Binnenmarkt-Ausschuss für REACH zuständig war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurde die Bush-Regierung und die US-amerikanische Unternehmen über die Vorhaben der EU-Kommission informiert, die ihrerseits eine Gegenkampagne starteten und vor den Auswirkungen für die US-Industrie warnten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://lawdigitalcommons.bc.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1980&amp;amp;context=lsfp The EU's New Impact on American Environmental Regulation] Boston Law School, aufgerufen am 07.04.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den VCI kann diese Lobbyarbeit als Erfolg verbucht werden: in einem gemeinsamen Positionspapier mit der Bundesregierung und der Chemiegewerkschaft IG BCE spiegelte sich weitgehend die weiche, US-amerikanische Position wider.  Im Jahresbericht 2005 verkündete der VCI einen weiteren Erfolg: Nassauer habe die VCI-Vorschläge weitgehend übernommen und als praktikable Alternative zum Kommissionsentwurf vorgestellt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eu-koordination.de/PDF/eur0606.pdf EU Rundschreiben: Umweltaktionsprogramm] Website Deutscher Naturschutzring, aufgerufen am 29.03.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die abgespeckte REACH-Verordnung wurde schließlich im Jahr 2006 verabschiedet und trat 2007 in Kraft. Die schrittweise Umsetzung soll bis 2020 erfolgen. &lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt auch der VCI zu, dass sich durch die Verordnung schon heute positive Effekte für den Schutz von Mensch und Umwelt erkennen lassen. Weiterhin kritisch positioniert sich der Verband zum hohen Verwaltungsaufwand und warnt vor Kostensteigerungen sowie Innovations- und Wettbewerbsnachteilen gegenüber internationalen Bewerbern. Eine genaue Bewertung der Folgen könne aber erst 2018 nach der Implementation der nächsten Registrierungsphase abgegeben werden. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vci.de/top-themen/reach-umsetzung.jsp Umsetzung REACH] Website VCI, aufgerufen am 29.03.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Vorstand und Präsidium obliegen die strategische Leitung der Verbandstätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Vorstand===&lt;br /&gt;
* [[Marijn Dekkers]] (Präsident), [[Bayer]] AG&amp;lt;ref name=vorstand&amp;gt;[https://www.vci.de/der-vci/organisation-struktur/vorstand-praesidium/seiten.jsp Vorstand &amp;amp; Präsidium] Webseite VCI, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kurt Bock]] (Vizepräsident), [[BASF]] SE&lt;br /&gt;
* [[Klaus Engel]] (Vizepräsident), [[Evonik]] Industries AG&lt;br /&gt;
* [[Karl-Ludwig Kley]] (Vizepräsident), [[Merck]] KGaA&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Präsidium===&lt;br /&gt;
Ihm gehören der Präsident Marijn Dekkers, die 3 Vizepräsidenten und 9 weitere VertreterInnen der deutschen chemischen Industrie an.&amp;lt;ref name=vorstand/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschäftsführung===&lt;br /&gt;
* [[Utz Tillmann]] (Hauptgeschäftsführer)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vci.de/der-vci/organisation-struktur/geschaeftsfuehrung/seiten.jsp Geschäftsführung] Webseite VCI, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Norbert Theihs]] (Geschäftsführer des Hauptstadtbüros)&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Quick]] (Geschäftsführer des Europabüros)&lt;br /&gt;
(Stand: Dezember 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Familienunternehmen&amp;diff=35942</id>
		<title>Stiftung Familienunternehmen</title>
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		<updated>2016-03-29T07:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Stiftung Familienunternehmen&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Politische Interessenvertretung deutscher Familienunternehmen&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2002&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = München&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland =  Haus des Familienunternehmens&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pariser Platz 6a&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.familienunternehmen.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Familienunternehmen''' setzt sich in Politik und Medien für die Anliegen von Familienunternehmen ein. Zu den etwa 400 Firmen, die die Stiftung fördern, gehören viele Großunternehmen. Im Sinne ihrer Mitglieder spricht sich die Stiftung politisch gegen Gesetze wie den Mindestlohn, die Frauenquote oder das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die Stiftung oprganisiert regelmäßig Veranstaltungen, auf dem ihre Mitglieder mit hochrangigen Politikern ins Gespräch kommen können. Um die eigenen Veranstaltungen und damit auch die Positionen der Stiftung in die Öffentlichkeit zu tragen, kooperiert die Stiftung mit Medienunternehmen. So findet jährlich die „WELT-Währungskonferenz“ in Kooperation mit der Zeitung 'Die Welt' statt. Auf der Welt-Währungskonferenz 2014 konnten die 200 geladenen Gäste ihre Anliegen zur Geldpolitik und zur künftigen Ausrichtung der EU unter zahlreichen anwesenden Politikern, einem EZB-Direktoriumsmitglied oder dem Bundesbank-Präsidentem stark machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/projekte-veranstaltungen/welt-waehrungskonferenz Website Stiftung Familienunternehmen: Weltwährungskonzferenz], (abgerufen am 06.03.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bei den „Hauptstadtgespräche“ im Haus des Familienunternehmens wirkte die Süddeutsche Zeitung als Medienpartner und berichtet ausführlich. Viele prominente Politiker waren bereits vertreten, u.a. konnte sich dort im Jahr 2013 der damalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück während seines Wahlkampfes profilieren. Jährlich wird auch der Tag des deutschen Familienunternehmens von der Stiftung organsiert. 2013 erschienen Merkel und Steinbrück. Eines der wichtigsten Themen damals: Steuerpläne der Opposition. 2014 diskutierten Linken-Franktionschef Gysi und CDU-Poltiker Bosbach mit dem AfD-Vorsitzenden Lucke. Anwesend war auch der US-Botschafter John B. Emerson, der Werbung für das [http://lobbypedia.de/wiki/Transatlantic_Trade_and_Investment_Partnership Freihandelsabkommen TTIP] machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Medien-Kontakte in den Kooperationen mit Journalistenschulen schon früh gepflegt. Darunter: die Axel-Springer-Akademie in Berlin, die Deutsche Journalistenschule in München, die Georg-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten in Düsseldorf und die  Kölner Journalistenschule für Wirtschaft und Politik. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/projekte-veranstaltungen/journalistenschulen Website Stiftung Familienunternehmen: Journalistenschulen], (abgerufen am 06.03.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Wissenschaft ist die Stiftung bestens vertreten: Sie fördert unter anderem die Institute und Forschungsstellen für Familienunternehmen an den Universitäten Witten-Herdecke ([http://www.wifu.de/ Wittener Institut für Familienunternehmen]), Friedrichshafen ([https://www.zu.de/institute/fif/index.php Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen]) und Bayreuth ([http://forschungsstelle-fuer-familienunternehmen.de/de/forschung/archiv/108-aktuelle-entwicklungen-2 Forschungsstelle für Familienunternehmen]). Es werden Aufträge für Studienvergeben und somit die wissenschaftliche Diskussion über Familienunternehmen geprägt. Stiftungsgründer Hennerkes selbst ist Honorarprofessor in Witten-Herdecke, der Geschäftsführer der Stiftung lehrt in Friedrichshafen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/wirtschaft/privat-gesellschafts-und-steuerrecht/personen/ Gastprofessor Brun-Hagen Hennerkes] Uni Witten-Herdecke, abgerufen am 06.08.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Stiftung betreibt auch Wissenschaftslobbyismus, indem sie gezielt die Forschung zu Themen wie der Erbschaftssteuer-Reform oder der Frauenquote unterstützt bzw. eigene Studien anfertigen lässt&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/publikationen-und-studien Publikationen/Studien] Website Stiftung Familienunternehmen, abgerufen am 06.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Brüssel vertritt die Stiftung als Mitglied in der Expertengruppe Familienunternehmen die Interessen ihrer Förderer auf EU-Ebene. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/projekte-veranstaltungen/expertengruppe-familienunternehmen Website Stiftung Familienunternehmen: Expertengruppe Familienunternehmen], (abgerufen am 20.03.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie auch der Verband &amp;quot;[[Die Familienunternehmer - ASU]]&amp;quot; zeigt sich die Stiftung offen gegenüber den eurokritischen Positionen der AfD. Im Mai bot sie dem damaligen Parteichef Bernd Lucke die Bühne, indem sie ihn zur zentralen Veranstaltung der Stiftung, dem „Tag des deutschen Familienunternehmens“, als Podiumsgast einlud. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/projekte-veranstaltungen/tag-des-deutschen-familienunternehmens/fruehere-veranstaltungen Veranstaltungen]Website Stiftung Familienunternehmen, abgerufen am 24.03.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Fallbeispiel Erbschaftssteuer===&lt;br /&gt;
Die Familienunternehmerlobby wertete die Reform der Erbschaftssteuer 2008 als großen Lobbyerfolg. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/brun-hagen-hennerkes-ueber-familienunternehmen-und-erbschaftsteuer-a-835008.html Brun-Hagen Hennerkes-Über Familienunternehmen und Erbschaftssteuer] Der Spiegel abgerufen am 06.03.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit dem Verband [http://lobbypedia.de/wiki/Die_Familienunternehmer_-_ASU Die Familienunternehmer, ASU] setzt sich die Stiftung gegen eine stärkere Besteuerung von Reichtum ein. In einem gemeinsamen Appell von Stiftungsgründer Hennerkes und Großunternehmen wie Bitburger, die Quandt-Erben und der Autovermieter Erich Sixt heißt es, die Erbschaftssteuer sei ein „bürokratisches Monster“ und gefährde Arbeitsplätze in Deutschland. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erbschaftsteuer-das-mittelstandsfeindliche-monster-1.375841 Erbschaftsteuer- Das mittelstandsfeindliche Monster], Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 06.03.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; ,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/appell-des-mittelstandes-protestwelle-gegen-neue-erbschaftsteuer-rollt/3050698.html Appell des Mittelstandes- Protestwelle gegen neue Erbschaftssteuer rollt], Handelsblatt, abgerufen am 06.03.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Regierung reagierte im Sinne der Unternehmer. Im Ergebnis sah die Reform u.a. vor, betriebliches Erbe von der Erbschaftssteuer weitgehend auszunehmen. &lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht indes beurteilte die Bevorteilung der Familienunternehmen 2014 als teilweise grundgesetzwidrig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verfassungsgericht-kippt-erbschaftssteuer-a-1008948.html Verfassungsgericht kippt Erbschaftssteuer], Der Spiegel, abgerufen am 06.03.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis Mitte 2016 muss die Regierung eine neue Regelung vorlegen. Gegen die geplanten minimalen Korrekturen liefen die Stiftung Familienunternehmen und [[Die Familienunternehmer - ASU]] Sturm, worauf Bundesfinanzmininster Schäuble den Regierungsentwurf im September 2015 wieder entschärfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/Debatte-Erbschaftsteuer-fuer-Firmenerben/!5231172/ Christoph Butterwegge: Ein Lehrstück des Lobbyismus, taz online vom 24. September 2015], abgerufen am 25. 09. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brun-Hagen Hennerkes, Gründer der Stiftung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 95 Aufsichts- und Beiräten von Familienunternehmen (Auswahl)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Bijou Brigitte &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/brun-hagen-hennerkes-der-anwalt-fuer-den-mittelstand/6297206.html Der Anwalt für den Mittelstand], Handelsblatt vom 09.03.2012 (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Hugo Boss &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/brun-hagen-hennerkes-der-anwalt-fuer-den-mittelstand/6297206.html Der Anwalt für den Mittelstand], Handelsblatt vom 09.03.2012 (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Schreibwarenhersteller Edding &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/brun-hagen-hennerkes-der-anwalt-fuer-den-mittelstand/6297206.html Der Anwalt für den Mittelstand], Handelsblatt vom 09.03.2012 (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Sportfachhandel Bauerfeind&amp;lt;br /&amp;gt; (2008 abgelöst von Rainer Kirchdörfer, seinem Partner in der Sozietät und Vorstandsmitglied bei der Stiftung Familienunternehmen) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://blog.sportbandagen.biz/2009/08/24/prof-rainer-kirchdoerfer-neuer-aufsichtsratsvorsitzender-der-bauerfeind-ag Prof. Rainer Kirchdörfer neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Bauerfeind AG], Bauerfeind-Website (abgerufen am 26.03.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Grünenthal, Pharmaunternehmen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/ein-neuer-manager-leitet-bald-die-firma-gruenenthal-1.293239 Ein neuer Manager leitet bald die Firma Grünenthal] Aachener Zeitung vom 11.11.2008 (abgerufen am 26.03.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
** JOWAT AG, Anbieter von Industrieklebstoffen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** bis 11.02.2014 F.X. Nachtmann Crystal AG &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** bis 13.04.2000 B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Korntal-Münchingen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Eckes AG Finanzholding &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Uzin Utz AG, Aktiengesellschaft &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** VBH Holding AG &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ab 16.05.2000 First Five AG, Vermögensverwaltung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** ab 19.05.2000 Mahle GmbH &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** bis 16.07.2000 EWS Euro Waste Service AG &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bloomberg.com/research/stocks/people/person.asp?personId=8808430&amp;amp;ticker=UZU:GR&amp;amp;previousCapId=883079&amp;amp;previousTitle=UZIN%2520UTZ%2520AG Brun-Hagen Hennerkes], Bloomberg Buiseness (abgerufen am 10.09.2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971 Sozietät von Conrad Böttcher, heute Hennerkes, Kirchdörfer &amp;amp; Lorz (Probleme bei der Nachfolge, Beratung  in Stiftungs- und Finanzierungsfragen)&lt;br /&gt;
* 1969 - 1971 Mitglied der Direktionsabteilung der Mannesmann AG, Düsseldorf, Assistent des Generaldirektors&lt;br /&gt;
* 1968 - 1969 Managerlehrgang bei der Wirtschaftsvereinigung Eisen &amp;amp; Stahl in Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennerkes saß in zahlreichen Aufsichts- und Beiräten von Familienunternehmen, seine Kanzlei ist auf Familienunternehmen spezialisiert. Sie berät diese in Fragen der Nachfolgeregelung, aber auch bei Vermögens- und Stiftungsfragen.&lt;br /&gt;
Rainer Kirchdörfer, der als Hennerkes Partner in der gemeinsamen Kanzlei tätig ist, sitzt bei der Stiftung ebenfalls im Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Unter den 35 Mitgliedern des Kuratoriums sind nur 3 Unternehmen als Mittelstand &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ifm-bonn.org/mittelstandsdefinition/definition-kmu-der-eu-kommission/ KMU-Definition der Europäischen Kommission] abgerufen am 06.03.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu bezeichnen. &lt;br /&gt;
Vielmehr tummeln sich hier Vertreter von Großkonzernen wie [[Henkel]], Trumpf oder Theo Müller und Superreiche wie Johannes Kärcher (Alfred Kärcher GmbH), Edwin Kohl (Kohlpharma) oder Nicola Leibinger-Kammüller (Trumpf). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/die-stiftung-familienunternehmen/kuratorium Webseite Stiftung Familienunternehmen - Kuratorium], abgerufen am 06.03.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Kuratoren gehört auch Bundesminister a.D. [[Hans-Werner Friedrich]] (Stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftlicher Beirat===&lt;br /&gt;
Mitglieder sind:&lt;br /&gt;
*Rainer Kirchdörfer, Partner der Kanzlei Hennerkes, Kirchdörfer &amp;amp; Lorz, Honorarprofessor an der Universität Witten/Herdecke&lt;br /&gt;
*[[Udo di Fabio]], Direktor für Öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Bundesverfassungsrichter a.D.&lt;br /&gt;
*[[Clemens Fuest]] &lt;br /&gt;
**Präsident des [[Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung]] (ZEW)&lt;br /&gt;
**Mitglied des &amp;quot;Kronberger Kreises&amp;quot; und der Lenkungsgruppe Kommission &amp;quot;Steuergesetzbuch&amp;quot; der [[Stiftung Marktwirtschaft]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von [[Ernst &amp;amp; Young]] und des [[Wirtschaftsrat der CDU]]&lt;br /&gt;
*[[Hans-Werner Sinn]], Präsident des [[ifo Institut für Wirtschaftsforschung]]&lt;br /&gt;
*Kay Windthorst, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Rechtsdogmatik und Rechtsdidaktik der Universität Bayreuth sowie Mitglied im Beirat und im Aufsichtsrat eines Familienunternehmens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zu den bekannteren Familienunternehmen gehören die Großkonzerne Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland), Aldi, Bosch, Bertelsmann oder Dr. Oetker. Außderdem die [[BMW]]-Erbenfamilie Quandt/Klatten, die Familie des Aldi-Gründers Albrecht oder die Familie Dr. [[Oetker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Auch auf Nachfragen hin gibt die Stiftung über Ihre Einnahmen keine Auskunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftung genießt das Steuerprivileg der Gemeinnützigkeit. Die finanzpolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Paus, kritisierte dies in den Stuttgarter Nachrichten: &amp;quot;Da im Kuratorium vor allem Unternehmer seien, 'gibt es gute Gründe zu vermuten, dass individuelle materielle Vorteile den Zweck der Stiftung bestimmen'&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.lobbyarbeit-abgeordnete-steuerprivileg-von-lobbygruppen-streichen.5ece2f48-e34e-41d4-88d9-e4d480c0c82a.html Abgeordnete: Steuerprivileg von Lobbygruppen streichen],Stuttgarter Nachrichten, 31. August 2015, zuletzt aufgerufen am 2.9.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stiftung Familienunternehmen besteht seit 2002 und hat ihren Hauptsitz in München. Gründer ist der sogenannte Reichenanwalt Brun-Hagen Hennerkes. Insgesamt sind neun Mitarbeiter beschäftigt, davon drei in Berlin. Dort unterhält die Stiftung seit 2012 auch ihre Repräsentanz, das „Haus der Familienunternehmen“ am Pariser Platz. Leiter der Berliner Repräsentanz „Haus des Familienunternehmens“ ist seit April 2015 Matthias Lefarth. Der Steuerexperte und Eurokritiker wechselte im Juli 2014 zunächst als Leiter Steuer- und Finanzpolitik zur Stiftung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.familienunternehmen.de/de/haus-des-familienunternehmens Haus des Familienunternehmens] Website Stiftung Familienunternehmen, aufgerufen am 24.03.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;. Lefarth war zeitweilig AfD-Landeschef in Berlin und unterstützt die Berliner AfD im Bereich der Steuer- und Finanzpolitik &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundespresseportal.de/berlin/6-berlin/afd-landesverband-berlin-entbindet-leiter-der-gesch%C3%A4ftsstelle-von-seinen-funktionen.html Rücktritt Lefarth] Website Bundespresseportal, aufgerufen am 24.03.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;. Regelmäßig geben hochrangige Politiker Gastspiele: So erschienen im Wahljahr 2013 sowohl [[Angela Merkel]] als auch der damalige Kanzlerkandidat [[Peer Steinbrück]] zum „Tag des deutschen Familienunternehmens“. Und 2014 waren sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht zu schade, mit den Unternehmern Gesetzesvorhaben zu diskutieren. &lt;br /&gt;
Auf der Agenda der Stiftung stehen neben dem Austausch für Unternehmer auch die Unterstützung eigener Forschungsaktivitäten und -institutionen. Auf diese Weise sollen politische Anerkennung und eine bessere öffentliche Wahrnehmung erreicht werden- zugleich veröffentlicht die Stiftung jedoch weder einen Jahresbericht, noch macht sie Angaben über ihr Budget. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Centre_for_Economic_Policy_Research&amp;diff=35850</id>
		<title>Centre for Economic Policy Research</title>
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		<updated>2016-03-16T08:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for Economic Policy Research (CEPR)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:CeprheadBlued.png|center|206x78px]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = 77 Bastwick Street, London EC1V3PZ&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1983&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich= Koordinierung der Forschungstätigkeit renommierter Ökonomen&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.cepr.org www.cepr.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for Economic Policy Research (CEPR)''' ist die Plattform für ein Netzwerk renommierter WirtschaftsforscherInnen, das sich auf Wirtschaftsforschung und Politikberatung fokussiert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der Kuratoren/Direktoren des CEPR sind bzw. waren Mitglieder von Gremien multinationaler Unternehmen sowie BeraterInnen von Regierungen und Regulierungsinstitutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des CEPR erhalten einen nach Beitragshöhe gestaffelten Zugang zu Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die &amp;quot;Platinum&amp;quot;- und die &amp;quot;Premium&amp;quot;-Mitglieder dürfen sogar eine bestimmte Zahl von Kolumnen beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen. Durch diese Möglichkeit besteht die Gefahr, dass die Interessen der Unterstützer der  wissenschaftlichen Unabhängigkeit der Publikationen in die Quere kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerke===&lt;br /&gt;
Das CEPR koordiniert und partizipiert in folgenden Netzwerken: &lt;br /&gt;
*European Council of Economic Experts&lt;br /&gt;
*European Central Banking Network (ECBN)&lt;br /&gt;
*Trade Policy Research Network (TPRN)&lt;br /&gt;
*Household Finance &lt;br /&gt;
*Marie Curie Initial Training Networks&lt;br /&gt;
*The Euro Area Busniess Cycle Network (EABCN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://cepr.org/content/networks Netzwerke] CEPR-Webseite, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===03/2013: CEPR und TTIP ===&lt;br /&gt;
Das CEPR hat die Auftaktstudie »Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment - An Economic Assessment«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voxeu.org/content/reducing-transatlantic-barriers-trade-and-investment-economic-assessment Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment: An Economic Assessment] CEPR-Webseite, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Beginn der Verhandlungen über das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP]] im Auftrag der [[EU-Kommission]] erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Studie stammen die 545 €, die angeblich jeder Familie in der EU pro Jahr aus dem TTIP-Freihandel entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie] Telepolis vom 19.01.2014, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Rechtsform ===&lt;br /&gt;
Die CEPR hat 2 Rechtsformen: Sie ist sowohl eine eingetragene gemeinnützige Organisation (&amp;quot;registered charity&amp;quot;) und eine nicht börsennotierte Kapitalgesellschaft (&amp;quot;Limited Company&amp;quot;) . Deshalb sind die Kuratoren (&amp;quot;Trustees&amp;quot;) der gemeinnützigen Organisation gleichzeitig Direktoren (&amp;quot;Directors&amp;quot;) der nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft.&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Richard Portes]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gründer und Präsident)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der [[London Business School]] und &amp;quot;Directeur d'Etudes&amp;quot; an der &amp;quot;Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales&amp;quot;; davor unterrichtete er an mehreren Eliteuniversitäten &lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Group of Economic Policy Analysis]] (GEPA), die die Europäische Kommission berät&lt;br /&gt;
*Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[Euro 50 Group]] und der [[Bellagio Group on the International Economy]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richard Baldwin&amp;lt;br /&amp;gt;(Direktor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor am Graduate Instiitute (Genf) und an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten und Berater mehrerer Regierungen und Institutionen (EU-Kommission, OECD, Weltbank, EFTA und UNCTAD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kevin Hjortshoj O'Rourke&amp;lt;br /&amp;gt;(Forschungsdirektor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Professor für Wirtschaftsgeschichte am All Souls College, Oxford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der KuratorInnen bzw. DirektorInnen kann [http://cepr.org/content/trustees-centre hier] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ForscherInnen===&lt;br /&gt;
Die [http://www.cepr.org/static/researchers/researchers.php hier] abrufbaren Forscher werden als Research Fellows, Affiliates oder Associates für einen Programmbereich ernannt, der jeweils von einem Programmdirektor geleitet werden. Es gibt die folgenden Programmbereiche:&lt;br /&gt;
*Development Economics&lt;br /&gt;
*Economic History&lt;br /&gt;
*Financial Economics&lt;br /&gt;
*Industrial Organization&lt;br /&gt;
*International Macroeconomics&lt;br /&gt;
*International Trade an Regional Economics&lt;br /&gt;
*Labour Economics&lt;br /&gt;
*Public Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Fellows sind etablierte Forscher. Research Affiliates sind viel versprechende junge Forscher, die innerhalb der letzten sieben Jahre promoviert haben. Gelegentlich beschäftigt sich ein Forscher nur mit einem Projekt, für das er als Research Associate ernannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benennung und Abberufung der Forscher ist der Ernennungsausschuss (&amp;quot;Appointment Committee&amp;quot;) zuständig. Ausschuss-Mitglieder sind der Direktor, der Präsident, der Forschungsdirektor und der Direktor des entsprechenden Programmbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Das CEPR finanziert sich durch die Unterstützung verschiedener Zentralbanken, Unternehmen, Stiftungen und Institutionen. Die wichtigsten Geldgeber sind die europäischen Zentralbanken: Neben der [[Deutschen Bundesbank]] und der [[EZB]] sind die Zentralbanken von 19 weiteren europäischen Ländern beteiligt. Die größte Zuwendung aus dem privaten Sektor erhält das CEPR von Citigroup und JP Morgan, die beide jährlich zwischen 10.000 € und 20.000 € beisteuern. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://decorrespondent.nl/3874/How-we-looked-into-think-tanks-and-TTIP-and-feel-free-to-use-our-data/853522027644-4f371269 How we looked into think tanks and TTIP] The Correspondent vom 15.01.2016, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vollständige Liste der Unterstützer kann [http://cepr.org/content/supporters-cepr hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das CEPR ist 1983 als &amp;quot;Denknetzwerk&amp;quot; von Top-Ökonomen gegründet worden. Es soll als virtuelles &amp;quot;Exzellenzzentrum&amp;quot; die Qualität der Wirtschaftspolitik und die politikrelevante Wirtschaftsforschung verbessern und den Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Sektor nahe bringen. Über die Verknüpfung der Expertisen ihrer über 800 &amp;quot;Research Fellows&amp;quot; und &amp;quot;Affiliates&amp;quot; initiiert, finanziert und koordiniert das CEPR Forschungsaktivitäten und kommuniziert die Ergebnisse an die weltweiten EntscheidungsträgerInnen. Die über das Zentrum kooperierenden ForscherInnen bleiben weiterhin in ihren Institutionen tätig. Nach eigenem Selbstverständnis begünstigt die Netzwerk-Struktur des CEPR die pluralistische und überparteiliche Ausrichtung des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Publikationen gehören:&lt;br /&gt;
*Bücher, Diskussionspapiere, Berichte&lt;br /&gt;
*VoxEU.org&lt;br /&gt;
*Politische Einblicke (&amp;quot;Political Insights&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Das CEPR Bulletin&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/publications Publikationen] CEPR-Webseite, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TTIP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-03-15T15:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Datei:Atlantic-Council.gif|center|133x100px]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council zeichnet sich durch die Zusammenarbeit von Wirtschaftsführern global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - ehemaligen Regierungschefs und Spitzenbeamten (auch aus dem militärischen Bereich) aus. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, ein einzigartig einflussreiches Netzwerk zu sein, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Tätigkeitsbereiche ===&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Themenfelder&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/programs Programs], Webseite abgerufen am 29.02.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Sicherheit: Brent Scowcroft Center on International Security &lt;br /&gt;
*Regionaler Fokus: Africa Center, Dinu Patriciu Eurasia Center, South East Asia Center, Adrienne Arsht Latin America Center, Rafik Hariri Center for the Middle East, Future Europe Initiative&lt;br /&gt;
*Energie: Global Energy Center&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Zukunft: Millennium Leadership Program, Global Business and Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leiter der wichtigsten Gremien ===&lt;br /&gt;
'''Executive Office''' &lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Board of Directors''' &lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===International Advisory Board (IAB)===&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören unter anderem die Unternehmensleiter der [[Airbus Group]], SAS, Lockheed Martin, Coca-Cola, Unilever, Thomson Reuters und Goldman Sachs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Business and Economic Advisory Group (BEAG)===&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategic Advisory Group (SAG)===&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council finanziert sich durch Einzelpersonen, Mitgliedsfirmen, Sponsoren und Partner.&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;. Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit eine von drei Mitgliedschaften auszuwählen. &lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council], Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich sind die Zuwendungen folgender Unterstützer:&lt;br /&gt;
*Global Leadership Circle (mehr als 100.000$)&lt;br /&gt;
**[[Airbus Group]], Chevron, Lockheed Martin, Thomson Reuters, Verbundnetz Gas AG, u.a. &lt;br /&gt;
*Chairman's Circle (mehr als 50.000$)&lt;br /&gt;
**[[Bank of America]], Blackrock, [[Krauss-Maffei Wegmann]], Raytheon, Thales, Coca-Cola, u.a.&lt;br /&gt;
*President's Circle (mehr als 25.000$)&lt;br /&gt;
**Boeing, ExxonMobil, [[Edelman]], Northrop Grumman Aerospace, SAS, Shell, u.a. &lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2015 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/news/press-releases/atlantic-council-announces-2015-leadership-awardees Bericht vom 30. April 2015 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*Ahsraf Ghani, Präsident von Afghanistan&lt;br /&gt;
*Marillyn A. Hewson, Chairman, President, und CEO von Lockheed Martin&lt;br /&gt;
*Philip M. Breedlove, General der US-amerikanischen Luftwaffe&lt;br /&gt;
*Toby Keith, amerikanischer Country-Sänger und Produzent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. Akteure aus Wirtschaft, Politik und Militär beschäftigen sich im Rahmen des Think-Tanks mit Themen der Atlantischen Gemeinschaft. Nach eigener Darstellung fördere der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationalen Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Allen Programmen liege die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<title>Centre for European Policy Studies</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name              = Centre for European Policy Studies (CEPS)&lt;br /&gt;
| Logo              = [[Datei:Ceps.png|none|211x72px]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Europäischer Think-Tank&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1983&lt;br /&gt;
| Hauptsitz         = 1 Place du Congres, Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage          = [http://www.ceps.eu www.ceps.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for European Policy Studies''' (CEPS) ist eine mit Vertretern der Wirtschaft vernetzte Denkfabrik, die regelmäßig Studien für EU-Institutionen und nationale Regierungen erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Verwaltungsrat (&amp;quot;Board of Directors&amp;quot;) gehören ganz überwiegend Personen an, die in Leitungsgremien von Unternehmen/Verbänden mitwirken oder als Unternehmensberater tätig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
Das CEPS ist an 22 verschiedenen Projekten des European Comission's Framework Programme beteiligt und verfügt somit über exzellente Verbindungen zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Parlament. Eine Vielzahl der Studien wird von Institutionen der Europäischen Union in Auftrag gegeben, sie stellen eine wichtige Informationsquelle für Abgeordnete, Regierungen und die Kommissare dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindungen/Netzwerke ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Forschungsinstitute werden von CEPS gemanagt:&lt;br /&gt;
*[[European Capital Markets Institute]] (ECMI)&lt;br /&gt;
*[[European Credit Research Institute]] (ECRI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Netzwerke werden von CEPS organisiert:&lt;br /&gt;
*[[European Climate Platform]] (ECP)&lt;br /&gt;
*[[European Network for Better Regulation]] (ENBR)&lt;br /&gt;
*[[European Network of Economic Policy Research Institutes]] (ENEPRI)&lt;br /&gt;
*[[European Policy Institutes Network]] (EPIN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== Studien zum Freihandelsabkommen [[TTIP]] ===&lt;br /&gt;
Das CEPS hat gemeinsam mit dem [[Center  for Transatlantic Relations]] (CTR) in Washington, D.C., eine Reihe von Studien zu verschiedenen Aspekten des Freihandelsabkommens [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) erstellt. Damit sollen den TTIP-Verhandlungsführer sowie dem EU-Parlament, dem US-Kongress und einer breiteren Öffentlichkeit  seriöse Informationen zu diesem Thema angeboten werden. Die niederländische Journalismus-Plattform The Correspondent kritisiert die Objektivität und Unabhängigkeit dieser Studien. Die Argumentation sei einseitig und weise jegliche Kritik am Freihandelsabkommen zurück. &lt;br /&gt;
Weiterhin kritisieren die Niederländer, dass 53 der insgesamt 128 Mitglieder des CEPS selbst aktive Lobby-Arbeit für TTIP betreiben. Doch auch das CEPS selbst fördere den direkten Kontakt zwischen den Unternehmen und dem Handelskommissar. So veranstalteten sie beispielsweise ein Frühstücks-Event für die wichtigsten Beitragszahler und Ex-Handelskommissar Karel de Gucht. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://decorrespondent.nl/3884/Big-business-orders-its-pro-TTIP-arguments-from-these-think-tanks/653615122028-ce8f9e10 Pro-TTIP Think-Tanks],The Correspondent vom 15.01.16 abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
*[[Daniel Gros]], Direktor&lt;br /&gt;
**[[European Systemic Risk Board]] (ESRB), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats&lt;br /&gt;
**[[San Paolo IMI Assett Mangagment]], Präsident&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000253746/CV+Daniel+Gros.pdf Deutsche Bank Resarch], Webseite abgerufen am 11.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://institute.eib.org/programmes/knowledge/eib-prize/jury-members/daniel-gros/ Profil European Investment Bank Institute], Webseite abgerufen am 11.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karel Lannoo, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
*Kerstin Born-Sirkel, Direktorin unternehmensbezogener und externer Beziehungen &lt;br /&gt;
**zuvor bei DaimlerChrylser Financial Services und Vorstandsmitglied bei CSR Europe&lt;br /&gt;
*Sally Scott, Leiterin Finanzen und Administration &lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/staff/executive-committee Executive Committee],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschungsbereiche===&lt;br /&gt;
Die Forschungsprogramme betreffen:&lt;br /&gt;
*Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik&lt;br /&gt;
*Energie- und Klimawandel&lt;br /&gt;
*EU-Außenpolitik&lt;br /&gt;
*Finanzinstitutionen und Märkte&lt;br /&gt;
*Justiz und Inneres&lt;br /&gt;
*Politik und Institutionen&lt;br /&gt;
*Regulierungsangelegenheiten&lt;br /&gt;
*Agrarpolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Budgets in Höhe von 7,7 Mio. Euro (45 %) stammt aus Forschungsaufträgen von EU-Institutionen, EU- Agenturen und nationalen Regierungen. Weitere Aufträge werden von privaten Organisationen und Stiftungen vergeben. 19 % entfällt auf Mitgliedsbeiträge und 7 % auf Teilnehmerbeiträge für Konferenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS], Webseite abgerufen am 04.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Website des CEPS kann keine genaue Staffelung der Mitgliedsbeiträge entnommen werden, jedoch sind unter anderem  [[Bayer]], [[Commerzbank]], [[Deutsche Bank]], [[Telekom]], [[EFTA]], [[EIB]], [[ExxonMobil]], [[Google]], [[Nestlé]], [[Shell]], [[Vattenfall]] und [[Volkswagen]] mit zwischen 6000 € und 30.000 € beteiligt. Hinzu kommt die Beteiligung verschiedener Institutionen und NGOs, deren Mitgliedsbeitrag bei 250 € beginnt. Dazu zählen verschiedene Botschaften, Stiftungen und Lobbyverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige Liste der beteiligten Unternehmen kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS_Corporate_Members.pdf hier] aufgerufen werden, eine Liste der Institutionen und NGOs kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS%20INSTITUTIONAL%20MEMBERS%202016.pdf hier] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Das CEPS wurde 1983 als Denkfabrik und  Diskussionsforum für Themen mit EU-Bezug gegründet, in dem Vertreter der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler aus ganz Europa zusammenarbeiten. Besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung von europäischen Herausforderungen und Problemen, wie beispielsweise den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise, Migration und Datenschutz . Es verfügt über eigene Forschungskapazitäten mit über 70 Wissenschaftlern und ein weltweites Netzwerk von Partnerinstituten. Die Publikationen des CEPS sind [http://www.ceps.eu/publications/all hier] abrufbar. Der größte Teil der Forschungsaufträge entfällt auf EU-Institutionen und nationale Regierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Centre for European Policy Studies</title>
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		<updated>2016-03-15T14:30:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name              = Centre for European Policy Studies (CEPS)&lt;br /&gt;
| Logo              = [[Datei:Ceps.png|none|211x72px]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Europäischer Think-Tank&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1983&lt;br /&gt;
| Hauptsitz         = 1 Place du Congres, Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage          = [http://www.ceps.eu www.ceps.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for European Policy Studies''' (CEPS) ist eine mit Vertretern der Wirtschaft vernetzte Denkfabrik, die regelmäßig Studien für EU-Institutionen und nationale Regierungen erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Verwaltungsrat (&amp;quot;Board of Directors&amp;quot;) gehören ganz überwiegend Personen an, die in Leitungsgremien von Unternehmen/Verbänden mitwirken oder als Unternehmensberater tätig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
Das CEPS ist an 22 verschiedenen Projekten des European Comission's Framework Programme beteiligt und verfügt somit über exzellente Verbindungen zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Parlament. Eine Vielzahl der Studien wird von Institutionen der Europäischen Union in Auftrag gegeben, sie stellen eine wichtige Informationsquelle für Abgeordnete, Regierungen und die Kommissare dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindungen/Netzwerke ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Forschungsinstitute werden von CEPS gemanagt:&lt;br /&gt;
*[[European Capital Markets Institute]] (ECMI)&lt;br /&gt;
*[[European Credit Research Institute]] (ECRI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Netzwerke werden von CEPS organisiert:&lt;br /&gt;
*[[European Climate Platform]] (ECP)&lt;br /&gt;
*[[European Network for Better Regulation]] (ENBR)&lt;br /&gt;
*[[European Network of Economic Policy Research Institutes]] (ENEPRI)&lt;br /&gt;
*[[European Policy Institutes Network]] (EPIN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== Studien zum Freihandelsabkommen [[TTIP]] ===&lt;br /&gt;
Das CEPS hat gemeinsam mit dem [[Center  for Transatlantic Relations]] (CTR) in Washington, D.C., eine Reihe von Studien zu verschiedenen Aspekten des Freihandelsabkommens [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) erstellt. Damit sollen den TTIP-Verhandlungsführer sowie dem EU-Parlament, dem US-Kongress und einer breiteren Öffentlichkeit  seriöse Informationen zu diesem Thema angeboten werden. Die niederländische Journalismus-Plattform The Correspondent kritisiert die Objektivität und Unabhängigkeit dieser Studien. Die Argumentation sei einseitig und weise jegliche Kritik am Freihandelsabkommen zurück. &lt;br /&gt;
Weiterhin kritisieren die Niederländer, dass 53 der insgesamt 128 Mitglieder des CEPS selbst aktive Lobby-Arbeit für TTIP betreiben. Doch auch das CEPS selbst fördere den direkten Kontakt zwischen den Unternehmen und dem Handelskommissar. So veranstalteten sie beispielsweise ein Frühstücks-Event für die wichtigsten Beitragszahler und Ex-Handelskommissar Karel de Gucht. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://decorrespondent.nl/3884/Big-business-orders-its-pro-TTIP-arguments-from-these-think-tanks/653615122028-ce8f9e10 Pro-TTIP Think-Tanks],The Correspondent vom 15.01.16 abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
*[[Daniel Gros]], Direktor&lt;br /&gt;
**[[European Systemic Risk Board]] (ESRB), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats&lt;br /&gt;
**[[San Paolo IMI Assett Mangagment]], Präsident&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000253746/CV+Daniel+Gros.pdf Deutsche Bank Resarch], Webseite abgerufen am 11.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://institute.eib.org/programmes/knowledge/eib-prize/jury-members/daniel-gros/ Profil European Investment Bank Institute], Webseite abgerufen am 11.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karel Lannoo, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
*Kerstin Born-Sirkel, Direktorin unternehmensbezogener und externer Beziehungen &lt;br /&gt;
**zuvor bei DaimlerChrylser Financial Services und Vorstandsmitglied bei CSR Europe&lt;br /&gt;
*Sally Scott, Leiterin Finanzen und Administration &lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/staff/executive-committee Executive Committee],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschungsbereiche===&lt;br /&gt;
Die Forschungsprogramme betreffen:&lt;br /&gt;
*Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik&lt;br /&gt;
*Energie- und Klimawandel&lt;br /&gt;
*EU-Außenpolitik&lt;br /&gt;
*Finanzinstitutionen und Märkte&lt;br /&gt;
*Justiz und Inneres&lt;br /&gt;
*Politik und Institutionen&lt;br /&gt;
*Regulierungsangelegenheiten&lt;br /&gt;
*Agrarpolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Budgets in Höhe von 7,7 Mio. Euro (45 %) stammt aus Forschungsaufträgen von EU-Institutionen, EU- Agenturen und nationalen Regierungen. Weitere Aufträge werden von privaten Organisationen und Stiftungen vergeben. 19 % entfällt auf Mitgliedsbeiträge und 7 % auf Teilnehmerbeiträge für Konferenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS], Webseite abgerufen am 04.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Website des CEPR kann keine genaue Staffelung der Mitgliedsbeiträge entnommen werden, jedoch sind unter anderem  [[Bayer]], [[Commerzbank]], [[Deutsche Bank]], [[Telekom]], [[EFTA]], [[EIB]], [[ExxonMobil]], [[Google]], [[Nestlé]], [[Shell]], [[Vattenfall]] und [[Volkswagen]] mit zwischen 6000 € und 30.000 € beteiligt. Hinzu kommt die Beteiligung verschiedener Institutionen und NGOs, deren Mitgliedsbeitrag bei 250 € beginnt. Dazu zählen verschiedene Botschaften, Stiftungen und Lobbyverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige Liste der beteiligten Unternehmen kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS_Corporate_Members.pdf hier] aufgerufen werden, eine Liste der Institutionen und NGOs kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS%20INSTITUTIONAL%20MEMBERS%202016.pdf hier] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Das CEPS wurde 1983 als Denkfabrik und  Diskussionsforum für Themen mit EU-Bezug gegründet, in dem Vertreter der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler aus ganz Europa zusammenarbeiten. Besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung von europäischen Herausforderungen und Problemen, wie beispielsweise den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise, Migration und Datenschutz . Es verfügt über eigene Forschungskapazitäten mit über 70 Wissenschaftlern und ein weltweites Netzwerk von Partnerinstituten. Die Publikationen des CEPS sind [http://www.ceps.eu/publications/all hier] abrufbar. Der größte Teil der Forschungsaufträge entfällt auf EU-Institutionen und nationale Regierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2016-03-15T14:18:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thomas Fischer]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB), mit der Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik, zwischen 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (MdEP, TISA-Berichterstatterin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
*[[Aart De Geus]], Vorstandsvorsitzender, Stellv. Generalsekretär [[OECD]] (2007-2011), Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande (2002-2007)&lt;br /&gt;
*Liz Mohn, Stellv. Vorsitzende, Witwe Mohns &lt;br /&gt;
*[[Jörg Dräger]], parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg (2001-2008)&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn, Tochter Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<updated>2016-02-29T14:29:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for European Policy Studies (CEPS)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Europäischer Think tank&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1983&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = 1 Place du Congres, Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.ceps.eu www.ceps.eu]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for European Policy Studies''' (CEPS) ist eine mit Vertretern der Wirtschaft vernetzte Denkfabrik, die regelmäßig Studien für EU-Institutionen und nationale Regierungen erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Verwaltungsrat (&amp;quot;Board of Directors&amp;quot;) gehören ganz überwiegend Personen an, die in Leitungsgremien von Unternehmen/Verbänden mitwirken oder als Unternehmensberater tätig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Das CEPS wurde 1983 als Denkfabrik und  Diskussionsforum für Themen mit EU-Bezug gegründet, in dem Vertreter der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler aus ganz Europa zusammenarbeiten. Besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung von europäischen Herausforderungen und Problemen. Es verfügt über eigene Forschungskapazitäten mit über 70 Wissenschaftlern und ein weltweites Netzwerk von Partnerinstituten. Die Publikationen des CEPS sind [http://www.ceps.eu/publications/all hier] abrufbar. Der größte Teil der Forschungsaufträge entfällt auf EU-Institutionen und nationale Regierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
Das CEPS ist an 22 verschiedenen Projekten des European Comission's Framework Programme beteiligt und verfügt somit über exzellente Verbindungen zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Parlament. Eine Vielzahl der Studien wird von Institutionen der Europäischen Union in Auftrag gegeben, sie stellen eine wichtige Informationsquelle für Abgeordnete, Regierungen und die Kommissare dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindungen/Netzwerke ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Forschungsinstitute werden von CEPS gemanagt:&lt;br /&gt;
*[[European Capital Markets Institute]] (ECMI)&lt;br /&gt;
*[[European Credit Research Institute]] (ECRI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Netzwerke werden von CEPS organisiert:&lt;br /&gt;
*[[European Climate Platform]] (ECP)&lt;br /&gt;
*[[European Network for Better Regulation]] (ENBR)&lt;br /&gt;
*[[European Network of Economic Policy Research Institutes]] (ENEPRI)&lt;br /&gt;
*[[European Policy Institutes Network]] (EPIN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
*[[Daniel Gros]], Direktor&lt;br /&gt;
**[[European Systemic Risk Board]] (ESRB), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats&lt;br /&gt;
**[[San Paolo IMI Assett Mangagment]], Präsident&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000253746/CV+Daniel+Gros.pdf Deutsche Bank Resarch], Webseite abgerufen am 11.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://institute.eib.org/programmes/knowledge/eib-prize/jury-members/daniel-gros/ Profil European Investment Bank Institute], Webseite abgerufen am 11.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karel Lannoo, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
*Kerstin Born-Sirkel, Direktorin unternehmensbezogener und externer Beziehungen &lt;br /&gt;
**zuvor bei DaimlerChrylser Financial Services und Vorstandsmitglied bei CSR Europe&lt;br /&gt;
*Sally Scott, Leiterin Finanzen und Administration &lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/staff/executive-committee Executive Committee],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschungsbereiche===&lt;br /&gt;
Die Forschungsprogramme betreffen:&lt;br /&gt;
*Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik&lt;br /&gt;
*Energie- und Klimawandel&lt;br /&gt;
*EU-Außenpolitik&lt;br /&gt;
*Finanzinstitutionen und Märkte&lt;br /&gt;
*Justiz und Inneres&lt;br /&gt;
*Politik und Institutionen&lt;br /&gt;
*Regulierungsangelegenheiten&lt;br /&gt;
*Agrarpolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Budgets in Höhe von 7,7 Mio. Euro (45 %) stammt aus Forschungsaufträgen von EU-Institutionen, EU- Agenturen und nationalen Regierungen. Weitere Aufträge werden von privaten Organisationen und Stiftungen vergeben. 19 % entfällt auf Mitgliedsbeiträge und 7 % auf Teilnehmerbeiträge für Konferenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS], Webseite abgerufen am 04.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Website des CEPR kann keine genaue Staffelung der Mitgliedsbeiträge entnommen werden, jedoch sind unter anderem  [[Bayer]], [[Commerzbank]], [[Deutsche Bank]], [[Telekom]], [[EFTA]], [[EIB]], [[ExxonMobil]], [[Google]], [[Nestlé]], [[Shell]], [[Vattenfall]] und [[Volkswagen]] mit zwischen 6000 € und 30.000 € beteiligt. Hinzu kommt die Beteiligung verschiedener Institutionen und NGOs, deren Mitgliedsbeitrag bei 250 € beginnt. Dazu zählen verschiedene Botschaften, Stiftungen und Lobbyverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige Liste der beteiligten Unternehmen kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS_Corporate_Members.pdf hier] aufgerufen werden, eine Liste der Institutionen und NGOs kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS%20INSTITUTIONAL%20MEMBERS%202016.pdf hier] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== Studien zum Freihandelsabkommen [[TTIP]] ===&lt;br /&gt;
Das CEPS hat gemeinsam mit dem [[Center  for Transatlantic Relations]] (CTR) in Washington, D.C., eine Reihe von Studien zu verschiedenen Aspekten des Freihandelsabkommens [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) erstellt. Damit sollen den TTIP-Verhandlungsführer sowie dem EU-Parlament, dem US-Kongress und einer breiteren Öffentlichkeit  seriöse Informationen zu diesem Thema angeboten werden. Die niederländische Journalismus-Plattform The Correspondent kritisiert die Objektivität und Unabhängigkeit dieser Studien. Die Argumentation sei einseitig und weise jegliche Kritik am Freihandelsabkommen zurück. &lt;br /&gt;
Weiterhin kritisieren die Niederländer, dass 53 der insgesamt 128 Mitglieder des CEPS selbst aktive Lobby-Arbeit für TTIP betreiben. Doch auch das CEPS selbst fördere den direkten Kontakt zwischen den Unternehmen und dem Handelskommissar. So veranstalteten sie beispielsweise ein Frühstücks-Event für die wichtigsten Beitragszahler und Ex-Handelskommissar Karel de Gucht. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://decorrespondent.nl/3884/Big-business-orders-its-pro-TTIP-arguments-from-these-think-tanks/653615122028-ce8f9e10 Pro-TTIP Think-Tanks],The Correspondent vom 15.01.16 abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35783</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-29T10:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördere der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationalen Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.Allen Programmen liege die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, ein einzigartig einflussreiches Netzwerk zu sein, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Tätigkeitsbereiche ===&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Themenfelder&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/programs Programs], Webseite abgerufen am 29.02.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Sicherheit: Brent Scowcroft Center on International Security &lt;br /&gt;
*Regionaler Fokus: Africa Center, Dinu Patriciu Eurasia Center, South East Asia Center, Adrienne Arsht Latin America Center, Rafik Hariri Center for the Middle East, Future Europe Initiative&lt;br /&gt;
*Energie: Global Energy Center&lt;br /&gt;
*Wirtschaft und Zukunft: Millennium Leadership Program, Global Business and Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leiter der wichtigsten Gremien ===&lt;br /&gt;
'''Executive Office''' &lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Board of Directors''' &lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===International Advisory Board (IAB)===&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören unter anderem die Unternehmensleiter der [[Airbus Group]], SAS, Lockheed Martin, Coca-Cola, Unilever, Thomson Reuters und Goldman Sachs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Business and Economic Advisory Group (BEAG)===&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strategic Advisory Group (SAG)===&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council finanziert sich durch Einzelpersonen, Mitgliedsfirmen, Sponsoren und Partner.&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;. Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit eine von drei Mitgliedschaften auszuwählen. &lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council], Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich sind die Zuwendungen folgender Unterstützer:&lt;br /&gt;
*Global Leadership Circle (mehr als 100.000$)&lt;br /&gt;
**[[Airbus Group]], Chevron, Lockheed Martin, Thomson Reuters, Verbundnetz Gas AG, u.a. &lt;br /&gt;
*Chairman's Circle (mehr als 50.000$)&lt;br /&gt;
**[[Bank of America]], Blackrock, [[Krauss-Maffei Wegmann]], Raytheon, Thales, Coca-Cola, u.a.&lt;br /&gt;
*President's Circle (mehr als 25.000$)&lt;br /&gt;
**Boeing, ExxonMobil, [[Edelman]], Northrop Grumman Aerospace, SAS, Shell, u.a. &lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2015 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/news/press-releases/atlantic-council-announces-2015-leadership-awardees Bericht vom 30. April 2015 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*Ahsraf Ghani, Präsident von Afghanistan&lt;br /&gt;
*Marillyn A. Hewson, Chairman, President, und CEO von Lockheed Martin&lt;br /&gt;
*Philip M. Breedlove, General der US-amerikanischen Luftwaffe&lt;br /&gt;
*Toby Keith, amerikanischer Country-Sänger und Produzent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Centre_for_Economic_Policy_Research&amp;diff=35782</id>
		<title>Centre for Economic Policy Research</title>
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		<updated>2016-02-29T09:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for Economic Policy Research (CEPR)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = 77 Bastwick Street, London EC1V3PZ&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1983&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich= Koordinierung der Forschungstätigkeit renommierter Ökonomen&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Etat             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.cepr.org www.cepr.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for Economic Policy Research (CEPR)''' ist die Koordinierungsorganisation eines Netzwerkes renommierter WirtschaftsforscherInnen, das sich auf Wirtschaftsforschung und Politikberatung fokussiert. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der Kuratoren/Direktoren des CEPR sind bzw. waren Mitglieder von Gremien multinationaler Unternehmen sowie BeraterInnen von Regierungen und Regulierungsinstitutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das CEPR ist 1983 als &amp;quot;Denknetzwerk&amp;quot; von Top-Ökonomen gegründet worden. Es soll als virtuelles &amp;quot;Exzellenzzentrum&amp;quot; die Qualität der Wirtschaftspolitik und die politikrelevante Wirtschaftsforschung verbessern und den Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Sektor nahe bringen. Über die Verknüpfung der Expertisen ihrer über 800 &amp;quot;Research Fellows&amp;quot; und &amp;quot;Affiliates&amp;quot; initiiert, finanziert und koordiniert das CEPR Forschungsaktivitäten und kommuniziert die Ergebnisse an die weltweiten EntscheidungsträgerInnen. Die über das Zentrum kooperierenden ForscherInnen bleiben weiterhin in ihren Institutionen tätig. Nach eigenem Selbstverständnis begünstigt die Netzwerk-Struktur des CEPR die pluralistische und überparteiliche Ausrichtung des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Publikationen gehören:&lt;br /&gt;
*Bücher, Diskussionspapiere, Berichte&lt;br /&gt;
*VoxEU.org&lt;br /&gt;
*Politische Einblicke (&amp;quot;Political Insights&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Das CEPR Bulletin&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/publications Publikationen] CEPR-Webseite, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des CEPR erhalten einen nach Beitragshöhe gestaffelten Zugang zu Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die &amp;quot;Platinum&amp;quot;- und die &amp;quot;Premium&amp;quot;-Mitglieder dürfen sogar eine bestimmte Zahl von Kolumnen beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen. Durch diese Möglichkeit besteht die Gefahr, dass die Interessen der Unterstützer der  wissenschaftlichen Unabhängigkeit der Publikationen in die Quere kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerke===&lt;br /&gt;
Das CEPR koordiniert und partizipiert in folgenden Netzwerken: &lt;br /&gt;
*European Council of Economic Experts&lt;br /&gt;
*European Central Banking Network (ECBN)&lt;br /&gt;
*Trade Policy Research Network (TPRN)&lt;br /&gt;
*Household Finance &lt;br /&gt;
*Marie Curie Initial Training Networks&lt;br /&gt;
*The Euro Area Busniess Cycle Network (EABCN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://cepr.org/content/networks Netzwerke] CEPR-Webseite, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
=== Rechtsform ===&lt;br /&gt;
Die CEPR hat 2 Rechtsformen: Sie ist sowohl eine eingetragene gemeinnützige Organisation (&amp;quot;registered charity&amp;quot;) und eine nicht börsennotierte Kapitalgesellschaft (&amp;quot;Limited Company&amp;quot;) . Deshalb sind die Kuratoren (&amp;quot;Trustees&amp;quot;) der gemeinnützigen Organisation gleichzeitig Direktoren (&amp;quot;Directors&amp;quot;) der nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft.&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Richard Portes]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gründer und Präsident)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der [[London Business School]] und &amp;quot;Directeur d'Etudes&amp;quot; an der &amp;quot;Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales&amp;quot;; davor unterrichtete er an mehreren Eliteuniversitäten &lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Group of Economic Policy Analysis]] (GEPA), die die Europäische Kommission berät&lt;br /&gt;
*Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[Euro 50 Group]] und der [[Bellagio Group on the International Economy]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richard Baldwin&amp;lt;br /&amp;gt;(Direktor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor am Graduate Instiitute (Genf) und an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten und Berater mehrerer Regierungen und Institutionen (EU-Kommission, OECD, Weltbank, EFTA und UNCTAD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kevin Hjortshoj O'Rourke&amp;lt;br /&amp;gt;(Forschungsdirektor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Professor für Wirtschaftsgeschichte am All Souls College, Oxford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der KuratorInnen bzw. DirektorInnen kann [http://cepr.org/content/trustees-centre hier] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ForscherInnen===&lt;br /&gt;
Die [http://www.cepr.org/static/researchers/researchers.php hier] abrufbaren Forscher werden als Research Fellows, Affiliates oder Associates für einen Programmbereich ernannt, der jeweils von einem Programmdirektor geleitet werden. Es gibt die folgenden Programmbereiche:&lt;br /&gt;
*Development Economics&lt;br /&gt;
*Economic History&lt;br /&gt;
*Financial Economics&lt;br /&gt;
*Industrial Organization&lt;br /&gt;
*International Macroeconomics&lt;br /&gt;
*International Trade an Regional Economics&lt;br /&gt;
*Labour Economics&lt;br /&gt;
*Public Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Fellows sind etablierte Forscher. Research Affiliates sind viel versprechende junge Forscher, die innerhalb der letzten sieben Jahre promoviert haben. Gelegentlich beschäftigt sich ein Forscher nur mit einem Projekt, für das er als Research Associate ernannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benennung und Abberufung der Forscher ist der Ernennungsausschuss (&amp;quot;Appointment Committee&amp;quot;) zuständig. Ausschuss-Mitglieder sind der Direktor, der Präsident, der Forschungsdirektor und der Direktor des entsprechenden Programmbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Das CEPR finanziert sich durch die Unterstützung verschiedener Zentralbanken, Unternehmen, Stiftungen und Institutionen. Zu 2/3 beteiligt sich der Finanzsektor an der Finanzierung des Think-Tanks, dazu zählen neben der [[Deutschen Bundesbank]] und der [[EZB]] alle europäischen Zentralbanken. Die größte Zuwendung aus dem privaten Sektor erhält das CEPR von Citigroup und JP Morgan, die beide jährlich zwischen 10.000 € und 20.000 € beisteuern. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://decorrespondent.nl/3874/How-we-looked-into-think-tanks-and-TTIP-and-feel-free-to-use-our-data/853522027644-4f371269 How we looked into think tanks and TTIP] The Correspondent vom 15.01.2016, abgerufen am 29.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vollständige Liste der Unterstützer kann [http://cepr.org/content/supporters-cepr hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===03/2013: CEPR und TTIP ===&lt;br /&gt;
Das CEPR hat die Auftaktstudie »Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment - An Economic Assessment«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voxeu.org/content/reducing-transatlantic-barriers-trade-and-investment-economic-assessment Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment: An Economic Assessment] CEPR-Webseite, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Beginn der Verhandlungen über das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP]] im Auftrag der [[EU-Kommission]] erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Studie stammen die 545 €, die angeblich jeder Familie in der EU pro Jahr aus dem TTIP-Freihandel entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie] Telepolis vom 19.01.2014, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TTIP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35780</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35780"/>
		<updated>2016-02-29T08:32:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Vorstand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thomas Fischer]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB), mit der Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik, zwischen 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
*[[Aart De Geus]], Vorstandsvorsitzender, Stellv. Generalsekretär [[OECD]] (2007-2011), Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande (2002-2007)&lt;br /&gt;
*Liz Mohn, Stellv. Vorsitzende, Witwe Mohns &lt;br /&gt;
*[[Jörg Dräger]], parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg (2001-2008)&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn, Tochter Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Centre_for_Economic_Policy_Research&amp;diff=35772</id>
		<title>Centre for Economic Policy Research</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Centre_for_Economic_Policy_Research&amp;diff=35772"/>
		<updated>2016-02-26T15:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for Economic Policy Research (CEPR)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = 77 Bastwick Street, London EC1V3PZ&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1983&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich= Koordinierung der Forschungstätigkeit renommierter Ökonomen&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Etat             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.cepr.org www.cepr.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for Economic Policy Research (CEPR)''' ist die Koordinierungsorganisation eines Netzwerkes renommierter WirtschaftsforscherInnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der Kuratoren/Direktoren des CEPR sind bzw. waren Mitglieder von Gremien multinationaler Unternehmen sowie BeraterInnen von Regierungen und Regulierungsinstitutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===03/2013: CEPR und TTIP ===&lt;br /&gt;
Das CEPR hat die Auftaktstudie »Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment - An Economic Assessment«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voxeu.org/content/reducing-transatlantic-barriers-trade-and-investment-economic-assessment Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment: An Economic Assessment] CEPR-Webseite, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Beginn der Verhandlungen über das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP]] im Auftrag der [[EU-Kommission]] erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Studie stammen die 545 €, die angeblich jeder Familie in der EU pro Jahr aus dem TTIP-Freihandel entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie] Telepolis vom 19.01.2014, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsform ===&lt;br /&gt;
Die CEPR hat 2 Rechtsformen: Sie ist sowohl eine eingetragene gemeinnützige Organisation (&amp;quot;registered charity&amp;quot;) und eine nicht börsennotierte Kapitalgesellschaft (&amp;quot;Limited Company&amp;quot;) . Deshalb sind die Kuratoren (&amp;quot;Trustees&amp;quot;) der gemeinnützigen Organisation gleichzeitig Direktoren (&amp;quot;Directors&amp;quot;) der nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft.&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Richard Portes]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gründer und Präsident)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der [[London Business School]] und &amp;quot;Directeur d'Etudes&amp;quot; an der &amp;quot;Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales&amp;quot;; davor unterrichtete er an mehreren Eliteuniversitäten &lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Group of Economic Policy Analysis]] (GEPA), die die Europäische Kommission berät&lt;br /&gt;
*Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[Euro 50 Group]] und der [[Bellagio Group on the International Economy]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richard Baldwin&amp;lt;br /&amp;gt;(Direktor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor am Graduate Instiitute (Genf) und an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten und Berater mehrerer Regierungen und Institutionen (EU-Kommission, OECD, Weltbank, EFTA und UNCTAD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kevin Hjortshoj O'Rourke&amp;lt;br /&amp;gt;(Forschungsdirektor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Professor für Wirtschaftsgeschichte am All Souls College, Oxford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kuratoren/ Direktoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bronwyn Curtis&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Non-Executive Director von JP Morgan Asian Investment Trust &lt;br /&gt;
*zuvor Leiterin des Global Research bei der HSBC, Leiterin des europäischen Rundfunks bei Bloomberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petr Aven&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Aufsichtsrats der Alfa Banking Group&lt;br /&gt;
*Mitglied des Boards der &amp;quot;Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs&amp;quot;&lt;br /&gt;
*ehem. Minister für Außenwirtschaftsbeziehungen der Russischen Föderation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Charles Bean&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der London School of Economics&lt;br /&gt;
*Positionen bei der Bank of England bis 2014: &amp;quot;Deputy Governor&amp;quot; sowie Mitglied des &amp;quot;Monetary Policy &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diane Coyle&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professorin an der Universität Manchester&lt;br /&gt;
*Leiterin der Beratungsfirma [[Enlightenment Economics]]&lt;br /&gt;
*Vize-Direktorin des BBC Trust&lt;br /&gt;
*Mitglied des &amp;quot;Stakeholder Advisory Panel&amp;quot; von [[EDF]] Energy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vittorio Grilli&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Leiter der Abteilung &amp;quot;Corporate and Investment Banking - Europe, Middle East and Africa&amp;quot; bei [[JP Morgan Chase]]&lt;br /&gt;
*ehemaliger italienischer Wirtschafts- und Finanzminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andrew McIntyre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Senior Partner bei [[Ernst &amp;amp; Young]] (Assurance Services) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jean-Pierre Danthine&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Schweizer Nationalbank&lt;br /&gt;
*Professur an der Columbia University&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| John Fingleton&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*CEO bei Fingleton Associates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lucrezia Reichlin&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*London Business School&lt;br /&gt;
*Non-executive Director bei der Unicredit Banking Group&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tony Venables&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Berater der britischen Regierung und der Weltbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://cepr.org/content/trustees-centre Trustees] Website CEPR,abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ForscherInnen===&lt;br /&gt;
Die [http://www.cepr.org/static/researchers/researchers.php hier] abrufbaren Forscher werden als Research Fellows, Affiliates oder Associates für einen Programmbereich ernannt, der jeweils von einem Programmdirektor geleitet werden. Es gibt die folgenden Programmbereiche:&lt;br /&gt;
*Development Economics&lt;br /&gt;
*Economic History&lt;br /&gt;
*Financial Economics&lt;br /&gt;
*Industrial Organization&lt;br /&gt;
*International Macroeconomics&lt;br /&gt;
*International Trade an Regional Economics&lt;br /&gt;
*Labour Economics&lt;br /&gt;
*Public Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Fellows sind etablierte Forscher. Research Affiliates sind viel versprechende junge Forscher, die innerhalb der letzten sieben Jahre promoviert haben. Gelegentlich beschäftigt sich ein Forscher nur mit einem Projekt, für das er als Research Associate ernannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benennung und Abberufung der Forscher ist der Ernennungsausschuss (&amp;quot;Appointment Committee&amp;quot;) zuständig. Ausschuss-Mitglieder sind der Direktor, der Präsident, der Forschungsdirektor und der Direktor des entsprechenden Programmbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Arten von Mitgliedschaften:&lt;br /&gt;
*Korporationen (zur Zeit Banken und der Europäische Stabilitätsmechanimus). Für diese Art von Mitgliedschaft, die hauptsächlich von Banken in Anspruch genommen wird, gibt es die drei Kategorien Silber (Jahresbeitrag 6 Tsd. Euro), Gold (Jahresbeitrag 10 Tsd. Euro) und Platinum (Jahresbeitrag 20 Tsd. Euro) mit einem entsprechend gestaffelten Zugang zu einigen europäischen Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die '''Platinum-Mitglieder''' dürfen mindestens sechs Kolumnen jährlich beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Richtung des CEPR zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/content/corporate-membership Corporate Membership, Webseite CEPR], abgerufen am 18. 04. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Mitgliedern gehören u.a.: Alfa Bank, Citigroup, Grupo [[Santander]], [[JP Morgan Chase]] und [[UBS]].&lt;br /&gt;
*Zentralbanken. Der Jahresbeitrag für die Standardmitgliedschaft liegt bei 8 Tsd. Euro, für das Premium Paket bei 20 Tsd. Euro. Die '''Premium-Mitglieder''' dürfen mindestens  sechs Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen. Zu den 29 Zentralbanken gehören u.a.: [[Deutsche Bundesbank]], [[Europäische Zentralbank]] (EZB).&lt;br /&gt;
*Institutionen. Die Mitglieder dürfen mindestens zehn Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org]  veröffentlichen. Einziges Mitglied ist zur Zeit das National Institute of Public Finance and Policy, Indien.&lt;br /&gt;
*Internationale Organisationen. Die Mitglieder erhalten für einen Jahresbeitrag von 8 Tsd. Euro die Möglichkeit, bestimmte Veranstaltungen zu sponsern. Dies ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit dem CEPR und eine intensivere Interaktion mit den Forschern. Einziges Mitglied ist zur Zeit das &amp;quot;Joint Research Centre&amp;quot; der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
*Stiftungen. Angeboten wird eine Koordinierung der Aktivitäten und Beziehungen. Einziges Mitglied ist zur Zeit die Margaret and Richard Merrell Foundation.&lt;br /&gt;
*Freunde des CEPR. Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft auf persönlicher Basis beträgt 300 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das CEPR ist 1983 als &amp;quot;Denknetzwerk&amp;quot; von Top-Ökonomen gegründet worden. Es soll als virtuelles &amp;quot;Exzellenzzentrum&amp;quot; die Qualität der Wirtschaftspolitik und die politikrelevante Wirtschaftsforschung verbessern und den Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Sektor nahe bringen. Über die Verknüpfung der Expertisen ihrer über 800 &amp;quot;Research Fellows&amp;quot; und &amp;quot;Affiliates&amp;quot; initiiert, finanziert und koordiniert das CEPR Forschungsaktivitäten und kommuniziert die Ergebnisse an die weltweiten EntscheidungsträgerInnen. Die über das Zentrum kooperierenden ForscherInnen bleiben weiterhin in ihren Institutionen tätig. Nach eigenem Selbstverständnis begünstigt die Netzwerk-Struktur des CEPR die pluralistische und überparteiliche Ausrichtung des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Publikationen gehören:&lt;br /&gt;
*Bücher, Diskussionspapiere, Berichte&lt;br /&gt;
*VoxEU.org&lt;br /&gt;
*Politische Einblicke (&amp;quot;Political Insights&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Das CEPR Bulletin&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/publications Publikationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des CEPR erhalten einen nach Beitragshöhe gestaffelten Zugang zu Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die &amp;quot;Platinum&amp;quot;- und die &amp;quot;Premium&amp;quot;-Mitglieder dürfen sogar eine bestimmte Zahl von Kolumnen beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TTIP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Centre_for_Economic_Policy_Research&amp;diff=35771</id>
		<title>Centre for Economic Policy Research</title>
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		<updated>2016-02-26T15:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for Economic Policy Research (CEPR)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = 77 Bastwick Street, London EC1V3PZ&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1983&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich= Koordinierung der Forschungstätigkeit renommierter Ökonomen&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Etat             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.cepr.org www.cepr.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for Economic Policy Research (CEPR)''' ist die Koordinierungsorganisation eines Netzwerkes renommierter WirtschaftsforscherInnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der Kuratoren/Direktoren des CEPR sind bzw. waren Mitglieder von Gremien multinationaler Unternehmen sowie BeraterInnen von Regierungen und Regulierungsinstitutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===03/2013: CEPR und TTIP ===&lt;br /&gt;
Das CEPR hat die Auftaktstudie »Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment - An Economic Assessment«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voxeu.org/content/reducing-transatlantic-barriers-trade-and-investment-economic-assessment Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment: An Economic Assessment] CEPR-Webseite, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Beginn der Verhandlungen über das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP]] im Auftrag der [[EU-Kommission]] erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Studie stammen die 545 €, die angeblich jeder Familie in der EU pro Jahr aus dem TTIP-Freihandel entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie] Telepolis vom 19.01.2014, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsform ===&lt;br /&gt;
Die CEPR hat 2 Rechtsformen: Sie ist sowohl eine eingetragene gemeinnützige Organisation (&amp;quot;registered charity&amp;quot;) und eine nicht börsennotierte Kapitalgesellschaft (&amp;quot;Limited Company&amp;quot;) . Deshalb sind die Kuratoren (&amp;quot;Trustees&amp;quot;) der gemeinnützigen Organisation gleichzeitig Direktoren (&amp;quot;Directors&amp;quot;) der nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft.&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Richard Portes]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gründer und Präsident)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der [[London Business School]] und &amp;quot;Directeur d'Etudes&amp;quot; an der &amp;quot;Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales&amp;quot;; davor unterrichtete er an mehreren Eliteuniversitäten &lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Group of Economic Policy Analysis]] (GEPA), die die Europäische Kommission berät&lt;br /&gt;
*Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[Euro 50 Group]] und der [[Bellagio Group on the International Economy]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richard Baldwin&amp;lt;br /&amp;gt;(Direktor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor am Graduate Instiitute (Genf) und an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten und Berater mehrerer Regierungen und Institutionen (EU-Kommission, OECD, Weltbank, EFTA und UNCTAD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kevin Hjortshoj O'Rourke&amp;lt;br /&amp;gt;(Forschungsdirektor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Professor für Wirtschaftsgeschichte am All Souls College, Oxford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kuratoren/ Direktoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bronwyn Curtis&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Non-Executive Director von JP Morgan Asian Investment Trust &lt;br /&gt;
*zuvor Leiterin des Global Research bei der HSBC, Leiterin des europäischen Rundfunks bei Bloomberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petr Aven&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Aufsichtsrats der Alfa Banking Group&lt;br /&gt;
*Mitglied des Boards der &amp;quot;Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs&amp;quot;&lt;br /&gt;
*ehem. Minister für Außenwirtschaftsbeziehungen der Russischen Föderation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Charles Bean&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der London School of Economics&lt;br /&gt;
*Positionen bei der Bank of England bis 2014: &amp;quot;Deputy Governor&amp;quot; sowie Mitglied des &amp;quot;Monetary Policy &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diane Coyle&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professorin an der Universität Manchester&lt;br /&gt;
*Leiterin der Beratungsfirma [[Enlightenment Economics]]&lt;br /&gt;
*Vize-Direktorin des BBC Trust&lt;br /&gt;
*Mitglied des &amp;quot;Stakeholder Advisory Panel&amp;quot; von [[EDF]] Energy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vittorio Grilli&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Leiter der Abteilung &amp;quot;Corporate and Investment Banking - Europe, Middle East and Africa&amp;quot; bei [[JP Morgan Chase]]&lt;br /&gt;
*ehemaliger italienischer Wirtschafts- und Finanzminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andrew McIntyre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Senior Partner bei [[Ernst &amp;amp; Young]] (Assurance Services) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jean-Pierre Danthine&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Schweizer Nationalbank&lt;br /&gt;
*Professur an der Columbia University&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| John Fingleton&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*CEO bei Fingleton Associates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lucrezia Reichlin&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*London Business School&lt;br /&gt;
*Non-executive Director bei der Unicredit Banking Group&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tony Venables&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Berater der britischen Regierung und der Weltbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ForscherInnen===&lt;br /&gt;
Die [http://www.cepr.org/static/researchers/researchers.php hier] abrufbaren Forscher werden als Research Fellows, Affiliates oder Associates für einen Programmbereich ernannt, der jeweils von einem Programmdirektor geleitet werden. Es gibt die folgenden Programmbereiche:&lt;br /&gt;
*Development Economics&lt;br /&gt;
*Economic History&lt;br /&gt;
*Financial Economics&lt;br /&gt;
*Industrial Organization&lt;br /&gt;
*International Macroeconomics&lt;br /&gt;
*International Trade an Regional Economics&lt;br /&gt;
*Labour Economics&lt;br /&gt;
*Public Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Fellows sind etablierte Forscher. Research Affiliates sind viel versprechende junge Forscher, die innerhalb der letzten sieben Jahre promoviert haben. Gelegentlich beschäftigt sich ein Forscher nur mit einem Projekt, für das er als Research Associate ernannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benennung und Abberufung der Forscher ist der Ernennungsausschuss (&amp;quot;Appointment Committee&amp;quot;) zuständig. Ausschuss-Mitglieder sind der Direktor, der Präsident, der Forschungsdirektor und der Direktor des entsprechenden Programmbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Arten von Mitgliedschaften:&lt;br /&gt;
*Korporationen (zur Zeit Banken und der Europäische Stabilitätsmechanimus). Für diese Art von Mitgliedschaft, die hauptsächlich von Banken in Anspruch genommen wird, gibt es die drei Kategorien Silber (Jahresbeitrag 6 Tsd. Euro), Gold (Jahresbeitrag 10 Tsd. Euro) und Platinum (Jahresbeitrag 20 Tsd. Euro) mit einem entsprechend gestaffelten Zugang zu einigen europäischen Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die '''Platinum-Mitglieder''' dürfen mindestens sechs Kolumnen jährlich beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Richtung des CEPR zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/content/corporate-membership Corporate Membership, Webseite CEPR], abgerufen am 18. 04. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Mitgliedern gehören u.a.: Alfa Bank, Citigroup, Grupo [[Santander]], [[JP Morgan Chase]] und [[UBS]].&lt;br /&gt;
*Zentralbanken. Der Jahresbeitrag für die Standardmitgliedschaft liegt bei 8 Tsd. Euro, für das Premium Paket bei 20 Tsd. Euro. Die '''Premium-Mitglieder''' dürfen mindestens  sechs Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen. Zu den 29 Zentralbanken gehören u.a.: [[Deutsche Bundesbank]], [[Europäische Zentralbank]] (EZB).&lt;br /&gt;
*Institutionen. Die Mitglieder dürfen mindestens zehn Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org]  veröffentlichen. Einziges Mitglied ist zur Zeit das National Institute of Public Finance and Policy, Indien.&lt;br /&gt;
*Internationale Organisationen. Die Mitglieder erhalten für einen Jahresbeitrag von 8 Tsd. Euro die Möglichkeit, bestimmte Veranstaltungen zu sponsern. Dies ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit dem CEPR und eine intensivere Interaktion mit den Forschern. Einziges Mitglied ist zur Zeit das &amp;quot;Joint Research Centre&amp;quot; der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
*Stiftungen. Angeboten wird eine Koordinierung der Aktivitäten und Beziehungen. Einziges Mitglied ist zur Zeit die Margaret and Richard Merrell Foundation.&lt;br /&gt;
*Freunde des CEPR. Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft auf persönlicher Basis beträgt 300 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das CEPR ist 1983 als &amp;quot;Denknetzwerk&amp;quot; von Top-Ökonomen gegründet worden. Es soll als virtuelles &amp;quot;Exzellenzzentrum&amp;quot; die Qualität der Wirtschaftspolitik und die politikrelevante Wirtschaftsforschung verbessern und den Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Sektor nahe bringen. Über die Verknüpfung der Expertisen ihrer über 800 &amp;quot;Research Fellows&amp;quot; und &amp;quot;Affiliates&amp;quot; initiiert, finanziert und koordiniert das CEPR Forschungsaktivitäten und kommuniziert die Ergebnisse an die weltweiten EntscheidungsträgerInnen. Die über das Zentrum kooperierenden ForscherInnen bleiben weiterhin in ihren Institutionen tätig. Nach eigenem Selbstverständnis begünstigt die Netzwerk-Struktur des CEPR die pluralistische und überparteiliche Ausrichtung des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Publikationen gehören:&lt;br /&gt;
*Bücher, Diskussionspapiere, Berichte&lt;br /&gt;
*VoxEU.org&lt;br /&gt;
*Politische Einblicke (&amp;quot;Political Insights&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Das CEPR Bulletin&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/publications Publikationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des CEPR erhalten einen nach Beitragshöhe gestaffelten Zugang zu Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die &amp;quot;Platinum&amp;quot;- und die &amp;quot;Premium&amp;quot;-Mitglieder dürfen sogar eine bestimmte Zahl von Kolumnen beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TTIP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<updated>2016-02-26T15:10:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for Economic Policy Research (CEPR)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = 77 Bastwick Street, London EC1V3PZ&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1983&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich= Koordinierung der Forschungstätigkeit renommierter Ökonomen&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Etat             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.cepr.org www.cepr.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for Economic Policy Research (CEPR)''' ist die Koordinierungsorganisation eines Netzwerkes renommierter WirtschaftsforscherInnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der Kuratoren/Direktoren des CEPR sind bzw. waren Mitglieder von Gremien multinationaler Unternehmen sowie BeraterInnen von Regierungen und Regulierungsinstitutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===03/2013: CEPR und TTIP ===&lt;br /&gt;
Das CEPR hat die Auftaktstudie »Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment - An Economic Assessment«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voxeu.org/content/reducing-transatlantic-barriers-trade-and-investment-economic-assessment Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment: An Economic Assessment] CEPR-Webseite, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Beginn der Verhandlungen über das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP]] im Auftrag der [[EU-Kommission]] erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Studie stammen die 545 €, die angeblich jeder Familie in der EU pro Jahr aus dem TTIP-Freihandel entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie] Telepolis vom 19.01.2014, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsform ===&lt;br /&gt;
Die CEPR hat 2 Rechtsformen: Sie ist sowohl eine eingetragene gemeinnützige Organisation (&amp;quot;registered charity&amp;quot;) und eine nicht börsennotierte Kapitalgesellschaft (&amp;quot;Limited Company&amp;quot;) . Deshalb sind die Kuratoren (&amp;quot;Trustees&amp;quot;) der gemeinnützigen Organisation gleichzeitig Direktoren (&amp;quot;Directors&amp;quot;) der nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft.&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Richard Portes]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gründer und Präsident)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der [[London Business School]] und &amp;quot;Directeur d'Etudes&amp;quot; an der &amp;quot;Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales&amp;quot;; davor unterrichtete er an mehreren Eliteuniversitäten &lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Group of Economic Policy Analysis]] (GEPA), die die Europäische Kommission berät&lt;br /&gt;
*Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[Euro 50 Group]] und der [[Bellagio Group on the International Economy]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richard Baldwin&amp;lt;br /&amp;gt;(Direktor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor am Graduate Instiitute (Genf) und an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten und Berater mehrerer Regierungen und Institutionen (EU-Kommission, OECD, Weltbank, EFTA und UNCTAD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kevin Hjortshoj O'Rourke&amp;lt;br /&amp;gt;(Forschungsdirektor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Professor für Wirtschaftsgeschichte am All Souls College, Oxford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kuratoren/ Direktoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Guillermo de la Dehesa&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Third Vice-Chairman und Non-Executive Director der Banco [[Santander]]&lt;br /&gt;
*Internationaler Berater von [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Euro 50 Group]]&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Schlüsselpositionen in der spanischen Regierung, Berater des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petr Aven&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Aufsichtsrats der Alfa Banking Group&lt;br /&gt;
*Mitglied des Boards der &amp;quot;Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs&amp;quot;&lt;br /&gt;
*ehem. Minister für Außenwirtschaftsbeziehungen der Russischen Föderation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Charles Bean&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der London School of Economics&lt;br /&gt;
*Positionen bei der Bank of England bis 2014: &amp;quot;Deputy Governor&amp;quot; sowie Mitglied des &amp;quot;Monetary Policy &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diane Coyle&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professorin an der Universität Manchester&lt;br /&gt;
*Leiterin der Beratungsfirma [[Enlightenment Economics]]&lt;br /&gt;
*Vize-Direktorin des BBC Trust&lt;br /&gt;
*Mitglied des &amp;quot;Stakeholder Advisory Panel&amp;quot; von [[EDF]] Energy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vittorio Grilli&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Leiter der Abteilung &amp;quot;Corporate and Investment Banking - Europe, Middle East and Africa&amp;quot; bei [[JP Morgan Chase]]&lt;br /&gt;
*ehemaliger italienischer Wirtschafts- und Finanzminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andrew McIntyre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Senior Partner bei [[Ernst &amp;amp; Young]] (Assurance Services) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zanny Minton-Beddoes&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Chefredakteurin von &amp;quot;The Economist&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tony Venables&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Berater der britischen Regierung und der Weltbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ForscherInnen===&lt;br /&gt;
Die [http://www.cepr.org/static/researchers/researchers.php hier] abrufbaren Forscher werden als Research Fellows, Affiliates oder Associates für einen Programmbereich ernannt, der jeweils von einem Programmdirektor geleitet werden. Es gibt die folgenden Programmbereiche:&lt;br /&gt;
*Development Economics&lt;br /&gt;
*Economic History&lt;br /&gt;
*Financial Economics&lt;br /&gt;
*Industrial Organization&lt;br /&gt;
*International Macroeconomics&lt;br /&gt;
*International Trade an Regional Economics&lt;br /&gt;
*Labour Economics&lt;br /&gt;
*Public Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Fellows sind etablierte Forscher. Research Affiliates sind viel versprechende junge Forscher, die innerhalb der letzten sieben Jahre promoviert haben. Gelegentlich beschäftigt sich ein Forscher nur mit einem Projekt, für das er als Research Associate ernannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benennung und Abberufung der Forscher ist der Ernennungsausschuss (&amp;quot;Appointment Committee&amp;quot;) zuständig. Ausschuss-Mitglieder sind der Direktor, der Präsident, der Forschungsdirektor und der Direktor des entsprechenden Programmbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Arten von Mitgliedschaften:&lt;br /&gt;
*Korporationen (zur Zeit Banken und der Europäische Stabilitätsmechanimus). Für diese Art von Mitgliedschaft, die hauptsächlich von Banken in Anspruch genommen wird, gibt es die drei Kategorien Silber (Jahresbeitrag 6 Tsd. Euro), Gold (Jahresbeitrag 10 Tsd. Euro) und Platinum (Jahresbeitrag 20 Tsd. Euro) mit einem entsprechend gestaffelten Zugang zu einigen europäischen Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die '''Platinum-Mitglieder''' dürfen mindestens sechs Kolumnen jährlich beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Richtung des CEPR zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/content/corporate-membership Corporate Membership, Webseite CEPR], abgerufen am 18. 04. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Mitgliedern gehören u.a.: Alfa Bank, Citigroup, Grupo [[Santander]], [[JP Morgan Chase]] und [[UBS]].&lt;br /&gt;
*Zentralbanken. Der Jahresbeitrag für die Standardmitgliedschaft liegt bei 8 Tsd. Euro, für das Premium Paket bei 20 Tsd. Euro. Die '''Premium-Mitglieder''' dürfen mindestens  sechs Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen. Zu den 29 Zentralbanken gehören u.a.: [[Deutsche Bundesbank]], [[Europäische Zentralbank]] (EZB).&lt;br /&gt;
*Institutionen. Die Mitglieder dürfen mindestens zehn Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org]  veröffentlichen. Einziges Mitglied ist zur Zeit das National Institute of Public Finance and Policy, Indien.&lt;br /&gt;
*Internationale Organisationen. Die Mitglieder erhalten für einen Jahresbeitrag von 8 Tsd. Euro die Möglichkeit, bestimmte Veranstaltungen zu sponsern. Dies ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit dem CEPR und eine intensivere Interaktion mit den Forschern. Einziges Mitglied ist zur Zeit das &amp;quot;Joint Research Centre&amp;quot; der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
*Stiftungen. Angeboten wird eine Koordinierung der Aktivitäten und Beziehungen. Einziges Mitglied ist zur Zeit die Margaret and Richard Merrell Foundation.&lt;br /&gt;
*Freunde des CEPR. Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft auf persönlicher Basis beträgt 300 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das CEPR ist 1983 als &amp;quot;Denknetzwerk&amp;quot; von Top-Ökonomen gegründet worden. Es soll als virtuelles &amp;quot;Exzellenzzentrum&amp;quot; die Qualität der Wirtschaftspolitik und die politikrelevante Wirtschaftsforschung verbessern und den Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Sektor nahe bringen. Über die Verknüpfung der Expertisen ihrer über 800 &amp;quot;Research Fellows&amp;quot; und &amp;quot;Affiliates&amp;quot; initiiert, finanziert und koordiniert das CEPR Forschungsaktivitäten und kommuniziert die Ergebnisse an die weltweiten EntscheidungsträgerInnen. Die über das Zentrum kooperierenden ForscherInnen bleiben weiterhin in ihren Institutionen tätig. Nach eigenem Selbstverständnis begünstigt die Netzwerk-Struktur des CEPR die pluralistische und überparteiliche Ausrichtung des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Publikationen gehören:&lt;br /&gt;
*Bücher, Diskussionspapiere, Berichte&lt;br /&gt;
*VoxEU.org&lt;br /&gt;
*Politische Einblicke (&amp;quot;Political Insights&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Das CEPR Bulletin&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/publications Publikationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des CEPR erhalten einen nach Beitragshöhe gestaffelten Zugang zu Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die &amp;quot;Platinum&amp;quot;- und die &amp;quot;Premium&amp;quot;-Mitglieder dürfen sogar eine bestimmte Zahl von Kolumnen beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TTIP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Centre_for_Economic_Policy_Research&amp;diff=35769</id>
		<title>Centre for Economic Policy Research</title>
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		<updated>2016-02-26T15:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Organisationsstruktur und Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxInstitution&lt;br /&gt;
| Name             = Centre for Economic Policy Research (CEPR)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = 77 Bastwick Street, London EC1V3PZ&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1983&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich= Koordinierung der Forschungstätigkeit renommierter Ökonomen&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter      = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Etat             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.cepr.org www.cepr.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Centre for Economic Policy Research (CEPR)''' ist die Koordinierungsorganisation eines Netzwerkes renommierter WirtschaftsforscherInnen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die große Mehrheit der Kuratoren/Direktoren des CEPR sind bzw. waren Mitglieder von Gremien multinationaler Unternehmen sowie BeraterInnen von Regierungen und Regulierungsinstitutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===03/2013: CEPR und TTIP ===&lt;br /&gt;
Das CEPR hat die Auftaktstudie »Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment - An Economic Assessment«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.voxeu.org/content/reducing-transatlantic-barriers-trade-and-investment-economic-assessment Reducing Transatlantic Barriers to Trade and Investment: An Economic Assessment] CEPR-Webseite, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Beginn der Verhandlungen über das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP]] im Auftrag der [[EU-Kommission]] erstellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Studie stammen die 545 €, die angeblich jeder Familie in der EU pro Jahr aus dem TTIP-Freihandel entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/40/40780/1.html TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie] Telepolis vom 19.01.2014, abgerufen am 19.04.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsform ===&lt;br /&gt;
Die CEPR hat 2 Rechtsformen: Sie ist sowohl eine eingetragene gemeinnützige Organisation (&amp;quot;registered charity&amp;quot;) und eine nicht börsennotierte Kapitalgesellschaft (&amp;quot;Limited Company&amp;quot;) . Deshalb sind die Kuratoren (&amp;quot;Trustees&amp;quot;) der gemeinnützigen Organisation gleichzeitig Direktoren (&amp;quot;Directors&amp;quot;) der nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft.&lt;br /&gt;
=== Personal ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Richard Portes]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gründer und Präsident)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der [[London Business School]] und &amp;quot;Directeur d'Etudes&amp;quot; an der &amp;quot;Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales&amp;quot;; davor unterrichtete er an mehreren Eliteuniversitäten &lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Group of Economic Policy Analysis]] (GEPA), die die Europäische Kommission berät&lt;br /&gt;
*Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[Euro 50 Group]] und der [[Bellagio Group on the International Economy]]&lt;br /&gt;
*Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Richard Baldwin&amp;lt;br /&amp;gt;(Direktor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor am Graduate Instiitute (Genf) und an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten und Berater mehrerer Regierungen und Institutionen (EU-Kommission, OECD, Weltbank, EFTA und UNCTAD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kevin Hjortshoj O'Rourke&amp;lt;br /&amp;gt;(Forschungsdirektor)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Professor für Wirtschaftsgeschichte am All Souls College, Oxford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kuratoren/ Direktoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Guillermo de la Dehesa&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Third Vice-Chairman und Non-Executive Director der Banco [[Santander]]&lt;br /&gt;
*Internationaler Berater von [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
*Mitglied der [[Euro 50 Group]]&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Schlüsselpositionen in der spanischen Regierung, Berater des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Petr Aven&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Aufsichtsrats der Alfa Banking Group&lt;br /&gt;
*Mitglied des Boards der &amp;quot;Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs&amp;quot;&lt;br /&gt;
*ehem. Minister für Außenwirtschaftsbeziehungen der Russischen Föderation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Charles Bean&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der London School of Economics&lt;br /&gt;
*Positionen bei der Bank of England bis 2014: &amp;quot;Deputy Governor&amp;quot; sowie Mitglied des &amp;quot;Monetary Policy &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diane Coyle&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professorin an der Universität Manchester&lt;br /&gt;
*Leiterin der Beratungsfirma [[Enlightenment Economics]]&lt;br /&gt;
*Vize-Direktorin des BBC Trust&lt;br /&gt;
*Mitglied des &amp;quot;Stakeholder Advisory Panel&amp;quot; von [[EDF]] Energy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vittorio Grilli&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Leiter der Abteilung &amp;quot;Corporate and Investment Banking - Europe, Middle East and Africa&amp;quot; bei [[JP Morgan Chase]]&lt;br /&gt;
*ehemaliger italienischer Wirtschafts- und Finanzminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Andrew McIntyre&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Senior Partner bei [[Ernst &amp;amp; Young]] (Assurance Services) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zanny Minton-Beddoes&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Chefredakteurin von &amp;quot;The Economist&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tony Venables&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Professor an der Universität Oxford&lt;br /&gt;
*Frühere Tätigkeiten: Berater der britischen Regierung und der Weltbank&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ForscherInnen===&lt;br /&gt;
Die [http://www.cepr.org/static/researchers/researchers.php hier] abrufbaren Forscher werden als Research Fellows, Affiliates oder Associates für einen Programmbereich ernannt, der jeweils von einem Programmdirektor geleitet werden. Es gibt die folgenden Programmbereiche:&lt;br /&gt;
*Development Economics&lt;br /&gt;
*Economic History&lt;br /&gt;
*Financial Economics&lt;br /&gt;
*Industrial Organization&lt;br /&gt;
*International Macroeconomics&lt;br /&gt;
*International Trade an Regional Economics&lt;br /&gt;
*Labour Economics&lt;br /&gt;
*Public Economics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Research Fellows sind etablierte Forscher. Research Affiliates sind viel versprechende junge Forscher, die innerhalb der letzten sieben Jahre promoviert haben. Gelegentlich beschäftigt sich ein Forscher nur mit einem Projekt, für das er als Research Associate ernannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Benennung und Abberufung der Forscher ist der Ernennungsausschuss (&amp;quot;Appointment Committee&amp;quot;) zuständig. Ausschuss-Mitglieder sind der Direktor, der Präsident, der Forschungsdirektor und der Direktor des entsprechenden Programmbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Arten von Mitgliedschaften:&lt;br /&gt;
*Korporationen (zur Zeit Banken und der Europäische Stabilitätsmechanimus). Für diese Art von Mitgliedschaft, die hauptsächlich von Banken in Anspruch genommen wird, gibt es die drei Kategorien Silber (Jahresbeitrag 6 Tsd. Euro), Gold (Jahresbeitrag 10 Tsd. Euro) und Platinum (Jahresbeitrag 20 Tsd. Euro) mit einem entsprechend gestaffelten Zugang zu einigen europäischen Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die '''Platinum-Mitglieder''' dürfen mindestens sechs Kolumnen jährlich beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Richtung des CEPR zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/content/corporate-membership Corporate Membership, Webseite CEPR], abgerufen am 18. 04. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Mitgliedern gehören u.a.: Alfa Bank, Citigroup, Grupo [[Santander]], [[JP Morgan Chase]] und [[UBS]].&lt;br /&gt;
*Zentralbanken. Der Jahresbeitrag für die Standardmitgliedschaft liegt bei 8 Tsd. Euro, für das Premium Paket bei 20 Tsd. Euro. Die '''Premium-Mitglieder''' dürfen mindestens  sechs Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen. Zu den 29 Zentralbanken gehören u.a.: [[Deutsche Bundesbank]], [[Europäische Zentralbank]] (EZB).&lt;br /&gt;
*Institutionen. Die Mitglieder dürfen mindestens zehn Kolumnen jährlich bei [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org]  veröffentlichen. Einziges Mitglied ist zur Zeit das National Institute of Public Finance and Policy, Indien.&lt;br /&gt;
*Internationale Organisationen. Die Mitglieder erhalten für einen Jahresbeitrag von 8 Tsd. Euro die Möglichkeit, bestimmte Veranstaltungen zu sponsern. Dies ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit dem CEPR und eine intensivere Interaktion mit den Forschern. Einziges Mitglied ist zur Zeit das &amp;quot;Joint Research Centre&amp;quot; der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
*Stiftungen. Angeboten wird eine Koordinierung der Aktivitäten und Beziehungen. Einziges Mitglied ist zur Zeit die Margaret and Richard Merrell Foundation.&lt;br /&gt;
*Freunde des CEPR. Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft auf persönlicher Basis beträgt 300 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das CEPR ist 1983 als &amp;quot;Denknetzwerk&amp;quot; von Top-Ökonomen gegründet worden. Es soll als virtuelles &amp;quot;Exzellenzzentrum&amp;quot; die Qualität der Wirtschaftspolitik und die politikrelevante Wirtschaftsforschung verbessern und den Entscheidungsträgern im öffentlichen und privaten Sektor nahe bringen. Über die Verknüpfung der Expertisen ihrer über 800 &amp;quot;Research Fellows&amp;quot; und &amp;quot;Affiliates&amp;quot; initiiert, finanziert und koordiniert das CEPR Forschungsaktivitäten und kommuniziert die Ergebnisse an die weltweiten EntscheidungsträgerInnen. Die über das Zentrum kooperierenden ForscherInnen bleiben weiterhin in ihren Institutionen tätig. Nach eigenem Selbstverständnis begünstigt die Netzwerk-Struktur des CEPR die pluralistische und überparteiliche Ausrichtung des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Publikationen gehören:&lt;br /&gt;
*Bücher, Diskussionspapiere, Berichte&lt;br /&gt;
*VoxEU.org&lt;br /&gt;
*Politische Einblicke (&amp;quot;Political Insights&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Das CEPR Bulletin&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cepr.org/publications Publikationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des CEPR erhalten einen nach Beitragshöhe gestaffelten Zugang zu Top-Ökonomen und ihren Forschungsergebnissen. Die &amp;quot;Platinum&amp;quot;- und die &amp;quot;Premium&amp;quot;-Mitglieder dürfen sogar eine bestimmte Zahl von Kolumnen beim politischen CEPR-Portal [http://www.voxeu.org/taxonomy/term/1003 VoxEU.org] veröffentlichen und erhalten Gelegenheit, Vorschläge zur Forschung und politischen Ausrichtung des CEPR zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:TTIP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35767</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2016-02-26T14:06:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thomas Fischer]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB), mit der Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik, zwischen 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Verbindungen / Netzwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thomas Fischer]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB), mit der Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik, zwischen 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35765</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2016-02-26T13:36:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Verbindungen / Netzwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thomas Fischer]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB), mit der Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik, zwischen 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35764</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2016-02-26T13:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35762</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35762"/>
		<updated>2016-02-26T12:07:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Organisationsstruktur und Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] Webseite Bertelsmann-Stiftung abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35761</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35761"/>
		<updated>2016-02-26T12:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Organisationsstruktur und Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6[sword]=&amp;amp;tx_rsmbsttools_pi6[letter]= Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35760</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35760"/>
		<updated>2016-02-26T12:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Organisationsstruktur und Personal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/ansprechpartner/mitarbeiterliste/?tx_rsmbsttools_pi6[sword]=&amp;amp;tx_rsmbsttools_pi6[letter]=&amp;amp;tx_rsmbsttools_pi6[page]=30 Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] abgerufen am 26.02.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35759</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2016-02-26T09:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Mittel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiv messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-DB35FAA8-838C8F30/bst/hs.xsl/2100.htm Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35758</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35758"/>
		<updated>2016-02-26T09:52:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Kuratorium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiven messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-DB35FAA8-838C8F30/bst/hs.xsl/2100.htm Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[AXA]] Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA International, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35757</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=35757"/>
		<updated>2016-02-26T09:49:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Kuratorium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Bertelsmann-Stiftung-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Bildungswesen, Gesundheitswesen, Demographische Entwicklung, Arbeits- und Sozialpolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Bertelsmann Stiftung''' gehört zu den einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken im Land. Wirkmächtig propagiert sie die Privatisierung von staatlichen Bereichen und fördert den Wettbewerb auf allen Ebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stiftung ist Haupteigentümerin der [[Bertelsmann SE]]. Zwar sind die Stiftung und die Bertelsmann SE zwei formal getrennte Einheiten, jedoch sind beide eng personell verflochten und werden faktisch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss ==&lt;br /&gt;
{{Lobbyplanet-box}}&lt;br /&gt;
Die Stiftung möchte die Gesellschaft nach den Ideen Reinhard Mohns gestalten bzw. umgestalten. Die Grundannahme Mohns (†2009) war, dass wirtschaftliche Effizienz und Gemeinschaftssinn nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern beides zugleich stattfinden kann. Er ging davon aus, dass der Aufstieg von Bertelsmann zu einem weltweiten Medienkonzern diesem Prinzip zu verdanken sei. Praktisch möchte er dieses Prinzip in die Gesellschaft, in Staat und Politik, tragen. Es äußert sich in der Vorgabe des Leitbildes der Bertelsmann Stiftung: der Förderung von Wettbewerb und bürgerschaftlicher Betätigung. Die Stiftung fördert dabei nur selbst definierte Projekte. Sie vergibt keine Stipendien und unterstützt auch keine Projekte Dritter, die sich an die Stiftung wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrem Bestehen hat die Bertelsmann Stiftung rund 1,2 Mrd. Euro für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie arbeitet in den Themenbereichen Bildung, Schule und Universitäten; Gesundheitspolitik; Demographische Entwicklung; Arbeits- und Sozialpolitik; Außen- und Sicherheitspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittel ===&lt;br /&gt;
Über verschiedenste Mittel versucht die Bertelsmann Stiftung Einfluss auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mohn war überzeugt, dass man den Erfolg und die Effizienz jeder Organisation objektiven messen kann. So werden im Auftrag der Stiftung regelmäßig Rankings erstellt, bei der Institutionen im Sinne der von der Studie vertretenen Positionen bewertet werden. Bekannt sind zum Beispiel der &amp;quot;Bertelsmann Transformation Index&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/ Webseite des BTI]&amp;lt;/ref&amp;gt; der zweijährlich die Transformation von Staaten hin zu Demokratie und Marktwirtschaft messen soll; das „Projektbüro Benchmarking“, welches 1999 die dänische, niederländische und britische Arbeitsmarktpolitik als „Benchmark“ bezeichnete und die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe forderte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das CHE Hochschulranking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch verschiedene Projekte wirkt die Stiftung regelmäßig öffentlichkeitswirksam auf Debatten ein. Dies gelingt zum Beispiel durch die zahlreichen Studien, die durch die Stiftung oder von ihr beauftragten Instituten veröffentlicht werden und immer wieder Teil der Medienberichterstattung sind. Darüber hinaus werden auch eigene Kampagnen direkt initiiert, wie etwa &amp;quot;Du bist Deutschland&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2005/09/bist-du-deutschland/ Ab heute bist Du Deutschland] LobbyControl vom 26.09.2005, abgerufen am 11.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 oder &amp;quot;Unternehmen für die Region&amp;quot; 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wird der direkte Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern gesucht, etwa auf Seminaren wie dem International Bertelsmann Forum oder der jährlich stattfindenden Bertelsmann Party. In einem Papier der Stiftung heißt es: ''&amp;quot;Sie [die Bertelsmann Stiftung] soll aber darüber hinaus ihre Fähigkeit ausbauen, politische Entscheidungsträger direkt zu beraten&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Reformbilanz: 25 Jahre Bertelsmann Stiftung. Gütersloh März 2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Bertelsmann mit diesen Methoden Erfolg hat bestätigt die frühere Vizepräsidentin des Bundestages Antje Vollmer: „Die Stiftung übt erheblichen Einfluss auf die Politik aus“ &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/stiftungsunternehmen-die-denkfabrik-von-bertelsmann/6306178.html Die Denkfabrik von Bertelsmann], WirtschaftsWoche vom 15. März 2012, abgerufen am 27.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen / Netzwerke===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung ist&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC), dem Beratungsgremium des  [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] (TTIP)&lt;br /&gt;
*Mitglied des [[Transatlantic Policy Network]] (TPN), dem Interessenvertreter/Berater des [[Transatlantic Economic Council]] (TEC)&lt;br /&gt;
*Mitglied von [[Friends of Europe]]&lt;br /&gt;
*Unterstützer (&amp;quot;Supporter&amp;quot;) des [[Atlantic Council]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es enge Kontakte zu:&lt;br /&gt;
*[[American Institute for Contemporary German Studies]] (AICGS), USA&lt;br /&gt;
*[[Council on Foreign Relations]] (CFR), USA&lt;br /&gt;
*[[Transatlantic Community Foundation Network]] (TCFN), USA &lt;br /&gt;
*[[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik]] (DGAP)&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.anti-bertelsmann.de/2007/baue0708.pdf Global Player Bertelsmann] Rudolph Bauer in: Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Persönliche Verflechtung von Politik und Bertelsmann'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Partei&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| ehemaliger Leiter der Hauptstadtvertretung des Landes NRW, zuvor Bertelsmann-Manager; 2011 als Lobbyist zur ProSiebenSat.1 Group gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franziska Brantner]]&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des Bundestages, zuvor Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]], davor Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
| [[CDU]]&lt;br /&gt;
| Mitglied des [[EU-Parlament|EU-Parlaments]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter, Ex-Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Im Kuratorium (siehe unten) sitzen außerdem die ehemaligen Politiker [[Viviane Reding]] (EU-Kommissarin), [[Wolfgang Schüssel]] (Bundeskanzler von Österreich) und [[Guido Westerwelle]] (Außenminister von Deutschland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Peter Frey&lt;br /&gt;
| Chefredakteur des [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| CAP-Fellow 2006, ''&amp;quot;Durch die Ehrung würdigt das C·A·P das jahrelange und tatkräftige Engagement dieser Persönlichkeiten im Rahmen der Projekte des C·A·P&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/fellows/index.php C·A·P-Fellows]Webseite des CAP, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Klaus-Peter Siegloch]]&lt;br /&gt;
| war stellv. Chefredakteur des ZDF, Moderator des &amp;quot;heute-journals&amp;quot;&lt;br /&gt;
| ehemals im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung, Aktuell ist er Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dieter Stolte&lt;br /&gt;
| war Intendant des ZDF&lt;br /&gt;
| und war gleichzeitig Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung und in der Jury des Carl-Bertelsmann-Preises.&amp;lt;br /&amp;gt;1999 wollte 3Sat einen Bericht über die braune Vergangenheit des Bertelsmann-Verlages im Dritten Reich bringen. Stolte hat bei 3Sat interveniert und den Beitrag verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://v4.uebergebuehr.de/de/themen/wirtschafts-und-finanzpolitik/lobbyismus-und-korruption/elmar-brok-eu-parlaments-hobbyist-bei-bertelsmann/ Elmar Brok(CDU): EU-Parlaments-Hobbyist bei Bertelsmann] www.uebergebuehr.de vom ??, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer]], bis dato Leiter des Büros Brüssel wechselte zum 01.08.2014 zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] (DGB). Dort übernimmt er die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik. Fischer war 2000-2014 für die Bertelsmann Stiftung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378 Fischer ist Abteilungsleiter beim DGB] Webseite politik&amp;amp;kommunikation, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
=== 2013 - 2015: Bertelsmann befürwortet EU-USA-Freihandelsabkommen ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung startete 2014 die &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/bertelsmann-foundation-receives-eu-grant-for-ttip-roadshow Bertelsmann Foundation Receives EU Grant for &amp;quot;TTIP Roadshow&amp;quot;], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Werbetour für das [[Transatlantic Trade and Investment Partnership|Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA]] in den USA. In mehreren US-amerikanischen Städten wurden dabei Veranstaltungen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft organisiert, die vor Ort die Meinungen über das Freihandelsabkommen positiv beeinflussen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bfna.org/article/ttip-town-halls-in-alabama-free-trade-in-the-land-of-dixieFinanziert TIP Town Halls in Alabama: Free Trade in the Land of Dixie], http://www.bfna.org, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert und beauftragt wurde die Tour von der EU-Kommission. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beauftragte die Stiftung das [[ifo Institut]] zur Erstellung einer Studie über die Folgen eines möglichen transatlantische Freihandelsabkommen. Die Studie kommt im Teil 1 zu dem Ergebnis, dass die USA und die EU - durch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukt je Einwohner und mögliche neue Arbeitsplätze - davon profitieren würden. Dem gegenüber stünden reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt. Vor allem würden &amp;quot;Handelshemmnisse&amp;quot; wie Qualitätsstandards, Verpackungs- und Bezeichnungsvorschriften, Herkunftsangaben sowie technische oder rechtliche Anforderungen an importierte Produkte mit dem Freihandelsabkommen abgeschafft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ged-shorts.de/content/ausgabe-1-juni-2013/# Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft], abgerufen am 27.08.2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jens Berger von Nachdenkseiten bewertet Teil 1 der Studie wie folgt:''&amp;quot;Was im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung da von Hans-Werner Sinns ifo-Institut zusammengeschrieben wurde, hat mit der 'sehr guten bis exzellenten Leistungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung', die dem ifo-Institut von der Leibniz-Gesellschaft attestiert werden, nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen fortgeschrittenen Fall von Scharlatanerie, dessen Aussagekraft gegen Null geht.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=17671 Freihandelsstudie – Scharlatanerie im pseudowissenschaftlichen Gewand] nachdenkseiten vom 18. Juni 2013, abgerufen am 19.06.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teil 2 der Studie kommt zu dem Ergebnis, dass alle Bundesländer, Branchen und Einkommensgruppen vom TTIP profitieren und dass 160.000 neue Arbeitsplätze entstehen würden.&lt;br /&gt;
Der MDR zitiert in einem Bericht den Deutschen Lehrerverband, der den Vorwurf erhebt, dass auch die Bildungsstudien der Stiftung tendenziös sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html Eigeninteresse oder Wissenschaft?], MDR info, 4. Oktober 2014, zuletzt angerufen am 6.10.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei anderen internationalen Wirtschaftsverhandlungen, wie denen zum Dienstleistungsabkommen TISA, hat die Stiftung sogar direkten Zugang. Die ehemalige EU-Komissarin Viviane Reding ist im Europäischen Parlament als Berichterstatterin für TISA zuständig. Seit Ende 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TTIP und TISA betreffen wichtige Geschäftsbereiche des Bertelsmann-Konzerns, sowohl in den USA als auch in der EU. Als möglicher Nutznießer der Abkommen verletzt die Stiftung ihren eigenen Grundsatz, nicht zu Handlungs- und Geschäftsfeldern des Konzerns zu arbeiten. LobbyControl forderte Bertelsmann daher auf, Werbung für das Freihandelskommen einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/2014/05/aktion-ttip-werbung-der-bertelsmann-stiftung-stoppen/ Aktion: TTIP-Werbung der Bertelsmann-Stiftung stoppen],LobbyControl, abgerufen am 07.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2009: Bertelsmanns Status der Gemeinnützigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung gilt offiziell als &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; und genießt dadurch Steuervergünstigungen. Die Juristen Lindner, Krämer, Priehn stellen in einer Expertise&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13431 Eine Expertise unabhängiger Juristen] Neue Rheinische Zeitung - Online-Flyer Nr. 183  vom 04.02.2009, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann Stiftung in Frage. Sie fragen, ob der Tatbestand der Gemeinnüt­zigkeit iSv. §§ 52 ff. Abgabenordnung (AO) erfüllt ist:&lt;br /&gt;
* Die Bertelsmann Satzung lässt entge­gen der Rechtsprechung des BFH nicht erkennen, dass die Stiftung aus­schließlich selbstlose steuerbegünstigte Zwecke verfolgt.&lt;br /&gt;
* Die Satzung enthält eine Art &amp;quot;Änderungsvor­be­halt&amp;quot;. Der Stiftungszweck ist de facto nach dem Stifterwillen beliebig änder- und erweiterbar. Das steht im Widerspruch zu §§ 52, 60 AO.&lt;br /&gt;
* Zwischen der Bertelsmann Stiftung und der [[Bertelsmann AG]] sowie deren Tochterunternehmen bestehen vielfältige personelle Verflechtungen. Diese Gemengelage widerspricht dem Ausschließlich­keitsgebot § 56 AO, demnach eine Stiftung nur ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verfolgen darf.&lt;br /&gt;
* Insbesondere die Dienstleistungen der Politikberatung zugunsten der [[Bertelsmann AG]] und deren Tochtergesellschaften sind in der Stif­tungssatzung nicht einmal im Ansatz er­wähnt. Es ist sichtbar, dass deren angestrebte Ziele gerade nicht &amp;quot;selbstlos&amp;quot; iSv. § 55 AO sind und darum nicht der Allgemeinheit dienen, sondern dem Stifter, seiner Familie und dem Konzern durch die Steuerersparnis für privat­nützliche politische Aktivitäten zugute kommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Expertise ist, dass es sich um eine sog. politische Stiftung handelt, die nicht gemeinnützig ist. Die Förde­rung politischer Zwecke (Beeinflussung der poli­ti­schen Meinungsbildung, Förde­rung politischer Parteien, Marktuntersuchungen für die zum Bertelsmann-Konzern gehörenden Unternehmungen und dergleichen) ist kein ge­mein­nütziger Zweck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung für das Privatfernsehen ===&lt;br /&gt;
In den neunziger Jahren hatte sich die Stiftung verstärkt dafür eingesetzt, dass Aufsichtsbehörden über das Privatfernsehen abgeschafft werden. Das Kartellamt sei ausreichend, um Wettbewerb zu gewährleisten. Zugleich entwickelte sich die RTL-Gruppe zum Gewinngaranten der [[Bertelsmann AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73290134.html Mit Liz und Tücke] Der Spiegel vom 16.08.2010, abgerufen am 22.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittel der Bertelsmann Stiftung war in diesem Fall die Studie &amp;quot;Kommunikationsordnung 2000&amp;quot;, die im Januar 1997 vorgestellt wurde. Die Studie empfiehlt: Die sektorspezifischen Eingriffe sollen durch allgemeine Wettbewerbs- und Selbstkontrolle in den Bereichen Telekommunikation und Medien abgelöst werden, die Nutzer ihre wachsende Entscheidungsfreiheit in kompetenter Eigenverantwortung wahrnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.golem.de/0010/10553.html Bertelsmann Stiftung: Studie zur Kommunikationsordnung 2010] golem.de vom 31.10.2000, abgerufen am 15.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Ausbau der Dritten Säule der EU ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hat sich auch für den Ausbau der Dritten Säule der EU, der Polizeilich- Justiziellen Zusammenarbeit eingesetzt. In einem Auftragsgutachten von Jörg Monar vom [[Sussex European Institute]] (SEI) für die Bertelsmann-Stiftung schlägt dieser den Aufbau von [[Europol]] zu einem europäischen FBI vor. Desweiteren befürwortet er den Ausbau des europäischen Geheimdienstes [[SitCen]], welche bis jetzt nur eine Analysten-Gruppe des Rates ohne selbständigen Status und Infrastruktur sei, zu einem europäischen Geheimdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-92647867-932855B3/bst/Gutachten_Monar_formatiert_050519.pdf Braucht die Europäische Union ein ‚European Bureau of Investigation’ (EBI) und eine‚European Intelligence Agency’ (EIA)?&amp;quot;] Prof. Dr. Dr. Jörg Monar, Sussex European Institute (SEI), University of Sussex, 19.05.2005 (pdf-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Artikel on des von der Bertelsmann-Stiftung herausgegebenen Magazins Spotlight Europe wird der Ausbau von [[Europol]] und [[Eurojust]] mit dem Blick auf den Mernschenhandel befürwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-70512013-331729D1/bst/Spotlight_Menschenhandel_neu.pdf Europas Kampf gegen den&lt;br /&gt;
Menschenhandel] Spotlight Europe, 09/2010&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird dort auch die im Stockholmer Programm beschlossene engere Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten als Nützlich für die Bekämpfung des Menschenhandels angesehen. Das Stockholm-Programm stieß nach seiner Verabschiedung auf massiven Protest von Bürgerrechtlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.humanistische-union.de/themen/europa_internationales/europa_internationales_detail/back/europa-internationales-1/article/widerstand-gegen-das-stockholm-programm/ Widerstand gegen das „Stockholm-Programm”] Aufruf des des Bündnisses europäischer Bürgerrechtsgruppen ecln.org von 2009 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lobbyisten in Ministerien ===&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann-Stiftung hatte eine ihrer leitenden Mitarbeiterinnen im Gesundheitsministerium, wo diese u.a. durch die Erstellung von Redeentwürfen für die Ministerin inhaltlich tätig werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 10px;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #608e91;&amp;quot;&amp;gt;'''[http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Gesundheit Lobbyisten im Bundesministerium für Gesundheit]'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable-leftonly&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zeitraum&lt;br /&gt;
|26.02.2007 - 15.08.2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/16/092/1609249.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf schriftliche Fragen von Gesine Lötzsch (Grüne) zum Einsatz externer Mitarbeiter vom 23.05.2008, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;, danach 50 variable Arbeitstage&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;&amp;gt;Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 118- 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom 01.09.2007 – 31.08.2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/media/0,4906,19010,00.pdf Bundesministerium des Innern: Erster Bericht über den Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung (pdf)], Berichtszeitraum 01. Januar 2008 – 31. August 2008, Stand 29.09.2008, letzter Zugriff 09.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Mitarbeiter&lt;br /&gt;
|Sophia Schlette&amp;lt;ref name=&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;, Projekt- und Teamleiterin &amp;quot;Gesundheitspolitik&amp;quot; bei Projekten zu integrierter Vollversorgung und Prävention, Teilnehmerin des Personaltauschprogramms &amp;quot;Seitenwechsel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmi&amp;quot;/&amp;gt;, Kenntnisse und Kontakte bezügl. US-Gesundheitssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Bearbeitete Themen&lt;br /&gt;
| Hospitation und Beratung im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens; Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen und einer USA-Reise der Ministerin, dabei Erstellung von Redeentwürfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lobbyisten_Ministerien-Box}} &lt;br /&gt;
Das Innenministerium konkretisierte im Mai 2008 die Tätigkeiten der Mitarbeiterin wie folgt:&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz des BMG zum Thema AIDS in Bremen im März 2007;&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Vorbereitung des sog. informellen Gesundheitsministerrats in Aachen im April 2007;&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an Vorbereitung und Durchführung von Reisen der Bundesministerin Ulla Schmidt; in Abstimmung mit den Fachreferaten Entwicklung von Bausteinen für Redeentwürfe;&lt;br /&gt;
* Mitwirkung an Vorbereitung einer Reise der Bundesministerin nach Kalifornien im Juli 2007, (nicht 2006 wie bei Adamek/Otto angegeben), und anschließende Begleitung der Delegation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loetzsch&amp;quot;/&amp;gt; Laut Adamek/Otto diente eine Reise zur Information über ein privates, amerikanisches Gesundheitsversorgungs-Modell („Kaiser Permanente“)&amp;lt;ref name =&amp;quot;adamek118&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorbereitung und Durchführung von Fachveranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Stellungnahme der Bertelsmann Stiftung auf Anfrage von LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenspatriarch des Bertelsmann Konzerns Reinhard Mohn gründete 1977 die Bertelsmann Stiftung. Er übereignete im Jahr 1993 die Mehrheit des Aktienkapitals der [[Bertelsmann AG]] an die Stiftung. &lt;br /&gt;
Dadurch sparte Mohn seiner Frau Liz Mohn und seinen Kindern Christoph und Brigitte gut zwei Milliarden Euro Erbschafts- oder Schenkungssteuer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil dieses Konstruktes ist, dass der Konzern nicht an Dritte verkauft werden kann, sondern - vermittelt durch die Bertelsmann Stiftung und weitere rechtliche Konstruktionen - in Händen der Familie Mohn bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe der Stiftung sollen die Ideen Reinhard Mohns' in die Deutsche Gesellschaft getragen werden. Die Bertelsmann Stiftung tritt für mehr Wettbewerb und mehr Effizienz innerhalb des staatlichen Bereichs, wie dem Hochschulwesen oder dem Gesundheitsbereich, ein. Mit ihren Projekten nimmt sie einen rein betriebswirtschaftlichen Blickwinkel ein und kommt regelmäßig zum Ergebnis, dass &amp;quot;weniger Staat&amp;quot; besser sei. Dies soll nach Bertelsmann-Definition dem Allgemeinwohl dienen. Nebenbei nützt es wohl nicht ganz zufällig auch der [[Bertelsmann AG]].&lt;br /&gt;
Zugleich setzt sich die Stiftung für mehr privates bürgerschaftliches Engagement ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Davon sind 185 im konkreten Projektmanagement tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-DB35FAA8-838C8F30/bst/hs.xsl/2100.htm Webseite Bertelsmann Stiftung - Unsere Experten] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstand ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorstand&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aart De Geus]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2007-2011 [[OECD]], Stellv. Generalsekretär&lt;br /&gt;
* 2002-2007 Minister für Arbeit und Soziales der Niederlande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Witwe Mohns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jörg Dräger]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Tochter Mohns&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: August 2015) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-C502410A-A3A2FEDF/bst/hs.xsl/9913.htm Der Vorstand] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 20.08.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuratorium ===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist ein Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat. Die personelle Verflechtung des Kuratoriums mit dem Aufsichtsrat, dem Stifter Reinhard Mohn bzw. seinen Nachfolgern und Frau Liz Mohn ist in § 14 der Satzung der Bertelsmann Stiftung festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;lptable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kuratorium&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner J. Bauer&amp;lt;br /&amp;gt;(Vorsitzender)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Nestlé]] AG, Aufsichtsratsvorsitzender &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liz Mohn&amp;lt;br /&amp;gt;(hier ebenso Stellv. Vorsitzende)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Mitglied des Aufsichtsrates &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolf Bauer&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* UFA Film &amp;amp; TV Produktion, Vorsitzender der Geschäftsführung&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Bank]], Mitglied im Beirat Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wulf H. Bernotat&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Allianz]] SE, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats &lt;br /&gt;
* [[E.ON]] AG, ehem. Vorsitzender des Vorstands&lt;br /&gt;
* Unterzeichner des &amp;quot;Energiepolitischen Appells&amp;quot; zur Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thomas Buberl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* AXA Deutschland, Vorstandsvorsitzender &lt;br /&gt;
* AXA international, Vorstandsmitglied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ralph Heck&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit rund 30 Jahren bei der Unternehmensberatung [[McKinsey]] tätig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wolfgang A. Herrmann&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* seit 1995 Präsident der Technischen Universität München &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Christoph Mohn (Sohn Mohns)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[Bertelsmann SE]], Vorsitzender des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Carolina Müller-Möhl&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* [[NZZ-Mediengruppe]], Mitglied des Verwaltungsrates&lt;br /&gt;
* [[Avenir Suisse]], Mitglied des Stiftungsrats&lt;br /&gt;
* Müller-Möhl Foundation, Stiftungsratspräsidentin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Viviane Reding]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* bis 06/2014 EU-Kommissarin für Justiz&lt;br /&gt;
* Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der EVP)&lt;br /&gt;
* Mitglied der Steuerungsgruppe (&amp;quot;Steering Committee&amp;quot;) der [[European Internet Foundation]] und Mitglied der Intergroup [[Long Term Investment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolfgang Schüssel]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich, &lt;br /&gt;
* [[RWE]] AG, Mitglied des Aufsichtsrats&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Vermögensberatung]] (DVAG), Mitglied des Beirats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jürgen Stark]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* 2006-2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] (EZB)&lt;br /&gt;
* [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM), Botschafter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Guido Westerwelle]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* FDP-Politiker&lt;br /&gt;
* Bundesaußenminister a.D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2016) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wer-wir-sind/organisation/ Organisation] Webseite Bertelsmann-Stiftung, abgerufen am 16.01.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitglieder des Kuratoriums:&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]], Berater der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], Ex-hochrangiger Finanzbeamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsnahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für angewandte Politikforschung]] (CAP)'''&lt;br /&gt;
Das CAP ist die Denkfabrik für Politikberatung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die laut eigener Aussage die &amp;quot;Lücke zwischen Politik und Wissenschaft&amp;quot; schließen will.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/index.php Fokus der Arbeit am CAP] auf der Homepage des CAP, Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zentrale Person des CAP, Direktor Werner Weidenfeld, war von 1992 bis 2007 auch im Vorstand der Bertelsmann Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/cap/mitarbeiter/weidenfeld.php Vita von Werner Weidenfeld] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 erfolgte Weidenfelds Rausschmiss aus dem Vorstand aufgrund des Vorwurfs des Spesenbetrugs; er habe private Bewirtungsbelege über die Bertelsmann Stiftung abgerechnet. Das Verfahren wurde gegen ein Geldbuße eingestellt. Die Bertelsmann Stiftung, als die mit Abstand wichtigste Drittmittelgeberin des CAP, will die bis 2010 laufenden Projektfinanzierungen nicht verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2007/10/31/a0023 Abgang des Vorzeige-Bertelsmanns] taz.de vom 31.10.2007, abgerufen am 20.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde das CAP mit jährlich rund 2,4 Mio. Euro von der Stiftung finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rb&amp;quot;&amp;gt;Global Player Bertelsmann, Rudolph Bauer in: [http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/august/global-player-bertelsmann Blätter für deutsche und internationale Politik 8/2007], letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CAP hat zusammen mit der Bertelsmannstiftung den Bertelsmann Transformationsindex (BTI) herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cap-lmu.de/projekte/fgz/transformation/index.php Strategien der Entwicklung und Transformation vom 02.06.2008] auf der Homepage des CAP, letzter Zugriff 02.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Index versucht die Entwicklung von Staaten in Richtung Demokratie und (sozialer) Marktwirtschaft zu messen. Angesichts Bertelsmanns Ankündigung des Ausstiegs aus der Finanzierung von CAP Projekten scheint die Zukunft der Kooperation beim BTI allerdings fraglich; beim aktuellen BTI von 2010 war noch ein Wissenschaftler des CAP beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-transformation-index.de/projekt/bti-board/ BTI Board], offizielle Seite des BTI, letzter Zugriff 02.01.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE)'''&lt;br /&gt;
Gegründet 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz in Form einer gemeinnützigen GmbH.&lt;br /&gt;
Das CHE versteht sich selbst als eine Reformwerkstatt für das deutsche Hochschulwesen.&lt;br /&gt;
*Leitung des CHE: [[Jörg Dräger]] und Frank Ziegele&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bertelsmann Stiftung, Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz&lt;br /&gt;
*Sitz in Gütersloh&lt;br /&gt;
*Das Gesamtbudget beträgt ca. 3 Mio. Euro pro Jahr und wird etwa zur Hälfte von der Bertelsmann Stiftung finanziert.&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.che.de Webseite des CHE] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist das CHE vor allem durch sein jährlich veröffentlichtes Hochschulranking gleicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Centrum für Krankenhausmanagement (CKM)''' &lt;br /&gt;
Das CKM wurde 1994 von der Bertelsmann Stiftung gegründet und ist der Uni Münster als Institut angegliedert.&lt;br /&gt;
Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ziel unserer Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie praxisbewährte Management-Methoden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranche in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitswesens genutzt werden können. Wir stellen uns der Aufgabe, vermeintlich Unvereinbares in Einklang zu bringen: Qualitätssteigerung bei tendenziell sinkenden Kosten.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwi.uni-muenster.de/ckm/consult/profil/ueber_uns/index.html Webseite des CKM - Über uns] abgerufen am 25.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bertelsmann Wissenschaftsstiftung'''&lt;br /&gt;
Diese Stiftung wurde im Juni 1995 durch die [[Bertelsmann AG]] gegründet. Sie fördert insbesondere die Wirtschaftswissenschaften sowie die Politik- und Sozialwissenschaften. &lt;br /&gt;
Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus Spenden der Unternehmensgruppe Bertelsmann.&lt;br /&gt;
*Vorstand: Marc Wössner, Wolfgang Koeckstadt, Steven Moran&lt;br /&gt;
Sie fördert das '''Reinhard-Mohn-Institut''' für Unternehmensführung und Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke, welches 2010 gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-wissenschaftsstiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung] abgerufen am 30.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Gesamtaufwand der Bertelsmann Stiftung 78 Mio. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/infomaterial/jahresbericht/ Jahresbericht Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 26.08.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Sie finanziert ihre Arbeit überwiegend aus den Erträgen ihrer Beteiligung an der [[Bertelsmann AG]].Die jährliche Dividenden-Zahlung an die Stiftung ist steuerfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/zeitung/macht-ohne-mandat/755580.html Macht ohne Mandat] Der Tagesspiegel vom 25.09.2006, abgerufen am 13.09.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Ausschüttung an die Stiftung im Einzelnen zustande kommt, die ja immerhin 3/4 der [[Bertelsmann AG]] besitzt und somit auch den entsprechenden Anspruch auf die Gewinne, ist durch kompliziert verflochtene Zwischengesellschaften intransparent. &lt;br /&gt;
Einige Informationen dazu stehen unter: [http://www.mediatribune.de/besitzstaende/bertelsmann-zahltag-in-guetersloh Zahltag in Gütersloh] Media Tribune vom 24.05.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ Webseite der Bertelsmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 Rubrik Bertelsmann auf den NachDenkSeiten]&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm www.bertelsmannkritik.de]&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Think tank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35756</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-25T15:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Distinguished Leadership Awards */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.atlanticcouncil.org/support/members-program/member-levels-and-benefits/ Membership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council], Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (mehr als 100.000$)&lt;br /&gt;
***[[Airbus Group]], Chevron, Lockheed Martin, Thomson Reuters, Verbundnetz Gas AG, u.a. &lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (mehr als 50.000$)&lt;br /&gt;
***[[Bank of America]], Blackrock, [[Krauss-Maffei Wegmann]], Raytheon, Thales, Coca-Cola, u.a.&lt;br /&gt;
**President's Circle (mehr als 25.000$)&lt;br /&gt;
***Boeing, ExxonMobil, [[Edelman]], Northrop Grumman Aerospace, SAS, Shell, u.a. &lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2015 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/news/press-releases/atlantic-council-announces-2015-leadership-awardees Bericht vom 30. April 2015 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*Ahsraf Ghani, Präsident von Afghanistan&lt;br /&gt;
*Marillyn A. Hewson, Chairman, President, und CEO von Lockheed Martin&lt;br /&gt;
*Philip M. Breedlove, General der US-amerikanischen Luftwaffe&lt;br /&gt;
*Toby Keith, amerikanischer Country-Sänger und Produzent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35755</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-25T15:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Distinguished Leadership Awards */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.atlanticcouncil.org/support/members-program/member-levels-and-benefits/ Membership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council], Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (mehr als 100.000$)&lt;br /&gt;
***[[Airbus Group]], Chevron, Lockheed Martin, Thomson Reuters, Verbundnetz Gas AG, u.a. &lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (mehr als 50.000$)&lt;br /&gt;
***[[Bank of America]], Blackrock, [[Krauss-Maffei Wegmann]], Raytheon, Thales, Coca-Cola, u.a.&lt;br /&gt;
**President's Circle (mehr als 25.000$)&lt;br /&gt;
***Boeing, ExxonMobil, [[Edelman]], Northrop Grumman Aerospace, SAS, Shell, u.a. &lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2015 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/news/press-releases/atlantic-council-announces-2015-leadership-awardees Bericht vom 30. April 2015 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*Ahsraf Ghani, President von Afghanistan&lt;br /&gt;
*Marillyn A. Hewson, Chairman, President, und CEO von Lockheed Martin&lt;br /&gt;
*Philip M. Breedlove, General der US-amerikanischen Luftwaffe&lt;br /&gt;
*Toby Keith, amerikanischer Country-Sänger und Produzent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35754</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-25T15:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.atlanticcouncil.org/support/members-program/member-levels-and-benefits/ Membership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council], Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (mehr als 100.000$)&lt;br /&gt;
***[[Airbus Group]], Chevron, Lockheed Martin, Thomson Reuters, Verbundnetz Gas AG, u.a. &lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (mehr als 50.000$)&lt;br /&gt;
***[[Bank of America]], Blackrock, [[Krauss-Maffei Wegmann]], Raytheon, Thales, Coca-Cola, u.a.&lt;br /&gt;
**President's Circle (mehr als 25.000$)&lt;br /&gt;
***Boeing, ExxonMobil, [[Edelman]], Northrop Grumman Aerospace, SAS, Shell, u.a. &lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2014 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/events/past-events/council-recognizes-distinguished-leadership-and-honors-europe-at-annual-awards-dinner Bericht vom 30. April 2014 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*[[Chuck Hagel]], US-Politiker (Republikaner), damaliger US-Verteidigungsminister, von 2009 - 2013 Chairman des Atlantic Council&lt;br /&gt;
*[[Manuel Barroso]], damaliger Präsident der EU-Kommission&lt;br /&gt;
*[[Tom Enders]], Vorstandsvorsitzender der [[EADS]] (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
*Rusiana Lyzhychko, ukrainischer Popsänger und Bürgerrechtsaktivist&lt;br /&gt;
*Joseph F. Dunford, Jr., General, Kommandeur der ISAF&lt;br /&gt;
Reden zur Preisverleihung an Barroso wurden von Jon Huntsman (Chairman des Atlantic Council) und Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] in einer Videobotschaft gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35753</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-25T15:26:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.atlanticcouncil.org/support/members-program/member-levels-and-benefits/ Membership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council], Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle&lt;br /&gt;
**President's Circle&lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Unternehmen&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2014 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/events/past-events/council-recognizes-distinguished-leadership-and-honors-europe-at-annual-awards-dinner Bericht vom 30. April 2014 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*[[Chuck Hagel]], US-Politiker (Republikaner), damaliger US-Verteidigungsminister, von 2009 - 2013 Chairman des Atlantic Council&lt;br /&gt;
*[[Manuel Barroso]], damaliger Präsident der EU-Kommission&lt;br /&gt;
*[[Tom Enders]], Vorstandsvorsitzender der [[EADS]] (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
*Rusiana Lyzhychko, ukrainischer Popsänger und Bürgerrechtsaktivist&lt;br /&gt;
*Joseph F. Dunford, Jr., General, Kommandeur der ISAF&lt;br /&gt;
Reden zur Preisverleihung an Barroso wurden von Jon Huntsman (Chairman des Atlantic Council) und Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] in einer Videobotschaft gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35752</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-25T15:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.atlanticcouncil.org/support/members-program/member-levels-and-benefits/ Membership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-membership Corporate Program, Webseite Atlantic Council],Atlantic Council Corporate Program abgerufen am 25. 02. 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle&lt;br /&gt;
**President's Circle&lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Unternehmen&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2014 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/events/past-events/council-recognizes-distinguished-leadership-and-honors-europe-at-annual-awards-dinner Bericht vom 30. April 2014 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*[[Chuck Hagel]], US-Politiker (Republikaner), damaliger US-Verteidigungsminister, von 2009 - 2013 Chairman des Atlantic Council&lt;br /&gt;
*[[Manuel Barroso]], damaliger Präsident der EU-Kommission&lt;br /&gt;
*[[Tom Enders]], Vorstandsvorsitzender der [[EADS]] (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
*Rusiana Lyzhychko, ukrainischer Popsänger und Bürgerrechtsaktivist&lt;br /&gt;
*Joseph F. Dunford, Jr., General, Kommandeur der ISAF&lt;br /&gt;
Reden zur Preisverleihung an Barroso wurden von Jon Huntsman (Chairman des Atlantic Council) und Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] in einer Videobotschaft gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35751</id>
		<title>Atlantic Council</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35751"/>
		<updated>2016-02-25T15:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.atlanticcouncil.org/support/members-program/member-levels-and-benefits/ Membership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-program Corporate Partnership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle&lt;br /&gt;
**President's Circle&lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Unternehmen&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2014 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/events/past-events/council-recognizes-distinguished-leadership-and-honors-europe-at-annual-awards-dinner Bericht vom 30. April 2014 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*[[Chuck Hagel]], US-Politiker (Republikaner), damaliger US-Verteidigungsminister, von 2009 - 2013 Chairman des Atlantic Council&lt;br /&gt;
*[[Manuel Barroso]], damaliger Präsident der EU-Kommission&lt;br /&gt;
*[[Tom Enders]], Vorstandsvorsitzender der [[EADS]] (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
*Rusiana Lyzhychko, ukrainischer Popsänger und Bürgerrechtsaktivist&lt;br /&gt;
*Joseph F. Dunford, Jr., General, Kommandeur der ISAF&lt;br /&gt;
Reden zur Preisverleihung an Barroso wurden von Jon Huntsman (Chairman des Atlantic Council) und Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] in einer Videobotschaft gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Atlantic_Council&amp;diff=35749</id>
		<title>Atlantic Council</title>
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		<updated>2016-02-25T15:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Denise: /* International Advisory Board (IAB) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = The Atlantic Council of the United States (Atlantic Council)&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1961&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Washington, DC/USA&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.atlanticcouncil.org www.atlanticcouncil.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council of the United States ('''Atlantic Council''') ist eine außergewöhnlich einflussreiche US-amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Über letztere stellt die Organisation Kontakte zu den Regierungsspitzen im transatlantischen Bereich her, um ihre - auch interessengeleiteten - Vorstellungen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die offizielle Politik einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council ist eine 1961 gegründete Denkfabrik und Lobbyorganisation mit Sitz in Washington, D.C. In ihr haben sich Wirtschaftsführer global agierender Großunternehmen - größtenteils aus den USA - sowie ehemalige Regierungschefs und Spitzenbeamte (auch aus dem militärischen Bereich) zusammengeschlossen. Dabei fungieren die Ex-Regierungsmitglieder als &amp;quot;Türöffner&amp;quot; für die Wirtschaftsvertreter zu den aktuell Mächtigen im öffentlichen Bereich. Nach eigener Darstellung fördert der Atlantic Counncil die konstruktive Führerschaft und das Engagement in internationale Angelegenheiten auf der Grundlage der zentralen Rolle, die die Atlantische Gemeinschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts spielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about About the Council], Webseite abgerufen am 24. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit seinem einzigartig einflussreichen Netzwerk von globalen Führungspersönlichkeiten (&amp;quot;global leaders&amp;quot;) biete der Atlantic Council ein wichtiges Forum bei der Steuerung des wirtschaftlichen und politischen Wandels im 21. Jahrhundert. Über die erstellten Arbeitspapiere, die entwickelten Ideen und die gegründeten Interessengemeinschaften gestalte der Atlantic Council politische Entscheidungen und Strategien  zur Schaffung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Atlantic Council entwickelten Programme betreffen laut deren Website politische, wirtschaftliche und Sicherheitsthemen und beziehen sich auch auf nicht-europäische Regionen. Allen Programmen liege jedoch die Überzeugung zugrunde, dass eine gesunde transatlantische Beziehung eine Voraussetzung für Fortschritte bei der Organisation eines starken internationalen Systems ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Mitgestaltung über den privilegierten Zugang zu den höchsten politischen Stellen wird zwangsläufig auch von den ökonomischen Interessen der Wirtschaftsführer und Unternehmen beeinflusst, die Mitglieder - insbesondere des einflussreichen [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board International Advisory Board] - sind. Der Atlantic Council wirbt selbst damit, dass er ein einzigartig einflussreiches Netzwerk ist, das bei der Erreichung von Unternehmenszielen behilflich sein kann. Partner und Sponsoren können - je nach Entgelt - in unterschiedlichem Ausmaß an den Einflussmöglichkeiten des Atlantic Council partizipieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne seiner weltweit tätigen Mitgliedsunternehmen fördert der Atlantic Council z. B. das Freihandelsabkommen [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) und die 2013 entwickelte &amp;quot;Transatlantic Finance Initaitive&amp;quot; als Bestandteile ihres &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot;. Seine &amp;quot;Strategic Advisory Group (SAG)&amp;quot;, die sich mit militärischen und Sicherheitsfragen beschäftigt, wird von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. Auch weitere Rüstungsunternehmen sind Mitglieder, Partner oder Sponsoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Der Atlantic Council gliedert sich in die folgenden Bereiche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/about/staff Staff], Webseite abgerufen am 4. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*Executive Office&lt;br /&gt;
*Office of External Relation&lt;br /&gt;
*Office of Finance and Administration&lt;br /&gt;
*Africa Center&lt;br /&gt;
*Energy and Environment Program&lt;br /&gt;
*Dinu Patriciu Eurasia Center&lt;br /&gt;
*Global Business and Economics Program&lt;br /&gt;
*Brent Scowcroft Center on International Security&lt;br /&gt;
*Cyber Statecraft Initiative&lt;br /&gt;
*Emerging Defence Challenges Initiative&lt;br /&gt;
*Middle East Peace and Security Initiative&lt;br /&gt;
*Strategic Foresight Initiative&lt;br /&gt;
*Transatlantic Security Iniative&lt;br /&gt;
*Adrienne Arsht Latin America Center&lt;br /&gt;
*Rafik Hariri Center for the Middle East&lt;br /&gt;
*South East Asia Center&lt;br /&gt;
*Transatlantic Relations Programm&lt;br /&gt;
*Young Atlantic Program&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter der wichtigsten Gremien ==&lt;br /&gt;
===Executive Office===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/staff hier] abrufbar. Zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO seit 2006),  ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator&lt;br /&gt;
**Mitglied des Beirats des [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Internationalen Beirats der [[Atlantik-Brücke]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des [[Council on Foreign Relations]]&lt;br /&gt;
**Mitglied des Advisory Board der [[Security &amp;amp; Defence Agenda]]&lt;br /&gt;
*Damon M. Wilson (Vizepräsident), ehemaliger ranghoher Berater der US-Regierung und des NATO-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
**Senior Advisor des US-Ukraine Business Council, ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung&lt;br /&gt;
**Mitglied des internationalen Beirats der Slovak Atlantic Commission&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Board of Directors===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/board-of-directors hier] abrufbar. zu ihnen gehören&lt;br /&gt;
*Jon M. Huntsman, Jr. (Chairman), US-Politiker und Diplomat, bewarb sich 2012 um die Kandidatur der  Republikaner bei den Präsidentschaftswahlen&lt;br /&gt;
*[[Frederick Kempe]] (Präsident und CEO), ehemaliger Journalist (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) sowie Radio- und Fernsehkommentator; Mitgliedschaften siehe Executive Office&lt;br /&gt;
*Brent Sowcroft (Chairman des International Advisory Board), ehemaliger US-amerikanischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
**u.a. Nationaler Sicherheitsberater der US-Präsidenten Gerald Ford und George Bush sen. sowie Militärberater von US-Präsident George W. Bush&lt;br /&gt;
**Präsident der internationalen Unternehmensberatung [http://www.scowcroft.com/principal/brent-scowcroft The Sowcroft Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==International Advisory Board (IAB)==&lt;br /&gt;
Der IAB ist eine einzigartig einflussreiche Gruppe von globalen Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Er soll für den IAB-Präsidenten und den &amp;quot;Board of Directors&amp;quot; Perspektiven entwickeln und der Gruppe Zugang zu den führenden Denkern und politischen Entscheidungsträgern der USA verschaffen. Sie setzt sich ausschließlich aus den Leitern bedeutender global tätiger Unternehmen und ehemaliger Regierungsmitglieder ab Kabinettsrang zusammen. Die Gruppe trifft sich einmal im Jahr, meist in Verbindung mit dem &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; in Washington, D.C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 40 Mitglieder sind [http://www.atlanticcouncil.org/about/international-advisory-board hier] abrufbar. Zu ihnen gehören neben ehemaligen Premierministern und sonstigen hochrangigen Regierungsvertretern sowie einem ehemaligen NATO-Generalsekretär die folgenden Unternehmensleiter:&lt;br /&gt;
* Philippe Amonm Chairman and CEO, SICPA Holding SA&lt;br /&gt;
* Tewodros Ashenafi, Chairman and CEO, SouthWest Energy&lt;br /&gt;
* Håkan Bushke, President and CEO, SAAB AB&lt;br /&gt;
* Victor L.L. Chu, Chairman, First Eastern Investment Group&lt;br /&gt;
* Claudio Descalzi, CEO, Eni &lt;br /&gt;
* Markus Dohle, CEO, Penguin Random House&lt;br /&gt;
* Richard Edelman, President and CEO, [[Edelman]]&lt;br /&gt;
* Thomas Enders, CEO, [[EADS]] N.V (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
* Thomas A. Fanning, Chairman, President and CEO, Southern Company&lt;br /&gt;
* Orit Gadiesh, Chairman of the Board, Bain &amp;amp; Company Inc.&lt;br /&gt;
* Jim Goodnight, CEO, SAS&lt;br /&gt;
* Mehmet Nazif Günal, Founder, Chairman of the Board and President, MNG Holding A.S.&lt;br /&gt;
* Bahaa R. Hariri, libanesischer Milliardär, Gründer der Horizon Group&lt;br /&gt;
* Marillyn A. Hewson, Chairman and CEO, Lockheed Martin&lt;br /&gt;
* Muhtar Kent, Chairman and CEO, The Coca-Cola Company&lt;br /&gt;
* Alexey A. Mordashov, Chairman and CEO, Severstal&lt;br /&gt;
* Robert E. Moritz, US Chairman and Senior Partner, [[PricewaterhouseCoopers]]&lt;br /&gt;
* Rupert Murdoch, Chairman and CEO, 21st Century Fox&lt;br /&gt;
* Victor Pinchuk, Founder, EastOne Ltd. &lt;br /&gt;
* Paul Polman, CEO, Unilever&lt;br /&gt;
* Stephen A. Schwarzman, Chairman, CEO and Co-Founder, The Blackstone Group&lt;br /&gt;
* Martin Senn, CEO, Zurich Insurance Group Ltd&lt;br /&gt;
* James C. Smith, President and CEO, Thomson Reuters&lt;br /&gt;
* Martin Sorrell, Group Chief Executive, [[WPP Group]] PLC&lt;br /&gt;
* Jacob Wallenberg, Chairman, Investor AB&lt;br /&gt;
* John S. Watson, Chairman and CEO, Chevron Corporation &lt;br /&gt;
* John D. Wren, President and CEO, [[Omnicom Group]]&lt;br /&gt;
* Robert B. Zoellick, Chairman, International Advisers, [[Goldman Sachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Business and Economic Advisory Group (BEAG)==&lt;br /&gt;
Die BEAG dient als zentrale Beratungsgruppe des Atlantic Council für das &amp;quot;Global Business Economics Program&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der BEAG sind [http://www.atlanticcouncil.org/images/upload/beag_roster.pdf hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:&lt;br /&gt;
*Stuart Eizenstat (Co-chair)&lt;br /&gt;
**Head of International Trade and Finance, [[Covington &amp;amp; Burling]]&lt;br /&gt;
**Direktor, [[Trans-Atlantic Business Council]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger ranghoher Mitarbeiter mehrerer US-amerikanischer Regierungen, u.a. US-Botschafter bei der EU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Caio Koch-Weser]] (Co-Chair)&lt;br /&gt;
**Vice Chairman, [[Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
**Mitglied, &amp;quot;High-Level Advisory Group on Climate Finance&amp;quot;&lt;br /&gt;
**ehem. Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen&lt;br /&gt;
*[[Leszek Balcerowicz]]&lt;br /&gt;
**ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank&lt;br /&gt;
**Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESBR)&lt;br /&gt;
**Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich August von Hayek Stiftung]] , der [[Stiftung Ordnungspolitik]] und von [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Mitglied der Larosière-Gruppe ([[Jacques de Larosière]])&lt;br /&gt;
**Ehrenvorsitzender und bis April 2012 Vorsitzender des Boards von [[Bruegel]]&lt;br /&gt;
*[[Erika Mann]]&lt;br /&gt;
**Leiterin des Brüsseler Lobbybüros von [[Facebook]]&lt;br /&gt;
**Gründungsmitglied [[Transatlantic Policy Network]]&lt;br /&gt;
**Initiatorin [[German European Security Association]]&lt;br /&gt;
**Mitglied [[European Internet Foundation]] und [[Kangaroo Group]]&lt;br /&gt;
**Kuratoriumsmitglied [[Open Europe Berlin]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsidentin des &amp;quot;Advisory Council&amp;quot; des [[European Policy Centre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strategic Advisory Group (SAG)==&lt;br /&gt;
Die SAG ist 2007 vom damaligen Vorsitzenden des Atlantic Council, General Brent Scowcroft, und der ehemaligen norwegischen Verteidungsministerin Kristin Krohn Devold gegrünet worden. Sie besteht aus etwa 40 hochrangigen Experten für Themen der NATO und der transatlantischen Sicherheit, die Expertisen für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit zu strategischen Fragen der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen erstellen. Themen sind z.B. Afghanistan/Pakistan sowie das strategische Konzept und die Reform der NATO. Die SAG erstellt Studien und Grundsatzpapiere, veranstaltet informelle Strategiegespräche für ranghohe Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa und berät über ihre Experten wichtige politischen Entscheidungsträger. Die SAG ist darüber hinaus auch als Beratungsgruppe für das [http://www.atlanticcouncil.org/programs/brent-scowcroft-center/about-the-center Brent Scowcoft Center on International Security] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAG und ihre Aktivitäten werden von der Scowcroft Group und [[EADS]] North America gesponsert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
===Persönliche Mitgliedschaft===&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 500 Mitglieder, darunter über 50 ehemalige Botschafter, über 30 Vorstandsvorsitzende, zahlreiche ranghohe Beamte der US-Regierung und ausländischer Regierungen sowie ranghohe Offiziere.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/individual-membership Individual Membership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mitgliedschaft berechtigt z. B. zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung oder am &amp;quot;Annual Awards Dinner&amp;quot;.&lt;br /&gt;
=== Partner/Sponsoren/Mitgliedsfirmen ===&lt;br /&gt;
Den Partnern, Sponsoren und Mitgliedsfirmen werden einzigartige Gelegenheiten versprochen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
*Partner. Unternehmen können eine strategische Partnerschaft eingehen. Die verschiedenen Arten von Partnerschaften, die entsprechenden Gebühren und die versprochenen Vorteile sind auf der Webseite unter [http://www.acsummit.org/partnership/sponsorship-levels/ 2014 Partnership Levels] aufgelistet.&lt;br /&gt;
*Sponsoren. Unternehmen können Veranstaltungen des Atlantic Council (z. B. &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; oder &amp;quot;Wrocław Global Forum and Annual Freedom Awards Dinner in Wrocław&amp;quot;) sponsern. Für das Sponsern des &amp;quot;Atlantic Council Engergy &amp;amp; Economic Summit&amp;quot; 2014 wurden u. a. folgende Vorteile in Aussicht gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.acsummit.org/partnership/ 2014 Partnership Opportunities]&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;''Through thought-provoking sessions, bilateral meetings, a private catered lounge, and special events, including the offsite Gala Dinner, the Summit truly creates a setting that helps its partners build and strengthen vital relationships with high-level policymakers, academics, and business leaders''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Mitgliedsfirmen können die folgenden Arten von Mitgliedschaften mit ensprechend gestaffelten Mitgliedsbeiträgen erwerben&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle (100 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle (50 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
**President's Circle (25 Tsd. $ und mehr)&lt;br /&gt;
Zur Zeit gibt es etwa 100 Mitgliedsfirmen, denen es ermöglicht wird, Gelegenheiten für Engagements im öffentlich-privaten Sektor zu ergreifen und sich frühzeitige Informationen und Zugangsmöglichkeiten zu Entscheidungsträgern zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/corporate-program Corporate Partnership, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützer (&amp;quot;Supporters&amp;quot;) ==&lt;br /&gt;
Die Unterstützer engagieren sich beim Atlantic Council als Partner, Sponsoren oder Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/support/supporters Supporters, Webseite Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt die folgenden Gruppen:&lt;br /&gt;
*Unternehmen&lt;br /&gt;
**Global Leadership Circle&lt;br /&gt;
**Chairman's Circle&lt;br /&gt;
**President's Circle&lt;br /&gt;
*Andere Unterstützung&lt;br /&gt;
**Unternehmen&lt;br /&gt;
**Stiftungen, u.a. [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
**Regierungen, u.a. [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Distinguished Leadership Awards ==&lt;br /&gt;
Bei dem jährlich stattfindenden &amp;quot;Atlantic Council' s Annual Award Dinner&amp;quot; werden die &amp;quot;Distinguished Leadership Awards&amp;quot; vergeben. Anlässlich des letzten Dinners, das am 30. April 2014 stattfand, wurden vor 900 führenden Außenpolitikern und Wirtschaftsführern ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlanticcouncil.org/events/past-events/council-recognizes-distinguished-leadership-and-honors-europe-at-annual-awards-dinner Bericht vom 30. April 2014 auf der Webseite des Atlantic Council], abgerufen am 26. 11. 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; :&lt;br /&gt;
*[[Chuck Hagel]], US-Politiker (Republikaner), damaliger US-Verteidigungsminister, von 2009 - 2013 Chairman des Atlantic Council&lt;br /&gt;
*[[Manuel Barroso]], damaliger Präsident der EU-Kommission&lt;br /&gt;
*[[Tom Enders]], Vorstandsvorsitzender der [[EADS]] (heutige Bezeichnung: Airbus Group)&lt;br /&gt;
*Rusiana Lyzhychko, ukrainischer Popsänger und Bürgerrechtsaktivist&lt;br /&gt;
*Joseph F. Dunford, Jr., General, Kommandeur der ISAF&lt;br /&gt;
Reden zur Preisverleihung an Barroso wurden von Jon Huntsman (Chairman des Atlantic Council) und Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] in einer Videobotschaft gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehungen zu anderen Organisationen ==&lt;br /&gt;
*Der Atlantic Council gehört zu den Interessenvertretern und Beratern (&amp;quot;Stakeholders and Advisors&amp;quot;) des [[Transatlantic Economic Council]], der aus Vertretern der Regierungen der USA und der Europäischen Union besteht. Der [[Transatlantic Economic Council]] war an den Verhandlungen zum TTIP beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Kategorie bitte entfernen, wenn der Artikel als Entwurf bearbeitet wird. Die Kategorie wieder hinzufügen, wenn der Artikel veröffentlicht wird. --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Denise</name></author>
		
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