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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=23567</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
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		<updated>2013-03-17T14:32:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''ÖPP Deutschland AG''' ist eine Beratungsagentur. Sie berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten &amp;quot;Öffentlich-privaten Partnerschaften&amp;quot; (ÖPP); auch [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]] genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der ÖPP Deutschland AG ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt. Die weiteren Anteile werden von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beratungsagentur wurde auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) gegründet, einer Lobbyorganisation der Finanzbranche. Das Ziel war, die ÖPP Deutschland AG als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Finanzlobbyorganisation [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der ÖPP Deutschland AG. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2.866.739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder ==&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann SE|Bertelsmann]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen ==&lt;br /&gt;
*Das Startkapital von 10 Millionen Euro stammt von der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/38/38349/1.html Verzichtet die Bundesregierung auf 7 Milliarden Euro? - Interview mit Werner Rügemer] Telepolis vom 17.01.2013, abgerufen am 18.01.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigkeit konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister [[Peer Steinbrück]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD, das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurde also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsempfehlungen der ÖPP Deutschland AG profitieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als das Projekt in Eigenregie durch zu führen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem widersprechen diverse Fallbeispiele wie sie die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; am 04.01.2012 vorstellten und Christian Salewski in seinem Artikel &amp;quot;Die Selbstbediener&amp;quot; thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/2012/01/bilanz-12-jahre-ppp/ GiB - Bilanz-12-Jahre-ppp] blog.gemeingut.org, zuletzt aufgerufen am 29.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2012: ÖPP Deutschland AG und Open Government===&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG erhielt am 13.01.2012 den Auftrag zu einer Studie zur Umsetzung von Open Government in Deutschland. Die Federführung erhält das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme. Die ÖPP Deutschland AG ist zuständig für die Themen Betreibermodell, Geldleistungsmodelle, Governance und Nachhaltigkeit.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das [[Bundesfinanzministerium]] hat den Auftrag zu der Studie erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/detail/article/pd-gewinnt-mit-fraunhofer-fokus-und-lorenz-von-stein-institut-auftrag-fuer-open-government-studie/ ÖPP Deutschland AG - Pressemitteilung] partnerschaften-deutschland.de, abgerufen am 12.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.verwaltung-innovativ.de/cln_108/nn_2054980/DE/Presse/PM/PresseArchiv/2012/20120113__open__government__studie.html Verwaltung Innovativ - Auftrag für Open-Government-Studie vergeben] verwaltung-innovativ.de, abgerufen am 12.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bau- und Immobilienlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<title>Martin Jäger</title>
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		<updated>2012-03-26T15:32:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu [[Daimler]] wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*09/2008 [[Daimler|Daimler AG]] - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 - 09/2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 - 2005 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
*2002-2004 Deutsche Botschaft in Prag&lt;br /&gt;
*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/diplomat-geht-zur-industrie-daimlers-neuer-aussenminister-636471.html Daimlers neuer Außenminister - 31.08.2008] stern.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/martin-jaeger-steinmeier-sprecher-wechselt-in-die-wirtschaft-1.571209 Steinmeier-Sprecher wechselt in die Wirtschaft - 08.05.2009] sueddeutsche.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Allianz SE&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Branche          = Finanzen&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Versicherungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Königinstraße 28, 80802 München&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.allianz.com/ www.allianz.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
===Vorstand der Allianz SE===&lt;br /&gt;
*Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender&lt;br /&gt;
*[[Paul Achleitner]], Finance&lt;br /&gt;
*Oliver Bäte&lt;br /&gt;
*Manuel Bauer&lt;br /&gt;
*Clement B. Booth&lt;br /&gt;
*Enrico Cucchiani&lt;br /&gt;
*Joachim Faber&lt;br /&gt;
*Christof Mascher&lt;br /&gt;
*Jay Ralph&lt;br /&gt;
*Werner Zedelius&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.allianz.com/de/ueber_uns/management/vorstand/page1.html Homepage Allianz SE] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, (Stand: November 2011)	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat der Allianz SE===&lt;br /&gt;
*Henning Schulte-Noelle, Vorsitzender&lt;br /&gt;
*Gerhard Cromme, stv. Vorsitzender, Vorsitzender des Aufsichtsrats der [[ThyssenKrupp]] AG&lt;br /&gt;
*Rolf Zimmermann, stv. Vorsitzender&lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Jean-Jacques Cette&lt;br /&gt;
*Geoff Hayward&lt;br /&gt;
*Franz Heiß&lt;br /&gt;
*Renate Köcher, Geschäftsführerin Institut für Demoskopie Allensbach&lt;br /&gt;
*Peter Kossubek&lt;br /&gt;
*Igor Landau, Mitglied des Verwaltungsrats, Sanofi-Aventis S.A.&lt;br /&gt;
*Jörg Reinbrecht, Gewerkschaftssekretär, ver.di Deutschland&lt;br /&gt;
*Peter Denis Sutherland, Chairman [[Goldman Sachs|Goldman Sachs International]]&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.allianz.com/de/ueber_uns/management/aufsichtsrat/page1.html Homepage Allianz SE] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, (Stand: November 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem International Executive Committee (IEC) gehören alle Vorstandsmitglieder der Allianz SE und die Vertreter der größten Tochtergesellschaften der Allianz Gruppe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsamer Beirat der Allianz Gesellschaften===&lt;br /&gt;
*Henning Schulte-Noelle (Vorsitzender), Aufsichtsratsvorsitzender Allianz SE&lt;br /&gt;
*Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH&lt;br /&gt;
*Bernd Gottschalk&lt;br /&gt;
*Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender [[Deutsche Bahn]] AG&lt;br /&gt;
*Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender adidas AG&lt;br /&gt;
*[[Hans-Olaf Henkel]]&lt;br /&gt;
*Jürgen Heraeus&lt;br /&gt;
*Dieter Hundt, Präsident der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]](BDA)	&lt;br /&gt;
*Hans-Peter Keitel, Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Industrie]] (BDI) &lt;br /&gt;
*Nicola Leibinger-Kammüller&lt;br /&gt;
*Bernd Pischetsrieder, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender BMW Group&lt;br /&gt;
*Harry Roels&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG &amp;amp; Co. KGaA&lt;br /&gt;
*Walter Scheel, Bundespräsident a. D.&lt;br /&gt;
*Manfred Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender Bayer AG&lt;br /&gt;
*Dennis J. Snower, Präsident des [[Institut für Weltwirtschaft]], Universität Kiel&lt;br /&gt;
*Holger Strait&lt;br /&gt;
*Heinrich Weiss&lt;br /&gt;
*Manfred Wennemer&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.allianz.com/de/ueber_uns/management/gemeinsamer_beirat_und_beraterkreis/page1.html Homepage Allianz SE] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, (Stand: 31.12.2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Laut dem freiwilligem [[Erläuterung zu Lobbyregister-Daten|Lobbyregister]] der EU hat die Allianz SE bis zur Mitte des Geschäftsjahres 2010 zwischen 200.000 € und 250.000 € in direkte Lobbyarbeit bei den EU-Organe investiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/consultation/displaylobbyist.do?id=05503341949-54 EU-Lobbyregister], Stand: 23.08.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<title>Martin Jäger</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu [[Daimler]] wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*09/2008 [[Daimler|Daimler AG]] - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 - 09/2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 - 2005 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
*2002-2004 Deutsche Botschaft in Prag&lt;br /&gt;
*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/diplomat-geht-zur-industrie-daimlers-neuer-aussenminister-636471.html Daimlers neuer Außenminister - 31.08.2008] stern.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/martin-jaeger-steinmeier-sprecher-wechselt-in-die-wirtschaft-1.571209 Steinmeier-Sprecher wechselt in die Wirtschaft - 08.05.2009] sueddeutsche.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu [[Daimler]] wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*09/2008 [[Dailmer|Daimler AG]] - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 - 09/2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 - 2005 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
*2002-2004 Deutsche Botschaft in Prag&lt;br /&gt;
*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/diplomat-geht-zur-industrie-daimlers-neuer-aussenminister-636471.html Daimlers neuer Außenminister - 31.08.2008] stern.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/martin-jaeger-steinmeier-sprecher-wechselt-in-die-wirtschaft-1.571209 Steinmeier-Sprecher wechselt in die Wirtschaft - 08.05.2009] sueddeutsche.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu Daimler wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*09/2008 Daimler AG - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 - 09/2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 - 2005 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
*2002-2004 Deutsche Botschaft in Prag&lt;br /&gt;
*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/diplomat-geht-zur-industrie-daimlers-neuer-aussenminister-636471.html Daimlers neuer Außenminister - 31.08.2008] stern.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/martin-jaeger-steinmeier-sprecher-wechselt-in-die-wirtschaft-1.571209 Steinmeier-Sprecher wechselt in die Wirtschaft - 08.05.2009] sueddeutsche.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
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Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu Daimler wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*09/2008 Daimler AG - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 - 09/2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
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*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stern.de/politik/deutschland/diplomat-geht-zur-industrie-daimlers-neuer-aussenminister-636471.html Daimlers neuer Außenminister - 31.08.2008] stern.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/martin-jaeger-steinmeier-sprecher-wechselt-in-die-wirtschaft-1.571209 Steinmeier-Sprecher wechselt in die Wirtschaft - 08.05.2009] sueddeutsche.de, letzter Zugriff am 26.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu Daimler wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2009 Daimler AG - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 bis Ende 2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
*2002-2004 Deutsche Botschaft in Prag&lt;br /&gt;
*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeit für kinkel zu kohls zeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<updated>2012-03-26T14:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: Die Seite wurde neu angelegt: Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu Daimler wechselte.    =...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Martin Jäger (geb. 1965) ist ein ehemaliger Diplomat der nach seiner Arbeit als Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier zu Daimler wechselte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2009 Daimler AG - Leiter des Bereichs Global External Affairs and Public Policy&lt;br /&gt;
*2005 bis Ende 2008 Sprecher des Auswärtigen Amts unter Frank Walter Steinmeier&lt;br /&gt;
*2004 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt &lt;br /&gt;
*2002-2004 Deutsche Botschaft in Prag&lt;br /&gt;
*1998-2002 Leiter des Referats für Europa-Grundsatzfragen im Kanzleramt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeit für kinkel zu kohls zeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Generelle Beschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fall A ===&lt;br /&gt;
=== Fall B ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Walter_Riester&amp;diff=15922</id>
		<title>Walter Riester</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Walter_Riester&amp;diff=15922"/>
		<updated>2012-03-22T14:22:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
''(* 27. September 1943 in Kaufbeuren (Allgäu))'', Seitenwechsler, Lobbyist, SPD-Mitglied, ehemaliger Bundes-Minister, ehemaliger Gewerkschaftsfunktionär, wurde bekannt durch die nach ihm benannte [[Riester-Rente]], Mitglied im Aufsichtsrat von [[Union Investment]], Berater der [[MaschmeyerRürup]] AG. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* Seit Oktober 2009: Mitglied im Aufsichtsrat von Union Investment&lt;br /&gt;
* 2002 - 2009: Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
* 1999 - 2001: Mitglied des Vorstandes der [[SPD]] Bezirk Hessen-Süd&lt;br /&gt;
* 1998 - 2002: Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung&lt;br /&gt;
* 1989 - 1995: Mitglied des Landesvorstandes und Präsidiums der SPD Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* 1993 - 1998: 2. Vorsitzender der [[IG Metall]]&lt;br /&gt;
* 1988 - 2005: Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPD&lt;br /&gt;
* 1988 - 1993: Bezirksleiter der IG Metall, Bezirk Stuttgart&lt;br /&gt;
* 1980 - 1988: Bezirkssekretär der IG Metall, Bezirk Stuttgart&lt;br /&gt;
* 1977 - 1978: 2. Bevollmächtigter der IG-Metall-Verwaltungsstelle Geislingen&lt;br /&gt;
* 1976 - 1998: Aufsichtsratmitglied verschiedener deutscher Unternehmen ([[Bosch]], [[Daimler-Chrysler]], [[ThyssenKrupp]], [[Audi]], [[Rheinmetall]], [[Heidelberger Druckmaschinen]], [[WMF]])&lt;br /&gt;
* 1970 - 1977: Referatssekretär für Jugendfragen beim [[DGB]]-Landesbezirk in Stuttgart&lt;br /&gt;
* 1969 - 1970: Besuch der Akademie der Arbeit in Frankfurt/M.,&lt;br /&gt;
Studienschwerpunkte: Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik, Arbeitsrecht&lt;br /&gt;
* seit 1966: Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.walter-riester.de/lebenslauf.html Curriculum Vitae], Website Walter Riester, abgerufen am 27.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Generelle Beschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nebeneinkünfte===&lt;br /&gt;
Walter Riester hatte diverse Nebentätigkeiten zu seinem Bundestagsmandat mit denen er sich 2008 mindestens 180.000 Euro &amp;quot;hinzu verdiente&amp;quot;. Darunter waren zum Großteil Finanzdienstleister wie [[AWD]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6239032?pageId=&amp;amp;moduleId=799280&amp;amp;categoryId=&amp;amp;goto=&amp;amp;show= Der Drückerkönig und die Politik], ARD-Exklusiv Doku/Reportage vom 12. Januar 2011, abgerufen am 18. Januar 2011. &amp;lt;/ref&amp;gt;, die mitunter auch auch Riester-Renten-Verträge anboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=2467#more-2467 Wg. Riester: Die mit 22 mal mindestens 7000 € erkaufte Zerstörung der sozialen Rentenversicherung], Nachdenkseiten.de vom 6. Juli 2007, abgerufen am 27.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Riester-Rente===&lt;br /&gt;
Riester-Rente ist eine vom Staat, durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderte, privat finanzierte Rente in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmas.de/portal/27264/ Riester-Rente boomt weiter], Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom 25.08.2008, abgerufen am 27.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wechsel in die Privatwirtschaft ===&lt;br /&gt;
2009 gab Herr Riester sein Bundestagsmandat ab, um sich ganz seinen Tätigkeiten in der Privatwirtschaft zu widmen. Besonders kritisch ist die Tatsache dass er in den Aufsichtsrat von [[Union Investment]], den größten Anbieter von Riester-Renten-Verträgen, wechselte. Er sieht sich dort jedoch als unabhängiger Berater, wie aus dem Interview der Wirtschaftswoche ersichtlich wird:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''WirtschaftsWoche:'' Herr Riester, ab Oktober sind Sie Aufsichtsrat bei Union Investment, dem größten Anbieter von Riester-Fondssparplänen. Müssten Sie nicht mehr Abstand zur Branche halten?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Riester:'' Union Investment hatte mich schon vor eineinhalb Jahren für diesen Posten angefragt. Ich finde interessant, dass die einen Unabhängigen im Aufsichtsrat haben wollen. Solange ich im Bundestag war, wollte ich ein solches Mandat jedoch nicht übernehmen. Nun trete ich den Posten im Oktober an, nach meinem Ausscheiden aus dem Parlament. Für mich war es eine Frage politischer Hygiene, das ganz klar zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/finanzen/kein-sparer-ist-gekniffen-403867/  &amp;quot;Kein Sparer ist gekniffen&amp;quot;], Wirtschaftswoche-online vom  28.07.2009, abgerufen am 27.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Tim_Arnold&amp;diff=15918</id>
		<title>Tim Arnold</title>
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		<updated>2012-03-22T14:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: /* Wechsel in die Politik, Wechsel in die Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tim Arnold''' ''(*20. Mai 1969 in Wuppertal)''  ist strategischer Berater der [[ProSiebenSat.1]]-Gruppe. Zuvor hat er fünf Jahre lang die Hauptstadtvertretung des Landes NRW geleitet. Er galt als Kopf der vorgeblich unabhängigen Wählerinitiative &amp;quot;Wähler für den Wechsel&amp;quot; zugunsten von Jürgen Rüttgers, die von der CDU finanziert wurde. Arnold ist langjähriges [[CDU]]-Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/print-wams/article139433/Tim_Arnold_startet_fuer_NRW_in_Berlin.html Tim Arnold startet für NRW in Berlin] Welt Online vom 05.03.2006, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit 2011 Senior Vice President Political Strategy der [[ProSiebenSat.1]] Group&lt;br /&gt;
* 2006-2010 Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund&lt;br /&gt;
* 2004-2006 Diplom-Studium an der Ecole Nationale d'Administration in Strasbourg&lt;br /&gt;
* 2003-2004 Leiter Unternehmenskommunikation von Random House/ Bertelsmann&lt;br /&gt;
* 2002 Ausführender Vizepräsident und Büroleiter des Chairman der [[Bertelsmann AG]]&lt;br /&gt;
* 1999-2002 Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der Kommunikation der [[Bertelsmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 1997-1999 Assistent des Vorstandsvorsitzenden der [[Bertelsmann AG]]&lt;br /&gt;
* 1997 Master of Public Administration an der Harvard Kennedy School&lt;br /&gt;
* 1993 Bachelor of Science in Economics an der London School of Economics&lt;br /&gt;
Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mbem.nrw.de/web/media_get.php?mediaid=258&amp;amp;fileid=736&amp;amp;sprachid=1 Lebenslauf von Tim Arnold] NRW-Ministerium für Bundesangelegenheiten, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.prosiebensat1.com/de/presse/pressemeldungen/presse-lounge/prosiebensat1-media-ag/2011/3/tim-arnold-wird-senior-vice-president-political-strategy-der-prosiebensat1-group Tim Arnold wird Senior Vice President Political Strategy der ProSiebenSat.1 Group] Pressemeldung der ProSiebenSat.1 Group vom 01.03.2011, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Kontakte zu Unternehmen wie Bertelsmann, Random House oder Pro7Sat.1 sowie zu hochrangigen CDU-Politikern ist Arnold gerade in konservativen Kreisen hervorragend vernetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2005: Arnold für den Wechsel ===&lt;br /&gt;
Vor der NRW-Landtagswahl 2005 trat Arnold als Leiter der Initiative &amp;quot;Wähler für den Wechsel&amp;quot; auf, die vorgab, parteiunabhängig zu sein und für einen Machtwechsel in NRW von [[Peer Steinbrück]] (SPD) hin zu [[Jürgen Rüttgers]] (CDU) einzutreten. Schon zu Beginn der Kampagne soll Arnold in einer E-Mail an Rüttgers' Wahlkampfplaner Boris Berger von einem „CDU-Konto Wähler für den Wechsel“ gesprochen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/04/parteispendenaffare-der-nrw-cdu-die-spur-des-geldes-fuhrt-nach-frankfurt/ Parteispendenaffäre der NRW-CDU – die Spur des Geldes führt nach Frankfurt] Wir-in-NRW-Blog-Eintrag vom 20.04.2010, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund war eine Spende an die &amp;quot;Wähler für den Wechsel&amp;quot;, die Jürgen Behrend über seine Firma Hella als Betriebsausgabe hatte laufen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/politik/wahlen-2011/duesseldorfer-kluengel/1806822.html Düsseldorfer Klüngel] Tagesspiegel vom 23.04.2010, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Unterstützung durch die &amp;quot;Wähler für den Wechsel&amp;quot; verurteilte Bundestagspräsident Norbert Lammert die NRW-CDU zu einer Strafe von über 60.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/10/bundestagsprasident-verurteilt-nrw-cdu-wegen-verdeckter-parteienfinanzierung/ Bundestagspräsident verurteilt NRW-CDU wegen verdeckter Parteienfinanzierung] Wir-in-NRW-Blog vom 22.10.2010, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechsel in die Politik, Wechsel in die Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg von Jürgen Rüttgers setzte dieser Arnold als Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/print-wams/article139433/Tim_Arnold_startet_fuer_NRW_in_Berlin.html Tim Arnold startet für NRW in Berlin] Welt Online vom 05.03.2006, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt war Arnold bereits zwei Jahre nicht mehr in der freien Wirtschaft tätig gewesen. Bis zum Ende der Regierung Rüttgers blieb er Vertretungsleiter; als die neue Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihn schließlich abberief, zog er ein positives Fazit seiner eigenen Amtszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/10/abschieds-mail-von-tim-arnold/ Abschieds-Mail von Tim Arnold] auf dem Wir-in-NRW-Blog vom 01.10.2010, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer sehr knappen [[Karenzzeit]] von fünf Monaten wechselte er zurück in die freie Wirtschaft; als politstrategischer Berater der ProSiebenSat.1-Gruppe. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.prosiebensat1.com/de/presse/pressemeldungen/presse-lounge/prosiebensat1-media-ag/2011/3/tim-arnold-wird-senior-vice-president-political-strategy-der-prosiebensat1-group Tim Arnold wird Senior Vice President Political Strategy der ProSiebenSat.1 Group] Pressemeldung der ProSiebenSat.1 Group vom 01.03.2011, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''&amp;quot;Der Ex-Bertelsmann-Manager Arnold ist ausgewiesener Fachmann für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. [...] Im Landtagswahlkampf 2005 steuerte er eine Prominenten-Kampagne zur Wahl von Jürgen Rüttgers bei.&amp;quot;'' Welt-Redakteur Peter Lamprecht über Tim Arnold.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/print-wams/article139433/Tim_Arnold_startet_fuer_NRW_in_Berlin.html Tim Arnold startet für NRW in Berlin] Welt Online vom 05.03.2006, abgerufen am 18.03.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.nw-news.de/owl/3501341_Wirbel_um_Wahlkampfspenden_fuer_NRW-CDU.html Wirbel um Wahlkampfspenden für NRW-CDU], nw-news.de vom 20.04.2010 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2010/05/wahlerinitiative-fur-ruttgers-tauschte-2005-die-offentlichkeit/ Wählerinitiative für Rüttgers täuschte 2005 die Öffentlichkeit] [[LobbyControl]] über die Wählerinitiative &amp;quot;Wähler für den Wandel&amp;quot;, vom 04.05.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.wir-in-nrw-blog.de/2010/04/neue-affare-um-cdu-wahlkampfspenden-ruttgers-vertrauter-half-beim-steuersparen/ Neue Affäre um CDU-Wahlkampfspenden] Zusammenfassung von Arnolds Rolle als Wählerinitiativen-Leiter im Wir-in-NRW-Blog vom 18.04.2010, abgerufen am 18.03.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15629</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
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		<updated>2012-03-12T16:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]]. An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beratungsagentur wurde auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) gegründet. Das Ziel war, diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG erhielt am 13. Januar unter der Federführung des Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme den Zuschlag für den Auftrag einer Studie zu grundsätzlichen, rechtlichen, technischen und organisatorischen Fragen zur Umsetzung von Open Government und Open Government Data in Deutschland. Die Studie vergab das Bundesfinanzministerium im Zuge der Umsetzung des Projektes Open Government. Die ÖPP Deutschland AG ist im Rahmen der Studie zuständig für die Themen Betreibermodell, Geldleistungsmodelle, Governance und Nachhaltigkeit. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/detail/article/pd-gewinnt-mit-fraunhofer-fokus-und-lorenz-von-stein-institut-auftrag-fuer-open-government-studie/ ÖPP Deutschland AG - Pressemitteilung] partnerschaften-deutschland.de, letzter Zugriff am 12.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.verwaltung-innovativ.de/cln_108/nn_2054980/DE/Presse/PM/PresseArchiv/2012/20120113__open__government__studie.html Verwaltung Innovativ - Auftrag für Open-Government-Studie vergeben] verwaltung-innovativ.de, letzter Zugriff am 12.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD, das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurde also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsempfehlungen der ÖPP Deutschland AG profitieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als das Projekt in Eigenregie durch zu führen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem widersprechen diverse Fallbeispiele wie sie die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; am 04.01.2012 vorstellten und Christian Salewski in seinem Artikel &amp;quot;Die Selbstbediener&amp;quot; thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/2012/01/bilanz-12-jahre-ppp/ GiB - Bilanz-12-Jahre-ppp] blog.gemeingut.org, zuletzt aufgerufen am 29.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bau- und Immobilienlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15628</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15628"/>
		<updated>2012-03-12T16:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]]. An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beratungsagentur wurde auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) gegründet. Das Ziel war, diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland Ag erhielt am 13. Januar unter der Federführung des Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme den Zuschlag für den Auftrag einer Studie zu grundsätzlichen, rechtlichen, technischen und organisatorischen Fragen zur Umsetzung von Open Government und Open Government Data in Deutschland. Die Studie vergab das Bundesfinanzministerium im Zuge der Umsetzung des Projektes Open Government. Die ÖPP Deutschland AG ist zuständig für die Themen Betreibermodell, Geldleistungsmodelle, Governance und Nachhaltigkeit im Rahmen der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD, das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurde also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsempfehlungen der ÖPP Deutschland AG profitieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als das Projekt in Eigenregie durch zu führen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem widersprechen diverse Fallbeispiele wie sie die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; am 04.01.2012 vorstellten und Christian Salewski in seinem Artikel &amp;quot;Die Selbstbediener&amp;quot; thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/2012/01/bilanz-12-jahre-ppp/ GiB - Bilanz-12-Jahre-ppp] blog.gemeingut.org, zuletzt aufgerufen am 29.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bau- und Immobilienlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15625</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15625"/>
		<updated>2012-03-12T13:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]]. An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beratungsagentur wurde auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) gegründet. Das Ziel war, diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD, das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurde also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsempfehlungen der ÖPP Deutschland AG profitieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als das Projekt in Eigenregie durch zu führen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem widersprechen diverse Fallbeispiele wie sie die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; am 04.01.2012 vorstellten und Christian Salewski in seinem Artikel &amp;quot;Die Selbstbediener&amp;quot; thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/2012/01/bilanz-12-jahre-ppp/ GiB - Bilanz-12-Jahre-ppp] blog.gemeingut.org, zuletzt aufgerufen am 29.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bau- und Immobilienlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Public_Private_Partnership&amp;diff=15491</id>
		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-06T14:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;. Hauptsächlich wird in der offiziellen Argumentation für PPP die Intention angeführt, dass PPP zu einer effizienteren Erfüllung öffentlicher Aufgaben führen soll, womit Steuerzahler und die öffentliche Hand entlastet würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse der Rechnungshöfe ==&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verbriefung langfristiger PPP-Verträge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Rügemer kritisiert, dass Banken langfristige PPP-Verträge verbriefen können. Mit den verbrieften PPP-Mieten können die Banken handelbare (spekulative) Wertpapiere machen. Damit käme eine aufgeblähter Finanzkreislauf in Gang:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Bank I, die dem PPP-Investor den Kredit gegeben hat, verkauft die Mietforderungen an die Bank II, die dafür einen Kredit bei der Bank III aufnimmt; die Bank IV kann den verbrieften Kredit von der Bank II kaufen, indem sie bei der Bank V einen Kredit aufnimmt und so weiter - so dreht sich das riskante Karussell der privaten Geldschöpfung&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rügemer1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php  Die neue Reichtumsmaschine - 01.02.2012] jungewelt.de, letzter Zugriff am 06.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geheimhaltung der Verträge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder in der Kritik steht auch die Tatsache, dass alle Verträge von PPP-Projekten unter Geheimhaltung stehen. Zur Begründung dafür wird immer wieder das Geschäfts- und Betriebsgeheimnis der beteiligten Unternehmen angeführt. Die Geheimhaltung sei ein maßgebliche Voraussetzung, damit die privaten Unternehmen ihre Gewinninteressen gegenüber der öffentlichen Hand durchsetzen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;attac1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ppp-irrweg.de/ag-privatisierung/geheimhaltung-schwerpunkt-der-kampagne/?L=2 Geheimhaltung – der Nährboden für PPP] ppp-irrweg.de, letzter Zugriff am 06.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Public_Private_Partnership&amp;diff=15490</id>
		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-06T14:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;. Hauptsächlich wird in der offiziellen Argumentation für PPP die Intention angeführt, dass PPP zu einer effizienteren Erfüllung öffentlicher Aufgaben führen soll, womit Steuerzahler und die öffentliche Hand entlastet würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse der Rechnungshöfe ==&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verbriefung langfristiger PPP-Verträge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Rügemer kritisiert, dass Banken langfristige PPP-Verträge verbriefen können. Mit den verbrieften PPP-Mieten können die Banken handelbare (spekulative) Wertpapiere machen. Damit käme eine aufgeblähter Finanzkreislauf in Gang:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Bank I, die dem PPP-Investor den Kredit gegeben hat, verkauft die Mietforderungen an die Bank II, die dafür einen Kredit bei der Bank III aufnimmt; die Bank IV kann den verbrieften Kredit von der Bank II kaufen, indem sie bei der Bank V einen Kredit aufnimmt und so weiter - so dreht sich das riskante Karussell der privaten Geldschöpfung&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rügemer1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php  Die neue Reichtumsmaschine - 01.02.2012] jungewelt.de, letzter Zugriff am 06.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geheimhaltung der Verträge'''&lt;br /&gt;
Immer wieder in der Kritik steht auch die Tatsache, dass alle Verträge von PPP-Projekten unter Geheimhaltung stehen. Zur Begründung dafür wird immer wieder das Geschäfts- und Betriebsgeheimnis der beteiligten Unternehmen angeführt. Die Geheimhaltung sei ein maßgebliche Voraussetzung, damit die privaten Unternehmen ihre Gewinninteressen gegenüber der öffentlichen Hand durchsetzen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;attac1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ppp-irrweg.de/ag-privatisierung/geheimhaltung-schwerpunkt-der-kampagne/?L=2 Geheimhaltung – der Nährboden für PPP] ppp-irrweg.de, letzter Zugriff am 06.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-06T14:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;. Hauptsächlich wird in der offiziellen Argumentation für PPP die Intention angeführt, dass PPP zu einer effizienteren Erfüllung öffentlicher Aufgaben führen soll, womit Steuerzahler und die öffentliche Hand entlastet würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse der Rechnungshöfe ==&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verbriefung langfristiger PPP-Verträge'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Rügemer kritisiert, dass Banken langfristige PPP-Verträge verbriefen können. Mit den verbrieften PPP-Mieten können die Banken handelbare (spekulative) Wertpapiere machen. Damit käme eine aufgeblähter Finanzkreislauf in Gang:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Bank I, die dem PPP-Investor den Kredit gegeben hat, verkauft die Mietforderungen an die Bank II, die dafür einen Kredit bei der Bank III aufnimmt; die Bank IV kann den verbrieften Kredit von der Bank II kaufen, indem sie bei der Bank V einen Kredit aufnimmt und so weiter - so dreht sich das riskante Karussell der privaten Geldschöpfung&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rügemer1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php  Die neue Reichtumsmaschine - 01.02.2012] jungewelt.de, letzter Zugriff am 06.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Freshfields_Bruckhaus_Deringer&amp;diff=15431</id>
		<title>Freshfields Bruckhaus Deringer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Freshfields_Bruckhaus_Deringer&amp;diff=15431"/>
		<updated>2012-03-05T15:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: /* Weitere Freshfields-Projekte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Freshfields Bruckhaus Deringer LLP (Limited Liability Partnership)&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Branche          = Recht&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Rechtsberatung und Unternehmensberatung&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = London&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin Deutschland&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Bastion Tower&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Place du Champ de Mars 5, 1050 Brüssel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tel.: +32 02-504.70.00&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.freshfields.de/ www.freshfields.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freshfields Bruckhaus Deringer LLP (Kurzbezeichnung: '''Freshfields''' oder '''FBD''') ist eine der größten Wirtschaftskanzleien weltweit und einer der Vorreiter beim Einstieg von Anwaltskanzleien in das Lobbygeschäft in Deutschland. 2005 wurde eine spezielle Abteilung für Public Affairs gegründet. Die Kanzlei hat zudem in den letzten Jahren an wichtigen Gesetzen mitgeschrieben, insbesondere in der Finanzkrise. Zugleich beriet sie zahlreiche Banken, auch bei Anträgen für Mittel aus den Rettungspaketen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freshfields schrieb den Entwurf zum [[Finanzmarktstabilisierungsgesetz]], das im Volksmund als &amp;quot;Rettungsschirm&amp;quot; bekannt wurde sowie den Text des [[Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2009/02-25/036.php ''Kanzlei Freshfields schrieb die Gesetzesvorlage zur Hypo Real Estate.]- Ordentliche Enteignung und Insolvenz des maroden Finanzinstituts sollen verhindert werden, junge Welt am 25. Februar 2009, abgerufen am 21. Juli 2010. [[Report München]]: [http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-banken-wertpapiere-ID1239906872046.xml ''Rettungsschirm für Banken - Bürger gehen leer aus ''], 20. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kanzlei war auch an der Umsetzung und Vergabe der Finanzhilfen beteiligt (siehe unten).&lt;br /&gt;
{{Finanzlobby-box}}&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Freshfields Bruckhaus Deringer beschäftigt nach eigenen Angaben 2.500 Anwälte in &amp;quot;27 bedeutenden Wirtschaftszentren der Welt&amp;quot; und berät &amp;quot;internationale Unternehmen, Finanzinstitute und Regierungen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freshfields.de/aboutus/ Über uns], Freshfields-Webseite, abgerufen am 28.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009/10 war Freshfields Bruckhaus Deringer nach Umsatz (335 Mio. Euro) und Zahl der Anwälte die größte Kanzlei Deutschlands.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2010/07/nl102701?view=print Freshfields: Deutliches Umsatzminus in Deutschland], Website Juve, abgerufen am 18.5.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freshfields Bruckhaus Deringer ist aus einer Reihe von Fusionen hervorgegangen, an denen die Londoner Kanzlei Freshfields und die deutschen Kanzleien Bruckhaus Kreifels Winkhaus &amp;amp; Lieberknecht, Westrick &amp;amp; Eckholt und Deringer &amp;amp; Segememund beteiligt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://community.beck.de/kanzleiprofile/freshfields-bruckhaus-deringer Freshfields Bruckhaus Deringer Beck Community], Website beck-community, abgerufen am 18.5.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Mai 2008 hat Freshfields ihr Geschäft auf eine englische Limited Liability Parntership (LLP) übertragen, womit die Gesellschafter nur einer beschränkten persönlichen Haftung unterliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freshfields.de/aboutus/llp_conversion/ Umwandlung zur LLP], Website Freshfields, abgerufen am 18.5.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Umsatz, Tochtergesellschaften (Unternehmen)&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden (Verbände und Agenturen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyarbeit==&lt;br /&gt;
===Lobbyorganisation True Sale International===&lt;br /&gt;
Freshfields ist Partner der Lobbyorganisation [[True Sale International]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freshfields in der Finanzkrise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freshfields spielte bei den deutschen Rettungsmaßnahmen in der Finanzkrise eine herausragende Rolle. Die Kanzlei schrieb an mehreren Gesetzen und Verordnungen mit und beriet zudem laut www.juve.de sowohl Banken als auch Bund und [[SoFFin]] bei der Vergabe der Finanzhilfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Details zum [[Finanzmarktstabilisierungsgesetz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzmarktstabilisierungsfondsverordnung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Verordnung, die die Ausführung des FMStG bestimmt, wurde auf Freshfields zurückgegriffen wurde. Dies bestätigte die Bundesregierung in der Antwort auf eine schriftliche Frage des Bundestagsabgeordneten Jürgen Koppelin (FDP). In der Antwort heißt es,  die „Beratungstätigkeit von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP erstreckte sich auf die juristische Prüfung von Einzelfragen und den Entwurf einzelner Formulierungsvorschläge. Die Prüfung und Revision des Verordnungsentwurfs erfolgte ausführlich im Ressortkreis.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/107/1610733.pdf  Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 27. Oktober 2008 eingegangenen Antworten der Bundesregierung], Bundestags-Drucksache 16/10733 vom 31.10.2008, S.10F&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen schreibt der Focus: „Der Entwurf für den Verordnungstext ging am Freitagnachmittag von den Computern der Freshfields-Berater Alexander Glos und Gunnar Schuster ans Ministerium. Von dort schickten ihn Beamte ohne Änderung per Mail an Steinbrücks Kabinettskollegen sowie die Spitzen der Koalitionsfraktionen. Bis zur Verabschiedung am darauffolgenden Montagmorgen 8.30 Uhr im Kabinett wurde nur noch wenig geändert.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/rettungsfonds-keiner-weiss-es-genau_aid_343766.html Keiner weiß es genau], Focus, 27.10.2008, abgerufen am 27.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach ist es fraglich, ob das zuständige BMF den Verordnungsentwurf wirklich noch „ausführlich“ geprüfen hat - und etwa nicht die Arbeit am Entwurf komplett an Freshfields ausgelagert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch am Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz schrieb Freshfields mit. Das Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz, das den Weg für eine Enteignung der HypoReal Estate freimachen soll, wurde „in nur wenigen Tagen Dauerarbeit“ geschmiedet und „die Ministerialbürokratien in Berlin haben dann den Gesetzesentwurf nach dem üblichen Procedere abgestimmt“ - so die Süddeutsche Zeitung vom 20.2.2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Feuer geschmiedet, SZ, 20.02.2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung bei der SoFFin-Mittelvergabe'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Vergabe der Finanzhilfen wurde auf externe Berater zurückgegriffen. Nicht nur Freshfields wurde engagiert, sondern eine ganze Reihe von Kanzleien. „Angesichts der dünnen Personaldecke greift der Fonds auf Banken, Rechtskanzleien und Unternehmensberater zurück.“  (Handelsblatt, 23.11.2008) Recherchen in der Juristen-Datenbank www.juve.de zeigen, dass auch bei den einzelnen Vergabeentscheidungen vor allem Freshfields den Bund und [[Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung]] (SoFFin) beriet. Bei seinen Stammkunden, Deutsche Post (Verkauf der Postbank an die Deutsche Bank) und HSH Nordbank (30 Mrd Euro Garantien, Absicherung von Ausgabe von HSH-Anleihen), wechselte Freshfields die Seiten und vertrat die Antragssteller. Bei der Absicherung der HSH-Anleihe übernahm für sie die Kanzlei Linklaters die Beratung der SoFFin, die u.a. den Antragssteller HypoReal Estate schon zweimal erfolgreich vertreten hatte. Bei der Bearbeitung der zwei Commerzbank-Anträgen trat die Kanzlei Lovells als Berater der Bundesregierung bzw. des  BMF in Erscheinung, der SoFFin wurde einmal mehr durch Freshfields beraten. Ebenso bei der Vergabe von Bürgschaften in Höhe von 4 Mrd Euro an die Aareal Bank. Besonders brisant - Freshfields-Partner Gunnar Schuster, hier die [[SoFFin]] beratend, war nach Informationen von JUVE in der Vergangenheit in mehreren Fällen für die Aareal Bank tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berliner Sparkassengesetz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Berliner Senat arbeitete Freshfields das umstrittene Sparkassengesetz von 2005 aus, das die weitgehende Privatisierung der Berliner Sparkasse ermöglichte. Nach einem Bericht von Report Mainz von 2006 war die Kanzlei zugleich über Berateraufträge dem Bundesverband deutscher Banken und vielen Großbanken verbunden. Diese haben ein starkes Interesse an der Privatisierung der Sparkassen. Auch gegenüber Report Mainz verweigerte die Kanzlei damals ein Interview über mögliche Interessenkonflikte. (Report Mainz vom 20. März 2006, nicht mehr online verfügbar) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement im Bereich Gentechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzlei ist unter anderem sehr aktiv in Fragen der grünen Gentechnik, also gentechnisch veränderter Pflanzen und Lebensmittel. Sie beriet die Saatgutfirma KWS und vertrat das Land Sachsen-Anhalt in einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen Gentechnik-Gesetz der rot-grünen Bundesregierung. Sachsen-Anhalt wollte die Einschränkungen für den Anbau gentechnisch veränderter Organismen zu Fall bringen. Nach dem Regierungswechsel 2005 arbeitete Freshfields einen Entwurf für ein Gentechnik-Gesetz aus. Für welchen Auftraggeber ist unbekannt. Die Kanzlei ist nicht bereit, über ihre Lobby-Aktivitäten zu sprechen. (Jazbinsek/ Klein/ Müller, S. 100)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietmar Jazbinsek, Ulrich Müller, Heidi Klein&amp;quot;&amp;gt;Jazbinsek, Dietmar/ Klein, Heidi/ Müller, Ulrich 2010: LobbyPlanet Berlin. Potsdamer Platz. Freshfields Bruckhaus Deringer. Köln.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Freshfields-Projekte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Toll Collect]]-Verträge&lt;br /&gt;
* Finanzprodukt [[Cross Border Leasing]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29871/1.html Scheinenteignung] Interview Reinhard Jellen mit Werner Rügemer, telepolis am 9. März 2009, abgerufen am 21. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausarbeitung der Rechtskonstruktion der [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
*Weitere Informationen zum Thema [[Outsourcing von Gesetzen an Kanzleien und Wirtschaftsprüfer|Gesetzesoutsourcing]]&lt;br /&gt;
*Freshfields Bruckhaus Deringer hat sich bisher nicht im freiwilligen [[Erläuterung zu Lobbyregister-Daten|Lobbyregister]] der EU, als eigenständige Organisation, eintragen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do# EU-Lobbyregister], Stand: 24.08.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Freshfields Bruckhaus Deringer ist als Mitgliedsorganisation unter dem Thinktank [[European Policy Centre]] (EPC) gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/consultation/displaylobbyist.do?id=89632641000-47 Register der Interessenvertreter], Website der Europäischen Komission, abgerufen am 03.11.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwaltskanzlei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Innoplanta&amp;diff=15427</id>
		<title>Innoplanta</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Innoplanta&amp;diff=15427"/>
		<updated>2012-03-05T15:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Innoplanta&lt;br /&gt;
| Logo             =&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Grüne Gentechnik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 16.05.2000&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gatersleben (Biotechnologie Gründerzentrum)&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = www.innoplanta.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Innoplanta ist ein Verein, der Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit zu dem Thema Grüne Gentechnik betreibt. Der Vorsitzende Uwe Schrader ist ebenfalls der Gründer des Vereins [[Forum Grüne Vernunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Innoplanta e.V. wurde im Jahr 2000 unter anderem von Hans Strohmeyer (ehem. Mitarbeiter bei Bio Mitteldeutschland) gegründet und gilt als &amp;quot;zentrale Schnittstelle zwischen Politik, Gentechnikkonzernen, PR-Organisationen und Forschungsinstitutionen&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gennetinno&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/lexikon/innoplanta Gen-ethisches Netwerk - Innoplanta e.V.] www.gen-ethisches-netzwerk.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GentVerf&amp;quot;&amp;gt;[http://www.umweltinstitut.org/download/Verflechtungen_Sachsen_Anhalt.pdf Andreas Bauer - Gentechnik-Verflechtungen in Sachsen-Anhalt] www.umweltinstitut.org, abgerufen 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 wird Innoplanta in die Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung [http://www.kompetenznetze.de/netzwerke/netzwerklisting_view?b_start:int=40&amp;amp;-C= KompetenznetzeDeutschland] aufgenommen. 2006 gründet Innoplanta die Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte (AGIL).&amp;lt;ref name=&amp;quot;gennetinno&amp;quot;/&amp;gt; 2007 verzeichnet Innoplanta 109 Mitglieder, 74 juristische Personen und 35 natürliche Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inno2007&amp;quot;&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/fileadmin/user_upload/Pdf/Pdf_Berichte/Geschaeftsbericht_InnoPlanta_2007.pdf Innoplanta Geschäftsbericht 2007] www.innoplanta.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vereinsvorstand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dr. Uwe Schrader - Vorsitzender - (Selbstständig, bis 2010 Mitglied des Landtags; Gründer des [[Forum Grüne Vernunft]])&lt;br /&gt;
*Reinhard Dennerlein - stellv. Vorsitzender - Großbauer (Selbstbez.: Agrar Unternehmer)&lt;br /&gt;
*Wolf von Rhade - stellv. Vorsitzender - GF Nordsaat GmbH&lt;br /&gt;
*Dr. Edith Hüttner - Schriftführerin - Oberbürgermeisterin Ortsteil Gatersleben&lt;br /&gt;
*Dr. Thomas Kühne - Schatzmeister - Julis Kühn-Institut, Leiter des Instituts für Epidemiologie Pathogendiagnostik&lt;br /&gt;
*Karl-Friedrich Kaufmann - Beisitzer - Sprecher AGIL; Kreistagsmitglied&lt;br /&gt;
*Torsten Wagner - Beisitzer - Vizepräsident Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e.v.&lt;br /&gt;
*Reiner Risch - Beisitzer - Geschäftsführer Agrarprodukte Schmölln GmbH&lt;br /&gt;
*Prof. Dr. Andreas Graner - Beisitzer - IPK Gatersleben, Bereich Genomdiversität&lt;br /&gt;
*Raik Wrobel - Beisitzer - Suiker Unie GmbH, Abteilungsleiter Landwirtschaft und Anbauberater&lt;br /&gt;
*Ulrich Gerstner - Beisitzer - Landrat des Salzlandkreises (SPD)&lt;br /&gt;
*Dr. Jens Katzek - Beisitzer - BASF Plan Science, zuständig für globale Kommunikation&lt;br /&gt;
*Die Landwirte Mathias Pitschke, Frank Schmidt und Axel Schulze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beirat'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dr. Horst Rehberger - Beiratsvorsitzender - Minister a.D.; Jurist; Mitglied im [[Forum Grüne Vernunft]]&lt;br /&gt;
*Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany - Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel Karlsruhe&lt;br /&gt;
*Dr. Jürgen Schweden - BASF Plant Science&lt;br /&gt;
*Dr. Walter Bübl - Bayer Crop Science&lt;br /&gt;
*Dr. Detlef Wilke - Unternehmensberater&lt;br /&gt;
*Eric Schleyer - Unternehmensberater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;inno2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/gremien.html Innoplanta - Gremien] www.innoplanta.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-64385827.html &amp;quot;Freiheit für den Acker&amp;quot; 02.03.2009] www.spiegel.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruene-thueringen.de/cms/default/dok/255/255075.gentechmaisanbau_in_schmoelln_nicht_nur.htm Grüne-Thüringen] www.gruene-thueringen.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/daten_genfilz_sa-648.html Wer ist Wer?] www.umweltinstitut.org, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-10-508 Personelle Wechsel in der Kommunikation der BASF Plant Science] www.basf.com, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Partnerunternehmen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innoplanta hat diverse Partnerunternehmen mit denen Zusammengearbeitet wird.&lt;br /&gt;
Darunter fallen Unternehmen aus den folgenden Bereichen und ebenso Landkreise (genaue Auflistung unter dem Link):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/netzwerk_partner/saatzuchtbetriebe.html Saatzuchtbetriebe]&lt;br /&gt;
*[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/netzwerk_partner/biotech_firmen.html Biotech-Firmen]&lt;br /&gt;
*[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/netzwerk_partner/industrie.html Industrie]&lt;br /&gt;
*[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/netzwerk_partner/dienstleister.html Dienstleister]&lt;br /&gt;
*[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/netzwerk_partner/landkreise.html Landkreise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterstützt die [http://www.genius.de/de/seite/news/gr%C3%BCne-gentechnik-deutschland-am-scheideweg#/de/home genius GmbH] Innoplanta in der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. In der Selbstdarstellung heißt es, das Unternehmen unterstützt ihre Kunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;punktuell in Einzelprojekten, entwickeln und begleiten aber auch komplette Kommunikationskonzepte und deren Umsetzung&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Themenfelder der Agentur zählen wissenschaftliche Themen, unternehmerische Fragen und Krisenmanagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Nach der Gründung gewinnt Innoplanta den [http://www.unternehmen-region.de/de/82.php Innoregio-Wettbewerb] im Jahr 2000 und wird mit 20,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. &lt;br /&gt;
Davon flossen 20 Millionen Euro in verschiedene Projekte zur Förderung der Pflanzengentik. Die Eigennmittel der beteiligten Unternehmen belaufen sich laut Eigenangaben auf ca. 10 Millionen Euro, so dass insgesamt rund 30 Millionen Euro Fördermittel im Zeitraum von 2001 bis 2006 geflossen sind. Laut Geschäftsbericht wurden 7% (ca. 2,1 Millionen Euro) dieser Gelder für Querschnittsthemen verwendet. Darunter fallen die Themen Bildung, Akzeptanz und Koordinierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inno2007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ziele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innoplanta arbeitet daran, eine größere Akzeptanz für die Pflanzengenetik in der Öffentlichkeit zu erreichen, die Branche generell zu fördern und ein kooperatives Netzwerk aus Unternehmen der Branche, Wissenschaft und Forschung sowie Politik zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele beschreibt Innoplanta selbst wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;InnoPlanta e.V. fördert alle Aktivitäten von landwirtschaftlichen Betrieben, Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen, Gebietskörperschaften und von Organisationen, die der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Pflanzenbiotechnologie und der modernen Pflanzenzucht dienen. Hierzu gehört auch die Vernetzung aller Beteiligten. InnoPlanta e.V. leistet Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Akzeptanz der Pflanzenbiotechnologie in der Bevölkerung sowie zur Präsentation Deutschlands als optimaler Standort für alle wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich der Pflanzenbiotechnologie. InnoPlanta übernimmt die Rolle eines kompetenten Ansprechpartners und die Aufgabe der Informationsbereitstellung an Mitglieder, Öffentlichkeit, Medien und Politik.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta.html Innoplanta e.V. - Ziele] www.innoplanta.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aktivitäten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben eigenen Projekten zur Förderung der Pflanzengentik organisiert Innoplanta diverse Informationsveranstaltungen und zeigt Präsenz auf verschiedenen Messen (z.B. BIOTECHNICA, Kongress &amp;quot;Wirtschaftskraft Pflanze&amp;quot;). Darüber hinaus beteiligt sich Innoplanta an Forschungsprojekten (z.B. &amp;quot;PlantResource&amp;quot;). Innoplanta betreibt die Webseite innoplanta.de und verschickt unregelmäßig Newsletter, desweiteren versucht die Organisation auf die Fachmedien zu wirken. Einmal im Jahr wird das Innoplanta-Forum veranstaltet. Das Forum dient als Austausch und Informationsplattform für alle Interessierten und besteht hauptsächlich aus Vorträgen und Seminaren. Seit 2008 wird auf dem Forum auch einen Preis für Wissenschaftler und Journalisten verliehen, die nach Auffassung von Innoplanta zu dem Themenbereich Grüne Gentechnik &amp;quot;sachdienliche Beiträge&amp;quot; geleistet haben. 2011 wurde der Wissenschaftspreis an Dr. Reinhard Szibor verliehen, der, wie Dr. Uwe Schrader, ebenfalls Mitglied im [[Forum Grüne Vernunft]] ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;inno2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/fileadmin/user_upload/Pdf/Pdf_Berichte/Geschaeftsbericht_InnoPlanta_2005.pdf Innoplanta Geschäftsbericht 2005] www.innoplanta.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/fileadmin/user_upload/Pdf/Pdf_Berichte/Geschaeftsbericht_InnoPlanta_2006.pdf Innoplanta Geschäftsbericht 2006] www.innoplanta.de, abgerufen am 19.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innoplanta war an der Finanzierung des im November 2006 eröffneten &amp;quot;Grüne Labor&amp;quot; beteiligt. Das &amp;quot;Grüne Labor&amp;quot; ist eine Einrichtung in der Schüler_innen die Grüne Gentechnik nahe gebracht und so Akzeptanz geschaffen werden soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GentVerf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Forum_Gr%C3%BCne_Vernunft&amp;diff=15426</id>
		<title>Forum Grüne Vernunft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Forum_Gr%C3%BCne_Vernunft&amp;diff=15426"/>
		<updated>2012-03-05T15:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Forum Grüne Vernunft | Logo             =  | Rechtsform       = Verein | Tätigkeitsbereich  = Grüne Gentechnik | Gründungsdatum  = Juni 2010 | Hauptsitz             = Stadt Seeland | Homepage         = www.gruenevernunft.de }}&lt;br /&gt;
Das Forum Grüne Vernunft ist ein Verein, der sich für die Grüne Gentechnik einsetzt und aktiv versucht mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu schaffen. Es gibt diverse Verbindungen der Mitglieder zu [[Innoplanta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründer des Vereins ist Dr. Uwe Schrader. Mit Nachrichten und Ankündigen zu Veranstaltungen informiert das Forum Grüne Vernunft zum Thema Grüne Gentechnik über ihre Webseite. In der Selbstdarstellung heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das Forum Grüne Vernunft wurde gegründet, um offensiv und sachlich über die Grüne Gentechnik aufzuklären. Das Forum will als gemeinnütziger Verein insbesondere Privatpersonen als Fürsprecher und Unterstützer der Grünen Gentechnik mobilisieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/node/28 Ziele und Aufgaben], www.gruenvernunft.de, abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 2010 führt das Forum einen Thesenanschlag vor der Zentrale von Greenpeace durch. Die 10 Thesen sollen der Start eines Dialogs mit Greenpeace sein. Sie enthalten Argumente die nach der Position des Forum Grüne Vernunft stark für eine Grüne Gentechnik sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=YEiR5RsXuEk Thesenanschlag], www.youtube.com, abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitglieder==&lt;br /&gt;
'''Dr. Uwe Schrader''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*bis April 2008 Geschäftsführer von BioTech GmbH &amp;amp; Co KG, seitdem Ehrenamtliches Mitglied&lt;br /&gt;
*2003- Mitglied des Landtags Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*1994-2002 Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Vereins [[Innoplanta]]&lt;br /&gt;
*Mitglied in der FDP&lt;br /&gt;
*Mitglied Bund Katholischer Unternehmer (BKU)&lt;br /&gt;
*Mitglied „Stiftung Umwelt und Naturschutz Großes Bruch“ e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/729 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/daten_genfilz_sa-648.html#biogat Umweltinstitut München - Wer ist wer?] www.umweltinstitut.org, abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prof. Dr. Horst Rehberger''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002-2006 Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt; Stellvertreter des Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer&lt;br /&gt;
*1996- Selbstständige Unternehmensberatung in Bernburg&lt;br /&gt;
*1994- Geschäftsführer der Zeitzer Industrie- und Gewerbepark GmbH&lt;br /&gt;
*1990-1993 Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*1985 Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft des Saarlandes&lt;br /&gt;
*1970-1984 Bürgermeister der Stadt Karlsruhe&lt;br /&gt;
*Mitglied in der FDP; Ehrenvorsitzender des FDP Landesverbandes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*Vorsitzender im Beirat von [[Innoplanta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Andreas Bauer (Umweltinstitut München e.V.) vertritt Prof. Dr. Horst Rehberger als Rechtsanwalt das Leibnitz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) (Stand: 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/730 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruendevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.umweltinstitut.org/download/Verflechtungen_Sachsen_Anhalt.pdf Gentechnik Verflechtungen in Sachsen-Anhalt - Oktober 2008 - Andreas Bauer] www.umweltinstitut.org, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prof. Dr. Reinhard Szibor''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2011 wurde ihm der Wissenschaftspreis von Innoplanta verliehen&lt;br /&gt;
1992-2010 Tätigkeit in der Forensischen Genetik, danach Ruhestan&lt;br /&gt;
*1970-1992 Tätigkeit in der Humangenetik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 verfasst Prof. Dr. Reinhard Szibor ein &amp;quot;Memorandum zur Verantwortung der Kirchen hinsichtlich des Themenkreises Grüne Gentechnik&amp;quot;. Darin vertritt er unter anderem die Position, dass es in der ethischen Verantwortung der Kirche liegt, über die Grüne Gentechnik als Werkzeug zur Milderung des Hungers zu diskutieren. Das Memorandum wurde über das Forum Grüne Vernunft veröffentlicht und ist dort abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/de/aktuell/innoplanta_forum_am_5_und_6_september_2011_in_ueplingen.html Innoplanta-Preise 2011] www.innoplanta.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/731 Forum Gruene Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/sites/default/files/Memorandum%20zur%20Verantwortung%20der%20Kirchen%20hinsichtlich%20GG%20-%20Prof.%20Szibor.pdf Memorandum zur Verantwortung der Kirchen hinsichtlich des Themenkreises Grüne Gentechnik - Reinhard Szibor] wwwgrueneverunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerstin Mönch''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2007 Mitarbeiterin bei dem Bundesverband der Deutschen Pflanzenzüchter e.V. (BDP), zuständig für die Abteilung Bio- Gentechnologie&lt;br /&gt;
*2006–2007 Mitarbeiterin bei der Central Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft &lt;br /&gt;
*Mitglied der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG)&lt;br /&gt;
*Mitglied der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdp-online.de/de/Ueber_uns/Ansprechpartner_Geschaeftsstelle/Bio-_und_Gentechnologie/ BDP - Abteilung Bio- Gentochnologie] www.bdp-online.de. abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/727 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dr. Claudia Döring''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2001 Assistentin der Geschäftsführung bei German Genetics International GmbH in Cloppenburg; Referentin für Lebensmittelrecht beim Deutschen Raiffeisenverband e.V. in Berlin, zuständig für den Bereich Biotechnologie, Lebensmittelrecht und Saatgut&lt;br /&gt;
*1993-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Justus-Liebig-Universität Giessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.raiffeisen.de/drv/inhalte/organisation.htm Raiffeisen - Organisation] www.raiffeisen.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/733 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iris Wolf''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2003 Ressortleiterin für den Bereich Innovation/Technologie im Vorstandsbereich 1 Gesamtleitung/Globalisierung/Industrie der IG BCE in Hannover&lt;br /&gt;
*Seit 1990 bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)&lt;br /&gt;
* Mitglied in der SPD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/732 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dr. Jürgen Cremer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abteilungsleiter im Pflanzenschutzamt Halle für die Pflanzenschutzmittelprüfung und das Versuchswesen (Zeitraum unbekannt)&lt;br /&gt;
*Stellvertretender in einem Volkgut (VEG) in Melckenburg&lt;br /&gt;
*Arbeit bei Hoechst, AgrEvo, Aventis und Bayer CropScience in der Forschung und Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bayer CropScience rettet im Dezember 2011 den Biopark Gatersleben vor dem Konkurs, deren Geschäftsführer Eric Schleyer im Beirat von [[Innoplanta]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/734 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24845.html Weizenzucht-Zentrum von Bayer neben wichtiger Weizen-Genbank] www.keine-gentechnik.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/gremien.html Innoplanta Gremien] www.innoplanta.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Art der Finanzierung wird offiziell sich nicht geäußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Forum_Gr%C3%BCne_Vernunft&amp;diff=15425</id>
		<title>Forum Grüne Vernunft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Forum_Gr%C3%BCne_Vernunft&amp;diff=15425"/>
		<updated>2012-03-05T15:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Forum Grüne Vernunft | Logo             =  | Rechtsform       = Verein | Tätigkeitsbereich  = Grüne Gentechnik | Gründungsdatum  = Juni 2010 | Hauptsitz             = Stadt Seeland | Homepage         = www.gruenevernunft.de }}&lt;br /&gt;
Das Forum Grüne Vernunft ist ein Verein, der sich für die Grüne Gentechnik einsetzt und aktiv versucht mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu schaffen. Es gibt diverse Verbindungen der Mitglieder zu [[Innoplanta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründer des Vereins ist Dr. Uwe Schrader. Mit Nachrichten und Ankündigen zu Veranstaltungen informiert das Forum Grüne Vernunft zum Thema Grüne Gentechnik über ihre Webseite. In der Selbstdarstellung heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das Forum Grüne Vernunft wurde gegründet, um offensiv und sachlich über die Grüne Gentechnik aufzuklären. Das Forum will als gemeinnütziger Verein insbesondere Privatpersonen als Fürsprecher und Unterstützer der Grünen Gentechnik mobilisieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/node/28 Ziele und Aufgaben], www.gruenvernunft.de, abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 2010 führt das Forum einen Thesenanschlag vor der Zentrale von Greenpeace durch. Die 10 Thesen sollen der Start eines Dialogs mit Greenpeace sein. Sie enthalten Argumente die nach der Position des Forum Grüne Vernunft stark für eine Grüne Gentechnik sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=YEiR5RsXuEk Thesenanschlag], www.youtube.com, abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitglieder==&lt;br /&gt;
'''Dr. Uwe Schrader''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*bis April 2008 Geschäftsführer von BioTech GmbH &amp;amp; Co KG, seitdem Ehrenamtliches Mitglied&lt;br /&gt;
*2003- Mitglied des Landtags Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*1994-2002 Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*Vorsitzender des Vereins [[Innoplanta]]&lt;br /&gt;
*Mitglied in der FDP&lt;br /&gt;
*Mitglied Bund Katholischer Unternehmer (BKU)&lt;br /&gt;
*Mitglied „Stiftung Umwelt und Naturschutz Großes Bruch“ e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/729 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://umweltinstitut.org/gentechnik/allgemeines-gentechnik/daten_genfilz_sa-648.html#biogat Umweltinstitut München - Wer ist wer?] www.umweltinstitut.org, abgerufen am 16.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prof. Dr. Horst Rehberger''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2002-2006 Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt; Stellvertreter des Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer&lt;br /&gt;
*1996- Selbstständige Unternehmensberatung in Bernburg&lt;br /&gt;
*1994- Geschäftsführer der Zeitzer Industrie- und Gewerbepark GmbH&lt;br /&gt;
*1990-1993 Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*1985 Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft des Saarlandes&lt;br /&gt;
*1970-1984 Bürgermeister der Stadt Karlsruhe&lt;br /&gt;
*Mitglied in der FDP; Ehrenvorsitzender des FDP Landesverbandes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
*Vorsitzender im Beirat von [[Innoplanta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Andreas Bauer (Umweltinstitut München e.V.) vertritt Prof. Dr. Horst Rehberger als Rechtsanwalt das Leibnitz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) (Stand: 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/730 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruendevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.umweltinstitut.org/download/Verflechtungen_Sachsen_Anhalt.pdf Gentechnik Verflechtungen in Sachsen-Anhalt - Oktober 2008 - Andreas Bauer] www.umweltinstitut.org, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prof. Dr. Reinhard Szibor''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2011 wurde ihm der Wissenschaftspreis von Innoplanta verliehen&lt;br /&gt;
1992-2010 Tätigkeit in der Forensischen Genetik, danach Ruhestan&lt;br /&gt;
*1970-1992 Tätigkeit in der Humangenetik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 verfasst Prof. Dr. Reinhard Szibor ein &amp;quot;Memorandum zur Verantwortung der Kirchen hinsichtlich des Themenkreises Grüne Gentechnik&amp;quot;. Darin vertritt er unter anderem die Position, dass es in der ethischen Verantwortung der Kirche liegt, über die Grüne Gentechnik als Werkzeug zur Milderung des Hungers zu diskutieren. Das Memorandum wurde über das Forum Grüne Vernunft veröffentlicht und ist dort abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/de/aktuell/innoplanta_forum_am_5_und_6_september_2011_in_ueplingen.html Innoplanta-Preise 2011] www.innoplanta.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/731 Forum Gruene Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/sites/default/files/Memorandum%20zur%20Verantwortung%20der%20Kirchen%20hinsichtlich%20GG%20-%20Prof.%20Szibor.pdf Memorandum zur Verantwortung der Kirchen hinsichtlich des Themenkreises Grüne Gentechnik - Reinhard Szibor] wwwgrueneverunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerstin Mönch''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2007 Mitarbeiterin bei dem Bundesverband der Deutschen Pflanzenzüchter e.V. (BDP), zuständig für die Abteilung Bio- Gentechnologie&lt;br /&gt;
*2006–2007 Mitarbeiterin bei der Central Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft &lt;br /&gt;
*Mitglied der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG)&lt;br /&gt;
*Mitglied der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdp-online.de/de/Ueber_uns/Ansprechpartner_Geschaeftsstelle/Bio-_und_Gentechnologie/ BDP - Abteilung Bio- Gentochnologie] www.bdp-online.de. abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/727 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dr. Claudia Döring''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2001 Assistentin der Geschäftsführung bei German Genetics International GmbH in Cloppenburg; Referentin für Lebensmittelrecht beim Deutschen Raiffeisenverband e.V. in Berlin, zuständig für den Bereich Biotechnologie, Lebensmittelrecht und Saatgut&lt;br /&gt;
*1993-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Justus-Liebig-Universität Giessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.raiffeisen.de/drv/inhalte/organisation.htm Raiffeisen - Organisation] www.raiffeisen.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/733 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 17.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iris Wolf''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit 2003 Ressortleiterin für den Bereich Innovation/Technologie im Vorstandsbereich 1 Gesamtleitung/Globalisierung/Industrie der IG BCE in Hannover&lt;br /&gt;
*Seit 1990 bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)&lt;br /&gt;
* Mitglied in der SPD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/732 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dr. Jürgen Cremer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Abteilungsleiter im Pflanzenschutzamt Halle für die Pflanzenschutzmittelprüfung und das Versuchswesen (Zeitraum unbekannt)&lt;br /&gt;
*Stellvertretender in einem Volkgut (VEG) in Melckenburg&lt;br /&gt;
*Arbeit bei Hoechst, AgrEvo, Aventis und Bayer CropScience in der Forschung und Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bayer CropScience rettet im Dezember 2011 den Biopark Gatersleben vor dem Konkurs, deren Geschäftsführer Eric Schleyer im Beirat von [[Innoplanta]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gruenevernunft.de/?q=node/734 Forum Grüne Vernunft - Mitglieder] www.gruenevernunft.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24845.html Weizenzucht-Zentrum von Bayer neben wichtiger Weizen-Genbank] www.keine-gentechnik.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innoplanta.de/de/innoplanta/gremien.html Innoplanta Gremien] www.innoplanta.de, abgerufen am 18.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Art der Finanzierung wird offiziell sich nicht geäußert. Lediglich die Möglichkeit eine Spende über die Webseite zu tätigen, suggeriert, dass der Verein sich durch Spenden trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-02T14:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;. Hauptsächlich wird in der offiziellen Argumentation für PPP die Intention angeführt, dass PPP zu einer effizienteren Erfüllung öffentlicher Aufgaben führen soll, womit Steuerzahler und die öffentliche Hand entlastet würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse der Rechnungshöfe ==&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<updated>2012-03-02T14:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele von PPP ==&lt;br /&gt;
Hauptsächlich wird in der offiziellen Argumentation die Intention angeführt, dass PPP zu einer effizienteren Erfüllung öffentlicher Aufgaben führen soll, womit Steuerzahler und die öffentliche Hand entlastet würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse der Rechnungshöfe ==&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-02T13:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse der Rechnungshöfe ==&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Public_Private_Partnership&amp;diff=15378</id>
		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-02T13:16:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei grundlegenden Typen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Private können an einzelnen Stellen eines mehrstufigen oder mehrteiligen Produktions- und Absatzprozesses öffentlicher Leistungen eingesetzt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Aufgaben werden vollständig, d.h. über alle Produktionsstufen bzw. -prozesse, in die Hände von privaten gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Hand und Private arbeiten auf einzelnen oder allen Produktions- bzw. Prozessstufen zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien in der juristischen Literatur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert. Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-02T12:55:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-02T12:55:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. &lt;br /&gt;
Holger Mühlenkamp vermutet unter anderem in dieser begrifflichen Unschärfe einen Grund für die weit verbreitete Verwendung des Begriffes, denn diese ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Zudem vermittle der Begriff eine positive Botschaft. &amp;quot;Gemeinsames Interesse und kooperative Umgangsformen zwischen öffentlichen und privaten Partnern zum Vorteil aller&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mühlenkamp2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/PPP_aus_Sicht_der_TKT_u_d_NP%C3%96_(2006).pdf Holger Mühlenkamp (2006) - Public Private Partnership aus der Sicht der Transaktionskostenökonomik und der Neuen Politischen Ökonomie] hfv-speyer.de, letzter Zugriff am 02.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[http;//www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<title>Public Private Partnership</title>
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		<updated>2012-03-01T17:51:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben. Eine einheitliche, allgemein akzeptierte Definition von PPP existiert zur Zeit nicht. Innerhalb Deutschlands werden PPP's vor allem in der juristischen Literatur nach Grundmodellen vertraglicher Gestaltung kategorisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter folgenden Modellen wird unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erwerbermodelle&lt;br /&gt;
*Inhabermodelle&lt;br /&gt;
*Vermietungsmodelle&lt;br /&gt;
*Leasingmodelle&lt;br /&gt;
*Contractingmodelle&lt;br /&gt;
*Konzessionsmodelle&lt;br /&gt;
*Gesellschaftsmodelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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		<updated>2012-03-01T16:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedeutscht auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich-Private Partnerschaften bezeichnen Modelle der Einbeziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der Erledigung öffentlicher Aufgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmühlenkamp&amp;quot;&amp;gt;[www.hfv-speyer.de/muehlenkamp/Publikationen/%C3%96kon.%20Analyse%20v.%20PPP%202011%20(online).pdf Holger Mühlenkamp - Ökonomische Analyse von Public Private Partnership (PPP)] hfv-speyer.de; letzter Zugriff am 01.03.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder veröffentlichten im September 2011 ein  gemeinsamen Bericht zu öffentlich-private Partnerschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brandenburg.de/landesrechnungshof/dokumente/upload/Erfahrungsbericht%20OEPP%202011.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten] abgerufen am 02.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellten sie fest, dass die dort untersuchten Projekte im Gesamtwert von 3,2 Mrd. Euro sich als eher nachteilig für die öffentlichen Auftraggeber erwiesen. Der Bericht enthält die Forderung, dass die öffentliche Hand Vorhaben, die sie sich aus eigenen Mitteln nicht leisten kann, auch nicht alternativ im Rahmen einer &lt;br /&gt;
ÖPP finanzieren darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/3212796/data/erfahrungsbericht-2011-oepp-pressemitteilung.pdf PM des Rechnungshof Hamburg vom 22.11.2011] abgerufen am 03.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PPP-Akteure ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Eigeninteresse an der Anbahnung von PPP-Projekten haben naturgemäß Unternehmensprüfer, Beraterfirmen und Anwaltskanzleien, da diese mit dem Abfassen von umfangreichen Vertragswerken gutes Geld verdienen. PPP-Vertragswerke zeichnen sich i.d.R. dadurch aus, dass sie äußerst kompliziert und seitenstark sind und in ihren weitreichenden Konsequenzen von verantwortlichen Politikern wenn überhaupt nur mit erheblichen Aufwand überblickt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unternehmensprüfer''': [[Freshfields]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''PPP-Anbahnungsinstanzen''': [[ÖPP Deutschland AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mehr über Public-Private Partnership ==&lt;br /&gt;
* [http://www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung/startseite/ Website PPP-Irrweg (attac)]&lt;br /&gt;
* [http://www.jungewelt.de/2010/01-30/028.php?sstr=Public|Private|Partnership ''Public Private Partnership: Die Plünderung des Staates''], Werner Rügemer in: junge Welt, 31. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15326"/>
		<updated>2012-02-29T16:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) wurde die Beratungsagentur gegründet. Das Ziel war, diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurd also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsemfehlungen der ÖPP Deutschland AG abhängig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als das Projekt in Eigenregie durch zu führen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem widersprechen diverse Fallbeispiele wie sie die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; am 04.01.2012 vorstellten und Christian Salewski in seinem Artikel &amp;quot;Die Selbstbediener&amp;quot; thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/2012/01/bilanz-12-jahre-ppp/ GiB - Bilanz-12-Jahre-ppp] blog.gemeingut.org, zuletzt aufgerufen am 29.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15325</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15325"/>
		<updated>2012-02-29T16:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) wurde die Beratungsagentur gegründet. Das Ziel war, diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurd also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsemfehlungen der ÖPP Deutschland AG abhängig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als das Projekt in Eigenregie durch zu führen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15264</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15264"/>
		<updated>2012-02-27T17:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD) wurde die Beratungsagentur gegründet. Das Ziel war, diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] an der ÖPP Deutschland AG sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland AG zu entsenden. Demnach wurd also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsemfehlungen der ÖPP Deutschland AG abhängig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als selbst zu bauen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage hin, wie die Bundesregierung die ausschließliche Beratung der ÖPP Deutschland AG in Richtung ÖPP begründet, obwohl ÖPP-Projekte teilweise teurer sind als die Eigenverwirklichung, fällt die Antwort wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die PD berät die öffentliche Hand neutral und nicht interessengeleitet. Von unwirtschaftlichen ÖPP-Projekten rät sie konsequent ab.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15243</id>
		<title>PD – Berater der öffentlichen Hand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=PD_%E2%80%93_Berater_der_%C3%B6ffentlichen_Hand&amp;diff=15243"/>
		<updated>2012-02-24T16:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dirk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Firmiert auch unter dem älteren Namen: '''Partnerschaften Deutschland (PDG)'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG berät Städte, Kommunen, Länder und den Bund zur Privatisierung gemeinschaftlichen Eigentums, der sogenannten  [[Public Private Partnership|Öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP)]] oder auch der [[Public Private Partnership|Public Private Partnerships (PPP)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Beratungsfirma ist der Bund mit der Mehrheit der Anteile beteiligt, der Rest wird von verschiedenen Unternehmen gehalten, die in der PPP-Branche tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] hin wurde die Beratungsagentur gegründet. Das Ziel war diese als eine Art verlässlichen PPP-TÜV mit institutionellem Anstrich zu etablieren, wobei die Beteiligung des [[BMF|Bundesfinanzministeriums]] sehr hilfreich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2012%2F01%2F28%2Fa0128&amp;amp;cHash=2c0ce527c2 Der Wirtschaftstrojaner] taz.de vom 28.01.2012, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ÖPP Deutschland AG wurde am 11. November 2008 gegründet und ist seit Anfang 2009 operativ tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/faq/#c30 ÖPP-Webseite - Häufig gestellte Fragen zur PD] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[IFD]] hatte schon Mitte 2007 ein ausgearbeitetes Konzept für die Agentur, dieses wurde dann 2008 ohne große Änderungen vom Bund umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-exklusiv--Wer-von-PPP-Projekten-wirklich-profitiert/1027187.html impulse - Wer von PPP wirklich profitiert] letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftszweck der ÖPP Deutschland AG ist, laut ihrer Selbstdarstellung, den Markt für wirtschaftliche Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) in Deutschland zu öffnen.&lt;br /&gt;
Dazu beraten sie ausschließlich öffentliche Auftraggeber (Bund, Länder, Gemeinden u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/ ÖPP-Webseite - Wer wir sind] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IFD]] beauftrage die Wirtschaftskanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] mit der juristischen Konstruktion der '''ÖPP Deutschland AG'''. Die Kanzlei legt am 05.07.2007 ein 229-seitiges Gutachten vor, worin es unter anderem darum geht, wie für die Kommunen die Beratung durch die ÖPP Deutschland AG nahezu zum Zwang wird. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände unterzeichnen demnach eine &amp;quot;Rahmenvereinbarung&amp;quot; mit der ÖPP Deutschland AG. Die Kommunen können dann bei allen Partnerprojekten &amp;quot;möglichst unkompliziert und u. U. sehr schnell ohne vorherige, ggf. europaweite Ausschreibung der Beraterleistung auf die PDG zurückgreifen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freshfields-Gutachten beschreibt, wie die gesetzliche Aufsicht über PPP-Projekte ausgehebelt werden kann. Es schlägt vor, &amp;quot;dass im Falle einer PDG-Beratung keine weiteren Prüf- und Kontrollerfordernisse mehr erforderlich werden&amp;quot;. Auch bezogen auf die Rechnungshöfe gibt es einen Vorschlag: &amp;quot;Danach kann der Bundesrechnungshof nach seinem Ermessen die Prüfung beschränken und Rechnungen ungeprüft lassen. Entsprechende Vorschriften gibt es auf Länderebene.&amp;quot; Die Anregung: &amp;quot;dass der jeweilige Rechnungshof z. B. auf eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeitsberechnung … verzichten kann, weil er keinen Anlass für die Fehlerhaftigkeit der Berechnung der PDG sieht und von deren Fehlerlosigkeit ausgeht&amp;quot;. Und zusammenfassend: &amp;quot;Die Zertifizierungswirkung gegenüber den Kommunalaufsichten könnte sich dahingehend entfalten, dass die Kommunalaufsicht bei PPP-Projekten, die von der PDG beraten wurden, ihren Prüfungsmaßstab verringert oder diesen PPP-Projekte grundsätzlich ohne Prüfung zustimmt.&amp;quot; Die Innenministerien der Länder könnten eine Weisung erteilen: &amp;quot;Die Prüfaufsicht könnte also durch Verwaltungsvorschrift beschränkt werden.&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es rund 230 PPP-Projekte in Deutschland. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage vom 30.11.2011, hat die ÖPP Deutschland AG &amp;quot;im Zeitraum von 2009 bis bis Oktober 2011 insgesamt 21 Projekte im Aufrag des Bundes oder sonstiger Bundeseinrichtungen mit einem Umsatzvolumen von 2 866 739 Euro bearbeitet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;&amp;gt;[http://dip.bundestag.de/btd/17/080/1708050.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/8050 - 30.11.2011] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Teil wurden diese Aufträge unter Inanspruchnahme der mit dem Bund geschlossenen Rahmenvereinbarung vergeben, der Rest ging im Wettbewerb an die Agentur. Darüber hinaus heißt es unter anderem zu weiteren Informationen zu den vergebenen Aufträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eine genaue Bezeichnung der Aufträge und ihrer Beratungsvolumina stellen schützenswerte Geschäftsgeheimnisse der ÖPP Deutschland AG dar, da sie Konkurrenten Einblicke in die Geschäftsbeziehungen der ÖPP Deutschland AG, ihre Auslastungslage und die interne Kostenkalkulation eröffnen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Unterstützung für die Ausarbeitung eines Konzepts wurde von [[McKinsey]] geleistet. Klaus Droste war für die Unternehmensberatung tätig, bevor er zur [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wechselte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Gesellschafter der ÖPP Deutschland Aktiengesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Staat hält 57% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*Gesellschafter: Bund, Land Hessen, Land Mecklenburg-Vorpommern, Land Nordrhein-Westfalen, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Privatwirtschaft hält 43% der Anteile'''&lt;br /&gt;
*ca. 70 Firmen, u.a.: [[Deutsche Bank]], [[Commerzbank]], [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband]], [[Bundesverband Public Private Partnership]], [[Bertelsmann AG]]-Tochter Arvato, [[Bilfinger Berger]], [[Dussmann Service]], [[Hochtief]] Concessions AG, [[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]]&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/gesellschafter-der-beteiligungsgesellschaft/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
*Bernward Kulle, zuletzt Vorstandsmitglied bei der [[Hochtief]] Concessions AG&lt;br /&gt;
*Johannes Schuy, zuvor im [[Bundesministerium der Finanzen]] Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte sowie der Projektarbeitsgruppe ÖPP&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/management/ ÖPP-Webseite - Management] abgerufen am 01.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Direktorium===&lt;br /&gt;
*Karl-Heinz Heller, zuvor langjähriger Referatsleiter im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Burkhard Landré&lt;br /&gt;
*Claus Wechselmann, zuletzt bei [[IBM]] Deutschland als Manager für strategische Geschäftsentwicklung im Public Sector&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Jan Mücke, Vorsitzender des Aufsichtsrates, Parl. Staatssekretär beim [[Bundesverkehrsministerium]]&lt;br /&gt;
*[[Hannes Rehm]], Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Präsident der IHK Hannover, Ex-Sprecher des Leitungsausschusses des [[Soffin]]&lt;br /&gt;
*Gisela Otto, Unterabteilungsleiterin VIII A im [[Bundesministerium der Finanzen]]&lt;br /&gt;
*Stéphane Beemelmans, Staatssekretär im [[Bundesministerium der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
*Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter im Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
*Matthias Wohltmann, Beigeordneter, Deutscher Landkreistag&lt;br /&gt;
*Gerhard Becher, Geschäftsführer der Becher GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
*Franz Drey, Stellv. Chefredakteur des [[Behörden Spiegel]]&lt;br /&gt;
*Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen&lt;br /&gt;
Stand: Januar 2012, Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.partnerschaften-deutschland.de/wer-wir-sind/aufbau-der-gesellschaft/aufsichtsrat/ ÖPP-Webseite] abgerufen am 30.01.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
Die taz zitiert aus einem am 13.02.2007 erstellten Strategiepapier worin es heißt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schaffung einer von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand getragenen Beratungsgesellschaft für PPP-Projekte - Arbeitstitel 'Partnerschaften Deutschland GmBH (PDG)' - mit maßgeschneidertem Auftrag und Struktur.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;die enge Anbindung an das [[BMF]]&amp;quot; sei &amp;quot;entscheidend&amp;quot;. Daraus ergebe sich eine &amp;quot;abgeleitete Macht: Die PDG muss Schlagkraft erhalten idealerweise durch die Etablierung von ,abgeleitetem' formalem und informellem Einfluss über vom BMF gesteuerte Anreiz- und Sanktionsmechanismen&amp;quot;, heißt es unverhohlen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das Strategiepapier erarbeite Klaus Droste im Auftrag der [[Initiative Finanzstandort Deutschland]] (IFD). Droste war Topmanager der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und maßgeblich an der Konzeptionierung der Agentur beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritik an der ÖPP Deutschland AG, deren Arbeitsweise, personelle Besetzung und strukturelle Zusammensetzung bricht aufgrund diverser fehl kalkulierter PPP-Projekte nicht ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehungsprozess ===&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Kritikpunkt an der ÖPP Deutschland AG ist die Art und Weise des Entscheidungsprozesses für die Gründung der Agentur. Die Beteiligung und Ausarbeitung des Konzepts von Akteuren aus der PPP-Branche, sowie die nahezu identische spätere Umsetzung vom Bund scheint bei einem Projekt solchen Ausmaßes unangemessen. Mit der Kanzlei [[Freshfields Bruckhaus Deringer]] und der Unternehmensberatung [[McKinsey]] sind zwei Akteure beteiligt, die erstmalig die Idee von Public Private Partnerships in Großbritannien ausgearbeitet und daran mitgewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jungw1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jungewelt.de/2012/02-01/021.php Die neue Reichtumsmaschine] jungewelt.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Federführung beauftragt waren Wolfgang Richter und Klaus Droste. Richter war zu dem Zeitpunkt bei der KfW für Infrastrukturfinanzierung verantwortlich, Droste gilt als Kapitalmarktspezialist der Deutschen Bank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;&amp;gt;impulse - Das Magazin für Unternehmer - Geheimsache PPP - Print Ausgabe 02/12&amp;lt;/ref&amp;gt; Involviert in den Ausarbeitungsprozess waren demnach ausschließlich Akteure und Vertreter die im Interesse von Unternehmen arbeiten für die PPP-Projekte ein profitablen Markt darstellen. Die Involvierung der IFD reiht sich in dieses Bild ein. Droste bezeichnet letztlich den Beschluss zur Umsetzung des Konzepts wie folgt: &amp;quot;Letztlich war es ein Abnicken.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt; So entstand eine Agentur, die sich nach außen hin als &amp;quot;unabhängig&amp;quot; gibt, von ihrer Struktur, Besetzung und Konzipierung jedoch maßgeschneidert auf die Interessen der Industrie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte &amp;amp; personelle Verflechtung ===&lt;br /&gt;
Die personelle Besetzung der ÖPP Deutschland AG, die Verflechtung mit Gesellschaftern derselben sowie mit Ministerien stößt auf weitere Kritik. Johannes Schuy, derzeitiges Vorstandsmitglied ÖPP Deutschland AG, war schon als Vertreter des Bundesfinanzministerium bei Vorbereitungstreffen zur Gründung der Agentur anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; Er war dort Leiter des Haushaltsbereichs Investitionshaushalte und der Projektarbeitsgruppe ÖPP. Darüber hinaus war er tätig im Aufsichtsrat eines ÖPP-Start-up Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öppag2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref/&amp;gt; Das weitere Vorstandsmitglied Bernhard Kulle ist seit dem 1. Januar 2012 bei der ÖPP Deutschland AG und war zuvor Vorstandsmitglied der [[Hochtief]] Concessions AG, ein Gesellschafter der ÖPP Deutschland AG. Vor dieser Tätigket konnte er langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer der Hochtief PPP Solutions sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Drey, der im Aufsichtsrat der ÖPP Deutschland AG sitzt ist ebenso stellvertretender Chefredakteur des Behörden Spiegel, eine Zeitschrift für den öffentlichen Dienst mit einer Auflage von ca. 100 000 Exemplaren. Der Behörden Spiegel verleiht den Innovationspreis PPP und berichtete ausführlich darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich wechseln auch Angestellte des Bundesfinanzministeriums zwischen der Agentur und dem Ministerium hin und her. Der Sprung in die ÖPP Deutschland AG sei &amp;quot;eine Adelung für die Ministerialien&amp;quot;. Karl-Heinz Nöhrbaß kam 2009 als Referent aus dem BMF in die Agentur, wurde dort Prokurist und kehrte 2011 wieder als Referatsleiter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Vorfeld der Gründung der Beratungsagentur gab es auffällige personelle Verflechtungen. Der [[Initiative Finanzstandort Deutschland|IFD]] führte 2008 Torsten Albig als Kontakt für die &amp;quot;PR-Steuerungsgruppe&amp;quot;, gleichzeitig war er als Pressesprecher für den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heise.de/tp/artikel/35/35074/35074_3.pdf Presseinformation - IFD] heise.de, letzter Zugriff am 22.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Laut einem Protokoll des IFD das der Taz vorliegt, wurde unter anderem von Vertretern der öffentlichen Hand empfohlen, Mitarbeiter der Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft an die ÖPP Deutschland zu entsenden. Demnach wurd also ein Personalwechsel vorgeschlagen, in dem Mitarbeiter von Unternehmen kommen, die von der Arbeit und den Beratungsemfehlungen der ÖPP Deutschland AG abhängig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt;  Auf die Frage, wie sicher gestellt wurde, dass Interessenkonflikte ausgeschlossen werden können, antwortete die Bundesregierung darauf wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Rechtskonstruktion der PD wurde so gewählt, dass die privaten Gesellschafter der PD in keine vergaberechtliche unzulässige Projektanstellungen geraten und nicht gemäß § 16 der Vergabeverordnung (VgV - ausgeschlossene Personen) von der Mitwirkung am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Diese Bedingungen wurden durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine unmittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung der   &lt;br /&gt;
           ''Privaten an der PD;&lt;br /&gt;
           ''- es gibt keine arbeitsrechtliche Verbundenheit von PD-Mitarbeitern oder &lt;br /&gt;
           ''Aufsichtsräten mit an der BTG beteiligten Firmen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Mitarbeiter der PD haben sich schriftlich zur Vertraulichkeit &lt;br /&gt;
           ''verpflichtet. Damit ist die Weitergabe von Insider-Informationen an &lt;br /&gt;
           ''Gesellschafter ausgeschlossen;&lt;br /&gt;
           ''- alle Schritte und Vorgänge im jeweiligen Vergabeverfahren werden &lt;br /&gt;
           ''ausführlich dokumentiert.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;klanf2&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701824.pdf Kleine Anfrage - Drucksache 17/1824 - 21.05.2010] dip.bundestag.de, letzter Zugriff am 23.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftlichkeitsgutachten vs. Rechnungshofberichte ===&lt;br /&gt;
Bevor ein PPP-Projekt durchgeführt wird und die öffentliche Hand sich 30 Jahre an ein oder mehrere private Unternehmen bindet, muss festgestellt werden, dass die Variante tatsächlich günstiger ist, als selbst zu bauen. Dafür führt die ÖPP Deutschland AG Wirtschaftlichkeitsgutachten durch. Gegenüber dem Magazin &amp;quot;impulse&amp;quot; bewertet der Prof. Holger Mühlenkamp die Wirtschaftlichkeitsgutachen wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Diese sogenannten Nachweise der Wirtschaftlichkeit sind nichts anderes als Modellrechnungen... Meiner Einschätzung nach basieren diese Prognosen großteils auf nicht nachvollziehbaren Annahmen.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem würden sich methodische Fehler fast immer zugunsten der Privaten auswirken, Holger Mühlenkamp spricht von &amp;quot;Schönfärberei&amp;quot;. Die ÖPP Deutschland AG hat ein Standardtool für PPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entwickelt. Dies besteht aus einer Excel-Tabelle mit 300 000 Formeln und man könne damit jedes PPP &amp;quot;wirtschaftlich rechnen&amp;quot;, wenn man an den richtigen Stellschrauben drehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;impulseprint&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Schuy beziffert den durchschnittlichen Effizienzvorteil der in der Datenbank der ÖPP Deutschland AG beobachteten Projekte auf 14 Prozent. Eine Einsparung von angeblich rund 1 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerinitiative &amp;quot;Gemeingut in BürgerInnenhand&amp;quot; fasst verschiedene Kritikpunkte der unterschiedlichen Rechnungshöfe zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Graue Verschuldung&lt;br /&gt;
*Ausschreibung ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung&lt;br /&gt;
*Unempfindlichkeit gegenüber den Empfehlungen der Rechnungsprüfer; Kostenverschleierung&lt;br /&gt;
*Berechnungen unzutreffend&lt;br /&gt;
*Teure, aber folgenlose Beratung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GiB1&amp;quot;&amp;gt;[http://blog.gemeingut.org/wp-content/uploads/2011/12/FB-02-PPP-Rechnungsh%C3%B6fe-Kurzfassung.pdf GiB - Im Visier der Rechnungshöfe] blog.gemeingut.org, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem 2011 veröffentlichen gemeinsamen Erfahrungsbericht der Rechnungshöfe zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten heißt es abschließend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Erfahrungen der Rechnungshöfe zeigen, dass beim Wirtschaftlichkeitsvergleich vorrangig die konventionelle Beschaffungsvariante mit hohen Risikokosten belegt wird. Über diese Stellschraube der Risikoübernahme lassen sich die geschätzten Kosten der konventionellen Beschaffungsvariante so zielorientiert festlegen, dass der wirtschaftliche Vorteil augenscheinlich aufseiten des ÖPP-Modells liegt und somit die ÖPP-Variante rechnerische Effizienzgewinne ausweist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name=&amp;quot;rch1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rechnungshof-hessen.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_hrh/Gemeinsamer_Erfahrungsbericht_zur_Wirtschaftlichkeit_von_OEPP.pdf Gemeinsamer Erfahrungsbericht zur Wirtschaftlichkeit von ÖPP - Rechnungshöfe] rechnungshof-hessen.de, letzter Zugriff am 24.02.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'' &amp;quot;Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen&amp;quot; ''&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dirk</name></author>
		
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