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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name            = Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. &lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Gesamtmetall-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Dachverband der Metall- und Elektroindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1949&lt;br /&gt;
| Hauptsitz          =    Voßstr. 16, 10117 Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         =  [http://www.gesamtmetall.de gesamtmetall.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall)''' ist der Zusammenschluss der Landesarbeitgeberverbände der deutschen Metall- und Elektroindustrie, der die Interessen dieser Branche auf Bundesebene vertritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gesamtmetall ist Mitglied der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA). Die Landesverbände, in denen die Mitgliedsunternehmen organisiert sind, schließen die Tarifverträge ab. Gesamtmetall als Dachverband plant und koordiniert in Abstimmung mit den Landesverbänden die bundesweite Tarif-, Sozial- und Bildungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtmetall wirbt außerdem über PR-Aktivitäten in der Öffentlichkeit sowie Kontakten zu Politikern für die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen der Arbeitgeber: &amp;quot;Wir werden auf Bundes- und Landesebene bei Parteien, Gesetzgeber und Regierung auf weitere Reformen und ihre Umsetzung dringen sowie bei allen politischen Prozessen, die für unsere Mitgliedsfirmen von Bedeutung sind, aktiv Einfluss nehmen&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtmetall 2005: Leitlinien unserer Arbeit, Website Gesamtmetall, abgerufen am 10. 1. 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen Aktivitäten spielt das von Gesamtmetall gegründete und finanzierte Netzwerk [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] eine besondere Rolle. Nach eigenen Angaben verfügte die INSM 2011 (nach Abzug von Steuern) über einen Jahresetat von 7,01 Mio. Euro. Laut Geschäftsbericht 2009/2010 hat der Vorstand von Gesamtmetall  beschlossen, die INSM &amp;quot;um weitere fünf Jahre bis 2014 zu verlängern&amp;quot;. Das operative Geschäft der INSM wird vom [[Institut der deutschen Wirtschaft]] betrieben, dessen Trägerorganisation u. a. der [[BDA]] ist. Martin Kannegießer, ehemaliger Präsident von Gesamtmetall, ist Vorsitzender des Beirats und Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der INSM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Geschäftsführung===&lt;br /&gt;
*Hauptgeschäftsführer: Oliver Zander, [[Institut der deutschen Wirtschaft]], Vorstand&lt;br /&gt;
*Stellv. Hauptgeschäftsführer: Karsten Tacke&lt;br /&gt;
*Weitere Geschäftsführer: Nico Fickinger, Michael Stahl &lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_GesamtmetallBerlin Webseite Gesamtmetall - Gesamtmetall Berlin] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium berät die Strategie des Verbandes und bereitet entsprechende Beschlüsse des Gesamtvorstandes vor:&lt;br /&gt;
* Rainer V. Dulger (Präsident)&lt;br /&gt;
** Ehem. Mitglied des Aufsichtsrats der [[EnBW]]. Nach dem Erwerb von 45 % der EnBW-Anteile durch das Land Baden-Württemberg unter dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] Anfang 2011 entsandte die Landesregierung Dulder in den Aufsichtsrat der EnBW. [[Südwestmetall]], dem Dulder vorsitzt, hatte im Dezember 2010 200.000 Euro an die CDU gespendet. Dulder trat später auf Druck der neuen grün-roten Landesregierung als Aufsichtsrat zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Müller: EnBW Streit über Aufseher des Landes, Stuttgarter Zeitung vom 4. Februar 2011 sowie &amp;quot;Deutscher Bundestag Parteispenden über 50 Tsd. Euro&amp;quot;, Jahr 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alfred Gaffal (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Horst-Werner Maier-Hunke (Vizepräsident) &lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolf Matthias Mang (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stefan Wolf (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingo Kramer (Schatzmeister) &lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
** Vorstandsvorsitzender der [[Stiftung der Deutschen Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2014) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_Gremien Webseite Gesamtmetall - Gremien des Verbandes] abgerufen am 26.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ehrenpräsident von Gesamtmetall: [[Martin Kannegiesser]]&lt;br /&gt;
**09/2000-09/2012 Präsident von Gesamtmetall&lt;br /&gt;
**seit 09/2010: Präsident des Dachverbandes [[CEEMET]] der europäischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände&lt;br /&gt;
**seit 2000 Vorsitzender des Beirats der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM) &lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/8Y5FAT-PageVita-Ehrenpraesident_DE Webseite Gesamtmetall - Vita Ehrenpräsident Martin Kannegiesser] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ehemaliges Präsidiumsmitglied: [[Randolf Rodenstock]]&lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidium des [[BDI]]&lt;br /&gt;
** Präsident des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie&lt;br /&gt;
** Kurator der [[INSM]]&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
** Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
** Vorsitzender des Vorstands des [[Roman Herzog Institut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesamtvorstand===&lt;br /&gt;
Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Verbandes zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder dem Tarifpolitischen Vorstand vorbehalten sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglieder:&lt;br /&gt;
*aus dem Präsidium: Rainer Dulger, Horst-Werner Maier-Hunke, Dieter Weidemann, Stefan Wolf, Ingo Kramer&lt;br /&gt;
*Cliff Börner,Harald Bruhn, Oswald Bubel, Gerhard Eder, Bodo Finger, Alfred Gaffal, Burkhard Ischler, Hans Krummenauer, Eduard Kulenkamp, Manfred Lehde, Wolfgang Niemsch, Lutz Petermann, Gerhard Schenk&lt;br /&gt;
*Gastmitglied: Wilfried Porth&lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tarifpolitischer Vorstand===&lt;br /&gt;
Er ist für alle Angelegenheiten zuständig, die in einem Zusammenhang mit dem Abschluss, der Kündigung oder der Durchführung von Tarifverträgen oder Verhandlungen stehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglieder:&lt;br /&gt;
*aus dem Präsidium: Rainer Dulger, Horst-Werner Maier-Hunke, Dieter Weidemann, Stefan Wolf, Ingo Kramer&lt;br /&gt;
*Harald Bruhn, Oswald Bubel, Gerhard Eder, Bodo Finger, Burkhard Ischler, Eduard Kulenkamp, Wolfgang Niemsch, Lutz Petermann, Alfred Gaffal&lt;br /&gt;
*Gastmitglieder: Wilfried Porth, Hans-Joachim Scheja  &lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spenden==&lt;br /&gt;
Spenden der Landesarbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie an politische Parteien in den Jahren 2010 und 2011 (Quelle: Deutscher Bundestag Spenden über 50 Tsd. Euro)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Südwestmetall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CDU 200 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CDU 100 Tsd. Euro,   FDP 75 Tsd. Euro,   SPD 60 Tsd. Euro,   Grüne 60 Tsd. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CSU 300 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CSU 320 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012     CSU 320 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CDU 160 Tsd. Euro,   FDP 60  Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CDU   60 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012     CDU   60 Tsd. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
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		<title>Gesamtmetall</title>
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		<updated>2014-02-26T14:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name            = Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. &lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Gesamtmetall-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Dachverband der Metall- und Elektroindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1949&lt;br /&gt;
| Hauptsitz          =    Voßstr. 16, 10117 Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         =  [http://www.gesamtmetall.de gesamtmetall.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall)''' ist der Zusammenschluss der Landesarbeitgeberverbände der deutschen Metall- und Elektroindustrie, der die Interessen dieser Branche auf Bundesebene vertritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gesamtmetall ist Mitglied der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA). Die Landesverbände, in denen die Mitgliedsunternehmen organisiert sind, schließen die Tarifverträge ab. Gesamtmetall als Dachverband plant und koordiniert in Abstimmung mit den Landesverbänden die bundesweite Tarif-, Sozial- und Bildungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtmetall wirbt außerdem über PR-Aktivitäten in der Öffentlichkeit sowie Kontakten zu Politikern für die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen der Arbeitgeber: &amp;quot;Wir werden auf Bundes- und Landesebene bei Parteien, Gesetzgeber und Regierung auf weitere Reformen und ihre Umsetzung dringen sowie bei allen politischen Prozessen, die für unsere Mitgliedsfirmen von Bedeutung sind, aktiv Einfluss nehmen&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtmetall 2005: Leitlinien unserer Arbeit, Website Gesamtmetall, abgerufen am 10. 1. 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen Aktivitäten spielt das von Gesamtmetall gegründete und finanzierte Netzwerk [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] eine besondere Rolle. Nach eigenen Angaben verfügte die INSM 2011 (nach Abzug von Steuern) über einen Jahresetat von 7,01 Mio. Euro. Laut Geschäftsbericht 2009/2010 hat der Vorstand von Gesamtmetall  beschlossen, die INSM &amp;quot;um weitere fünf Jahre bis 2014 zu verlängern&amp;quot;. Das operative Geschäft der INSM wird vom [[Institut der deutschen Wirtschaft]] betrieben, dessen Trägerorganisation u. a. der [[BDA]] ist. Martin Kannegießer, ehemaliger Präsident von Gesamtmetall, ist Vorsitzender des Beirats und Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der INSM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Geschäftsführung===&lt;br /&gt;
*Hauptgeschäftsführer: Oliver Zander, [[Institut der deutschen Wirtschaft]], Vorstand&lt;br /&gt;
*Stellv. Hauptgeschäftsführer: Karsten Tacke&lt;br /&gt;
*Weitere Geschäftsführer: Nico Fickinger, Michael Stahl &lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_GesamtmetallBerlin Webseite Gesamtmetall - Gesamtmetall Berlin] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium berät die Strategie des Verbandes und bereitet entsprechende Beschlüsse des Gesamtvorstandes vor:&lt;br /&gt;
* Rainer V. Dulger (Präsident)&lt;br /&gt;
** Ehem. Mitglied des Aufsichtsrats der [[EnBW]]. Nach dem Erwerb von 45 % der EnBW-Anteile durch das Land Baden-Württemberg unter dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] Anfang 2011 entsandte die Landesregierung Dulder in den Aufsichtsrat der EnBW. [[Südwestmetall]], dem Dulder vorsitzt, hatte im Dezember 2010 200.000 Euro an die CDU gespendet. Dulder trat später auf Druck der neuen grün-roten Landesregierung als Aufsichtsrat zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Müller: EnBW Streit über Aufseher des Landes, Stuttgarter Zeitung vom 4. Februar 2011 sowie &amp;quot;Deutscher Bundestag Parteispenden über 50 Tsd. Euro&amp;quot;, Jahr 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alfred Gaffal (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Horst-Werner Maier-Hunke (Vizepräsident) &lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolf Matthias Mang (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stefan Wolf (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingo Kramer (Schatzmeister) &lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
** Vorstandsvorsitzender der [[Stiftung der Deutschen Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
(Stand: Februar 2014) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_Gremien Webseite Gesamtmetall - Gremien des Verbandes] abgerufen am 26.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ehrenpräsident von Gesamtmetall: [[Martin Kannegiesser]]&lt;br /&gt;
**09/2000-09/2012 Präsident von Gesamtmetall&lt;br /&gt;
**seit 09/2010: Präsident des Dachverbandes [[CEEMET]] der europäischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände&lt;br /&gt;
**seit 2000 Vorsitzender des Beirats der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM) &lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/8Y5FAT-PageVita-Ehrenpraesident_DE Webseite Gesamtmetall - Vita Ehrenpräsident Martin Kannegiesser] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ehemaliges Präsidiumsmitglied: [[Randolf Rodenstock]]&lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidium des [[BDI]]&lt;br /&gt;
** Präsident des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie&lt;br /&gt;
** Kurator der [[INSM]]&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
** Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
** Vorsitzender des Vorstands des [[Roman Herzog Institut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesamtvorstand===&lt;br /&gt;
Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Verbandes zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder dem Tarifpolitischen Vorstand vorbehalten sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglieder:&lt;br /&gt;
*aus dem Präsidium: Rainer Dulger, Horst-Werner Maier-Hunke, Dieter Weidemann, Stefan Wolf, Ingo Kramer&lt;br /&gt;
*Cliff Börner,Harald Bruhn, Oswald Bubel, Gerhard Eder, Bodo Finger, Alfred Gaffal, Burkhard Ischler, Hans Krummenauer, Eduard Kulenkamp, Manfred Lehde, Wolfgang Niemsch, Lutz Petermann, Gerhard Schenk&lt;br /&gt;
*Gastmitglied: Wilfried Porth&lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tarifpolitischer Vorstand===&lt;br /&gt;
Er ist für alle Angelegenheiten zuständig, die in einem Zusammenhang mit dem Abschluss, der Kündigung oder der Durchführung von Tarifverträgen oder Verhandlungen stehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglieder:&lt;br /&gt;
*aus dem Präsidium: Rainer Dulger, Horst-Werner Maier-Hunke, Dieter Weidemann, Stefan Wolf, Ingo Kramer&lt;br /&gt;
*Harald Bruhn, Oswald Bubel, Gerhard Eder, Bodo Finger, Burkhard Ischler, Eduard Kulenkamp, Wolfgang Niemsch, Lutz Petermann, Alfred Gaffal&lt;br /&gt;
*Gastmitglieder: Wilfried Porth, Hans-Joachim Scheja  &lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spenden==&lt;br /&gt;
Spenden der Landesarbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie an politische Parteien in den Jahren 2010 und 2011 (Quelle: Deutscher Bundestag Spenden über 50 Tsd. Euro)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Südwestmetall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CDU 200 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CDU 100 Tsd. Euro,   FDP 75 Tsd. Euro,   SPD 60 Tsd. Euro,   Grüne 60 Tsd. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CSU 300 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CSU 320 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012     CSU 320 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CDU 160 Tsd. Euro,   FDP 60  Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CDU   60 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012     CDU   60 Tsd. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: /* Präsidium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name            = Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. &lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-Gesamtmetall-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Dachverband der Metall- und Elektroindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1949&lt;br /&gt;
| Hauptsitz          =    Voßstr. 16, 10117 Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         =  [http://www.gesamtmetall.de gesamtmetall.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall)''' ist der Zusammenschluss der Landesarbeitgeberverbände der deutschen Metall- und Elektroindustrie, der die Interessen dieser Branche auf Bundesebene vertritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gesamtmetall ist Mitglied der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA). Die Landesverbände, in denen die Mitgliedsunternehmen organisiert sind, schließen die Tarifverträge ab. Gesamtmetall als Dachverband plant und koordiniert in Abstimmung mit den Landesverbänden die bundesweite Tarif-, Sozial- und Bildungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtmetall wirbt außerdem über PR-Aktivitäten in der Öffentlichkeit sowie Kontakten zu Politikern für die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen der Arbeitgeber: &amp;quot;Wir werden auf Bundes- und Landesebene bei Parteien, Gesetzgeber und Regierung auf weitere Reformen und ihre Umsetzung dringen sowie bei allen politischen Prozessen, die für unsere Mitgliedsfirmen von Bedeutung sind, aktiv Einfluss nehmen&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtmetall 2005: Leitlinien unserer Arbeit, Website Gesamtmetall, abgerufen am 10. 1. 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesen Aktivitäten spielt das von Gesamtmetall gegründete und finanzierte Netzwerk [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] eine besondere Rolle. Nach eigenen Angaben verfügte die INSM 2011 (nach Abzug von Steuern) über einen Jahresetat von 7,01 Mio. Euro. Laut Geschäftsbericht 2009/2010 hat der Vorstand von Gesamtmetall  beschlossen, die INSM &amp;quot;um weitere fünf Jahre bis 2014 zu verlängern&amp;quot;. Das operative Geschäft der INSM wird vom [[Institut der deutschen Wirtschaft]] betrieben, dessen Trägerorganisation u. a. der [[BDA]] ist. Martin Kannegießer, ehemaliger Präsident von Gesamtmetall, ist Vorsitzender des Beirats und Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der INSM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Geschäftsführung===&lt;br /&gt;
*Hauptgeschäftsführer: Oliver Zander, [[Institut der deutschen Wirtschaft]], Vorstand&lt;br /&gt;
*Stellv. Hauptgeschäftsführer: Karsten Tacke&lt;br /&gt;
*Weitere Geschäftsführer: Nico Fickinger, Michael Stahl &lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_GesamtmetallBerlin Webseite Gesamtmetall - Gesamtmetall Berlin] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium berät die Strategie des Verbandes und bereitet entsprechende Beschlüsse des Gesamtvorstandes vor:&lt;br /&gt;
* Rainer V. Dulger (Präsident)&lt;br /&gt;
** Ehem. Mitglied des Aufsichtsrats der [[EnBW]]. Nach dem Erwerb von 45 % der EnBW-Anteile durch das Land Baden-Württemberg unter dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] Anfang 2011 entsandte die Landesregierung Dulder in den Aufsichtsrat der EnBW. [[Südwestmetall]], dem Dulder vorsitzt, hatte im Dezember 2010 200.000 Euro an die CDU gespendet. Dulder trat später auf Druck der neuen grün-roten Landesregierung als Aufsichtsrat zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Müller: EnBW Streit über Aufseher des Landes, Stuttgarter Zeitung vom 4. Februar 2011 sowie &amp;quot;Deutscher Bundestag Parteispenden über 50 Tsd. Euro&amp;quot;, Jahr 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alfred Gaffal (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Horst-Werner Maier-Hunke (Vizepräsident) &lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolf Matthias Mang (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stefan Wolf (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ingo Kramer (Schatzmeister) &lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
** Vorstandsvorsitzender der [[Stiftung der Deutschen Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_Gremien Webseite Gesamtmetall - Gremien des Verbandes] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ehrenpräsident von Gesamtmetall: [[Martin Kannegiesser]]&lt;br /&gt;
**09/2000-09/2012 Präsident von Gesamtmetall&lt;br /&gt;
**seit 09/2010: Präsident des Dachverbandes [[CEEMET]] der europäischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände&lt;br /&gt;
**seit 2000 Vorsitzender des Beirats der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM) &lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/8Y5FAT-PageVita-Ehrenpraesident_DE Webseite Gesamtmetall - Vita Ehrenpräsident Martin Kannegiesser] abgerufen am 17.03.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ehemaliges Präsidiumsmitglied: [[Randolf Rodenstock]]&lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidiums der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände]] (BDA)&lt;br /&gt;
** Mitglied des Präsidium des [[BDI]]&lt;br /&gt;
** Präsident des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie&lt;br /&gt;
** Kurator der [[INSM]]&lt;br /&gt;
** Vizepräsident des [[Institut der deutschen Wirtschaft]] (IW)&lt;br /&gt;
** Mitglied der [[Ludwig-Erhard-Stiftung]]&lt;br /&gt;
** Vorsitzender des Vorstands des [[Roman Herzog Institut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesamtvorstand===&lt;br /&gt;
Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Verbandes zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung oder dem Tarifpolitischen Vorstand vorbehalten sind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglieder:&lt;br /&gt;
*aus dem Präsidium: Rainer Dulger, Horst-Werner Maier-Hunke, Dieter Weidemann, Stefan Wolf, Ingo Kramer&lt;br /&gt;
*Cliff Börner,Harald Bruhn, Oswald Bubel, Gerhard Eder, Bodo Finger, Alfred Gaffal, Burkhard Ischler, Hans Krummenauer, Eduard Kulenkamp, Manfred Lehde, Wolfgang Niemsch, Lutz Petermann, Gerhard Schenk&lt;br /&gt;
*Gastmitglied: Wilfried Porth&lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tarifpolitischer Vorstand===&lt;br /&gt;
Er ist für alle Angelegenheiten zuständig, die in einem Zusammenhang mit dem Abschluss, der Kündigung oder der Durchführung von Tarifverträgen oder Verhandlungen stehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitglieder:&lt;br /&gt;
*aus dem Präsidium: Rainer Dulger, Horst-Werner Maier-Hunke, Dieter Weidemann, Stefan Wolf, Ingo Kramer&lt;br /&gt;
*Harald Bruhn, Oswald Bubel, Gerhard Eder, Bodo Finger, Burkhard Ischler, Eduard Kulenkamp, Wolfgang Niemsch, Lutz Petermann, Alfred Gaffal&lt;br /&gt;
*Gastmitglieder: Wilfried Porth, Hans-Joachim Scheja  &lt;br /&gt;
(Stand: März 2013) Quelle: &amp;lt;ref name=&amp;quot;gm1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spenden==&lt;br /&gt;
Spenden der Landesarbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie an politische Parteien in den Jahren 2010 und 2011 (Quelle: Deutscher Bundestag Spenden über 50 Tsd. Euro)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Südwestmetall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CDU 200 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CDU 100 Tsd. Euro,   FDP 75 Tsd. Euro,   SPD 60 Tsd. Euro,   Grüne 60 Tsd. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CSU 300 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CSU 320 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012     CSU 320 Tsd. Euro,   FDP 80 Tsd. Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verband der Metall- und Elektroindustrie NRW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010     CDU 160 Tsd. Euro,   FDP 60  Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2011     CDU   60 Tsd. Euro&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2012     CDU   60 Tsd. Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Deutsches_Atomforum&amp;diff=26963</id>
		<title>Deutsches Atomforum</title>
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		<updated>2014-02-26T14:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: personal aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Deutsches Atomforum e.V.&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Eingetragener Verein (gemeinnützig)&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Atomforschung, Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 26. Mai 1959&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Robert-Koch-Platz 4 10115 Berlin &amp;lt;br&amp;gt; Telefon: 030 498555-0 &lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = (siehe Hauptsitz)&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =  FORATOM &amp;lt;br&amp;gt;Rue Belliard 65 &amp;lt;br&amp;gt; Brüssel 1040, Belgien Telefon: (+32) 2502 45 95 &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.kernenergie.de kernenergie.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das '''Deutsche Atomforum''' ist ein Lobbyverband von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen, die sich für die nichtmilitärische Nutzung von Kernenergie einsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 1959 wurde das Deutsche Atomforum gegründet. Kurz zuvor war das Atomgesetz der Bundesrepublik beschlossen worden, dass die Rechtsgrundlage für den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken schaffte. Präsident des Forums war bis in die siebziger Jahre Karl Winnacker, der während des zweiten Weltkrieges leitende Positionen bei der umstrittenen IG Farben und der Hoechst AG innehatte. Winnacker fasste die Bedeutung des Forums rückblicked so zusammen: ''„Hauptaufgabe des Deutschen Atomforums war die Förderung der Kernenergie im Bewusstsein der Öffentlichkeit. (…) Ohne sie wäre die gesamte Arbeit für die Kernenergie, besonders auch die Beschaffung der staatlichen Mittel, gar nicht möglich gewesen.“''&amp;lt;ref&amp;gt;Winnacker, K. &amp;amp; Wirtz, K. (1988). Das unverstandene Wunder. Kernenergie in Deutschland, München: Econ Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn zählten Vertreter von öffentlichen Behörden zu den Mitgliedern des Forums, was zur Verschmelzung von Atomwirtschaft, öffentlichen Behörden und Politikern führte. Ende der sechziger Jahre kam der Durchbruch für die Kernenergie in Deutschland. Kurze Zeit später wuchs auch der Widerstand gegen die Atomkraft stark. Das Atomforum versuchte dem entgegenzuwirken, indem es Publikationen und Broschüren veröffentlichte und Veranstaltungen abhielt, welche die Atomkraft anpriesen und Sicherheitsrisiken verharmlosten. Ein Jahr nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl wurde die INFORUM Verlags- und Verwaltungsgesellschaft als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Atomforums gegründet. INFORUM übernahm die Organisation der Veranstaltungen und Publikationen, da nach dem Tschernobyl-Unglück die Werbung für Atomkraft wieder umso wichtiger für die Atomlobby wurde. In den folgenden Jahren konnte sich die Kernenergie in Deutschland bis zum rot-grünen Beschluss aus der Atomkraft auszusteigen im Jahr 2002 etablieren. Ein schneller Ausstieg passierte jedoch nicht, da das Atomforum mit allen möglichen Mitteln versuchte den Ausstieg hinauszuzögern.&amp;lt;ref&amp;gt;Simmert, C. (2002). Die Lobby regiert das Land, Argon Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter veränderter Regierungskonstellation erreichte die Atomlobby schließlich den Ausstieg aus dem Ausstieg und die Verlängerung der Laufzeiten um durchschnittlich 12 Jahre. Die Ereignisse in Japan im Jahr 2011 trugen dazu bei, dass nun der stufenweise Ausstieg aus der Atomkraft bis 2020 vollzogen werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/1411483/ Eine starke Lobby - Das deutsche Atomforum und die Entwicklung der Kernenergie] Deutschlandradio vom 16. März 2011. Abgerufen am 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Zwischen 100 und 200 Mitgliedern zählt das Forum. Unter ihnen befinden sich hauptsächlich Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Das höchste Organ ist die Mitgliedsversammlung, die einmal im Jahr stattfindet. Das Präsidium wird vom Verwaltungsrat gewählt und hat zur Aufgabe die Arbeitsrichtlinien festzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/167881 Fakten zum Deutschen Atomforum] Stuttgarter Zeitung vom 12. Mai 2002. Abgerufen am 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2010 löste [[Ralf Güldner]], stellvertretender Geschäftsführer bei [[E.ON]] Kernkraft und Präsident des europäischen Atomforums [[FORATOM]], Walter Hohlefelder als Präsident ab. Güldner gilt als „offener Verfechter der Kernenergie.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/atomforum-findet-neuen-cheflobbyisten/3412060.html Atomforum findet neuen Cheflobbyisten] Handelsblatt.de vom 15. April 2010. Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Deutsche Atomforum ist ein eingetragener Verein und besitzt laut §52 der Abgabenordnung das Prädikat gemeinnützig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptsitz des Forums ist in Berlin. Das Atomforum hat eine gemeinsame Geschäftstelle mit der [[Kerntechnische Gesellschaft|Kerntechnischen Gesellschaft]] und der [[INFORUM Verlags- und Verwaltungsgesellschaft]]. Das Atomforum ist selbst förderndes Mitglied in der Kerntechnischen Gesellschaft und auch personell eng verbunden. Die Kerntechnische Gesellschaft hat wiederum über ihre Fachgruppe Nutzen der Kerntechnik enge Verbindungen zu vermeintlich unabhängigen Initiativen wie den [[Bürger für Technik|Bürgern für Technik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene vertritt das Atomforum seine Interessen in Brüssel durch das europäische Atomforum [[FORATOM]]. Außerdem ist das Atomforum Mitglied der [[World Association of Nuclear Operators]].&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Eine offizielle Mitgliederliste liegt nicht vor. Jedoch lässt sich aus §8(1) der Satzung entnehmen, dass die Zusammensetzung des Präsidium die Mitgliedschaft widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
*[[Ralf Güldner]], ''Präsident'' ''[[E.ON]] Kernkraft GmbH''&lt;br /&gt;
*Peter Fritz, ''Vize-Präsident''&lt;br /&gt;
*Stefan vom Scheidt, ''Vize-Präsident'' ''Areva Deutschland''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/atomkonzern-neuer-deutschland-chef-fuer-areva/5818144.html Neuer Deutschland-Chef für Areva], Handelsblatt Online vom 9.11.2011, abgerufen am 29.8.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adolf Birkhofer, ''Atomwissenschaftler''&lt;br /&gt;
*Ulrich Gräber&lt;br /&gt;
*Ulrich Hartmann, ''[[RWE]] power''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rwe.com/web/cms/de/976888/rwe-power-ag/unser-unternehmen/vorstand/dr-ulrich-hartmann/ Dr. Ulrich Hartmann], RWE-Webseite, abgerufen am 29.8.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Norbert Haspel, ''Vertretungsberechtigter Geschäftsführer Westinghouse Electric Germany und Mitglied im Wirtschaftsverband Kernbrennstoff-Kreislauf und Kerntechnik, der Firmen vertritt, die nukleare Anlagen herstellen und warten''&lt;br /&gt;
*Walter Hohlefelder, ''ehem. Präsident, vorher im Vorstand bei [[E.ON]]''&lt;br /&gt;
*Gerd Jäger, ''Vorstandsmitglied bei [[RWE]]''&lt;br /&gt;
*Ulf Kutscher, ''Geschäftsführer NUKEM Technologies (Management von radioaktivem Abfall)''&lt;br /&gt;
*Jörg Michels&lt;br /&gt;
*Joachim Ohnemus, ''Geschäftsführer URENCO Deutschland (Urananreicherung)''&lt;br /&gt;
*Astrid Petersen, ''Bereichsleiterin bei der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) und Vorsitzende der Kerntechnischen Gesellschaft''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ktg.org/ktg/de/ueber_uns/vorstand/index.php?navid=6 KTG-Vorstand], Webseite der Kerntechnischen Gesellschaft sowie [http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:cheflobbyistin-astrid-petersen-die-strahlende-atom-frau/70039681.html Die strahlende Atom-Frau], FTD online vom 21.5.2012, beide abgerufen am 29.8.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Winfried Petry, ''Physiker''&lt;br /&gt;
*[[Bruno Thomauske]] ''wechselte 2003 vom Bundesministerium für Strahlenschutz in die Geschäftsführung von Vattenfall; musste 2007 zurücktreten wegen Vorwürfen die Atomaufsicht und die Bevölkerung nach den Reaktorstörfällen in Krümmel und Brunsbüttel zu spät und unzureichend informiert zu haben''&lt;br /&gt;
*Hannes Wimmer, ''GNS Gesellschaft für Nuklear-Service'' mbH&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gns.de/language=de/7285/geschaeftsfuehrung GNS-Geschäftsführung], GNS-Webseite, abgerufen am 29.8.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Ernst Michael Züfle (Schatzmeister), ''Technik-Vorstand Vattenfall Europe''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand:26.02.2014&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kernenergie.de/kernenergie/ueber-uns/datf/praesidium.php Präsidium], Webseite des Deutschen Atomforums, abgerufen am 26.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ehemalige Mitglieder:&lt;br /&gt;
*Helmut Bläsig, ''arbeitete früher bei RWE und war technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen''&lt;br /&gt;
*Johannes Lambertz, ''Vorstandsvorsitzender RWE''&lt;br /&gt;
*Michael Süß, ''Vorstandsmitglied Siemens, Geschäftsführer Bereich Energie''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschäftsstelle===&lt;br /&gt;
*Christian Wößner, Geschäftsführer&lt;br /&gt;
*Marika Didonaki, Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;
*Nicolas Wendler, Presse und Politik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 26.02.2014&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kernenergie.de/kernenergie/ueber-uns/geschaeftsstelle/index.php Geschäftsstelle], Webseite des Deutschen Atomforums, abgerufen am 26.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Das Atomforum ist Mitglied in folgenden Organisationen:&lt;br /&gt;
*[[Kerntechnische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
*Europäische Atomforum [[FORATOM]]&lt;br /&gt;
*[[World Association of Nuclear Operators]]&lt;br /&gt;
*[[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]]&lt;br /&gt;
*INFORUM Verlags- und Verwaltungsgesellschaft mbH, 100%-ige Tochter des Atomforums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Das Forum finanziert sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen und Erlöse aus eigenen Publikationen und Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Das Ziel der Atomlobby ist durch das Deutsche Atomforum auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen sowie die öffentliche Meinung über Kernenergie positiv zu prägen. Das Atomforum repräsentiert eine überaus mächtige Lobby. So sprach Sigmar Gabriel anlässlich des 50. Jahrestag des Forums von einer „Propagandazentrale der Atomkonzerne“, die „keinen Propagandatrick und erst recht keine Kosten [scheut, um] den Deutschen die Atomkraft schmackhaft zu machen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diagnose-funk.ch/assets/2009-7-1_gabriel_atomforum-lug-undtrug.pdf Pressemitteilung Gabriels zum 50-jährigen Bestehen des Atomforums] Vom 1. Juli 2007. Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich im Frühjahr veranstaltet das Atomforum die Wintertagung, bei dem Politiker, Unternehmensvertreter sowie ausgewählte Gewerkschafter und Wissenschaftler zusammenkommen um in Arbeitsgruppen über ausgewählte Themen zu diskutieren. Mitte des Jahres veranstaltet es dann die Jahrestagung in einem ähnlichen Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Atomforum ist Mitglied der [[Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen]]. Diese bringt Wirtschaftsverbände, Unternehmen und einzelne Personen mit Abgeordneten - insbesondere Mitglieder von Bundestagsausschüssen - zusammen und ermöglicht damit die informelle Einflussnahme auf die Gesetzgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Gemeinnützigkeit des Atomforums?===&lt;br /&gt;
Die Gemeinnützigkeit des Vereins und die damit verbundenen Steuererleichterungen ist stark umstritten. Laut §3 der Satzung verfolgt das Atomforum &amp;quot;ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. (...) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kernenergie.de/kernenergie/documentpool/DAtF/DAtF-Satzung2011.pdf Satzung des Deutschen Atomforums e.V.] Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht starker Grund zu zweifeln, ob der Verein das Prädikat &amp;quot;gemeinnützig&amp;quot; verdient. Laut §52 der Abgabenordnung zeichnet sich Gemeinnutz nämlich dadurch aus, dass &amp;quot;Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dejure.org/gesetze/AO/52.html §52 AO Gemeinnützige Zwecke] Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Atomforum hingegen wirkt als Lobby für die Energiewirtschaftsunternehmen mit dem eigennützigen Ziel Atomkraft zu fördern ohne Rücksicht auf Risiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2008-2009: Kampagne zur Laufzeitverlängerung von AKWs ===&lt;br /&gt;
Die taz veröffentlichte im Oktober 2011 interne Dokumente der Kommunikationsagentur [[Deekeling Arndt Advisors]], die 2008 und 2009 für das Deutsche Atomforum tätig war. Diese zeigen, auf wie vielfältige Weise die Atomlobby versuchte, die öffentliche Debatte zu beeinflussen und dabei immer wieder auf die Strategie zurückgriff, vermeintlich unabhängige Instanzen für sich werben zu lassen, damit es glaubwürdiger aussieht. Ein Beispiel war der Verein [[Women in Nuclear]], in dem Frauen für Atomkraft werben. Der Verein veröffentlicht die Herkunft seiner Gelder nicht und bestreitet selbst Teil einer Kampagne zu sein. Aber die Unterlagen von Deekeling Arndt Advisors zeigen, dass die Agentur die Rekrutierung der Mitglieder und die öffentliche Vermarktung des Vereins gezielt unterstützte, um damit die weibliche Zielgruppe anzusprechen und dort Vertrauen in die Atomenergie zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel: der konservative Historiker [[Arnulf Baring]] hielt eine Rede beim 50. Geburtstags des Deutschen Atomforums am 1. Juli 2009 bei einer Feier, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahm. Er betont in der Rede, dass er nicht mit den Energiekonzernen verbunden sei und „als unparteiischer, aber leidenschaftlich engagierter Bürger“ rede. Tatsächlich hat die Agentur ihm bei der Rede zugearbeitet und er wurde für den Vortrag bezahlt. Die Agentur sorgt auch dafür, dass Barings Rede als Gastbeitrag in der FAZ abgedruckt wird – auch hier kein Hinweis darauf, dass der Text von der Atomlobby bezahlt und platziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&amp;amp;dig=2011%2F10%2F29%2Fa0027&amp;amp;cHash=8328887d03 Ausgedacht und vorgeführt] taz vom 29.10.2011, abgerufen am 29.08.2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werbekampagnen und Greenwashing===&lt;br /&gt;
* Kurz nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl erschienen großformatige Zeitungsanzeigen in denen der damalige Präsident der Bundesärztekammer Karsten Vilmar seine Kollegen dazu aufrief ihre Patienten darüber aufzuklären, dass in Deutschland keine gesundheitlichen Schäden durch das Reaktorunglück in Tschernobyl entstanden sind, und somit „unsinnigen Spekulationen, Unsicherheit und Hysterie“ vorzubeugen. Die zehn Millionen DM teure Kampagne bezahlte das Atomforum, gab aber vordergründig an, dass die Vereinigung deutscher Elektrizitätswerke e.V. zahlte, um so die direkte Verbindung zu verschleiern. Der Spiegel deckte damals weitere (versuchte) Einflussnahmen auf die öffentliche Meinung und die Politik auf, u.a. einflussreiche Journalisten zu Konferenzen einzuladen, den [[Bundesverband der Deutschen Industrie]] (BDI) zu überreden eine ähnliche Anzeige zu schalten und die Anliegen der Atomindustrie in einem offenen Brief des BDI-Präsidenten an den Bundespräsidenten vorzutragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13518253.html Atomlobby - Ohne einen Pfennig] Spiegel Ausgabe 29/1986, Seite 77. Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Zeitraum 1997 bis 2002 ließ sich die Bundesregierung Öffentlichkeitsarbeit für das Atommüllendlager Asse vom Deutschen Atomforum finanzieren. Dadurch wurden die Kosten für Besucherführungen durch das Endlager gedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-65414103.html Atomlobby zahlt für Asse] Spiegel Ausgabe 21/2009, Seite 18. Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2007 &amp;quot;gewann&amp;quot; das Deutsche Atomforum den [[Worst EU Lobbying Award]] für die Werbekampagne „Deutschlands ungeliebte Klimaschützer“, in der Atomkraft unverblümt als Klimaschutz dargestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2007/12/die-gewinner-der-worst-eu-lobbying-awards-2007-sind/ Die Gewinner der Worst EU Lobbying Awards 2007 sind..] LobbyControl-Blog vom 4. Dezember 2007. Abgerufen am 17. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Webseite [http://www.klimaschuetzer.de Klimaschuetzer.de] leitet einen noch immer auf die Seite des Atomforums weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine weitere Werbekampagne startete das Deutsche Atomforum Ende 2010. Per Fotomontage wurden Windkraftanlagen zusammen mit Kernkraftwerken auf Werbeplakaten und in Zeitungsanzeigen dargestellt. Der irreführende Slogan dazu hieß „Klimaschützer unter sich“ und „Kernkraftwerk und Windenergie: CO2-Ausstoß = Null.“ Im Dezember 2010 erreichte die Betreiberin der abgebildeten Windkraftanlagen eine einstweilige Verfügung gegen die Nutzung von Bildmaterial ihrer Windräder für Werbekampagnen des Deutschen Atomforums. Die Begründung des Gerichts, das am 5. Mai 2011 die einstweilige Verfügung bestätigte, lautete folgendermaßen: „Die Werbung ist irreführend, weil sie durch ihre Gesamtgestaltung (...) den unzutreffenden Eindruck erweckt, Kernkraftwerke stünden in Zusammenhang mit Windkraftanlagen und hätten ähnliche gute Umwelteigenschaften.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20110718.1740.351591.html Urteil Landgericht Berlin 91 O 35/11]Vom 5. Mai 2011. Abgerufen am 21. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da das Atomforum Berufung eingelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kernenergie.de Kernenergie.de] Webauftritt des Deutschen Atomforums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Greenwashing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bundesverband_der_deutschen_Gas-_und_Wasserwirtschaft&amp;diff=26897</id>
		<title>Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft</title>
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		<updated>2014-02-19T14:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Portal LiM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Gas-, Wasser- und Abwasserwirtschaft&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2007&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bdew.de www.BDEW.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft''' ist seit 2007 der deutsche Spitzenverband von Unternehmen der Energie- und Wasserbranche. Er ging aus dem Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vertritt über 1.800 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft, darunter fallen Erdgas, Strom und Fernwärme, sowie Wasser und Abwasser. Diese sind für rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes, 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung sowie rund ein Drittel der Abwasserentsorgung in Deutschland verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdew.de/internet.nsf/id/8E3FVZ-DE_Ueber-uns Der Verband - BDEW], bdew.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
* Ewald Woste (Präsident)&lt;br /&gt;
* Wulf Abke (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
* Michael G. Feist (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
* Claus Gebhardt (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
* Rolf Martin Schmitz (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung ist seit 2008 [[Hildegard Müller]], die zuvor Staatsministerin im Bundeskanzleramt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdew.de/internet.nsf/id/DE_Praesidium Präsidium - BDEW], bdew.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stand: 02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallbeispiele und Kritik==&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
Der Verband hatte einen Mitarbeiter für die Taskforce Netzzugang im Bundesministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbyisten_im_Bundesministerium_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Technologie Lobbyisten im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie''']&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 640px; height: 80px;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa; width: 10em&amp;quot;|'''Zeitraum'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Zwischen April 2001 und 02.09.2003Adamek, Sascha/ Otto,Kim (2008): Der gekaufte Staat. Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben. Köln: Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, S. 57- 65 bzw. 01.09.2003[http://dip.bundestag.de/btd/16/037/1603727.pdf Antwort der Bundesregierung (pdf)] auf kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zu &amp;quot;Mitarbeit von Beschäftigten von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen in Bundesministerien und in nachgeordneten Bundesbehörden&amp;quot; vom 04.12.2006, letzter Zugriff 09.09.2011&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|'''Mitarbeiter'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Eine Mitarbeiterin&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|'''Bearbeitete Themen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border: 1px solid #aaaaaa;&amp;quot;|Arbeit im Rahmen der %u201ETask Force Netzzugang%u201C. Unterstützung und Beratung in spezifischen wirtschaftspolitischen und technologischen Fragen sowie bei der Erstellung von Info-Broschüren. Dabei wurde auch Einsicht zu vertraulichen Behördenunterlagen gewährt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die '''Task Force Netzzugang''' sollte die Strom- und Gasnetzregulierung unterstützen, bestehende {{Lobbyisten_Ministerien-Box}} Wettbewerbsbeschränkungen aufspüren und bei Konflikten zwischen den Netzinhabern und neuen Anbietern vermitteln. Die Mitarbeiter der Task Force hatten u.a. Zugang zu den Entwürfen eines Monitoringberichts über die Wettbewerbssituation im Strom und Gasmarkt, der den Bundestagsabgeordneten als Information bei der Abstimmung über eine Neufassung des Energiewirtschaftsgesetzes diente. &lt;br /&gt;
Eine unbekannte Person, die möglicherweise aus der Task Force stammt, spielte dem Energiekonzern [[E.ON]] den Monitoringbericht zu, sodass E.ON auf die Ausarbeitung des Berichts noch zu eigenen Gunsten Einfluss ausüben konnte. Weitere Mitglieder der Taskforce kamen vom [[Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft]], dem [[Verband kommunaler Unternehmen]], der [[European Federation of Energy Traders (EFET) Deutschland]] und [[Wingas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bdew.de/internet.nsf/id/DE_Home www.bdew.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyisten_in_Ministerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BDSW_Bundesverband_der_Sicherheitswirtschaft&amp;diff=26896</id>
		<title>BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft</title>
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		<updated>2014-02-19T14:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT &lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-BDSW-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Norsk-Data-Straße 3, 61352 Bad Homburg&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Universitätsstraße 2-3a, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bdsw.de www.bdsw.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft''' vertritt nach eigenen Angaben&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsw&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=510&amp;amp;Itemid=32 BDSW-Der BDSW], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; die Interessen der Sicherheitswirtschaft gegenüber Politik und Behörden sowie Wissenschaft und Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der BDSW fördert nach eigenen Angaben die allgemeinen beruflichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder und setzt sich im Bereich Ausbildung ein. Als Arbeitgeberverband sei er gleichzeitig Sozialpartner und Tarifvertragspartei für den Bereich der Sicherheitsdienstleister. Diese Arbeit werde in den 16 Landesgruppen des BDSW erfolgreich wahrgenommen. Der Verband betreue seine Mitgliedsunternehmen in allen Angelegenheiten des Gewerbes und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen der Sicherheitsdienstleister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
* Präsident: [[Gregor Lehnert]]&lt;br /&gt;
Er wird von 6 Vizepräsidenten unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=12&amp;amp;Itemid=31 BDSW-Präsidium], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauptgeschäftsführer: Dr. [[Harald Olschok]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=27&amp;amp;Itemid=56 BDSW-Geschäftsstelle], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leiter des Hauptstadtbüros: Dr. [[Berthold Stoppelkamp]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1843&amp;amp;Itemid=50 BDSW-Dr. Berthold Stoppelkamp], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stand: 02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Der BDSW ist, neben der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]], der [[Telekom]], [[Siemens]], der [[Bosch]] Sicherheitssysteme GmbH, dem [[Deutsche Mieterbund|Deutschen Mieterbund]], dem [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft]] e.V. und dem [[Weissen Ring]] e.V. im Stifterrat des [[Deutschen Forums für Kriminalprävention]] (DFK) vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kriminalpraevention.de/wir-ueber-uns/kuratorium.html Deutsches Forum für Kriminalprävention], kriminalpraevention.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren ist der BDSW Mitglied in der [[Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft]] (ASW) e.V.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;&amp;gt;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html Die private Stadtsicherheit - Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet], trend.infopartisan.net vom August 2004, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft im Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) e.V. soll den Unternehmen, im harten Wettbewerb, Vorteile bei öffentlichen Auftragsvergaben verschaffen. Ausbildungsqualität der Mitarbeiter, Unternehmenszertifizierungen nach neuesten Qualitätsnormen, Personalauswahlverfahren, Entlohnungstarife des Personals - alles Bestens bei BDWS-Unternehmen, so scheint es. Die Realität sieht leider in vielen Dingen anders aus, wie der Journalist Thomas Brunst meint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Kooperationsverträge mit der Polizei ===&lt;br /&gt;
Der BDWS hat zahlreiche Kooperationspläne mit der Polizei zur Zusammenarbeit zwischen privaten Sicherheitsdiensten un der Polizei abgeschlossen. D.h. in etlichen Bundesländern melden die Gütesiegelunternehmen der BDWS der Polizei Erkennntnisse und es werden gemeinsame Lagebesprechungen und Fahndungen durchgeführt. Die Polizei bekommt so sicherheitsrelevante Informationen zum Nulltarif, welche sich auch noch positiv auf die Kriminalitätsstatistik (z.B. höhere Aufklärungsquote) auswirken könnte. Die BDWS-Unternehmen erhoffen sich durch ihren kostenlosen Arbeitsbeitrag bei diesen Partnerschaften wenigstens Wettbewerbsvorteile gegenüber der statuslosen, nichtorganisierten „Billigkonkurrenz“ im Sicherheitsgewerbe. In den meisten Fällen sind die Datenschutzbeauftragten in die Kooperationsverträge nicht involviert. &amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhinderung Gesetzesänderung zur besseren Ausbildung der Mitarbeiter ===&lt;br /&gt;
Der BDWS war in das Gesetzgebungsverfahrens zur Änderung des Bewachungsgewerberechts von Beginn an eingebunden und hat im Sinne der Unternehmensinteressen seiner Mitglieder hier wesentlichen Einfluss genommen. Der Verband hat die Forderung der SPD nach „Befugniseindämmung“ der privaten Sicherheitsdienste erfolgreich abgewehrt und auch dafür gesorgt, dass dem Personal nicht zuviel Unterrichtung zu Teil wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewachung von teilprivatisierten Haftanstalten ===&lt;br /&gt;
Das NRW-Justizministerium vergab den Bewachungsauftrag für das JVA Büren an [[Kötter Security]]. Der damals verantwortliche Mitarbeiter des Justizministeriums NRW, wechselte nach seiner Pensionierung 2001 in den Kötter Sicherheitsbeirat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bdsw.de/cms/ www.bdsw.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html Die private Stadtsicherheit - Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet], trend.infopartisan.net vom August 2004, abgerufen am 19.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitsindustrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
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		<title>BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft</title>
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		<updated>2014-02-19T13:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT &lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-BDSW-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Norsk-Data-Straße 3, 61352 Bad Homburg&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Universitätsstraße 2-3a, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bdsw.de www.bdsw.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft''' vertritt nach eigenen Angaben&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsw&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=510&amp;amp;Itemid=32 BDSW-Der BDSW], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; die Interessen der Sicherheitswirtschaft gegenüber Politik und Behörden sowie Wissenschaft und Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der BDSW fördert nach eigenen Angaben die allgemeinen beruflichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder und setzt sich im Bereich Ausbildung ein. Als Arbeitgeberverband sei er gleichzeitig Sozialpartner und Tarifvertragspartei für den Bereich der Sicherheitsdienstleister. Diese Arbeit werde in den 16 Landesgruppen des BDSW erfolgreich wahrgenommen. Der Verband betreue seine Mitgliedsunternehmen in allen Angelegenheiten des Gewerbes und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen der Sicherheitsdienstleister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
* Präsident: [[Gregor Lehnert]]&lt;br /&gt;
Er wird von 6 Vizepräsidenten unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=12&amp;amp;Itemid=31 BDSW-Präsidium], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauptgeschäftsführer: Dr. [[Harald Olschok]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=27&amp;amp;Itemid=56 BDSW-Geschäftsstelle], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leiter des Hauptstadtbüros: Dr. [[Berthold Stoppelkamp]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1843&amp;amp;Itemid=50 BDSW-Dr. Berthold Stoppelkamp], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Der BDSW ist, neben der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]], der [[Telekom]], [[Siemens]], der [[Bosch]] Sicherheitssysteme GmbH, dem [[Deutsche Mieterbund|Deutschen Mieterbund]], dem [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft]] e.V. und dem [[Weissen Ring]] e.V. im Stifterrat des [[Deutschen Forums für Kriminalprävention]] (DFK) vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kriminalpraevention.de/wir-ueber-uns/kuratorium.html Deutsches Forum für Kriminalprävention], kriminalpraevention.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren ist der BDSW Mitglied in der [[Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft]] (ASW) e.V.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;&amp;gt;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html Die private Stadtsicherheit - Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet], trend.infopartisan.net vom August 2004, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft im Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) e.V. soll den Unternehmen, im harten Wettbewerb, Vorteile bei öffentlichen Auftragsvergaben verschaffen. Ausbildungsqualität der Mitarbeiter, Unternehmenszertifizierungen nach neuesten Qualitätsnormen, Personalauswahlverfahren, Entlohnungstarife des Personals - alles Bestens bei BDWS-Unternehmen, so scheint es. Die Realität sieht leider in vielen Dingen anders aus, wie der Journalist Thomas Brunst meint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Kooperationsverträge mit der Polizei ===&lt;br /&gt;
Der BDWS hat zahlreiche Kooperationspläne mit der Polizei zur Zusammenarbeit zwischen privaten Sicherheitsdiensten un der Polizei abgeschlossen. D.h. in etlichen Bundesländern melden die Gütesiegelunternehmen der BDWS der Polizei Erkennntnisse und es werden gemeinsame Lagebesprechungen und Fahndungen durchgeführt. Die Polizei bekommt so sicherheitsrelevante Informationen zum Nulltarif, welche sich auch noch positiv auf die Kriminalitätsstatistik (z.B. höhere Aufklärungsquote) auswirken könnte. Die BDWS-Unternehmen erhoffen sich durch ihren kostenlosen Arbeitsbeitrag bei diesen Partnerschaften wenigstens Wettbewerbsvorteile gegenüber der statuslosen, nichtorganisierten „Billigkonkurrenz“ im Sicherheitsgewerbe. In den meisten Fällen sind die Datenschutzbeauftragten in die Kooperationsverträge nicht involviert. &amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhinderung Gesetzesänderung zur besseren Ausbildung der Mitarbeiter ===&lt;br /&gt;
Der BDWS war in das Gesetzgebungsverfahrens zur Änderung des Bewachungsgewerberechts von Beginn an eingebunden und hat im Sinne der Unternehmensinteressen seiner Mitglieder hier wesentlichen Einfluss genommen. Der Verband hat die Forderung der SPD nach „Befugniseindämmung“ der privaten Sicherheitsdienste erfolgreich abgewehrt und auch dafür gesorgt, dass dem Personal nicht zuviel Unterrichtung zu Teil wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewachung von teilprivatisierten Haftanstalten ===&lt;br /&gt;
Das NRW-Justizministerium vergab den Bewachungsauftrag für das JVA Büren an [[Kötter Security]]. Der damals verantwortliche Mitarbeiter des Justizministeriums NRW, wechselte nach seiner Pensionierung 2001 in den Kötter Sicherheitsbeirat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bdsw.de/cms/ www.bdsw.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html Die private Stadtsicherheit - Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet], trend.infopartisan.net vom August 2004, abgerufen am 19.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitsindustrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BDSW_Bundesverband_der_Sicherheitswirtschaft&amp;diff=26891</id>
		<title>BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=BDSW_Bundesverband_der_Sicherheitswirtschaft&amp;diff=26891"/>
		<updated>2014-02-19T13:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT &lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:158px-BDSW-Logo.png|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Norsk-Data-Straße 3, 61352 Bad Homburg&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Universitätsstraße 2-3a, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bdsw.de www.bdsw.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft''' vertritt nach eigenen Angaben&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsw&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=510&amp;amp;Itemid=32 BDSW-Der BDSW], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; die Interessen der Sicherheitswirtschaft gegenüber Politik und Behörden sowie Wissenschaft und Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der BDSW fördert nach eigenen Angaben die allgemeinen beruflichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder und setzt sich im Bereich Ausbildung ein. Als Arbeitgeberverband sei er gleichzeitig Sozialpartner und Tarifvertragspartei für den Bereich der Sicherheitsdienstleister. Diese Arbeit werde in den 16 Landesgruppen des BDSW erfolgreich wahrgenommen. Der Verband betreue seine Mitgliedsunternehmen in allen Angelegenheiten des Gewerbes und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen der Sicherheitsdienstleister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bdsw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
* Präsident: [[Gregor Lehnert]]&lt;br /&gt;
Er wird von 6 Vizepräsidenten unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=12&amp;amp;Itemid=31 BDSW-Präsidium], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hauptgeschäftsführer: Dr. [[Harald Olschok]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=27&amp;amp;Itemid=56 BDSW-Geschäftsstelle], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leiter des Hauptstadtbüros: Dr. [[Berthold Stoppelkamp]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdsw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1843&amp;amp;Itemid=50 BDSW-Dr. Berthold Stoppelkamp], bdsw.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Der BDSW ist, neben der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]], der [[Telekom]], [[Siemens]], der [[Bosch]] Sicherheitssysteme GmbH, dem [[Deutsche Mieterbund|Deutschen Mieterbund]], dem [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft]] e.V. und dem [[Weissen Ring]] e.V. im Stifterrat des [[Deutschen Forums für Kriminalprävention]] (DFK) vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kriminalpraevention.de/wir-ueber-uns/kuratorium.html Deutsches Forum für Kriminalprävention], kriminalpraevention.de, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren ist der BDSW Mitglied in der [[Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft]] (ASW) e.V.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;&amp;gt;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html Die private Stadtsicherheit - Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet], trend.infopartisan.net vom August 2004, abgerufen am 19.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die Mitgliedschaft im Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) e.V. soll den Unternehmen, im harten Wettbewerb, Vorteile bei öffentlichen Auftragsvergaben verschaffen. Ausbildungsqualität der Mitarbeiter, Unternehmenszertifizierungen nach neuesten Qualitätsnormen, Personalauswahlverfahren, Entlohnungstarife des Personals - alles Bestens bei BDWS-Unternehmen, so scheint es. Die Realität sieht leider in vielen Dingen anders aus, wie der Journalist Thomas Brunst meint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Kooperationsverträge mit der Polizei ===&lt;br /&gt;
Der BDWS hat zahlreiche Kooperationspläne mit der Polizei zur Zusammenarbeit zwischen privaten Sicherheitsdiensten un der Polizei abgeschlossen. D.h. in etlichen Bundesländern melden die Gütesiegelunternehmen der BDWS der Polizei Erkennntnisse und es werden gemeinsame Lagebesprechungen und Fahndungen durchgeführt. Die Polizei bekommt so sicherheitsrelevante Informationen zum Nulltarif, welche sich auch noch positiv auf die Kriminalitätsstatistik (z.B. höhere Aufklärungsquote) auswirken könnte. Die BDWS-Unternehmen erhoffen sich durch ihren kostenlosen Arbeitsbeitrag bei diesen Partnerschaften wenigstens Wettbewerbsvorteile gegenüber der statuslosen, nichtorganisierten „Billigkonkurrenz“ im Sicherheitsgewerbe. In den meisten Fällen sind die Datenschutzbeauftragten in die Kooperationsverträge nicht involviert. &amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhinderung Gesetzesänderung zur besseren Ausbildung der Mitarbeiter ===&lt;br /&gt;
Der BDWS war in das Gesetzgebungsverfahrens zur Änderung des Bewachungsgewerberechts von Beginn an eingebunden und hat im Sinne der Unternehmensinteressen seiner Mitglieder hier wesentlichen Einfluss genommen. Der Verband hat die Forderung der SPD nach „Befugniseindämmung“ der privaten Sicherheitsdienste erfolgreich abgewehrt und auch dafür gesorgt, dass dem Personal nicht zuviel Unterrichtung zu Teil wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewachung von teilprivatisierten Haftanstalten ===&lt;br /&gt;
Das NRW-Justizministerium vergab den Bewachungsauftrag für das JVA Büren an [[Kötter Security]]. Der damals verantwortliche Mitarbeiter des Justizministeriums NRW, wechselte nach seiner Pensionierung 2001 in den Kötter Sicherheitsbeirat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trend&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bdsw.de/cms/ www.bdsw.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.trend.infopartisan.net/trd0804/050804.html Die private Stadtsicherheit - Wie in Deutschland eine milliardenschwere Sicherheitsindustrie an Einfluß gewinnt und ihre Macht die Grundrechte gefährdet], trend.infopartisan.net vom August 2004, abgerufen am 19.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitsindustrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26865</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-12T10:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: /* Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Förderkreis Deutsches Heer e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Ziel des Vereins ist es, die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu repräsentieren, sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie einen privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern. Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Der Förderkreis Deutsches Heer e.V. macht auf seiner Webseite keine Angaben zu seiner Finanzierung. Eine schriftliche Anfrage von LobbyControl wurde nicht beantwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Anfrage vom  06.02.2014 zur Finanzierung des FKH durch LobbyControl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. Außerdem erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro Spenden von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen hatten. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKH waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Die beiden Abgeordneten zögerten den Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag hinaus. So erhofften sie sich das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten laut Angaben des Spiegels über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
* [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26864</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-12T10:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: /* Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Förderkreis Deutsches Heer e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Ziel des Vereins ist es, die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu repräsentieren, sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie einen privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern. Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Der Förderkreis Deutsches Heer e.V. macht auf seiner Webseite keine Angaben zu seiner Finanzierung. Eine schriftliche Anfrage von LobbyControl wurde nicht beantwortet.&amp;lt;ref&amp;gt;Anfrage vom  06.02.2014 zur Finanzierung des FKH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. Außerdem erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro Spenden von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen hatten. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKH waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Die beiden Abgeordneten zögerten den Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag hinaus. So erhofften sie sich das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten laut Angaben des Spiegels über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
* [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26815</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26815"/>
		<updated>2014-02-06T15:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und folglich der Bevölkerung ihre Vorstellungen zu kommunizieren. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Anfang 2014 sind dies u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den jeweiligen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem (Stand Februar 2014):&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass die Mitgliederzahlen die letzten Jahre rückläufig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell wie folgt verbunden: Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl von Rüstungsfirmen direkt Mitglieder [u.a. in dem hier thematisierten] Vereinen sind, bzw. über Kooperationsabkommen Partnerschaften gepflegt werden, wie bei der GfW, muss die Selbstlosigkeit der Vereinstätigkeit in Frage gestellt werden. Vielmehr besteht der dringende Verdacht, dass der Hauptzweck der DWT, des FKH und der GfW darin liegt, die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern und politische sowie exekutive Entscheidungen zu beeinflussen. Ob dies der Förderung des Allgemeinwohls dient, erscheint zumindest zweifelhaft.&amp;quot;'' Kleine Anfrage der Fraktion die Linke an die Bundesregierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26810</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
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		<updated>2014-02-06T12:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und folglich der Bevölkerung ihre Vorstellungen zu kommunizieren. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Anfang 2014 sind dies u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den jeweiligen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell wie folgt verbunden: Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl von Rüstungsfirmen direkt Mitglieder in den obigen Vereinen sind, bzw. über Kooperationsabkommen Partnerschaften gepflegt werden, wie bei der GfW, muss die Selbstlosigkeit der Vereinstätigkeit in Frage gestellt werden. Vielmehr besteht der dringende Verdacht, dass der Hauptzweck der DWT, des FKH und der GfW darin liegt, die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern und politische sowie exekutive Entscheidungen zu beeinflussen. Ob dies der Förderung des Allgemeinwohls dient, erscheint zumindest zweifelhaft.&amp;quot;'' Vermutung der Fraktion die Linke in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26809</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26809"/>
		<updated>2014-02-06T12:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V. (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Momentan u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den angehörigen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell wie folgt verbunden: Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl von Rüstungsfirmen direkt Mitglieder in den obigen Vereinen sind, bzw. über Kooperationsabkommen Partnerschaften gepflegt werden, wie bei der GfW, muss die Selbstlosigkeit der Vereinstätigkeit in Frage gestellt werden. Vielmehr besteht der dringende Verdacht, dass der Hauptzweck der DWT, des FKH und der GfW darin liegt, die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern und politische sowie exekutive Entscheidungen zu beeinflussen. Ob dies der Förderung des Allgemeinwohls dient, erscheint zumindest zweifelhaft.&amp;quot;'' Vermutung der Fraktion die Linke in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26808</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26808"/>
		<updated>2014-02-06T12:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V. (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Momentan u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den angehörigen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl von Rüstungsfirmen direkt Mitglieder in den obigen Vereinen sind, bzw. über Kooperationsabkommen Partnerschaften gepflegt werden, wie bei der GfW, muss die Selbstlosigkeit der Vereinstätigkeit in Frage gestellt werden. Vielmehr besteht der dringende Verdacht, dass der Hauptzweck der DWT, des FKH und der GfW darin liegt, die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern und politische sowie exekutive Entscheidungen zu beeinflussen. Ob dies der Förderung des Allgemeinwohls dient, erscheint zumindest zweifelhaft.&amp;quot;'' Vermutung der Fraktion die Linke in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26807</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26807"/>
		<updated>2014-02-06T12:35:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V. (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Momentan u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den angehörigen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl von Rüstungsfirmen direkt Mitglieder in den obigen Vereinen sind, bzw. über Kooperationsabkommen Partnerschaften gepflegt werden, wie bei der GfW, muss die Selbstlosigkeit der Vereinstätigkeit in Frage gestellt werden. Vielmehr besteht der dringende Verdacht, dass der Hauptzweck der DWT, des FKH und der GfW darin liegt, die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern und politische sowie exekutive Entscheidungen zu beeinflussen. Ob dies der Förderung des Allgemeinwohls dient, erscheint zumindest zweifelhaft.&amp;quot;'' Vermutung der Fraktion die Linke in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26806</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
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		<updated>2014-02-06T12:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V. (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Momentan u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den angehörigen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einflussnahme und Lobbystrategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26805</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26805"/>
		<updated>2014-02-06T12:30:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V. (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer stellt das Präsidium den Bundesvorstand. Momentan u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den angehörigen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einflussnahme und Lobbystrategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft in GfW-Kuratorium===&lt;br /&gt;
LobbyControl veröffentlichte in ihrer Studie &amp;quot;Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend&amp;quot; aus dem Jahr 2009 verheimlichte Nebentätigkeiten von Abgeordneten. &amp;quot;Christian Schmidt (CDU): Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) nicht veröffentlicht. Auch Ernst-Reinhard Beck (CDU) und Walter Kolbow (SPD) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht angegeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/download/nebentaetigkeiten-studie2009.pdf‎ Nebentätigkeiten: Transparenz ungenügend] lobbycontrol.de von September 2009, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gfw-ev.de/index.htm www.gfw-ev.de]&lt;br /&gt;
* [dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26804</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26804"/>
		<updated>2014-02-06T11:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V. (DWT) und der [[Förderkreis Deutsches Heer]] (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus einem Präsidenten und bis zu sieben Vizepräsidenten. Momentan u.a.&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009. Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&lt;br /&gt;
Das Präsidium stellt zusammen mit den Landesvorsitzenden und dem Geschäftsführer den Bundesvorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organe der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik sind laut Satzung:&lt;br /&gt;
* Bundesversammlung als oberstes Organ, besteht aus dem Bundesvorstand und den Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Landesbereichsversammlung als Zwischenorgan, besteht aus dem Landesvorsitzenden und den angehörigen Sektionsleitern.&lt;br /&gt;
* Sektionsmitgliederversammlung als lokales Organ, besteht aus dem Sektionsleiter und den Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/satzung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitglieder===&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2012 zählte die GfW 6673 Mitglieder. Anhand einer Grafik ist dargestellt, dass sich die letzten Jahre ein Rückgang der Mitglieder bei der GfW offenbart.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/mitgliedschaft/mitgliederentwicklung.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie, deren Präsident im Kuratorium der GfW vertreten ist. Auch der Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] ist Mitglied des Kuratoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 000 Euro, Spenden 36 000 Euro und Mitgliedsbeiträge 70 000 Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte.htm GfW eV - Downloads], gfw-ev.de, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer kleinen Anfrage der Linken lässt sich die staatliche Finanzierung der GfW für die Jahre 1999 bis 2010 belegen. Diese belief sich in diesem Zeitraum immer auf einen Wert zwischen 179 000 Euro und 250 000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 06.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einflussnahme und Lobbystrategien==&lt;br /&gt;
''Welche Ansatzpunkte haben Interessengruppen, um das Verhalten der Institution zu beeinflussen?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Projekten, Gesetzen etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26803</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-06T11:11:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Förderkreis Deutsches Heer e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Ziel des Vereins ist es, die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu repräsentieren, sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie einen privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern. Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Der Förderkreis Deutsches Heer e.V. macht auf seiner Webseite keine Angaben zu seiner Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. Außerdem erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro Spenden von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen hatten. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKH waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Die beiden Abgeordneten zögerten den Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag hinaus. So erhofften sie sich das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten laut Angaben des Spiegels über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
* [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26797</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26797"/>
		<updated>2014-02-05T15:06:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) und der Förderkreis Deutsches Heer (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
* Ulrike Merten (Präsidentin), ehemalige SPD-MdB, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses 2005-2009&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften unter anderem in [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), Bundesakademie für Sicherheitspolitik und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/neuigkeiten/images/vita-merten.jpg Vita-Merten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
* Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), ehemalige SPD-MdB&lt;br /&gt;
* Jörg-Peter Köpke (Vizepräsident), Generalmajor a.D.&lt;br /&gt;
* Richard Bulheller (Vizepräsident), Brigadegeneral d.D.&lt;br /&gt;
* Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&lt;br /&gt;
* Heinz Neubauer (Vizepräsident), Oberst d.R.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/vorstand.htm GfW eV - Neuigkeiten], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Mitglieder des Kuratoriums sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/S/schmidt_christian.html Deutscher Bundestag: Christian Schmidt], bundestag.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
* General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012], barmenia.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Klaus Olshausen, Präsident Clausewitz-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
* Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
* Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags; ist Gründer der Tamm Media GmbH, zu welcher u. a. die Mittler Report GmbH gehört, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Neuerscheinungen], mittler-report.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Dornisch, Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de/cms/front_content.php?idcat=25 Deutsche Atlantische Gesellschaft: Präsidium], deutscheatlantischegesellschaft.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einflussnahme und Lobbystrategien==&lt;br /&gt;
''Welche Ansatzpunkte haben Interessengruppen, um das Verhalten der Institution zu beeinflussen?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 Tsd. Euro, Spenden 36 Tsd. Euro, Mitgliedsbeiträge 70 Tsd. Euro, vermischte Einnahmen 58 Tsd. Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Kooperationspartner: [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), in der die wichtigsten Rüstungsunternehmen Mitglied sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Mit der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), in der die wichtigsten Rüstungsunternehmen Mitglied sind, gibt es eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Sie ist im Kuratorium der GfW mit ihrem Präsidenten und Ex-Präsidenten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Projekten, Gesetzen etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26793</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
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		<updated>2014-02-05T12:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind unter anderem Parlamentarier und Angehörige der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) und der Förderkreis Deutsches Heer (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die heutige Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) wurde 1952 unter dem Namen Gesellschaft für Wehrkunde gegründet. Ihre Aufgabe sieht sie darin, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den öffentliche Diskurs einzubringen und dort zu halten und so der Bevölkerung ihre Vorstellung von Sicherheitspolitik zu vermitteln. Sie ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in  sieben Landesbereiche, denen rund 100 Sektionen regional zugeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/index.htm GfW eV - Willkommen], gfw-ev.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist neben der Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) noch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit &amp;amp; Technik: Home], esut.de, abgerufen am 05.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Dem [http://www.gfw-ev.de/informationen/ Kuratorium] gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
*Hans Koschnick, SPD-Politiker, Bürgermeister a.D. von Bremen und ehem. EU-Administrator für Mostar &lt;br /&gt;
*General a.D. Wolfgang Schneiderhan, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr&lt;br /&gt;
*General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012, S. 184]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*General a.D. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bauer AG, Schrobenhausen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bauer.de/de/investor_relations/corporate_governance/Organs/supervisory_board.html Aufsichtsrat], Webseite Bauer, abgerufen am 22. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*GenLt a.D. Klaus Olshausen, Präsident Clausewitz-Gesellschaft&lt;br /&gt;
*GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
*GenLt a.D. Manfred Dietrich, ehem. Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]]&lt;br /&gt;
*Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
*Oberst a.D. Bernhard Gertz, Ehrenvorsitzender   Deutscher Bundeswehrverbands (DBwV)&lt;br /&gt;
*Oberst a.D. Peter Zumkley, SPD, ehemaliger Hamburger Senator&lt;br /&gt;
*Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags, ist Gründer der Tamm Media GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tamm-media.com Tamm Media], Webseite des Verlags, abgerufen am 25. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser gehört u. a. die Mittler Report GmbH, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Broschüren], Webseite Mittler Report, abgerufen am 25. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werner Dornisch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.csu-feldkirchen-westerham.de/inhalt_liste.html CSU Feldkirchen Kandidatenliste], Webseite csu feldkirchen, abgerufen am 11. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diehl.com/de/diehl-gruppe/presse/diehl-vorstand-werner-dornisch-wechselt-in-den-ruhestand/190.html?tx_ttnews%5Bpointer%5D=61&amp;amp;cHash=5bc23f093f48a575e56c0ec056ef2eb0 Diehl-Vorstand Werner Dornisch wechselt in den Ruhestand, 22.2.2007], Webseite Diehl, abgerufen am 12. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**bis 1979 Generalstabsoffizier im NATO-Hauptquartier&lt;br /&gt;
**Tätigkeit in führenden Positionen internationaler Luft- und Raumfahrtkonzerne, u. a. bis 2007 Vorstandsmitglied von Diehl (Zentralbereich Außenbeziehungen)&lt;br /&gt;
**Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
*Ulrike Merten (Präsidentin)&lt;br /&gt;
**ehemalige SPD-MdB, ehemalige Vorsitzende des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
**Mitglied [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT) und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutsches Bundestag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
*Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), SPD-MdB und Mitglied des Haushaltsausschusses&lt;br /&gt;
*Jörg-Peter Köpke (Vizepräsident), Generalmajor a.D.&lt;br /&gt;
*Richard Bulheller (Vizepräsident), Brigadegeneral d.D.&lt;br /&gt;
*Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&lt;br /&gt;
*Heinz Neubauer (Vizepräsident), Oberst d.R.&lt;br /&gt;
Weitere Mitglieder sind zwei Ehrenpräsidenten, eine Ehrenpräsidentin, der Geschäftsführer und der Medienbeauftragte des Vorstands&lt;br /&gt;
==Einflussnahme und Lobbystrategien==&lt;br /&gt;
''Welche Ansatzpunkte haben Interessengruppen, um das Verhalten der Institution zu beeinflussen?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 Tsd. Euro, Spenden 36 Tsd. Euro, Mitgliedsbeiträge 70 Tsd. Euro, vermischte Einnahmen 58 Tsd. Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Kooperationspartner: [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), in der die wichtigsten Rüstungsunternehmen Mitglied sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Mit der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), in der die wichtigsten Rüstungsunternehmen Mitglied sind, gibt es eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Sie ist im Kuratorium der GfW mit ihrem Präsidenten und Ex-Präsidenten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Projekten, Gesetzen etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26792</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-05T11:23:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Ziel des Vereins ist die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen zu repräsentieren. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie den privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern ihrer wirtschaftlichen Interessen. Auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Mitgliedsbeiträge sind vermutlich eine mögliche Einnahmequelle, ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden, bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. So erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliges Vorstandsmitglied vom Förderkreis Deutsches Heer war zur selben Zeit Vorstandssprecher der Renk AG. Hirt wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Grund hierfür war die Bestechung des Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani in Höhe von 2,6 Mio. Euro der Renk AG, um der Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKHD waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts dieser Vernetzung von Rüstungsindustrie und Politik bestehen nicht ganz unberechtigte Bedenken dagegen, dass die von der Presse als „Hoflieferanten“ der Bundeswehr (DER SPIEGEL vom 3. August 2009) bezeichneten Unternehmen Rheinmetall AG, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG und EADS trotz immenser Mehrkosten aufgrund von Verzögerungen, Pannen und technischen Mängeln immer wieder aufs Neue milliardenschwere Rüstungsaufträge der Bundeswehr erhalten, die u. U. nicht allein sachlich begründet sind.&amp;quot;''&amp;lt;br&amp;gt;Vermutung der LINKEn in ihrer kleinen Anfrage an die Bundesregierung&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
* [http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26791</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26791"/>
		<updated>2014-02-05T11:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Ziel des Vereins ist die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen zu repräsentieren. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie den privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern ihrer wirtschaftlichen Interessen. Auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Mitgliedsbeiträge sind vermutlich eine mögliche Einnahmequelle, ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden, bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. So erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliges Vorstandsmitglied vom Förderkreis Deutsches Heer war zur selben Zeit Vorstandssprecher der Renk AG. Hirt wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Grund hierfür war die Bestechung des Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani in Höhe von 2,6 Mio. Euro der Renk AG, um der Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKHD waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts dieser Vernetzung von Rüstungsindustrie und Politik bestehen nicht ganz unberechtigte Bedenken dagegen, dass die von der Presse als „Hoflieferanten“ der Bundeswehr (DER SPIEGEL vom 3. August 2009) bezeichneten Unternehmen Rheinmetall AG, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG und EADS trotz immenser Mehrkosten aufgrund von Verzögerungen, Pannen und technischen Mängeln immer wieder aufs Neue milliardenschwere Rüstungsaufträge der Bundeswehr erhalten, die u. U. nicht allein sachlich begründet sind.&amp;quot;''&amp;lt;br&amp;gt;Vermutung der LINKEn in ihrer kleinen Anfrage an die Bundesregierung&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26790</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-05T11:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Ziel des Vereins ist die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen zu repräsentieren. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie den privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern ihrer wirtschaftlichen Interessen. Auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Mitgliedsbeiträge sind vermutlich eine mögliche Einnahmequelle, ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden, bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. So erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliges Vorstandsmitglied vom Förderkreis Deutsches Heer war zur selben Zeit Vorstandssprecher der Renk AG. Hirt wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Grund hierfür war die Bestechung des Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani in Höhe von 2,6 Mio. Euro der Renk AG, um der Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKHD waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts dieser Vernetzung von Rüstungsindustrie und Politik bestehen nicht ganz unberechtigte Bedenken dagegen, dass die von der Presse als „Hoflieferanten“ der Bundeswehr (DER SPIEGEL vom 3. August 2009) bezeichneten Unternehmen Rheinmetall AG, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG und EADS trotz immenser Mehrkosten aufgrund von Verzögerungen, Pannen und technischen Mängeln immer wieder aufs Neue milliardenschwere Rüstungsaufträge der Bundeswehr erhalten, die u. U. nicht allein sachlich begründet sind.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;Vermutung der LINKEn in ihrer kleinen Anfrage an die Bundesregierung''&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26789</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-05T11:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Ziel des Vereins ist die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen zu repräsentieren. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie den privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern ihrer wirtschaftlichen Interessen. Auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Mitgliedsbeiträge sind vermutlich eine mögliche Einnahmequelle, ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden, bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. So erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliges Vorstandsmitglied vom Förderkreis Deutsches Heer war zur selben Zeit Vorstandssprecher der Renk AG. Hirt wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Grund hierfür war die Bestechung des Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani in Höhe von 2,6 Mio. Euro der Renk AG, um der Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKHD waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Angesichts dieser Vernetzung von Rüstungsindustrie und Politik bestehen nicht ganz unberechtigte Bedenken dagegen, dass die von der Presse als „Hoflieferanten“ der Bundeswehr (DER SPIEGEL vom 3. August 2009) bezeichneten Unternehmen Rheinmetall AG, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG und EADS trotz immenser Mehrkosten aufgrund von Verzögerungen, Pannen und technischen Mängeln immer wieder aufs Neue milliardenschwere Rüstungsaufträge der Bundeswehr erhalten, die u. U. nicht allein sachlich begründet sind.&amp;quot; Vermutung der LINKEn in ihrer kleinen Anfrage an die Bundesregierung''&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26788</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-05T11:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Ziel des Vereins ist die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen zu repräsentieren. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie den privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern ihrer wirtschaftlichen Interessen. Auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Mitgliedsbeiträge sind vermutlich eine mögliche Einnahmequelle, ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden, bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. So erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliges Vorstandsmitglied vom Förderkreis Deutsches Heer war zur selben Zeit Vorstandssprecher der Renk AG. Hirt wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Grund hierfür war die Bestechung des Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani in Höhe von 2,6 Mio. Euro der Renk AG, um der Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKHD waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
'''&amp;quot;Angesichts dieser Vernetzung von Rüstungsindustrie und Politik bestehen nicht ganz unberechtigte Bedenken dagegen, dass die von der Presse als „Hoflieferanten“ der Bundeswehr (DER SPIEGEL vom 3. August 2009) bezeichneten Unternehmen Rheinmetall AG, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG und EADS trotz immenser Mehrkosten aufgrund von Verzögerungen, Pannen und technischen Mängeln immer wieder aufs Neue milliardenschwere Rüstungsaufträge der Bundeswehr erhalten, die u. U. nicht allein sachlich begründet sind.&amp;quot; Vermutung der LINKEn in ihrer kleinen Anfrage an die Bundesregierung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26787</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-05T11:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie die meisten deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Ziel des Vereins ist die Mitgliederinteressen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen zu repräsentieren. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer ermöglicht der Rüstungsindustrie den privilegierten Zugang zu Entscheidungsträgern ihrer wirtschaftlichen Interessen. Auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen antwortet die Bundesregierung, dass sie in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern kein Problem sieht und dass Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien keine Schwierigkeit darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
'''Roland Kather''' (Präsident), Generalleutnant a.D., Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Manfred Hirt]]''' (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München. Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bernd Siebert''' (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Mitgliedsbeiträge sind vermutlich eine mögliche Einnahmequelle, ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden, bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von Rüstungsindustrie und Politikern. Der FKH erleichtert dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen. So erhielten die Parteien CDU, CSU, FDP und SPD zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Millionen Euro von Mitgliedsfirmen des FKH und DWT. Eine genauere Auflistung der Spenden erfolgt weiter unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Dieser InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliges Vorstandsmitglied vom Förderkreis Deutsches Heer war zur selben Zeit Vorstandssprecher der Renk AG. Hirt wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Grund hierfür war die Bestechung des Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani in Höhe von 2,6 Mio. Euro der Renk AG, um der Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer zu beschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Unter anderem waren darunter auch die beiden SPD-Abgeordneten Gerd Höfer und Johannes Kahrs, die beide Mitglieder im Präsidium des FKHD waren. Beide hatten bestritten, dass es eine Veröffentlichungspflicht gebe. Als Mitglied des Verteidigungsausschuss äußerte sich Höfer wie folgt: „Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, braucht also nicht angezeigt werden“, jedoch müssen sie nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]], beide Mitglieder im FKH, die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG (KMW), wie die beiden Abgeordneten auch Mitglied im FKH, in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&amp;diff=26779</id>
		<title>Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik</title>
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		<updated>2014-02-04T13:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Sicherheitspolitik&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 05.01.1952&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bundesgeschäftsstelle Wenzelgasse 42, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.gfw-ev.de/ www.gfw-sicherheitspolitik.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ist eine Lobbyorganisation im Bereich der Sicherheitspolitik. Mitglieder sind u.a. Parlamentarier, Angehörige der Bundeswehr und Mitglieder verschiedener Vereine aus dem Umfeld der Bundeswehr. Weitere wichtige Lobbyorganisationen in diesem Bereich sind die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) und der Förderkreis Deutsches Heer (FKH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. (GfW) ist ein von der Bundesregierung geförderter Verein, der das Ziel verfolgt, der Öffentlichkeit die Notwendigkeit und den Wert von Sicherheitsvorsorge  bewusst zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/gfw-bundesweit/downloads/jahresberichte/Jahresbericht_2012.pdf Ulrike Merten: 60 Jahre GfW, in: Jahresbericht 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied des Kuratoriums ist u.a. der Rüstungslobbyist Werner Dornisch. Die GfW ist mit den den folgenden Organisationen personell verbunden:  [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), [[Förderkreis Deutsches Heer]] und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]. Mit der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), in der die wichtigsten Rüstungsunternehmen Mitglied sind, gibt es eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Der [[Förderkreis Deutsches Heer]] ist die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Sie ist im Kuratorium der GfW mit ihrem Präsidenten und Ex-Präsidenten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Publikationsorgan der GfW ist die im Mittler Report Verlag erscheinende Zeitschrift &amp;quot;Europäische Sicherheit und Technik&amp;quot;. Verlagsgeschäftsführer Peter Tamm ist Mitglied des Kuratoriums der GfW.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esut.de/index.php?id=5 Europäische Sicherheit und Technik], Webseite abgerufen am 26. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitschrift wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung herausgegeben und ist auch Organ der Clausewitz-Gesellschaft e.V. sowie der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Dem [http://www.gfw-ev.de/informationen/ Kuratorium] gehören an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Christian Schmidt, CSU-MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Präsident [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]], Mitglied [[Gesellschaft für Auswärtige Politik]]&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Walter Kolbow, ehem. SPD-MdB und ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg&lt;br /&gt;
*Hans Koschnick, SPD-Politiker, Bürgermeister a.D. von Bremen und ehem. EU-Administrator für Mostar &lt;br /&gt;
*General a.D. Wolfgang Schneiderhan, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr&lt;br /&gt;
*General a.D. Hans Peter von Kirchbach, ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Mitglied &amp;quot;Gemeinsamer Beirat&amp;quot; der [[Barmenia]] Versicherungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.barmenia.de/media/dokumente/geschaeftsberichte/geschaeftsberichte_2012/GB_2012.pdf Geschäftsbericht 2012, S. 184]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*General a.D. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bauer AG, Schrobenhausen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bauer.de/de/investor_relations/corporate_governance/Organs/supervisory_board.html Aufsichtsrat], Webseite Bauer, abgerufen am 22. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*GenLt a.D. Klaus Olshausen, Präsident Clausewitz-Gesellschaft&lt;br /&gt;
*GenLt a.D. Roland Kather, Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]],&lt;br /&gt;
*GenLt a.D. Manfred Dietrich, ehem. Präsident [[Förderkreis Deutsches Heer]]&lt;br /&gt;
*Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender Deutscher Bundeswehrverband (DBwV)&lt;br /&gt;
*Oberst a.D. Bernhard Gertz, Ehrenvorsitzender   Deutscher Bundeswehrverbands (DBwV)&lt;br /&gt;
*Oberst a.D. Peter Zumkley, SPD, ehemaliger Hamburger Senator&lt;br /&gt;
*Peter Tamm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags, ist Gründer der Tamm Media GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tamm-media.com Tamm Media], Webseite des Verlags, abgerufen am 25. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser gehört u. a. die Mittler Report GmbH, ein Fachverlag für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik, der Broschüren gemeinsam mit dem [[Förderkreis Deutsches Heer]] herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mittler-report.de/index.php?id=18 Broschüren], Webseite Mittler Report, abgerufen am 25. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werner Dornisch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.csu-feldkirchen-westerham.de/inhalt_liste.html CSU Feldkirchen Kandidatenliste], Webseite csu feldkirchen, abgerufen am 11. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diehl.com/de/diehl-gruppe/presse/diehl-vorstand-werner-dornisch-wechselt-in-den-ruhestand/190.html?tx_ttnews%5Bpointer%5D=61&amp;amp;cHash=5bc23f093f48a575e56c0ec056ef2eb0 Diehl-Vorstand Werner Dornisch wechselt in den Ruhestand, 22.2.2007], Webseite Diehl, abgerufen am 12. 10. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**bis 1979 Generalstabsoffizier im NATO-Hauptquartier&lt;br /&gt;
**Tätigkeit in führenden Positionen internationaler Luft- und Raumfahrtkonzerne, u. a. bis 2007 Vorstandsmitglied von Diehl (Zentralbereich Außenbeziehungen)&lt;br /&gt;
**Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&lt;br /&gt;
**Vizepräsident [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
===Präsidium===&lt;br /&gt;
*Ulrike Merten (Präsidentin)&lt;br /&gt;
**ehemalige SPD-MdB, ehemalige Vorsitzende des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
**Mitglied [[Förderkreis Deutsches Heer]], [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT) und [[Deutsch-Atlantische Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutsches Bundestag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Reinhard Brandl (Vizepräsident), CDU-MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses&lt;br /&gt;
*Bernhard Brinkmann (Vizepräsident), SPD-MdB und Mitglied des Haushaltsausschusses&lt;br /&gt;
*Jörg-Peter Köpke (Vizepräsident), Generalmajor a.D.&lt;br /&gt;
*Richard Bulheller (Vizepräsident), Brigadegeneral d.D.&lt;br /&gt;
*Kersten Lahl (Vizepräsident), Generalleutnant a.D., ehemal. Präsident der Bundesakakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)&lt;br /&gt;
*Heinz Neubauer (Vizepräsident), Oberst d.R.&lt;br /&gt;
Weitere Mitglieder sind zwei Ehrenpräsidenten, eine Ehrenpräsidentin, der Geschäftsführer und der Medienbeauftragte des Vorstands&lt;br /&gt;
==Einflussnahme und Lobbystrategien==&lt;br /&gt;
''Welche Ansatzpunkte haben Interessengruppen, um das Verhalten der Institution zu beeinflussen?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzierung==&lt;br /&gt;
Laut Jahresbericht 2012 finanziert sich die GfW wie folgt: Zuwendungen des Bundes 199 Tsd. Euro, Spenden 36 Tsd. Euro, Mitgliedsbeiträge 70 Tsd. Euro, vermischte Einnahmen 58 Tsd. Euro. Die Zuwendungen des Bundes stammen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kooperation==&lt;br /&gt;
Kooperationspartner: [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] (DWT), in der die wichtigsten Rüstungsunternehmen Mitglied sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Projekten, Gesetzen etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26778</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-04T13:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie praktisch alle deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Vereinszweck ist die Förderung gemeinschaftlicher Interessen der Mitglieder gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen. Dies versucht er über verschiedene Veranstaltungen und Arbeitskreise zu erreichen. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer eröffnet der Rüstungsindustrie die Möglichkeit, wichtige Entscheider über ihre künftigen Aufträge in ihrem wirtschaftlichen Interesse vorab zu beeinflussen. Nach ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen sieht die Bundesregierung in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern sowie Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien kein Problem.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
* Roland Kather (Präsident), Generalleutnant a.D. &lt;br /&gt;
Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prof. Dr. [[Manfred Hirt]] (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bernd Siebert (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Vorwiegend finanziert sich der Verein aus den Mitgliedsbeiträgen seiner privaten, sowie seiner Firmenmitgliedern. Ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von rüstungsnahen Unternehmen und politisch tätigen Mitgliedern. Der FKH ermöglicht dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen.&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Der InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliger Vorstandssprecher des Tochterunternehmens der MAN SE, Renk AG. wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt weil Renk dem Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani 2,6 Mio. Euro Bestechungsgeld bezahlt hatte, damit die Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Die Nebentätigkeiten sind ehrenamtlich, müssen aber nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen starken Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel darüber, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens KMW in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden FKH-Mitglieder [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=F%C3%B6rderkreis_Deutsches_Heer&amp;diff=26776</id>
		<title>Förderkreis Deutsches Heer</title>
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		<updated>2014-02-04T13:25:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Förderkreis Deutsches Heer&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:Foederkreis_dt_heer.jpg|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = eingetragener Verein&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Lobbytätigkeit für die Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1985&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Adenauerallee 15, 53111 Bonn&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Voßstraße 22, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.fkhev.de www.fkhev.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer (FKH)''' zählt neben der [[GfW|Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.]] (GfW) und der [[DWT|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.]](DWT) zu den wichtigsten Lobby-Verbänden der deutschen Rüstungsindustrie. Mitglieder des FKH sind Politiker, hochrangige Militärs sowie praktisch alle deutschen Unternehmen, die im Rüstungsbereich tätig sind oder die Bundeswehr mit Dienstleistungen versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der '''Förderkreis Deutsches Heer''' e.V. mit Sitz in Bonn ist eine 1995 gegründete Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsindustrie. Vereinszweck ist die Förderung gemeinschaftlicher Interessen der Mitglieder gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft sowie deren Vertretung gegenüber nationalen und internationalen Organisationen und Stellen. Dies versucht er über verschiedene Veranstaltungen und Arbeitskreise zu erreichen. Fördernde Mitglieder sind Unternehmen der Rüstungsindustrie. Zu den persönlichen Mitgliedern zählen Bundestagsabgeordnete sowie hochrangige Heeresoffiziere. Außerordentliche Mitglieder sind sonstige Vereinigungen und Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=6 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Der Förderkreis], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung von Parlamentariern (meist Mitglieder des Verteidigungsausschusses) in den Förderkreis  Deutsches Heer eröffnet der Rüstungsindustrie die Möglichkeit, wichtige Entscheider über ihre künftigen Aufträge in ihrem wirtschaftlichen Interesse vorab zu beeinflussen. Nach ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen sieht die Bundesregierung in der engen Zusammenarbeit von Rüstungsindustrie und Parlamentariern sowie Spenden von Rüstungsunternehmen an Parteien kein Problem.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701414.pdf Antwort auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion - Einfluss der Rüstungslobby auf verteidigungspolitische Entscheidungen], bundestag.de vom 21.04.2010, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vereinsvorstand===&lt;br /&gt;
* Roland Kather (Präsident), Generalleutnant a.D. &lt;br /&gt;
Mitglied des Kuratoriums [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] (GfW)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfw-ev.de/informationen/index.htm GfW eV - Wir über uns], gfw-ev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prof. Dr. [[Manfred Hirt]] (Vizepräsident), Honorarprofessor an der TU München&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit bei der RENK AG war bzw. ist Hirt in Vorständen und Präsidien zahlreicher deutscher und europäischer Verbände tätig, so z.B. als Vorsitzender der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) im VDMA, als Vorstand im Cluster Mechatronik Ba. und im DIN Präsidium. Seit 2009 ist er ebenfalls Vorsitzender im Kompetenzrat des Innovationspark Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.professoren.tum.de/honorarprofessoren/h/hirt-manfred/ Professorenprofile: Hirt Manfred], professoren.tum.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bernd Siebert (Vizepräsident), MdB&lt;br /&gt;
Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cducsu.de/abgeordnete/bernd-siebert Bernd Siebert - CDU/CSU-Fraktion], cducsu.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwt-sgw.de/ueber-die-dwt/praesidium/ Präsidium], dwt-sgw.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereinspräsidium===&lt;br /&gt;
Das Präsidium besteht aus mindestens 12 und höchstens 15 gewählten Mitgliedern. Zu den Präsidiumsmitgliedern gehören u. a. die folgenden Parlamentarier:&lt;br /&gt;
*Johannes Kahrs, SPD-MdB, Stellv. Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Mitglied des Präsidiums [[Deutsche Atlantische Gesellschaft]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Henning Otte, CDU-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags, Stellv. Präsident [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e.V.&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Karin Evers-Meyer, SPD-MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie Deutscher Bundestag, Webseite Deutscher Bundestag, abgerufen am 10.10.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mitgliedsfirmen===&lt;br /&gt;
Fast alle wichtigen Unternehmen, die im Bereich der Wehrtechnik tätig sind, unterstützen die Arbeit des Vereins als fördernde Mitglieder. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Rüstungsunternehmen, Verbände und Dienstleister. Unter anderem gehören ihm die Daimler AG, Heckler &amp;amp; Koch GmbH und die Renk AG an. Eine komplette Liste der Firmen gibt es auf der Webseite des [http://www.fkhev.de/index.php?id=12 Förderkreises Deutsches Heer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
Über die Finanzierung des Förderkreis Deutsches Heer e.V. ist kaum etwas bekannt. Vorwiegend finanziert sich der Verein aus den Mitgliedsbeiträgen seiner privaten, sowie seiner Firmenmitgliedern. Ob und inwiefern jedoch andere Geldquellen beansprucht werden bleibt unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fkh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Über den FKH entsteht eine Verzahnung von rüstungsnahen Unternehmen und politisch tätigen Mitgliedern. Der FKH ermöglicht dadurch die Einflussnahme dieser Unternehmen auf für sie relevante politische Entscheidungen.&lt;br /&gt;
Die Lobby-Aktivitäten des FKH reichen von Info-Lunches und Parlamentarischen Abenden bis hin zur Organisation von Symposien und der Betreuung von gemeinsamen Auftritten auf Rüstungsmessen. Mit dem Arbeitskreis &amp;quot;Young Leaders&amp;quot; des FKH sollen junge Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Heer schon frühzeitig vernetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=15 Förderkreis Deutsches Heer e.V.: Arbeitskreis Young Leaders], fkhev.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem veröffentlicht der FKH einen Rundbrief. Der InfoBrief Heer erscheint zweimonatlich in gedruckter sowie in einer Online-Fassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fkhev.de/index.php?id=10 Förderkreis Deutsche Heer e.V.: InfoBrief Heer], fkhev.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fallstudien und Kritik==&lt;br /&gt;
===Schmiergeldaffäre um deutsch-französisches Panzergeschäft===&lt;br /&gt;
Manfred Hirt, damaliger Vorstandssprecher des Tochterunternehmens der MAN SE, Renk AG. wurde 2007 von einem französischen Gericht wegen Bestechung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt weil Renk dem Europaabgeordneten Jean-Charles Marchiani 2,6 Mio. Euro Bestechungsgeld bezahlt hatte, damit die Firma einen Auftrag von 100 Mio. Euro über Getriebe für 436 Leclerc-Panzer erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2013/06/deutsch-amerikanische-freundschaft.html Spiegel-Kabinett: Deutsch-Amerikanische Freundschaft], spiegelkabinett-blog.blogspot.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abgeordnete verschweigen Mitgliedschaft im FKH===&lt;br /&gt;
Im August 2009 deckte die Nachrichtenagentur dpa auf, dass mehrere Bundestagsabgeordnete Nebentätigkeiten bei rüstungsnahen Vereinen verschwiegen haben. Die Nebentätigkeiten sind ehrenamtlich, müssen aber nach den Verhaltensregeln für Abgeordnete offen gelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/politik/mitgliedschaft-verschwiegen-naehe-zur-ruestungslobby,15184890,15476206.html Mitgliedschaft verschwiegen: Nähe zur Rüstungslobby], rundschau-online.de, abgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundestagsabgeordnete nehmen starken Einfluss auf einen staatlichen Rüstungsauftrag===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 berichtete der Spiegel darüber, dass die Abgeordneten [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] die Anschaffung von Patrouillen-Fahrzeugen im Interesse der Rüstungsindustrie verzögert hatten. Durch das Herauszögern des Kaufs eines vom Verteidigungsministerium favorisierten Patrouillenfahrzeuges des Rüstungskonzerns Mowag erhofften sich die Abgeordneten das Konkurrenzprodukt des Rüstungsunternehmens KMW in eine bessere Position für den Auftrag zu bringen. Die Wahlkreise der beiden FKH-Mitglieder [[Bernd Siebert]] und [[Johannes Kahrs]] hatten über die Jahre mehrfach größere Spenden von KMW erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kleine Anfrage der LINKEn===&lt;br /&gt;
Im März 2010 stellte die Bundestagsfraktion der LINKEn eine Kleine Anfrage in der sie unter anderem die Gemeinnützigkeit von Vereinen wie dem Förderkreis Deutsches Heer, der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik]] e.V. (GfW) und der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik]] e. V.(DWT) infrage stellt. Unternehmen, die Mitglieder des DWT und des FKH sind, haben zwischen 2005 und 2010 ca. 3,7 Mio. Euro an CDU, CSU, FDP und SPD gespendet. Zwischen 2005 bis 2010 erhielten CDU und CSU von der Würth-Gruppe, der Commerzbank AG, Daimler AG, EADS, Krauss-Maffei-Wegmann GmbH &amp;amp; Co. KG, Rheinmetall AG, SAP Deutschland AG &amp;amp; CO. KG, ESG Elektronik System und Logistik GmbH, Rohde &amp;amp; Schwarz GmbH und der Zeppelin-Gruppe insgesamt 2 020 450 Euro. Die SPD erhielt von der Daimler AG, EADS, Rheinmetall AG und Commerzbank AG insgesamt 1 151 000 Euro. Die FDP bekam von der Commerzbank AG, Daimler AG, Würth-Gruppe und Rheinmetall AG insgesamt 501 900 Euro. Außerdem stellt die LINKE in ihrer kleinen Anfrage die Vermutung an, &amp;quot;dass die Rüstungsindustrie über oben genannte Vereine in organisierter und systematischer Form immensen Einfluss auf wehr- und haushaltspolitische Entscheidungen von Bundestag und Bundesregierung nimmt, um wirtschaftliche Interessen der Rüstungsindustrie zu fördern.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleine anfrage&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fkhev.de/index.php?id=5 Förderkreis Deutsches Heer e.V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html Schraube locker], spiegel.de, zuletzt aufgerufen am 04.02.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstung Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
		
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