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	<title>LobbyPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Matthias Berninger</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
(* 31. Januar 1971 in Kassel) ist seit August 2008 „Global Head of Public Policy” bei [[Mars]] Inc. und weltweit für „Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit” zuständig, von 2001 bis 2005 parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft unter Renate Künast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit August 2008 „Global Head of Public Policy” bei Mars Inc. und weltweit zuständig für „Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit”&lt;br /&gt;
* 2007–2008 Leiter des Bereichs Gesundheits- und Ernährungsfragen beim Nahrungsmittelkonzern [[Mars]] Inc.&lt;br /&gt;
* 2005–2007 Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion [[Bündnis90/Die Grünen]].&lt;br /&gt;
* 2001–2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung, und Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* 1994–2006: Bundestagsabgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenwechsel ===&lt;br /&gt;
Im Bundesministerium für Verbraucherschutz war Matthias Berninger unter anderem mit der Frage der &amp;quot;globalen Übergewichtsepedemie&amp;quot; beschäftigt, bevor er seine Mandate niederlegte und zum Schokoladenhersteller Mars wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&amp;amp;key=standard_document_28413326 Hr-Online, 13.12.2006, &amp;quot;Der Lockruf des Schokoriegels&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Mars Inc. ist Berninger zuständig für Gesundheit und Nachhaltigkeit. In einer schriftlichen Mitteilung behauptete der Konzern, die Werbung von Mars richte sich lediglich an Erwachsene. Doch Werbespots belegen, dass dies keines falls der Fall ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Archiv:Otto Schily</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG, 1998-2005 Bundesminister des Innern, seit 1989 Mitglied der [[SPD]], Mitbegründer der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]]. Im Juni 2011 wurde er in den Beirat der Nachrichtenagentur dapd berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.themenportal.de/medien/dapd-beruft-otto-schily-in-den-beirat-und-verstaerkt-vorstand-27628 dapd beruft Otto Schily in den Beirat und verstärkt Vorstand] dapd- direkt vom 28. Juni 2011, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsel]]: &lt;br /&gt;
* Aufsichtsratmitglied bei &#039;&#039;&#039;Byometric Systems AG&#039;&#039;&#039; und Aufsichtsratmitglied und Anteilseigner bei &#039;&#039;&#039;SAFE-ID Solutions AG&#039;&#039;&#039;: Vom Überwachungsminister zum Überwachungsfirmenaufsichtsrat. In seiner Zeit als Innenminister setzte sich Schily massiv für die Einführung biometrischer Merkmale in Ausweispapieren ein. Nach seiner Ministerzeit wurde er Aufsichtsratsmitglied bei Byometric Systems AG und [http://www.safe-id.de/about_us/supervisory_board.html Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG] - beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/164/397949/text/ Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006, „Schily verteidigt fragwürdigen Nebenjob“]&amp;lt;/ref&amp;gt; SAFE ID musste jedoch im März 2011 Insolvenz anmelden. Schily halte lediglich &amp;quot;Anteile an der Safe ID Solutions AG in einer sehr geringen Größenordnung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,754461,00.html Spiegel, 1.4.2011, „Top-Aufseher Otto Schily muss Firmenpleite verkraften“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;German Consult&#039;&#039;&#039;: Schily gründete 2007 die Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH. Partner war vorübergehend ein alter Bekannter Schilys, der Industriemanager Peter Zühlsdorff, der u.a. bei Wella und Tengelmann tätig war. Als Inneminister beauftragte Schily ihn 2003 mit der Geschäftsführung der Leipziger Bewerbergesellschaft für Olympia 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Di &#039;&#039;&#039;Tressa Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft MbH&#039;&#039;&#039; ist Nachfolgerin der Otto Schily Rechtsanwaltsgesellschaft. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Tressa GmbH gehört Schily auch die Berliner Unternehmens- und Finanzberatungsfirma Ombrone Consulting. Tressa GmbH hat auch in den SAFE-ID Solutions Growth Fund investiert und ist durch die Insolvenz der SAFE ID Solutions AG nun auch gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power Radio GmbH (2005-2010)&#039;&#039;&#039;: Im November 2005 erwarb Schily zusammen mit weiteren Investoren wie Michel Friedman und der Familie des Goldman-Sachs-Deutschland-Chefs Alexander Dibelius einen 60-Prozent-Anteil an der Power Radio GmbH in Berlin. Das Unternehmen meldete jedoch 2010 Insolvenz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;DAPD&#039;&#039;&#039;: Im Juni 2011 wurde Schily Mitglied im Beirat der Nachrichtenagentur dapd.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.themenportal.de/medien/dapd-beruft-otto-schily-in-den-beirat-und-verstaerkt-vorstand-27628 dapd beruft Otto Schily in den Beirat und verstärkt Vorstand] dapd- direkt vom 28. Juni 2011, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG, 1998-2005 Bundesminister des Innern, seit 1989 Mitglied der [[SPD]], Mitbegründer der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]]. Im Juni 2011 wurde er in den Beirat der Nachrichtenagentur dapd berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.themenportal.de/medien/dapd-beruft-otto-schily-in-den-beirat-und-verstaerkt-vorstand-27628 dapd beruft Otto Schily in den Beirat und verstärkt Vorstand] dapd- direkt vom 28. Juni 2011, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsel]]: &lt;br /&gt;
* Aufsichtsratmitglied bei &#039;&#039;&#039;Byometric Systems AG&#039;&#039;&#039; und Aufsichtsratmitglied und Anteilseigner bei &#039;&#039;&#039;SAFE-ID Solutions AG&#039;&#039;&#039;: Vom Überwachungsminister zum Überwachungsfirmenaufsichtsrat. In seiner Zeit als Innenminister setzte sich Schily massiv für die Einführung biometrischer Merkmale in Ausweispapieren ein. Nach seiner Ministerzeit wurde er Aufsichtsratsmitglied bei Byometric Systems AG und [http://www.safe-id.de/about_us/supervisory_board.html Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG] - beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/164/397949/text/ Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006, „Schily verteidigt fragwürdigen Nebenjob“]&amp;lt;/ref&amp;gt; SAFE ID musste jedoch im März 2011 Insolvenz anmelden. Schily halte lediglich &amp;quot;Anteile an der Safe ID Solutions AG in einer sehr geringen Größenordnung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,754461,00.html Spiegel, 1.4.2011, „Top-Aufseher Otto Schily muss Firmenpleite verkraften“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;German Consult&#039;&#039;&#039;: Schily gründete 2007 die Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH. Partner war vorübergehend ein alter Bekannter Schilys, der Industriemanager Peter Zühlsdorff, der u.a. bei Wella und Tengelmann tätig war. Als Inneminister beauftragte Schily ihn 2003 mit der Geschäftsführung der Leipziger Bewerbergesellschaft für Olympia 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Di &#039;&#039;&#039;Tressa Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft MbH&#039;&#039;&#039; ist Nachfolgerin der Otto Schily Rechtsanwaltsgesellschaft. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Tressa GmbH gehört Schily auch die Berliner Unternehmens- und Finanzberatungsfirma Ombrone Consulting. Tressa GmbH hat auch in den SAFE-ID Solutions Growth Fund investiert und ist durch die Insolvenz der SAFE ID Solutions AG nun auch gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power Radio GmbH (2005-2010)&#039;&#039;&#039;: Im November 2005 erwarb Schily zusammen mit weiteren Investoren wie Michel Friedman und der Familie des Goldman-Sachs-Deutschland-Chefs Alexander Dibelius einen 60-Prozent-Anteil an der Power Radio GmbH in Berlin. Das Unternehmen meldete jedoch 2010 Insolvenz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;DAPD&#039;&#039;&#039;: Im Juni 2011 wurde Schily Mitglied im dapd-Beirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<updated>2011-08-19T11:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG, 1998-2005 Bundesminister des Innern, seit 1989 Mitglied der [[SPD]], Mitbegründer der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]]. Im Juni 2011 wurde er in den Beirat der Nachrichtenagentur dapd berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.themenportal.de/medien/dapd-beruft-otto-schily-in-den-beirat-und-verstaerkt-vorstand-27628 dapd beruft Otto Schily in den Beirat und verstärkt Vorstand] dapd- direkt vom 28. Juni 2011, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsel]]: &lt;br /&gt;
* Aufsichtsratmitglied bei &#039;&#039;&#039;Byometric Systems AG&#039;&#039;&#039; und Aufsichtsratmitglied und Anteilseigner bei &#039;&#039;&#039;SAFE-ID Solutions AG&#039;&#039;&#039;: Vom Überwachungsminister zum Überwachungsfirmenaufsichtsrat. In seiner Zeit als Innenminister setzte sich Schily massiv für die Einführung biometrischer Merkmale in Ausweispapieren ein. Nach seiner Ministerzeit wurde er Aufsichtsratsmitglied bei Byometric Systems AG und [http://www.safe-id.de/about_us/supervisory_board.html Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG] - beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/164/397949/text/ Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006, „Schily verteidigt fragwürdigen Nebenjob“]&amp;lt;/ref&amp;gt; SAFE ID musste jedoch im März 2011 Insolvenz anmelden. Schily halte lediglich &amp;quot;Anteile an der Safe ID Solutions AG in einer sehr geringen Größenordnung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,754461,00.html Spiegel, 1.4.2011, „Top-Aufseher Otto Schily muss Firmenpleite verkraften“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;German Consult&#039;&#039;&#039;: Schily gründete 2007 die Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH. Partner war vorübergehend ein alter Bekannter Schilys, der Industriemanager Peter Zühlsdorff, der u.a. bei Wella und Tengelmann tätig war. Als Sportminister beauftragte Schily ihn 2003 mit der Geschäftsführung der Leipziger Bewerbergesellschaft für Olympia 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Di &#039;&#039;&#039;Tressa Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft MbH&#039;&#039;&#039; ist Nachfolgerin der Otto Schily Rechtsanwaltsgesellschaft. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Tressa GmbH gehört Schily auch die Berliner Unternehmens- und Finanzberatungsfirma Ombrone Consulting. Tressa GmbH hat auch in den SAFE-ID Solutions Growth Fund investiert und ist durch die Insolvenz der SAFE ID Solutions AG nun auch gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power Radio GmbH&#039;&#039;&#039;: (2005-2010)Im November 2005 erwarb Schily zusammen mit weiteren Investoren wie Michel Friedman und der Familie des Goldman-Sachs-Deutschland-Chefs Alexander Dibelius einen 60-Prozent-Anteil an der Power Radio GmbH in Berlin. Das Unternehmen meldete jedoch 2010 Insolvenz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;DAPD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Archiv:Otto Schily</title>
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		<updated>2011-08-19T11:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG, 1998-2005 Bundesminister des Innern, seit 1989 Mitglied der [[SPD]], Mitbegründer der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]]. Im Juni 2011 wurde er in den Beirat der Nachrichtenagentur dapd berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.themenportal.de/medien/dapd-beruft-otto-schily-in-den-beirat-und-verstaerkt-vorstand-27628 dapd beruft Otto Schily in den Beirat und verstärkt Vorstand] dapd- direkt vom 28. Juni 2011, abgerufen am 07. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
[[Seitenwechsel]]: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aufsichtsratmitglied bei Byometric Systems AG und Aufsichtsratmitglied und Anteilseigner bei SAFE-ID Solutions AG&#039;&#039;&#039;: Vom Überwachungsminister zum Überwachungsfirmenaufsichtsrat. In seiner Zeit als Innenminister setzte sich Schily massiv für die Einführung biometrischer Merkmale in Ausweispapieren ein. Nach seiner Ministerzeit wurde er Aufsichtsratsmitglied bei Byometric Systems AG und [http://www.safe-id.de/about_us/supervisory_board.html Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG] - beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/164/397949/text/ Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006, „Schily verteidigt fragwürdigen Nebenjob“]&amp;lt;/ref&amp;gt; SAFE ID musste jedoch im März 2011 Insolvenz anmelden. Schily halte lediglich &amp;quot;Anteile an der Safe ID Solutions AG in einer sehr geringen Größenordnung&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,754461,00.html Spiegel, 1.4.2011, „Top-Aufseher Otto Schily muss Firmenpleite verkraften“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;German Consult&#039;&#039;&#039; Schily gründete 2007 die Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH. Partner war vorübergehend ein alter Bekannter Schilys, der Industriemanager Peter Zühlsdorff, der u.a. bei Wella und Tengelmann tätig war. Als Sportminister beauftragte Schily ihn 2003 mit der Geschäftsführung der Leipziger Bewerbergesellschaft für Olympia 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Di &#039;&#039;&#039;Tressa Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft MbH&#039;&#039;&#039; ist Nachfolgerin der Otto Schily Rechtsanwaltsgesellschaft. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Tressa GmbH gehört Schily auch die Berliner Unternehmens- und Finanzberatungsfirma Ombrone Consulting. Tressa GmbH hat auch in den SAFE-ID Solutions Growth Fund investiert und ist durch die Insolvenz der SAFE ID Solutions AG nun auch gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0411/wirtschaft/0021/index.html Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“], abgerufen am 18.8.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power Radio GmbH&#039;&#039;&#039; (2005-2010)Im November 2005 erwarb Schily zusammen mit weiteren Investoren wie Michel Friedman und der Familie des Goldman-Sachs-Deutschland-Chefs Alexander Dibelius einen 60-Prozent-Anteil an der Power Radio GmbH in Berlin. Das Unternehmen meldete jedoch 2010 Insolvenz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;DAPD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
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		<title>Archiv:Joschka Fischer</title>
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		<updated>2011-08-19T10:58:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel: BMW, Siemens, RWE... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
Joseph Fischer &#039;&#039;(* 12. April 1948 in Gerabronn)&#039;&#039;; seit 2007 Unternehmensberater und Lobbyist, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland in der Regierung [[Gerhard Schröder]], populärer Politiker der Grünen in den 1980er und 90er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seiner Zeit als Außenminister sprach sich Fischer energisch für die deutsche Beteiligung am völkerrechtlich umstrittenen Kosovokrieg (1999) aus, bei dem deutsche Truppen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg an einem Kriegseinsatz beteiligt waren. Aus dieser Zeit resultiert sein gutes Verhältnis zu [[Madeleine Albright]], die damals US-Außenministerin unter Bill Clinton war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* 2009 Gründung der Lobbyorganisation Joschka Fischer &amp;amp; Company&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/dick-im-geschaeft/ &amp;quot;Dick im Geschäft&amp;quot;], taz.de vom 08.September 2010, abgerufen am 08. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 2008 Berater für &amp;quot;The Albright Group LLC&amp;quot;.[4] &lt;br /&gt;
* ab 2007 Unternehmensberater&lt;br /&gt;
* ab Herbst 2006 Gastprofessor für internationale Wirtschaftspolitik an der Frederick H. Schultz Class der Woodrow Wilson School der Princeton University (USA)&lt;br /&gt;
* 1998-2005 Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1999 - 30. Juni 1999 Präsident des Rats der Europäischen Union&lt;br /&gt;
* 1994-1998 Fraktionsvorsitzender der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991 Mitglied des Hessischen Landtags und Vorsitzender der Fraktion der Grünen im Hessischen Landtag&lt;br /&gt;
* 1985-1987 und 1991-1994 hessischer Umweltminister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen und Netzwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischer war 2007 Mitbegründer und Vorstandsmitglied der europäischen Denkfabrik &amp;quot;[[European Council on Foreign Relations]]&amp;quot; (ECFR). Dort sind zahlreiche hochrangige (ehemalige) europäische Spitzenpolitiker versammelt. Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum sind bzw. waren [[Cem Özdemir]] (&#039;&#039;Politiker [[Bündnis90/Die Grünen|Die Grünen]]&#039;&#039;), [[Andre Wilkens]] (&#039;&#039;[[Open Society Institute]] / [[Soros Foundation]]&#039;&#039;), [[Gerald Knaus]] (&#039;&#039;[[European Stability Initiative]]&#039;&#039;), [[Hannes Androsch]] (&#039;&#039;AIC [[Androsch International Management Consulting]]&#039;&#039;), [[Caio Koch-Weser]] ([[Deutsche Bank]]), [[Roland Berger]], [[Daniel Cohn-Bendit]], [[Hans Eichel]], [[Wolfgang Ischinger]] (Vorsitzender der [[Münchener Sicherheitskonferenz]]), [[Wolfgang Münchau]] (Eurointelligence ASBL), [[Michael Stürmer]] ([[Die Welt]]), &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ecfr.eu/content/council/ ECFR&#039;s Board and Council], Website von EFCR, abgerufen am 5. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Bündnis90/Die Grünen|Grünen]] war Fischer neben [[Otto Schily]] ein Aushängeschild des sog. &#039;&#039;Realo&#039;&#039;-Flügels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joschka Fischer entstammt der Frankfurter undogmatischen Linken, wo er Anfang der 1970er Jahre in der Gruppierung &#039;&#039;Revolutionärer Kampf&#039;&#039; aktiv war. Zu diesem Umfeld gehörten neben vielen anderen auch [[Daniel Cohn-Bendit]] (&#039;&#039;später Europa-Politiker&#039;&#039;), [[Thomas Schmid]] (&#039;&#039;später Chef-Redakteur der Tagesszeitung [[Die Welt]]&#039;&#039;) , [[Reinhard Mohr]] (&#039;&#039;später Redakteur und Autor des Magazins [[Der Spiegel]]&#039;&#039;) .&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.single-generation.de/kohorten/78er/christian_schmidt.htm#wir &amp;quot;Christian Schmidt: Wie die Spontis die Grünen eroberten&amp;quot;], Inhaltsangabe des Buches &amp;quot;Wir sind die Wahnsinnigen&amp;quot; auf www.single-generation.de, abgerufen am 23. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine guten Kontakte zu [[Tom Koenigs]] stammen ebenfalls aus dieser Frankfurter Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
=== [[Seitenwechsel]]: BMW, Siemens, RWE...===&lt;br /&gt;
Im September 2010 wurde bekannt, dass auch die Supermarkt-Kette REWE sich die Dienste von Fischer sichern konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/dick-im-geschaeft/ &amp;quot;Dick im Geschäft&amp;quot;], taz.de vom 08. September 2010, abgerufen am 08. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2009 verkündete [[Siemens]], die Hilfe von Joschka Fischer (und Madeline Albright) in Anspruch zu nehmen. Sie sollten den Konzern mit ihren &amp;quot;einzigartigen Erfahrungsprofilen und Netzwerken&amp;quot; zu &amp;quot;gesellschaftlichen und geopolitischen Fragestellungen sowie Gewichtsverlagerungen in der Weltwirtschaft&amp;quot; beraten. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2009/corporate_communication/axx20091004.htm Pressemitteilung Siemens], 23. Oktober 2009, abgerufen am 19. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 2009 hatte er einen zunächst bis Ende 2010 befristeten Beratervertrag mit den Energiekonzernen [[RWE]] Supply &amp;amp; Trading und OMV Gas &amp;amp; Power (Österreich) abgeschlossen, für die er in den beteiligten Ländern das private Pipeline-Projekt &amp;quot;[[Nabucco]]&amp;quot; vorantrieb. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rwe.com/web/cms/de/239932/rwe-supply-trading/presse/pressemitteilung/?pmid=4003646 Pressemitteilung RWE], 06. Juli 2009, abgerufen am 19. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Unternehmen sind zusammen mit etwa 33 % an dem Projekt beteiligt und setzen dabei auf Fischers energie- und außenpolitische Erfahrungen, um politische Barrieren gegen das Projekt zu beseitigen bzw. im Vorfeld zu vermeiden. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/wirtschaft/article4515925/Energie-Lobbyist-Fischer-fordert-Hilfe-der-EU.html &amp;quot;Energie-Lobbyist Fischer fordert Hilfe der EU&amp;quot;], Welt.de vom 11. September 2009, abgerufen am 19. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass er seit den Anfangsjahren der Grünen, die mit Beginn der 80er Jahre aus einer Anti-Atomkraftbewegung hervorgingen, zu den Spitzenpolitikern der Partei gehörte, steht für ihn in keinem Widerspruch zu seiner jetzigen Tätigkeit für den Atomkraft-Betreiber RWE. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/lobbying-fuer-das-nabucco-projekt/ &amp;quot;Lobbying für das Nabucco-Projekt&amp;quot;], taz.de vom 08. September 2009, abgerufen am 19. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Juli 2009 nahm Fischer eine Beratertätigkeit für den Automobilhersteller [[BMW]] auf; laut Konzern mit dem Auftrag zur Entwicklung nachhaltiger Strategien, die das Öko-Bewusstsein der Konzernmitarbeiter verbessern sollen. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,650160,00.html &amp;quot;Joschka Fischer berät BMW&amp;quot;], Spiegel.de vom 20. September 2009, abgerufen am 19. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Vergrünung des &amp;quot;Corporate Image&amp;quot; ist für den Auto-Produzenten wahrscheinlich ein willkommener Nebeneffekt. Unklar ist, was Fischers genaue Aufgaben bei BMW sind. Laut Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe, gibt es weder Nachfragen von seiner Seite, noch steuert der Außenminister a.d. inhaltliche Expertise bei, was die Produktion oder die Entwicklung neuer Autos betrifft. Es ginge eher um Image-Pflege. Denn die Produkte wären nicht umweltfreundlicher geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 gründete er das Beratungsunternehmen &amp;quot;Joschka Fischer Consulting&amp;quot;. Bezüglich seiner Klienten hielt er sich bisher weitesgehend bedeckt. 2008 engagierte ihn Madeleine Albright als Berater für ihre Firma &amp;quot;[[The Albright Group LLC]]&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thealbrightgroupllc.com/Who_We_Are.htm Who we are], Website der Albright Group, abgerufen am 30. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2009 firmiert er in Berlin gemeinsam mit seinem ehemaligen Parteifreund und langjährigem Mitarbeiter [[Dietmar Huber]] unter &amp;quot;Joschka Fischer &amp;amp; Co.&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/BILD/politik/2009/09/20/ex-aussenminister-joschka-fischer/berater-bei-bmw.html &amp;quot;Joschka Fischer jetzt Berater für BMW&amp;quot;], Bild.de vom 19. September 2009, abgerufen am 19. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik der Kritik ====&lt;br /&gt;
Man kann Fischer zu Gute halten, dass er die von [[LobbyControl]] geforderte [[Karenzzeit]] von 3 Jahren einhielt, bevor er nach seinem letzten politischen Mandat offiziell als Lobbyist tätig wurde. Anders herum zeigt der Fall Fischer: Phänomene wie Seitenwechsel und Lobbyismus sind durch Ethik-Regeln und Verhaltens-Kodices allein nicht in den Griff zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Joschka_Fischer Joschka Fischer auf wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.spinprofiles.org/index.php/European_Council_on_Foreign_Relations European Council on Foreign Relations] auf spinprofiles.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerhard_Schr%C3%B6der&amp;diff=11258</id>
		<title>Gerhard Schröder</title>
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		<updated>2011-08-19T10:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Fritz Kurt Schröder&#039;&#039;&#039; (* 7. April 1944 in Mossenberg), [[SPD]], Ex-Bundeskanzler, heute prominenter Lobbyist und Seitenwechsler, Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schröders Bruch mit Oskar Lafontaine und dessen Flucht aus dem [[Kabinett Schröder I]] im Jahr 1999 vollzog Schröder eine Politikwende, welche die SPD an den Rand der Belastbarkeit trieb und die Entstehung der Partei [[Die Linke]] in Deutschland begünstigte. Hier waren die Felder &amp;quot;soziale Frage&amp;quot; (Rentenreform, Hartz-Gesetze, Gesundheitsreform) sowie Außenpolitik (Kosovo-Krieg) von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seiner Kanzlerschaft hat sich eine bis dahin beispiellose Öffnung der Bundesregierung für Anliegen und Methoden des Lobbyismus vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Weltfinanzcrash 2007]] erscheint vor allem die Öffnung des deutschen Marktes für aggressive Investoren (wie [[Hedge-Fonds]]) und riskante Verbriefungsgschäfte in der Ära Schröder bedeutsam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit Januar 2009 Aufsichtsratsvorsitzender von [[TNK-BP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit März 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Pipeline-Konsortiums [[Nordstream|NEGP-Company]], später bekannt als [[Nordstream|Nordstream AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Februar 2006 Rechtsberater des [[RAG]]-Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit 2006 Mitglied im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2006 Vertrag als Vortragsredner bei der Redner-Agentur [[Harry Walker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392338,00.html Promi-Agentur vermittelt Schröder als Redner], Spiegel-online vom 27.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Januar 2006 Beratertätigkeit für den Schweizer [[Ringier|Ringier-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit 2005 Tätigkeit als Rechtsanwalt für [[Fromberg und Collegen]] und als freiberuflicher Berater&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;1998 - 2005 Bundeskanzler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1999 - 2004 Vorsitzender der SPD&lt;br /&gt;
*1994 - 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer SPD-Alleinregierung&lt;br /&gt;
*1990 - 1994 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer Koalition aus SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1989 Mitglied des [[SPD]]-Präsidiums&lt;br /&gt;
*1986 - 1990 Mitglied des niedersächsischen Landtages und Vorsitzender der [[SPD]]-Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1980 - 1986 Mitglied des Bundestages für die [[SPD]]&lt;br /&gt;
*1978 - 1990 selbstständiger Rechtsanwalt in Hannover &lt;br /&gt;
*1978 - 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos)&lt;br /&gt;
*1966 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Seitenwechsel]]===&lt;br /&gt;
*Schröder stellt eines der bekanntesten Beispiele für das Prinzip der Drehtür dar. In seiner Funktion als Bundeskanzler hatte Schröder zusammen mit Russlands Präsident [[Wladimir Putin|Putin]] das Projekt einer Erdgaspipeline durch die Ostsee massiv gefördert. Betreiber und Eigentümer dieser Pipeline ist die [[Nord Stream|Nord Stream AG]], welche zu 51% [[Gazprom]], zu jeweils 20% [[E.on]] und [[BASF]] und zu 9% [[Gasunie]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nord-stream.com/fileadmin/Dokumente/Images/Company_structure_GER.jpg Organigramm der Nord Stream AG], Website von Nord stream, abgerufen am 20.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2006 wurde bekannt, dass die Regierung Schröder nach der Wahlniederlage, aber noch vor dem Ende seiner Amtszeit, eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit der deutschen Banken [[KfW]] und der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank AG]] in Höhe von 1 Mrd. Euro für [[Gazprom]] übernehmen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,409063,00.html Regierung Schröder soll Bürgschaft für Gasprom übernommen haben], Spiegel-online vom 31.03.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich um eine Bürgschaft für einen sogenannten „ungebundenen Kredit“, welcher von deutschen Banken an ausländische Unternehmen vergeben wird, um dadurch „nationale Interessen“ zu sichern, was in diesem Fall mit der langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung begründet wurde. Ungewöhnlich war allerdings, dass sich dieser Vorgang in so kurzer Zeit in den letzten Monaten der Regierung Schröder abspielte. Schröder selbst bestritt, Kenntnis von der Bürgschaft gehabt zu haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben zwar der damalige Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]], Schröders Wirtschaftsberater im Kanzleramt [[Bernd Pfaffenbach]] und der Staatssekretär im Finanzministerium [[Caio Koch-Weser]] von den Verhandlungen gewusst und die Bürgschaft genehmigt, der Kanzler selbst wurde aber „bewusst“ nicht informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581509.html Der GaGasprom-Kanzler], Spiegel-online vom 10.04.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2006 lehnte [[Gazprom]] den Kredit ab, wodurch die Bürgschaft hinfällig wurde. 5 Monate nachdem Schröder aus dem Amt als Bundeskanzler ausgeschieden war, legte er einen fliegenden Wechsel in einen Lobby-Job hin und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat der [[Nord Stream|Nord Stream AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit Januar 2009 ist Schröder einer von 3 Aufsichtsratsvorsitzenden von [[TNK-BP]], einem russisch-britischen Energieunternehmen. Dabei soll er vor allem als Vermittler zwischen den Interessen von [[BP]] und TNK dienen, da es in der Vergangenheit zu heftigen Streigkeiten in der Vorstandsriege kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem, so heißt es in einer Broschüre von TNK BP, ist Umweltschutz eine seiner Aufgaben. Eine ARD-Exclusiv Reportage deckt auf, dass obwohl Schröder in der Konzern-Broschüre angibt, ein Fördergebiet TNK-BPs in West-Sibirien zu kennen, es dort massive Umweltprobleme durch Öl-Lecks gibt. In der Broschüre äußert sich Schröder positiv über die Fortschritte, die in West-Sibirien im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Auf eine Anfrage der ARD-Exklusiv-Redaktion behauptet er, das betreffende Gebiet in West-Sibirien nicht zu kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Ungereimtheiten werfen die Frage auf, worin genau die Aufgabe Schröder in dem Unternehmen besteht. Sein Jahresgehalt beläuft sich, laut Manager Magazin, auf ca. 200.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,680306-9,00.html Zweite Karriere:&lt;br /&gt;
Die Gerhard-Schröder-AG] Manager Magazin, abgerufen am 19.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfang 2006 stellte sich durch ein Interview mit dem Verleger Ringier heraus, dass Schröder seit 1. Januar für die Schweizer Verlagsgruppe [[Ringier]] als Berater arbeitet. Ganz offen ließ Ringier darin verlauten, dass Schröder als „Türöffner“ geholt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E68BB2D38262549E5B93290C19C1DF8F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei], FAZ-online vom 12.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als Schröder noch Kanzler war, hatte [[Werner Müller]], der zwischen 1998 und 2002 Wirtschaftsminister unter Schröder war und seit 2003 Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstandes ist, Kernpunkte eines Konzeptes vorgestellt, nach dem er den staatlich subventionierten deutschen Steinkohlebergbau neu ordnen wollte. Dies sollte durch den Börsengang von RAG geschehen. Schröder wollte dieses Vorhaben in seiner Amtszeit noch durchsetzen, scheiterte damit jedoch auf Grund der vorgezogenen Neuwahlen. Nach Schröders ausscheiden aus der Politk war es Müller, der Schröder als Rechtsberater für RAG gewann. Daraufhin beriet Schröder den RAG-Konzern bei den Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung über den geplanten Börsengang des Chemie- und Energieunternehmens. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF444384533C0488795D95F2242D6BB93~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah nach Aussage eines RAG-Sprechers unentgeldlich und ohne Beratervertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das dritte Mandat, das Schröder 2006 übernahm ist die Mitgliedschaft im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]. Dort soll er seine internationale Expertise, vor allem in Wachstumsregionen wie Osteuropa, Rußland, Türkei und China, einbringen. Um den Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden, werde Schröder dagegen nicht im Deutschland-Geschäft beraten, berichtet die FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Ackermann und der Weltfinanz-Crash===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 - also lange vor dem [[Weltfinanzcrash 2007]] - wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass Schröder sich mit Finanzminister [[Hans Eichel]], Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] sowie Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen getroffen hatte, um die Gründung einer [[Bad Bank]] zu sondieren. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Josef Ackermann]], in der hochrangigen Runde die Gründung einer solchen Auffanggesellschaft vor. Diese &amp;quot;soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003 Indiskretion nach Spitzentreffen: „Bad Bank“ sorgt für Aufregung], Handelsblatt-online vom 24. Februar 2003, abgerufen am 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat ist vor allem aufgrund seines Zeitpunkts interessant. Die Elite der deutschen Finanzbranche scheint den Ernst der Lage wesentlich früher erkannt zu haben, als sie zugeben wollte. Ein Paket mit vergleichbaren Auswirkungen für die öffentlichen Kassen wurde später der Regierung Merkel-Steinmeier nach dem Prinzip &amp;quot;There ist no alternative&amp;quot; als [[Rettungsschirm]] für die [[Hypo Real Estate]] und andere deutsche Großbanken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schröder und [[Werner Müller]] sind langjährige Weggefährten. Der parteilose Energiefachmann Müller war im ersten Kabinett Schröders von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister, seit Mitte 2003 ist er Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerhard_Schr%C3%B6der&amp;diff=11257</id>
		<title>Gerhard Schröder</title>
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		<updated>2011-08-19T10:42:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Fritz Kurt Schröder&#039;&#039;&#039; (* 7. April 1944 in Mossenberg), [[SPD]], Ex-Bundeskanzler, heute prominenter Lobbyist und Seitenwechsler, Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schröders Bruch mit Oskar Lafontaine und dessen Flucht aus dem [[Kabinett Schröder I]] im Jahr 1999 vollzog Schröder eine Politikwende, welche die SPD an den Rand der Belastbarkeit trieb und die Entstehung der Partei [[Die Linke]] in Deutschland begünstigte. Hier waren die Felder &amp;quot;soziale Frage&amp;quot; (Rentenreform, Hartz-Gesetze, Gesundheitsreform) sowie Außenpolitik (Kosovo-Krieg) von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seiner Kanzlerschaft hat sich eine bis dahin beispiellose Öffnung der Bundesregierung für Anliegen und Methoden des Lobbyismus vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Weltfinanzcrash 2007]] erscheint vor allem die Öffnung des deutschen Marktes für aggressive Investoren (wie [[Hedge-Fonds]]) und riskante Verbriefungsgschäfte in der Ära Schröder bedeutsam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit Januar 2009 Aufsichtsratsvorsitzender von [[TNK-BP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit März 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Pipeline-Konsortiums [[Nordstream|NEGP-Company]], später bekannt als [[Nordstream|Nordstream AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Februar 2006 Rechtsberater des [[RAG]]-Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit 2006 Mitglied im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2006 Vertrag als Vortragsredner bei der Redner-Agentur [[Harry Walker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392338,00.html Promi-Agentur vermittelt Schröder als Redner], Spiegel-online vom 27.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Januar 2006 Beratertätigkeit für den Schweizer [[Ringier|Ringier-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit 2005 Tätigkeit als Rechtsanwalt für [[Fromberg und Collegen]] und als freiberuflicher Berater&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;1998 - 2005 Bundeskanzler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1999 - 2004 Vorsitzender der SPD&lt;br /&gt;
*1994 - 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer SPD-Alleinregierung&lt;br /&gt;
*1990 - 1994 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer Koalition aus SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1989 Mitglied des [[SPD]]-Präsidiums&lt;br /&gt;
*1986 - 1990 Mitglied des niedersächsischen Landtages und Vorsitzender der [[SPD]]-Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1980 - 1986 Mitglied des Bundestages für die [[SPD]]&lt;br /&gt;
*1978 - 1990 selbstständiger Rechtsanwalt in Hannover &lt;br /&gt;
*1978 - 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos)&lt;br /&gt;
*1966 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Seitenwechsel]]===&lt;br /&gt;
*Schröder stellt eines der bekanntesten Beispiele für das Prinzip der Drehtür dar. In seiner Funktion als Bundeskanzler hatte Schröder zusammen mit Russlands Präsident [[Wladimir Putin|Putin]] das Projekt einer Erdgaspipeline durch die Ostsee massiv gefördert. Betreiber und Eigentümer dieser Pipeline ist die [[Nord Stream|Nord Stream AG]], welche zu 51% [[Gazprom]], zu jeweils 20% [[E.on]] und [[BASF]] und zu 9% [[Gasunie]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nord-stream.com/fileadmin/Dokumente/Images/Company_structure_GER.jpg Organigramm der Nord Stream AG], Website von Nord stream, abgerufen am 20.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2006 wurde bekannt, dass die Regierung Schröder nach der Wahlniederlage, aber noch vor dem Ende seiner Amtszeit, eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit der deutschen Banken [[KfW]] und der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank AG]] in Höhe von 1 Mrd. Euro für [[Gazprom]] übernehmen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,409063,00.html Regierung Schröder soll Bürgschaft für Gasprom übernommen haben], Spiegel-online vom 31.03.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich um eine Bürgschaft für einen sogenannten „ungebundenen Kredit“, welcher von deutschen Banken an ausländische Unternehmen vergeben wird, um dadurch „nationale Interessen“ zu sichern, was in diesem Fall mit der langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung begründet wurde. Ungewöhnlich war allerdings, dass sich dieser Vorgang in so kurzer Zeit in den letzten Monaten der Regierung Schröder abspielte. Schröder selbst bestritt, Kenntnis von der Bürgschaft gehabt zu haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben zwar der damalige Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]], Schröders Wirtschaftsberater im Kanzleramt [[Bernd Pfaffenbach]] und der Staatssekretär im Finanzministerium [[Caio Koch-Weser]] von den Verhandlungen gewusst und die Bürgschaft genehmigt, der Kanzler selbst wurde aber „bewusst“ nicht informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581509.html Der GaGasprom-Kanzler], Spiegel-online vom 10.04.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2006 lehnte [[Gazprom]] den Kredit ab, wodurch die Bürgschaft hinfällig wurde. 5 Monate nachdem Schröder aus dem Amt als Bundeskanzler ausgeschieden war, legte er einen fliegenden Wechsel in einen Lobby-Job hin und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat der [[Nord Stream|Nord Stream AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit Januar 2009 ist Schröder einer von 3 Aufsichtsratsvorsitzenden von [[TNK-BP]], einem russisch-britischen Energieunternehmen. Dabei soll er vor allem als Vermittler zwischen den Interessen von [[BP]] und TNK dienen, da es in der Vergangenheit zu heftigen Streigkeiten in der Vorstandsriege kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem, so heißt es in einer Broschüre von TNK BP, ist Umweltschutz eine seiner Aufgaben. Eine ARD-Exclusiv Reportage deckt auf, dass obwohl Schröder in der Konzern-Broschüre angibt, ein Fördergebiet TNK-BPs in West-Sibirien zu kennen, es dort massive Umweltprobleme durch Öl-Lecks gibt. In der Broschüre äußert sich Schröder positiv über die Fortschritte, die in West-Sibirien im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Auf eine Anfrage der ARD-Exklusiv-Redaktion behauptet er, das betreffende Gebiet in West-Sibirien nicht zu kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Ungereimtheiten werfen die Frage auf, worin genau die Aufgabe Schröder in dem Unternehmen besteht. Sein Jahresgehalt beläuft sich, laut Manager Magazin, auf ca. 200.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,680306-9,00.html Zweite Karriere:&lt;br /&gt;
Die Gerhard-Schröder-AG] Manager Magazin, abgerufen am 19.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfang 2006 stellte sich durch ein Interview mit dem Verleger Ringier heraus, dass Schröder seit 1. Januar für die Schweizer Verlagsgruppe [[Ringier]] als Berater arbeitet. Ganz offen ließ Ringier darin verlauten, dass Schröder als „Türöffner“ geholt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E68BB2D38262549E5B93290C19C1DF8F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei], FAZ-online vom 12.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als Schröder noch Kanzler war, hatte [[Werner Müller]], der zwischen 1998 und 2002 Wirtschaftsminister unter Schröder war und seit 2003 Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstandes ist, Kernpunkte eines Konzeptes vorgestellt, nach dem er den staatlich subventionierten deutschen Steinkohlebergbau neu ordnen wollte. Dies sollte durch den Börsengang von RAG geschehen. Schröder wollte dieses Vorhaben in seiner Amtszeit noch durchsetzen, scheiterte damit jedoch auf Grund der vorgezogenen Neuwahlen. Nach Schröders ausscheiden aus der Politk war es Müller, der Schröder als Rechtsberater für RAG gewann. Daraufhin beriet Schröder den RAG-Konzern bei den Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung über den geplanten Börsengang des Chemie- und Energieunternehmens. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF444384533C0488795D95F2242D6BB93~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah nach Aussage eines RAG-Sprechers unentgeldlich und ohne Beratervertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das dritte Mandat, das Schröder 2006 übernahm ist die Mitgliedschaft im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]. Dort soll er seine internationale Expertise, vor allem in Wachstumsregionen wie Osteuropa, Rußland, Türkei und China, einbringen. Um den Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden, werde Schröder dagegen nicht im Deutschland-Geschäft beraten, berichtet die FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Ackermann und der Weltfinanz-Crash===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 - also lange vor dem [[Weltfinanzcrash 2007]] - wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass Schröder sich mit Finanzminister [[Hans Eichel]], Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] sowie Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen getroffen hatte, um die Gründung einer [[Bad Bank]] zu sondieren. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Josef Ackermann]], in der hochrangigen Runde die Gründung einer solchen Auffanggesellschaft vor. Diese &amp;quot;soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003 Indiskretion nach Spitzentreffen: „Bad Bank“ sorgt für Aufregung], Handelsblatt-online vom 24. Februar 2003, abgerufen am 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat ist vor allem aufgrund seines Zeitpunkts interessant. Die Elite der deutschen Finanzbranche scheint den Ernst der Lage wesentlich früher erkannt zu haben, als sie zugeben wollte. Ein Paket mit vergleichbaren Auswirkungen für die öffentlichen Kassen wurde später der Regierung Merkel-Steinmeier nach dem Prinzip &amp;quot;There ist no alternative&amp;quot; als [[Rettungsschirm]] für die [[Hypo Real Estate]] und andere deutsche Großbanken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schröder und [[Werner Müller]] sind langjährige Weggefährten. Der parteilose Energiefachmann Müller war im ersten Kabinett Schröders von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister, seit Mitte 2003 ist er Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Gerhard Schröder</title>
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		<updated>2011-08-19T10:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gerhard Fritz Kurt Schröder&#039;&#039;&#039; (* 7. April 1944 in Mossenberg), [[SPD]], Ex-Bundeskanzler, heute prominenter Lobbyist und Seitenwechsler, Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schröders Bruch mit Oskar Lafontaine und dessen Flucht aus dem [[Kabinett Schröder I]] im Jahr 1999 vollzog Schröder eine Politikwende, welche die SPD an den Rand der Belastbarkeit trieb und die Entstehung der Partei [[Die Linke]] in Deutschland begünstigte. Hier waren die Felder &amp;quot;soziale Frage&amp;quot; (Rentenreform, Hartz-Gesetze, Gesundheitsreform) sowie Außenpolitik (Kosovo-Krieg) von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seiner Kanzlerschaft hat sich eine bis dahin beispiellose Öffnung der Bundesregierung für Anliegen und Methoden des Lobbyismus vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Weltfinanzcrash 2007]] erscheint vor allem die Öffnung des deutschen Marktes für aggressive Investoren (wie [[Hedge-Fonds]]) und riskante Verbriefungsgschäfte in der Ära Schröder bedeutsam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit Januar 2009 Aufsichtsratsvorsitzender von [[TNK-BP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit März 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Pipeline-Konsortiums [[Nordstream|NEGP-Company]], später bekannt als [[Nordstream|Nordstream AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Februar 2006 Rechtsberater des [[RAG]]-Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit 2006 Mitglied im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2006 Vertrag als Vortragsredner bei der Redner-Agentur [[Harry Walker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392338,00.html Promi-Agentur vermittelt Schröder als Redner], Spiegel-online vom 27.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Januar 2006 Beratertätigkeit für den Schweizer [[Ringier|Ringier-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit 2005 Tätigkeit als Rechtsanwalt für [[Fromberg und Collegen]] und als freiberuflicher Berater&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;1998 - 2005 Bundeskanzler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*1999 - 2004 Vorsitzender der SPD&lt;br /&gt;
*1994 - 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer SPD-Alleinregierung&lt;br /&gt;
*1990 - 1994 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer Koalition aus SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1989 Mitglied des [[SPD]]-Präsidiums&lt;br /&gt;
*1986 - 1990 Mitglied des niedersächsischen Landtages und Vorsitzender der [[SPD]]-Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1980 - 1986 Mitglied des Bundestages für die [[SPD]]&lt;br /&gt;
*1978 - 1990 selbstständiger Rechtsanwalt in Hannover &lt;br /&gt;
*1978 - 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos)&lt;br /&gt;
*1966 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Seitenwechsel]]===&lt;br /&gt;
*Schröder stellt eines der bekanntesten Beispiele für das Prinzip der Drehtür dar. In seiner Funktion als Bundeskanzler hatte Schröder zusammen mit Russlands Präsident [[Wladimir Putin|Putin]] das Projekt einer Erdgaspipeline durch die Ostsee massiv gefördert. Betreiber und Eigentümer dieser Pipeline ist die [[Nord Stream|Nord Stream AG]], welche zu 51% [[Gazprom]], zu jeweils 20% [[E.on]] und [[BASF]] und zu 9% [[Gasunie]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nord-stream.com/fileadmin/Dokumente/Images/Company_structure_GER.jpg Organigramm der Nord Stream AG], Website von Nord stream, abgerufen am 20.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2006 wurde bekannt, dass die Regierung Schröder nach der Wahlniederlage, aber noch vor dem Ende seiner Amtszeit, eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit der deutschen Banken [[KfW]] und der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank AG]] in Höhe von 1 Mrd. Euro für [[Gazprom]] übernehmen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,409063,00.html Regierung Schröder soll Bürgschaft für Gasprom übernommen haben], Spiegel-online vom 31.03.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich um eine Bürgschaft für einen sogenannten „ungebundenen Kredit“, welcher von deutschen Banken an ausländische Unternehmen vergeben wird, um dadurch „nationale Interessen“ zu sichern, was in diesem Fall mit der langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung begründet wurde. Ungewöhnlich war allerdings, dass sich dieser Vorgang in so kurzer Zeit in den letzten Monaten der Regierung Schröder abspielte. Schröder selbst bestritt, Kenntnis von der Bürgschaft gehabt zu haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben zwar der damalige Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]], Schröders Wirtschaftsberater im Kanzleramt [[Bernd Pfaffenbach]] und der Staatssekretär im Finanzministerium [[Caio Koch-Weser]] von den Verhandlungen gewusst und die Bürgschaft genehmigt, der Kanzler selbst wurde aber „bewusst“ nicht informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581509.html Der GaGasprom-Kanzler], Spiegel-online vom 10.04.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2006 lehnte [[Gazprom]] den Kredit ab, wodurch die Bürgschaft hinfällig wurde. 5 Monate nachdem Schröder aus dem Amt als Bundeskanzler ausgeschieden war, legte er einen fliegenden Wechsel in einen Lobby-Job hin und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat der [[Nord Stream|Nord Stream AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit Januar 2009 ist Schröder einer von 3 Aufsichtsratsvorsitzenden von [[TNK-BP]], einem russisch-britischen Energieunternehmen. Dabei soll er vor allem als Vermittler zwischen den Interessen von [[BP]] und TNK dienen, da es in der Vergangenheit zu heftigen Streigkeiten in der Vorstandsriege kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem, so heißt es in einer Broschüre von TNK BP. ist Umweltschutz eine seiner Aufgaben. Eine ARD-Exclusiv Reportage deckt auf, dass obwohl Schröder in der Konzern-Broschüre angibt ein Fördergebiet TNK-BPs in West-Sibirien zu kennen, es dort massive Umweltprobleme durch Öl-Lecks gibt. In der Broschüre schreibt Schröder, das Gebiet zu kennen und äußert sich positiv über die Fortschritte, die in West-Sibirien im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Auf eine Anfrage der ARD-Exklusiv-Redaktion behauptet er, das Gebiet nicht zu kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Ungereimtheiten werfen die Frage auf, worin genau die Aufgabe Schröder in dem Unternehmen besteht. Sein Jahresgehalt beläuft sich, laut Manager Magazin, auf ca. 200.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,680306-9,00.html Zweite Karriere:&lt;br /&gt;
Die Gerhard-Schröder-AG] Manager Magazin, abgerufen am 19.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfang 2006 stellte sich durch ein Interview mit dem Verleger Ringier heraus, dass Schröder seit 1. Januar für die Schweizer Verlagsgruppe [[Ringier]] als Berater arbeitet. Ganz offen ließ Ringier darin verlauten, dass Schröder als „Türöffner“ geholt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E68BB2D38262549E5B93290C19C1DF8F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei], FAZ-online vom 12.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als Schröder noch Kanzler war, hatte [[Werner Müller]], der zwischen 1998 und 2002 Wirtschaftsminister unter Schröder war und seit 2003 Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstandes ist, Kernpunkte eines Konzeptes vorgestellt, nach dem er den staatlich subventionierten deutschen Steinkohlebergbau neu ordnen wollte. Dies sollte durch den Börsengang von RAG geschehen. Schröder wollte dieses Vorhaben in seiner Amtszeit noch durchsetzen, scheiterte damit jedoch auf Grund der vorgezogenen Neuwahlen. Nach Schröders ausscheiden aus der Politk war es Müller, der Schröder als Rechtsberater für RAG gewann. Daraufhin beriet Schröder den RAG-Konzern bei den Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung über den geplanten Börsengang des Chemie- und Energieunternehmens. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF444384533C0488795D95F2242D6BB93~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah nach Aussage eines RAG-Sprechers unentgeldlich und ohne Beratervertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das dritte Mandat, das Schröder 2006 übernahm ist die Mitgliedschaft im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]. Dort soll er seine internationale Expertise, vor allem in Wachstumsregionen wie Osteuropa, Rußland, Türkei und China, einbringen. Um den Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden, werde Schröder dagegen nicht im Deutschland-Geschäft beraten, berichtet die FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Ackermann und der Weltfinanz-Crash===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 - also lange vor dem [[Weltfinanzcrash 2007]] - wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass Schröder sich mit Finanzminister [[Hans Eichel]], Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] sowie Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen getroffen hatte, um die Gründung einer [[Bad Bank]] zu sondieren. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Josef Ackermann]], in der hochrangigen Runde die Gründung einer solchen Auffanggesellschaft vor. Diese &amp;quot;soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003 Indiskretion nach Spitzentreffen: „Bad Bank“ sorgt für Aufregung], Handelsblatt-online vom 24. Februar 2003, abgerufen am 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat ist vor allem aufgrund seines Zeitpunkts interessant. Die Elite der deutschen Finanzbranche scheint den Ernst der Lage wesentlich früher erkannt zu haben, als sie zugeben wollte. Ein Paket mit vergleichbaren Auswirkungen für die öffentlichen Kassen wurde später der Regierung Merkel-Steinmeier nach dem Prinzip &amp;quot;There ist no alternative&amp;quot; als [[Rettungsschirm]] für die [[Hypo Real Estate]] und andere deutsche Großbanken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schröder und [[Werner Müller]] sind langjährige Weggefährten. Der parteilose Energiefachmann Müller war im ersten Kabinett Schröders von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister, seit Mitte 2003 ist er Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. 2003 wird Liz Mohn von Reinhard Mohn zur Familiensprecherin benannt. 2004 gründen die Bertelsmann AG, Gruner und Jahr und die Axel Springer AG zusammen ein Tiefdruck-Unternehmen. Damit gehört die Bertelsmann AG zu den Marktführern im europäischen Zeitschriftendruck. Reinhard Mohn verstirbt 2009.Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 337   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie &amp;quot;Bomben gegen England&amp;quot; und &amp;quot;Volk ohne Raum&amp;quot; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70 Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74 Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die &#039;&#039;Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann&#039;&#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T14:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. 2003 wird Liz Mohn von Reinhard Mohn zur Familiensprecherin benannt. 2004 gründen die Bertelsmann AG, Gruner und Jahr und die Axel Springer AG zusammen ein Tiefdruck-Unternehmen. Damit gehört die Bertelsmann AG zu den Marktführern im europäischen Zeitschriftendruck. Reinhard Mohn verstirbt 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 337&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die &#039;&#039;Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann&#039;&#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11234</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-17T14:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 77,6% der Aktien der Bertelsmann AG.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-B491BF98-FCF3A28B/bst/hs.xsl/2094.htm Daten und Fakten] offizielle Website der Bertelsmann Stiftung, abgerufen am 17.8.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit. Sie gilt als die &amp;quot;wahrscheinlich größte, auf jeden Fall aber einflussreichste Stiftung Deutschlands.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;ver.di (2000) &amp;quot;M - Menschen machen Medien&amp;quot; ver.di-Mitgliederzeitschrift für JournalistInnen und RundfunkmitarbeiterInnen. Ausgabe 3/2000. Berlin. &amp;lt;/ref&amp;gt; In den 90er Jahren entwickelte sich die Stiftung zu einem führenden deutschen Think-tank.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=2144 Die Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung. Zunächst wurde die Stiftungsgründung mit einem religiösen Auftrag begründet; mit der Zeit gewannen jedoch zunehmend weltliche Interessen und Motivationen an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung hat ca. 300 Mitarbeitern, die bis zu 100 Projekte betreuen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=2144 Die Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbstdarstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Konzern durch die RTL-Gruppe Einfluss auf die gesendeten Inhalte der Sender der RTL-Gruppe hat, sind auch die öffentlich-rechtlichen Sender auf Führungsebene mit der Bertelsmann Stiftung verknüpft. U.a. ist der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, [[Klaus-Peter Siegloch]] im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Der ehemalige ZDF Intendant [[Dieter Stolte]] sitzt auch im Kuratorium. [[Peter Frey]], Chefredakteur des ZDF ist Mitglied des von Bertelsmann getragenen [[Centrums für angewandte Politikforschung]](CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Durch ihre Gemeinnützigkeit erhält die Stiftung auch öffentliche Gelder: &amp;quot;Verrechnet man die Steuererleichterungen und Ersparnisse mit den Ausschüttungen, dann zeigt sich, dass die Mohns die Stiftung de facto mit öffentlichem Geld betreiben. Das ist unternehmerisch geschickt.&amp;quot;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
Das Engagement der Stiftung kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch &#039;&#039;Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.taz.de/!56696/ Die Methode Bertelsmann], abgerufen am 16.08.2011 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kampagnen »Du bist Deutschland«&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Centrums für angewandte Politikforschung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHE-Ranking&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Informationen zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11233</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T13:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. 2003 wird Liz Mohn von Reinhard Mohn zur Familiensprecherin benannt. Reinhard Mohn verstirbt 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 337&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die &#039;&#039;Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann&#039;&#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11232</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-17T13:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit. Sie gilt als die &amp;quot;wahrscheinlich größte, auf jeden Fall aber einflussreichste Stiftung Deutschlands&amp;quot;  ver.di (2000) &amp;quot;M - Menschen machen Medien&amp;quot; ver.di-Mitgliederzeitschrift für JournalistInnen und RundfunkmitarbeiterInnen. Ausgabe 3/2000. Berlin. Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung. Zunächst wurde die Stiftungsgründung mit einem religiösen Auftrag begründet; mit der Zeit gewannen jedoch zunehmend weltliche Interessen und Motivationen an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbstdarstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Konzern durch die RTL-Gruppe Einfluss auf die gesendeten Inhalte der Sender der RTL-Gruppe hat, sind auch die öffentlich-rechtlichen Sender auf Führungsebene mit der Bertelsmann Stiftung verknüpft. U.a. ist der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, [[Klaus-Peter Siegloch]] im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Der ehemalige ZDF Intendant [[Dieter Stolte]] sitzt auch im Kuratorium. [[Peter Frey]], Chefredakteur des ZDF ist Mitglied des von Bertelsmann getragenen [[Centrums für angewandte Politikforschung]](CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Durch ihre Gemeinnützigkeit erhält die Stiftung auch öffentliche Gelder: &amp;quot;Verrechnet man die Steuererleichterungen und Ersparnisse mit den Ausschüttungen, dann zeigt sich, dass die Mohns die Stiftung de facto mit öffentlichem Geld betreiben. Das ist unternehmerisch geschickt.&amp;quot;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
Das Engagement der Stiftung kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch &#039;&#039;Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.taz.de/!56696/ Die Methode Bertelsmann], abgerufen am 16.08.2011 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kampagnen »Du bist Deutschland«&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Centrums für angewandte Politikforschung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHE-Ranking&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Informationen zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11231</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T13:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die &#039;&#039;Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann&#039;&#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T13:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für Soldaten. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die &#039;&#039;Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann&#039;&#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T12:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen die &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für Soldaten. In den 1950er und 1960er Jahren vertrieb die Bertelsmann AG den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die &#039;&#039;Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann&#039;&#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11228</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T12:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen die &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für Soldaten. In den 1950er und 1960er Jahren vertrieb die Bertelsmann AG den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung &#039;&#039;Zeitzeugen des Jahrhunderts&#039;&#039; noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11227</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T11:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen Frontausgaben für die Soldaten.  In den 1950er und 1960er Jahren vertrieb die Bertelsmann AG den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bertelsmann im dritten Reich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11226</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-16T14:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit. Sie gilt als die &amp;quot;wahrscheinlich größte, auf jeden Fall aber einflussreichste Stiftung Deutschlands&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; ver.di (2000) &amp;quot;M - Menschen machen Medien&amp;quot; ver.di-Mitgliederzeitschrift für JournalistInnen und RundfunkmitarbeiterInnen. Ausgabe 3/2000. Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbstdarstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Sender sind mit Bertelsmann verbandelt. So ist zum Beispiel der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, Klaus-Peter Siegloch im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Auch der frühere ZDF Intendant Dieter Stolte, der z.B. 1999 eine kritische Reportage über die Rolle Bertelsmanns im Dritten Reich verhinderte, gehörte noch während seiner Amtszeit dem Kuratorium an. Der Nachfolger von Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ist „Fellow“ des von Bertelsmann getragenen „Centrums für angewandte Politikforschung“ (CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Durch ihre Gemeinnützigkeit erhält die Stiftung auch öffentliche Gelder: &amp;quot;Verrechnet man die Steuererleichterungen und Ersparnisse mit den Ausschüttungen, dann zeigt sich, dass die Mohns die Stiftung de facto mit öffentlichem Geld betreiben. Das ist unternehmerisch geschickt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Engagement der Stiftung kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch &#039;&#039;Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/!56696/ Die Methode Bertelsmann], abgerufen am 16.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kampagnen »Du bist Deutschland«&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Centrums für angewandte Politikforschung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;CHE-Ranking&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Informationen zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11225</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11225"/>
		<updated>2011-08-16T13:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = &amp;lt;url&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: &#039;&#039;&#039;Kurze Beschreibung des Unternehmens&#039;&#039;&#039; und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner + Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11224</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-16T13:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit.&lt;br /&gt;
Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbstdarstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kampagnen wie »Du bist Deutschland«&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Sender sind mit Bertelsmann verbandelt. So ist zum Beispiel der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, Klaus-Peter Siegloch im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Auch der frühere ZDF Intendant Dieter Stolte, der z.B. 1999 eine kritische Reportage über die Rolle Bertelsmanns im Dritten Reich verhinderte, gehörte noch während seiner Amtszeit dem Kuratorium an. Der Nachfolger von Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ist „Fellow“ des von Bertelsmann getragenen „Centrums für angewandte Politikforschung“ (CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Centrums für angewandte Politikforschung]] (CAP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Das Engagement kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch &#039;&#039;Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Materialien zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
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		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit.&lt;br /&gt;
Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Selbstdarstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kampagnen wie »Du bist Deutschland«&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Sender sind mit Bertelsmann verbandelt. So ist zum Beispiel der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, Klaus-Peter Siegloch im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Auch der frühere ZDF Intendant Dieter Stolte, der z.B. 1999 eine kritische Reportage über die Rolle Bertelsmanns im Dritten Reich verhinderte, gehörte noch während seiner Amtszeit dem Kuratorium an. Der Nachfolger von Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ist „Fellow“ des von Bertelsmann getragenen „Centrums für angewandte Politikforschung“ (CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Centrums für angewandte Politikforschung]] (CAP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
%u2192 [[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Das Engagement kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch &#039;&#039;Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Materialien zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.anti-b.de anti-b.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11222</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11222"/>
		<updated>2011-08-16T12:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = &amp;lt;url&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: &#039;&#039;&#039;Kurze Beschreibung des Unternehmens&#039;&#039;&#039; und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner + Star (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11221</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-16T12:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Heute ist Bertelsmann der größte europäische Medienkonzern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = &amp;lt;url&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: &#039;&#039;&#039;Kurze Beschreibung des Unternehmens&#039;&#039;&#039; und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapitalanteile der Bertelsmann AG:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner + Star (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
RandomHouse&lt;br /&gt;
Arvato, die über 60.000 Mitarbeiter beschäftigt, ist Bertelsmann Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten (Arvato setzt auf Privatisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
staatlicher Dienstleistungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstandsvorsitzender&#039;&#039;&#039; der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10947</id>
		<title>Archiv:Stefan Mappus</title>
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		<updated>2011-08-09T10:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
[[Bild:StefanMappus.jpg|right|297x197px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baulobby-box}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, zwischen Februar 2010 und Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, ehemaliger Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg (November 2009 bis Juli 2011), gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts [[Stuttgart 21]] zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21&lt;br /&gt;
Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus wurde seit Anfang Sepember 2010 vom Spin-Doktor [[Dirk Metz]] beraten, der lange Jahre recht erfolgreich darin war den hessischen Ministerpräsidenten [[Roland Koch]] als Law-and-Order-Mann der CDU zu profilieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-grosse-einfluesterer/ Der große Einflüsterer], taz vom 14. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rhein-main.business-on.de/weimar-metz-leben-lautenschlaeger-ex-ministerpraesident-_id15231.html Lautenschläger, Weimar und Metz genießen ein Leben mit und nach der Politik], http://rhein-main.business-on.de vom 8. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,232583,00.html &amp;quot;Ich bin nicht Everybody&#039;s Darling&amp;quot;], spiegel-online vom 29.Januar 2003, abgerufen am 25. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&#039;&#039;&#039;Partei&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
||&#039;&#039;&#039;staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(Neben-)Beruflich&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* ab voraussichtlich Herbst 2011, Führungsposten im Ausland beim Pharmakonzern Merck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* von 10. Februar 2010 bis 12. Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* ab 23. Juli 2011 bis voraussichtlich Ende August 2011 weiterhin Landtagsabgeordneter der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* von 20. November 2009 bis 23. Juli 2011 Landesvorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2005 - 2009 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2005 - 2010 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2004 - 2005 Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998 - 2004 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* seit 1996 Direktmandat als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1995 - 1997 Teilzeit Mitarbeiter von Siemens im Vertrieb von Telekommunikationsanlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994 - 2010 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Enzkreis/Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1994 - 1995 Mitglied im Kreistag des Enzkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1989 - 1995 Mitglied im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Mühlacker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985 Eintritt in die CDU &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1983 Eintritt in die Junge Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Stefan Mappus gilt als enger Freund des Deutschland-Chefs der Investmentbank [[Morgan Stanley]], [[Dirk Notheis]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus steht uneingeschränkt hinter [[Stuttgart 21]], erster Vorsitzender der Trägerversammlung der [[Landesbank Baden-Württemberg]], seit 1995 Vertriebstätigkeit bei [[Siemens]] in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2603851_0_9223_-stefan-mappus-ein-jobangebot-von-siemens.html Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens], Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
===EnBW-Anteile - Rückkauf im Alleingang===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss weil er im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Der Deal soll von Mappus&#039; engem Freund [[Dirk Notheis]] ([[Morgan Stanley]]) eingefädelt worden sein. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach offiziellen ersten Angaben € 4,67 Milliarden, die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010===&lt;br /&gt;
Vermutungen, nach denen die gewaltsame, teils brutale Räumung des Stuttgarter Schlossparks in der Nacht zum 1. Oktober 2010 von den Einsatzkräften durch Stefan Mappus (möglicher Weise auf Anraten von Dirk Metz) nahegelegt worden seien, ließen sich auch durch einschlägige Untersuchungen und Zeugenbefragungen durch einen Untersuchungsausschuss nicht zweifelsfrei belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wechsel zum Pharmakonzern Merck===&lt;br /&gt;
{{seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
Anfang August 2011 wurde bekannt, dass Mappus zum Pharmakonzern Merck wechseln wird. Dort soll er eine Führungsstelle im Ausland bekleiden. Noch ist unklar, wie Mappus Betätigungsfeld aussehen wird und ob er dort seine Kontakte in die Politik einsetzen kann. Die WirtschaftsWoche berichtete schon im Mai 2011, dass Mappus eventuell einen Posten in Südamerika übernehmen könnte. Merck-Chef Karl-Ludwig Kley gab bekannt, dass man ein Zeichen setzen wollte, um mehr Politiker zum Wechsel in die Wirtschaft zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/mappus-geht-zu-merck-476031/ Pharma: Mappus geht zu Merck] WirtschaftWoche vom 5. August 2011. Abgerufen am 4. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Stefan Mappus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: &amp;quot;Einer von uns.&amp;quot; Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg.&amp;quot;&#039;&#039; [[Gabriele Renz]], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/der-kraftmeier/-/1472596/4460150/-/index.html Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cicero.de/97.php?item=5459  „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen], Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;Daniel Schrödel, Cicero 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.stefan-mappus.de Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bau- und Immobilienlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stuttgart 21]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Basel_III&amp;diff=10772</id>
		<title>Archiv:Basel III</title>
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		<updated>2011-07-29T12:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = &amp;lt;Datum&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mit Stimmen von = &amp;lt;welche Parteien?&amp;gt;&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = &amp;lt;Datum&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel III ist ein Reformpaket für das Bankenregulierungs-Vertragswerk [[Basel II]]. Basel III wurde im September 2010 vom [[http://www.lobbypedia.de/index.php/Basler_Ausschuss_f%C3%BCr_Bankenaufsicht Basler Ausschuss]] der [[http://www.lobbypedia.de/index.php/Bank_f%C3%BCr_Internationalen_Zahlungsausgleich Bank für Internationalen Zahlungsausgleich]] (BIZ) vorgestellt und soll die Weltfinanzmärkte nach der Finanzkrise durch striktere Eigenkapital-Vorschriften stabilisieren. Es ist eines der umkämpftesten Regulierungs-Projekte nach der Finanzkrise. Mehrere Monate wurde in der BIZ um Prozentpunkte, Definitionsfragen, Eigenkapital, Fremdfinanzierungsquoten etc. gerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel III steht wegen des starken Einflusses der internationalen Finanzindustrie auf das Vertragswerk in der Kritik. Insbesondere die langen Übergangsfristen sowie schwache Regeln für “systemrelevante” Banken gelten als wichtiger Erfolg der Bankenlobby. Eine herausragende Rolle spielten dabei nicht zuletzt das [[Institute of International Finance]] (IIF, Vorsitzender: Josef Ackermann) und die [[European Banking Federation]]. Als Verlierer gelten dagegen die öffentlich-rechtlichen Banken in Deutschland. Die Regeln wurden auf dem G20-Gipfel am 11.und 12. November 2010 in Seoul verabschiedet. Nun steht noch aus wie genau Basel III in verbindliche nationale bzw. EU-Regeln umgesetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
Der Hauptansatz des Basel III-Werkes sind höhere Anforderungen an das Eigenkapital der Banken. Dadurch sollen sie im Krisenfall weniger anfällig werden. Außerdem Liquiditätsvorschriften Ein Hauptproblem der zurückliegenden Weltfinanzkrise wird durch den aktuellen Regel-Entwurf aber nicht gelöst: Große Finanzinstitute wie die Hypo Real Estate oder die Commerzbank schafften es beispielsweise die Regierung der Bundesrepublik mit dem Schreckensszenario unter Druck zu setzen, dass die Pleite ihrer Unternehmen die gesamte Volkswirtschaft, ja Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Die Frage der systemrelevanten Banken ist in den Basel III-Verträgen nur in Form einer Absichtserklärung angerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwachpunkte&#039;&#039;&#039; (ausarbeiten)&lt;br /&gt;
* lange Übergangszeiten bis 2019. In einem vergleichbaren Zeitraum - immerhin 9 Jahre - wurde die Weltwirtschaft von zwei großen Krisen erschüttert: Die IT-dotcom-Blase platzte 2001 und die US-Immobilienblase zerbarst 2007. Die langen Übergangsfristen gelten als wichtiger Erfolg der Bankenlobby.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Bankenlobby-macht-weiter-mobil/story/27862722 Banken reiben sich die Hände und lobbyieren heftig weiter], Basler Zeitung vom 15.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* keine konkreten Regeln für große Banken mit systemischem Risiko&lt;br /&gt;
* Die Regeln gelten nur für Banken, nicht aber für Hedge Funds, Private Equity-Gesellschaften u.ä. Dieses &amp;quot;parallele Bankensystem&amp;quot; bleibt unreguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzesprozess ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt von der Entwicklung von Basel III war die internationale Weltfinanzkrise 2007. Die Krise hatte offensichtliche Das Vertragswerk wurde am 13. September 2010 vorgestellt. Dass die Kurse der weltgrößten Privatbanken am Tag danach zunächst in die Höhe schnellten, ist ein sicheres Indiz dafür, dass Beobachter und Anleger mit einschneidenderen Maßnahmen gerechnet hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobby-Einflüsse ==&lt;br /&gt;
===Die Kampagne des Institute of International Finance===&lt;br /&gt;
Das IIF hatte im Juni 2010 die Regierungen der Welt mit einer Studie alarmiert, wonach hohe Eigenkapitalanforderungen an Privatbanken die zarten Pflänzchen der Konjunkturerhohlung wieder zertrampeln könnten. Denn besonders die geplanten Puffer (engl: Buffer) für systemrelevante Banken (siehe oben) könnten zu einer Klemme bei der Kreditvergabe führen und dadurch Wirtschaftstätigkeit abbremsen. Das IIF veranschaulicht dieses für verantwortliche Politiker gewiss erschreckende Szenario mit bunten Grafiken, wie sie beispielsweise einen Bericht über das IIF-Jahres-Treffens im Juni 2010 Wien in der Tageszeitung “Der Standard” illustrieren (Wiener Aufschrei gegen Basel). Darin wird eine Konjunkturabschwächung von 3,1 % in der Eurozone an die Wand gemalt, sollten die Puffer für systemrelevante Banken in Kraft treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einflussnahme der Banken-Lobbyorganisation [[Institute of International Finance]] auf den Basel III -Prozess ist auch Thema in dem Blog “the baseline scenario” des US-amerikanischen Ökonoms Simon Johnson. Der in den USA vielbeachtete Ökonom führt dagegen zwei Studien ins Feld, die diese Prognosen des IIF entkräften. Eine stammt von den Ökonomen Sam Hanson, Anil Kashayp und Jeremy Stein, die andere vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, das den Basel III-Prozess koordiniert. Die Basler Arbeitsgruppe kommt laut Johnson zu dem Schluss, “dass durch eine stärkere Eigenkapitalanforderungen das langfristige Wachstum der Wirtschaft begünstigt würde, da weniger Mega-Krisen zu befürchten seien, und dass der Übergang zu solchen Regelungen wesentlich unproblematischer gelingen könnte als die Finanzbranche behauptet”.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://baselinescenario.com/2010/09/16/basel-iii-the-fatal-flaw/ Basel III: The Fatal Flaw], Blog The Baseline Scenario, 16.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnson kommt bei der Betrachtung der Basel III-Ergebnisse zu dem Schluss, dass die USA, vielleicht auch Großbritannien oder die Schweiz, höhere Eigenkapitalanforderungen implementieren sollten. Schon jetzt lägen die US-Banken bei etwa 10 Prozent im Bereich des harten Kernkapitals (Core-Tier 1, Eigenkapital plus Gewinne) - der Basel III-Prozess soll am Ende lediglich zu 8,5 Prozent Eigenkapital führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Lobbyarbeit nach der Vorstellung des Regelentwurfs=== &lt;br /&gt;
Auch nach der Vorstellung des neuen Regelwerks am 13.9.2010 wehrt sich die Bankenlobby weiter gegen wichtige Einzelpunkte. Die Basler Zeitung schreibt dazu: “Die Banklobby macht dennoch weiterhin auf Panik. In einem Schreiben von gestern warnt die «European Banking Federation» vor den ökonomischen Konsequenzen der neuen Regulierungen. Die Banken wollen auf keinen Fall den Eindruck erwecken, die neuen Regeln seien in ihrem Sinn ausgefallen, denn noch haben sie nicht alle Scherflein im Trockenen. Die Warnung der Finanzlobby zielt auf zwei Vorstösse der Basel-III-Regulierer ab, die noch weitgehend offen sind: «Die Europäischen Banken lehnen auch die Forderung nach weitergehenden Ansprüchen an die Banken ab, wie etwa jene für systemrelevante Banken oder jenen nach einem antizyklischen Buffer».”&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Bankenlobby-macht-weiter-mobil/story/27862722 Banken reiben sich die Hände und lobbyieren heftig weiter], Basler Zeitung vom 15.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kampf zwischen deutschen Privatbanken und öffentlichen Banken===&lt;br /&gt;
Neben der globalen Kampagne zur Abmilderung der Basel III-Regelungen gibt es speziell in Deutschland auch eine Auseinandersetzung zwischen den Privatbanken und öffentlichen Banken. Die öffentlichen Banken wollen Zugeständnisse für ihre spezielle Kapitalstruktur (Stichwort stille Einlagen) und weil ihr Geschäft risikoärmer sei. (nochmal prüfen/ ausarbeiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber forderte der Präsident des [[Bankenverband|Bankenverbands]], Andreas Schmitz von [[HSBC Trinkaus &amp;amp; Burkhardt]], dass der Staat für die öffentlichen Banken keine Ausnahmen zulassen dürfe. &amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schmitz: „Die Vorgaben sind ambitioniert – das wird den ein oder anderen hart treffen“. In Handelsblatt vom 14.9.2010, S. 7. Das Zitat findet sich auch in einer [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/interview-bdb-praesident-schmitz-private-banken-machen-frieden-mit-basel-iii;2654178 überarbeiteten Onlinefassung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handelsblatt schreibt in seiner Analyse von Basel III dagegen, dass die öffentlichen Banken sich zurecht beklagen: „Statt einer stärkeren Regulierung der Märkte oder der Finanzinstitutionen außerhalb des Bankgeschäfts sowie eines zielgerichteren Fokus auf die tatsächlichen Risikopositionen einer Bank werden nun pauschale Regelungen über die gesamte Kreditwirtschaft hinweg geplant. So werden die einzelnen Sparkassen mit bestraft, obwohl von ihnen keine systemischen Risiken ausgehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Was Sie über die neue Finanzwelt wissen sollten, in Handelsblatt vom 14.9.2010, S. 8-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Basler Verträge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Basel_III&amp;diff=10745</id>
		<title>Archiv:Basel III</title>
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		<updated>2011-07-27T12:51:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = &amp;lt;Datum&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mit Stimmen von = &amp;lt;welche Parteien?&amp;gt;&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = &amp;lt;Datum&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel III ist ein Reformpaket für das Bankenregulierungs-Vertragswerk [[Basel II]]. Basel III wurde im September 2010 vom [[http://www.lobbypedia.de/index.php/Basler_Ausschuss_f%C3%BCr_Bankenaufsicht Basler Ausschuss]] der [[http://www.lobbypedia.de/index.php/Bank_f%C3%BCr_Internationalen_Zahlungsausgleich Bank für Internationalen Zahlungsausgleich]] (BIZ) vorgestellt und soll die Weltfinanzmärkte nach der Finanzkrise durch striktere Eigenkapital-Vorschriften stabilisieren. Es ist eines der umkämpftesten Regulierungs-Projekte nach der Finanzkrise. Mehrere Monate wurde in der BIZ um Prozentpunkte, Definitionsfragen, Eigenkapital, Fremdfinanzierungsquoten etc. gerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basel III steht wegen des starken Einflusses der internationalen Finanzindustrie auf das Vertragswerk in der Kritik. Insbesondere die langen Übergangsfristen sowie schwache Regeln für “systemrelevante” Banken gelten als wichtiger Erfolg der Bankenlobby. Eine herausragende Rolle spielten dabei nicht zuletzt das [[Institute of International Finance]] (IIF, Vorsitzender: Josef Ackermann) und die [[European Banking Federation]]. Als Verlierer gelten dagegen die öffentlich-rechtlichen Banken in Deutschland. Die Regeln wurden auf dem G20-Gipfel am 11.+12. November 2010 in Seoul verabschiedet. Nun steht noch aus wie genau Basel III in verbindliche nationale bzw. EU-Regeln umgesetzt wird. Die Auseinandersetzung ist also noch nicht zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
Der Hauptansatz des Basel III-Werkes sind höhere Anforderungen an das Eigenkapital der Banken. Dadurch sollen sie im Krisenfall weniger anfällig werden. Ein Hauptproblem der zurückliegenden Weltfinanzkrise wird durch den aktuellen Regel-Entwurf aber nicht gelöst: Große Finanzinstitute wie die Hypo Real Estate oder die Commerzbank schafften es beispielsweise die Regierung der Bundesrepublik mit dem Schreckensszenario unter Druck zu setzen, dass die Pleite ihrer Unternehmen die gesamte Volkswirtschaft, ja Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Die Frage der systemrelevanten Banken ist in den Basel III-Verträgen nur in Form einer Absichtserklärung angerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwachpunkte&#039;&#039;&#039; (ausarbeiten)&lt;br /&gt;
* lange Übergangszeiten bis 2019. In einem vergleichbaren Zeitraum - immerhin 9 Jahre - wurde die Weltwirtschaft von zwei großen Krisen erschüttert: Die IT-dotcom-Blase platzte 2001 und die US-Immobilienblase zerbarst 2007. Die langen Übergangsfristen gelten als wichtiger Erfolg der Bankenlobby.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Bankenlobby-macht-weiter-mobil/story/27862722 Banken reiben sich die Hände und lobbyieren heftig weiter], Basler Zeitung vom 15.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* keine konkreten Regeln für große Banken mit systemischem Risiko&lt;br /&gt;
* Die Regeln gelten nur für Banken, nicht aber für Hedge Funds, Private Equity-Gesellschaften u.ä. Dieses &amp;quot;parallele Bankensystem&amp;quot; bleibt unreguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzesprozess ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt von der Entwicklung von Basel III war die internationale Weltfinanzkrise 2007. Die Krise hatte offensichtliche Das Vertragswerk wurde am 13. September 2010 vorgestellt. Dass die Kurse der weltgrößten Privatbanken am Tag danach zunächst in die Höhe schnellten, ist ein sicheres Indiz dafür, dass Beobachter und Anleger mit einschneidenderen Maßnahmen gerechnet hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobby-Einflüsse ==&lt;br /&gt;
===Die Kampagne des Institute of International Finance===&lt;br /&gt;
Das IIF hatte im Juni 2010 die Regierungen der Welt mit einer Studie alarmiert, wonach hohe Eigenkapitalanforderungen an Privatbanken die zarten Pflänzchen der Konjunkturerhohlung wieder zertrampeln könnten. Denn besonders die geplanten Puffer (engl: Buffer) für systemrelevante Banken (siehe oben) könnten zu einer Klemme bei der Kreditvergabe führen und dadurch Wirtschaftstätigkeit abbremsen. Das IIF veranschaulicht dieses für verantwortliche Politiker gewiss erschreckende Szenario mit bunten Grafiken, wie sie beispielsweise einen Bericht über das IIF-Jahres-Treffens im Juni 2010 Wien in der Tageszeitung “Der Standard” illustrieren (Wiener Aufschrei gegen Basel). Darin wird eine Konjunkturabschwächung von 3,1 % in der Eurozone an die Wand gemalt, sollten die Puffer für systemrelevante Banken in Kraft treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einflussnahme der Banken-Lobbyorganisation [[Institute of International Finance]] auf den Basel III -Prozess ist auch Thema in dem Blog “the baseline scenario” des US-amerikanischen Ökonoms Simon Johnson. Der in den USA vielbeachtete Ökonom führt dagegen zwei Studien ins Feld, die diese Prognosen des IIF entkräften. Eine stammt von den Ökonomen Sam Hanson, Anil Kashayp und Jeremy Stein, die andere vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, das den Basel III-Prozess koordiniert. Die Basler Arbeitsgruppe kommt laut Johnson zu dem Schluss, “dass durch eine stärkere Eigenkapitalanforderungen das langfristige Wachstum der Wirtschaft begünstigt würde, da weniger Mega-Krisen zu befürchten seien, und dass der Übergang zu solchen Regelungen wesentlich unproblematischer gelingen könnte als die Finanzbranche behauptet”.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://baselinescenario.com/2010/09/16/basel-iii-the-fatal-flaw/ Basel III: The Fatal Flaw], Blog The Baseline Scenario, 16.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnson kommt bei der Betrachtung der Basel III-Ergebnisse zu dem Schluss, dass die USA, vielleicht auch Großbritannien oder die Schweiz, höhere Eigenkapitalanforderungen implementieren sollten. Schon jetzt lägen die US-Banken bei etwa 10 Prozent im Bereich des harten Kernkapitals (Core-Tier 1, Eigenkapital plus Gewinne) - der Basel III-Prozess soll am Ende lediglich zu 8,5 Prozent Eigenkapital führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Lobbyarbeit nach der Vorstellung des Regelentwurfs=== &lt;br /&gt;
Auch nach der Vorstellung des neuen Regelwerks am 13.9.2010 wehrt sich die Bankenlobby weiter gegen wichtige Einzelpunkte. Die Basler Zeitung schreibt dazu: “Die Banklobby macht dennoch weiterhin auf Panik. In einem Schreiben von gestern warnt die «European Banking Federation» vor den ökonomischen Konsequenzen der neuen Regulierungen. Die Banken wollen auf keinen Fall den Eindruck erwecken, die neuen Regeln seien in ihrem Sinn ausgefallen, denn noch haben sie nicht alle Scherflein im Trockenen. Die Warnung der Finanzlobby zielt auf zwei Vorstösse der Basel-III-Regulierer ab, die noch weitgehend offen sind: «Die Europäischen Banken lehnen auch die Forderung nach weitergehenden Ansprüchen an die Banken ab, wie etwa jene für systemrelevante Banken oder jenen nach einem antizyklischen Buffer».”&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Bankenlobby-macht-weiter-mobil/story/27862722 Banken reiben sich die Hände und lobbyieren heftig weiter], Basler Zeitung vom 15.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kampf zwischen deutschen Privatbanken und öffentlichen Banken===&lt;br /&gt;
Neben der globalen Kampagne zur Abmilderung der Basel III-Regelungen gibt es speziell in Deutschland auch eine Auseinandersetzung zwischen den Privatbanken und öffentlichen Banken. Die öffentlichen Banken wollen Zugeständnisse für ihre spezielle Kapitalstruktur (Stichwort stille Einlagen) und weil ihr Geschäft risikoärmer sei. (nochmal prüfen/ ausarbeiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber forderte der Präsident des [[Bankenverband|Bankenverbands]], Andreas Schmitz von [[HSBC Trinkaus &amp;amp; Burkhardt]], dass der Staat für die öffentlichen Banken keine Ausnahmen zulassen dürfe. &amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schmitz: „Die Vorgaben sind ambitioniert – das wird den ein oder anderen hart treffen“. In Handelsblatt vom 14.9.2010, S. 7. Das Zitat findet sich auch in einer [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/interview-bdb-praesident-schmitz-private-banken-machen-frieden-mit-basel-iii;2654178 überarbeiteten Onlinefassung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handelsblatt schreibt in seiner Analyse von Basel III dagegen, dass die öffentlichen Banken sich zurecht beklagen: „Statt einer stärkeren Regulierung der Märkte oder der Finanzinstitutionen außerhalb des Bankgeschäfts sowie eines zielgerichteren Fokus auf die tatsächlichen Risikopositionen einer Bank werden nun pauschale Regelungen über die gesamte Kreditwirtschaft hinweg geplant. So werden die einzelnen Sparkassen mit bestraft, obwohl von ihnen keine systemischen Risiken ausgehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Was Sie über die neue Finanzwelt wissen sollten, in Handelsblatt vom 14.9.2010, S. 8-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Basler Verträge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Archiv:Basel III</title>
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		<updated>2011-07-27T09:50:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Die Kampagne des Institute of International Finance */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = &amp;lt;Datum&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mit Stimmen von = &amp;lt;welche Parteien?&amp;gt;&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = &amp;lt;Datum&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vertragswerk Basel III soll die Weltfinanzmärkte nach der Finanzkrise durch striktere Eigenkapital-Vorschriften stabilisieren. Es ist eines der umkämpftesten Regulierungs-Projekte nach der Finanzkrise. Mehrere Monate wurde in der Basler Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) um Prozentpunkte, Definitionsfragen, Eigenkapital, Fremdfinanzierungsquoten etc. gerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vertragswerk wurde am 13. September 2010 vorgestellt. Dass die Kurse der weltgrößten Privatbanken am Tag danach zunächst in die Höhe schnellten, ist ein sicheres Indiz dafür, dass Beobachter und Anleger mit einschneidenderen Maßnahmen gerechnet hatten. Insbesondere die langen Übergangsfristen sowie schwache Regeln für “systemrelevante” Banken gelten als wichtiger Erfolg der Bankenlobby. Eine herausragende Rolle spielten dabei nicht zuletzt das [[Institute of International Finance]] (IIF, Vorsitzender: Josef Ackermann) und die [[European Banking Federation]]. Als Verlierer gelten dagegen die öffentlich-rechtlichen Banken in Deutschland. Die Regeln müssen noch auf dem G20-Gipfel am 11.+12. November 2010 in Seoul verabschiedet werden und danach in verbindliche nationale bzw. EU-Regeln umgesetzt werden. Die Auseinandersetzung ist also noch nicht zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
Der Hauptansatz des Basel III-Werkes sind höhere Anforderungen an das Eigenkapital der Banken. Dadurch sollen sie im Krisenfall weniger anfällig werden. Ein Hauptproblem der zurückliegenden Weltfinanzkrise wird durch den aktuellen Regel-Entwurf aber nicht gelöst: Große Finanzinstitute wie die Hypo Real Estate oder die Commerzbank schafften es beispielsweise die Regierung der Bundesrepublik mit dem Schreckensszenario unter Druck zu setzen, dass die Pleite ihrer Unternehmen die gesamte Volkswirtschaft, ja Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Die Frage der systemrelevanten Banken ist in den Basel III-Verträgen nur in Form einer Absichtserklärung angerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schwachpunkte&#039;&#039;&#039; (ausarbeiten)&lt;br /&gt;
* lange Übergangszeiten bis 2019. In einem vergleichbaren Zeitraum - immerhin 9 Jahre - wurde die Weltwirtschaft von zwei großen Krisen erschüttert: Die IT-dotcom-Blase platzte 2001 und die US-Immobilienblase zerbarst 2007. Die langen Übergangsfristen gelten als wichtiger Erfolg der Bankenlobby.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Bankenlobby-macht-weiter-mobil/story/27862722 Banken reiben sich die Hände und lobbyieren heftig weiter], Basler Zeitung vom 15.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* keine konkreten Regeln für große Banken mit systemischem Risiko&lt;br /&gt;
* Die Regeln gelten nur für Banken, nicht aber für Hedge Funds, Private Equity-Gesellschaften u.ä. Dieses &amp;quot;parallele Bankensystem&amp;quot; bleibt unreguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzesprozess ==&lt;br /&gt;
Wann wurde das Gesetz verabschiedet, auf welchen früheren Gesetze oder EU-Richtlinien baut es auf, etc.?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobby-Einflüsse ==&lt;br /&gt;
===Die Kampagne des Institute of International Finance===&lt;br /&gt;
Das IIF hatte im Juni 2010 die Regierungen der Welt mit einer Studie alarmiert, wonach hohe Eigenkapitalanforderungen an Privatbanken die zarten Pflänzchen der Konjunkturerhohlung wieder zertrampeln könnten. Denn besonders die geplanten Puffer (engl: Buffer) für systemrelevante Banken (siehe oben) könnten zu einer Klemme bei der Kreditvergabe führen und dadurch Wirtschaftstätigkeit abbremsen. Das IIF veranschaulicht dieses für verantwortliche Politiker gewiss erschreckende Szenario mit bunten Grafiken, wie sie beispielsweise einen Bericht über das IIF-Jahres-Treffens im Juni 2010 Wien in der Tageszeitung “Der Standard” illustrieren (Wiener Aufschrei gegen Basel). Darin wird eine Konjunkturabschwächung von 3,1 % in der Eurozone an die Wand gemalt, sollten die Puffer für systemrelevante Banken in Kraft treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einflussnahme der Banken-Lobbyorganisation [[Institute of International Finance]] auf den Basel III -Prozess ist auch Thema in dem Blog “the baseline scenario” des US-amerikanischen Ökonoms Simon Johnson. Der in den USA vielbeachtete Ökonom führt dagegen zwei Studien ins Feld, die diese Prognosen des IIF entkräften. Eine stammt von den Ökonomen Sam Hanson, Anil Kashayp und Jeremy Stein, die andere vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, das den Basel III-Prozess koordiniert. Die Basler Arbeitsgruppe kommt laut Johnson zu dem Schluss, “dass durch eine stärkere Eigenkapitalanforderungen das langfristige Wachstum der Wirtschaft begünstigt würde, da weniger Mega-Krisen zu befürchten seien, und dass der Übergang zu solchen Regelungen wesentlich unproblematischer gelingen könnte als die Finanzbranche behauptet”.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://baselinescenario.com/2010/09/16/basel-iii-the-fatal-flaw/ Basel III: The Fatal Flaw], Blog The Baseline Scenario, 16.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnson kommt bei der Betrachtung der Basel III-Ergebnisse zu dem Schluss, dass die USA, vielleicht auch Großbritannien oder die Schweiz, höhere Eigenkapitalanforderungen implementieren sollten. Schon jetzt lägen die US-Banken bei etwa 10 Prozent im Bereich des harten Kernkapitals (Core-Tier 1, Eigenkapital plus Gewinne) - der Basel III-Prozess soll am Ende lediglich zu 8,5 Prozent Eigenkapital führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Lobbyarbeit nach der Vorstellung des Regelentwurfs=== &lt;br /&gt;
Auch nach der Vorstellung des neuen Regelwerks am 13.9.2010 wehrt sich die Bankenlobby weiter gegen wichtige Einzelpunkte. Die Basler Zeitung schreibt dazu: “Die Banklobby macht dennoch weiterhin auf Panik. In einem Schreiben von gestern warnt die «European Banking Federation» vor den ökonomischen Konsequenzen der neuen Regulierungen. Die Banken wollen auf keinen Fall den Eindruck erwecken, die neuen Regeln seien in ihrem Sinn ausgefallen, denn noch haben sie nicht alle Scherflein im Trockenen. Die Warnung der Finanzlobby zielt auf zwei Vorstösse der Basel-III-Regulierer ab, die noch weitgehend offen sind: «Die Europäischen Banken lehnen auch die Forderung nach weitergehenden Ansprüchen an die Banken ab, wie etwa jene für systemrelevante Banken oder jenen nach einem antizyklischen Buffer».”&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-Bankenlobby-macht-weiter-mobil/story/27862722 Banken reiben sich die Hände und lobbyieren heftig weiter], Basler Zeitung vom 15.9.2010, abgerufen am 19.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kampf zwischen deutschen Privatbanken und öffentlichen Banken===&lt;br /&gt;
Neben der globalen Kampagne zur Abmilderung der Basel III-Regelungen gibt es speziell in Deutschland auch eine Auseinandersetzung zwischen den Privatbanken und öffentlichen Banken. Die öffentlichen Banken wollen Zugeständnisse für ihre spezielle Kapitalstruktur (Stichwort stille Einlagen) und weil ihr Geschäft risikoärmer sei. (nochmal prüfen/ ausarbeiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber forderte der Präsident des [[Bankenverband|Bankenverbands]], Andreas Schmitz von [[HSBC Trinkaus &amp;amp; Burkhardt]], dass der Staat für die öffentlichen Banken keine Ausnahmen zulassen dürfe. &amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schmitz: „Die Vorgaben sind ambitioniert – das wird den ein oder anderen hart treffen“. In Handelsblatt vom 14.9.2010, S. 7. Das Zitat findet sich auch in einer [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/interview-bdb-praesident-schmitz-private-banken-machen-frieden-mit-basel-iii;2654178 überarbeiteten Onlinefassung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handelsblatt schreibt in seiner Analyse von Basel III dagegen, dass die öffentlichen Banken sich zurecht beklagen: „Statt einer stärkeren Regulierung der Märkte oder der Finanzinstitutionen außerhalb des Bankgeschäfts sowie eines zielgerichteren Fokus auf die tatsächlichen Risikopositionen einer Bank werden nun pauschale Regelungen über die gesamte Kreditwirtschaft hinweg geplant. So werden die einzelnen Sparkassen mit bestraft, obwohl von ihnen keine systemischen Risiken ausgehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Was Sie über die neue Finanzwelt wissen sollten, in Handelsblatt vom 14.9.2010, S. 8-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
[[Basler Verträge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Entwurf:Lobbyregister_Ungarn&amp;diff=10726</id>
		<title>Entwurf:Lobbyregister Ungarn</title>
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		<updated>2011-07-27T09:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Gesetzgebungsprozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = Act XLIX of 2006 on Lobbying Activities und Act CXXXI of 2010 On Public Participation in Developing Legislation&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = 01.04.2006 und 2010&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = 01.09.2006 und 01.01.2011&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Act XLIX of 2006 on Lobbying Activities] und [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Act CXXXI of 2010 On Public Participation in Developing Legislation]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyismus-Begriff ==&lt;br /&gt;
Das Gesetz ist relativ eng angelegt und beschränkt sich auf Berufslobbyisten, die auf eine Einflussnahme auf die Exekutive, das Parlament oder lokale Regierungen abzielen. Die Regelung umfasst keine Gewerkschaften oder gemeinnützige Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzgebungsprozess ==&lt;br /&gt;
Das Gesetz basiert auf dem [http://lobbypedia.de/index.php/Lobbyregister_USA US Lobbying Disclosure Act von 1995]. Die [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Gesetzesänderungen von 2010] ermöglichen nun die Zusammenarbeit in Form von sogenannten strategischen Partnerschaften zwischen dem für ein bestimmten Gesetzes-Entwurf zuständigen Minister und bestimmten Interessengruppen, die an einer Einflussnahme interessiert sind. Interessengruppen, die im Rahmen von solchen strategischen Partnerschaften vom zuständigen Minister zu einer engen Zusammenarbeit  herangezogen werden können sind NGOs, Kirchen, professionelle und wissenschaftliche Organisationen, nationale Minderheitsregierungen, Interessenvertrertungsorganisationen, öffentliche Verwaltung, Hochschulen. Diese Interessengruppen sollen eine Breite von sozialen Interessen widerspieglen und gegebenenfalls mit wissenschaftlicher Arbeit den Gesetzgebungsprozess unterstützen [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ (Artikel 13)]. Außerdem kann der zuständige Minister auch andere Akteure neben den strategischen Partnern miteinbesziehen um den Gesetzesentwurf zu beurteilen [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ (Artikel 14)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständige Instanz ==&lt;br /&gt;
Das Lobbyregister wird vom [http://www.kih.gov.hu/ Zentralbüro für Recht (Központi Igazságügyi Hivatal)] verwaltet und ist öffentlich zugänglich. Sowohl das Zentralbüro für Recht als auch die registrierte Lobbyisten selbst müssen [http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/ vierteljährlich Bericht] über ihre Aktivitäten vierteljährlich Bericht erstatten. Nicht-Einhaltung der Lobby-Regulierung kann zu Entfernung aus dem Register und zu Geldbußen von bis zu 40 000 Euro führen. Regelverstöße können öffentlich sichtbar im Register vermerkt werden.&lt;br /&gt;
Lobbyisten dürfen  Insider Informationen nicht gegen ihre Auftraggeber  verwenden. Unmoralisches und illegales Verhalten ist ihnen verboten [www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 21)]. Sie dürfen keine Geschenke an Beamte machen, die den Wert von 10% des aktuellen Mindestlohns überschreiten [www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/(Artikel 24)]. Lobbyisten dürfen ihre Meinung gegenüber den Entscheidungsträgern in der Exekutive zum Ausdruck bringen und Parlamentarier zu Handelskonferenzen und anderen Meetings mitnehmen. Die Unkosten dürfen Lobbyisten den Abgeordneten allerdings nicht erstatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angaben im Register ==&lt;br /&gt;
Lobbyisten dürfen kein Vorstrafen haben, müssen einen Hochschulabschluss vorweisen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 7)], keine Angaben über die Ausgaben des Lobbyisten &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eintragung in das [http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/nyilvantartasok/ Lobbyregister] müssen folgende Angaben gemacht werden:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Name&lt;br /&gt;
*Geburtsdatum&lt;br /&gt;
*Photo&lt;br /&gt;
*Gesetzesentwurf um den es geht&lt;br /&gt;
*Name des Arbeitgebers&amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eintragung erhalten Lobbyisten einen Hausausweis mit dem sie Zugang zu öffentlichen Stellen erhalten. Einzelpersonen haben weiterhin Zugang zu Regierungsgebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Quellen zufolge sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. &#039;Sunshine Laws to Track European Lobbyists&#039;, Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2010 waren 248 Lobbyisten und 44 Lobby-Organisationen im Register eingetragen (Pogatsa 2010: 6).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine Karenzzeit für Parlamentsabgeordnete. Lobbyisten sind nicht verpflichtet Finanzangaben im Register zu machen. NGOs kritisieren außerdem, dass während Lobbyisten privilegierten Zugang zu Volksvertretern erhalten, haben NGOs keine ähnliche Möglichkeit ihre Anliegen vorzubringen (Pogatsa 2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem reguliert das Gesetz nicht professionelle Interessenvertretungen (Pogatsa 2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies bietet ein leichtes Schlupfloch für Lobbyisten um sich vor einem Eintrag ins Register zu drücken. Zudem gibt es keine Sanktionen für Beamte, die es unterlassen Bericht zu erstatten über den Kontakt mir registrierten oder nicht registrierten Lobbyisten (Pogatsa 2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Gesetzesänderung von 2010] weicht die Regelungen des [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Gesetzes von 2006] auf und eröffnet so neue Grauzonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
*[http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Act XLIX of 2006 on Lobbying Activities] &lt;br /&gt;
*[http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Act CXXXI of 2010 On Public Participation in Developing Legislation]&lt;br /&gt;
*[http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/nyilvantartasok/ Website des ungarischen Lobbyregisters]&lt;br /&gt;
*[http://www.kih.gov.hu/ Zentralbüro für Recht]  &lt;br /&gt;
*[http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/ Berichte des ungarischen Zentralbüros für Recht]&lt;br /&gt;
*[http://regulatelobbying.com/ http://regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Entwurf:Lobbyregister_Ungarn&amp;diff=10725</id>
		<title>Entwurf:Lobbyregister Ungarn</title>
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		<updated>2011-07-27T09:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = Act XLIX of 2006 on Lobbying Activities und Act CXXXI of 2010 On Public Participation in Developing Legislation&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = 01.04.2006 und 2010&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = 01.09.2006 und 01.01.2011&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Act XLIX of 2006 on Lobbying Activities] und [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Act CXXXI of 2010 On Public Participation in Developing Legislation]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyismus-Begriff ==&lt;br /&gt;
Das Gesetz ist relativ eng angelegt und beschränkt sich auf Berufslobbyisten, die auf eine Einflussnahme auf die Exekutive, das Parlament oder lokale Regierungen abzielen. Die Regelung umfasst keine Gewerkschaften oder gemeinnützige Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzgebungsprozess ==&lt;br /&gt;
Das Gesetz basiert auf dem [[US Lobbying Disclosure Act von 1995]]. Die [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Gesetzesänderungen von 2010] ermöglichen nun die Zusammenarbeit in Form von sogenannten strategischen Partnerschaften zwischen dem für ein bestimmten Gesetzes-Entwurf zuständigen Minister und bestimmten Interessengruppen, die an einer Einflussnahme interessiert sind. Interessengruppen, die im Rahmen von solchen strategischen Partnerschaften vom zuständigen Minister zu einer engen Zusammenarbeit  herangezogen werden können sind NGOs, Kirchen, professionelle und wissenschaftliche Organisationen, nationale Minderheitsregierungen, Interessenvertrertungsorganisationen, öffentliche Verwaltung, Hochschulen. Diese Interessengruppen sollen eine Breite von sozialen Interessen widerspieglen und gegebenenfalls mit wissenschaftlicher Arbeit den Gesetzgebungsprozess unterstützen [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ (Artikel 13)]. Außerdem kann der zuständige Minister auch andere Akteure neben den strategischen Partnern miteinbesziehen um den Gesetzesentwurf zu beurteilen [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ (Artikel 14)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständige Instanz ==&lt;br /&gt;
Das Lobbyregister wird vom [http://www.kih.gov.hu/ Zentralbüro für Recht (Központi Igazságügyi Hivatal)] verwaltet und ist öffentlich zugänglich. Sowohl das Zentralbüro für Recht als auch die registrierte Lobbyisten selbst müssen [http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/ vierteljährlich Bericht] über ihre Aktivitäten vierteljährlich Bericht erstatten. Nicht-Einhaltung der Lobby-Regulierung kann zu Entfernung aus dem Register und zu Geldbußen von bis zu 40 000 Euro führen. Regelverstöße können öffentlich sichtbar im Register vermerkt werden.&lt;br /&gt;
Lobbyisten dürfen  Insider Informationen nicht gegen ihre Auftraggeber  verwenden. Unmoralisches und illegales Verhalten ist ihnen verboten [www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 21)]. Sie dürfen keine Geschenke an Beamte machen, die den Wert von 10% des aktuellen Mindestlohns überschreiten [www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/(Artikel 24)]. Lobbyisten dürfen ihre Meinung gegenüber den Entscheidungsträgern in der Exekutive zum Ausdruck bringen und Parlamentarier zu Handelskonferenzen und anderen Meetings mitnehmen. Die Unkosten dürfen Lobbyisten den Abgeordneten allerdings nicht erstatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angaben im Register ==&lt;br /&gt;
Lobbyisten dürfen kein Vorstrafen haben, müssen einen Hochschulabschluss vorweisen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 7)], keine Angaben über die Ausgaben des Lobbyisten &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eintragung in das [http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/nyilvantartasok/ Lobbyregister] müssen folgende Angaben gemacht werden:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Name&lt;br /&gt;
*Geburtsdatum&lt;br /&gt;
*Photo&lt;br /&gt;
*Gesetzesentwurf um den es geht&lt;br /&gt;
*Name des Arbeitgebers&amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Eintragung erhalten Lobbyisten einen Hausausweis mit dem sie Zugang zu öffentlichen Stellen erhalten. Einzelpersonen haben weiterhin Zugang zu Regierungsgebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Quellen zufolge sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. &#039;Sunshine Laws to Track European Lobbyists&#039;, Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2010 waren 248 Lobbyisten und 44 Lobby-Organisationen im Register eingetragen (Pogatsa 2010: 6).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Es gibt keine Karenzzeit für Parlamentsabgeordnete. Lobbyisten sind nicht verpflichtet Finanzangaben im Register zu machen. NGOs kritisieren außerdem, dass während Lobbyisten privilegierten Zugang zu Volksvertretern erhalten, haben NGOs keine ähnliche Möglichkeit ihre Anliegen vorzubringen (Pogatsa 2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem reguliert das Gesetz nicht professionelle Interessenvertretungen (Pogatsa 2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies bietet ein leichtes Schlupfloch für Lobbyisten um sich vor einem Eintrag ins Register zu drücken. Zudem gibt es keine Sanktionen für Beamte, die es unterlassen Bericht zu erstatten über den Kontakt mir registrierten oder nicht registrierten Lobbyisten (Pogatsa 2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeum.org/doc/pdf/pogatsa_HU.pdf Pogatsa] Pogatsa, Z. 2010. &#039;The Law on Lobbying in Hungary and it&#039;s Effects&#039;, Institute for European Policy, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Gesetzesänderung von 2010] weicht die Regelungen des [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Gesetzes von 2006] auf und eröffnet so neue Grauzonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
*[http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Act XLIX of 2006 on Lobbying Activities] &lt;br /&gt;
*[http://www.regulatelobbying.com/images/Hungary_New_2011_act_on_public_participation_in_developing_legislation.docx/ Act CXXXI of 2010 On Public Participation in Developing Legislation]&lt;br /&gt;
*[http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/nyilvantartasok/ Website des ungarischen Lobbyregisters]&lt;br /&gt;
*[http://www.kih.gov.hu/ Zentralbüro für Recht]  &lt;br /&gt;
*[http://www.kimisz.gov.hu/alaptev/lobbi/ Berichte des ungarischen Zentralbüros für Recht]&lt;br /&gt;
*[http://regulatelobbying.com/ http://regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Entwurf:Lobbyregister_Polen&amp;diff=10724</id>
		<title>Entwurf:Lobbyregister Polen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Entwurf:Lobbyregister_Polen&amp;diff=10724"/>
		<updated>2011-07-27T09:10:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = Act of 7 July 2005 on Legislative and Regulatory Lobbying&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = 07.07.2005&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = 01.03.2006&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al 2010 gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyismus-Begriff ==&lt;br /&gt;
Als Lobbyismus wird jede legale Handlung verstanden, die darauf abzielt,  öffentlichen Instanzen zu beeinflussen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.1)]. Als Berufslobbyisten gelten alle, die gegen Bezahlung die Interessen dritter  vertreten [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.2)]. Berufliches Lobbying kann von einer Firma oder einem Individuum betrieben werden [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.3)]. Durch die Weite des Lobbyismus-Begriff ist nicht klar ob diese Definition auch NGOs wie Stiftungen mit einschließt, die wirtschaftlich tätig sind (z.B. durch Veröffentlichungen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständige Instanz ==&lt;br /&gt;
Das [http://www.msz.gov.pl/ Innenministerium] ist die Institution, die für das Lobby-Register zuständig ist. Das Register beinhaltet Namen und Adressen der Lobbyisten und kann von Bürgern online eingesehen werden. Einmal jährlich veröffentlicht das Ministerium   einen Bericht, der einen Überblick über die Lobby-Aktivitäten der letzten 12 Monate gibt. Bei Nicht-Registrierung von Berufs-Lobbyisten sind Geldbußen von bis zu 16 000 Euro möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Lobbyregister ==&lt;br /&gt;
Die Registrierung ist nur verbindlich für Berufslobbyisten und Lobby-Firmen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 16)]. Lobbyisten unterliegen keiner Pflicht über ihre Lobby-Aktivitäten bericht zu erstatten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Angaben müssen im [http://www2.mswia.gov.pl/portal.php?serwis=bip&amp;amp;dzial=14&amp;amp;id=74/ Register] gemacht werden:&lt;br /&gt;
* Name&lt;br /&gt;
* Name des Unternehmens&lt;br /&gt;
* Adresse des Berufs-Lobbyisten oder Name und Adresse des nicht-beruflichen Lobbyisten&lt;br /&gt;
* Gesetzes-Entwurf um den es geht&lt;br /&gt;
* Liste der Arbeitgeber&lt;br /&gt;
* ob Lobby-Arbeit bezahlt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Trotz des Lobby-Registers, wird die Regelung bis jetzt weitgehend ignoriert (Jasiecki 2006: 1).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.coe.int/t/dghl/cooperation/economiccrime/cybercrime/cy%20activity%20interface2006/143%20_2006_-if-rep%20jasie.pdf Jasiecki, K. 2006]&#039;Regulating Lobbying in Poland: Background, Scope and Expectations&#039;, Brussels: Council of Europe, abgerufen am 19.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 waren nur 75 Lobbyisten registriert (Chari et al 2010: 80).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 waren es immerhin 155 (Makowski und Zbieranek 2010: 5). &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies steht im Kontrast damit, dass im Parlament nur 11 der im Register aufgeführten Lobbyisten offiziell Lobby-Aktivitäten nachgehen. Eine auffällig kleine Anzahl. &amp;lt;br/&amp;gt; Auf seiten der Kontroll-Institution führen Unklarheiten was die Umsetzung der gesetzlichen Regulierung betrifft zu &amp;quot;Desorientierung bei den Beamten und (...) zum Entstehen von informelle(n) Kontakte(n)&amp;quot; (Makowski und Zbieranek 2010: 5). &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist die polnische Regulierung unklar und undetailliert. Der Lobbyismus-Begriff ist zu weit gefasst und schafft Raum für die Befürchtung, dass auch Aktivitäten, die von NGOs im öffentlichen Interesse unternommen werden, als Lobbyismus behandelt werden (Makowski und Zbieranek 2010: 3). &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lobbyisten müssen weder Angaben über die Höhe ihrer Ausgaben noch über ihr Gehalt machen. Die Regulierung hat eine recht geringe Bandbreite, denn sie betrifft nur Berufslobbyisten und Lobby-Firmen. Vertreter von Privat-Interessen, die Einfluss auf zentrale Institution aus zu üben anstreben, müssen sich nicht registrieren. Es sind keine Karenzzeiten für Politiker um Lobbyisten zu werden vorgesehen. Das Register ist zwar öffentlich einsehbar, aber es werden nur wenige Angaben veröffentlicht. Desweiteren ist die Kontroll-Institution, das Innenministerium, keine unabhängige Stelle. Das Gesetzt beschränkt die Regulierung auf Parlament und Ministerien und lässt andere wichtige Institutionen wie den Landesrundfunk- und Fernsehrat sowie Organe der Selbstverwaltung außen vor. Die Regulierung wird noch nicht konsequent in der Praxis umgesetzt, was sich an der geringen Anzahl von registrierten Lobbyisten zeigt (Chari et al 2010: 80).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Makowski und Zbieranek bewerten die Qualität des polnischen Gesetzes als &amp;quot;eindeutig negativ&amp;quot; (2010: 3).&amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in Polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen == &lt;br /&gt;
[http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Polens Lobbygesetz in englischer Übersetzung]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.msz.gov.pl/Gesetz/ Website des Polnischen Innenministeriums]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www2.mswia.gov.pl/portal.php?serwis=bip&amp;amp;dzial=14&amp;amp;id=74/ Website des Polnischen Lobbyregisters]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://regulatelobbying.com/ http://regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Entwurf:Lobbyregister_Polen&amp;diff=10723</id>
		<title>Entwurf:Lobbyregister Polen</title>
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		<updated>2011-07-27T09:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Praxis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = Act of 7 July 2005 on Legislative and Regulatory Lobbying&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = 07.07.2005&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = 01.03.2006&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al 2010 gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyismus-Begriff ==&lt;br /&gt;
Als Lobbyismus wird jede legale Handlung verstanden, die darauf abzielt,  öffentlichen Instanzen zu beeinflussen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.1)]. Als Berufslobbyisten gelten alle, die gegen Bezahlung die Interessen dritter  vertreten [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.2)]. Berufliches Lobbying kann von einer Firma oder einem Individuum betrieben werden [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.3)]. Durch die Weite des Lobbyismus-Begriff ist nicht klar ob diese Definition auch NGOs wie Stiftungen mit einschließt, die wirtschaftlich tätig sind (z.B. durch Veröffentlichungen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständige Instanz ==&lt;br /&gt;
Das [http://www.msz.gov.pl/ Innenministerium] ist die Institution, die für das Lobby-Register zuständig ist. Das Register beinhaltet Namen und Adressen der Lobbyisten und kann von Bürgern online eingesehen werden. Einmal jährlich veröffentlicht das Ministerium   einen Bericht, der einen Überblick über die Lobby-Aktivitäten der letzten 12 Monate gibt. Bei Nicht-Registrierung von Berufs-Lobbyisten sind Geldbußen von bis zu 16 000 Euro möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Lobbyregister ==&lt;br /&gt;
Die Registrierung ist nur verbindlich für Berufslobbyisten und Lobby-Firmen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 16)]. Lobbyisten unterliegen keiner Pflicht über ihre Lobby-Aktivitäten bericht zu erstatten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Angaben müssen im [http://www2.mswia.gov.pl/portal.php?serwis=bip&amp;amp;dzial=14&amp;amp;id=74/ Register] gemacht werden:&lt;br /&gt;
* Name&lt;br /&gt;
* Name des Unternehmens&lt;br /&gt;
* Adresse des Berufs-Lobbyisten oder Name und Adresse des nicht-beruflichen Lobbyisten&lt;br /&gt;
* Gesetzes-Entwurf um den es geht&lt;br /&gt;
* Liste der Arbeitgeber&lt;br /&gt;
* ob Lobby-Arbeit bezahlt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Trotz des Lobby-Registers, wird die Regelung bis jetzt weitgehend ignoriert (Jasiecki 2006: 1)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.coe.int/t/dghl/cooperation/economiccrime/cybercrime/cy%20activity%20interface2006/143%20_2006_-if-rep%20jasie.pdf Jasiecki, K. 2006]&#039;Regulating Lobbying in Poland: Background, Scope and Expectations&#039;, Brussels: Council of Europe, abgerufen am 19.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;. 2006 waren nur 75 Lobbyisten registriert (Chari et al 2010: 80)&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2010 waren es immerhin 155 (Makowski und Zbieranek 2010: 5) &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies steht im Kontrast damit, dass im Parlament nur 11 der im Register aufgeführten Lobbyisten offiziell Lobby-Aktivitäten nachgehen. Eine auffällig kleine Anzahl. &amp;lt;br/&amp;gt; Auf seiten der Kontroll-Institution führen Unklarheiten was die Umsetzung der gesetzlichen Regulierung betrifft zu &amp;quot;Desorientierung bei den Beamten und (...) zum Entstehen von informelle(n) Kontakte(n)&amp;quot; (Makowski und Zbieranek 2010: 5) &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist die polnische Regulierung unklar und undetailliert. Der Lobbyismus-Begriff ist zu weit gefasst und schafft Raum für die Befürchtung, dass auch Aktivitäten, die von NGOs im öffentlichen Interesse unternommen werden, als Lobbyismus behandelt werden (Makowski und Zbieranek 2010: 3) &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Lobbyisten müssen weder Angaben über die Höhe ihrer Ausgaben noch über ihr Gehalt machen. Die Regulierung hat eine recht geringe Bandbreite, denn sie betrifft nur Berufslobbyisten und Lobby-Firmen. Vertreter von Privat-Interessen, die Einfluss auf zentrale Institution aus zu üben anstreben, müssen sich nicht registrieren. Es sind keine Karenzzeiten für Politiker um Lobbyisten zu werden vorgesehen. Das Register ist zwar öffentlich einsehbar, aber es werden nur wenige Angaben veröffentlicht. Desweiteren ist die Kontroll-Institution, das Innenministerium, keine unabhängige Stelle. Das Gesetzt beschränkt die Regulierung auf Parlament und Ministerien und lässt andere wichtige Institutionen wie den Landesrundfunk- und Fernsehrat sowie Organe der Selbstverwaltung außen vor. Die Regulierung wird noch nicht konsequent in der Praxis umgesetzt, was sich an der geringen Anzahl von registrierten Lobbyisten zeigt (Chari et al 2010: 80)&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Makowski und Zbieranek bewerten die Qualität des polnischen Gesetzes als &amp;quot;eindeutig negativ&amp;quot; (2010: 3)&amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in Polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen == &lt;br /&gt;
[http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Polens Lobbygesetz in englischer Übersetzung]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.msz.gov.pl/Gesetz/ Website des Polnischen Innenministeriums]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www2.mswia.gov.pl/portal.php?serwis=bip&amp;amp;dzial=14&amp;amp;id=74/ Website des Polnischen Lobbyregisters]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://regulatelobbying.com/ http://regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10722</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10722"/>
		<updated>2011-07-27T09:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Lobbyregister in anderen Ländern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Lobbyarbeit betreibende Akteure Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [[Verbändeliste|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]] wird zwar manchmal fälschlicherweise als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Zudem ist die Liste freiwillig. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;Hauptartikel: [[Lobbyregister EU]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es momentan zwei Listen, die als Lobbyregister bezeichnet werden können. Zum einen ist das die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Diese Liste enthält allerdings lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die von ihnen vertretenen Organisationen. Der Transparenzgewinn ist dadurch nur minimal. &lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] der EU-Kommission. Das Register stellt zwar einen guten Ansatz dar. Die Registrierung im Register auf freiwilliger Basis und die unzureichenden Möglichkeiten der Überprüfung und Sanktionierung von Falschangaben, signalisieren hingegen einen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Momentan sind 3.924 Lobbyorganisationen und Unternehmen (Stand: 16.05.2011) registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyakteure in Brüssel entsprechen dürfte. Einzelne Lobbyisten werden in diesem Register bisher nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 (&#039;Foreign Agents Registration Act of 1938&#039;) und 1946 (&#039;The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946&#039;) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der &#039;Lobbying Disclosure Act of 1995&#039; (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großbritannien===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es seit Februar 2011 ein neues freiwilliges Lobbyregister des &#039;&#039;UK Public Affairs Councils&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cipr.co.uk/content/policy-resources/policy/ukpac UK Public Affairs Council] Abgerufen am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist das Register sehr lückenhaft. Nach Angaben der britischen NGO &#039;&#039;Alliance for Lobbying Transparency&#039;&#039; sind etwa 90% der britischen Lobbyisten nicht in dem Register eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbyingtransparency.org/content/view/57/1/ Up to 90% of lobbyists shun new transparency register] Alliance for Lobbying Transparency, vom 1. März 2011. Abgerufen am 12. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Premierminister Cameron sprach sich dafür aus, ein verpflichtendes Register in der Zukunft einzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Irland===&lt;br /&gt;
In Irland wurden Mitte Juni erste Eckpunkte zu einem Entwurf eines Lobbyregisters bekannt, das Lobby-Agenturen, Unternehmen und Interessenvereinigungen erfassen soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Litauen]]===&lt;br /&gt;
Als eines der ersten osteuropäischen Länder, trat in Litauen 2001 das erste Gesetz zur Lobbyreguilierung in Kraft. 2003 wurden ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Im Wesentlichen änderte sich jedoch nichts an dem bestehenden Gesetz. In Litauen gilt eine Registrierungspflicht für alle Lobbyisten. Das Lobbying-Gesetz bezieht sich jedoch allein auf parlamentarische Einflussnahme. Die Ethik-Kommission ist die verantwortliche Instanz, die das Register führt. Im Register müssen, im Gegensatz zu Ländern wie Ungarn oder Polen, Finanzangaben gemacht werden. Das Litauische Gesetz sieht außerdem eine einjährige Karenzzeit für Politiker vor, die Lobby-Aktivitäten nachgehen wollen. Trotz der Regulierung führte diese bis jetzt nur begrenzt zu einem Eintrag ins Lobbyisten-Register (Piasecka 2005).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freedomhouse.org/template.cfmpage=47&amp;amp;nit=371&amp;amp;year=2005 Piasecka, A. 2005 „Country Report: Lithuania: 2005“, Washington,DC: Freedom House, abgerufen am 17.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Niederlande===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden gibt es noch kein Lobbyregister. Im Juni 2011 brachte die sozial-demokratische PvdA einen ersten Vorschlag zur Einführung eines Lobbyregisters in der Zweiten Kammer der Generalstaaten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsdimension.com/2011/06/21/pvda-publiek-register-voor-haagse-lobbyisten/ PvdA: publiek register voor Haagse lobbyisten] Aus: De Telegraaf. Abgerufen am 12. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2011 beschloss die österreichische Regierung ein Lobbyregister, das zur Eintragung verpflichtet und Lobbyisten in vier Kategorien unterteilt: Lobby-Agenturen, Unternehmen, Interessenverbände, und gesetzliche Kammern. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Anforderungen zur Offenlegung. So müssen die auf Lobbying spezialisierten Agenturen unter anderem auch ihre einzelnen Aufträge, deren finanziellen Umfang und Ziel angeben. Hingegen müssen Unternehmen, neben den Namen ihrer Lobbyisten, nur angeben ob die für Lobbytätigkeiten aufgewendete Summe 100.000 Euro im Jahr übersteigt oder nicht. Bei Verstößen gegen das Register können Strafen bis zu 60.000 Euro verhängt werden, und in schweren Fällen die Streichung aus dem Register veranlasst werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Polen]]===&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al. gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen. In der Praxis haben sich bis jetzt nur ein Bruchteil der aktiven Lobbyisten registriert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Ungarn]]===&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft. Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution. Bis jetzt sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. &#039;Sunshine Laws to Track European Lobbyists&#039;, Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10720</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10720"/>
		<updated>2011-07-27T09:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Lobbyregister in anderen Ländern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Lobbyarbeit betreibende Akteure Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [[Verbändeliste|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]] wird zwar manchmal fälschlicherweise als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Zudem ist die Liste freiwillig. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;Hauptartikel: [[Lobbyregister EU]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es momentan zwei Listen, die als Lobbyregister bezeichnet werden können. Zum einen ist das die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Diese Liste enthält allerdings lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die von ihnen vertretenen Organisationen. Der Transparenzgewinn ist dadurch nur minimal. &lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] der EU-Kommission. Das Register stellt zwar einen guten Ansatz dar. Die Registrierung im Register auf freiwilliger Basis und die unzureichenden Möglichkeiten der Überprüfung und Sanktionierung von Falschangaben, signalisieren hingegen einen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Momentan sind 3.924 Lobbyorganisationen und Unternehmen (Stand: 16.05.2011) registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyakteure in Brüssel entsprechen dürfte. Einzelne Lobbyisten werden in diesem Register bisher nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 (&#039;Foreign Agents Registration Act of 1938&#039;) und 1946 (&#039;The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946&#039;) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der &#039;Lobbying Disclosure Act of 1995&#039; (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großbritannien===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es seit Februar 2011 ein neues freiwilliges Lobbyregister des &#039;&#039;UK Public Affairs Councils&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cipr.co.uk/content/policy-resources/policy/ukpac UK Public Affairs Council] Abgerufen am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist das Register sehr lückenhaft. Nach Angaben der britischen NGO &#039;&#039;Alliance for Lobbying Transparency&#039;&#039; sind etwa 90% der britischen Lobbyisten nicht in dem Register eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbyingtransparency.org/content/view/57/1/ Up to 90% of lobbyists shun new transparency register] Alliance for Lobbying Transparency, vom 1. März 2011. Abgerufen am 12. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Premierminister Cameron sprach sich dafür aus, ein verpflichtendes Register in der Zukunft einzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Irland===&lt;br /&gt;
In Irland wurden Mitte Juni erste Eckpunkte zu einem Entwurf eines Lobbyregisters bekannt, das Lobby-Agenturen, Unternehmen und Interessenvereinigungen erfassen soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Litauen]]===&lt;br /&gt;
Als eines der ersten osteuropäischen Länder, trat in Litauen 2001 das erste Gesetz zur Lobbyreguilierung in Kraft. 2003 wurden ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Im Wesentlichen änderte sich jedoch nichts an dem bestehenden Gesetz. In Litauen gilt eine Registrierungspflicht für alle Lobbyisten. Das Lobbying-Gesetz bezieht sich jedoch allein auf parlamentarische Einflussnahme. Die Ethik-Kommission ist die verantwortliche Instanz, die das Register führt. Im Register müssen, im Gegensatz zu Ländern wie Ungarn oder Polen, Finanzangaben gemacht werden. Das Litauische Gesetz sieht außerdem eine einjährige Karenzzeit für Politiker vor, die Lobby-Aktivitäten nachgehen wollen. Trotz der Regulierung führte diese bis jetzt nur begrenzt zu einem Eintrag ins Lobbyisten-Register (Piasecka 2005).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freedomhouse.org/template.cfmpage=47&amp;amp;nit=371&amp;amp;year=2005 Piasecka, A. 2005 „Country Report: Lithuania: 2005“, Washington,DC: Freedom House, abgerufen am 17.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Niederlande===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden gibt es noch kein Lobbyregister. Im Juni 2011 brachte die sozial-demokratische PvdA einen ersten Vorschlag zur Einführung eines Lobbyregisters in der Zweiten Kammer der Generalstaaten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsdimension.com/2011/06/21/pvda-publiek-register-voor-haagse-lobbyisten/ PvdA: publiek register voor Haagse lobbyisten] Aus: De Telegraaf. Abgerufen am 12. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2011 beschloss die österreichische Regierung ein Lobbyregister, das zur Eintragung verpflichtet und Lobbyisten in vier Kategorien unterteilt: Lobby-Agenturen, Unternehmen, Interessenverbände, und gesetzliche Kammern. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Anforderungen zur Offenlegung. So müssen die auf Lobbying spezialisierten Agenturen unter anderem auch ihre einzelnen Aufträge, deren finanziellen Umfang und Ziel angeben. Hingegen müssen Unternehmen, neben den Namen ihrer Lobbyisten, nur angeben ob die für Lobbytätigkeiten aufgewendete Summe 100.000 Euro im Jahr übersteigt oder nicht. Bei Verstößen gegen das Register können Strafen bis zu 60.000 Euro verhängt werden, und in schweren Fällen die Streichung aus dem Register veranlasst werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Polen]]===&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al. gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen. In der Praxis haben sich bis jetzt nur ein Bruchteil der aktiven Lobbyisten registriert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Ungarn]]===&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft. Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution. Bis jetzt sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. &#039;Sunshine Laws to Track European Lobbyists&#039;, Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10719</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
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		<updated>2011-07-27T09:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Lobbyregister in anderen Ländern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Lobbyarbeit betreibende Akteure Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [[Verbändeliste|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]] wird zwar manchmal fälschlicherweise als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Zudem ist die Liste freiwillig. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;Hauptartikel: [[Lobbyregister EU]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es momentan zwei Listen, die als Lobbyregister bezeichnet werden können. Zum einen ist das die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Diese Liste enthält allerdings lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die von ihnen vertretenen Organisationen. Der Transparenzgewinn ist dadurch nur minimal. &lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] der EU-Kommission. Das Register stellt zwar einen guten Ansatz dar. Die Registrierung im Register auf freiwilliger Basis und die unzureichenden Möglichkeiten der Überprüfung und Sanktionierung von Falschangaben, signalisieren hingegen einen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Momentan sind 3.924 Lobbyorganisationen und Unternehmen (Stand: 16.05.2011) registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyakteure in Brüssel entsprechen dürfte. Einzelne Lobbyisten werden in diesem Register bisher nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 (&#039;Foreign Agents Registration Act of 1938&#039;) und 1946 (&#039;The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946&#039;) verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der &#039;Lobbying Disclosure Act of 1995&#039; (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großbritannien===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es seit Februar 2011 ein neues freiwilliges Lobbyregister des &#039;&#039;UK Public Affairs Councils&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cipr.co.uk/content/policy-resources/policy/ukpac UK Public Affairs Council] Abgerufen am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist das Register sehr lückenhaft. Nach Angaben der britischen NGO &#039;&#039;Alliance for Lobbying Transparency&#039;&#039; sind etwa 90% der britischen Lobbyisten nicht in dem Register eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbyingtransparency.org/content/view/57/1/ Up to 90% of lobbyists shun new transparency register] Alliance for Lobbying Transparency, vom 1. März 2011. Abgerufen am 12. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Premierminister Cameron sprach sich dafür aus, ein verpflichtendes Register in der Zukunft einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Irland===&lt;br /&gt;
In Irland wurden Mitte Juni erste Eckpunkte zu einem Entwurf eines Lobbyregisters bekannt, das Lobby-Agenturen, Unternehmen und Interessenvereinigungen erfassen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Litauen]]===&lt;br /&gt;
Als eines der ersten osteuropäischen Länder, trat in Litauen 2001 das erste Gesetz zur Lobbyreguilierung in Kraft. 2003 wurden ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Im Wesentlichen änderte sich jedoch nichts an dem bestehenden Gesetz. In Litauen gilt eine Registrierungspflicht für alle Lobbyisten. Das Lobbying-Gesetz bezieht sich jedoch allein auf parlamentarische Einflussnahme. Die Ethik-Kommission ist die verantwortliche Instanz, die das Register führt. Im Register müssen, im Gegensatz zu Ländern wie Ungarn oder Polen, Finanzangaben gemacht werden. Das Litauische Gesetz sieht außerdem eine einjährige Karenzzeit für Politiker vor, die Lobby-Aktivitäten nachgehen wollen. Trotz der Regulierung führte diese bis jetzt nur begrenzt zu einem Eintrag ins Lobbyisten-Register (Piasecka 2005).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freedomhouse.org/template.cfmpage=47&amp;amp;nit=371&amp;amp;year=2005 Piasecka, A. 2005 „Country Report: Lithuania: 2005“, Washington,DC: Freedom House, abgerufen am 17.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niederlande===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden gibt es noch kein Lobbyregister. Im Juni 2011 brachte die sozial-demokratische PvdA einen ersten Vorschlag zur Einführung eines Lobbyregisters in der Zweiten Kammer der Generalstaaten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsdimension.com/2011/06/21/pvda-publiek-register-voor-haagse-lobbyisten/ PvdA: publiek register voor Haagse lobbyisten] Aus: De Telegraaf. Abgerufen am 12. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2011 beschloss die österreichische Regierung ein Lobbyregister, das zur Eintragung verpflichtet und Lobbyisten in vier Kategorien unterteilt: Lobby-Agenturen, Unternehmen, Interessenverbände, und gesetzliche Kammern. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Anforderungen zur Offenlegung. So müssen die auf Lobbying spezialisierten Agenturen unter anderem auch ihre einzelnen Aufträge, deren finanziellen Umfang und Ziel angeben. Hingegen müssen Unternehmen, neben den Namen ihrer Lobbyisten, nur angeben ob die für Lobbytätigkeiten aufgewendete Summe 100.000 Euro im Jahr übersteigt oder nicht. Bei Verstößen gegen das Register können Strafen bis zu 60.000 Euro verhängt werden, und in schweren Fällen die Streichung aus dem Register veranlasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Polen]]===&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al. gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen. In der Praxis haben sich bis jetzt nur ein Bruchteil der aktiven Lobbyisten registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ungarn]]===&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft. Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution. Bis jetzt sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. &#039;Sunshine Laws to Track European Lobbyists&#039;, Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Entwurf:Lobbyregister_Polen&amp;diff=10717</id>
		<title>Entwurf:Lobbyregister Polen</title>
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		<updated>2011-07-27T09:03:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Kerninhalte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxGesetz&lt;br /&gt;
| Name             = Act of 7 July 2005 on Legislative and Regulatory Lobbying&lt;br /&gt;
| Verabschiedet am = 07.07.2005&lt;br /&gt;
| In Kraft getreten = 01.03.2006&lt;br /&gt;
| Gesetzestext im Netz = [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kerninhalte ==&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al 2010 gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyismus-Begriff ==&lt;br /&gt;
Als Lobbyismus wird jede legale Handlung verstanden, die darauf abzielt,  öffentlichen Instanzen zu beeinflussen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.1)]. Als Berufslobbyisten gelten alle, die gegen Bezahlung die Interessen dritter  vertreten [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.2)]. Berufliches Lobbying kann von einer Firma oder einem Individuum betrieben werden [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 2.3)]. Durch die Weite des Lobbyismus-Begriff ist nicht klar ob diese Definition auch NGOs wie Stiftungen mit einschließt, die wirtschaftlich tätig sind (z.B. durch Veröffentlichungen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständige Instanz ==&lt;br /&gt;
Das [http://www.msz.gov.pl/ Innenministerium] ist die Institution, die für das Lobby-Register zuständig ist. Das Register beinhaltet Namen und Adressen der Lobbyisten und kann von Bürgern online eingesehen werden. Einmal jährlich veröffentlicht das Ministerium   einen Bericht, der einen Überblick über die Lobby-Aktivitäten der letzten 12 Monate gibt. Bei Nicht-Registrierung von Berufs-Lobbyisten sind Geldbußen von bis zu 16 000 Euro möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Lobbyregister ==&lt;br /&gt;
Die Registrierung ist nur verbindlich für Berufslobbyisten und Lobby-Firmen [http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ (Artikel 16)]. Lobbyisten unterliegen keiner Pflicht über ihre Lobby-Aktivitäten bericht zu erstatten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Angaben müssen im [http://www2.mswia.gov.pl/portal.php?serwis=bip&amp;amp;dzial=14&amp;amp;id=74/ Register] gemacht werden:&lt;br /&gt;
* Name&lt;br /&gt;
* Name des Unternehmens&lt;br /&gt;
* Adresse des Berufs-Lobbyisten oder Name und Adresse des nicht-beruflichen Lobbyisten&lt;br /&gt;
* Gesetzes-Entwurf um den es geht&lt;br /&gt;
* Liste der Arbeitgeber&lt;br /&gt;
* ob Lobby-Arbeit bezahlt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Trotz des Lobby-Registers, wird die Regelung bis jetzt weitgehend ignoriert (Jasiecki 2006: 1)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.coe.int/t/dghl/cooperation/economiccrime/cybercrime/cy%20activity%20interface2006/143%20_2006_-if-rep%20jasie.pdf Jasiecki, K. 2006]&#039;Regulating Lobbying in Poland: Background, Scope and Expectations&#039;, Brussels: Council of Europe, abgerufen am 19.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;. 2006 waren nur 75 Lobbyisten registriert (Chari et al 2010: 80)&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2010 waren es immerhin 155 (Makowski und Zbieranek 2010: 5) &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies steht im Kontrast damit, dass im Parlament nur 11 der im Register aufgeführten Lobbyisten offiziell Lobby-Aktivitäten nachgehen. Eine auffällig kleine Anzahl. &amp;lt;/br&amp;gt; Auf seiten der Kontroll-Institution führen Unklarheiten was die Umsetzung der gesetzlichen Regulierung betrifft zu &amp;quot;Desorientierung bei den Beamten und (...) zum Entstehen von informelle(n) Kontakte(n)&amp;quot; (Makowski und Zbieranek 2010: 5) &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist die polnische Regulierung unklar und undetailliert. Der Lobbyismus-Begriff ist zu weit gefasst und schafft Raum für die Befürchtung, dass auch Aktivitäten, die von NGOs im öffentlichen Interesse unternommen werden, als Lobbyismus behandelt werden (Makowski und Zbieranek 2010: 3) &amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Lobbyisten müssen weder Angaben über die Höhe ihrer Ausgaben noch über ihr Gehalt machen. Die Regulierung hat eine recht geringe Bandbreite, denn sie betrifft nur Berufslobbyisten und Lobby-Firmen. Vertreter von Privat-Interessen, die Einfluss auf zentrale Institution aus zu üben anstreben, müssen sich nicht registrieren. Es sind keine Karenzzeiten für Politiker um Lobbyisten zu werden vorgesehen. Das Register ist zwar öffentlich einsehbar, aber es werden nur wenige Angaben veröffentlicht. Desweiteren ist die Kontroll-Institution, das Innenministerium, keine unabhängige Stelle. Das Gesetzt beschränkt die Regulierung auf Parlament und Ministerien und lässt andere wichtige Institutionen wie den Landesrundfunk- und Fernsehrat sowie Organe der Selbstverwaltung außen vor. Die Regulierung wird noch nicht konsequent in der Praxis umgesetzt, was sich an der geringen Anzahl von registrierten Lobbyisten zeigt (Chari et al 2010: 80)&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Makowski und Zbieranek bewerten die Qualität des polnischen Gesetzes als &amp;quot;eindeutig negativ&amp;quot; (2010: 3)&amp;lt;ref&amp;gt; Makowski, G. und Zbieranek, J. 2010. &amp;quot;Die Regulierung des Lobbying in Polen&amp;quot; Polen-Analysen, Darmstadt: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., http://www.laender-analysen.de/polen/ abgerufen am 20.7.2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen == &lt;br /&gt;
[http://www.oecd.org/dataoecd/18/15/38944200.pdf/ Polens Lobbygesetz in englischer Übersetzung]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.msz.gov.pl/Gesetz/ Website des Polnischen Innenministeriums]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www2.mswia.gov.pl/portal.php?serwis=bip&amp;amp;dzial=14&amp;amp;id=74/ Website des Polnischen Lobbyregisters]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://regulatelobbying.com/ http://regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=European_Parliamentary_Financial_Services_Forum&amp;diff=10710</id>
		<title>European Parliamentary Financial Services Forum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=European_Parliamentary_Financial_Services_Forum&amp;diff=10710"/>
		<updated>2011-07-26T13:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = European Parliamentary Financial Services Forum&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = asbl&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  =&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2000&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             =  Rue Montoyer 10&amp;lt;br&amp;gt; Brussels 1000&amp;lt;br&amp;gt; Tel +32 (0)2 514 68 00&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland =&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.epfsf.org&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das European Parliamentary Financial Services Forum (EPFSF) setzt sich sowohl aus EU-Parlamentariern, als auch aus Vertretern der Finanzindustrie zusammen und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Austausch zwischen diesen beiden Gruppierungen zu fördern. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorstand&#039;&#039;&#039;: [[Wolf Klinz]], MEP (FDP)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vize-Vorstand&#039;&#039;&#039;: [[Peter Skinner]], MEP (Labour Party)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Serkretariat&#039;&#039;&#039;: [[Catherine Denis]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder  setzten sich derzeit aus 25 MEPs von EPP, ECR, Sozialisten und ALDE zusammen. Darüber hinaus gibt es weitere 52 Mitglieder aus der europäischen Finanzindustrie. Zu diesen zählen u.a. [[JP Morgan]], [[Goldman Sachs International]], European Banking Federation, [[Europäischer Verband Öffentlicher Banken], Deutsche Bank, Citigroup und [[Commerzbank]]. Die Mitglieder stammen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Niederlande, Östereich, Schweden, Spaniern und Großbritannien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Es bestehen enge Verbindungen zur [[European Banking Federation]], welche unter anderem das Sekretariat unterhält und den Vorsitz unter den Mitgliedern aus der Finanzindustrie inne hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Das Forum finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge. Zudem zahlen Nicht-Mitglieder aus der Finanzindustrie bei Treffen, welche durch das Forum organisiert werden, eine Pauschale von 200 €. Das Gesamtbudget des EPFSF betrug 2010 405.727 €. Davon stellten das Gros die Mitgliedsbeiträge von 396.500 €. Nicht-Mitglieder zahlten 1.600 €. Das finanzielle Einkommen des EPFSF belief sich auf 7.627 €.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=77823123416-69 EPFSF Eintrag Transparenz Register des EU Parlaments], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für 2010 belaufen sich die vom Transparenz Register des EU Parlaments geschätzten Kosten für direkte Lobby-Arbeit des EPFSF bei EU Institutionen auf zwischen 300000 und 350000 €.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=77823123416-69 EPFSF Eintrag Transparenz Register des EU Parlaments], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Besonders bei der [[EU Money Laundering Directive]] aus dem Mai 2005, welche den Spielraum der Banken bei Hegdefonds begrenzen sollte, konnte die EPFSF ihren Einfluss geltend machen und erreichte, dass über eine zu ihren Gunsten veränderte Gesetzesinitiative im EU-Parlament abgestimmt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[archive.corporateeurope.org/wsj240505.html]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyorganisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Archiv:European Association of Public Banks</title>
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		<updated>2011-07-26T10:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: Entwurf: Europäischer Verband Öffentlicher Banken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [&amp;lt;url&amp;gt;]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: &#039;&#039;&#039;Kurze Beschreibung der Organisation&#039;&#039;&#039; und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Mitglieder, Mitgliederorganisationen (Verbände)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Organisationsstruktur, Rechtsform, zentrale Entscheidungsgremien, Sitz und Lobbybüros der Organisation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Präsidium oder Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Mitgliedschaften in anderen Organisationen, Kooperationen o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzung des Einflusses, Wichtigkeit des Akteurs&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
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		<title>Archiv:Christoph Wengler</title>
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		<updated>2011-07-26T10:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Wengler ist Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands ([[VÖB]]). Gleichzeitig agiert er als Syndicus für die European Association of Public Banks ([[EAPB]]) und in Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee ([[EBIC]]) mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
Nach Banklehre und Jura-Studium arbeitet Wengler zunächst für einige deutsche Banken und wechselte dann nach Brüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bankpraktiker.de/fileadmin/dokumente/PDF2008/2008-11.pdf Karriere Christoph Wengler, November 2008], bankpraktiker.de, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Banklehre bei der Dresdner Bank AG &lt;br /&gt;
* Jura Studium an der Universitäten Bonn und Lausanne &lt;br /&gt;
* Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Bundestagsabgeordneten während des  Referendariats&lt;br /&gt;
* Dresdner Bank AG in Frankfurt im Bereich Private Banking (Erb- und Stiftungsangelegenheiten)&lt;br /&gt;
* EU-Verbindungsbüro der Commerzbank AG Brüssel &lt;br /&gt;
* Mitgliedschaft in mehreren Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee ([[EBIC]]), das die Interessen der europäischen Kreditwirtschaft gegenüber den EU-Institutionen vertritt. &lt;br /&gt;
* Seit 2002 Syndikus bei der European Association of Public Banks ([[EAPB]])(Überarbeitung der Verbraucherkreditrichtlinie, die Integration der Privatkundenmärkte, der Hypothekarkredit und die Zahlungsverkehrsrichtlinie)&lt;br /&gt;
* Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken ([[VÖB]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=0767788931-41  Transparenz Register EU Parlament], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Wengler ist nicht mehr als offizieller Lobbyist des VÖB im Verbänderegister des Bundestages gelistet. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/lobbylisteamtlich.pdf Bekanntmachung der öffentlichen Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern, vom 2. Mai 2011], bundestag.de, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fall A===&lt;br /&gt;
===Fall B===&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.eapb.eu/ offizielle Internetpräsenz des EAPB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=8754829960-32 Europäisches Parlament Transparenzregister-Eintrag des EAPB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.eubic.org offizielle Internetpräsenz des EBIC] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=5814023798-18 Europäisches Parlament Transparenzregister-Eintrag des EBIC] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://voeb.de offizielle Internetpräsenz des VÖB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=0767788931-41 Europäisches Parlament Transparenzregister-Eintrag des VÖB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XML]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Person]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Archiv:Christoph Wengler</title>
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		<updated>2011-07-26T10:24:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Weiterführende Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Wengler ist Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands ([[VÖB]]). Gleichzeitig agiert er als Syndicus für die European Association of Public Banks ([[EAPB]]) und in Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee ([[EBIC]]) mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
Nach Banklehre und Jura-Studium arbeitet Wengler zunächst für einige deutsche Banken und wechselte dann nach Brüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bankpraktiker.de/fileadmin/dokumente/PDF2008/2008-11.pdf Karriere Christoph Wengler, November 2008], bankpraktiker.de, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Banklehre bei der Dresdner Bank AG &lt;br /&gt;
* Jura Studium an der Universitäten Bonn und Lausanne &lt;br /&gt;
* Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Bundestagsabgeordneten während des  Referendariats&lt;br /&gt;
* Dresdner Bank AG in Frankfurt im Bereich Private Banking (Erb- und Stiftungsangelegenheiten)&lt;br /&gt;
* EU-Verbindungsbüro der Commerzbank AG Brüssel &lt;br /&gt;
* Mitgliedschaft in mehreren Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee ([[EBIC]]), das die Interessen der europäischen Kreditwirtschaft gegenüber den EU-Institutionen vertritt. &lt;br /&gt;
* Seit 2002 Syndikus bei der European Association of Public Banks ([[EAPB]])(Überarbeitung der Verbraucherkreditrichtlinie, die Integration der Privatkundenmärkte, der Hypothekarkredit und die Zahlungsverkehrsrichtlinie)&lt;br /&gt;
* Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken ([[VÖB]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=0767788931-41  Transparenz Register EU Parlament], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Wengler ist nicht mehr als offizieller Lobbyist des VÖB im Verbänderegister des Bundestages gelistet. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/lobbylisteamtlich.pdf Bekanntmachung der öffentlichen Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern, vom 2. Mai 2011], bundestag.de, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fall A===&lt;br /&gt;
===Fall B===&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
[http://www.eapb.eu/ EAPB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=8754829960-32 Europäisches Parlament Transparenzregister-Eintrag des EAPB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.eubic.org EBIC] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=5814023798-18 Europäisches Parlament Transparenzregister-Eintrag des EBIC] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://voeb.de VÖB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=0767788931-41 Europäisches Parlament Transparenzregister-Eintrag des VÖB] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XML]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Person]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<updated>2011-07-26T10:11:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Wengler ist Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands ([[VÖB]]). Gleichzeitig agiert er als Syndicus für die European Association of Public Banks ([[EAPB]]) und in Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee ([[EBIC]]) mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
Nach Banklehre und Jura-Studium arbeitet Wengler zunächst für einige deutsche Banken und wechselte dann nach Brüssel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bankpraktiker.de/fileadmin/dokumente/PDF2008/2008-11.pdf Karriere Christoph Wengler, November 2008], bankpraktiker.de, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Banklehre bei der Dresdner Bank AG &lt;br /&gt;
* Jura Studium an der Universitäten Bonn und Lausanne &lt;br /&gt;
* Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Bundestagsabgeordneten während des  Referendariats&lt;br /&gt;
* Dresdner Bank AG in Frankfurt im Bereich Private Banking (Erb- und Stiftungsangelegenheiten)&lt;br /&gt;
* EU-Verbindungsbüro der Commerzbank AG Brüssel &lt;br /&gt;
* Mitgliedschaft in mehreren Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee ([[EBIC]]), das die Interessen der europäischen Kreditwirtschaft gegenüber den EU-Institutionen vertritt. &lt;br /&gt;
* Seit 2002 Syndikus bei der European Association of Public Banks ([[EAPB]])(Überarbeitung der Verbraucherkreditrichtlinie, die Integration der Privatkundenmärkte, der Hypothekarkredit und die Zahlungsverkehrsrichtlinie)&lt;br /&gt;
* Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken ([[VÖB]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=0767788931-41  Transparenz Register EU Parlament], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Wengler ist nicht mehr als offizieller Lobbyist des VÖB im Verbänderegister des Bundestages gelistet. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/lobbylisteamtlich.pdf Bekanntmachung der öffentlichen Liste über die Registrierung von Verbänden und deren Vertretern, vom 2. Mai 2011], bundestag.de, abgerufen am 26.7.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fall A===&lt;br /&gt;
===Fall B===&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XML]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<updated>2011-07-26T08:53:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Wengler ist Direktor des Brüsseler Büros des [Bundesverbandes Öffentlicher Banken] (VÖB). Gleichzeitig agiert er als Syndicus für die European Association of Public Banks (EAPB) und in Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee (EBIC) mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
* Banklehre bei der Dresdner Bank AG &lt;br /&gt;
* Jura Studium an der Universitäten Bonn und Lausanne &lt;br /&gt;
* Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Bundestagsabgeordneten während des  Referendariats&lt;br /&gt;
* Dresdner Bank AG in Frankfurt im Bereich Private Banking (Erb- und Stiftungsangelegenheiten)&lt;br /&gt;
* EU-Verbindungsbüro der Commerzbank AG Brüssel &lt;br /&gt;
* Mitgliedschaft in mehreren Arbeitsgruppen des European Banking Industry Committee (EBIC), das die Interessen der europäischen Kreditwirtschaft gegenüber den EU-Institutionen vertritt. &lt;br /&gt;
* Seit 2002 Syndikus bei der European Association of Public Banks (EAPB)(Überarbeitung der Verbraucherkreditrichtlinie, die Integration der Privatkundenmärkte, der             Hypothekarkredit und die Zahlungsverkehrsrichtlinie)&lt;br /&gt;
* Direktor des Brüsseler Büros des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen==&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Generelle Beschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fall A===&lt;br /&gt;
===Fall B===&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XML]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kategorie:Person]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Archiv:Eberhard Tschentke</title>
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		<updated>2011-07-25T11:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eberhard Tschentke&#039;&#039;&#039; (20. Juli 1940 in Eckernförde), von 2003 bis April 2005 Geschäftsführer der [[Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur|Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH]], zuvor langjähriger Mitarbeiter des [[Bundesministerium der Finanzen|Finanzministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschentkes Ablösung als Chef der Finanzagentur im April 2005 kam für viele überraschend. Zuvor kursierten Berichte - u.a. im Manager-Magazin, nach denen er eine Dienstwohnung in Frankfurt unkorrekt auf Kosten des Bundesfinanzministeriums angemietet hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,345132,00.html Finanzagentur - Stolperstein Wohnung] - Manager-Magazin, 7. März 2005, abgerufen am 30. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*01.01.2003-30.04.2005 Geschäftsführer der &amp;quot;Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH&amp;quot; &lt;br /&gt;
*1998–2002 Unterabteilungsleiter&lt;br /&gt;
*1979–2002 Bundesministerium der Finanzen, Haushaltsabteilung&lt;br /&gt;
*1975–1979 Referent in der Oberfinanzdirektion Münster,Bundesvermögensverwaltung&lt;br /&gt;
*1971–1974 Justitiar der Bezirkssparkasse Heidelberg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsche-finanzagentur.de/de/finanzagentur/ueber-uns/unternehmenschronik/eberhard-tschentke/Finanzagentur Biografie Eberhard Tschentke] Website Finanzagentur, abgerufen am 30. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10643</id>
		<title>Archiv:Stefan Mappus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10643"/>
		<updated>2011-07-25T10:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
[[Bild:StefanMappus.jpg|right|297x197px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baulobby-box}}&lt;br /&gt;
(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, seit Februar 2010 Nachfolger von [[Günther Oettinger]] als amtierender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg, gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts [[Stuttgart 21]] zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21&lt;br /&gt;
Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus wurde seit Anfang Sepember 2010 vom Spin-Doktor [[Dirk Metz]] beraten, der lange Jahre recht erfolgreich darin war den hessischen Ministerpräsidenten [[Roland Koch]] als Law-and-Order-Mann der CDU zu profilieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-grosse-einfluesterer/ Der große Einflüsterer], taz vom 14. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rhein-main.business-on.de/weimar-metz-leben-lautenschlaeger-ex-ministerpraesident-_id15231.html Lautenschläger, Weimar und Metz genießen ein Leben mit und nach der Politik], http://rhein-main.business-on.de vom 8. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,232583,00.html &amp;quot;Ich bin nicht Everybody&#039;s Darling&amp;quot;], spiegel-online vom 29.Januar 2003, abgerufen am 25. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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||&#039;&#039;&#039;staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(Neben-)Beruflich&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* von 10. Februar 2010 bis 12. Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* ab 23. Juli 2011 weiterhin Landtagsabgeordneter der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* von 20. November 2009 bis 23. Juli 2011 Landesvorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 2005 - 2009 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2005 - 2010 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 2004 - 2005 Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1998 - 2004 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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* seit 1996 Direktmandat als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1995 - 1997 Teilzeit Mitarbeiter von Siemens im Vertrieb von Telekommunikationsanlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1994 - 2010 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Enzkreis/Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1994 - 1995 Mitglied im Kreistag des Enzkreises&lt;br /&gt;
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* 1989 - 1995 Mitglied im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Mühlacker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985 Eintritt in die CDU &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
* 1983 Eintritt in die Junge Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Stefan Mappus gilt als enger Freund des Deutschland-Chefs der Investmentbank [[Morgan Stanley]], [[Dirk Notheis]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus steht uneingeschränkt hinter [[Stuttgart 21]], erster Vorsitzender der Trägerversammlung der [[Landesbank Baden-Württemberg]], seit 1995 Vertriebstätigkeit bei [[Siemens]] in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2603851_0_9223_-stefan-mappus-ein-jobangebot-von-siemens.html Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens], Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
===EnBW-Anteile - Rückkauf im Alleingang===&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss weil er im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Der Deal soll von Mappus&#039; engem Freund [[Dirk Notheis]] ([[Morgan Stanley]]) eingefädelt worden sein. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach offiziellen ersten Angaben € 4,67 Milliarden, die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010===&lt;br /&gt;
Vermutungen, nach denen die gewaltsame, teils brutale Räumung des Stuttgarter Schlossparks in der Nacht zum 1. Oktober 2010 von den Einsatzkräften durch Stefan Mappus (möglicher Weise auf Anraten von Dirk Metz) nahegelegt worden seien, ließen sich auch durch einschlägige Untersuchungen und Zeugenbefragungen durch einen Untersuchungsausschuss nicht zweifelsfrei belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Stefan Mappus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: &amp;quot;Einer von uns.&amp;quot; Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg.&amp;quot;&#039;&#039; [[Gabriele Renz]], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/der-kraftmeier/-/1472596/4460150/-/index.html Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cicero.de/97.php?item=5459  „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen], Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;Daniel Schrödel, Cicero 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.stefan-mappus.de Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bau- und Immobilienlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stuttgart 21]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10642</id>
		<title>Archiv:Stefan Mappus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10642"/>
		<updated>2011-07-25T10:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
[[Bild:StefanMappus.jpg|right|297x197px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baulobby-box}}&lt;br /&gt;
(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, seit Februar 2010 Nachfolger von [[Günther Oettinger]] als amtierender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg, gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts [[Stuttgart 21]] zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21&lt;br /&gt;
Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus wurde seit Anfang Sepember 2010 vom Spin-Doktor [[Dirk Metz]] beraten, der lange Jahre recht erfolgreich darin war den hessischen Ministerpräsidenten [[Roland Koch]] als Law-and-Order-Mann der CDU zu profilieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-grosse-einfluesterer/ Der große Einflüsterer], taz vom 14. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rhein-main.business-on.de/weimar-metz-leben-lautenschlaeger-ex-ministerpraesident-_id15231.html Lautenschläger, Weimar und Metz genießen ein Leben mit und nach der Politik], http://rhein-main.business-on.de vom 8. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,232583,00.html &amp;quot;Ich bin nicht Everybody&#039;s Darling&amp;quot;], spiegel-online vom 29.Januar 2003, abgerufen am 25. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(Neben-)Beruflich&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* von 10. Februar 2010 bis 12. Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* von 20. November 2009 bis 23. Juli 2011 Landesvorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
* von 23. Juli 2011 weiterhin Landtagsabgeordneter der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
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* 2005 - 2009 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
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* 2005 - 2010 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Ba-Wü&lt;br /&gt;
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* 2004 - 2005 Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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* seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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* 1998 - 2004 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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* seit 1996 Direktmandat als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pforzheim&lt;br /&gt;
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* 1995 - 1997 Teilzeit Mitarbeiter von Siemens im Vertrieb von Telekommunikationsanlagen &lt;br /&gt;
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* 1994 - 2010 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Enzkreis/Pforzheim&lt;br /&gt;
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* 1989 - 1995 Mitglied im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Mühlacker&lt;br /&gt;
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* 1985 Eintritt in die CDU &lt;br /&gt;
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* 1983 Eintritt in die Junge Union&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Stefan Mappus gilt als enger Freund des Deutschland-Chefs der Investmentbank [[Morgan Stanley]], [[Dirk Notheis]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus steht uneingeschränkt hinter [[Stuttgart 21]], erster Vorsitzender der Trägerversammlung der [[Landesbank Baden-Württemberg]], seit 1995 Vertriebstätigkeit bei [[Siemens]] in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2603851_0_9223_-stefan-mappus-ein-jobangebot-von-siemens.html Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens], Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
===EnBW-Anteile - Rückkauf im Alleingang===&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss weil er im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Der Deal soll von Mappus&#039; engem Freund [[Dirk Notheis]] ([[Morgan Stanley]]) eingefädelt worden sein. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach offiziellen ersten Angaben € 4,67 Milliarden, die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010===&lt;br /&gt;
Vermutungen, nach denen die gewaltsame, teils brutale Räumung des Stuttgarter Schlossparks in der Nacht zum 1. Oktober 2010 von den Einsatzkräften durch Stefan Mappus (möglicher Weise auf Anraten von Dirk Metz) nahegelegt worden seien, ließen sich auch durch einschlägige Untersuchungen und Zeugenbefragungen durch einen Untersuchungsausschuss nicht zweifelsfrei belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Stefan Mappus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: &amp;quot;Einer von uns.&amp;quot; Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg.&amp;quot;&#039;&#039; [[Gabriele Renz]], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/der-kraftmeier/-/1472596/4460150/-/index.html Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cicero.de/97.php?item=5459  „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen], Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;Daniel Schrödel, Cicero 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.stefan-mappus.de Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bau- und Immobilienlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stuttgart 21]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10641</id>
		<title>Archiv:Stefan Mappus</title>
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		<updated>2011-07-25T09:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
[[Bild:StefanMappus.jpg|right|297x197px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baulobby-box}}&lt;br /&gt;
(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, seit Februar 2010 Nachfolger von [[Günther Oettinger]] als amtierender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg, gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts [[Stuttgart 21]] zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21&lt;br /&gt;
Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus wurde seit Anfang Sepember 2010 vom Spin-Doktor [[Dirk Metz]] beraten, der lange Jahre recht erfolgreich darin war den hessischen Ministerpräsidenten [[Roland Koch]] als Law-and-Order-Mann der CDU zu profilieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-grosse-einfluesterer/ Der große Einflüsterer], taz vom 14. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rhein-main.business-on.de/weimar-metz-leben-lautenschlaeger-ex-ministerpraesident-_id15231.html Lautenschläger, Weimar und Metz genießen ein Leben mit und nach der Politik], http://rhein-main.business-on.de vom 8. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,232583,00.html &amp;quot;Ich bin nicht Everybody&#039;s Darling&amp;quot;], spiegel-online vom 29.Januar 2003, abgerufen am 25. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&#039;&#039;&#039;Partei&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
||&#039;&#039;&#039;staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(Neben-)Beruflich&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* von 10. Februar 2010 bis 12. Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* seit 20. November 2009 Landesvorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* 2005 - 2009 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 2005 - 2010 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Ba-Wü&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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* 2004 - 2005 Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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* seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1998 - 2004 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
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* seit 1996 Direktmandat als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1995 - 1997 Teilzeit Mitarbeiter von Siemens im Vertrieb von Telekommunikationsanlagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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* 1994 - 2010 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Enzkreis/Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1994 - 1995 Mitglied im Kreistag des Enzkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1989 - 1995 Mitglied im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Mühlacker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1985 Eintritt in die CDU &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* 1983 Eintritt in die Junge Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Stefan Mappus gilt als enger Freund des Deutschland-Chefs der Investmentbank [[Morgan Stanley]], [[Dirk Notheis]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus steht uneingeschränkt hinter [[Stuttgart 21]], erster Vorsitzender der Trägerversammlung der [[Landesbank Baden-Württemberg]], seit 1995 Vertriebstätigkeit bei [[Siemens]] in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2603851_0_9223_-stefan-mappus-ein-jobangebot-von-siemens.html Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens], Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
===EnBW-Anteile - Rückkauf im Alleingang===&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss weil er im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Der Deal soll von Mappus&#039; engem Freund [[Dirk Notheis]] ([[Morgan Stanley]]) eingefädelt worden sein. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach offiziellen ersten Angaben € 4,67 Milliarden, die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010===&lt;br /&gt;
Vermutungen, nach denen die gewaltsame, teils brutale Räumung des Stuttgarter Schlossparks in der Nacht zum 1. Oktober 2010 von den Einsatzkräften durch Stefan Mappus (möglicher Weise auf Anraten von Dirk Metz) nahegelegt worden seien, ließen sich auch durch einschlägige Untersuchungen und Zeugenbefragungen durch einen Untersuchungsausschuss nicht zweifelsfrei belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Stefan Mappus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: &amp;quot;Einer von uns.&amp;quot; Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg.&amp;quot;&#039;&#039; [[Gabriele Renz]], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/der-kraftmeier/-/1472596/4460150/-/index.html Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cicero.de/97.php?item=5459  „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen], Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;Daniel Schrödel, Cicero 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.stefan-mappus.de Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bau- und Immobilienlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stuttgart 21]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Archiv:Stefan_Mappus&amp;diff=10640</id>
		<title>Archiv:Stefan Mappus</title>
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		<updated>2011-07-25T09:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
[[Bild:StefanMappus.jpg|right|297x197px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Baulobby-box}}&lt;br /&gt;
(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, seit Februar 2010 Nachfolger von [[Günther Oettinger]] als amtierender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg, gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts [[Stuttgart 21]] zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21&lt;br /&gt;
Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus wurde seit Anfang Sepember 2010 vom Spin-Doktor [[Dirk Metz]] beraten, der lange Jahre recht erfolgreich darin war den hessischen Ministerpräsidenten [[Roland Koch]] als Law-and-Order-Mann der CDU zu profilieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-grosse-einfluesterer/ Der große Einflüsterer], taz vom 14. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rhein-main.business-on.de/weimar-metz-leben-lautenschlaeger-ex-ministerpraesident-_id15231.html Lautenschläger, Weimar und Metz genießen ein Leben mit und nach der Politik], http://rhein-main.business-on.de vom 8. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,232583,00.html &amp;quot;Ich bin nicht Everybody&#039;s Darling&amp;quot;], spiegel-online vom 29.Januar 2003, abgerufen am 25. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width: 728px; height: 599px;&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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||&#039;&#039;&#039;Partei&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
||&#039;&#039;&#039;staatliche Mandate und Ämter&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(Neben-)Beruflich&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(siehe auch &amp;quot;Weitere Funktionen&amp;quot;)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* von 10. Februar 2010 bis Mai 2011 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* seit 20. November 2009 Landesvorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
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* 2005 - 2009 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Ba-Wü&lt;br /&gt;
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* 2005 - 2010 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Ba-Wü&lt;br /&gt;
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* 2004 - 2005 Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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* seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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* 1998 - 2004 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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* seit 1996 Direktmandat als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pforzheim&lt;br /&gt;
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* 1995 - 1997 Teilzeit Mitarbeiter von Siemens im Vertrieb von Telekommunikationsanlagen &lt;br /&gt;
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* 1994 - 2010 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Enzkreis/Pforzheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1994 - 1995 Mitglied im Kreistag des Enzkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1989 - 1995 Mitglied im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Mühlacker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* 1985 Eintritt in die CDU &lt;br /&gt;
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* 1983 Eintritt in die Junge Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbindungen / Netzwerke==&lt;br /&gt;
Stefan Mappus gilt als enger Freund des Deutschland-Chefs der Investmentbank [[Morgan Stanley]], [[Dirk Notheis]] (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mappus steht uneingeschränkt hinter [[Stuttgart 21]], erster Vorsitzender der Trägerversammlung der [[Landesbank Baden-Württemberg]], seit 1995 Vertriebstätigkeit bei [[Siemens]] in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-mappus.de/person/werdegang.html Werdegang von Stefan Mappus], homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2603851_0_9223_-stefan-mappus-ein-jobangebot-von-siemens.html Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens], Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
===EnBW-Anteile - Rückkauf im Alleingang===&lt;br /&gt;
{{finanzlobby-box}}Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss weil er im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Der Deal soll von Mappus&#039; engem Freund [[Dirk Notheis]] ([[Morgan Stanley]]) eingefädelt worden sein. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach offiziellen ersten Angaben € 4,67 Milliarden, die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010===&lt;br /&gt;
Vermutungen, nach denen die gewaltsame, teils brutale Räumung des Stuttgarter Schlossparks in der Nacht zum 1. Oktober 2010 von den Einsatzkräften durch Stefan Mappus (möglicher Weise auf Anraten von Dirk Metz) nahegelegt worden seien, ließen sich auch durch einschlägige Untersuchungen und Zeugenbefragungen durch einen Untersuchungsausschuss nicht zweifelsfrei belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate über Stefan Mappus==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: &amp;quot;Einer von uns.&amp;quot; Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg.&amp;quot;&#039;&#039; [[Gabriele Renz]], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/der-kraftmeier/-/1472596/4460150/-/index.html Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier], Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cicero.de/97.php?item=5459  „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen], Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;Daniel Schrödel, Cicero 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.stefan-mappus.de Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bau- und Immobilienlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stuttgart 21]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: CDU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<title>Peer Steinbrück</title>
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		<updated>2011-07-22T10:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Verbindungen / Netzwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peer Steinbrück&#039;&#039;&#039; (* 10. Januar 1947 in Hamburg) SPD-Bundestagsabgeordneter, Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]], 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender, davor Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]]&lt;br /&gt;
* seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)&lt;br /&gt;
* 2005–2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender &lt;br /&gt;
* 2002–2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 2000–2002 Finanzminister von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1998–2000 Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1990–1998 Staatssekretär im Umweltministerium und Staatssekretär, dann Minister im Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peer-steinbrueck.de/vita/index.html Lebenslauf], Website von Peer Steinbrück, abgerufen am 20. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke ==&lt;br /&gt;
*im Juni 2011 war Steinbrück einer von fünf deutschen Teilnehmern (neben ihm [[Josef Ackermann]], [[Thomas Enders]], [[Peter Löscher]], [[Matthias Nass]]) der [[Bilderberger Konferenz]]. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bilderbergmeetings.org/participants_2011.html Final List of Participants ], offizielle Website der Bilderberger Konferenz, abgerufen am 12. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbrück ist außerdem Mitglied des Stiftungssenats in der Deutschen Nationalstiftung, Stellv. Vorsitzender der Helmut und Loki Schmidt-Stiftung sowie jeweils Mitglied des Kuratoriums in der Stiftung Berliner Schloss - Humboldt-Forum und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Steinbrück gab 2009 bekannt sich weitestgehend &amp;quot;aus der ersten und zweiten Reihe der Bundespolitik&amp;quot; zurück zu ziehen. Jedoch behält er weiterhin sein Bundestagsmandat und bezieht somit eine monatliche Abgeordnetendiät in Höhe von knapp 8000 Euro. Seine Einkünfte, neben den Bundestagsbezügen, belaufen sich demnach mindestens auf 199.500 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712225,00.html Parlamentsschwänzer mit Spitzenverdienst], spiegel.de vom 17.08.2010, abgerufen am 26.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,652077,00.html  Steinbrück und Heil geben Parteiämter auf], Spiegel-Online vom 29. September 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Wahl 2009 hat Steinbrück lediglich eine Rede  im Bundestag gehalten &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. So stellt sich die Frage, inwieweit sein Mandat für den Bundestag noch als Haupttätigkeit bezeichnet werden kann, bzw. ob nicht ein Interessenkonflikt zwischen seinen Nebentätigkeiten und dem Bundestagsmandat vorliegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Aufsichtsrat bei ThyssenKrupp und andere Nebentätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Steinbrück verdient gut mit Vorträgen - doch im Bundestag lässt er es ausgesprochen ruhig angehen, kritisiert das Internetportal [http://www.abgeordnetenwatch.de Abgeordnetenwatch.de]. Seit Herbst 2009 hat Steinbrück insgesamt 51 Vorträge bei Großbanken, Unternehmensberatungen und Stiftungen gehalten. Für fast alle dieser Auftritte erhielt er jeweils ein Honorar von mindestens 7000 Euro (Stufe 3) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinbrück gilt als absoluter Spitzenreiter, was Nebentätigkeiten betrifft. Seit Herbst 2009 hielt er fast so viele veröffentlichungspflichtige Vorträge wie sämtliche andere Parlamentarier zusammen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der SPD-Politiker heuerte im Januar 2010 beim größten deutschen Stahlkonzern [[ThyssenKrupp]] als Aufsichtsratsmitglied an &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/ex-finanzminister-steinbrueck-kontrolliert-kuenftig-thyssenkrupp_aid_456046.html Steinbrück kontrolliert künftig ThyssenKrupp], Focus vom 20. November 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; - für ein fürstliches Gehalt von 130.000 bis 230.000 Euro, wie die Welt berichete &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7801275/Lockruf-des-Geldes.html  Lockruf des Geldes], Welt.de vom 27. Mai 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
* [http://www.peer-steinbrueck.de/ Webseite von Peer Steinbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regulierungsbehörde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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		<updated>2011-07-22T09:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Peer Steinbrück&#039;&#039;&#039; (* 10. Januar 1947 in Hamburg) SPD-Bundestagsabgeordneter, Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]], 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender, davor Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]]&lt;br /&gt;
* seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)&lt;br /&gt;
* 2005–2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender &lt;br /&gt;
* 2002–2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 2000–2002 Finanzminister von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1998–2000 Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1990–1998 Staatssekretär im Umweltministerium und Staatssekretär, dann Minister im Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peer-steinbrueck.de/vita/index.html Lebenslauf], Website von Peer Steinbrück, abgerufen am 20. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke ==&lt;br /&gt;
*im Juni 2011 war Steinbrück einer von fünf deutschen Teilnehmern (neben ihm [[Josef Ackermann]], [[Thomas Enders]], [[Peter Löscher]], [[Matthias Nass]]) der [[Bilderberger Konferenz]]. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bilderbergmeetings.org/participants_2011.html Final List of Participants ], offizielle Website der Bilderberger Konferenz, abgerufen am 12. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Steinbrück gab 2009 bekannt sich weitestgehend &amp;quot;aus der ersten und zweiten Reihe der Bundespolitik&amp;quot; zurück zu ziehen. Jedoch behält er weiterhin sein Bundestagsmandat und bezieht somit eine monatliche Abgeordnetendiät in Höhe von knapp 8000 Euro. Seine Einkünfte, neben den Bundestagsbezügen, belaufen sich demnach mindestens auf 199.500 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712225,00.html Parlamentsschwänzer mit Spitzenverdienst], spiegel.de vom 17.08.2010, abgerufen am 26.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,652077,00.html  Steinbrück und Heil geben Parteiämter auf], Spiegel-Online vom 29. September 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Wahl 2009 hat Steinbrück lediglich eine Rede  im Bundestag gehalten &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. So stellt sich die Frage, inwieweit sein Mandat für den Bundestag noch als Haupttätigkeit bezeichnet werden kann, bzw. ob nicht ein Interessenkonflikt zwischen seinen Nebentätigkeiten und dem Bundestagsmandat vorliegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Aufsichtsrat bei ThyssenKrupp und andere Nebentätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Steinbrück verdient gut mit Vorträgen - doch im Bundestag lässt er es ausgesprochen ruhig angehen, kritisiert das Internetportal [http://www.abgeordnetenwatch.de Abgeordnetenwatch.de]. Seit Herbst 2009 hat Steinbrück insgesamt 51 Vorträge bei Großbanken, Unternehmensberatungen und Stiftungen gehalten. Für fast alle dieser Auftritte erhielt er jeweils ein Honorar von mindestens 7000 Euro (Stufe 3) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinbrück gilt als absoluter Spitzenreiter, was Nebentätigkeiten betrifft. Seit Herbst 2009 hielt er fast so viele veröffentlichungspflichtige Vorträge wie sämtliche andere Parlamentarier zusammen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der SPD-Politiker heuerte im Januar 2010 beim größten deutschen Stahlkonzern [[ThyssenKrupp]] als Aufsichtsratsmitglied an &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/ex-finanzminister-steinbrueck-kontrolliert-kuenftig-thyssenkrupp_aid_456046.html Steinbrück kontrolliert künftig ThyssenKrupp], Focus vom 20. November 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; - für ein fürstliches Gehalt von 130.000 bis 230.000 Euro, wie die Welt berichete &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7801275/Lockruf-des-Geldes.html  Lockruf des Geldes], Welt.de vom 27. Mai 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
* [http://www.peer-steinbrueck.de/ Webseite von Peer Steinbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regulierungsbehörde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
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