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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Matthias_Berninger&amp;diff=11264</id>
		<title>Matthias Berninger</title>
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		<updated>2011-08-19T11:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
(* 31. Januar 1971 in Kassel) ist seit August 2008 „Global Head of Public Policy” bei [[Mars]] Inc. und weltweit für „Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit” zuständig, von 2001 bis 2005 parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft unter Renate Künast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit August 2008 „Global Head of Public Policy” bei Mars Inc. und weltweit zuständig für „Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit”&lt;br /&gt;
* 2007–2008 Leiter des Bereichs Gesundheits- und Ernährungsfragen beim Nahrungsmittelkonzern [[Mars]] Inc.&lt;br /&gt;
* 2005–2007 Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion [[Bündnis90/Die Grünen]].&lt;br /&gt;
* 2001–2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung, und Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* 1994–2006: Bundestagsabgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenwechsel ===&lt;br /&gt;
Im Bundesministerium für Verbraucherschutz war Matthias Berninger unter anderem mit der Frage der &amp;quot;globalen Übergewichtsepedemie&amp;quot; beschäftigt, bevor er seine Mandate niederlegte und zum Schokoladenhersteller Mars wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&amp;amp;key=standard_document_28413326 Hr-Online, 13.12.2006, &amp;quot;Der Lockruf des Schokoriegels&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Mars Inc. ist Berninger zuständig für Gesundheit und Nachhaltigkeit. In einer schriftlichen Mitteilung behauptete der Konzern, die Werbung von Mars richte sich lediglich an Erwachsene. Doch Werbespots belegen, dass dies keines falls der Fall ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerhard_Schr%C3%B6der&amp;diff=11258</id>
		<title>Gerhard Schröder</title>
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		<updated>2011-08-19T10:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
'''Gerhard Fritz Kurt Schröder''' (* 7. April 1944 in Mossenberg), [[SPD]], Ex-Bundeskanzler, heute prominenter Lobbyist und Seitenwechsler, Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schröders Bruch mit Oskar Lafontaine und dessen Flucht aus dem [[Kabinett Schröder I]] im Jahr 1999 vollzog Schröder eine Politikwende, welche die SPD an den Rand der Belastbarkeit trieb und die Entstehung der Partei [[Die Linke]] in Deutschland begünstigte. Hier waren die Felder &amp;quot;soziale Frage&amp;quot; (Rentenreform, Hartz-Gesetze, Gesundheitsreform) sowie Außenpolitik (Kosovo-Krieg) von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seiner Kanzlerschaft hat sich eine bis dahin beispiellose Öffnung der Bundesregierung für Anliegen und Methoden des Lobbyismus vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Weltfinanzcrash 2007]] erscheint vor allem die Öffnung des deutschen Marktes für aggressive Investoren (wie [[Hedge-Fonds]]) und riskante Verbriefungsgschäfte in der Ära Schröder bedeutsam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit Januar 2009 Aufsichtsratsvorsitzender von [[TNK-BP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit März 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Pipeline-Konsortiums [[Nordstream|NEGP-Company]], später bekannt als [[Nordstream|Nordstream AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Februar 2006 Rechtsberater des [[RAG]]-Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit 2006 Mitglied im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2006 Vertrag als Vortragsredner bei der Redner-Agentur [[Harry Walker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392338,00.html Promi-Agentur vermittelt Schröder als Redner], Spiegel-online vom 27.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Januar 2006 Beratertätigkeit für den Schweizer [[Ringier|Ringier-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit 2005 Tätigkeit als Rechtsanwalt für [[Fromberg und Collegen]] und als freiberuflicher Berater&lt;br /&gt;
*'''1998 - 2005 Bundeskanzler'''&lt;br /&gt;
*1999 - 2004 Vorsitzender der SPD&lt;br /&gt;
*1994 - 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer SPD-Alleinregierung&lt;br /&gt;
*1990 - 1994 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer Koalition aus SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1989 Mitglied des [[SPD]]-Präsidiums&lt;br /&gt;
*1986 - 1990 Mitglied des niedersächsischen Landtages und Vorsitzender der [[SPD]]-Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1980 - 1986 Mitglied des Bundestages für die [[SPD]]&lt;br /&gt;
*1978 - 1990 selbstständiger Rechtsanwalt in Hannover &lt;br /&gt;
*1978 - 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos)&lt;br /&gt;
*1966 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Seitenwechsel]]===&lt;br /&gt;
*Schröder stellt eines der bekanntesten Beispiele für das Prinzip der Drehtür dar. In seiner Funktion als Bundeskanzler hatte Schröder zusammen mit Russlands Präsident [[Wladimir Putin|Putin]] das Projekt einer Erdgaspipeline durch die Ostsee massiv gefördert. Betreiber und Eigentümer dieser Pipeline ist die [[Nord Stream|Nord Stream AG]], welche zu 51% [[Gazprom]], zu jeweils 20% [[E.on]] und [[BASF]] und zu 9% [[Gasunie]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nord-stream.com/fileadmin/Dokumente/Images/Company_structure_GER.jpg Organigramm der Nord Stream AG], Website von Nord stream, abgerufen am 20.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2006 wurde bekannt, dass die Regierung Schröder nach der Wahlniederlage, aber noch vor dem Ende seiner Amtszeit, eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit der deutschen Banken [[KfW]] und der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank AG]] in Höhe von 1 Mrd. Euro für [[Gazprom]] übernehmen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,409063,00.html Regierung Schröder soll Bürgschaft für Gasprom übernommen haben], Spiegel-online vom 31.03.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich um eine Bürgschaft für einen sogenannten „ungebundenen Kredit“, welcher von deutschen Banken an ausländische Unternehmen vergeben wird, um dadurch „nationale Interessen“ zu sichern, was in diesem Fall mit der langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung begründet wurde. Ungewöhnlich war allerdings, dass sich dieser Vorgang in so kurzer Zeit in den letzten Monaten der Regierung Schröder abspielte. Schröder selbst bestritt, Kenntnis von der Bürgschaft gehabt zu haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben zwar der damalige Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]], Schröders Wirtschaftsberater im Kanzleramt [[Bernd Pfaffenbach]] und der Staatssekretär im Finanzministerium [[Caio Koch-Weser]] von den Verhandlungen gewusst und die Bürgschaft genehmigt, der Kanzler selbst wurde aber „bewusst“ nicht informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581509.html Der GaGasprom-Kanzler], Spiegel-online vom 10.04.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2006 lehnte [[Gazprom]] den Kredit ab, wodurch die Bürgschaft hinfällig wurde. 5 Monate nachdem Schröder aus dem Amt als Bundeskanzler ausgeschieden war, legte er einen fliegenden Wechsel in einen Lobby-Job hin und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat der [[Nord Stream|Nord Stream AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit Januar 2009 ist Schröder einer von 3 Aufsichtsratsvorsitzenden von [[TNK-BP]], einem russisch-britischen Energieunternehmen. Dabei soll er vor allem als Vermittler zwischen den Interessen von [[BP]] und TNK dienen, da es in der Vergangenheit zu heftigen Streigkeiten in der Vorstandsriege kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem, so heißt es in einer Broschüre von TNK BP, ist Umweltschutz eine seiner Aufgaben. Eine ARD-Exclusiv Reportage deckt auf, dass obwohl Schröder in der Konzern-Broschüre angibt, ein Fördergebiet TNK-BPs in West-Sibirien zu kennen, es dort massive Umweltprobleme durch Öl-Lecks gibt. In der Broschüre äußert sich Schröder positiv über die Fortschritte, die in West-Sibirien im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Auf eine Anfrage der ARD-Exklusiv-Redaktion behauptet er, das betreffende Gebiet in West-Sibirien nicht zu kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Ungereimtheiten werfen die Frage auf, worin genau die Aufgabe Schröder in dem Unternehmen besteht. Sein Jahresgehalt beläuft sich, laut Manager Magazin, auf ca. 200.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,680306-9,00.html Zweite Karriere:&lt;br /&gt;
Die Gerhard-Schröder-AG] Manager Magazin, abgerufen am 19.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfang 2006 stellte sich durch ein Interview mit dem Verleger Ringier heraus, dass Schröder seit 1. Januar für die Schweizer Verlagsgruppe [[Ringier]] als Berater arbeitet. Ganz offen ließ Ringier darin verlauten, dass Schröder als „Türöffner“ geholt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E68BB2D38262549E5B93290C19C1DF8F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei], FAZ-online vom 12.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als Schröder noch Kanzler war, hatte [[Werner Müller]], der zwischen 1998 und 2002 Wirtschaftsminister unter Schröder war und seit 2003 Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstandes ist, Kernpunkte eines Konzeptes vorgestellt, nach dem er den staatlich subventionierten deutschen Steinkohlebergbau neu ordnen wollte. Dies sollte durch den Börsengang von RAG geschehen. Schröder wollte dieses Vorhaben in seiner Amtszeit noch durchsetzen, scheiterte damit jedoch auf Grund der vorgezogenen Neuwahlen. Nach Schröders ausscheiden aus der Politk war es Müller, der Schröder als Rechtsberater für RAG gewann. Daraufhin beriet Schröder den RAG-Konzern bei den Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung über den geplanten Börsengang des Chemie- und Energieunternehmens. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF444384533C0488795D95F2242D6BB93~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah nach Aussage eines RAG-Sprechers unentgeldlich und ohne Beratervertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das dritte Mandat, das Schröder 2006 übernahm ist die Mitgliedschaft im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]. Dort soll er seine internationale Expertise, vor allem in Wachstumsregionen wie Osteuropa, Rußland, Türkei und China, einbringen. Um den Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden, werde Schröder dagegen nicht im Deutschland-Geschäft beraten, berichtet die FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Ackermann und der Weltfinanz-Crash===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 - also lange vor dem [[Weltfinanzcrash 2007]] - wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass Schröder sich mit Finanzminister [[Hans Eichel]], Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] sowie Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen getroffen hatte, um die Gründung einer [[Bad Bank]] zu sondieren. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Josef Ackermann]], in der hochrangigen Runde die Gründung einer solchen Auffanggesellschaft vor. Diese &amp;quot;soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003 Indiskretion nach Spitzentreffen: „Bad Bank“ sorgt für Aufregung], Handelsblatt-online vom 24. Februar 2003, abgerufen am 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat ist vor allem aufgrund seines Zeitpunkts interessant. Die Elite der deutschen Finanzbranche scheint den Ernst der Lage wesentlich früher erkannt zu haben, als sie zugeben wollte. Ein Paket mit vergleichbaren Auswirkungen für die öffentlichen Kassen wurde später der Regierung Merkel-Steinmeier nach dem Prinzip &amp;quot;There ist no alternative&amp;quot; als [[Rettungsschirm]] für die [[Hypo Real Estate]] und andere deutsche Großbanken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schröder und [[Werner Müller]] sind langjährige Weggefährten. Der parteilose Energiefachmann Müller war im ersten Kabinett Schröders von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister, seit Mitte 2003 ist er Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
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		<title>Gerhard Schröder</title>
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		<updated>2011-08-19T10:42:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
'''Gerhard Fritz Kurt Schröder''' (* 7. April 1944 in Mossenberg), [[SPD]], Ex-Bundeskanzler, heute prominenter Lobbyist und Seitenwechsler, Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schröders Bruch mit Oskar Lafontaine und dessen Flucht aus dem [[Kabinett Schröder I]] im Jahr 1999 vollzog Schröder eine Politikwende, welche die SPD an den Rand der Belastbarkeit trieb und die Entstehung der Partei [[Die Linke]] in Deutschland begünstigte. Hier waren die Felder &amp;quot;soziale Frage&amp;quot; (Rentenreform, Hartz-Gesetze, Gesundheitsreform) sowie Außenpolitik (Kosovo-Krieg) von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seiner Kanzlerschaft hat sich eine bis dahin beispiellose Öffnung der Bundesregierung für Anliegen und Methoden des Lobbyismus vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Weltfinanzcrash 2007]] erscheint vor allem die Öffnung des deutschen Marktes für aggressive Investoren (wie [[Hedge-Fonds]]) und riskante Verbriefungsgschäfte in der Ära Schröder bedeutsam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit Januar 2009 Aufsichtsratsvorsitzender von [[TNK-BP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit März 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Pipeline-Konsortiums [[Nordstream|NEGP-Company]], später bekannt als [[Nordstream|Nordstream AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Februar 2006 Rechtsberater des [[RAG]]-Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit 2006 Mitglied im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2006 Vertrag als Vortragsredner bei der Redner-Agentur [[Harry Walker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392338,00.html Promi-Agentur vermittelt Schröder als Redner], Spiegel-online vom 27.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Januar 2006 Beratertätigkeit für den Schweizer [[Ringier|Ringier-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit 2005 Tätigkeit als Rechtsanwalt für [[Fromberg und Collegen]] und als freiberuflicher Berater&lt;br /&gt;
*'''1998 - 2005 Bundeskanzler'''&lt;br /&gt;
*1999 - 2004 Vorsitzender der SPD&lt;br /&gt;
*1994 - 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer SPD-Alleinregierung&lt;br /&gt;
*1990 - 1994 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer Koalition aus SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1989 Mitglied des [[SPD]]-Präsidiums&lt;br /&gt;
*1986 - 1990 Mitglied des niedersächsischen Landtages und Vorsitzender der [[SPD]]-Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1980 - 1986 Mitglied des Bundestages für die [[SPD]]&lt;br /&gt;
*1978 - 1990 selbstständiger Rechtsanwalt in Hannover &lt;br /&gt;
*1978 - 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos)&lt;br /&gt;
*1966 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Seitenwechsel]]===&lt;br /&gt;
*Schröder stellt eines der bekanntesten Beispiele für das Prinzip der Drehtür dar. In seiner Funktion als Bundeskanzler hatte Schröder zusammen mit Russlands Präsident [[Wladimir Putin|Putin]] das Projekt einer Erdgaspipeline durch die Ostsee massiv gefördert. Betreiber und Eigentümer dieser Pipeline ist die [[Nord Stream|Nord Stream AG]], welche zu 51% [[Gazprom]], zu jeweils 20% [[E.on]] und [[BASF]] und zu 9% [[Gasunie]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nord-stream.com/fileadmin/Dokumente/Images/Company_structure_GER.jpg Organigramm der Nord Stream AG], Website von Nord stream, abgerufen am 20.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2006 wurde bekannt, dass die Regierung Schröder nach der Wahlniederlage, aber noch vor dem Ende seiner Amtszeit, eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit der deutschen Banken [[KfW]] und der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank AG]] in Höhe von 1 Mrd. Euro für [[Gazprom]] übernehmen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,409063,00.html Regierung Schröder soll Bürgschaft für Gasprom übernommen haben], Spiegel-online vom 31.03.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich um eine Bürgschaft für einen sogenannten „ungebundenen Kredit“, welcher von deutschen Banken an ausländische Unternehmen vergeben wird, um dadurch „nationale Interessen“ zu sichern, was in diesem Fall mit der langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung begründet wurde. Ungewöhnlich war allerdings, dass sich dieser Vorgang in so kurzer Zeit in den letzten Monaten der Regierung Schröder abspielte. Schröder selbst bestritt, Kenntnis von der Bürgschaft gehabt zu haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben zwar der damalige Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]], Schröders Wirtschaftsberater im Kanzleramt [[Bernd Pfaffenbach]] und der Staatssekretär im Finanzministerium [[Caio Koch-Weser]] von den Verhandlungen gewusst und die Bürgschaft genehmigt, der Kanzler selbst wurde aber „bewusst“ nicht informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581509.html Der GaGasprom-Kanzler], Spiegel-online vom 10.04.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2006 lehnte [[Gazprom]] den Kredit ab, wodurch die Bürgschaft hinfällig wurde. 5 Monate nachdem Schröder aus dem Amt als Bundeskanzler ausgeschieden war, legte er einen fliegenden Wechsel in einen Lobby-Job hin und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat der [[Nord Stream|Nord Stream AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit Januar 2009 ist Schröder einer von 3 Aufsichtsratsvorsitzenden von [[TNK-BP]], einem russisch-britischen Energieunternehmen. Dabei soll er vor allem als Vermittler zwischen den Interessen von [[BP]] und TNK dienen, da es in der Vergangenheit zu heftigen Streigkeiten in der Vorstandsriege kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem, so heißt es in einer Broschüre von TNK BP, ist Umweltschutz eine seiner Aufgaben. Eine ARD-Exclusiv Reportage deckt auf, dass obwohl Schröder in der Konzern-Broschüre angibt, ein Fördergebiet TNK-BPs in West-Sibirien zu kennen, es dort massive Umweltprobleme durch Öl-Lecks gibt. In der Broschüre äußert sich Schröder positiv über die Fortschritte, die in West-Sibirien im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Auf eine Anfrage der ARD-Exklusiv-Redaktion behauptet er, das betreffende Gebiet in West-Sibirien nicht zu kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Ungereimtheiten werfen die Frage auf, worin genau die Aufgabe Schröder in dem Unternehmen besteht. Sein Jahresgehalt beläuft sich, laut Manager Magazin, auf ca. 200.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,680306-9,00.html Zweite Karriere:&lt;br /&gt;
Die Gerhard-Schröder-AG] Manager Magazin, abgerufen am 19.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfang 2006 stellte sich durch ein Interview mit dem Verleger Ringier heraus, dass Schröder seit 1. Januar für die Schweizer Verlagsgruppe [[Ringier]] als Berater arbeitet. Ganz offen ließ Ringier darin verlauten, dass Schröder als „Türöffner“ geholt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E68BB2D38262549E5B93290C19C1DF8F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei], FAZ-online vom 12.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als Schröder noch Kanzler war, hatte [[Werner Müller]], der zwischen 1998 und 2002 Wirtschaftsminister unter Schröder war und seit 2003 Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstandes ist, Kernpunkte eines Konzeptes vorgestellt, nach dem er den staatlich subventionierten deutschen Steinkohlebergbau neu ordnen wollte. Dies sollte durch den Börsengang von RAG geschehen. Schröder wollte dieses Vorhaben in seiner Amtszeit noch durchsetzen, scheiterte damit jedoch auf Grund der vorgezogenen Neuwahlen. Nach Schröders ausscheiden aus der Politk war es Müller, der Schröder als Rechtsberater für RAG gewann. Daraufhin beriet Schröder den RAG-Konzern bei den Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung über den geplanten Börsengang des Chemie- und Energieunternehmens. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF444384533C0488795D95F2242D6BB93~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah nach Aussage eines RAG-Sprechers unentgeldlich und ohne Beratervertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das dritte Mandat, das Schröder 2006 übernahm ist die Mitgliedschaft im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]. Dort soll er seine internationale Expertise, vor allem in Wachstumsregionen wie Osteuropa, Rußland, Türkei und China, einbringen. Um den Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden, werde Schröder dagegen nicht im Deutschland-Geschäft beraten, berichtet die FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Ackermann und der Weltfinanz-Crash===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 - also lange vor dem [[Weltfinanzcrash 2007]] - wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass Schröder sich mit Finanzminister [[Hans Eichel]], Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] sowie Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen getroffen hatte, um die Gründung einer [[Bad Bank]] zu sondieren. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Josef Ackermann]], in der hochrangigen Runde die Gründung einer solchen Auffanggesellschaft vor. Diese &amp;quot;soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003 Indiskretion nach Spitzentreffen: „Bad Bank“ sorgt für Aufregung], Handelsblatt-online vom 24. Februar 2003, abgerufen am 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat ist vor allem aufgrund seines Zeitpunkts interessant. Die Elite der deutschen Finanzbranche scheint den Ernst der Lage wesentlich früher erkannt zu haben, als sie zugeben wollte. Ein Paket mit vergleichbaren Auswirkungen für die öffentlichen Kassen wurde später der Regierung Merkel-Steinmeier nach dem Prinzip &amp;quot;There ist no alternative&amp;quot; als [[Rettungsschirm]] für die [[Hypo Real Estate]] und andere deutsche Großbanken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schröder und [[Werner Müller]] sind langjährige Weggefährten. Der parteilose Energiefachmann Müller war im ersten Kabinett Schröders von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister, seit Mitte 2003 ist er Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerhard_Schr%C3%B6der&amp;diff=11256</id>
		<title>Gerhard Schröder</title>
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		<updated>2011-08-19T10:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Seitenwechsel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
'''Gerhard Fritz Kurt Schröder''' (* 7. April 1944 in Mossenberg), [[SPD]], Ex-Bundeskanzler, heute prominenter Lobbyist und Seitenwechsler, Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schröders Bruch mit Oskar Lafontaine und dessen Flucht aus dem [[Kabinett Schröder I]] im Jahr 1999 vollzog Schröder eine Politikwende, welche die SPD an den Rand der Belastbarkeit trieb und die Entstehung der Partei [[Die Linke]] in Deutschland begünstigte. Hier waren die Felder &amp;quot;soziale Frage&amp;quot; (Rentenreform, Hartz-Gesetze, Gesundheitsreform) sowie Außenpolitik (Kosovo-Krieg) von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren seiner Kanzlerschaft hat sich eine bis dahin beispiellose Öffnung der Bundesregierung für Anliegen und Methoden des Lobbyismus vollzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Weltfinanzcrash 2007]] erscheint vor allem die Öffnung des deutschen Marktes für aggressive Investoren (wie [[Hedge-Fonds]]) und riskante Verbriefungsgschäfte in der Ära Schröder bedeutsam.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit Januar 2009 Aufsichtsratsvorsitzender von [[TNK-BP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit März 2006 Aufsichtsratsvorsitzender des Pipeline-Konsortiums [[Nordstream|NEGP-Company]], später bekannt als [[Nordstream|Nordstream AG]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Februar 2006 Rechtsberater des [[RAG]]-Konzern&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit 2006 Mitglied im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2006 Vertrag als Vortragsredner bei der Redner-Agentur [[Harry Walker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,392338,00.html Promi-Agentur vermittelt Schröder als Redner], Spiegel-online vom 27.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*seit Januar 2006 Beratertätigkeit für den Schweizer [[Ringier|Ringier-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seit 2005 Tätigkeit als Rechtsanwalt für [[Fromberg und Collegen]] und als freiberuflicher Berater&lt;br /&gt;
*'''1998 - 2005 Bundeskanzler'''&lt;br /&gt;
*1999 - 2004 Vorsitzender der SPD&lt;br /&gt;
*1994 - 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer SPD-Alleinregierung&lt;br /&gt;
*1990 - 1994 Ministerpräsident von Niedersachsen in einer Koalition aus SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1989 Mitglied des [[SPD]]-Präsidiums&lt;br /&gt;
*1986 - 1990 Mitglied des niedersächsischen Landtages und Vorsitzender der [[SPD]]-Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1980 - 1986 Mitglied des Bundestages für die [[SPD]]&lt;br /&gt;
*1978 - 1990 selbstständiger Rechtsanwalt in Hannover &lt;br /&gt;
*1978 - 1980 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos)&lt;br /&gt;
*1966 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ftp.hdg.de/lemo/html/biografien/SchroederGerhardSPD/index.html Biographie Gerhard Schröder], ftp.hdg.de, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Seitenwechsel]]===&lt;br /&gt;
*Schröder stellt eines der bekanntesten Beispiele für das Prinzip der Drehtür dar. In seiner Funktion als Bundeskanzler hatte Schröder zusammen mit Russlands Präsident [[Wladimir Putin|Putin]] das Projekt einer Erdgaspipeline durch die Ostsee massiv gefördert. Betreiber und Eigentümer dieser Pipeline ist die [[Nord Stream|Nord Stream AG]], welche zu 51% [[Gazprom]], zu jeweils 20% [[E.on]] und [[BASF]] und zu 9% [[Gasunie]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nord-stream.com/fileadmin/Dokumente/Images/Company_structure_GER.jpg Organigramm der Nord Stream AG], Website von Nord stream, abgerufen am 20.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2006 wurde bekannt, dass die Regierung Schröder nach der Wahlniederlage, aber noch vor dem Ende seiner Amtszeit, eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit der deutschen Banken [[KfW]] und der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank AG]] in Höhe von 1 Mrd. Euro für [[Gazprom]] übernehmen wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,409063,00.html Regierung Schröder soll Bürgschaft für Gasprom übernommen haben], Spiegel-online vom 31.03.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelte es sich um eine Bürgschaft für einen sogenannten „ungebundenen Kredit“, welcher von deutschen Banken an ausländische Unternehmen vergeben wird, um dadurch „nationale Interessen“ zu sichern, was in diesem Fall mit der langfristigen Sicherstellung der Energieversorgung begründet wurde. Ungewöhnlich war allerdings, dass sich dieser Vorgang in so kurzer Zeit in den letzten Monaten der Regierung Schröder abspielte. Schröder selbst bestritt, Kenntnis von der Bürgschaft gehabt zu haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben zwar der damalige Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]], Schröders Wirtschaftsberater im Kanzleramt [[Bernd Pfaffenbach]] und der Staatssekretär im Finanzministerium [[Caio Koch-Weser]] von den Verhandlungen gewusst und die Bürgschaft genehmigt, der Kanzler selbst wurde aber „bewusst“ nicht informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46581509.html Der GaGasprom-Kanzler], Spiegel-online vom 10.04.2006, abgerufen am 15.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. April 2006 lehnte [[Gazprom]] den Kredit ab, wodurch die Bürgschaft hinfällig wurde. 5 Monate nachdem Schröder aus dem Amt als Bundeskanzler ausgeschieden war, legte er einen fliegenden Wechsel in einen Lobby-Job hin und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat der [[Nord Stream|Nord Stream AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit Januar 2009 ist Schröder einer von 3 Aufsichtsratsvorsitzenden von [[TNK-BP]], einem russisch-britischen Energieunternehmen. Dabei soll er vor allem als Vermittler zwischen den Interessen von [[BP]] und TNK dienen, da es in der Vergangenheit zu heftigen Streigkeiten in der Vorstandsriege kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,601459,00.html Ex-Kanzler Schröder wird Öl-Aufsichtsrat], Spiegel-online vom 15.01.2009, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem, so heißt es in einer Broschüre von TNK BP. ist Umweltschutz eine seiner Aufgaben. Eine ARD-Exclusiv Reportage deckt auf, dass obwohl Schröder in der Konzern-Broschüre angibt ein Fördergebiet TNK-BPs in West-Sibirien zu kennen, es dort massive Umweltprobleme durch Öl-Lecks gibt. In der Broschüre schreibt Schröder, das Gebiet zu kennen und äußert sich positiv über die Fortschritte, die in West-Sibirien im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Auf eine Anfrage der ARD-Exklusiv-Redaktion behauptet er, das Gebiet nicht zu kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7943466 ARD exclusiv: Rot Grün macht Kasse], ARD Mediathek vom 18.08.2011, abgerufen am 19.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Derartige Ungereimtheiten werfen die Frage auf, worin genau die Aufgabe Schröder in dem Unternehmen besteht. Sein Jahresgehalt beläuft sich, laut Manager Magazin, auf ca. 200.000 Euro. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,680306-9,00.html Zweite Karriere:&lt;br /&gt;
Die Gerhard-Schröder-AG] Manager Magazin, abgerufen am 19.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anfang 2006 stellte sich durch ein Interview mit dem Verleger Ringier heraus, dass Schröder seit 1. Januar für die Schweizer Verlagsgruppe [[Ringier]] als Berater arbeitet. Ganz offen ließ Ringier darin verlauten, dass Schröder als „Türöffner“ geholt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E68BB2D38262549E5B93290C19C1DF8F1~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ich kochte in Berlin für ihn, Ringier war dabei], FAZ-online vom 12.12.2005, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als Schröder noch Kanzler war, hatte [[Werner Müller]], der zwischen 1998 und 2002 Wirtschaftsminister unter Schröder war und seit 2003 Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstandes ist, Kernpunkte eines Konzeptes vorgestellt, nach dem er den staatlich subventionierten deutschen Steinkohlebergbau neu ordnen wollte. Dies sollte durch den Börsengang von RAG geschehen. Schröder wollte dieses Vorhaben in seiner Amtszeit noch durchsetzen, scheiterte damit jedoch auf Grund der vorgezogenen Neuwahlen. Nach Schröders ausscheiden aus der Politk war es Müller, der Schröder als Rechtsberater für RAG gewann. Daraufhin beriet Schröder den RAG-Konzern bei den Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung über den geplanten Börsengang des Chemie- und Energieunternehmens. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF444384533C0488795D95F2242D6BB93~ATpl~Ecommon~Scontent.html Altkanzler Schröder berät RAG bei Börsengang], FAZ-online vom 10.02.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah nach Aussage eines RAG-Sprechers unentgeldlich und ohne Beratervertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das dritte Mandat, das Schröder 2006 übernahm ist die Mitgliedschaft im Europa-Beirat der [[Rothschild-Investmentbank]]. Dort soll er seine internationale Expertise, vor allem in Wachstumsregionen wie Osteuropa, Rußland, Türkei und China, einbringen. Um den Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden, werde Schröder dagegen nicht im Deutschland-Geschäft beraten, berichtet die FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E034DA40D93E64E4C9ABEEECEA12CE401~ATpl~Ecommon~Scontent.html Schröder berät die Investmentbank Rothschild], FAZ-online vom 24.03.2006, abgerufen am 21.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schröder, Ackermann und der Weltfinanz-Crash===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 - also lange vor dem [[Weltfinanzcrash 2007]] - wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass Schröder sich mit Finanzminister [[Hans Eichel]], Wirtschaftsminister [[Wolfgang Clement]] sowie Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen getroffen hatte, um die Gründung einer [[Bad Bank]] zu sondieren. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]], [[Josef Ackermann]], in der hochrangigen Runde die Gründung einer solchen Auffanggesellschaft vor. Diese &amp;quot;soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003 Indiskretion nach Spitzentreffen: „Bad Bank“ sorgt für Aufregung], Handelsblatt-online vom 24. Februar 2003, abgerufen am 22. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat ist vor allem aufgrund seines Zeitpunkts interessant. Die Elite der deutschen Finanzbranche scheint den Ernst der Lage wesentlich früher erkannt zu haben, als sie zugeben wollte. Ein Paket mit vergleichbaren Auswirkungen für die öffentlichen Kassen wurde später der Regierung Merkel-Steinmeier nach dem Prinzip &amp;quot;There ist no alternative&amp;quot; als [[Rettungsschirm]] für die [[Hypo Real Estate]] und andere deutsche Großbanken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Gerhard Schröder und [[Werner Müller]] sind langjährige Weggefährten. Der parteilose Energiefachmann Müller war im ersten Kabinett Schröders von 1998 bis 2002 Wirtschaftsminister, seit Mitte 2003 ist er Vorsitzender des [[RAG]]-Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/Schwerpunkte/Seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11239</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11239"/>
		<updated>2011-08-18T10:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. 2003 wird Liz Mohn von Reinhard Mohn zur Familiensprecherin benannt. 2004 gründen die Bertelsmann AG, Gruner und Jahr und die Axel Springer AG zusammen ein Tiefdruck-Unternehmen. Damit gehört die Bertelsmann AG zu den Marktführern im europäischen Zeitschriftendruck. Reinhard Mohn verstirbt 2009.Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 337   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie &amp;quot;Bomben gegen England&amp;quot; und &amp;quot;Volk ohne Raum&amp;quot; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70 Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74 Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die ''Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11235</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T14:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. 2003 wird Liz Mohn von Reinhard Mohn zur Familiensprecherin benannt. 2004 gründen die Bertelsmann AG, Gruner und Jahr und die Axel Springer AG zusammen ein Tiefdruck-Unternehmen. Damit gehört die Bertelsmann AG zu den Marktführern im europäischen Zeitschriftendruck. Reinhard Mohn verstirbt 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 337&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die ''Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11234</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-17T14:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 77,6% der Aktien der Bertelsmann AG.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-B491BF98-FCF3A28B/bst/hs.xsl/2094.htm Daten und Fakten] offizielle Website der Bertelsmann Stiftung, abgerufen am 17.8.2011 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit. Sie gilt als die &amp;quot;wahrscheinlich größte, auf jeden Fall aber einflussreichste Stiftung Deutschlands.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;ver.di (2000) &amp;quot;M - Menschen machen Medien&amp;quot; ver.di-Mitgliederzeitschrift für JournalistInnen und RundfunkmitarbeiterInnen. Ausgabe 3/2000. Berlin. &amp;lt;/ref&amp;gt; In den 90er Jahren entwickelte sich die Stiftung zu einem führenden deutschen Think-tank.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=2144 Die Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung. Zunächst wurde die Stiftungsgründung mit einem religiösen Auftrag begründet; mit der Zeit gewannen jedoch zunehmend weltliche Interessen und Motivationen an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung hat ca. 300 Mitarbeitern, die bis zu 100 Projekte betreuen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachdenkseiten.de/?p=2144 Die Bertelsmann Stiftung] abgerufen am 17.11.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Selbstdarstellung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Konzern durch die RTL-Gruppe Einfluss auf die gesendeten Inhalte der Sender der RTL-Gruppe hat, sind auch die öffentlich-rechtlichen Sender auf Führungsebene mit der Bertelsmann Stiftung verknüpft. U.a. ist der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, [[Klaus-Peter Siegloch]] im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Der ehemalige ZDF Intendant [[Dieter Stolte]] sitzt auch im Kuratorium. [[Peter Frey]], Chefredakteur des ZDF ist Mitglied des von Bertelsmann getragenen [[Centrums für angewandte Politikforschung]](CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Durch ihre Gemeinnützigkeit erhält die Stiftung auch öffentliche Gelder: &amp;quot;Verrechnet man die Steuererleichterungen und Ersparnisse mit den Ausschüttungen, dann zeigt sich, dass die Mohns die Stiftung de facto mit öffentlichem Geld betreiben. Das ist unternehmerisch geschickt.&amp;quot;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
Das Engagement der Stiftung kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch ''Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums'': &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.taz.de/!56696/ Die Methode Bertelsmann], abgerufen am 16.08.2011 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Kampagnen »Du bist Deutschland«''' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Centrums für angewandte Politikforschung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CHE-Ranking'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Informationen zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11233</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11233"/>
		<updated>2011-08-17T13:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. 2003 wird Liz Mohn von Reinhard Mohn zur Familiensprecherin benannt. Reinhard Mohn verstirbt 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 337&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die ''Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11232</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-17T13:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = Büro Bertelsmann Stiftung, Résidence Palace, Rue de la Loi 155, B-1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit. Sie gilt als die &amp;quot;wahrscheinlich größte, auf jeden Fall aber einflussreichste Stiftung Deutschlands&amp;quot;  ver.di (2000) &amp;quot;M - Menschen machen Medien&amp;quot; ver.di-Mitgliederzeitschrift für JournalistInnen und RundfunkmitarbeiterInnen. Ausgabe 3/2000. Berlin. Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung. Zunächst wurde die Stiftungsgründung mit einem religiösen Auftrag begründet; mit der Zeit gewannen jedoch zunehmend weltliche Interessen und Motivationen an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Selbstdarstellung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Konzern durch die RTL-Gruppe Einfluss auf die gesendeten Inhalte der Sender der RTL-Gruppe hat, sind auch die öffentlich-rechtlichen Sender auf Führungsebene mit der Bertelsmann Stiftung verknüpft. U.a. ist der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, [[Klaus-Peter Siegloch]] im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Der ehemalige ZDF Intendant [[Dieter Stolte]] sitzt auch im Kuratorium. [[Peter Frey]], Chefredakteur des ZDF ist Mitglied des von Bertelsmann getragenen [[Centrums für angewandte Politikforschung]](CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Durch ihre Gemeinnützigkeit erhält die Stiftung auch öffentliche Gelder: &amp;quot;Verrechnet man die Steuererleichterungen und Ersparnisse mit den Ausschüttungen, dann zeigt sich, dass die Mohns die Stiftung de facto mit öffentlichem Geld betreiben. Das ist unternehmerisch geschickt.&amp;quot;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
Das Engagement der Stiftung kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch ''Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums'': &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
[http://www.taz.de/!56696/ Die Methode Bertelsmann], abgerufen am 16.08.2011 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Kampagnen »Du bist Deutschland«''' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Centrums für angewandte Politikforschung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CHE-Ranking'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Informationen zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11231</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T13:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Feldausgaben&amp;quot; für deutsche Soldaten an der Front. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
1971 wird die C. Bertelsmann Verlags GmbH in die Bertelsmann AG umgewandelt. Reinhard Mohn übernimmt den Vorstandsvorsitz. 1977 wird die [[Bertelsmann Stiftung]] gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die ''Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11230</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T13:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [www.bertelsmann.de www.bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen u.a. die &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für Soldaten. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs die Bertelsmann AG weiter stetig und vertrieb den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die ''Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11229</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11229"/>
		<updated>2011-08-17T12:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen die &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für Soldaten. In den 1950er und 1960er Jahren vertrieb die Bertelsmann AG den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Aufarbeitung der eigenen NS Vergangenheit besser im Griff zu haben reagierte Bertelsmann sozusagen mit einem Angriff nach vorne. 1998 noch wurde die ''Unabhängige Historische Kommission zur Erforschung der Geschichte des Hauses Bertelsmann'' eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11228</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T12:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen die &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für Soldaten. In den 1950er und 1960er Jahren vertrieb die Bertelsmann AG den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&lt;br /&gt;
Zwischen 1932 und 1945 wuchs das Unternehmen stetig. Neben den äußerst erfolgreichen &amp;quot;Frontausgaben&amp;quot; für die Soldaten an der Front veröffentlichte der Verlag auch andere nationalsozialistische Autoren und belletristische Reihen mit Titeln wie „Bomben gegen England“ und „Volk ohne Raum“&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 83&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre wurde die Nähe zum NS-Regime von dem Medienkonzern vollkommen geleugnet. Der Bertelsmannkonzern stellte sich sogar als oppositionellen Verlag dar. Um die Schließung des Verlags 1944 wurde die Mär gedichtet, dass mangelnde Regimetreue und der Vertrieb religiöser Bücher der Grund für die Schließung. &amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nachdem 1998 Informationen von der Nazi-Vergangenheit in die amerikanische  Presse gelangt waren, räumte man im Hause Bertelsmann mit den einigen der Legenden um die Vergangenheit des Konzerns auf. Heinrich Mohn, der von Reinhard Mohn 1992 in der ZDF-Sendung ''Zeitzeugen des Jahrhunderts'' noch als christlich fundierten Oppositionellen bezeichnet hatte, entpuppte sich als &amp;quot;passives&amp;quot; Mitglied der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main: 74&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11227</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-17T11:07:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Bertelsmann Unter den Linden 1, Berlin &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Bertelsmannkonzern entstand aus dem 1835 gegründeten protestantischen Verlag Gottes Werk. Während des dritten Reiches druckte das Unternehmen Frontausgaben für die Soldaten.  In den 1950er und 1960er Jahren vertrieb die Bertelsmann AG den Lesering, der sich an einen breiten Teil der deutschen Bevölkerung richtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertelsmann im dritten Reich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner   Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11226</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11226"/>
		<updated>2011-08-16T14:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit. Sie gilt als die &amp;quot;wahrscheinlich größte, auf jeden Fall aber einflussreichste Stiftung Deutschlands&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; ver.di (2000) &amp;quot;M - Menschen machen Medien&amp;quot; ver.di-Mitgliederzeitschrift für JournalistInnen und RundfunkmitarbeiterInnen. Ausgabe 3/2000. Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Selbstdarstellung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Sender sind mit Bertelsmann verbandelt. So ist zum Beispiel der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, Klaus-Peter Siegloch im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Auch der frühere ZDF Intendant Dieter Stolte, der z.B. 1999 eine kritische Reportage über die Rolle Bertelsmanns im Dritten Reich verhinderte, gehörte noch während seiner Amtszeit dem Kuratorium an. Der Nachfolger von Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ist „Fellow“ des von Bertelsmann getragenen „Centrums für angewandte Politikforschung“ (CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Durch ihre Gemeinnützigkeit erhält die Stiftung auch öffentliche Gelder: &amp;quot;Verrechnet man die Steuererleichterungen und Ersparnisse mit den Ausschüttungen, dann zeigt sich, dass die Mohns die Stiftung de facto mit öffentlichem Geld betreiben. Das ist unternehmerisch geschickt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Engagement der Stiftung kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch ''Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums'': &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/!56696/ Die Methode Bertelsmann], abgerufen am 16.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kampagnen »Du bist Deutschland«''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Centrums für angewandte Politikforschung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CHE-Ranking'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Informationen zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11225</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11225"/>
		<updated>2011-08-16T13:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = &amp;lt;url&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: '''Kurze Beschreibung des Unternehmens''' und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner + Jahr (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Direct Group&lt;br /&gt;
* BMG (Bertelsmann Music Group)&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11224</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-16T13:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit.&lt;br /&gt;
Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Selbstdarstellung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampagnen wie »Du bist Deutschland«''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Sender sind mit Bertelsmann verbandelt. So ist zum Beispiel der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, Klaus-Peter Siegloch im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Auch der frühere ZDF Intendant Dieter Stolte, der z.B. 1999 eine kritische Reportage über die Rolle Bertelsmanns im Dritten Reich verhinderte, gehörte noch während seiner Amtszeit dem Kuratorium an. Der Nachfolger von Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ist „Fellow“ des von Bertelsmann getragenen „Centrums für angewandte Politikforschung“ (CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Centrums für angewandte Politikforschung]] (CAP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
[[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Das Engagement kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch ''Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums'': &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Böckelmann, Frank/ Fischler, Hersch 2004: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums, Frankfurt am Main.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Materialien zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.bertelsmannkritik.de/index.htm bertelsmannkritik.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann_Stiftung wiki.bildung-schadet-nicht.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.nachdenkseiten.de/?p=10244 nachdenkseiten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_Stiftung&amp;diff=11223</id>
		<title>Bertelsmann Stiftung</title>
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		<updated>2011-08-16T13:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann Stiftung&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des privaten Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.bertelsmann-stiftung.de/ www.bertelsmann-stiftung.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 gegründet und hält 75% der Aktien der Bertelsmann AG. Die Stiftung finanziert sich überwiegend aus den Erträgen der Aktien, die sie steuerfrei erhält. Das Jahresetat der Stiftung beläuft sich auf 60 Milliarden Euro. Die Bertelsmann Stiftung trägt den Status der Gemeinnützigkeit.&lt;br /&gt;
Zwar sind Bertelsmann AG und Stiftung offiziell zwei getrennte Einheiten, aber werden beide doch von der Unternehmerfamilie Mohn kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Um Erbschaftssteuern zu sparen, gründete der Unternehmer Reinhard Mohn 1977 die Bertelsmann Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle zum Steuersparen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.heise.de/tp/artikel/33/33380/1.html Machtkartell Bertelsmann] Telepolis vom 26.09.2010, abgerufen am 13.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
===Vorstand===&lt;br /&gt;
* Gunter Thielen (Vorsitzender des Vorstands)&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dräger]], 2001-2008 parteiloser Senator für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg &lt;br /&gt;
* Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
(Stand August 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuratorium===&lt;br /&gt;
Das Kuratorium ist Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter H. Vogel, Vorsitzender seit 08/2007, Gesellschafter der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Lindsay Goldberg Vogel GmbH&lt;br /&gt;
* Liz Mohn (hier ebenso Stellvertretende Vorsitzende)&lt;br /&gt;
* Werner J. Bauer, Generaldirektor der [[Nestlé]] AG&lt;br /&gt;
* Wolf Bauer&lt;br /&gt;
* Wulf H. Bernotat, ehem. Vorstandsvorsitzender der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
* Christoph Mohn&lt;br /&gt;
* Eduardo Montes&lt;br /&gt;
* Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung&lt;br /&gt;
* Thomas Rauschenbach, Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts&lt;br /&gt;
* Rolf Schmidt-Holtz, Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schüssel, Ex-Bundeskanzler der Republik Österreich&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Siegloch]], Ex-ZDF-Journalist, seit 06/2011 Präsident des [[Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft|Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft]] (BDL)&lt;br /&gt;
Quelle zur Organisationsstruktur:[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps Bertelsmann Stiftung - Führungsgremien] abgerufen am 12.08.2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
die Bertelsmann Stiftung arbeitet ausschließlich operativ. D.h. sie nimmt keine Förderanträge von außen entgegen sonder investiert nur in eigene Projekte. Sie sollen dazu beitragen die Gesellschaft in Sinne des Stifters Reinhard Mohn umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem hat die Stiftung über 660 Mio. Euro in Projekte gesteckt, die nach eigenen Angaben Einfluss auf strategische Räume in der Politik ausüben sollen. Die Stiftung hat intensiv zu zahlreichen Reform-Projekten (Hartz IV, Studiengebühren, Schulpolitik, Gesundheitsreformen, demographischer Wandel, Aufbau einer europäischen Armee etc) gearbeitet. Über Modellprojekte, Studien und Konferenzen sowie persönliche Kontakte und Treffen mit Politikern nimmt die Stiftung politischen Einfluss auf den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Selbstdarstellung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich [...] für das Gemeinwohl. Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und bürgerschaftliches Engagement eine wesentliche Basis für gesellschaftlichen Fortschritt sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-10C9149A-BAF64F4D/bst/hs.xsl/269.htm Bertelsmann Stiftung] Die Stiftung, abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampagnen wie »Du bist Deutschland«''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Personen mit Verbindung zu Bertelsmann===&lt;br /&gt;
* [[Tim Arnold]]&lt;br /&gt;
* [[Elmar Brok]]&lt;br /&gt;
* [[Caio Koch-Weser]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Sender sind mit Bertelsmann verbandelt. So ist zum Beispiel der ehemalige stellvertretender Chefredakteur des ZDF und früher Leiter der Hauptredaktion Aktuelles und heutige Leiter des Washingtoner ZDF-Studios, Klaus-Peter Siegloch im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung. Auch der frühere ZDF Intendant Dieter Stolte, der z.B. 1999 eine kritische Reportage über die Rolle Bertelsmanns im Dritten Reich verhinderte, gehörte noch während seiner Amtszeit dem Kuratorium an. Der Nachfolger von Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ist „Fellow“ des von Bertelsmann getragenen „Centrums für angewandte Politikforschung“ (CAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Centrums für angewandte Politikforschung]] (CAP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lobbyisten in Ministerien===&lt;br /&gt;
%u2192 [[Lobbyisten_im_Bundesministerium_für_Gesundheit#Bertelsmann_Stiftung|Lobbyisten im Gesundheitsministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
Das Engagement kann als missionarischen Eifer für neoliberale Politik gewertet werden oder als weitsichtige Geschäftspolitik. Denn die Reform Agenda der Stiftung spielt den wirtschaftlichen Interessen des Konzerns in die Hände. Die Autoren Frank Böcklemann und Hersch Firschler schreiben hierzu in ihrem Buch ''Bertelsmann -  Hinter der Fassade des Medienimperiums'': &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stiftung legt einen Schutzschild der Gemeinnützigkeit um den Konzern und entzieht ihn damit der öffentlichen Kritik (...) Ihre Aktivitäten ermöglichen gute Beziehungen zu den wichtigsten europäischen Beamten, Beratern, Wissenschaftlern und Publizisten. Da man sich durch die Stiftung empfohlen hat, darf man für die Belange der Aktiengesellschaft ebenfalls ein offenes Ohr, guten Rat und diskretes Entgegenkommen erwarten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Kritische Materialien zu Bertelsmann findet man u.a. auf:&lt;br /&gt;
* [http://www.anti-b.de anti-b.de] &lt;br /&gt;
* [http://www.anti-bertelsmann.de anti-bertelsmann.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Denkfabrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11222</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-16T12:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist ein international agierender Medien- und Dienstleistungskonzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Gütersloh&amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = &amp;lt;url&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: '''Kurze Beschreibung des Unternehmens''' und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner + Star (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
* RandomHouse&lt;br /&gt;
* Arvato: Über das Tochterunternehmen bietet Bertelsmann ein breites Spektrum an Dienstleistungen: von Adresshandel bis hin zu Privatisierung von öffentlichen Verwaltung (z.B. in Yorkshire und Würzburg). Arvato hat 60.000 Mitarbeiter und ist Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Bertelsmann_SE&amp;diff=11221</id>
		<title>Bertelsmann SE</title>
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		<updated>2011-08-16T12:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
Heute ist Bertelsmann der größte europäische Medienkonzern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
| Logo             = [[Bild:&amp;lt;datei&amp;gt;|center]]&lt;br /&gt;
| Branche          = Medien&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &amp;lt;text&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = &amp;lt;url&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: '''Kurze Beschreibung des Unternehmens''' und ihrer Relevanz (im Lobbypedia-Kontext)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kapitalanteile der Bertelsmann AG:''' &lt;br /&gt;
* 80,9% gehören Stiftungen ([[Bertelsmann Stiftung]], Reinhard Mohn Stiftung, BVG-Stiftung)&lt;br /&gt;
* 19,1% werden von der Familie Mohn mittelbar gehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konzern hat einen Jahresumsatz von knapp 19 Milliarden Euro.&lt;br /&gt;
Zur Bertelsmann AG gehören u.a.:&lt;br /&gt;
* die RTL-Gruppe&lt;br /&gt;
* Gruner + Star (Stern, Gala, Financial Times Deutschland)&lt;br /&gt;
RandomHouse&lt;br /&gt;
Arvato, die über 60.000 Mitarbeiter beschäftigt, ist Bertelsmann Marktführer auf dem Gebiet des Outsourcing von Verwaltungstätigkeiten (Arvato setzt auf Privatisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
staatlicher Dienstleistungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorstandsvorsitzender''' der Bertelsmann AG: Hartmut Ostrowski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufsichtsrat===&lt;br /&gt;
*Gunter Thielen, Vorsitzender, zugleich Vorstandsvorsitzender der [[Bertelsmann Stiftung]] &lt;br /&gt;
*Wulf H. Bernotat, ehem. Vorsitzender des Vorstands der [[E.ON]] AG&lt;br /&gt;
*Kai Brettmann, RTL&lt;br /&gt;
*Christa Gomez, stellv. Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Bertelsmann AG&lt;br /&gt;
*Ian Hudson&lt;br /&gt;
*Karl-Ludwig Kley, Merck KGaA&lt;br /&gt;
*Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender [[BMW]] AG&lt;br /&gt;
*Brigitte Mohn&lt;br /&gt;
*Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung&lt;br /&gt;
*Liz Mohn&lt;br /&gt;
*Hans Dieter Pötsch, Volkswagen AG&lt;br /&gt;
*Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender Henkel AG&lt;br /&gt;
*Erich Ruppik&lt;br /&gt;
*Lars Rebien Sørensen, Novo Nordisk A/S&lt;br /&gt;
*Bodo Uebber, Daimler AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bertelsmann.de/ Bertelsmann-Webseite] abgerufen am 12.08.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
*Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?&lt;br /&gt;
*wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen&lt;br /&gt;
*Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10722</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10722"/>
		<updated>2011-07-27T09:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Lobbyregister in anderen Ländern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Lobbyarbeit betreibende Akteure Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [[Verbändeliste|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]] wird zwar manchmal fälschlicherweise als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Zudem ist die Liste freiwillig. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister EU]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es momentan zwei Listen, die als Lobbyregister bezeichnet werden können. Zum einen ist das die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Diese Liste enthält allerdings lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die von ihnen vertretenen Organisationen. Der Transparenzgewinn ist dadurch nur minimal. &lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] der EU-Kommission. Das Register stellt zwar einen guten Ansatz dar. Die Registrierung im Register auf freiwilliger Basis und die unzureichenden Möglichkeiten der Überprüfung und Sanktionierung von Falschangaben, signalisieren hingegen einen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Momentan sind 3.924 Lobbyorganisationen und Unternehmen (Stand: 16.05.2011) registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyakteure in Brüssel entsprechen dürfte. Einzelne Lobbyisten werden in diesem Register bisher nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ('Foreign Agents Registration Act of 1938') und 1946 ('The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946') verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der 'Lobbying Disclosure Act of 1995' (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großbritannien===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es seit Februar 2011 ein neues freiwilliges Lobbyregister des ''UK Public Affairs Councils''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cipr.co.uk/content/policy-resources/policy/ukpac UK Public Affairs Council] Abgerufen am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist das Register sehr lückenhaft. Nach Angaben der britischen NGO ''Alliance for Lobbying Transparency'' sind etwa 90% der britischen Lobbyisten nicht in dem Register eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbyingtransparency.org/content/view/57/1/ Up to 90% of lobbyists shun new transparency register] Alliance for Lobbying Transparency, vom 1. März 2011. Abgerufen am 12. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Premierminister Cameron sprach sich dafür aus, ein verpflichtendes Register in der Zukunft einzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Irland===&lt;br /&gt;
In Irland wurden Mitte Juni erste Eckpunkte zu einem Entwurf eines Lobbyregisters bekannt, das Lobby-Agenturen, Unternehmen und Interessenvereinigungen erfassen soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Litauen]]===&lt;br /&gt;
Als eines der ersten osteuropäischen Länder, trat in Litauen 2001 das erste Gesetz zur Lobbyreguilierung in Kraft. 2003 wurden ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Im Wesentlichen änderte sich jedoch nichts an dem bestehenden Gesetz. In Litauen gilt eine Registrierungspflicht für alle Lobbyisten. Das Lobbying-Gesetz bezieht sich jedoch allein auf parlamentarische Einflussnahme. Die Ethik-Kommission ist die verantwortliche Instanz, die das Register führt. Im Register müssen, im Gegensatz zu Ländern wie Ungarn oder Polen, Finanzangaben gemacht werden. Das Litauische Gesetz sieht außerdem eine einjährige Karenzzeit für Politiker vor, die Lobby-Aktivitäten nachgehen wollen. Trotz der Regulierung führte diese bis jetzt nur begrenzt zu einem Eintrag ins Lobbyisten-Register (Piasecka 2005).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freedomhouse.org/template.cfmpage=47&amp;amp;nit=371&amp;amp;year=2005 Piasecka, A. 2005 „Country Report: Lithuania: 2005“, Washington,DC: Freedom House, abgerufen am 17.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Niederlande===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden gibt es noch kein Lobbyregister. Im Juni 2011 brachte die sozial-demokratische PvdA einen ersten Vorschlag zur Einführung eines Lobbyregisters in der Zweiten Kammer der Generalstaaten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsdimension.com/2011/06/21/pvda-publiek-register-voor-haagse-lobbyisten/ PvdA: publiek register voor Haagse lobbyisten] Aus: De Telegraaf. Abgerufen am 12. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2011 beschloss die österreichische Regierung ein Lobbyregister, das zur Eintragung verpflichtet und Lobbyisten in vier Kategorien unterteilt: Lobby-Agenturen, Unternehmen, Interessenverbände, und gesetzliche Kammern. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Anforderungen zur Offenlegung. So müssen die auf Lobbying spezialisierten Agenturen unter anderem auch ihre einzelnen Aufträge, deren finanziellen Umfang und Ziel angeben. Hingegen müssen Unternehmen, neben den Namen ihrer Lobbyisten, nur angeben ob die für Lobbytätigkeiten aufgewendete Summe 100.000 Euro im Jahr übersteigt oder nicht. Bei Verstößen gegen das Register können Strafen bis zu 60.000 Euro verhängt werden, und in schweren Fällen die Streichung aus dem Register veranlasst werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Polen]]===&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al. gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen. In der Praxis haben sich bis jetzt nur ein Bruchteil der aktiven Lobbyisten registriert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Ungarn]]===&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft. Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution. Bis jetzt sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. 'Sunshine Laws to Track European Lobbyists', Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10720</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10720"/>
		<updated>2011-07-27T09:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Lobbyregister in anderen Ländern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Lobbyarbeit betreibende Akteure Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [[Verbändeliste|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]] wird zwar manchmal fälschlicherweise als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Zudem ist die Liste freiwillig. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister EU]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es momentan zwei Listen, die als Lobbyregister bezeichnet werden können. Zum einen ist das die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Diese Liste enthält allerdings lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die von ihnen vertretenen Organisationen. Der Transparenzgewinn ist dadurch nur minimal. &lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] der EU-Kommission. Das Register stellt zwar einen guten Ansatz dar. Die Registrierung im Register auf freiwilliger Basis und die unzureichenden Möglichkeiten der Überprüfung und Sanktionierung von Falschangaben, signalisieren hingegen einen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Momentan sind 3.924 Lobbyorganisationen und Unternehmen (Stand: 16.05.2011) registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyakteure in Brüssel entsprechen dürfte. Einzelne Lobbyisten werden in diesem Register bisher nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ('Foreign Agents Registration Act of 1938') und 1946 ('The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946') verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der 'Lobbying Disclosure Act of 1995' (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großbritannien===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es seit Februar 2011 ein neues freiwilliges Lobbyregister des ''UK Public Affairs Councils''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cipr.co.uk/content/policy-resources/policy/ukpac UK Public Affairs Council] Abgerufen am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist das Register sehr lückenhaft. Nach Angaben der britischen NGO ''Alliance for Lobbying Transparency'' sind etwa 90% der britischen Lobbyisten nicht in dem Register eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbyingtransparency.org/content/view/57/1/ Up to 90% of lobbyists shun new transparency register] Alliance for Lobbying Transparency, vom 1. März 2011. Abgerufen am 12. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Premierminister Cameron sprach sich dafür aus, ein verpflichtendes Register in der Zukunft einzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Irland===&lt;br /&gt;
In Irland wurden Mitte Juni erste Eckpunkte zu einem Entwurf eines Lobbyregisters bekannt, das Lobby-Agenturen, Unternehmen und Interessenvereinigungen erfassen soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Litauen]]===&lt;br /&gt;
Als eines der ersten osteuropäischen Länder, trat in Litauen 2001 das erste Gesetz zur Lobbyreguilierung in Kraft. 2003 wurden ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Im Wesentlichen änderte sich jedoch nichts an dem bestehenden Gesetz. In Litauen gilt eine Registrierungspflicht für alle Lobbyisten. Das Lobbying-Gesetz bezieht sich jedoch allein auf parlamentarische Einflussnahme. Die Ethik-Kommission ist die verantwortliche Instanz, die das Register führt. Im Register müssen, im Gegensatz zu Ländern wie Ungarn oder Polen, Finanzangaben gemacht werden. Das Litauische Gesetz sieht außerdem eine einjährige Karenzzeit für Politiker vor, die Lobby-Aktivitäten nachgehen wollen. Trotz der Regulierung führte diese bis jetzt nur begrenzt zu einem Eintrag ins Lobbyisten-Register (Piasecka 2005).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freedomhouse.org/template.cfmpage=47&amp;amp;nit=371&amp;amp;year=2005 Piasecka, A. 2005 „Country Report: Lithuania: 2005“, Washington,DC: Freedom House, abgerufen am 17.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Niederlande===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden gibt es noch kein Lobbyregister. Im Juni 2011 brachte die sozial-demokratische PvdA einen ersten Vorschlag zur Einführung eines Lobbyregisters in der Zweiten Kammer der Generalstaaten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsdimension.com/2011/06/21/pvda-publiek-register-voor-haagse-lobbyisten/ PvdA: publiek register voor Haagse lobbyisten] Aus: De Telegraaf. Abgerufen am 12. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2011 beschloss die österreichische Regierung ein Lobbyregister, das zur Eintragung verpflichtet und Lobbyisten in vier Kategorien unterteilt: Lobby-Agenturen, Unternehmen, Interessenverbände, und gesetzliche Kammern. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Anforderungen zur Offenlegung. So müssen die auf Lobbying spezialisierten Agenturen unter anderem auch ihre einzelnen Aufträge, deren finanziellen Umfang und Ziel angeben. Hingegen müssen Unternehmen, neben den Namen ihrer Lobbyisten, nur angeben ob die für Lobbytätigkeiten aufgewendete Summe 100.000 Euro im Jahr übersteigt oder nicht. Bei Verstößen gegen das Register können Strafen bis zu 60.000 Euro verhängt werden, und in schweren Fällen die Streichung aus dem Register veranlasst werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Polen]]===&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al. gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen. In der Praxis haben sich bis jetzt nur ein Bruchteil der aktiven Lobbyisten registriert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Ungarn]]===&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft. Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution. Bis jetzt sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. 'Sunshine Laws to Track European Lobbyists', Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10719</id>
		<title>Lobbyregister (Überblick)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)&amp;diff=10719"/>
		<updated>2011-07-27T09:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Lobbyregister in anderen Ländern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter einem Lobbyregister versteht man eine für die Öffentlichkeit einsehbare Datenbank, in welcher Lobbyarbeit betreibende Akteure Informationen über ihre Arbeit veröffentlichen müssen. Diese Informationen beinhalten beispielsweise die Identität des Akteurs, seine Ziele und Auftraggeber sowie die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in Deutschland==&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es bisher kein Lobbyregister. Die seit 1972 bestehende [[Verbändeliste|Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]] wird zwar manchmal fälschlicherweise als Lobbyregister bezeichnet. Allerdings sind in ihr nur Verbände, aber keine Unternehmen, Lobbyagenturen und Lobbykanzleien erfasst. Sie enthält weder Informationen über Budgets, Kunden oder bearbeitete Themen noch die Namen der tätigen Lobbyisten. Zudem ist die Liste freiwillig. Somit kann sie nicht als Lobbyregister bezeichnet werden, da ein Großteil der Lobbyisten und die zentralen Informationen über die Lobbyarbeit fehlen. &lt;br /&gt;
Ob es in Deutschland in naher Zukunft ein umfassendes Lobbyregister geben bleibt abzuwarten. Die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zur Einführung eines Registers finden sich bei den jeweiligen Artikeln über die Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister auf EU-Ebene==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister EU]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf EU-Ebene gibt es momentan zwei Listen, die als Lobbyregister bezeichnet werden können. Zum einen ist das die [http://www.europarl.europa.eu/parliament/expert/lobbyAlphaOrderByOrg.do?language=DE Liste der beim Europäischen Parlament akkreditierten Interessenvertreter]. Diese Liste enthält allerdings lediglich die Namen der akkreditierten Lobbyisten und die von ihnen vertretenen Organisationen. Der Transparenzgewinn ist dadurch nur minimal. &lt;br /&gt;
Weiter geht das 2008 eingerichtete [https://webgate.ec.europa.eu/transparency/regrin/welcome.do?locale=de Register der Interessenvertreter] der EU-Kommission. Das Register stellt zwar einen guten Ansatz dar. Die Registrierung im Register auf freiwilliger Basis und die unzureichenden Möglichkeiten der Überprüfung und Sanktionierung von Falschangaben, signalisieren hingegen einen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Momentan sind 3.924 Lobbyorganisationen und Unternehmen (Stand: 16.05.2011) registriert, was nur einem Bruchteil der Lobbyakteure in Brüssel entsprechen dürfte. Einzelne Lobbyisten werden in diesem Register bisher nicht erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in den USA==&lt;br /&gt;
→ ''Hauptartikel: [[Lobbyregister USA]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland und zur EU hat die transparentere Gestaltung des Lobbyismus in den USA eine weit längere Geschichte. Außerdem gibt es dort ein umfassendes Lobbyregister.&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche den Lobbyismus in den USA auf der Bundesebene zu beschränken reichen bis ins Jahr 1876 zurück. Die ersten umfassenden und systematischen Gesetze wurden 1938 ('Foreign Agents Registration Act of 1938') und 1946 ('The Federal Regulation of Lobbying Act of 1946') verabschiedet. Auf Grund  ungenauer Definition und zahlreicher Schlupflöcher wurden die Gesetze schnell reformbedürftig. &lt;br /&gt;
Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen einer Neugestaltung wurde der 'Lobbying Disclosure Act of 1995' (LDA) verabschiedet der zum 1. Januar 1996 in Kraft trat. Er wurde 2007 durch den Honest Leadership and Open Government Act of 2007 ergänzt, welcher einige Bestimmungen des LDA präzisiert und die drohenden Strafen deutlich verschärft hat.&lt;br /&gt;
Für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt werden die Daten vom [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbyregister in anderen Ländern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großbritannien===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es seit Februar 2011 ein neues freiwilliges Lobbyregister des ''UK Public Affairs Councils''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cipr.co.uk/content/policy-resources/policy/ukpac UK Public Affairs Council] Abgerufen am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings ist das Register sehr lückenhaft. Nach Angaben der britischen NGO ''Alliance for Lobbying Transparency'' sind etwa 90% der britischen Lobbyisten nicht in dem Register eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbyingtransparency.org/content/view/57/1/ Up to 90% of lobbyists shun new transparency register] Alliance for Lobbying Transparency, vom 1. März 2011. Abgerufen am 12. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Premierminister Cameron sprach sich dafür aus, ein verpflichtendes Register in der Zukunft einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Irland===&lt;br /&gt;
In Irland wurden Mitte Juni erste Eckpunkte zu einem Entwurf eines Lobbyregisters bekannt, das Lobby-Agenturen, Unternehmen und Interessenvereinigungen erfassen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Litauen]]===&lt;br /&gt;
Als eines der ersten osteuropäischen Länder, trat in Litauen 2001 das erste Gesetz zur Lobbyreguilierung in Kraft. 2003 wurden ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Im Wesentlichen änderte sich jedoch nichts an dem bestehenden Gesetz. In Litauen gilt eine Registrierungspflicht für alle Lobbyisten. Das Lobbying-Gesetz bezieht sich jedoch allein auf parlamentarische Einflussnahme. Die Ethik-Kommission ist die verantwortliche Instanz, die das Register führt. Im Register müssen, im Gegensatz zu Ländern wie Ungarn oder Polen, Finanzangaben gemacht werden. Das Litauische Gesetz sieht außerdem eine einjährige Karenzzeit für Politiker vor, die Lobby-Aktivitäten nachgehen wollen. Trotz der Regulierung führte diese bis jetzt nur begrenzt zu einem Eintrag ins Lobbyisten-Register (Piasecka 2005).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.freedomhouse.org/template.cfmpage=47&amp;amp;nit=371&amp;amp;year=2005 Piasecka, A. 2005 „Country Report: Lithuania: 2005“, Washington,DC: Freedom House, abgerufen am 17.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Niederlande===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden gibt es noch kein Lobbyregister. Im Juni 2011 brachte die sozial-demokratische PvdA einen ersten Vorschlag zur Einführung eines Lobbyregisters in der Zweiten Kammer der Generalstaaten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsdimension.com/2011/06/21/pvda-publiek-register-voor-haagse-lobbyisten/ PvdA: publiek register voor Haagse lobbyisten] Aus: De Telegraaf. Abgerufen am 12. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Ende Juni 2011 beschloss die österreichische Regierung ein Lobbyregister, das zur Eintragung verpflichtet und Lobbyisten in vier Kategorien unterteilt: Lobby-Agenturen, Unternehmen, Interessenverbände, und gesetzliche Kammern. Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Anforderungen zur Offenlegung. So müssen die auf Lobbying spezialisierten Agenturen unter anderem auch ihre einzelnen Aufträge, deren finanziellen Umfang und Ziel angeben. Hingegen müssen Unternehmen, neben den Namen ihrer Lobbyisten, nur angeben ob die für Lobbytätigkeiten aufgewendete Summe 100.000 Euro im Jahr übersteigt oder nicht. Bei Verstößen gegen das Register können Strafen bis zu 60.000 Euro verhängt werden, und in schweren Fällen die Streichung aus dem Register veranlasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Polen]]===&lt;br /&gt;
Das Polnische Lobbyregister wurde 2006 eingeführt. Für Berufslobbyisten ist die Eintragung verbindlich. Geführt wird das Register vom Polnischen Innenministerium. Lobbyisten müssen darin Angaben zu ihrer Person und ihrem Auftraggeber vermerken. Laut Chari et al. gehört Polen, was sein Lobbyismus-Gesetz betrifft, neben Deutschland zu den wenig regulierten Ländern (Chari et al 2010: 154).&amp;lt;ref&amp;gt;Chari, R., J. Hogan and G. Murphy. 2010. Regulating Lobbying: a Global Comparison. Manchester: Manchester University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden weder Angaben zu den Ausgaben noch zum Gehalt des Lobbyisten verlangt. Ein Karenzzeit für Politiker die in die Lobbyismus-Branche wechseln möchten ist ebenfalls nicht vorgesehen. In der Praxis haben sich bis jetzt nur ein Bruchteil der aktiven Lobbyisten registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Ungarn]]===&lt;br /&gt;
In Ungarn wurde die Lobbyregulierung 2006 erstmals gesetzlich verabschiedet. 2010 kam es zu einigen Änderungen, was die Teilnahme von Lobbyisten am Gesetzgebungsprozess betrifft. Grundsätzlich ist die Registrierung im Lobbyregister nur für Berufslobbyisten verpflichtend. In Ungarn müssen keine Finanzangaben im Lobbyregister gemacht werden. Ein Karenzzeit für Politiker ist nicht vorgesehen. Für das Lobbyregister ist das Zentralbüro für Recht die verantwortliche Institution. Bis jetzt sind weniger als die Hälfte aller Lobbyisten registriert (Chatterjee 2007).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spectrezine.org/europe/chatterjee.htm spectrezine.org] Chatterjee, P. 2007. 'Sunshine Laws to Track European Lobbyists', Spectrezine, 7. November, abgerufen am 18.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/dokumente/parlamentsarchiv/sachgeb/lobbyliste/index.html Öffentliche Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände und deren Vertreter]&lt;br /&gt;
* [http://www.opensecrets.org/ Center for Responsive Politics ]&lt;br /&gt;
* [http://www.regulatelobbying.com regulatelobbying.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyregister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=European_Parliamentary_Financial_Services_Forum&amp;diff=10710</id>
		<title>European Parliamentary Financial Services Forum</title>
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		<updated>2011-07-26T13:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = European Parliamentary Financial Services Forum&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Rechtsform       = asbl&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  =&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2000&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             =  Rue Montoyer 10&amp;lt;br&amp;gt; Brussels 1000&amp;lt;br&amp;gt; Tel +32 (0)2 514 68 00&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland =&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU =&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.epfsf.org&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das European Parliamentary Financial Services Forum (EPFSF) setzt sich sowohl aus EU-Parlamentariern, als auch aus Vertretern der Finanzindustrie zusammen und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Austausch zwischen diesen beiden Gruppierungen zu fördern. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
'''Vorstand''': [[Wolf Klinz]], MEP (FDP)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vize-Vorstand''': [[Peter Skinner]], MEP (Labour Party)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serkretariat''': [[Catherine Denis]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder  setzten sich derzeit aus 25 MEPs von EPP, ECR, Sozialisten und ALDE zusammen. Darüber hinaus gibt es weitere 52 Mitglieder aus der europäischen Finanzindustrie. Zu diesen zählen u.a. [[JP Morgan]], [[Goldman Sachs International]], European Banking Federation, [[Europäischer Verband Öffentlicher Banken], Deutsche Bank, Citigroup und [[Commerzbank]]. Die Mitglieder stammen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Niederlande, Östereich, Schweden, Spaniern und Großbritannien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Es bestehen enge Verbindungen zur [[European Banking Federation]], welche unter anderem das Sekretariat unterhält und den Vorsitz unter den Mitgliedern aus der Finanzindustrie inne hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
Das Forum finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge. Zudem zahlen Nicht-Mitglieder aus der Finanzindustrie bei Treffen, welche durch das Forum organisiert werden, eine Pauschale von 200 €. Das Gesamtbudget des EPFSF betrug 2010 405.727 €. Davon stellten das Gros die Mitgliedsbeiträge von 396.500 €. Nicht-Mitglieder zahlten 1.600 €. Das finanzielle Einkommen des EPFSF belief sich auf 7.627 €.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=77823123416-69 EPFSF Eintrag Transparenz Register des EU Parlaments], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für 2010 belaufen sich die vom Transparenz Register des EU Parlaments geschätzten Kosten für direkte Lobby-Arbeit des EPFSF bei EU Institutionen auf zwischen 300000 und 350000 €.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=77823123416-69 EPFSF Eintrag Transparenz Register des EU Parlaments], ec.europa.eu, abgerufen am 26.7.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Besonders bei der [[EU Money Laundering Directive]] aus dem Mai 2005, welche den Spielraum der Banken bei Hegdefonds begrenzen sollte, konnte die EPFSF ihren Einfluss geltend machen und erreichte, dass über eine zu ihren Gunsten veränderte Gesetzesinitiative im EU-Parlament abgestimmt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[archive.corporateeurope.org/wsj240505.html]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lobbyorganisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Peer_Steinbr%C3%BCck&amp;diff=10612</id>
		<title>Peer Steinbrück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Peer_Steinbr%C3%BCck&amp;diff=10612"/>
		<updated>2011-07-22T10:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Verbindungen / Netzwerke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
'''Peer Steinbrück''' (* 10. Januar 1947 in Hamburg) SPD-Bundestagsabgeordneter, Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]], 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender, davor Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]]&lt;br /&gt;
* seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)&lt;br /&gt;
* 2005–2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender &lt;br /&gt;
* 2002–2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 2000–2002 Finanzminister von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1998–2000 Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1990–1998 Staatssekretär im Umweltministerium und Staatssekretär, dann Minister im Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peer-steinbrueck.de/vita/index.html Lebenslauf], Website von Peer Steinbrück, abgerufen am 20. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke ==&lt;br /&gt;
*im Juni 2011 war Steinbrück einer von fünf deutschen Teilnehmern (neben ihm [[Josef Ackermann]], [[Thomas Enders]], [[Peter Löscher]], [[Matthias Nass]]) der [[Bilderberger Konferenz]]. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bilderbergmeetings.org/participants_2011.html Final List of Participants ], offizielle Website der Bilderberger Konferenz, abgerufen am 12. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbrück ist außerdem Mitglied des Stiftungssenats in der Deutschen Nationalstiftung, Stellv. Vorsitzender der Helmut und Loki Schmidt-Stiftung sowie jeweils Mitglied des Kuratoriums in der Stiftung Berliner Schloss - Humboldt-Forum und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Steinbrück gab 2009 bekannt sich weitestgehend &amp;quot;aus der ersten und zweiten Reihe der Bundespolitik&amp;quot; zurück zu ziehen. Jedoch behält er weiterhin sein Bundestagsmandat und bezieht somit eine monatliche Abgeordnetendiät in Höhe von knapp 8000 Euro. Seine Einkünfte, neben den Bundestagsbezügen, belaufen sich demnach mindestens auf 199.500 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712225,00.html Parlamentsschwänzer mit Spitzenverdienst], spiegel.de vom 17.08.2010, abgerufen am 26.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,652077,00.html  Steinbrück und Heil geben Parteiämter auf], Spiegel-Online vom 29. September 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Wahl 2009 hat Steinbrück lediglich eine Rede  im Bundestag gehalten &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. So stellt sich die Frage, inwieweit sein Mandat für den Bundestag noch als Haupttätigkeit bezeichnet werden kann, bzw. ob nicht ein Interessenkonflikt zwischen seinen Nebentätigkeiten und dem Bundestagsmandat vorliegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Aufsichtsrat bei ThyssenKrupp und andere Nebentätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Steinbrück verdient gut mit Vorträgen - doch im Bundestag lässt er es ausgesprochen ruhig angehen, kritisiert das Internetportal [http://www.abgeordnetenwatch.de Abgeordnetenwatch.de]. Seit Herbst 2009 hat Steinbrück insgesamt 51 Vorträge bei Großbanken, Unternehmensberatungen und Stiftungen gehalten. Für fast alle dieser Auftritte erhielt er jeweils ein Honorar von mindestens 7000 Euro (Stufe 3) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinbrück gilt als absoluter Spitzenreiter, was Nebentätigkeiten betrifft. Seit Herbst 2009 hielt er fast so viele veröffentlichungspflichtige Vorträge wie sämtliche andere Parlamentarier zusammen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der SPD-Politiker heuerte im Januar 2010 beim größten deutschen Stahlkonzern [[ThyssenKrupp]] als Aufsichtsratsmitglied an &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/ex-finanzminister-steinbrueck-kontrolliert-kuenftig-thyssenkrupp_aid_456046.html Steinbrück kontrolliert künftig ThyssenKrupp], Focus vom 20. November 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; - für ein fürstliches Gehalt von 130.000 bis 230.000 Euro, wie die Welt berichete &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7801275/Lockruf-des-Geldes.html  Lockruf des Geldes], Welt.de vom 27. Mai 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
* [http://www.peer-steinbrueck.de/ Webseite von Peer Steinbrück]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regulierungsbehörde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
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		<title>Peer Steinbrück</title>
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		<updated>2011-07-22T09:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kathrin L.: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{unvollstaendig}}&lt;br /&gt;
{{seitenwechsel-box}}&lt;br /&gt;
'''Peer Steinbrück''' (* 10. Januar 1947 in Hamburg) SPD-Bundestagsabgeordneter, Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]], 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender, davor Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
* seit Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats von [[ThyssenKrupp]]&lt;br /&gt;
* seit Oktober 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)&lt;br /&gt;
* 2005–2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Vorsitzender &lt;br /&gt;
* 2002–2005 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 2000–2002 Finanzminister von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1998–2000 Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* 1990–1998 Staatssekretär im Umweltministerium und Staatssekretär, dann Minister im Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peer-steinbrueck.de/vita/index.html Lebenslauf], Website von Peer Steinbrück, abgerufen am 20. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindungen / Netzwerke ==&lt;br /&gt;
*im Juni 2011 war Steinbrück einer von fünf deutschen Teilnehmern (neben ihm [[Josef Ackermann]], [[Thomas Enders]], [[Peter Löscher]], [[Matthias Nass]]) der [[Bilderberger Konferenz]]. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bilderbergmeetings.org/participants_2011.html Final List of Participants ], offizielle Website der Bilderberger Konferenz, abgerufen am 12. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Steinbrück gab 2009 bekannt sich weitestgehend &amp;quot;aus der ersten und zweiten Reihe der Bundespolitik&amp;quot; zurück zu ziehen. Jedoch behält er weiterhin sein Bundestagsmandat und bezieht somit eine monatliche Abgeordnetendiät in Höhe von knapp 8000 Euro. Seine Einkünfte, neben den Bundestagsbezügen, belaufen sich demnach mindestens auf 199.500 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712225,00.html Parlamentsschwänzer mit Spitzenverdienst], spiegel.de vom 17.08.2010, abgerufen am 26.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,652077,00.html  Steinbrück und Heil geben Parteiämter auf], Spiegel-Online vom 29. September 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Wahl 2009 hat Steinbrück lediglich eine Rede  im Bundestag gehalten &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. So stellt sich die Frage, inwieweit sein Mandat für den Bundestag noch als Haupttätigkeit bezeichnet werden kann, bzw. ob nicht ein Interessenkonflikt zwischen seinen Nebentätigkeiten und dem Bundestagsmandat vorliegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Aufsichtsrat bei ThyssenKrupp und andere Nebentätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Steinbrück verdient gut mit Vorträgen - doch im Bundestag lässt er es ausgesprochen ruhig angehen, kritisiert das Internetportal [http://www.abgeordnetenwatch.de Abgeordnetenwatch.de]. Seit Herbst 2009 hat Steinbrück insgesamt 51 Vorträge bei Großbanken, Unternehmensberatungen und Stiftungen gehalten. Für fast alle dieser Auftritte erhielt er jeweils ein Honorar von mindestens 7000 Euro (Stufe 3) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinbrück gilt als absoluter Spitzenreiter, was Nebentätigkeiten betrifft. Seit Herbst 2009 hielt er fast so viele veröffentlichungspflichtige Vorträge wie sämtliche andere Parlamentarier zusammen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-steinbrueck-ID1311068195930.xml Peer Steinbrück und seine Nebeneinkünfte], br-online.de vom 20.07.2011, abgerufen am 22.07.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der SPD-Politiker heuerte im Januar 2010 beim größten deutschen Stahlkonzern [[ThyssenKrupp]] als Aufsichtsratsmitglied an &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/ex-finanzminister-steinbrueck-kontrolliert-kuenftig-thyssenkrupp_aid_456046.html Steinbrück kontrolliert künftig ThyssenKrupp], Focus vom 20. November 2009, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; - für ein fürstliches Gehalt von 130.000 bis 230.000 Euro, wie die Welt berichete &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7801275/Lockruf-des-Geldes.html  Lockruf des Geldes], Welt.de vom 27. Mai 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Mehr zu Seitenwechseln auf der Website von [http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/seitenwechsel/ LobbyControl]&lt;br /&gt;
* [http://www.peer-steinbrueck.de/ Webseite von Peer Steinbrück]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlobby]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regulierungsbehörde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvollständig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kathrin L.</name></author>
		
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