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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Krisenkommunikation&amp;diff=39220</id>
		<title>Krisenkommunikation</title>
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		<updated>2017-01-14T14:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lejla: Die Seite wurde neu angelegt: „180px '''Krisenkommunikation''' und '''Krisenmanagement''' beschreiben den Umgang …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:LobbyABC.png|right|link=https://lobbypedia.de/wiki/Portal_LobbyABC|180px]]&lt;br /&gt;
'''Krisenkommunikation''' und '''Krisenmanagement''' beschreiben den Umgang von Unternehmen, Organisationen und öffentlicher Hand mit Krisensituationen. Dabei spielt die Öffentlichkeitsarbeit eine entscheidene Rolle. Diese wird aus lobbykritischer Perspektive vor allem dann als problematisch eingestuft, wenn sie der gezielten Desinformation und Verharmlosung dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtiger Bestandteil der Krisenbewältigung hat die Krisenkommunikation zum Ziel Panik bzw. Reputations- und Vertrauensverlust sowie Schadenersatzansprüchen für die Organisation zu vermeiden. Als erfolgreich wird die Krisenkommunikation dann angesehen, „wenn wieder positive Botschaften die sozialen Netzwerke und die Google-Suche dominieren und das Krisenereignis in den Hintergrund und bestenfalls in Vergessenheit gerät.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pr-blogger.de/2010/08/16/10-punkte-die-eine-gute-krisenkommunikation-ausmachen/ 10 Punkte, die eine gute Krisenkommunikation ausmachen], pr-blogger.de vom 10.08.2010, abgerufen am 12.01.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''→ [[Portal LobbyABC|Überblick LobbyABC: Lobbyismus von A–Z]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteure und Vorgehensweisen ==&lt;br /&gt;
Neben präventiven Strategien wie Pflege und Monitoring der Kommunikationskanälen und Netzwerken sowie Entwicklung der Krisenkommunkationsplänen sind die Akteure im Rahmen einer Krise vor allem angehalten, schnell, deeskalierend, der Relevanz angemessen zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus lobbykritischer Perspektive dienen diese Vorgehensweise oft und vorwiegend der Minimierung der Risikowahrnehmung der Betroffenen. Dazu werden zusätzlich zum eigenen Personal regelmäßig externe Agenturen und Personen mit der Kommunikation nach innen und außen beauftragt. Als einer der größeren Lobby- und PR-Agenturen betreibt [[Burson-Marsteller]] u.a. Krisenkommunikation für Unternehmen und Organisationen. Nach dem Reaktorstörfall von Three Mile Island in den USA im Frühjahr 1979 polierte die Agentur beispielsweise das angekratzte Image des Betreibers wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Kommunikation mit den Medien, sondern auch Konzeption von medienwirksamen Imagekampagnen, Durchführen von manipulativen Umfrage oder Versprechen  neuer weniger gefährlicher Technologien wie im Fall von Chicago Tylenol-Vergiftungen für Johnson &amp;amp; Johnson im September 1982 sind das häufig genutzte Methoden der Krisenmanager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick über die Instrumente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis und die Instrumente der Krisenkommunikation sind in verschiedene sozialwissenschafltiche Therorien eingebettet, z.B.: Image repair theory (IRT)&amp;lt;ref&amp;gt;Benoit, William L. (2014). Accounts, Excuses, and Apologies. Albany:NY: SUNY Press. ISBN 978-1438453989&amp;lt;/ref&amp;gt;, Situational crisis communication theory (SCCT)&amp;lt;ref&amp;gt;Coombs, W.Timothy (1995). [http://mcq.sagepub.com/content/8/4/447.full.pdf &amp;quot;Choosing the right words the development of guidelines for the selection of the &amp;quot;appropriate&amp;quot; crisis-response strategies&amp;quot; (PDF).] Management Communication Quarterly&amp;lt;/ref&amp;gt;, Social-mediated crisis communication (SMCC) model&amp;lt;ref&amp;gt;Liu, Brooke Fisher (2011).[http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0363811111000956 &amp;quot;How publics respond to crisis communication strategies: The interplay of information form and source&amp;quot;.] Public Relations Review. 37: 345–353.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Integrated crisis mapping (ICM) model&amp;lt;ref&amp;gt;Jin, Yan; Pang, Augustine; Cameron, Glen T. (2012).[https://www.researchgate.net/profile/Glen_Cameron/publication/235252414_The_role_of_emotions_in_crisis_responses_Inaugural_test_of_the_integrated_crisis_mapping_(ICM)_model/links/00b49529cdb385a510000000.pdf &amp;quot;The role of emotions in crisis responses: Inaugural test of the integrated crisis mapping (ICM) model&amp;quot; (PDF).] Journal of Public Relations Research&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Theorien bieten unterschiedliche Herangehensweisen für die Verantwortlichen: Leugnung, Benennung des &amp;quot;Sündenbocks&amp;quot;, Gegenangriff, Entschuldigung, Rechtfertigung, Ingratiation, Sorge, Mitgefühl, Bedauern oder Entschuldigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Modelle unterscheiden dabei drei Phasen der Krisenkommunikation in denen unterschiedliche Strategien der eingesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorkrisenphase:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Recherche aller krisenrelevanter Informationen für das Unternehmen&lt;br /&gt;
* Entwicklung und regelmäßige Übung eines Krisenfalls inkl. Vorbereitung der Kommunikationsvorlagen und klarer Definition der Zuständigkeiten und Abläufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Krisenphase:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Identifizierung des Ereignisses als Krise durch das Krisenmanagement des Unternehmens&lt;br /&gt;
* Sammlung aller durch das Krisenmanagement und Weiterleitung aller zuverlässigen Informationen an die Entscheidungsebene des Unternehmens&lt;br /&gt;
* Verbreitung der Krisennachrichten über interne und externe Informationskanäle des Unternehmens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachkrisenphase:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Monitoring aller Medienberichten und Socail-Media-Kanälen hinsichtlich der Krise&lt;br /&gt;
* Unverzügliche, engmaschige und zielgruppenrelevante Informationen aller Interessensgruppen: z.B. Unternehmensmanagement, Öffentlichkeit, Opferhinterbliebenen, Medien, Mitarbeiter etc.(Base-response)&lt;br /&gt;
* Aktives Anbieten von Unterstützung und Fürsorge für Betroffene (care-response)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie essenziell für ein Unternehmen der angemessene Einsatz solcher Instrumente der Krisenkommunikation sein kann, zeigt der Fall des Absturzes der Germanwings-Maschine im Jahr 2015. Die Krise hat in diesem Fall laut Fachpublikum keinen Imageschaden oder finanzielle Einbußen für das Unternehmen gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dapr.de/ein-rueckblick-krisenkommunikation-im-jahr-2015/# Ein Rückblick: Krisenkommunikation im Jahr 2015], dapr.de vom  19.1.2016, abgerufen am 13.1.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele ==&lt;br /&gt;
=== 2010: British Petrol (BP) Deepwater Horizont ===&lt;br /&gt;
Am 20. April 2010 zerstört eine Explosion die Bohrinsel “Deepwater Horizon”. Die Bohrinsel  versinkt, 11 Mitarbeiter von Transocean, die im Auftrag von BP tätig ist, sterben. Aus der BP-Öl Quelle treten Unmengen an Erdöl. BP reagiert sofort mit de Platzierung des Themas auf der eigenen Webseite und einer eigenen offiziellen Internetseite zur Katastrophen. Außerdem informiert sie über Social Media die Öffentlichkeit über die Katastrophe. Dabei streut sie falsche Informationen u.a. über die Menge der ausgetretener Ölmenge und muss diese mehrfach korrigieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/bp-oilspill-kommunikation BP errichtet Ölbarrieren im Netz], zeit.de vom 06.05.2010, abgerufen am 12.01.2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PR-Verantwortlichen beschwichtigen und verharmlosen die Folgen für Mensch und Natur durch das ausgelaufene Öl und für die Aufräumarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/business/2010/may/13/bp-boss-admits-mistakes-gulf-oil-spill BP boss admits job on the line over Gulf oil spill], theguardian.com vom 14.05.2010, abgerufen am 12.01.2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt erweist sich die 4 Milliarden Dollar teure Imagekampagne als „grünes Unternehmen” und Vorreiter für regenerative Energien (BP sollte für “Beyond Petroleum” stehen ) als nicht glaubwürdig und wird nach mehreren Industrieunfällen von BP-Stätten schließlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2011: Nukealkatastrophe Fukushima ===&lt;br /&gt;
Am 11. März 2011 ereignete sich vor der japanischen Küste ein schweres Erdbeben, der einen gewaltigen Tsunami auslöste, der wiederum im Atomkraftwerk Fukushima eine Reaktorkatastrophe verursachte. Durch systematische Desinformation u.a. unzureichende und falsche Information über die Stärke der Strahlung sowie Verharmlosung der Folgen radioaktiver Bestrahlung werden Anwohner und Aufräumarbeiter in Lebensgefahr gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-03/fukushima-krisenkommunikation Tepcos Kultur der Desinformation], zeit.de vom 28.03.2011, abgerufen am 12.01.2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden die Strahlungszone nicht groß genug definiert und Arbeiter über die verstrahlten Gebiete informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [[Portal LobbyABC|Überblick LobbyABC: Lobbyismus von A–Z]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LobbyABC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lejla</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Clifford_Chance&amp;diff=38120</id>
		<title>Clifford Chance</title>
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		<updated>2016-10-13T12:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lejla: Überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name              = Clifford Chance LLP&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = Limited Liability Partnership (LLP)&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich = Wirtschaftsrecht&lt;br /&gt;
| Gründungjahr      = 1987 &lt;br /&gt;
| Hauptsitz         = 10 Upper Bank Street, London, E14 5JJ, United Kingdom&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU      = Avenue Louise 65, Box 2, 1050 Brussels, Belgium&lt;br /&gt;
| Homepage          = [http://www.cliffordchance.com/home.html cliffordchance.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Clifford Chance''' ist eine internationale Anwaltskanzlei. Obwohl auch im Bereich des Lobbyismus tätig, ist nicht im [[Lobbyregister EU|EU-Lobbyregister]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal und Verbindungen ==&lt;br /&gt;
* Clifford Chance ist Partner der [[True Sale International]] und der [[Alternative Investment Management Association]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Michel Petite]], Generaldirektor des Juristischen Diensts der EU-Kommission, wechselte 2008 zu Clifford Chance&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petitewechsel&amp;quot;&amp;gt;[http://rhein-main.business-on.de/clifford-chance-gewinnt-michel-petite_id88.html Clifford Chance gewinnt Michel Petite], rhein-main.business-on.de 10.01.2008, abgerufen am 27.05.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er unter anderem als Lobbyist für den Tabakkonzern [[Philip Morris]] aktiv war. &amp;lt;ref&amp;gt;Christof Pauly: EU Aber Dalli! Der Spiegel vom 17.12.2012, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig war er jahrelang oberster Ethikbeauftragter der EU-Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jürgen Kroneberg, bis 2009 Vorstandsmitglied der [[RWE]] Engergy AG, ist Of Counsel bei Clifford Chance&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rws-verlag.de/hauptnavigation/aktuell/news-detail/period/1251756000/2591999/archived/browse/8/select/newsticker_kanzleien/article/340/Clifford-Chance-gewinnt-frueheren-RWE-Vorstand-Dr-Juergen-Kroneberg.html RWS aktuell vom 8. September 2009], Webseite abgerufen am 9.12.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Fehlender Eintrag im EU-Transparenzregister ===&lt;br /&gt;
2016: Obwohl im Lobbyregister des Vereinigen Königreichs verzeichnet, ist Clifford Chance bis heute nicht im EU-Transparenzregister eingetragen. Im Rahmen der von LobbyControl veröffentlichen Studien &amp;quot;Anwälte als Lobbysten-ein undurchsichtiges Geschäft&amp;quot; vom Mai 2016 verneint die Kanzlei jede Form von Lobbytätigkeit. Eine Analyse des Transparenzregisters durch ALTER-EU im Januar 2015&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ombudsman.europa.eu/de/cases/decision.faces/de/52934/html.bookmark Decision of the European Ombudsman], Der Europäische Bürgerbeauftragte, zuletzt aufgerufen am 30.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigte jedoch, dass die inzwischen entfernte Webseite von Clifford Chance zu diesem Zeitpunkt noch seine Abteilung für ‘strategische  politische  Beratung’ aufführte, die Kunden Unterstützung bei „der Gestaltung der sich ständig verändernden Gesetzeslage und Politik“&amp;lt;ref&amp;gt; [https://web.archive.org/web/20131110040230/http://www.cliffordchance.com/legal_area/public_policy/political_advocacy_strategy.html Political advocacy strategy], web.archive.org zuletzt aufgerufen am 30.06.2016 &amp;lt;/ref&amp;gt; bot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intransparente Lobbyarbeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010: Clifford Chance erstellte ein Gutachten im Auftrag des [[Verband Forschender Arzneimittelhersteller|Verbands der forschenden Pharmaunternehmen]] (VfA). Dieses Gutachten war offenbar Grundlage eines Änderungsantrages der CDU/CSU/FDP-Regierungskoalition zum neuen Arzneimittelgesetz. Der Änderungsantrag beinhaltete, dass der [[Gemeinsamer Bundesausschuss|Gemeinsame Bundesausschuss]] (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium für Kassenpatienten, künftig ein neues Medikament nur noch ablehnen können soll, wenn er dessen Unzweckmäßigkeit beweisen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,719630,00.html Schwarz-Gelb knickt erneut vor Pharmalobby ein], Spiegel-Online 26.09.2010, zuletzt abgerufen am 27.05.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drehtürwechsel von Ehemaligen Mitglieder der EU-Kommission ===&lt;br /&gt;
2007 wechselte Michel Petite als Leiter des juristischen Dienstes der EU-Kommission zu Clifford Chance als Rechtsanwalt in beratender Funktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petitewechsel&amp;quot;/&amp;gt; Petite leitete den juristischen Dienst der Europäischen Kommission von 2001 bis 2007 und ging dann durch die Drehtür zu Clifford Chance. Im  Dezember  2012  zeigte  eine  offizielle  Antwort  der  Kommission zu parlamentarischen Fragen über die Umstände, die zum Rücktritt des Gesundheitskommissars John Dalli im Oktober 2012 geführt hatten, dass Michel Petite bei seinen ehemaligen Kollegen Lobbyarbeit betrieben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lobbycontrol.de/wp-content/uploads/121209-Antworten-Kommission-auf-154-Fragen-Dalli.pdf Replies to the Questionnaire], lobbycontrol.de, zuletzt aufgerufen am 30.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die  Antworten  der  Kommission legten offen, dass der Tabakriese Philipp Morris International ein Kunde von Clifford Chance war und dass sich Petite als Anwalt von Clifford Chance mit den Beamten des Rechtsdienstes im September  2011  und  im  September  2012  getroffen  hatte. Trotzdem wurde Petite im Dezember 2012 für weitere drei Jahre als Mitglied des ad hoc Ethik-Ausschusses ernannt, der über die neuen Aufgaben von ehemaligen Kommissaren berät.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://corporateeurope.org/revolvingdoorwatch/cases/michel-petite Michel Petite], corporateeurope.org, zuletzt aufgerufen am 27.05.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Clifford Chance ist die Anwaltskanzlei, die in den letzten Jahren den größten Gesamtumsatz weltweit erzielt hat; 2011 erwirtschafteten sie einen Bruttotumsatz von 1,88 Mrd. Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.americanlawyer.com/PubArticleTAL.jsp?id=1202514393371&amp;amp;slreturn=20120926060538 The 2011 Global 100:Most Revenue], The American Lawyer, zuletzt abgerufen am 30.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anwaltskanzlei ist partnerschaftlich organisiert. Ihre Geschäftsfelder liegen u.a. im Banken-, Investment- und Versicherungssektor, in der Unternehmens- und Personalberatung sowie im Bereich der Energie-, Immobilien-, und Medienwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cliffordchance.com/sectors.html#FeatureTopic-industrials Expertise &amp;amp; Experience], cliffordchance.com, zuletzt aufgerufen am 30.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Clifford Chance bietet seinen Mandanten ebenfalls an, ihnen zu helfen, die eigenen unternehmerischen Interessen im Politikbetrieb und Gesetzgebungsverfahren durchzusetzen. Auf der Webseite der Kanzlei ist zu lesen: „Unsere auf Wettbewerbsrecht, staatliche Beihilfen und auf Fragen der Regulierung spezialisierte Praxisgruppen sind bekannt für ihre erstklassige  Arbeit. Sie verfügen über langfristige Beziehungen zu den wichtigsten EU-Institutionen, kennen sich aus mit den technischen Details und der Anwendbarkeit der relevanten  EU-Gesetze (...)“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cliffordchance.com/people_and_places/places/europe/belgium.html Belgium], cliffordchance.com, zuletzt aufgerufen am 30.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Folglich wirbt es ganz offen mit seinen Lobbyismustätigkeiten und -expertise um Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
Clifford Chance LLP wurde 1987 in Großbritannien durch den Zusammenschluss der Anwaltskanzleien Coward Chance und Clifford Turner gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cliffordchance.com/about_us/who_we_are_and_how_we_work/our_story.html  Our Story], cliffordchance.com, zuletzt aufgerufen am 29.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; und unterhält heute Büros auf fünf Kontinenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Clifford Chance und Ihre Lobbytätigkeiten wurden im Rahmen der im Mai 2016 veröffentlichen Studien von LobbyControl &amp;quot;Anwälte als Lobbyisten - ein undruchsichtiges Geschäft&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lobbycontrol.de/wp-content/uploads/studie-lc-lawfirms-deutsch-160531.pdf Studie LobbyControl Lawfirms deutsch], lobbycontrol.de, zuletzt aufgerufen am 29.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; genauer dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spendenbanner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwaltskanzlei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lejla</name></author>
		
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