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	<title>Lobbypedia - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-18T09:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)  | Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts | Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz | Gründungsdatum  = 2005 | Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel  | Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin  | Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau der Offshore-Windenergie bleibt die Zurückhaltung von privaten Investitionen in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für private Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; vom August 2012 &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Nähe der Stiftung Offshore-Windenergie zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er sitzt zudem im Beirat der RWE Innogy AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.energie.de/news/energie/personalien/stephan-kohler-wird-beirats-chef-der-rwe-innogy_3443.html/ Homepage der RWE Innogy AG], abgerufen am 13.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der stellvertretende Präsident ist Thorsten Herdan, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg. Seinem Vorstandskollegen Knud Rehfeldt gehört die Beratungsfirma Deutsche WindGuard AG, die geschäfliche Beziehungen zur Stiftung unterhält. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Bundesumweltministerium wurde er für seine neue Stelle beurlaubt. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das [[Bundeswirtschaftsministerium]], das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Bundeswirtschaftsministerium]] hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzen===&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro Pachtgebühren im Jahr vom Windparkbetreiber. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als praktikable Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politik, da sowohl Bundesministerien im Kuratorium sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konstellation ist sehr problematisch. Der engen Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft fehlt im Falle der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die nötige Transparenz. Die Opposition steht der Stiftung bisher jedoch nicht kritisch gegenüber. Diese Art von Beziehungen ohne Teilnahme Dritter kann aber problematisch sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ergebnis der erfolgreichen Lobbyarbeit der Stiftung ist der Kabinettsbeschluss vom 29.08.2012: Die Bundesregierung beschloss einen Gesetzesentwurf für Offshore-Haftungsregeln und die Einführung eines Offshore-Netzentwicklungsplanes. Alles ganz im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie'''. Auch der [[Bund der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft]], der besonders für die vier großen Energieunternehmen steht, zeigte sich mit dem Kabinettsbeschluss zufrieden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bdew.de/internet.nsf/id/20120829-ps-mueller-zur-verabschiedung-geplanter-regelungen-zu-offshore-netzanbindungen-durch-das-bu?open&amp;amp;ccm=900010020010/ Hildegard Müller zu den geplanten Regelungen zu Offshore-Netzanbindungen], abgerufen am 13.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beschluss fördert vor allem die großen Energieunternehmen, kleinere Energieunternehmen können davon nicht profitieren. Die Kosten der Neuerungen müssten von den Bürgern getragen werden, die Energieunternehmen müssen nicht mit Verlusten rechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.offshore-stiftung.com/ Hoempage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE]&lt;br /&gt;
* Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=EnBW&amp;diff=19521</id>
		<title>EnBW</title>
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		<updated>2012-09-17T13:50:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW- Energie Baden-Württemberg AG''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten zwei süddeutsche Energieunternehmen, die Badenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben (EVS) AG zur Energie Baden-Württemberg AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.oew-energie.de/Pages/geschichte/chronologie.php/ Homepage der OEW-Energie], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW AG nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen des Landes an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2010 wurden siese wieder zurückgekauft, was einen Skandal rund um den ehemaligen Ministerpräsidentehn [[Stefan Mappus]] auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 übernahm die '''EnBW AG''' knapp 30% der Aktienanteile der Stadtwerke Düsseldorf AG von der Stadt Düsseldorf. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2002/01/abtretungsvertrag/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2007/07/PM_20070705_jm01/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er arbeitete zuvor als Manager bei [[E.ON]]. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/03/pm_20120330_mastiaux_cu_mw/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ''' EnBW AG''' ist ein Konzern mit 20 000 Mitarbeitern und mehreren Gesellschaften. Als Holding übt die Energie Baden-Württemberg AG die Leitungsfunktion des Konzerns aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Gesellschaften sind u.a. Teil des Konzerns: &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/index.jsp/ Homepage der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Strom&lt;br /&gt;
** EnBW Kraftwerke AG&lt;br /&gt;
** EnBW Kernkraft GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Trading GmbH&lt;br /&gt;
** TransnetBW GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
** EnBW Vertrieb GmbH&lt;br /&gt;
** Yello Strom GmbH&lt;br /&gt;
** Watt Deutschland GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gas&lt;br /&gt;
** GasVersorgung Süddeutschland GmbH&lt;br /&gt;
** GVS Netz GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energie-und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
** EnBW Energy Solutions GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH&lt;br /&gt;
** Stadtwerke Düsseldorf AG&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''EnBW''' AG ist Mitglied des [[Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft]] (BDEW), der Lobbyarbeit für die großen deutschen Energieunternehmen betreibt. Außerdem sitzt sie im Kuratorium der [[Stiftung Offshore-Windenergie]], die sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie einsetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist ein Lobbying-Fall der derzeit Gerichte und Staatsanwaltschaften beschäftigt: Laut [[Andrej Bykow]], einem russischen Lobbyisten, soll er für Lobbyarbeit von EnBW 200 Millionen Euro erhalten haben. Um die Zahlungen zu rechtfertigen wurden laut Aussage von Bykow Scheinverträge zur Lieferung von Brennstoffen geschlossen. Tatsächlich wurde das Geld aber für Lobbying benutzt: Zur &amp;quot;politischen Landschaftspflege&amp;quot; wurden über eine Stiftung Kirchen und Ddenkmäler gebaut um so EnBW den Eintritt den Kauf von Anteilen an Gasfeldern oder einen Vertragsschluss für Gaslieferungen zu erleichtern. EnBW dementiert die Vorwürfe und gibt an, nichts von Bykows Aktivitäten gewusst zu haben. Das Geld sollte ausschließlich zur Erfüllung der bestehenden Verträge zur Brennstofflieferung gezahlt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/russischer-lobbyist-enbw-zahlte-200-millionen-fuer-scheinvertraege/6738184.html/ handelsblatt.de vom 12.06.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
====Rückkauf der EnBW-Aktien====&lt;br /&gt;
EnBW ist sehr medienpräsent, da es Objekt des umstrittenen Aktienrückkauf des ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, war. Obwohl der Konzern selbst mit den Unrergelmäßigkeiten nichts zu tun hatte, ist es interessant zu sehen, wie er in die Landes- und auch Bundespolitik verwickelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss, weil er als Ministerpräsident im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach ersten offiziellen Angaben € 4,67 Milliarden; dieser Betrag wurde später auf € 5,9 Milliarden korrigiert. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.finanzausschuss-im-landtag-enbw-einstieg-kostet-sechs-milliarden.9ce258d3-40a7-4d76-8bd9-d8ec6f02c801.html Finanzausschuss im Landtag - EnBW-Einstieg kostet sechs Milliarden], Stuttgarter Zeitung vom 14. Dezember 2010, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mappus wird Machtmissbrauch und mangelnde Transparenz bei der Abwicklung des Geschäfts vorgeworfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit Juli 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Untreue gegen Mappus und führte u.a. eine Hausdurchsuchung durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ermittlungen-gegen-mappus-und-notheis-schlimmer-kann-es-nicht-mehr-kommen-11817488.html Ermittlungen gegen Mappus und Notheis - Schlimmer kann es nicht mehr kommen], Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11. Juli 2012, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zuge der Ermittlungen aufgedeckt, dass Mappus unter Anleitung seines Jungendfreundes und Deutschlandchefs der Bank Morgan Stanley, [[Dirk Notheis]], das Übernahmegeschäft einfädelte und sodann verfassungswidrig ohne Einbindung des Landesparlaments abwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/wirtschaft/notheis-und-die-enbw-affaere-der-mappus-fluesterer,1472780,16464178.html Notheis und die EnBW-Affäre - Der Mappus-Flüsterer], Frankfurter Rundschau vom 25. Juni 2012, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen exakten organisatorischen Ablaufplan des Deals, sowie argumentative Hilfestellungen zur Rechtfertigung der Notwendigkeit des Einstiegs des Landes Baden-Württemberg bei EnBW vor den Medien, erhielt Mappus durch Notheis per E-Mail.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/user_upload/2012/7/04072012/email_Notheis_an_Stefan_Mappus.pdf E-Mail von Notheis an Mappus vom 22. November 2010], Kontext: Wochenzeitung, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Fall Andrej Bykow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EnBW arbeitete eng mit dem russischen Atomlobbyisten Andrej Bykow zusammen. Gerüchteweise soll der Kontakt schon Mitte der 1990er Jahre auf Emphehlung des Bildungsforschungsministerium zustande gekommen sein. Doch schon früh kamen Zweifel an der Zusammenarbeit auf: Bereits 2003/2004 befragte ein Mitarbeiter des EnBW Konzerns einen Abteilungsleiter im Kanzleramt nach Bykow, der daraufhin eine Personenabfrage an den Bundesnachrichtendienst stellte. Das Ergebnis dieser Anfrage ist nicht bekannt, es liegt jedoch &amp;quot;kein Gesprächsvermerkt vor&amp;quot;. Dennoch wurde die Zusammenarbeit nicht beendet. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.russland-affaere-bei-enbw-geheimdienst-nach-bykov-gefragt.d40b9eb4-a779-4780-a5cb-bc198b6767cf.html/ stuttgarter-zeitung.de vom 05.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stiftung des heiligen Nikolaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der aktuellen Affäre handelt es sich um Millionenbeträge die an die Bykow-Gruppe überwiesen wurden, ohne sichtbare Gegenleistungen. Im Zuge der Äffare ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Geschäftsbeziehungen und einige für die EnBW AG ungünstigen Deals werden im Moment ebenfalls vor Gericht untersucht. Dabei führt die EnBW mehere Schadensersatzklage gegen die Bykow-Unternehmengruppe und mehrere Schadensersatzklagen gegen ehemailige Topmanager des Konzerns. Bei den Geschäften mit der Bykow-Gruppe geht es laut EnBW um unerfüllte Verträge in Höhe von 130 Millionen Euro.  Inzwischen wurde in einem Schiedsgerichtsverfahren ein Erfolg erzielt und die Bykow-Gruppe zu einer Zahlung von 24,5 Millionen Euro verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/06/pm_20120614_stellungnahme_cu_fr_01/index.jsp/ Stellungnahme der EnBW], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Bykows Aussage waren die geschlossenen Verträge, wie zum Beispiel das Maut- und Nukleartransportsystem &amp;quot;Easy Toll&amp;quot;, nur Scheingeschäfte und die Millionene flossen zur &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; in eine Stiftung Bykows, die unter anderem Kirchen in Russland baute.Dieses sollte dem Zwecke dienen, Anteile russische Gasfeldern zu erwerben, was der damalige französische EnBW-Großaktionär EdF strikt ablehnte. Bykows Argumentation zu Folge sollte er Lobbyarbeit für den Gasfeldkauf betreiben, während die Verträge um Uran-und Atomlieferungen nur vorgeschoben waren, um die EdF zu täuschen. Aufgrund des Vorwurfs der Scheingeschäfte leitete die Staatsanwaltschaft Mannheim im März 2012 Ermittlungen mit Verdacht auf Steuerhinterziehung, Untreue und Korruption ein.  &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/enbw-konzern-im-visier-ein-russe-macht-sorgen-1.1313920/ sueddeutsche.de vom 20.03.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bykow ist Präsident der Stiftung &amp;quot;Heiliger Nikolaus der Wundertäter&amp;quot;, die in verschiedenen Dörfern und Städten in Russland den Bau von Kirchen, Denkmälern und Schachschulen mitfinanziert. Das versteht Lobbyist Bykow unter &amp;quot;Klimapflege&amp;quot;. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW von 2003 bis 2007, steht unter dem Verdacht von Bykows &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; gewusst zu haben, was er entschieden dementiert. 2005 erhielt Claassen als erster Deutscher das Kreuz des &amp;quot;Orden des Heiligen Nikolaus&amp;quot;, auch im Beisein von  Andrej Bykow. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/lobbyismus-skandal-utz-claassen-und-die-zauberhand-von-enbw/7105848.html/ handelsblatt.de vom 07.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass EnBW im Juli 2012 einen neuen Gasliefervertrag ausgehandelt hat und so einen direkten Zugang zum russischen Markt erhalten hat. Außerdem setze der Konzern flexible Gas-Konditionen durch. Laut EnBW Chef Hans-Peter Villis gibt es keine Verbindungen uim Lobbyisten Andrej Bykow in dieser Sache. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energiekonzern-enbw-setzt-flexible-gas-konditionen-durch/6872448.html/ handelsblatt.de vom 12.07.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Strom aus russischen Atombomben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bykow soll noch an einem weiteren deutsch-russischen Atomdeal beteiligt gewesen sein: In deutschen Atomkraftwerken soll seit Jahren, wahrscheinlich seit 2002, russisches Uran aus Militärbeständen verwendet worden sein. 2002 wurde die internationale Abrüstung bei einem G8-Gipfel beschlossen. Aber wohin mit den alten Atombomen? 2004 kam es zu einem Geheimtreffen im Berliner Büro der EnBW mit Putins Vertrautem Waleri Bogomolow, der um ein Treffen mit deutschen Atommanagern gebeten hatte. Andrey Bykow war bei diesem Treffen auch anwesend und vermittelte wahrscheinlich auch den Termin.  Während des Treffens sprach Bogomolow Gefahren in der russischen Atomindustrie an und bat die deutschen Atomkonzerne um Hilfe. Der Abfall aus den eheamligen Bomben könne gut in deutschen Kernkraftwerken gebraucht werden. So wurde die Verwendung von russischen Brennelementen in deutschen Atomkraftwerken beschlossen. Die Kernkraftwerke Obrigheim und Neckarswestheim (beide EnBW), Brokdorf und Unterweser (beide Eon), sowie das von RWE und Eon betriebene Kraftwerk Grundremmingen wurde mit dem besonderen Uran aus Russland befeuert. EnBW gibt lediglich an, ein solcher Einsatz wäre möglich und gibt den tatsächlichen Einsatz aber nicht zu. Aber wieso diese Diskretion: Aus internen EnBW-Papieren geht hervor, dass das Thema Abrüstung strategisch genutzt werden sollte. Die Uranbrennelemente, die der Abrüstung dienen, geben noch Strom für viele Jahre, weshalb die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke neu verhandelt werden sollten. Das Vorhaben, Atomkraftwerke im Dienste der Abrüstung zu nutzen, gefiel den meisten Politikern zu der Zeit gut. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung schrieb der Chef der EnBW-Kraftwerke AG, Michael Glaßner an den damaligen EnBW-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Goll:&amp;quot;''Überraschenderweise gibt es bei den Grünen dank guten Lobbyings durch die richtigen Leute eine vergleichsweise hohe Akzeptanz&amp;quot;.(...) Die Bundesregierung weiß allerdings nicht, dass die Zeiträume, die benötigt werden, um all das russische Plutonium in Reaktoren zu verbrennen, doch deutlich länger sind, als die 'Restlaufzeiten' des Energiekonsenses, sodass hieraus der Druck auf eine Verlängerung der Laufzeiten entstehen wird.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771-2/ sueddeutsche.de vom 15.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geheimhaltungsstrategie des Konzerns gegenüber der Bundesregierung ist skandalös. Erschütternd ist auch die Überzeugung, die Politiker durch Lobbying fest im Griff zu haben. Fragwürdig und problematisch ist auch die Geheimhaltung vor den Stromverbrauchern und Stromverbraucherinnen, die nicht wussten, dass sie durch die Nutzung ihrer Steckdosen zur internationalen Abrüstung beitrugen. EnBW kommentierte den Bericht und verwahrt sich gegen den Vorwurf einer pauschalen Täuschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle von EnBW verschaffte Andrej Bykow dem Konzern die russischen Uranbrennelemte aus dem Militärbetrieb. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771-2/ sueddeutsche.de vom 15.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/affaere-bei-enbw-deutsche-atomdeals-mit-russland-connection-1.1393248/ sueddeutsche.de vom 26.06.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
*http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=EnBW&amp;diff=19502</id>
		<title>EnBW</title>
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		<updated>2012-09-17T12:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW- Energie Baden-Württemberg AG''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten [[Andrej Bykow]] in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten zwei süddeutsche Energieunternehmen, die Badenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben (EVS) AG zur Energie Baden-Württemberg AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.oew-energie.de/Pages/geschichte/chronologie.php/ Homepage der OEW-Energie], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW AG nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen des Landes an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2010 wurden siese wieder zurückgekauft, was einen Skandal rund um den ehemaligen Ministerpräsidentehn [[Stefan Mappus]] auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 übernahm die '''EnBW AG''' knapp 30% der Aktienanteile der Stadtwerke Düsseldorf AG von der Stadt Düsseldorf. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2002/01/abtretungsvertrag/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2007/07/PM_20070705_jm01/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er arbeitete zuvor als Manager bei [[E.ON]]. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/03/pm_20120330_mastiaux_cu_mw/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ''' EnBW AG''' ist ein Konzern mit 20 000 Mitarbeitern und mehreren Gesellschaften. Als Holding übt die Energie Baden-Württemberg AG die Leitungsfunktion des Konzerns aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Gesellschaften sind u.a. Teil des Konzerns: &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/index.jsp/ Homepage der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Strom&lt;br /&gt;
** EnBW Kraftwerke AG&lt;br /&gt;
** EnBW Kernkraft GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Trading GmbH&lt;br /&gt;
** TransnetBW GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
** EnBW Vertrieb GmbH&lt;br /&gt;
** Yello Strom GmbH&lt;br /&gt;
** Watt Deutschland GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gas&lt;br /&gt;
** GasVersorgung Süddeutschland GmbH&lt;br /&gt;
** GVS Netz GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energie-und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
** EnBW Energy Solutions GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH&lt;br /&gt;
** Stadtwerke Düsseldorf AG&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''EnBW''' AG ist Mitglied des [[Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft]] (BDEW), der Lobbyarbeit für die großen deutschen Energieunternehmen betreibt. Außerdem sitzt sie im Kuratorium der [[Stiftung Offshore-Windenergie]], die sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie einsetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist ein Lobbying-Fall der derzeit Gerichte und Staatsanwaltschaften beschäftigt: Laut [[Andrej Bykow]], einem russischen Lobbyisten, soll er für Lobbyarbeit von EnBW 200 Millionen Euro erhalten haben. Um die Zahlungen zu rechtfertigen wurden laut Aussage von Bykow Scheinverträge zur Lieferung von Brennstoffen geschlossen. Tatsächlich wurde das Geld aber für Lobbying benutzt: Zur &amp;quot;politischen Landschaftspflege&amp;quot; wurden über eine Stiftung Kirchen und Ddenkmäler gebaut um so EnBW den Eintritt den Kauf von Anteilen an Gasfeldern oder einen Vertragsschluss für Gaslieferungen zu erleichtern. EnBW dementiert die Vorwürfe und gibt an, nichts von Bykows Aktivitäten gewusst zu haben. Das Geld sollte ausschließlich zur Erfüllung der bestehenden Verträge zur Brennstofflieferung gezahlt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/russischer-lobbyist-enbw-zahlte-200-millionen-fuer-scheinvertraege/6738184.html/ handelsblatt.de vom 12.06.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
====Rückkauf der EnBW-Aktien====&lt;br /&gt;
EnBW ist sehr medienpräsent, da es Objekt des umstrittenen Aktienrückkauf des ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, war. Obwohl der Konzern selbst mit den Unrergelmäßigkeiten nichts zu tun hatte, ist es interessant zu sehen, wie er in die Landes- und auch Bundespolitik verwickelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 geriet Mappus unter Beschuss, weil er als Ministerpräsident im Handstreich einen Rückkauf von 45% Aktienanteilen am baden-württembergischen Energieriesen [[EnBW]] über die Bühne brachte. Weder das baden-württembergische Parlament noch das Kabinett der Landesregierung waren eingeweiht oder befragt worden. Der Auftrag zur Vermittlung des Rückkaufs durch [[Morgan Stanley]] erfolgte offenbar ohne Ausschreibung. Der Deal kostete nach ersten offiziellen Angaben € 4,67 Milliarden; dieser Betrag wurde später auf € 5,9 Milliarden korrigiert. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.finanzausschuss-im-landtag-enbw-einstieg-kostet-sechs-milliarden.9ce258d3-40a7-4d76-8bd9-d8ec6f02c801.html Finanzausschuss im Landtag - EnBW-Einstieg kostet sechs Milliarden], Stuttgarter Zeitung vom 14. Dezember 2010, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktien wurden vom französischen Konzern [[EdF]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,733893,00.html Konzern-Übernahme: Mappus wickelte EnBW-Deal mit CDU-Freund ab], spiegel-online vom 10. Dezember 2010, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Mappus das Parlament in dieser Affäre möglicherweise angelogen haben könnte. Ein juristisches Gutachten durch eine Anwaltskanzlei zur Rechtmäßigkeit des Deals ist offenbar erst nach dem Abschluss der Verträge erstellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,742399,00.html EnBW-Deal: Mappus soll vor dem Landtag gelogen haben], spiegel-online vom 31. Januar 2011, abgerufen am 1. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mappus wird Machtmissbrauch und mangelnde Transparenz bei der Abwicklung des Geschäfts vorgeworfen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit Juli 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Untreue gegen Mappus und führte u.a. eine Hausdurchsuchung durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ermittlungen-gegen-mappus-und-notheis-schlimmer-kann-es-nicht-mehr-kommen-11817488.html Ermittlungen gegen Mappus und Notheis - Schlimmer kann es nicht mehr kommen], Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11. Juli 2012, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zuge der Ermittlungen aufgedeckt, dass Mappus unter Anleitung seines Jungendfreundes und Deutschlandchefs der Bank Morgan Stanley, [[Dirk Notheis]], das Übernahmegeschäft einfädelte und sodann verfassungswidrig ohne Einbindung des Landesparlaments abwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/wirtschaft/notheis-und-die-enbw-affaere-der-mappus-fluesterer,1472780,16464178.html Notheis und die EnBW-Affäre - Der Mappus-Flüsterer], Frankfurter Rundschau vom 25. Juni 2012, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen exakten organisatorischen Ablaufplan des Deals, sowie argumentative Hilfestellungen zur Rechtfertigung der Notwendigkeit des Einstiegs des Landes Baden-Württemberg bei EnBW vor den Medien, erhielt Mappus durch Notheis per E-Mail.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/user_upload/2012/7/04072012/email_Notheis_an_Stefan_Mappus.pdf E-Mail von Notheis an Mappus vom 22. November 2010], Kontext: Wochenzeitung, abgerufen am 12. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Fall Andrej Bykow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EnBW arbeitete eng mit dem russischen Atomlobbyisten [[Andrej Bykow]] zusammen. Gerüchteweise soll der Kontakt schon Mitte der 1990er Jahre auf Emphehlung des Bildungsforschungsministerium zustande gekommen sein. Doch schon früh kamen Zweifel an der Zusammenarbeit auf: Bereits 2003/2004 befragte ein Mitarbeiter des EnBW Konzerns einen Abteilungsleiter im Kanzleramt anch Bykow, der daraufhin eine Personenabfrage an den Bundesnachrichtendienst stellte. Das Ergebnis dieser Anfrage ist nicht bekannt, es liegt jedoch &amp;quot;kein Gesprächsvermerkt vor&amp;quot;. Dennoch wurde die Zusammenarbeit nicht beendet. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.russland-affaere-bei-enbw-geheimdienst-nach-bykov-gefragt.d40b9eb4-a779-4780-a5cb-bc198b6767cf.html/ stuttgarter-zeitung.de vom 05.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stiftung des heiligen Nikolaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der aktuellen Affäre handelt es sich um Millionenbeträge die an die Bykow-Gruppe überwiesen wurden, ohne sichtbare Gegenleistungen. Im Zuge der Äffare ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Geschäftsbeziehungen und einige für die EnBW AG ungünstigen Deals werden im Moment ebenfalls vor Gericht untersucht. Dabei führt die EnBW mehere Schadensersatzklage gegen die Bykow-Unternehmengruppe und mehrere Schadensersatzklagen gegen ehemailige Topmanager des Konzerns. Bei den Geschäften mit der Bykow-Gruppe geht es laut EnBW um unerfüllte Verträge in Höhe von 130 Millionen Euro.  Inzwischen wurde in einem Schiedsgerichtsverfahren ein Erfolg erzielt und die Bykow-Gruppe zu einer Zahlung von 24,5 Millionen Euro verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/06/pm_20120614_stellungnahme_cu_fr_01/index.jsp/ Stellungnahme der EnBW], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Bykows Aussage waren die geschlossenen Verträge, wie zum Beispiel das Maut- und Nukleartransportsystem &amp;quot;Easy Toll&amp;quot;, nur Scheingeschäfte und die Millionene flossen zur &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; in eine Stiftung Bykows, die unter anderem Kirchen in Russland baute.Dieses sollte dem Zwecke dienen, Anteile russische Gasfeldern zu erwerben, was der damalige französische EnBW-Großaktionär EdF strikt ablehnte. Bykows Argumentation zu Folge sollte er Lobbyarbeit für den Gasfeldkauf betreiben, während die Verträge um Uran-und Atomlieferungen nur vorgeschoben waren, um die EdF zu täuschen. Aufgrund des Vorwurfs der Scheingeschäfte leitete die Staatsanwaltschaft Mannheim im März 2012 Ermittlungen mit Verdacht auf Steuerhinterziehung, Untreue und Korruption ein.  &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/enbw-konzern-im-visier-ein-russe-macht-sorgen-1.1313920/ sueddeutsche.de vom 20.03.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bykow ist Präsident der Stiftung &amp;quot;Heiliger Nikolaus der Wundertäter&amp;quot;, die in verschiedenen Dörfern und Städten in Russland den Bau von Kirchen, Denkmälern und Schachschulen mitfinanziert. Das versteht Lobbyist Bykow unter &amp;quot;Klimapflege&amp;quot;. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW von 2003 bis 2007, steht unter dem Verdacht von Bykows &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; gewusst zu haben, was er entschieden dementiert. 2005 erhielt Claassen als erster Deutscher das Kreuz des &amp;quot;Orden des Heiligen Nikolaus&amp;quot;, auch im Beisein von  Andrej Bykow. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/lobbyismus-skandal-utz-claassen-und-die-zauberhand-von-enbw/7105848.html/ handelsblatt.de vom 07.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass EnBW im Juli 2012 einen neuen Gasliefervertrag ausgehandelt hat und so einen direkten Zugang zum russischen Markt erhalten hat. Außerdem setze der Konzern flexible Gas-Konditionen durch. Laut EnBW Chef Hans-Peter Villis gibt es keine Verbindungen uim Lobbyisten Andrej Bykow in dieser Sache. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energiekonzern-enbw-setzt-flexible-gas-konditionen-durch/6872448.html/ handelsblatt.de vom 12.07.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Strom aus russischen Atombomben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bykow soll noch an einem weiteren deutsch-russischen Atomdeal beteiligt gewesen sein: In deutschen Atomkraftwerken soll seit Jahren, wahrscheinlich seit 2002, russisches Uran aus Militärbeständen verwendet worden sein. 2002 wurde die internationale Abrüstung bei einem G8-Gipfel beschlossen. Aber wohin mit den alten Atombomen? 2004 kam es zu einem Geheimtreffen im Berliner Büro der EnBW mit Putins Vertrautem Waleri Bogomolow, der um ein Treffen mit deutschen Atommanagern gebeten hatte. Andrey Bykow war bei diesem Treffen auch anwesend und vermittelte wahrscheinlich auch den Termin.  Während des Treffens sprach Bogomolow Gefahren in der russischen Atomindustrie an und bat die deutschen Atomkonzerne um Hilfe. Der Abfall aus den eheamligen Bomben könne gut in deutschen Kernkraftwerken gebraucht werden. So wurde die Verwendung von russischen Brennelementen in deutschen Atomkraftwerken beschlossen. Die Kernkraftwerke Obrigheim und Neckarswestheim (beide EnBW), Brokdorf und Unterweser (beide Eon), sowie das von RWE und Eon betriebene Kraftwerk Grundremmingen wurde mit dem besonderen Uran aus Russland befeuert. EnBW gibt lediglich an, ein solcher Einsatz wäre möglich und gibt den tatsächlichen Einsatz aber nicht zu. Aber wieso diese Diskretion: Aus internen EnBW-Papieren geht hervor, dass das Thema Abrüstung strategisch genutzt werden sollte. Die Uranbrennelemente, die der Abrüstung dienen, geben noch Strom für viele Jahre, weshalb die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke neu verhandelt werden sollten. Das Vorhaben, Atomkraftwerke im Dienste der Abrüstung zu nutzen, gefiel den meisten Politikern zu der Zeit gut. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung schrieb der Chef der EnBW-Kraftwerke AG, Michael Glaßner an den damaligen EnBW-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Goll:&amp;quot;''Überraschenderweise gibt es bei den Grünen dank guten Lobbyings durch die richtigen Leute eine vergleichsweise hohe Akzeptanz&amp;quot;.(...) Die Bundesregierung weiß allerdings nicht, dass die Zeiträume, die benötigt werden, um all das russische Plutonium in Reaktoren zu verbrennen, doch deutlich länger sind, als die 'Restlaufzeiten' des Energiekonsenses, sodass hieraus der Druck auf eine Verlängerung der Laufzeiten entstehen wird.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771-2/ sueddeutsche.de vom 15.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geheimhaltungsstrategie des Konzerns gegenüber der Bundesregierung ist skandalös. Erschütternd ist auch die Überzeugung, die Politiker durch Lobbying fest im Griff zu haben. Fragwürdig und problematisch ist auch die Geheimhaltung vor den Stromverbrauchern und Stromverbraucherinnen, die nicht wussten, dass sie durch die Nutzung ihrer Steckdosen zur internationalen Abrüstung beitrugen. EnBW kommentierte den Bericht und verwahrt sich gegen den Vorwurf einer pauschalen Täuschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle von EnBW verschaffte Andrej Bykow dem Konzern die russischen Uranbrennelemte aus dem Militärbetrieb. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771-2/ sueddeutsche.de vom 15.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/affaere-bei-enbw-deutsche-atomdeals-mit-russland-connection-1.1393248/ sueddeutsche.de vom 26.06.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
*http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=EnBW&amp;diff=19500</id>
		<title>EnBW</title>
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		<updated>2012-09-17T11:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW- Energie Baden-Württemberg AG''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten [[Andrej Bykow]] in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten zwei süddeutsche Energieunternehmen, die Badenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben (EVS) AG zur Energie Baden-Württemberg AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.oew-energie.de/Pages/geschichte/chronologie.php/ Homepage der OEW-Energie], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW AG nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen des Landes an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2010 wurden siese wieder zurückgekauft, was einen Skandal rund um den ehemaligen Ministerpräsidentehn [[Stefan Mappus]] auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 übernahm die '''EnBW AG''' knapp 30% der Aktienanteile der Stadtwerke Düsseldorf AG von der Stadt Düsseldorf. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2002/01/abtretungsvertrag/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2007/07/PM_20070705_jm01/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er arbeitete zuvor als Manager bei [[E.ON]]. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/03/pm_20120330_mastiaux_cu_mw/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ''' EnBW AG''' ist ein Konzern mit 20 000 Mitarbeitern und mehreren Gesellschaften. Als Holding übt die Energie Baden-Württemberg AG die Leitungsfunktion des Konzerns aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Gesellschaften sind u.a. Teil des Konzerns: &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/index.jsp/ Homepage der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Strom&lt;br /&gt;
** EnBW Kraftwerke AG&lt;br /&gt;
** EnBW Kernkraft GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Trading GmbH&lt;br /&gt;
** TransnetBW GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
** EnBW Vertrieb GmbH&lt;br /&gt;
** Yello Strom GmbH&lt;br /&gt;
** Watt Deutschland GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gas&lt;br /&gt;
** GasVersorgung Süddeutschland GmbH&lt;br /&gt;
** GVS Netz GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energie-und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
** EnBW Energy Solutions GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH&lt;br /&gt;
** Stadtwerke Düsseldorf AG&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
====Rückkauf der EnBW-Aktien====&lt;br /&gt;
==== Die Causa Bykow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EnBW arbeitete eng mit dem russischen Atomlobbyisten [[Andrej Bykow]] zusammen. Gerüchteweise soll der Kontakt schon Mitte der 1990er Jahre auf Emphehlung des Bildungsforschungsministerium zustande gekommen sein. Doch schon früh kamen Zweifel an der Zusammenarbeit auf: Bereits 2003/2004 befragte ein Mitarbeiter des EnBW Konzerns einen Abteilungsleiter im Kanzleramt anch Bykow, der daraufhin eine Personenabfrage an den Bundesnachrichtendienst stellte. Das Ergebnis dieser Anfrage ist nicht bekannt, es liegt jedoch &amp;quot;kein Gesprächsvermerkt vor&amp;quot;. Dennoch wurde die Zusammenarbeit nicht beendet. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.russland-affaere-bei-enbw-geheimdienst-nach-bykov-gefragt.d40b9eb4-a779-4780-a5cb-bc198b6767cf.html/ stuttgarter-zeitung.de vom 05.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stiftung des heiligen Nikolaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aktuelle Affäre handelt es sich um Millionenbeträge die an die Bykow-Gruppe überwiesen wurden, ohne sichtbare Gegenleistungen. Im Zuge der Äffare ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Geschäftsbeziehungen und einige für die EnBW AG ungünstigen Deals werden im Moment ebenfalls vor Gericht untersucht. Dabei führt die EnBW mehere Schadensersatzklage gegen die Bykow-Unternehmengruppe und mehrere Schadensersatzklagen gegen ehemailige Topmanager des Konzerns. Bei den Geschäften mit der Bykow-Gruppe geht es laut EnBW um unerfüllte Verträge in Höhe von 130 Millionen Euro.  Inzwischen wurde in einem Schiedsgerichtsverfahren ein Erfolg erzielt und die Bykow-Gruppe zu einer Zahlung von 24,5 Millionen Euro verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/06/pm_20120614_stellungnahme_cu_fr_01/index.jsp/ Stellungnahme der EnBW], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Bykows Aussage waren die geschlossenen Verträge, wie zum Beispiel das Maut- und Nukleartransportsystem &amp;quot;Easy Toll&amp;quot;, nur Scheingeschäfte und die Millionene flossen zur &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; in eine Stiftung Bykows, die unter anderem Kirchen in Russland baute.Dieses sollte dem Zwecke dienen, Anteile russische Gasfeldern zu erwerben, was der damalige französische EnBW-Großaktionär EdF strikt ablehnte. Bykows Argumentation zu Folge sollte er Lobbyarbeit für den Gasfeldkauf betreiben, während die Verträge um Uran-und Atomlieferungen nur vorgeschoben waren, um die EdF zu täuschen. Aufgrund des Vorwurfs der Scheingeschäfte leitete die Staatsanwaltschaft Mannheim im März 2012 Ermittlungen mit Verdacht auf Steuerhinterziehung, Untreue und Korruption ein.  &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/enbw-konzern-im-visier-ein-russe-macht-sorgen-1.1313920/ sueddeutsche.de vom 20.03.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bykow ist Präsident der Stiftung &amp;quot;Heiliger Nikolaus der Wundertäter&amp;quot;, die in verschiedenen Dörfern und Städten in Russland den Bau von Kirchen, Schulen und Schachclubs mitfinanziert. Das versteht Lobbyist Bykow unter &amp;quot;Klimapflege&amp;quot;. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW von 2003 bis 2007, steht unter dem Verdacht von Bykows &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; gewusst zu haben, was er entschieden dementiert. 2005 erhielt Claassen als erster Deutscher das Kreuz des &amp;quot;Orden des Heiligen Nikolaus&amp;quot;, auch im Beisein von  Andrej Bykow. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/lobbyismus-skandal-utz-claassen-und-die-zauberhand-von-enbw/7105848.html/ handelsblatt.de vom 07.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Strom aus russischen Atombomben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bykow soll noch an einem weiteren deutsch-russischen Atomdeal beteiligt gewesen sein: In deutschen Atomkraftwerken soll seit Jahren, wahrscheinlich seit 2002, russisches Uran aus Militärbeständen verwendet worden sein. 2002 wurde die internationale Abrüstung bei einem G8-Gipfel beschlossen. Aber wohin mit den alten Atombomen? 2004 kam es zu einem Geheimtreffen im Berliner Büro der EnBW mit Putins Vertrautem Waleri Bogomolow, der um ein Treffen mit deutschen Atommanagern gebeten hatte. Andrey Bykow war bei diesem Treffen auch anwesend und vermittelte wahrscheinlich auch den Termin.  Während des Treffens sprach Bogomolow Gefahren in der russischen Atomindustrie an und bat die deutschen Atomkonzerne um Hilfe. Der Abfall aus den eheamligen Bomben könne gut in deutschen Kernkraftwerken gebraucht werden. So wurde die Verwendung von russischen Brennelementen in deutschen Atomkraftwerken beschlossen. Die Kernkraftwerke Obrigheim und Neckarswestheim (beide EnBW), Brokdorf und Unterweser (beide Eon), sowie das von RWE und Eon betriebene Kraftwerk Grundremmingen wurde mit dem besonderen Uran aus Russland befeuert. EnBW gibt lediglich an, ein solcher Einsatz wäre möglich und gibt den tatsächlichen Einsatz aber nicht zu. Aber wieso diese Diskretion: Aus internen EnBW-Papieren geht hervor, dass das Thema Abrüstung strategisch genutzt werden sollte. Die Uranbrennelemente, die der Abrüstung dienen, geben noch Strom für viele Jahre, weshalb die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke neu verhandelt werden sollten. Das Vorhaben, Atomkraftwerke im Dienste der Abrüstung zu nutzen, gefiel den meisten Politikern zu der Zeit gut. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung schrieb der Chef der EnBW-Kraftwerke AG, Michael Glaßner an den damaligen EnBW-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Goll:&amp;quot;''Überraschenderweise gibt es bei den Grünen dank guten Lobbyings durch die richtigen Leute eine vergleichsweise hohe Akzeptanz&amp;quot;.(...) Die Bundesregierung weiß allerdings nicht, dass die Zeiträume, die benötigt werden, um all das russische Plutonium in Reaktoren zu verbrennen, doch deutlich länger sind, als die 'Restlaufzeiten' des Energiekonsenses, sodass hieraus der Druck auf eine Verlängerung der Laufzeiten entstehen wird.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771-2/ sueddeutsche.de vom 15.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geheimhaltungsstrategie des Konzerns gegenüber der Bundesregierung ist skandalös. Erschütternd ist auch die Überzeugung, die Politiker durch Lobbying fest im Griff zu haben. Fragwürdig und problematisch ist auch die Geheimhaltung vor den Stromverbrauchern und Stromverbraucherinnen, die nicht wussten, dass sie durch die Nutzung ihrer Steckdosen zur internationalen Abrüstung beitrugen. EnBW kommentierte den Bericht und verwahrt sich gegen den Vorwurf einer pauschalen Täuschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle von EnBW verschaffte Andrej Bykow dem Konzern die russischen Uranbrennelemte aus dem Militärbetrieb. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschaefte-deutscher-energiekonzerne-mit-uran-aus-russland-deutscher-strom-aus-russischen-atombomben-1.1468771-2/ sueddeutsche.de vom 15.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/affaere-bei-enbw-deutsche-atomdeals-mit-russland-connection-1.1393248/ sueddeutsche.de vom 26.06.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=EnBW&amp;diff=19497</id>
		<title>EnBW</title>
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		<updated>2012-09-17T10:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW- Energie Baden-Württemberg AG''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten zwei süddeutsche Energieunternehmen, die Badenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben (EVS) AG zur Energie Baden-Württemberg AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.oew-energie.de/Pages/geschichte/chronologie.php/ Homepage der OEW-Energie], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW AG nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen des Landes an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2010 wurden siese wieder zurückgekauft, was einen Skandal rund um den ehemaligen Ministerpräsidentehn [[Stefan Mappus]] auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 übernahm die '''EnBW AG''' knapp 30% der Aktienanteile der Stadtwerke Düsseldorf AG von der Stadt Düsseldorf. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2002/01/abtretungsvertrag/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2007/07/PM_20070705_jm01/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er arbeitete zuvor als Manager bei [[E.ON]]. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/03/pm_20120330_mastiaux_cu_mw/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ''' EnBW AG''' ist ein Konzern mit 20 000 Mitarbeitern und mehreren Gesellschaften. Als Holding übt die Energie Baden-Württemberg AG die Leitungsfunktion des Konzerns aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Gesellschaften sind u.a. Teil des Konzerns: &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/index.jsp/ Homepage der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Strom&lt;br /&gt;
** EnBW Kraftwerke AG&lt;br /&gt;
** EnBW Kernkraft GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Trading GmbH&lt;br /&gt;
** TransnetBW GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
** EnBW Vertrieb GmbH&lt;br /&gt;
** Yello Strom GmbH&lt;br /&gt;
** Watt Deutschland GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gas&lt;br /&gt;
** GasVersorgung Süddeutschland GmbH&lt;br /&gt;
** GVS Netz GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energie-und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
** EnBW Energy Solutions GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH&lt;br /&gt;
** Stadtwerke Düsseldorf AG&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Rückkauf der EnBW-Aktien===&lt;br /&gt;
=== Die Causa Bykow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EnBW arbeitete eng mit dem russischen Atomlobbyisten Andrej Bykow zusammen. Gerüchteweise soll der Kontakt schon Mitte der 1990er Jahre auf Emphehlung des Bildungsforschungsministerium zustande gekommen sein. Doch schon früh kamen Zweifel an der Zusammenarbeit auf: Bereits 2003/2004 befragte ein Mitarbeiter des EnBW Konzerns einen Abteilungsleiter im Kanzleramt anch Bykow, der daraufhin eine Personenabfrage an den Bundesnachrichtendienst stellte. Das Ergebnis dieser Anfrage ist nicht bekannt, es liegt jedoch &amp;quot;kein Gesprächsvermerkt vor&amp;quot;. Dennoch wurde die Zusammenarbeit nicht beendet. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.russland-affaere-bei-enbw-geheimdienst-nach-bykov-gefragt.d40b9eb4-a779-4780-a5cb-bc198b6767cf.html/ stuttgarter-zeitung.de vom 05.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aktuelle Affäre handelt es sich um Millionenbeträge die an die Bykow-Gruppe überwiesen wurden, ohne sichtbare Gegenleistungen. Im Zuge der Äffare ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Geschäftsbeziehungen und einige für die EnBW AG ungünstigen Deals werden im Moment ebenfalls vor Gericht untersucht. Dabei führt die EnBW mehere Schadensersatzklage gegen die Bykow-Unternehmengruppe und mehrere Schadensersatzklagen gegen ehemailige Topmanager des Konzerns. Bei den Geschäften mit der Bykow-Gruppe geht es laut EnBW um unerfüllte Verträge in Höhe von 130 Millionen Euro.  Inzwischen wurde in einem Schiedsgerichtsverfahren ein Erfolg erzielt und die Bykow-Gruppe zu einer Zahlung von 24,5 Millionen Euro verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/06/pm_20120614_stellungnahme_cu_fr_01/index.jsp/ Stellungnahme der EnBW], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Bykows Aussage waren die geschlossenen Verträge, wie zum Beispiel das Maut- und Nukleartransportsystem &amp;quot;Easy Toll&amp;quot;, nur Scheingeschäfte und die Millionene flossen zur &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; in eine Stiftung Bykows, die unter anderem Kirchen in Russland baute.Dieses sollte dem Zwecke dienen, Anteile russische Gasfeldern zu erwerben, was der damalige französische EnBW-Großaktionär EdF strikt ablehnte. Bykows Argumentation zu Folge sollte er Lobbyarbeit für den Gasfeldkauf betreiben, während die Verträge um Uran-und Atomlieferungen nur vorgeschoben waren, um die EdF zu täuschen. Aufgrund des Vorwurfs der Scheingeschäfte leitete die Staatsanwaltschaft Mannheim im März 2012 Ermittlungen mit Verdacht auf Steuerhinterziehung, Untreue und Korruption ein.  &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/enbw-konzern-im-visier-ein-russe-macht-sorgen-1.1313920/ sueddeutsche.de vom 20.03.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bykow ist Präsident der Stiftung &amp;quot;Heiliger Nikolaus der Wundertäter&amp;quot;, die in verschiedenen Dörfern und Städten in Russland den Bau von Kirchen, Schulen und Schachclubs mitfinanziert. Das versteht Lobbyist Bykow unter &amp;quot;Klimapflege&amp;quot;. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW von 2003 bis 2007, steht unter dem Verdacht von Bykows &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; gewusst zu haben, was er entschieden dementiert. 2005 erhielt Claassen als erster Deutscher das Kreuz des &amp;quot;Orden des Heiligen Nikolaus&amp;quot;, auch im Beisein von  Andrej Bykow. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/lobbyismus-skandal-utz-claassen-und-die-zauberhand-von-enbw/7105848.html/ handelsblatt.de vom 07.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<title>EnBW</title>
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		<updated>2012-09-17T10:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW- Energie Baden-Württemberg AG''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten zwei süddeutsche Energieunternehmen, die Badenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben (EVS) AG zur Energie Baden-Württemberg AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.oew-energie.de/Pages/geschichte/chronologie.php/ Homepage der OEW-Energie], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW AG nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen des Landes an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2002 übernahm die '''EnBW AG''' knapp 30% der Aktienanteile der Stadtwerke Düsseldorf AG von der Stadt Düsseldorf. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2002/01/abtretungsvertrag/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2007/07/PM_20070705_jm01/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er arbeitete zuvor als Manager bei [[E.ON]]. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/03/pm_20120330_mastiaux_cu_mw/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ''' EnBW AG''' ist ein Konzern mit 20 000 Mitarbeitern und mehreren Gesellschaften. Als Holding übt die Energie Baden-Württemberg AG die Leitungsfunktion des Konzerns aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Gesellschaften sind u.a. Teil des Konzerns: &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/index.jsp/ Homepage der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Strom&lt;br /&gt;
** EnBW Kraftwerke AG&lt;br /&gt;
** EnBW Kernkraft GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Trading GmbH&lt;br /&gt;
** TransnetBW GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
** EnBW Vertrieb GmbH&lt;br /&gt;
** Yello Strom GmbH&lt;br /&gt;
** Watt Deutschland GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gas&lt;br /&gt;
** GasVersorgung Süddeutschland GmbH&lt;br /&gt;
** GVS Netz GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energie-und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
** EnBW Energy Solutions GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH&lt;br /&gt;
** Stadtwerke Düsseldorf AG&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
===Rückkauf der EnBW-Aktien===&lt;br /&gt;
=== Die Causa Bykow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EnBW arbeitete eng mit dem russischen Atomlobbyisten Andrej Bykow zusammen. Gerüchteweise soll der Kontakt schon Mitte der 1990er Jahre auf Emphehlung des Bildungsforschungsministerium zustande gekommen sein. Doch schon früh kamen Zweifel an der Zusammenarbeit auf: Bereits 2003/2004 befragte ein Mitarbeiter des EnBW Konzerns einen Abteilungsleiter im Kanzleramt anch Bykow, der daraufhin eine Personenabfrage an den Bundesnachrichtendienst stellte. Das Ergebnis dieser Anfrage ist nicht bekannt, es liegt jedoch &amp;quot;kein Gesprächsvermerkt vor&amp;quot;. Dennoch wurde die Zusammenarbeit nicht beendet. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.russland-affaere-bei-enbw-geheimdienst-nach-bykov-gefragt.d40b9eb4-a779-4780-a5cb-bc198b6767cf.html/ stuttgarter-zeitung.de vom 05.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aktuelle Affäre handelt es sich um Millionenbeträge die an die Bykow-Gruppe überwiesen wurden, ohne sichtbare Gegenleistungen. Im Zuge der Äffare ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Geschäftsbeziehungen und einige für die EnBW AG ungünstigen Deals werden im Moment ebenfalls vor Gericht untersucht. Dabei führt die EnBW mehere Schadensersatzklage gegen die Bykow-Unternehmengruppe und mehrere Schadensersatzklagen gegen ehemailige Topmanager des Konzerns. Bei den Geschäften mit der Bykow-Gruppe geht es laut EnBW um unerfüllte Verträge in Höhe von 130 Millionen Euro.  Inzwischen wurde in einem Schiedsgerichtsverfahren ein Erfolg erzielt und die Bykow-Gruppe zu einer Zahlung von 24,5 Millionen Euro verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/06/pm_20120614_stellungnahme_cu_fr_01/index.jsp/ Stellungnahme der EnBW], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Bykows Aussage waren die geschlossenen Verträge, wie zum Beispiel das Maut- und Nukleartransportsystem &amp;quot;Easy Toll&amp;quot;, nur Scheingeschäfte und die Millionene flossen zur &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; in eine Stiftung Bykows, die unter anderem Kirchen in Russland baute.Dieses sollte dem Zwecke dienen, Anteile russische Gasfeldern zu erwerben, was der damalige französische EnBW-Großaktionär EdF strikt ablehnte. Bykows Argumentation zu Folge sollte er Lobbyarbeit für den Gasfeldkauf betreiben, während die Verträge um Uran-und Atomlieferungen nur vorgeschoben waren, um die EdF zu täuschen. Aufgrund des Vorwurfs der Scheingeschäfte leitete die Staatsanwaltschaft Mannheim im März 2012 Ermittlungen mit Verdacht auf Steuerhinterziehung, Untreue und Korruption ein.  &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/enbw-konzern-im-visier-ein-russe-macht-sorgen-1.1313920/ sueddeutsche.de vom 20.03.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bykow ist Präsident der Stiftung &amp;quot;Heiliger Nikolaus der Wundertäter&amp;quot;, die in verschiedenen Dörfern und Städten in Russland den Bau von Kirchen, Schulen und Schachclubs mitfinanziert. Das versteht Lobbyist Bykow unter &amp;quot;Klimapflege&amp;quot;. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der EnBW von 2003 bis 2007, steht unter dem Verdacht von Bykows &amp;quot;Klimapflege&amp;quot; gewusst zu haben, was er entschieden dementiert. 2005 erhielt Claassen als erster Deutscher das Kreuz des &amp;quot;Orden des Heiligen Nikolaus&amp;quot;, auch im Beisein von  Andrej Bykow. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/lobbyismus-skandal-utz-claassen-und-die-zauberhand-von-enbw/7105848.html/ handelsblatt.de vom 07.09.2012], abgerufen am 17.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerald_Hennenh%C3%B6fer&amp;diff=19412</id>
		<title>Gerald Hennenhöfer</title>
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		<updated>2012-09-14T10:38:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gerald Hennenhöfer''' (geb. 1947)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/kabinett-umweltminister-roettgen-holt-atomlobbyisten-1.138027 Umweltminister Röttgen holt Atomlobbyisten] sueddeutsche.de vom 30.November 2009, abgerufen am 10. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gelernter Jurist. Verkörpert wie kaum ein anderer in Deutschland das Prinzip Drehtür. In seiner Person verschmelzen Atomindustrie und Umweltministerium. &lt;br /&gt;
Hennenhöfer ist seit Dezember 2009 erneut Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im [[Bundesumweltministerium]] unter [[Norbert Röttgen]]und nun [[Peter Altmaier]], ein Posten den er bereits in den 1990er Jahren unter der damaligen Umweltministerin [[Angela Merkel]] inne hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Hennenhöfers Wechsel vom Atomaufseher zum Atomlobbyisten (1998), dann zum Atomberater (2004) und schließlich erneut zum Atomaufseher (2009) sorgten zum Antritt der Regierung Merkel/Westerwelle für viel Wirbel in der Presse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg]] kommentierte die erneute Berufung Hennenhöfers zum Atomaufseher mit folgenden Worten: ''„Einen Atom-Lobbyisten, der skrupellos und bewusst alle Risiken ausblendet, an die Spitze der Atomaufsicht zu setzen, ist eine Unverschämtheit. (...) Es darf nicht sein, dass sich die Atomindustrie quasi selbst kontrolliert.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin/atomlobby-raus-aus-der-atomaufsicht-unterschriftenaktion-gegen-die-ernennung-von-hennenhofer Atomlobby raus aus der Atomaufsicht! Unterschriftenaktion gegen die Ernennung von Hennenhöfer] Presseerklärung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg vom 2. Dezember 2009, abgerufen am 10. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Rolle beim Zustandekommen der umstrittenen Atom-Vereinbarung zwischen der Regierung Merkel/Westerwelle und dem Energie-Oligopol aus [[RWE]], [[E.ON]], [[EnBW]] und [[Vattenfall]] im September 2010 war unbekannt. Im September 2012 wurde nun bestätigt, dass Hennenhöfer ohne das Wissen von [[Norbert Röttgen]] an Verhandlungen teilnahm. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/atompolitik-gorleben-merkels-altlast,1472596,17227924.html/ Frankfurter Rundschau vom 12.09.2012], abgerufen am 14.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. September 2012 wurde Hennenhöfer vor dem Untersuchungsauschuss &amp;quot;Gorleben&amp;quot; als Zeuge verhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
* seit 2009  Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit (Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz, nukleare Ver- und Entsorgung) im Bundesumweltministerium &lt;br /&gt;
* 2004–2009 Anwalt bei der Kanzlei Redeker, die u.a. zum Atomlager Asse beriet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2115225_Kritik-am-neuen-Umweltminister-Den-Bock-zum-Gaertner-gemacht.html Den Bock zum Gärtner gemacht], Frankfurter Rundschau vom 1. Dezember 2009, abgerufen am 10.September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1998–2004 „Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik“ beim Atomkonzern [[Viag]] (heute: [[E.ON]]) &lt;br /&gt;
* 1994-1998 Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atomkonsens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungswechsel 1998 musste Hennenhöfer seinen Ministeriumsschreibtisch räumen und wechselte zu einem Konzern, den er zuvor beaufsichtigt hatte: dem Energieriesen [[Viag]] (heute E.ON). Dort wurde er Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik. Er verhandelte und unterzeichnete für den Konzern den so genannten [[Atomkonsens]] mit der rot-grünen Regierung, der begrenzte Restlaufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke festlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atomlager Asse II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2009 war er bei der Anwaltskanzlei Redecker tätig. Nach Informationen der Frankfurter Runschau zählte dort u.a. das [[Helmholtz-Zentrum München]] zu seinen Mandanten, das bis 2008 das Skandal-[[Atomlager Asse II]] betrieb. Hennenhöfer soll dem Asse-Betreiber zu einer zurückhaltenden Informationsstrategie gegenüber der Öffentlichkeit geraten haben, als dieser wegen Wassereinbrüchen in das Atomlager in die Kritik geriet. Die Frankfurter Rundschau zitierte einen Vermerk aus Hennenhöfers Feder:  ''„Es ist überhaupt nichts davon zu halten, die ,Asse-Begleitgruppe fortlaufend zu unterrichten.“'' Die FR schrieb weiter: ''„Die Gruppe war in der Asse-Region eingerichtet worden, um die Bürger besser über die Gefahren und Pläne zur Asse-Sanierung in Kenntnis zu setzen. Helmholtz hatte sich diverse Pannen geleistet und mangelhaft informiert.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2115225_Kritik-am-neuen-Umweltminister-Den-Bock-zum-Gaertner-gemacht.html FR-Online, 1.12.2009, &amp;quot;Den Bock zum Gärtner gemacht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atommüll, Biblis, Castor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BI Lüchow-Danneberg schrieb über Hennenhöfers Wirken in den 1990er Jahren: ''„Als Chef der Atomaufsicht ließ er in den 90er Jahren trotz Einsturzgefahr zigtausend Tonnen West-Strahlenmüll in die vormalige DDR-Atommüllkippe [[Morsleben]] schaffen. Er verhinderte die von der hessischen Landesregierung bereits beschlossene Stilllegung des Pannen-AKW [[Biblis]] per bundesaufsichtlicher Weisung. Informationen über verstrahlte [[Castor]]-Behälter ignorierte er und ließ sie weiter rollen.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin/atomlobby-raus-aus-der-atomaufsicht-unterschriftenaktion-gegen-die-ernennung-von-hennenhofer Atomlobby raus aus der Atomaufsicht! Unterschriftenaktion gegen die Ernennung von Hennenhöfer] Presseerklärung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg vom 2. Dezember 2009, abgerufen am 10. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2012 wurden der Grünen Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl bisher unveröffentlichte Akten vorgelegt, die belegen, dass Hennenhöfer bereits 1996 persönlich vom Bundesamt für Strahlenschutz wegen des ostdeutschen Endlagers Morsleben gewarnt wurde. Das Ex-Bergwerk brauche wegen Tropfstellen und &amp;quot;fortschreitender Auflockerung der Salzbarriere umgehend Stabilisierungsmaßnahmen&amp;quot; und müsse &amp;quot;gegen Erdbeben ausgelegt werden&amp;quot;. Er wies die Landesregierung Sachsen-Anhalt gegen Widerstand an, dort weiterhin Atommüll einzulagern und sorgte für eine Verlängerung der zunächst bis 2000 befristeten Einlagerung. Morsleben muss heute für 2,2 Milliarden Euro saniert werden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.fr-online.de/politik/atompolitik-gorleben-merkels-altlast,1472596,17227924.html/ Frankfurter Rundschau vom 12.09.2012], abgerufen am 14.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===360-Grad Wechsler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 kehrte Hennenhöfer dann zurück auf den Posten als oberster Atomaufseher im Bundesamt für Strahlenschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Drehtürmechanismus sorgte für erhebliche Empörung bei Opposition und Umweltbewegung. Die Anti-Atomkraft-Intitiative [[.ausgestrahlt]] organisierte eine Unterschriften Kampagne, in der [[Norbert Röttgen]] dazu aufgefordert wurde die Personalentscheidung zu revidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/atomaufsicht/hintergrund-info.html Atomlobby raus aus der Atomaufsicht] Hintergrundinformation von ausgestrahlt, Dezember 2009, abgerufen an 10.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhebliche Bedenken gegen Hennenhöfer wurden unter anderem von der Süddeutschen Zeitung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/799/496118/text/ Umweltminister Röttgen holt Atomlobbyisten] sueddeutsche.de vom 30. November 2009, abgerufen am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Frankfurter Rundschau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2115225_Kritik-am-neuen-Umweltminister-Den-Bock-zum-Gaertner-gemacht.html Den Bock zum Gärtner gemacht] fr-online vom 1. Dezember 2009, abgerufen am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Tagesschau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/inland/atomausstieg114.html Röttgen holt Atomlobbyisten ins Umweltministerium] tagesschau.de vom 1. Dezember 2009, abgerufen am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; und der taz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/roettgen-bekennt-farbe/ Röttgen bekennt Farbe] taz.de vom 2. Dezember 2009, abgerufen am am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhalten bei Panne im AKW Grafenrheinfeld===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2012 bestätigte das Umweltministerium eine weitere sehr fragwürdige Entscheidung Hennehöfers: 2010 wurde im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld in Bayern ein Riss nahe des Druckbehälters festgestellt. Hennenhöfer bestand trotz der drohenden Gefahr auf den Weiterbetrieb. Dieter Majer, Technikexperte und Unterabteilungsleiter, protestierte heftig, da der Weiterbetrieb unverantwortbar sei. Hennenhöfer vertraute aber lieber auf externe Berater, die ihm zum Weiterbetrieb rieten. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.fr-online.de/politik/atompolitik-gorleben-merkels-altlast,1472596,17227924.html/ Frankfurter Rundschau vom 12.09.2012], abgerufen am 14.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rolle im Geheimdeal zur Laufzeitverlängerung===&lt;br /&gt;
Das Umweltministerium bestätigte nun auch, dass Hennenhöfer am Geheimdeal mit den großen Energiekonzernen zu Laufzeitverlängerung und Gewinnbesteuerung beteiligt war. Davon erfuhr sein Chef, Bundesumweltminister [[Norbert Röttgem]] wohl erst später, da er stets darauf bestand, dass das BMU nicht an Gesprächen des Finanzministeriums und der Industrie beteilgt war. Laut einem Bericht der Frankurter Rundschau wurde Hennenhöfer &amp;quot;zur Fachfrage zu erwartender Nachrüstungen in den deutschen Kernkraftwerken&amp;quot; konsultiert. Zusätzlich nahm er an Vorgesprächen von Finanz- und Umweltressort teil. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/politik/atompolitik-gorleben-merkels-altlast,1472596,17227924.html/ Frankfurter Rundschau vom 12.09.2012], abgerufen am 14.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Atomkraftbefürworter beherrschen das gesamte institutionelle Szenarium. Das reicht [...] bis zum Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium. Gerald Hennenhöfer ist ein Spitzenfunktionär der Atomindustrie. Umweltminister Norbert Röttgen hat ihn nach der Bundestagswahl wieder in sein Ministerium geholt. Ein Skandal, den man nicht einmal für einen fiktionalen Politik-Thriller erfinden könnte.“ Der Journalist und Lobbyismus-Experte Thomas Leif in einem Interview mit dem Vorwärts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vorwaerts.de/artikel/die-doppelstrategie-der-atomkonzerne Die Doppelstrategie der Atomkonzerne] Vorwärts vom 12.04.2011, abgerufen am 13.04.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/abteilung_rs.pdf Organigramm] der Abteilung RS - Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz,&lt;br /&gt;
nukleare Ver- und Entsorgung im [[Bundesumweltministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerald_Hennenh%C3%B6fer&amp;diff=19394</id>
		<title>Gerald Hennenhöfer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Gerald_Hennenh%C3%B6fer&amp;diff=19394"/>
		<updated>2012-09-13T14:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: /* Wirken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
'''Gerald Hennenhöfer''' (geb. 1947)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/kabinett-umweltminister-roettgen-holt-atomlobbyisten-1.138027 Umweltminister Röttgen holt Atomlobbyisten] sueddeutsche.de vom 30.November 2009, abgerufen am 10. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gelernter Jurist. Verkörpert wie kaum ein anderer in Deutschland das Prinzip Drehtür. In seiner Person verschmelzen Atomindustrie und Umweltministerium. &lt;br /&gt;
Hennenhöfer ist seit Dezember 2009 erneut Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im [[Bundesumweltministerium]] unter [[Norbert Röttgen]], ein Posten den er bereits in den 1990er Jahren unter der damaligen Umweltministerin [[Angela Merkel]] inne hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerald Hennenhöfers Wechsel vom Atomaufseher zum Atomlobbyisten (1998), dann zum Atomberater (2004) und schließlich erneut zum Atomaufseher (2009) sorgten zum Antritt der Regierung Merkel/Westerwelle für viel Wirbel in der Presse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg]] kommentierte die erneute Berufung Hennenhöfers zum Atomaufseher mit folgenden Worten: ''„Einen Atom-Lobbyisten, der skrupellos und bewusst alle Risiken ausblendet, an die Spitze der Atomaufsicht zu setzen, ist eine Unverschämtheit. (...) Es darf nicht sein, dass sich die Atomindustrie quasi selbst kontrolliert.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin/atomlobby-raus-aus-der-atomaufsicht-unterschriftenaktion-gegen-die-ernennung-von-hennenhofer Atomlobby raus aus der Atomaufsicht! Unterschriftenaktion gegen die Ernennung von Hennenhöfer] Presseerklärung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg vom 2. Dezember 2009, abgerufen am 10. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Rolle beim Zustandekommen der umstrittenen Atom-Vereinbarung zwischen der Regierung Merkel/Westerwelle und dem Energie-Oligopol aus [[RWE]], [[E.ON]], [[EnBW]] und [[Vattenfall]] im September 2010 ist unbekannt. ''(Stand 10. September 2010)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karriere==&lt;br /&gt;
* seit 2009  Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit (Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz, nukleare Ver- und Entsorgung) im Bundesumweltministerium &lt;br /&gt;
* 2004–2009 Anwalt bei der Kanzlei Redeker, die u.a. zum Atomlager Asse beriet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2115225_Kritik-am-neuen-Umweltminister-Den-Bock-zum-Gaertner-gemacht.html Den Bock zum Gärtner gemacht], Frankfurter Rundschau vom 1. Dezember 2009, abgerufen am 10.September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1998–2004 „Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik“ beim Atomkonzern [[Viag]] (heute: [[E.ON]]) &lt;br /&gt;
* 1994-1998 Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atomkonsens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungswechsel 1998 musste Hennenhöfer seinen Ministeriumsschreibtisch räumen und wechselte zu einem Konzern, den er zuvor beaufsichtigt hatte: dem Energieriesen [[Viag]] (heute E.ON). Dort wurde er Generalbevollmächtigter für Wirtschaftspolitik. Er verhandelte und unterzeichnete für den Konzern den so genannten [[Atomkonsens]] mit der rot-grünen Regierung, der begrenzte Restlaufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke festlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atomlager Asse II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2009 war er bei der Anwaltskanzlei Redecker tätig. Nach Informationen der Frankfurter Runschau zählte dort u.a. das [[Helmholtz-Zentrum München]] zu seinen Mandanten, das bis 2008 das Skandal-[[Atomlager Asse II]] betrieb. Hennenhöfer soll dem Asse-Betreiber zu einer zurückhaltenden Informationsstrategie gegenüber der Öffentlichkeit geraten haben, als dieser wegen Wassereinbrüchen in das Atomlager in die Kritik geriet. Die Frankfurter Rundschau zitierte einen Vermerk aus Hennenhöfers Feder:  ''„Es ist überhaupt nichts davon zu halten, die ,Asse-Begleitgruppe fortlaufend zu unterrichten.“'' Die FR schrieb weiter: ''„Die Gruppe war in der Asse-Region eingerichtet worden, um die Bürger besser über die Gefahren und Pläne zur Asse-Sanierung in Kenntnis zu setzen. Helmholtz hatte sich diverse Pannen geleistet und mangelhaft informiert.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2115225_Kritik-am-neuen-Umweltminister-Den-Bock-zum-Gaertner-gemacht.html FR-Online, 1.12.2009, &amp;quot;Den Bock zum Gärtner gemacht&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atommüll, Biblis, Castor===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BI Lüchow-Danneberg schrieb über Hennenhöfers Wirken in den 1990er Jahren: ''„Als Chef der Atomaufsicht ließ er in den 90er Jahren trotz Einsturzgefahr zigtausend Tonnen West-Strahlenmüll in die vormalige DDR-Atommüllkippe [[Morsleben]] schaffen. Er verhinderte die von der hessischen Landesregierung bereits beschlossene Stilllegung des Pannen-AKW [[Biblis]] per bundesaufsichtlicher Weisung. Informationen über verstrahlte [[Castor]]-Behälter ignorierte er und ließ sie weiter rollen.“''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/demonstration-berlin/atomlobby-raus-aus-der-atomaufsicht-unterschriftenaktion-gegen-die-ernennung-von-hennenhofer Atomlobby raus aus der Atomaufsicht! Unterschriftenaktion gegen die Ernennung von Hennenhöfer] Presseerklärung der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg vom 2. Dezember 2009, abgerufen am 10. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===360-Grad Wechsler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2009 kehrte Hennenhöfer dann zurück auf den Posten als oberster Atomaufseher im Bundesamt für Strahlenschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Drehtürmechanismus sorgte für erhebliche Empörung bei Opposition und Umweltbewegung. Die Anti-Atomkraft-Intitiative [[.ausgestrahlt]] organisierte eine Unterschriften Kampagne, in der [[Norbert Röttgen]] dazu aufgefordert wurde die Personalentscheidung zu revidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/atomaufsicht/hintergrund-info.html Atomlobby raus aus der Atomaufsicht] Hintergrundinformation von ausgestrahlt, Dezember 2009, abgerufen an 10.10.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhebliche Bedenken gegen Hennenhöfer wurden unter anderem von der Süddeutschen Zeitung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/799/496118/text/ Umweltminister Röttgen holt Atomlobbyisten] sueddeutsche.de vom 30. November 2009, abgerufen am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Frankfurter Rundschau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2115225_Kritik-am-neuen-Umweltminister-Den-Bock-zum-Gaertner-gemacht.html Den Bock zum Gärtner gemacht] fr-online vom 1. Dezember 2009, abgerufen am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Tagesschau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesschau.de/inland/atomausstieg114.html Röttgen holt Atomlobbyisten ins Umweltministerium] tagesschau.de vom 1. Dezember 2009, abgerufen am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; und der taz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/roettgen-bekennt-farbe/ Röttgen bekennt Farbe] taz.de vom 2. Dezember 2009, abgerufen am am 26. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010, neun Monate vor der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima, wurde im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld in Bayern ein Riss nahe des Druckbehälters festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Atomkraftbefürworter beherrschen das gesamte institutionelle Szenarium. Das reicht [...] bis zum Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium. Gerald Hennenhöfer ist ein Spitzenfunktionär der Atomindustrie. Umweltminister Norbert Röttgen hat ihn nach der Bundestagswahl wieder in sein Ministerium geholt. Ein Skandal, den man nicht einmal für einen fiktionalen Politik-Thriller erfinden könnte.“ Der Journalist und Lobbyismus-Experte Thomas Leif in einem Interview mit dem Vorwärts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vorwaerts.de/artikel/die-doppelstrategie-der-atomkonzerne Die Doppelstrategie der Atomkonzerne] Vorwärts vom 12.04.2011, abgerufen am 13.04.2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/abteilung_rs.pdf Organigramm] der Abteilung RS - Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz,&lt;br /&gt;
nukleare Ver- und Entsorgung im [[Bundesumweltministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{spenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19383</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-13T12:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: /* Lobbystrategien und Einfluss */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)  | Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts | Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz | Gründungsdatum  = 2005 | Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel  | Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin  | Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für private Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; wird die Nähe der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er sitzt zudem im Beirat der RWE Innogy AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.energie.de/news/energie/personalien/stephan-kohler-wird-beirats-chef-der-rwe-innogy_3443.html/ Homepage der RWE Innogy AG], abgerufen am 13.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der stellvertretende Präsident ist Thorsten Herdan, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg. Seinem Vorstandskollegen Knud Rehfeldt gehört die Beratungsfirma Deutsche WindGuard AG, die geschäfliche Beziehungen zur Stiftung unterhält und finanziell von ihr profitiert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bundesumweltministerium wurde er beurlaubt, um seine neue Stelle anzutreten, und seine Stelle bei der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wird auch über Zuschüsse des Bundes finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen exzellenten Beziehungen zum Bundesumweltministerium fällt die Lobbyarbeit des Berliner Büros der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das [[Bundeswirtschaftsministerium]], das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Bundeswirtschaftsministerium]] hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzen===&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro pacht im Jahr vom Windparkbetreiber. Laut Spiegel-Artikel wird die Hälfte des Etats der Stiftung, das 1,2 Millionen Euro beträgt, von den Steuerzahlern finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit den Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als hervorragende Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politik, da sowohl Bundesministerium im Kuratorium Sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konstellation ist sehr problematisch. Der engen Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft fehlt im Falle der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die nötige Transparenz. Die Offshore-Windenergie Lobby übernimmt hier sozusagen die PR-Arbeit der Bundesregierung und wird dabei auch noch von der Bundesregierung bezahlt. In jedem anderen Bereich riefe diese Konstellation Empörung hervor. Auch die Opposition schweigt zu dem Thema und steht anscheinend hinter dem Projekt Offshore-Windenergie, was auf die guten Beziehungen von [[Jürgen Trittin|Trittin]] zur Stiftung zurückgeht. Bisher fehlte jegliche demokratische Kontrolle der Machenschaften der Stiftung mit der Bundesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ergebnis der fruchtbaren Lobbyarbeit ist der Kabinettsbeschluss vom 29.08.2012: Die Bundesregierung beschloss einen Gesetzesentwurf für Offshore-Haftungsregeln und die Einführung eines Offshore-netzentwicklungsplanes. Alles ganz im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie'''. Auch der [[Bund der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft], der besonders für die vier großen Energieunternehmen steht, zeigte sich mit dem Kabinettsbeschluss zufrieden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bdew.de/internet.nsf/id/20120829-ps-mueller-zur-verabschiedung-geplanter-regelungen-zu-offshore-netzanbindungen-durch-das-bu?open&amp;amp;ccm=900010020010/ Hildegard Müller zu den geplanten Regelungen zu Offshore-Netzanbindungen], abgerufen am 13.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beschluss fördert vor allem die großen Energieunternehmen, kleinere Energieunternehmen können davon nicht profitieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußerst erfolgreiche Lobbyarbeit der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' sollte weiterhin kritisch beobachtet werden, da die äußerst engen Verflechtungen von Politik und Wirtschaft in diesem Fall zu großer Einflussnahme für einige wenige Profiteure führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.offshore-stiftung.com/ Hoempage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE]&lt;br /&gt;
* Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19382</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19382"/>
		<updated>2012-09-13T12:03:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)  | Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts | Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz | Gründungsdatum  = 2005 | Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel  | Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin  | Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für private Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; wird die Nähe der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er sitzt zudem im Beirat der RWE Innogy AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.energie.de/news/energie/personalien/stephan-kohler-wird-beirats-chef-der-rwe-innogy_3443.html/ Homepage der RWE Innogy AG], abgerufen am 13.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der stellvertretende Präsident ist Thorsten Herdan, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg. Seinem Vorstandskollegen Knud Rehfeldt gehört die Beratungsfirma Deutsche WindGuard AG, die geschäfliche Beziehungen zur Stiftung unterhält und finanziell von ihr profitiert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bundesumweltministerium wurde er beurlaubt, um seine neue Stelle anzutreten, und seine Stelle bei der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wird auch über Zuschüsse des Bundes finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen exzellenten Beziehungen zum Bundesumweltministerium fällt die Lobbyarbeit des Berliner Büros der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das [[Bundeswirtschaftsministerium]], das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Bundeswirtschaftsministerium]] hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzen===&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro pacht im Jahr vom Windparkbetreiber. Laut Spiegel-Artikel wird die Hälfte des Etats der Stiftung, das 1,2 Millionen Euro beträgt, von den Steuerzahlern finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit den Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als hervorragende Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politik, da sowohl Bundesministerium im Kuratorium Sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konstellation ist sehr problematisch. Der engen Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft fehlt im Falle der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die nötige Transparenz. Die Offshore-Windenergie Lobby übernimmt hier sozusagen die PR-Arbeit der Bundesregierung und wird dabei auch noch von der Bundesregierung bezahlt. In jedem anderen Bereich riefe diese Konstellation Empörung hervor. Auch die Opposition schweigt zu dem Thema, was auch auf die guten Beziehungen von [[Jürgen Trittin|Trittin]]. Bisher fehlte jegliche demokratische Kontrolle der Machenschaften der Stiftung mit der Bundesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ergebnis der fruchtbaren Lobbyarbeit ist der Kabinettsbeschluss vom 29.08.2012: Die Bundesregierung beschloss einen Gesetzesentwurf für Offshore-Haftungsregeln und die Einführung eines Offshore-netzentwicklungsplanes. Alles ganz im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie'''. Auch der [[Bund der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft], der besonders für die vier großen Energieunternehmen steht, zeigte sich mit dem Kabinettsbeschluss zufrieden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.bdew.de/internet.nsf/id/20120829-ps-mueller-zur-verabschiedung-geplanter-regelungen-zu-offshore-netzanbindungen-durch-das-bu?open&amp;amp;ccm=900010020010/ Hildegard Müller zu den geplanten Regelungen zu Offshore-Netzanbindungen], abgerufen am 13.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beschluss fördert vor allem die großen Energieunternehmen, kleinere Energieunternehmen können davon nicht profitieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußerst erfolgreiche Lobbyarbeit der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' sollte weiterhin kritisch beobachtet werden, da die äußerst engen Verflechtungen von Politik und Wirtschaft in diesem Fall zu großer Einflussnahme für einige wenige Profiteure führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.offshore-stiftung.com/ Hoempage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE]&lt;br /&gt;
* Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
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		<title>EnBW</title>
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		<updated>2012-09-12T10:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW- Energie Baden-Württemberg AG''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten zwei süddeutsche Energieunternehmen, die Badenwerk AG und die Energieversorgung Schwaben (EVS) AG zur Energie Baden-Württemberg AG. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.oew-energie.de/Pages/geschichte/chronologie.php/ Homepage der OEW-Energie], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW AG nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen des Landes an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2002 übernahm die '''EnBW AG''' knapp 30% der Aktienanteile der Stadtwerke Düsseldorf AG von der Stadt Düsseldorf. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2002/01/abtretungsvertrag/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2007/07/PM_20070705_jm01/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er arbeitete zuvor als Manager bei [[E.ON]]. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/presse/pressemitteilungen/2012/03/pm_20120330_mastiaux_cu_mw/index.jsp/ Pressemitteilung der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
Die ''' EnBW AG''' ist ein Konzern mit 20 000 Mitarbeitern und mehreren Gesellschaften. Als Holding übt die Energie Baden-Württemberg AG die Leitungsfunktion des Konzerns aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Gesellschaften sind u.a. Teil des Konzerns: &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/index.jsp/ Homepage der EnBW], abgerufen am 12.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Strom&lt;br /&gt;
** EnBW Kraftwerke AG&lt;br /&gt;
** EnBW Kernkraft GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Trading GmbH&lt;br /&gt;
** TransnetBW GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
** EnBW Vertrieb GmbH&lt;br /&gt;
** Yello Strom GmbH&lt;br /&gt;
** Watt Deutschland GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gas&lt;br /&gt;
** GasVersorgung Süddeutschland GmbH&lt;br /&gt;
** GVS Netz GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Energie-und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
** EnBW Energy Solutions GmbH&lt;br /&gt;
** EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH&lt;br /&gt;
** Stadtwerke Düsseldorf AG&lt;br /&gt;
** EnBW Regional AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: /* Kurzdarstellung und Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
1997 fusionierten die zwei süddeutschen Energieunternehmen Badenwerk AG und EVS AG zur Energie Baden-Württemberg AG. 1999 wurde die Yello Strom GmbH gegründet, die die EnBW nun am Stromnwettbewerb in ganz Deutschland teilnehmen lassen konnte. Im Jahre 2000 wurden die Neckarwerke Stuttgart AG in die EnBW integriert, 2001 folgte der Verkauf von Aktienanteilen an das französische Stromunternhemen EdF (Élecricité de France). 2003 wurde Utz Claasen Vorstandsvorsitzender der EnBW, welche Position er bis 2007 inne hatte. Daraufhin wurder er von Hans-Peter Villis abgelöst, der zuvor bei [[E.ON]] arbeitete. Ab Oktober 2012 übernimmt nun Frank Mastiaux den Vorsitz von EnBW. Auch er ist zur Zeit Manager bei [[E.ON]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: Die Seite wurde neu angelegt: {{BoxUnternehmen | Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG | Branche          = Energie | Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistung...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxUnternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = EnBW Energie Baden-Würtemberg AG&lt;br /&gt;
| Branche          = Energie&lt;br /&gt;
| Geschäftsfelder  = Strom, Gas, Energie- und Umweltdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 1, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
| Lobbybüro EU = &lt;br /&gt;
c/o Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union&lt;br /&gt;
Rue Belliard 60 - 62&lt;br /&gt;
B- 1040 Brüssel&lt;br /&gt;
| Homepage         = http://www.enbw.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''EnBW''' mit Sitz in Karlsruhe ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2010 wurde von Baden-Württembergs damaligen Ministerpräsidenten [[Stefan Mappus]] der Rückkauf von 45% der EnBW-Aktienanteile an das Land Baden-Würtemmberg veranlasst. Wegen diesem Geschäft wird nun aufgrund des Verdachtes von Untreue gegen [[Stefan Mappus]] ermittelt, da er für die Aktien zu viel bezahlt haben soll und das Parlament nicht befragt hat. Außerdem steht sie wegen der Zusammenarbeit mit dem russischen Lobbyisten Andrej Bykow in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
''Gründung, Gründer, Motive, lobbyrelevante Veränderungen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen==&lt;br /&gt;
''Knappe Darstellung der Unternehmensstruktur, des Vorstands, ggf. Aufsichtsrat (oder nur Link); ganz knapp wesentliche Geschäftsfelder und Umsatzzahlen als Hintergrund, um die Lobbyarbeit zu verstehen (Interessenlagen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbyarbeit: Struktur und Strategien==&lt;br /&gt;
''Wie ist die Lobbyarbeit organisiert? wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel); Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen; Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallbeispiele und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19251</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-07T15:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)  | Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts | Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz | Gründungsdatum  = 2005 | Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel  | Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin  | Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für priavte Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; wird die Nähe der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bundesumweltministerium wurde er beurlaubt, um seine neue Stelle anzutreten, und seine Stelle bei der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wird auch über Zuschüsse des Bundes finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen exzellenten Beziehungen zum Bundesumweltministerium fällt die Lobbyarbeit des Berliner Büros der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzen===&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro pacht im Jahr vom Windparkbetreiber. Laut Spiegel-Artikel wird die Hälfte des Etats der Stiftung, das 1,2 Millionen Euro beträgt, von den Steuerzahlern finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbiet mit den Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als hervorragende Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politik, da sowohl Bundesministerium im Kuratorium Sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.offshore-stiftung.com/ Hoempage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE]&lt;br /&gt;
* Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19248</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-07T13:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation | Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)  | Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts | Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz | Gründungsdatum  = 2005 | Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel  | Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin  | Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für priavte Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; wird die Nähe der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bundesumweltministerium wurde er beurlaubt, um seine neue Stelle anzutreten, und seine Stelle bei der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wird auch über Zuschüsse des Bundes finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen exzellenten Beziehungen zum Bundesumweltministerium fällt die Lobbyarbeit des Berliner Büros der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzen===&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro pacht im Jahr vom Windparkbetreiber. Laut Spiegel-Artikel wird die Hälfte des Etats der Stiftung, das 1,2 Millionen Euro beträgt, von den Steuerzahlern finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbiet mit den Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als hervorragende Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politi, da sowohl Bundesministerium im Kuratorium Sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
* [http://www.offshore-stiftung.com/ Hoempage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE]&lt;br /&gt;
* Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-07T12:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2005&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für priavte Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; wird die Nähe der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bundesumweltministerium wurde er beurlaubt, um seine neue Stelle anzutreten, und seine Stelle bei der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wird auch über Zuschüsse des Bundes finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen exzellenten Beziehungen zum Bundesumweltministerium fällt die Lobbyarbeit des Berliner Büros der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro pacht im Jahr vom Windparkbetreiber. Laut Spiegel-Artikel wird die Hälfte des Etats der Stiftung, das 1,2 Millionen Euro beträgt, von den Steuerzahlern finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbiet mit den Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als hervorragende Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politi, da sowohl Bundesministerium im Kuratorium Sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
*[http://www.offshore-stiftung.com/ Hoempage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE]&lt;br /&gt;
*Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19246</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-07T12:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2005&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für priavte Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der '''Stiftung Offshore-Windenergie''', die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet. In einem Artikel im Magazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot; wird die Nähe der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE zur Wirtschaft und Politik kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung bezeichnet sich als neutral, unabhängig und übertparteilich, in ihrem Kuratorium sitzen aber große Stromversorgerunternehmen, Versicherungsunternehmen und Maschinen- und Anlagenbauer, die sehr am Ausbau der Offshore-Windenergie interessiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet. Jörg Kuhbier, der dem Vorstand der Stiftung angehört, ist ein ehemaliger Umweltsenator von Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ Homepage der Stftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bundesumweltministerium wurde er beurlaubt, um seine neue Stelle anzutreten, und seine Stelle bei der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' wird auch über Zuschüsse des Bundes finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Selstame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen exzellenten Beziehungen zum Bundesumweltministerium fällt die Lobbyarbeit des Berliner Büros der '''Stiftung Offshore-Windenergie''' nicht schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' leitet die &amp;quot;Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks&amp;quot;. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' organisiert zudem eine Wanderaustellung &amp;quot;Faszination Offshore&amp;quot;, die zu 50% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wird. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/wanderausstellung%3A-faszination-offshore/65,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Schirmherrschaft für den Arbeitskreis &amp;quot;Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windkraftbranche&amp;quot; übernommen, die im Mai 2010 gegründet wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/projekte/arbeitskreis-vernetzung/160,143,60005,liste9.html/ Homepage der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' die Besitzerin der Genehmigungsrechte für den Testwindpark &amp;quot;Alpha Ventus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. Sie erwarb daraufhin die Genehmigungsrechte für den Testpark und bekommt seitdem 200 000 Euro pacht im Jahr vom Windparkbetreiber. Laut Spiegel-Artikel wird die Hälfte des Etats der Stiftung, das 1,2 Millionen Euro beträgt, von den Steuerzahlern finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;ref&amp;gt; Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' befindet sich in der erfreulichen Lage, dass ihre Ziele mit den Zielen der Bundesregierung übereinstimmen. Durch ihre Nähe zur Bundesregierung, vor allem durch die enge Zusammenarbiet mit den Bundesministern für Wirtschaft und Umwelt, ist ihr Einfluss hoch einzuschätzen. Sie dient als hervorragende Plattform zur Kommunikation zwischen Wirtschaft und Politi, da sowohl Bundesministerium im Kuratorium Sitzen, als auch große Energieunternehmen, die Versicherungsindustrie und Finanzindustrie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
* Fröhlingsdorf, Michael: Seltsame Nähe. Der Spiegel, Heft 35/2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19244</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-07T11:43:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2005&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken. Problematisch für den Ausbau bleibt die Zurückhaltung privater Investoren in die Offshore-Windenergie. Um diese Mängel zu beseitigen, wurde am 29.08.2012 ein Gesetzesentwurf beschlossen, der möglich entstehende Mehrkosten auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umlegt und die Bürgerinnen und Bürger in Haftung nimmt, um das Risiko für priavte Investoren zu mindern. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-neue-oekostrom-umlage-kostet-eine-milliarde-euro-11871355.html/ Neue Ökostrom-Umlage kostet eine Milliarde Euro, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.08.2012], abgerufen am 07.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesetzesentwurf ist im Sinne der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, die im Zuge der Diskussion um den Gesetzesentwurf in Kritik geriet.&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stiftung Offshore-Windenergie wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen,Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunterhemen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** [[ARGEnergie]] e.V.&lt;br /&gt;
** [[Bundesverband Windenergie]] e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** [[Wirtschaftsverband Windkraftwerke]] e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]]&lt;br /&gt;
** [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** [[EnBW]] Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** [[E.ON]] Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** [[RWE]] Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** [[Vattenfall]] Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** [[Commerzbank]]&lt;br /&gt;
** [[PricewaterhouseCoopers]] Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die Stiftung Offshore-Windenergie leitet die Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler|Rösler]] gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesumweltministerium, die [[Bundesnetzagentur]], das Bundesamt für Seeschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und [[Norbert Röttgen|Röttgen]], während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzen==&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks ''alpha ventus'' in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lobbystrategien und Einfluss==&lt;br /&gt;
''Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder; erkennbare Konstanten, Einflussstrategien; Abschätzung des Einflusses; Wichtigkeit des Akteurs''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fallstudien und Kritik ==&lt;br /&gt;
''genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<id>https://lobbypedia.de/w/index.php?title=Stiftung_Offshore-Windenergie&amp;diff=19235</id>
		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-06T14:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2005&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ wwww.offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stiftung Offshore-Windenergie wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen,Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunterhemen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** ARGEnergie e.V.&lt;br /&gt;
** Bundesverband Windenergie e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit&lt;br /&gt;
** Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie&lt;br /&gt;
** Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** E.ON Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** RWE Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** Vattenfall Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** Commerzbank&lt;br /&gt;
** PricewaterhouseCoopers Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.  &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE leitet die Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Bundesminister Rösler gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die Bundesnetzagentur, das Bundesamt für Seenschiffahrt- und Hygrographie und  Akteure aus der Wirtschaft, wie Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und Röttgen, während dem der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleuniguung der Netzanbindung gemacht wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks &amp;quot;Alpha ventus&amp;quot; in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<title>Stiftung Offshore-Windenergie</title>
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		<updated>2012-09-06T14:22:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{BoxOrganisation&lt;br /&gt;
| Name             = Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Rechtsform       = Stiftung des bügerlichen Rechts&lt;br /&gt;
| Tätigkeitsbereich  = Windkraft, Energie, Klima- und Umweltschutz&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum  = 2005&lt;br /&gt;
| Hauptsitz             = Oldenburger Str. 65, 26316 Varel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Lobbybüro Deutschland = Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.offshore-stiftung.com/ wwww.offshore-stiftung.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Stiftung Offshore-Windenergie''' setzt sich für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa ein und will die Rolle der Offshore-Windenergie im Energiewettbewerb stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzdarstellung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stiftung Offshore-Windenergie wurde im Jahr 2005 als Initiative und unter Moderation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. An der Gründung beteiligt waren auch die Küstenländer und Wirtschaftsbetriebe aus den betreffenden Branchen. Unter Beachtung der Auswirkungen auf die Meeresumwelt soll die Windenergie erforscht und weiterentwickelt werden und so der Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html/ www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/-/79,79,60005,liste9.html], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Personal==&lt;br /&gt;
Die Stiftung setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vorstand und dem Kuratorium zusammen. Der Präsident wird vom Stiftungskuratorium gewählt. Im Moment ist Jens Eckhoff, ein ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen,Präsident der Stiftung Offshore-Windenergie. Er wird von Thorsten Herdan vertreten, der als Geschäftsführer bei VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) Power Systems arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuratorium setzt sich aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen zusammen, die an der Umsetzung von Offshore-Windenergieanlagen beteiligt sind. Die Mitglieder sind unter anderem Energieversorgungsunterhemen, Versicherungen, Ministerien und Finanzdienstleister. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html/ www.offshore-stiftung.com/Offshore/ueber-uns/organisation-der-stiftung/159,79,60005,liste9.html], abgerufen am 05.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuratoren sind u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbände und Organisationen&lt;br /&gt;
** ARGEnergie e.V.&lt;br /&gt;
** Bundesverband Windenergie e.V. (BEW)&lt;br /&gt;
** Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW)&lt;br /&gt;
* Ministerien&lt;br /&gt;
** Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit&lt;br /&gt;
** Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie&lt;br /&gt;
** Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
** die für die Offshore-Energie zuständigen Ministerien der Bundesländer&lt;br /&gt;
* Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
** EnBW Erneuerbare Energien GmBH&lt;br /&gt;
** E.ON Climate&amp;amp;Renewables Central Europe GmBH&lt;br /&gt;
** RWE Innogy GmBH&lt;br /&gt;
** Vattenfall Europe Windkraft GmBH&lt;br /&gt;
* Banken und Finanzierungsgesellschaften&lt;br /&gt;
** Bremer Landesbank&lt;br /&gt;
** Commerzbank&lt;br /&gt;
** PricewaterhouseCoopers Corporate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2011 wurde die Berliner Repräsentanz der Stiftung eröffnet. Geleitet wird sie von Thosten Falk, der bis zum Sommer 2011 als Referent für Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration erneuerbarer Energien im Bundesumweltministerium tätig war.  &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro/ www.windkraft-journal.de/2011/12/08/stiftung-offshore-windenergie-eroffnet-berliner-buro], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Verbindungen===&lt;br /&gt;
Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE leitet die Arbeitsgemeinschaft Beschleunigung zur Optimierung der Netzanbindung der Offshore-Windparks. Die Arbeitsgemeinschaft wurde im Januar 2012 auf Initiative von Bundesminister Rösler gegründet. Beteiligt an der Arbeitsgemeinschaft sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die Bundesnetzagentur, das Bundesamt für Seenschiffahrt- und Hygrographie und Netzbetreiber, Betreiber von Offshore-Windparks, Zulieferindustrie und die Versicherungsbranche. Im März 2012 kam es zu einem Treffen der AG mit den Bundesministern Rösler und Röttgen, während der Bundesregierung Vorschläge zur Beschleuniguung der Netzanbindung gemacht wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/pressemitteilungen/pm/48502.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen==&lt;br /&gt;
2005 stattete der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Stiftung mit 5 Millionen Euro aus, um den Bau des Testparks &amp;quot;Alpha ventus&amp;quot; in der Nähe der Insel Borkum voranzutreiben. &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de/pressearchiv/15_legislaturperiode/pm/35971.php/ Pressemitteilung des BMU], abgerufen am 06.09.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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		<title>Rezzo Schlauch</title>
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		<updated>2012-08-20T07:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Seitenwechsel-Box}}&lt;br /&gt;
'''Rezzo Schlauch''' (* 4. Oktober 1947 in Gerabronn) Jurist und Politiker, ab 2005 tätig als Unternehmensberater, Wirtschaftsvermittler sowie Beirats- und Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen Unternehmen, ehemals prominenter [[Bündnis 90/Die Grünen|grüner]] Politiker schwäbischer Herkunft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
*ab 2012 Senior-Consult ISPAT - Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der türkischen Regierung&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.rezzoschlauch.de/rezzoschlauch/wirtschaft/index.shtml Homepage von Rezzo Schlauch], abgerufen am 20.08.2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*ab 2010 Verwaltungsratspräsident der Goldgas LNG AG&lt;br /&gt;
*Juli 2009 bis März 2010 Mitglied im Aufsichtsrat bei DIE CREW AG&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rezzoschlauch.de/rezzoschlauch/presse/presse-schlauch-crew.pdf Aufsichtsrat Rezzo Schlauch tritt zurück,] rezzoschlauch.de, abgerufen am 18. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*ab 2008 Aufsichtsratsmitglied bei [[Cortent Kommunikation|Cortent Kommunikation AG]]&lt;br /&gt;
*2006–2008 Aufsichtsratsmitglied der [[sprd.net|sprd.net AG]]&lt;br /&gt;
*ab 2005 Rechtsanwalt bei der Kanzlei [[Prof. Mayer, Kambli, Schlauch &amp;amp; Kollegen]]&lt;br /&gt;
*ab Oktober 2005 Beiratsmitglied bei [[EnBW]]&lt;br /&gt;
*2002–2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium unter [[Wolfgang Clement]]&lt;br /&gt;
*1998–2002 Bundesfraktionsvorsitzender der [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]]&lt;br /&gt;
*ab 1994 Mitglied des Bundestages&lt;br /&gt;
*1990–1992 Vorsitzender der Landtagsfraktion&lt;br /&gt;
*1984–1994 Mitglied der Grünen des Landtages von Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
*1996 Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart und schärfster Konkurrent von [[Wolfgang Schuster]] (CDU)&lt;br /&gt;
*ab 1980 Mitglied der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
*seit 1975 selbständiger Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funktionen (Stand 06.04.2010):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beiratsmitglied der [[X-Tern Group]] &lt;br /&gt;
*Aufsichtsratsmitglied bei [[Micro Wave Ignition|Micro Wave Ignition AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gründungsmitglied des Wirtschaftsverbandes [[Unternehmensgrün]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
=== [[Seitenwechsel]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Ablauf seines letzten politischen Mandats fand Rezzo Schlauch berufliche Anbindung in der Wirtschaft. Unter anderem wurde er Beiratsmitglied bei dem Energieriesen [[Energie Baden-Württemberg]] (EnBW). Das Unternehmen gehört zur Hälfte dem französischen Atomstromkonzern [[EDF]] und betreibt in Deutschland zwei [[Atomkraft|Atomkraftwerke]]. Der Atomkraftgegner Schlauch möchte sich in dieser Funktion angeblich für regenerative Energien stark machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mehrfache Aufsichtsratsmitglied sitzt seit 2008 auch im Aufsichtsrat von [[Cortent]], einer Berateragentur für Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Auf seiner Homepage erklärt er seine post-politischen Berufsmotive damit, dass er seine „Wirtschaftskontakte im In- und Ausland“ nutzt, „um Türen zu öffnen und die zusammenzubringen, die spannende Verbindungen bilden und voneinander profitieren können.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rezzoschlauch.de/rezzoschlauch/home/index.shtml Homepage von Rezzo Schlauch], abgerufen am 06. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nähe zur Autoindustrie ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Kandidatur zum Stuttgarter Oberbürgermeister 1996 äußerte sich Schlauch zur standortprägenden Automobilindustrie der badenwürttembergischen Landeshauptstadt. Während seine Partei die ansässige Branche meist kritisch betrachtet, wies er darauf hin, dass die Firma Daimler-Benz nicht nur große Luxuskarossen baue, sondern auch Kleinwagen produziere.&amp;lt;ref&amp;gt;„Nicht mehr David Schlauch gegen Goliath Rommel“, Stuttgarter Zeitung, 24. August 1996, zitiert in: [http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2005/2216/pdf/OB_Wahl_aktuell_05_02_15_als_PDF_Vorlage.pdf Dissertation von Markus Hoecker] (2005), S. 78, abgerufen am 06. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 provozierte er seine damalige Partei als Fraktionsvorsitzender im Bundestag, indem er umstrittene Thesen zur Auto-Frage nachlegte. So müsse der &amp;quot;emotionale Anti-Reflex&amp;quot; der Grünen zum Auto überwunden werden und das Auto als Verkehrsmittel Nummer 1 akzeptiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlauch ist inzwischen keine Ausnahme mehr: Im Jahr 2009 wurde der grüne Ex-Außenminister [[Joschka Fischer]] Berater für [[BMW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seitenwechsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne</name></author>
		
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