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Roland Wöller (*19. Juli 1970 in Duisburg) ist ein deutscher CDU-Politiker und seit 1999 Mitglied des sächsischen Landtags. Er war von 2008 bis 2012 Sächsischer Staatsminister für Kultus und Sport und ist seit Januar 2016 Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW).[1] Er folgt damit auf Wolfgang Reinhart, ebenfalls CDU-Politiker und Seitenwechsler, der den Bundesverband mittelständische Wirtschaft verlässt, um wiederum die Seite zu wechseln und in den Landtagswahlkampf zu starten.[2] 2007 wurde Wöller mit Plagiatsvorwürfen bezüglich seiner Dissertation konfrontiert, er soll von einer fremden Magisterarbeit abgeschrieben haben. Das Plagiatsverfahren der TU Dresden kam 2008 zu dem Schluss, dass er zwar die übernommenen Stellen nicht ausreichend gekennzeichnet habe aber ihm „kein Täuschungsvorwurf im akademischen Sinne“ zu machen sei.[3] Er wurde gerügt, durfte aber den Doktortitel behalten. Als Reaktion auf Kritik an dem Prüfungsverfahren wurde die Arbeit 2011 erneut untersucht, kam jedoch zu dem gleichen Ergebnis. [4]

Karriere[Quelltext bearbeiten]

  • seit Januar 2016 Bundesgeschäftsführer des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)
  • 06/2008–03/2012 Sächsischer Staatsminister für Kultus und Sport
  • 09/2007–06/2008 Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
  • seit 1. November 2006 berufen zum Professor für Volkswirtschaftslehre und Umweltökonomie
  • 02/1999–10/1999 Leiter des Leitungsbüros im Sächsischen Staatsministerium für Kultus
  • 2002 Promotion zum Dr. phil., Tätigkeit bei der Dresdner Bank AG in Freiberg, Görlitz und Tokio
  • Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Dresden, Abschluss Diplom-Volkswirt
  • 1999–2011 Kreisvorsitzender der CDU
  • seit Oktober 1999 Mitglied des Sächsischen Landtags
  • 1995–1999 Landesvorsitzender der JU
  • seit 1995 Mitglied des CDU-Landesvorstands
  • seit 1988 Mitglied der CDU

Quelle:[5][6]

Verbindungen / Netzwerke[Quelltext bearbeiten]

  • Mitglied des Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr [7]

Wirken[Quelltext bearbeiten]

Wöller ist im März 2012 freiwillig als Minister zurückgetreten. Damit reagierte er auf regierungsinterne Streitigkeiten bezüglich des Sparkurses des Landes, dem insbesondere die Bildung zum Opfer gefallen ist. Der damit einhergehende Lehrerstellenabbau ist einer der größten Kritikpunkte Wöllers, der in seiner Rücktrittserklärung sagt: „Für einen solchen Kurs kann und will ich die Verantwortung nicht übernehmen.“[8]

Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus[Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Roland Wöller neuer BVMW-Bundesgeschäftsführer presseportal.de vom 11.01.2016, abgerufen am 13.04.2016
  2. CDU-Exminister als Lobbyist Zweitjob vor Wahl aufgegeben Stuttgarter Zeitung vom 16.02.2016, abgerufen am 14.04.2016
  3. Kultusminister Roland Wöller (CDU) muss sich Plagiatsvorwürfen gegen seine Dissertation erwehren Die Zeit vom 04.08.2011, abgerufen am 14.04.2016
  4. „Scharlatan“ Die Promotionsdebatte Wöller: Erstmals spricht der Doktorvater Die Zeit vom 12.01.2012, abgerufen am 14.04.2016
  5. Wöller, Prof. Dr. Roland, CDU Sächsischer Landtag, abgerufen am 13.04.2016
  6. Roland Wöller Privathomepage von Roland Wöller, abgerufen am 13.04.2016
  7. Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sächsischer Landtag, abgerufen am 13.04.2016
  8. Erklärung des Sächsischen Staatsministers für Kultus und Sport Prof. Dr. Roland Wöller Medienservice Sachsen vom 20.03.2012, abgerufen am 14.04.2016
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        '''Roland Wöller''' (''*19. Juli 1970 in Duisburg'') ist ein deutscher [[CDU]]-Politiker und seit 1999 Mitglied des sächsischen Landtags. Er war von 2008 bis 2012 Sächsischer Staatsminister für Kultus und Sport und ist seit Januar 2016 Bundesgeschäftsführer des [[Bundesverband mittelständische Wirtschaft|Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft]] (BVMW).<ref> [http://www.presseportal.de/pm/51921/3222209 Prof. Dr. Roland Wöller neuer BVMW-Bundesgeschäftsführer] presseportal.de vom 11.01.2016, abgerufen am 13.04.2016</ref> Er folgt damit auf [[Wolfgang Reinhart]], ebenfalls [[CDU]]-Politiker und Seitenwechsler, der den [[Bundesverband mittelständische Wirtschaft]] verlässt, um wiederum die Seite zu wechseln und in den Landtagswahlkampf zu starten.<ref>[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.cdu-exminister-als-lobbyist-zweitjob-vor-wahl-aufgegeben.b92cc15e-6573-4f66-8658-77f9d856ecdf.html CDU-Exminister als Lobbyist Zweitjob vor Wahl aufgegeben] Stuttgarter Zeitung vom 16.02.2016, abgerufen am 14.04.2016</ref> 2007 wurde Wöller mit Plagiatsvorwürfen bezüglich seiner Dissertation konfrontiert, er soll von einer fremden Magisterarbeit abgeschrieben haben. Das Plagiatsverfahren der TU Dresden kam 2008 zu dem Schluss, dass er zwar die übernommenen Stellen nicht ausreichend gekennzeichnet habe aber ihm „kein Täuschungsvorwurf im akademischen Sinne“ zu machen sei.<ref>[http://www.zeit.de/2011/32/S-Plagiatsverdacht/komplettansicht Kultusminister Roland Wöller (CDU) muss sich Plagiatsvorwürfen gegen seine Dissertation erwehren] Die Zeit vom 04.08.2011, abgerufen am 14.04.2016</ref> Er wurde gerügt, durfte aber den Doktortitel behalten. Als Reaktion auf Kritik an dem Prüfungsverfahren wurde die Arbeit 2011 erneut untersucht, kam jedoch zu dem gleichen Ergebnis. <ref>[http://www.zeit.de/2012/03/S-Kultusminister „Scharlatan“ Die Promotionsdebatte Wöller: Erstmals spricht der Doktorvater] Die Zeit vom 12.01.2012, abgerufen am 14.04.2016</ref>
        

        == Karriere ==
        
        * seit Januar 2016 Bundesgeschäftsführer des [[Bundesverband mittelständische Wirtschaft]] (BVMW)
        
        * 06/2008–03/2012 Sächsischer Staatsminister für Kultus und Sport
        
        * 09/2007–06/2008 Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
        
        * seit 1. November 2006 berufen zum Professor für Volkswirtschaftslehre und Umweltökonomie
        
        * 02/1999–10/1999 Leiter des Leitungsbüros im Sächsischen Staatsministerium für Kultus
        
        * 2002 Promotion zum Dr. phil., Tätigkeit bei der [[Dresdner Bank]] AG in Freiberg, Görlitz und Tokio
        
        * Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Dresden, Abschluss Diplom-Volkswirt
        
        * 1999–2011 Kreisvorsitzender der [[CDU]]
        
        * seit Oktober 1999 Mitglied des Sächsischen Landtags
        
        * 1995–1999 Landesvorsitzender der JU
        
        * seit 1995 Mitglied des [[CDU]]-Landesvorstands
        
        * seit 1988 Mitglied der [[CDU]]
        
        Quelle:<ref>[http://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete-fraktionen/abgeordnete/abgeordneter/705 Wöller, Prof. Dr. Roland, CDU] Sächsischer Landtag, abgerufen am 13.04.2016</ref>
        <ref>[http://www.rolandwoeller.de/inhalte/3/person/index.html Roland Wöller] Privathomepage von Roland Wöller, abgerufen am 13.04.2016</ref>
        

        == Verbindungen / Netzwerke==
        
        *Mitglied des Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr <ref>[http://www.landtag.sachsen.de/de/landtag/ausschuesse/ausschuss/135 Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr] Sächsischer Landtag, abgerufen am 13.04.2016</ref>
        

        == Wirken ==
        
        Wöller ist im März 2012 freiwillig als Minister zurückgetreten. Damit reagierte er auf regierungsinterne Streitigkeiten bezüglich des Sparkurses des Landes, dem insbesondere die Bildung zum Opfer gefallen ist. Der damit einhergehende Lehrerstellenabbau ist einer der größten Kritikpunkte Wöllers, der in seiner Rücktrittserklärung sagt: „Für einen solchen Kurs kann und will ich die Verantwortung nicht übernehmen.“<ref>[http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/168378 Erklärung des Sächsischen Staatsministers für Kultus und Sport Prof. Dr. Roland Wöller] Medienservice Sachsen vom 20.03.2012, abgerufen am 14.04.2016</ref>
        

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