Centre for European Policy Studies: Unterschied zwischen den Versionen

K
 
Centre for European Policy Studies (CEPS)
Ceps.png
Rechtsform
Tätigkeitsbereich Europäischer Think-Tank
Gründungsdatum 1983
Hauptsitz 1 Place du Congres, Brüssel
Lobbybüro
Lobbybüro EU
Webadresse www.ceps.eu

Das Centre for European Policy Studies (CEPS) ist eine mit Vertretern der Wirtschaft vernetzte Denkfabrik, die regelmäßig Studien für EU-Institutionen und nationale Regierungen erstellt.
Dem Verwaltungsrat ("Board of Directors") gehören ganz überwiegend Personen an, die in Leitungsgremien von Unternehmen/Verbänden mitwirken oder als Unternehmensberater tätig sind. CEPS-Direktor Daniel Gros ist Berater von EU-Insitutionen und gleichzeitig Vizepräsident des führenden italienischen Vermögensberaters.

Zu den Rechten der Mitgliedsunternehmen gehört u.a. die Teilnahme an den "Corporate Breakfast Meetings" mit hochrangigen Vertretern der EU-Institutionen und die Mitgliedschaft in den CEP Task Forces.[1] Die interessengesteuerte Forschung und Netzkwerkarbeit des CEPS wird zu 40 % von der EU-Kommission finanziert.[2]

Lobbystrategien und Einfluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das CEPS ist an 22 verschiedenen Projekten des European Comission's Framework Programme beteiligt und verfügt somit über exzellente Verbindungen zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Parlament. Eine Vielzahl der Studien wird von Institutionen der Europäischen Union in Auftrag gegeben, sie stellen eine wichtige Informationsquelle für Abgeordnete, Regierungen und die Kommissare dar.[3] Darüber hinaus organisiert das CEPS für seine Mitgliedsunternehmen regelmäßig „Corporate Breakfast Meetings“ mit hochrangigen Vertreter der EU-Institutionen, um inoffizielle Kontaktmöglichkeiten zu schaffen.[4] An diesen Veranstaltungen nehmen EU-Kommissare, Generaldirektoren und Kabinettchefs teil.

Forschungsinstitute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Forschungsinstitute werden von CEPS gemanagt:

Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Netzwerke werden von CEPS organisiert:

Energy Climate House (ECH)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CEPS hat das Energy Climate House (ECH) als Exzellenzzentrum für Energie und Klimawandel gegründet.[5] Es wird von den folgenden Energiekonzernen unterstützt: Electricité de France (EDF), Enel, ENGIE (ursprünglich GDF Suez) , E.ON, ERG, ExxonMobil, Iberdrola und RWE.

Carbon Market Forum (CMF)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das CMF ist ein Forum, in dem sich Politiker und Regulatoren mit Akteuren des Emissionsrechtehandels treffen und gemeinsam Regulierungsfragen und allgemeine politische Themen diskutieren.[6]

Leiter des CMF ist Andrei Marcu, mit dessen Hilfe nach Auffassung von "Corporate Europe Observatory" die CEPS eine der Architekten des EU-Emissionsrechtehandels geworden ist, der von Lobbygruppen wie der International Emissions Trading Association (IETA) und der Carbon Markets and Investors Association (CMIA) gefördert wird.[7] Marcu ist ein einflussreicher Strippenzieher, der u.a. in den folgenden Organisationen aktiv war: United Nations Development Programme (UNDP), International Emissions Trading Association (IETA), The World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), BlueNext, Weltbank und Mercuria Energy Group[8]

Fallbeispiele und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studien zum Freihandelsabkommen TTIP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das CEPS hat gemeinsam mit dem Center for Transatlantic Relations (CTR) in Washington, D.C., eine Reihe von Studien zu verschiedenen Aspekten des Freihandelsabkommens Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) erstellt. Damit sollen den TTIP-Verhandlungsführer sowie dem EU-Parlament, dem US-Kongress und einer breiteren Öffentlichkeit seriöse Informationen zu diesem Thema angeboten werden. Die niederländische Journalismus-Plattform The Correspondent kritisiert die Objektivität und Unabhängigkeit dieser Studien. Die Argumentation sei einseitig und weise jegliche Kritik am Freihandelsabkommen zurück. Weiterhin kritisieren die Niederländer, dass 53 der insgesamt 128 Mitglieder des CEPS selbst aktive Lobby-Arbeit für TTIP betreiben. Doch auch das CEPS selbst fördere den direkten Kontakt zwischen den Unternehmen und dem Handelskommissar. So veranstalteten sie beispielsweise ein Frühstücks-Event für die wichtigsten Beitragszahler und Ex-Handelskommissar Karel de Gucht. [9]

Organisationsstruktur und Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Gros, Direktor

Beratung von EU-Institutionen[10]: Berater des EU-Parlaments, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des European Systemic Risk Board (ESRB), Mitglied der Bank Stakeholder Group der European Banking Authority (EBA)[11]. Frühere Tätigkeiten: Mitarbeiter "European and Research Department" des Internationalen Währungsfonds (IWF), Economic Advisor der Generaldirektion II der EU-Kommission, Berater des französischen Premierministers und des Finanzministers.

Tätigkeit bei der Finanzindustrie: Vizepräsident (Vice-Chairman) der Eurizon Capital S.p.A., dem führenden italienischen Asset-Manager, der zur Bankengruppe Intesa Sanpaolo gehört.[12] Früher war er Direktor der Sanpaolo IMI Asset Management SGR[13]

Karel Lannoo, Vorstandsvorsitzender, ist eng mit der Finanzindustrie verflochten[14]

  • Bolsas y Mercados Espanoles SHMSF SA (Financial & Commodity Market Operators), Independent Director
  • European Capital Markets Institute, General Manager
  • Utgeverij Lannoo Groep NV, Director
  • Utgeverij Terra Lannoo BV, Direktor
  • Distrimedia SA, Direktor
  • Spanish Banking Association, Direktor
  • European Crédit Research Institute, Director
  • Fundacion Carlos Amberes, Trustee

Quelle: [15]

Verwaltungsrat (Board of Directors)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder sind hier abrufbar. Zu ihnen gehören u.a.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder sind zum einen etwa 120 Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Lobbyagenturen, die hier abrufbar sind. Zu ihnen gehören z.B.

Hinzu kommen die hier abrufbaren institutionellen Mitglieder. Zu ihnen gehören z. B.

Forschungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Forschungsprogramme betreffen:

  • Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik
  • Energie- und Klimawandel
  • EU-Außenpolitik
  • Finanzinstitutionen und Märkte
  • Justiz und Inneres
  • Politik und Institutionen
  • Regulierungsangelegenheiten
  • Agrarpolitik

Quelle: [16]

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Teil des Budgets in Höhe von 7,7 Mio. Euro (45 %) stammt aus Forschungsaufträgen von EU-Institutionen, EU- Agenturen und nationalen Regierungen. Weitere Aufträge werden von privaten Organisationen und Stiftungen vergeben. 19 % entfällt auf Mitgliedsbeiträge und 7 % auf Teilnehmerbeiträge für Konferenzen.[17] Der Website des CEPS kann keine genaue Staffelung der Mitgliedsbeiträge entnommen werden, jedoch sind unter anderem Bayer, Commerzbank, Deutsche Bank, Telekom, EFTA, EIB, ExxonMobil, Google, Nestlé, Shell, Vattenfall und Volkswagen mit zwischen 6000 € und 30.000 € beteiligt. Hinzu kommt die Beteiligung verschiedener Institutionen und NGOs, deren Mitgliedsbeitrag bei 250 € beginnt. Dazu zählen verschiedene Botschaften, Stiftungen und Lobbyverbände.

Eine vollständige Liste der beteiligten Unternehmen kann hier aufgerufen werden, eine Liste der Institutionen und NGOs kann hier eingesehen werden.

Kurzdarstellung und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das CEPS wurde 1983 als Denkfabrik und Diskussionsforum für Themen mit EU-Bezug gegründet, in dem Vertreter der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler aus ganz Europa zusammenarbeiten. Besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung von europäischen Herausforderungen und Problemen, wie beispielsweise den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise, Migration und Datenschutz . Es verfügt über eigene Forschungskapazitäten mit über 70 Wissenschaftlern und ein weltweites Netzwerk von Partnerinstituten. Die Publikationen des CEPS sind hier abrufbar. Der größte Teil der Forschungsaufträge entfällt auf EU-Institutionen und nationale Regierungen.[18]


Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus[Quelltext bearbeiten]

https://twitter.com/lobbycontrol https://www.facebook.com/lobbycontrol https://www.instagram.com/lobbycontrol https://www.lobbycontrol.de/newsletter-lobbypedia/Vernetzen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CEPS Corporate Membership, ceps.eu, abgerufen am 11.08.2018
  2. Financial Overview Annual Report 2017-2018, ceps.eu, abgerufen am 11.08.2018
  3. About CEPS,CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016
  4. CEPS Corporate Breakfasts, ceps.eu, abgerufen am 10.08.2018
  5. About Us, ceps-ech.eu, abgerufen am 31.07.2016
  6. CEPS Carbon Market Forum, ceps.eu, abgerufen am 01.08.2016
  7. Thinking allowed? How think tanks facilitate corporate lobbying, corporateeurope.org 05.07.2016, abgerufen am 01.08.2016
  8. The COP19 Guide to Corporate Lobbying Climate crooks and the Polish government’s partners in crime, S. 24, corporateeurope.org, October 2013, abgerufen am 01.08.2016
  9. Pro-TTIP Think-Tanks,The Correspondent vom 15.01.16 abgerufen am 29.02.2016
  10. Daniel Gros, VOX CEEPR Policy Portal], abgerufen am 14.08.2018
  11. Daniel Gros, qed.eu, abgerufen am 14.08.2018
  12. Eurizon Capital SGR Board of Directors, eurizoncapital.it, abgerufen am 13.08.2018
  13. Gruppo Sanpaolo IMI, www.group. intesasanpaolo.com, abgerufen am 13.08.2018
  14. Karel Lannoo, marketscreener.com, abgerufen am 11.08.2018
  15. Executive Committee,CEPS-Webseite abgerufen am 12.08.2018
  16. About CEPS,CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016
  17. About CEPS, Webseite abgerufen am 04.04.2015
  18. About CEPS,CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016
{{BoxOrganisation
        
        | Name              = Centre for European Policy Studies (CEPS)
        
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        | Rechtsform        = 
        
        | Tätigkeitsbereich = Europäischer Think-Tank
        
        | Gründungsdatum    = 1983
        
        | Hauptsitz         = 1 Place du Congres, Brüssel
        
        | Homepage          = [http://www.ceps.eu www.ceps.eu]
        
        }}
        
        Das '''Centre for European Policy Studies''' (CEPS) ist eine mit Vertretern der Wirtschaft vernetzte Denkfabrik, die regelmäßig Studien für EU-Institutionen und nationale Regierungen erstellt. <br />
        
        Dem Verwaltungsrat ("Board of Directors") gehören ganz überwiegend Personen an, die in Leitungsgremien von Unternehmen/Verbänden mitwirken oder als Unternehmensberater tätig sind. CEPS-Direktor Daniel Gros ist Berater von EU-Insitutionen und gleichzeitig Vizepräsident des führenden italienischen Vermögensberaters.
        

        Zu den Rechten der Mitgliedsunternehmen gehört u.a. die Teilnahme an den "Corporate Breakfast Meetings" mit hochrangigen Vertretern der EU-Institutionen und die Mitgliedschaft in den CEP Task Forces.<ref>[https://www.ceps.eu/ceps-corporate-membership CEPS Corporate Membership], ceps.eu, abgerufen am 11.08.2018</ref> Die interessengesteuerte Forschung und Netzkwerkarbeit des CEPS wird zu 40 % von der EU-Kommission finanziert.<ref>[https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS_Annual%20Report%202018_WEB_FINAL_0.pdf Financial Overview Annual Report 2017-2018], ceps.eu, abgerufen am 11.08.2018</ref>
        

        == Lobbystrategien und Einfluss ==
        
        Das CEPS ist an 22 verschiedenen Projekten des European Comission's Framework Programme beteiligt und verfügt somit über exzellente Verbindungen zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Parlament. Eine Vielzahl der Studien wird von Institutionen der Europäischen Union in Auftrag gegeben, sie stellen eine wichtige Informationsquelle für Abgeordnete, Regierungen und die Kommissare dar.<ref>[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016</ref> Darüber hinaus organisiert das CEPS für seine Mitgliedsunternehmen regelmäßig „Corporate Breakfast Meetings“ mit hochrangigen Vertreter der EU-Institutionen, um inoffizielle Kontaktmöglichkeiten zu schaffen.<ref>[https://www.ceps.eu/ceps-corporate-breakfasts CEPS Corporate Breakfasts], ceps.eu, abgerufen am 10.08.2018</ref> An diesen Veranstaltungen nehmen EU-Kommissare, Generaldirektoren und Kabinettchefs teil.
        

        ===Forschungsinstitute===
        
        Die folgenden Forschungsinstitute werden von CEPS gemanagt:
        
        *[[European Capital Markets Institute]] (ECMI)
        
        *[[European Credit Research Institute]] (ECRI)
        

        ===Netzwerke===
        
        Die folgenden Netzwerke werden von CEPS organisiert:
        
        *[[European Climate Platform]] (ECP)
        
        *[[European Network for Better Regulation]] (ENBR)
        
        *[[European Network of Economic Policy Research Institutes]] (ENEPRI)
        
        *[[European Policy Institutes Network]] (EPIN)
        

        ===Energy Climate House (ECH)===
        
        CEPS hat das [http://www.ceps-ech.eu Energy Climate House] (ECH) als Exzellenzzentrum für Energie und Klimawandel gegründet.<ref>[http://www.ceps-ech.eu/page/about-us About Us], ceps-ech.eu, abgerufen am 31.07.2016</ref> Es wird von den folgenden Energiekonzernen unterstützt: Electricité de France (EDF), Enel, ENGIE (ursprünglich GDF Suez) , [[E.ON]], ERG, ExxonMobil, Iberdrola und [[RWE]].
        

        ===Carbon Market Forum (CMF)===
        
        Das CMF ist ein Forum, in dem sich Politiker und Regulatoren mit Akteuren des Emissionsrechtehandels treffen und gemeinsam Regulierungsfragen und allgemeine politische Themen diskutieren.<ref>[https://www.ceps.eu/content/ceps-carbon-market-forum CEPS Carbon Market Forum], ceps.eu, abgerufen am 01.08.2016</ref>
        

        Leiter des CMF ist [[Andrei Marcu]], mit dessen Hilfe nach Auffassung von "Corporate Europe Observatory" die CEPS eine der Architekten des EU-Emissionsrechtehandels geworden ist, der von Lobbygruppen wie der [[International Emissions Trading Association]] (IETA) und der [[Carbon Markets and Investors Association]] (CMIA) gefördert wird.<ref>[http://corporateeurope.org/power-lobbies/2016/07/thinking-allowed Thinking allowed? How think tanks facilitate corporate lobbying], corporateeurope.org 05.07.2016, abgerufen am 01.08.2016</ref> Marcu ist ein einflussreicher Strippenzieher, der u.a. in den folgenden Organisationen aktiv war: United Nations Development Programme (UNDP), [[International Emissions Trading Association]] (IETA), The World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), BlueNext, Weltbank und Mercuria Energy Group<ref>[http://corporateeurope.org/sites/default/files/cop19_guide_to_corporate_lobbying-with_references.pdf The COP19 Guide to Corporate Lobbying Climate crooks and the Polish government’s partners in crime, S. 24], corporateeurope.org, October 2013, abgerufen am 01.08.2016</ref>
        

        ==Fallbeispiele und Kritik==
        
        === Studien zum Freihandelsabkommen [[TTIP]] ===
        
        Das CEPS hat gemeinsam mit dem [[Center  for Transatlantic Relations]] (CTR) in Washington, D.C., eine Reihe von Studien zu verschiedenen Aspekten des Freihandelsabkommens [[Transatlantic Trade and Investment Partnership]] (TTIP) erstellt. Damit sollen den TTIP-Verhandlungsführer sowie dem EU-Parlament, dem US-Kongress und einer breiteren Öffentlichkeit  seriöse Informationen zu diesem Thema angeboten werden. Die niederländische Journalismus-Plattform The Correspondent kritisiert die Objektivität und Unabhängigkeit dieser Studien. Die Argumentation sei einseitig und weise jegliche Kritik am Freihandelsabkommen zurück. 
        
        Weiterhin kritisieren die Niederländer, dass 53 der insgesamt 128 Mitglieder des CEPS selbst aktive Lobby-Arbeit für TTIP betreiben. Doch auch das CEPS selbst fördere den direkten Kontakt zwischen den Unternehmen und dem Handelskommissar. So veranstalteten sie beispielsweise ein Frühstücks-Event für die wichtigsten Beitragszahler und Ex-Handelskommissar Karel de Gucht. <ref>[https://decorrespondent.nl/3884/Big-business-orders-its-pro-TTIP-arguments-from-these-think-tanks/653615122028-ce8f9e10 Pro-TTIP Think-Tanks],The Correspondent vom 15.01.16 abgerufen am 29.02.2016</ref>
        

        == Organisationsstruktur und Personal==
        
        === Vorstand ===
        
        [[Daniel Gros]], '''Direktor'''
        

        Beratung von EU-Institutionen<ref>[https://voxeu.org/users/danielgros0 Daniel Gros], VOX CEEPR Policy Portal], abgerufen am 14.08.2018</ref>: Berater des EU-Parlaments, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[European Systemic Risk Board]] (ESRB), Mitglied der Bank Stakeholder Group der [[European Banking Authority]] (EBA)<ref>[https://qed.eu/Events/QED%20Conference%20-%20Restructuring%20the%20EU%20banking%20system/Bio/ Daniel Gros], qed.eu, abgerufen am 14.08.2018</ref>. Frühere Tätigkeiten: Mitarbeiter "European and Research Department" des Internationalen Währungsfonds (IWF), Economic Advisor der Generaldirektion II der EU-Kommission, Berater des französischen Premierministers und des Finanzministers.
        

        Tätigkeit bei der Finanzindustrie: Vizepräsident (Vice-Chairman) der Eurizon Capital S.p.A., dem führenden italienischen Asset-Manager, der zur Bankengruppe Intesa Sanpaolo  gehört.<ref>[https://www.eurizoncapital.it/pages/eurizon-capital-sgr-en.aspx Eurizon Capital SGR Board of Directors], eurizoncapital.it, abgerufen am 13.08.2018</ref> Früher war er
        
        Direktor der Sanpaolo IMI Asset Management SGR<ref>[https://www.group.intesasanpaolo.com/scriptIsir0/si09/contentData/view/link?id=CNT-04-000000003EF98 Gruppo Sanpaolo IMI], www.group. intesasanpaolo.com, abgerufen am 13.08.2018</ref>
        

        [[Karel Lannoo]], '''Vorstandsvorsitzender''', ist eng mit der Finanzindustrie verflochten<ref>[https://www.marketscreener.com/business-leaders/Karel-Lannoo-09HHMP-E/biography/ Karel Lannoo], marketscreener.com, abgerufen am 11.08.2018</ref>
        

        *Bolsas y Mercados Espanoles SHMSF SA (Financial & Commodity Market Operators), Independent Director 
        
        *European Capital Markets Institute, General Manager
        
        *Utgeverij Lannoo Groep NV,  Director
        
        *Utgeverij Terra Lannoo BV, Direktor
        
        *Distrimedia SA, Direktor
        
        *Spanish Banking Association, Direktor
        
        *European Crédit Research Institute, Director
        
        *Fundacion Carlos Amberes, Trustee
        

        Quelle: <ref>[https://www.ceps.eu/staff/executive-committee Executive Committee],CEPS-Webseite abgerufen am 12.08.2018</ref>
        

        ===Verwaltungsrat (Board of Directors)===
        
        Die Mitglieder sind [https://www.ceps.eu/content/ceps-board-directors hier] abrufbar. Zu ihnen gehören u.a.
        

        *[[Joaquin Almunia]] (Vorsitzender)
        
        **[[Friends of Europe]], Mitglied des Kuratoriums ("Board of Trustees")
        
        **[[European Policy Centre]] (EPC), Mitglied des Beirats ("Strategic Council")
        
        **[[Notre Europe Jacques Delors Institute]], Mitglied des „Steering Committee“
        
        **ehem. EU-Kommissar und ehem. Vizepräsident der EU-Kommission
        

        *[[Edelgard Bulmahn]] 
        
        **Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD), ehem. Bundesbildungsministerin
        
        **[[Atlantik-Brücke]], Stellv. Vorsitzende
        
        **[[Trilaterale Kommission]], Stellv. Vorsitzender der deutschen Gruppe
        

        *[[Etienne Davignon]]
        
        **[[Friends of Europe]], Präsident
        
        **Compagnie Maritime Belge (CMB) Group, Vorsitzender des Aufsichtsrats
        
        **[[Notre Europe Jacques Delors Institute]], Mitglied des „Steering Committee“
        
        **Bilderberg-Konferenz: Ehrenpräsident
        
        **frühere Postionen: Vizepräsident von Suez Tractabel, Vizepräsident der EU-Kommission, Initiator und Ex-Präsident des [[European Roundtable of Industrialists]]
        

        *Lord Simon of Highbury
        
        **[[GDF Suez]] Group, Mitglied des Verwaltungsrats
        
        **frühere Positionen: britischer Handelsminister, Vizepräsident des [[European Roundtable of Industrialists]] (ERT)
        

        *[[Danuta Maria Hübner]]
        
        **Mitglied des Europäischen Parlaments (EVP-Fraktion)
        
        **[[European Policy Centre]], Mitglied des Beirats
        
        **[[Institute of Public Affairs]], Mitglied des Beirats
        
        **[[European Internet Foundation]] (EIF), Mitglied 
        
        **[[Spinelli Group]], Mitglied des "Steering Committee"
        
        **[[Transatlantic Policy Network]], Mitglied
        

        ===Mitglieder===
        
        Mitglieder sind zum einen etwa 120 Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Lobbyagenturen, die [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS_Corporate_Members.pdf hier] abrufbar sind. Zu ihnen gehören z.B.
        
        *[[Deutsche Bank]]
        
        *[[Bundesverband der Deutschen Industrie]] (BDI)
        
        *[[Burson-Marsteller]]
        

        Hinzu kommen die [https://www.ceps.eu/sites/default/files/2016%20INSTITUTIONAL%20MEMBERS%202016_0.pdf hier] abrufbaren institutionellen Mitglieder. Zu ihnen gehören z. B.
        
        *American Embassy Brüssel
        
        *[[Bertelsmann Stiftung]]
        
        *[[City of London]]
        
        *[[Friedrich-Naumann-Stiftung]]
        
        *[[Friedrich Ebert Stiftung]]
        

        ===Forschungsbereiche===
        
        Die Forschungsprogramme betreffen:
        
        *Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik
        
        *Energie- und Klimawandel
        
        *EU-Außenpolitik
        
        *Finanzinstitutionen und Märkte
        
        *Justiz und Inneres
        
        *Politik und Institutionen
        
        *Regulierungsangelegenheiten
        
        *Agrarpolitik
        

        Quelle: <ref>[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016</ref>
        

        == Finanzen==
        
        Der größte Teil des Budgets in Höhe von 7,7 Mio. Euro (45 %) stammt aus Forschungsaufträgen von EU-Institutionen, EU- Agenturen und nationalen Regierungen. Weitere Aufträge werden von privaten Organisationen und Stiftungen vergeben. 19 % entfällt auf Mitgliedsbeiträge und 7 % auf Teilnehmerbeiträge für Konferenzen.<ref>[http://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS], Webseite abgerufen am 04.04.2015</ref>
        
        Der Website des CEPS kann keine genaue Staffelung der Mitgliedsbeiträge entnommen werden, jedoch sind unter anderem  [[Bayer]], [[Commerzbank]], [[Deutsche Bank]], [[Telekom]], [[EFTA]], [[EIB]], [[ExxonMobil]], [[Google]], [[Nestlé]], [[Shell]], [[Vattenfall]] und [[Volkswagen]] mit zwischen 6000 € und 30.000 € beteiligt. Hinzu kommt die Beteiligung verschiedener Institutionen und NGOs, deren Mitgliedsbeitrag bei 250 € beginnt. Dazu zählen verschiedene Botschaften, Stiftungen und Lobbyverbände.
        

        Eine vollständige Liste der beteiligten Unternehmen kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS_Corporate_Members.pdf hier] aufgerufen werden, eine Liste der Institutionen und NGOs kann [https://www.ceps.eu/sites/default/files/CEPS%20INSTITUTIONAL%20MEMBERS%202016.pdf hier] eingesehen werden.
        

        == Kurzdarstellung und Geschichte==
        
        Das CEPS wurde 1983 als Denkfabrik und  Diskussionsforum für Themen mit EU-Bezug gegründet, in dem Vertreter der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler aus ganz Europa zusammenarbeiten. Besonderer Fokus liegt auf der Bewältigung von europäischen Herausforderungen und Problemen, wie beispielsweise den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise, Migration und Datenschutz . Es verfügt über eigene Forschungskapazitäten mit über 70 Wissenschaftlern und ein weltweites Netzwerk von Partnerinstituten. Die Publikationen des CEPS sind [http://www.ceps.eu/publications/all hier] abrufbar. Der größte Teil der Forschungsaufträge entfällt auf EU-Institutionen und nationale Regierungen.<ref>[https://www.ceps.eu/content/about-ceps About CEPS],CEPS-Webseite abgerufen am 29.02.2016</ref>
        

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        == Einzelnachweise ==
        <references/>
        

        [[Kategorie:Think tank]]
            
            [[Kategorie:Thinktank-EU]]
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[[Kategorie:Think tank]]
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[[Kategorie:Thinktank-EU]]

Anhänge

Diskussionen