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Astrid Grotelüschen

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Astrid Grotelüschen (* 09.12.1964 in Köln), CDU, Putenmästerin, wurde 2013 erneut als Abgeordnete in den Bundestag gewählt. Sie war Mit-Geschäftsführerin des Mastputen-Brüterei Ahlhorn als sie 2010 vom damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff zur Landwirtschaftsministerin ernannt wurde und damit auch für den Tierschutz zuständig war. Nach nur 8 Monaten im Amt trat sie zurück - aufgrund von Vorwürfen tierquälerischer Haltungsformen in einem geschäftlich eng verbundenen Unternehmen und von Vorwürfen ihr Familienbetrieb sei für Dumpinglöhne mitverantwortlich gewesen.

Karriere

  • seit 09/2013 erneut Mitglied des Bundestages
  • seit 2011 Geschäftsführerin der Grotelüschen Immobilien GmbH
  • 04-12/2010 Niedersächsische Landwirtschaftsministerin
  • 2009-04/2010 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • seit 2006 Mitglied des Kreistages im Landkreis Oldenburg und Fraktionsvorsitzende der CDU Ratsfraktion
  • 2001-04/2010 Geschäftsführerin der Mastputen-Brüterei Ahlhorn
  • seit 1995 Prokuristin der Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern
  • seit 1990 Tätigkeit im Familienunternehmen ihres Mannes Mastputen-Brüterei Ahlhorn
  • 1984-1990 Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften, Abschluss Diplom-Oecotrophologin

Quellen: [1] [2] [3]

Wirken

08/2010: Tierschutzverletzungen

Tierschützer haben schwere Vorwürfe erhoben, dass es bei Putenmästern, die in enger Geschäftsbeziehung zur Mastputen-Brüterei Ahlhorn stehen, zu tierquälerischer Putenhaltung gekommen sein soll. Die Mastputenbrüterei Ahlhorn ist der Betrieb von Astrid Grotelüschens Ehemann Garlich Grotelüschen. Astrid Grotelüschen war bei Ahlhorn bis zu ihrem Amtsantritt als Landwirtschaftsministerin im April 2010 als Geschäftsführerin tätig. Seitdem ist sie als Ministerin auch für den Tierschutz in Niedersachsen zuständig. Die Vorwürfe werden belegt durch Videoaufnahmen, die heimlich in 2 Betrieben der Putenerzeugergemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern gedreht wurden. Nach Recherchen von REPORT MAINZ bestehen enge Geschäftsbeziehungen zwischen der Mastputen-Brüterei Ahlhorn und der Mecklenburgischen Putenerzeugergemeinschaft. Ahlhorn ist größter Gesellschafter der Putenerzeugergemeinschaft. Grotelüschen lehnte gegenüber REPORT MAINZ jede persönliche oder unternehmerische Verantwortung ab.[4]

12/2010: Dumpinglöhne

Die Süddeutsche Zeitung vom 18.12.2010 erwähnt Berichte, wonach Grotelüschen einst als Prokuristin eines Schlachtbetriebs in Mecklenburg-Vorpommern Dumpinglöhne und unzumutbare Arbeitsbedingungen mitverantwortet habe. Die 46-jährige CDU-Politikerin gab sich dazu unbescholten.[5]

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Einzelnachweise

  1. Mein Lebenslauf und beruflicher Werdegang Webseite Grotelüschen, abgerufen am 10.04.2017
  2. Mein persönlicher Werdegang Webseite Grotelüschen, abgerufen am 10.04.2017
  3. Astrid Grotelüschen, CDU/CSU Webseite Bundestag, abgerufen am 10.04.2017
  4. Vorwürfe gegen Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Grotelüschen REPORT MAINZ vom 09.08.2010, abgerufen am 10.04.2017
  5. "Agrarministerin Grotelüschen in Hannover zurückgetreten", Süddeutsche Zeitung, 18.12.2010, Ausgabe München, Bayern, Deutschland, S. 10, nicht online verfügbar