Anmelden Anmelden

Bretton Woods Konferenz

Aus Lobbypedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Bretton Woods Konferenz fand 1944 in Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire statt. Die Finanzminister und Notenbankchefs der späteren Siegermächte[1] zum Abschluss das Bretton-Woods-Abkommen zur Schaffung des Bretton Woods Systems unterzeichneten. Im Zuge dessen wurden die drei Bretton-Wood Institutionen Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) und GATTT geschaffen.


Keynes Pläne

John Maynard Keynes stellte als Leiter der britischen Delegation seinen von ihm selbst entwickelten Plan zur Schaffung einer „International Clearing Union“ (ICU) vor. Dieser Plan sah vor, dass die Mitgliedsländer der ICU ihre Handelsbeziehungen mit Hilfe einer supranationalen Verrechnungseinheit „Bancor“ gegenseitig verrechnen, wobei alle Mitgliedsländer – nicht nur Defizit-, sondern auch Überschuss - einem gleichen Druck ausgesetzt sein sollten, ihre Leistungsbilanzen ins Gleich- gewicht zu bringen.

Anstelle von Keynes’ Bancor-Plan wurde auf der Konferenz von Bretton Woods der US-amerikanische White-Plan angenommen, demzufolge der US-Dollar zur internationalen Leitwährung wurde. Das Institutionengefüge aus IWF, Weltbank und GATT/WTO wurde zum Symbol der ökonomischen Überlegenheit des industrialisierten Nordens gegenüber der sogenannten Dritten Welt.[2]


Weitere Informationen

Wikipedia Artikel über das Bretton Woods System


Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

https://twitter.com/lobbycontrolhttps://www.facebook.com/lobbycontrolhttps://www.lobbycontrol.dehttps://www.lobbycontrol.de/unterstutzen/newsletter/Vernetzen

Einzelnachweise

  1. Vgl. Glossar-Eintrag des Bundesfinanzministeriums
  2. Keynes Bancor Plan (pdf)