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Depfa

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"Die Depfa-Bank ist vermutlich der Schlüssel für das größte deutsche Bankendesaster aller Zeiten."[1] Der Verkauf der maroden Bank mit Sitz in Irland an die Hypo Real Estate gilt als ein wesentlicher Auslöser des Zusammenbruchs der Hypo Real Estate, der laut Experten in einer Kettenreaktion beinahe den Zusammenbruch des gessamten deutschen Finanzmarkts zur Folge gehabt haben soll. Mit diesem Schreckensszenario vor Augen wurde der deutsche Rettungsschirm im Oktober 2008 aufgespannt.

Der Verkauf der Depfa an die HRE wurde laut Presse von Goldman Sachs für eine Provision von 15 Mio Euro eingefädelt.[2]

Kurzdarstellung und Geschichte

Gegründet 1922 vom preußischen Landtag für die Finanzierung des Klein-Wohnungsbaus, wurde die Depfa nach dem zweiten Weltkrieg als Körperschaft des öffentlichen Rechts unter Aufsicht des Bundes angesiedelt. Die Bank wurde zudem zu einem der größten Emittenten von Pfandbriefen in Deutschland. 1989 kam die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, später eine Aufspaltung in zwei Spezialbanken, die Depfa-Bank und Aareal Bank (2002).
Die irische Tochter begann spätestens in den 1990er Jahren unter Bankenchef Gerhard Bruckermann ein riesiges Rad zu drehen. 2002 hatte das Institut bei einem Eigenkapital von nur einer Milliarde Euro ein Kreditvolumen von 73,1 Milliarden Euro, darunter allein Kommunalkredite von 47 Milliarden Euro und verbriefte Verbindlichkeiten von 66,9 Milliarden Euro. 2005 brüstete sich die Derivate-Gruppe der Bank, ein Klientenvolumen von 25 Milliarden Euro gestemmt zu haben.

Der US-Depfa-Ableger First Albany Securities mischte bei öffentlichen Finanzkontrakten von bis zu 400 Milliarden US-Dollar mit und die Depfa-Mutter bei hochkomplexen Derivate-Geschäften wie CLOs (Collateralized Loan Obligations - synthetische forderungsbesicherte Emissionen für Schulen, Hospital, Polizei und Gerichtsgebäude mit Unterstützung der Staatsbank KfW). Das Finanzierungsmodell der Depfa, langfristige Kredite mit kurzfristigen Anleihen zu refinanzieren, musste mit dem Austrocknen der Kreditmärkte ganz zwangsläufig scheitern. Doch das erklärt nicht ein Finanzierungsloch von mehr als 50 Milliarden Euro. Mit diesen riskanten Geschäften riss sie noch die Mutter Hypo Real Estate in den Abgrund. Offenbar war das niemandem aufgefallen.

Struktur, Geschäftsfelder und Finanzen

  • Knappe Darstellung der Unternehmensstruktur, des Vorstands, ggf. Aufsichtsrat (oder nur Link)
  • ganz knapp wesentliche Geschäftsfelder und Umsatzzahlen als Hintergrund, um die Lobbyarbeit zu verstehen (Interessenlagen)

Für Unternehmen im Finanzsektor (Finanzlobby-Portal):

Brisante Geschäfte vor und in der Krise

Unterstützung durch staatliche Rettungspakete

Lobbyarbeit: Struktur und Strategien

  • Wie ist die Lobbyarbeit organisiert?
  • wichtige Personen (aktuell und ehemalig), z.B. Cheflobbyisten (in Berlin/Brüssel)
  • Wichtige Verbandsmitgliedschaften und andere Netzwerk-Beziehungen
  • Strategien: Ziele, erkennbare Konstanten, Einflussstrategien

Fallbeispiele und Kritik

genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen


Weiterführende Informationen

Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

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Einzelnachweise

  1. Tagesschau.de (06.Oktober.2008) "Depfa - das schwarze Loch der Hypo Real Estate", abgerufen am 30.Juni 2010
  2. Alexander und Angela Werner Rügemer in junge Welt vom 26. April 2010, abgerufen am 21. Juli 2010