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Island

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Volksabstimmung verhindert Icesave-Entschädigungen

Am 7. März 2010 stoppten die Bürger Islands mit einer Mehrheit von über 90% den Rettungsplan, den die Regierung mit Großbritannien und den Niederlanden verabschieden wollte. Nur ca. 1,6 % der Stimmberechtigten sollen dafür gewesen sein.

Nach dem Willen der Regierung hätte sich Island verpflichtet, bis zum Jahr 2024 jene 3,8 Mrd. Euro (plus 5,5 % Zinsen) zurückzuzahlen, die durch den Zusammenbruch der heimischen Internetbank Icesave zerplatzt waren. Die Summe hätte mehr als einem Drittel der jährlichen Wirtschaftsleistung auf der Atlantik-Insel entsprochen. Unter den 320.000 Bürgern hatte laut Financial Times vor allem die hohe Zinsbelastung große Empörung ausgelöst. Icesave hatte seine Kunden überwiegend in Großbritannien und den Niederlanden aquiriert. [1]

Mehr zum Thema

Welt-Finanzkrise

From Crisis to Direct Democracy? The case of Iceland, Carsten Berg, veröffentlicht von Democracy International, Januar 2012

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Einzelnachweise

  1. "Isländer lehnen Icesave-Entschädigungen ab", Financial Times Deutschland, 7. März 2010, archiviert in web.archive.org, zuletzt aufgerufen am 15.7.2016