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Open Europe Berlin

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Open Europe Berlin gGmbH
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Rechtsform gemeinnützige GmbH
Tätigkeitsbereich
Gründungsdatum 2012
Hauptsitz <text>
Lobbybüro
Lobbybüro EU <text>
Webadresse www.openeuropeberlin.de

Open Europe Berlin ist eine wirtschaftsliberale Denkfabrik mit eurokritischer Ausrichtung.


Kurzdarstellung und Geschichte

Die Open Europe Berlin ist 2012 als weiteres Büro des englischen Think-Tanks Open Europe eröffnet worden.[1]
Es handelt sich um eine von dem Finanzberater Prinz Michael von Liechtenstein, neoliberalen Professoren und sonstigen wirtschaftsnahen Persönlichkeiten gegründete Denkfabrik, die für Reformen in der Europäischen Union (EU) eintritt, "die den Prinzipien der Subsidiarität, Transparenz und Eigenverantwortlichkeiten Rechnung tragen".[2] Die Grundsätze einer marktwirtschaftlichen Ordnungspolitik sollen als Kern einer europäischen Ordnungspolitik durchgesetzt werden. Für solche Reformen soll durch eigenständige Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, sowie durch Kontakte in allen politischen Parteien, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft mobilisiert werden.

Open Europe ist personell eng mit der Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft verflochten. Auch ihre programmatischen Aussagen sind den Positionen der Hayek-Gesellschaft ähnlich. Wie ihre Partnerorganisation Open Europe vertritt Open Europe Berlin euroskeptische Positionen. Die Euro-Rettungsmaßnahmen werden kritisiert und die Einführung des Euro als Fehler betrachtet:

"Während der gemeinsame Markt politisch und ökonomisch beinahe uneingeschränkt als Erfolg gewertet werden kann, hat sich die gemeinsame Währung inzwischen als tragischer Irrtum herausgestellt" (Direktor Wohlgemuth: Soziale Marktwirtschaft für Europa? Ordnungspolitik in der Krise, 19. Oktober 2012, Website openeurope, abgerufen am 28. Dezember 2012)

Partner von Open Europe ist das Atlas Network. Dieses Netzwerk gründet, fördert und koordiniert weltweit neoliberale und libertäre Organisationen. Zu den Sponsoren gehören ExxonMobile, Philip Morris und die Stiftungen der US-Milliardäre Charles G. Koch und David H. Koch.

Organisationsstruktur und Personal

Open Europe Berlin Team

Quelle: [3] und Webseiten der genannten Organisationen

Kuratorium

Mitglieder:

  • Stephen Booth, Co-Direktor von Open Europe
  • Peter Graf Kielmansegg, emeritierter Professor für Politische Wissenschaft Uni Mannheim
  • Guido Schmidt-Chiari, ehem. Generaldirektor der Creditanstalt in Wien
  • Cornelia Scott, Professorin für International Management und International Finance an der Hochschule Anhalt, davor Managerin bei PricewaterhouseCoopers
  • Claus Tigges, Präsident der Hauptverwaltung der Deutsche Bundesbank in Berlin und Brandenburg

(Stand: März 2017) Quelle: [5]

Verbindungen

Open Europe gehört dem Netzwerk Jenaer Allianz an. Partner ist das Atlas Network

Finanzen

Open Europe verfügt zur Zeit über ein Jahresbudget von ca. 220.000 Euro, das von dem Unternehmer Tom Kremer als Anschubfinanzierung zur Verfügung gestellt wurde.[6]


Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

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Einzelnachweise

  1. 2. November 2012: Open Europe öffnet Büro in Berlin, www.thintankdirectory.org, abgerufen am 28. Dezember 2012
  2. Zielsetzung, Website openeurope, abgerufen am 27. Dezember 2012
  3. Lebenslauf, Webseite www.openeuropeberlin.de, abgerufen am 05.06.2016
  4. Website hayek-stiftung, abgerufen am 26. Dezember 2012
  5. Webseite openeuropeberlin - Kuratorium abgerufen am 02.03.2017
  6. Interview Think Tank: EU ist auf dem Weg zur bürokratischen Planwirtschaft Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 31. Oktober 2012