Anmelden Anmelden

Peter Bofinger

Aus Lobbypedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Peter Bofinger (*18. September 1954 in Pforzheim) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, wo er als Keynesianer der einzige Vertreter einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik ist.

Karriere

(Quelle: [1])

  • 2004 Mitglied des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen_Entwicklung
  • 2003 - 2004 Vizepräsident der Julius-Maximiians Universität Würzburg
  • 1997 - 1999 Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg
  • 1992 Ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre, Geld- und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg
  • 1990 - 1992 Vertretung einer Professur an den Universitäten Kaiserslautern und Konstanz sowie Vertretung des Lehrstuhls eines Lehrstuhls an der Universität Würzburg
  • 1985 - 1990 Mitarbeiter in der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Landeszentralbank Baden-Württemberg, seit 187 Bundesbankoberrat
  • 1981 - 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Wolfgang Stützel
  • 1978 - 1981 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • 1990 Habilitation
  • 1984 Promotion
  • 1973 - 1978 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken

Weiterhin war Bofinger Visiting Scholar im Research Department der Federa lReserve Bank of St. Louis, und des IMF Research Department, und Mitglied eines wirtschaftspolitischen Beraterteams der Regierung von Kasachstan (in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung)

Verbindungen / Netzwerke

  • Research Fellow des "Centre for Economic Policy Research", London
  • Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ("Verein für Socialpolitik"), Ausschuß für Geldtheorie und Geldpolitik
  • Vorstand der "Irving-Fisher-Gesellschaft für Wirtschafts- und Währungsfragen", Würzburg
  • Editorial Board: "Economics of Transition"
  • Editorial Board: "Economics of Planning"
  • Editorial Board: "International Journal of Finance & Economics"
  • Mitglied im WIFO Scientific Board des "Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung"
  • Mitglied der "Keynes Gesellschaft"
  • Mitglied im Herausgeberkreis der "Blätter für deutsche und internationale Politik"
  • Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat "Wirtschaftsdienst"

Wirken

Als nachfrageorienter Wirtschaftspolitiker berücksichtigt Bofinger, dass Löhne nicht nur ein Kostenfaktor sind, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Güternachfrage. Er plädiert deshalb für eine produktivitätsorientierte Lohnentwicklung und bestreitet, dass Lohnerhöhungen unterhalb des Produktivitätszuwachses beschäftigungsfördernd wirken. Bofinger hat sich gegen die Agenda 2010 und die Hartz-Reformen ausgesprochen und empfiehlt eine stärkere Förderung von Geringqualfizierten auf Vollzeit-Jobs sowie einen flächendeckenden Mindestlohn. Er fordert weiterhin geringere Lohnnebenkosten durch höhere Steuern (insbesondere eine höhere Einkommensteuer) bei einer insgesamt unveränderten Staatsquote.


Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

https://twitter.com/lobbycontrolhttps://www.facebook.com/lobbycontrolhttps://www.lobbycontrol.dehttps://www.lobbycontrol.de/unterstutzen/newsletter/Vernetzen

Einzelnachweise

  1. Universität Würzburg Lehrstuhlinhaber Professor Bofinger, vww.uni-wuerzburg.de