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Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Hauptsitz Sekretariat im BMWi: Referat I A 1, 11019 Berlin
Gründung 23. Januar 1948
Tätigkeitsbereich
Mitarbeiter
Etat
Webadresse (keine eigene)

Aufgabe des Beirats ist es, den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) unabhängig in allen Fragen der Wirtschaftspolitik zu beraten.[1]

Organisationsstruktur und Personal

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats:

Name Weitere Funktionen
Hans Gersbach (Vorsitzender)
  • Center of Economic Research ETH Zürich
Christina Gathmann (Stellv. Vorsitzende)
  • Professorin für Arbeitsmarktökonomie und Neue Politische Ökonomik, Uni Heidelberg
Stefan Bechtold
Charles B. Blankart
Axel Börsch-Supan
Claudia M. Buch (ruhende Mitgliedschaft)
Christoph Engel
Gabriel Felbermayr
  • Ifo-Institut, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft
Wolfgang Franz
Marcel Fratzscher
Martin Hellwig
Otmar Issing
Günter Knieps
  • Institut für Verkehrswissenschaft und Regionalpolitik Uni Freiburg, Direktor
  • Walter Eucken Institut, Kuratoriumsmitglied
Wernhard Möschel
Hans-Werner Sinn
Roland Vaubel
Carl Christian von Weizsäcker
Achim Wambach (ruhende Mitgliedschaft)
Christian Watrin
Weitere Mitglieder: Hermann Albeck, Peter Bernholz, Norbert Berthold, Knut Borchardt, Friedrich Breyer, Armin Falk, Dietmar Harhoff, Roman Inderst, Eckhard Janeba, Axel Ockenfels, Regina T. Riphahn, Albrecht Ritschl, Klaus Schmidt, Monika Schnitzer, Olaf Sievert, Jürgen von Hagen, Eberhard Wille (ruhende Mitgliedschaft), Ludger Wößmann

(Stand: Mai 2018) Quelle: [2]

Fallstudien und Kritik

2012: Altersarmut derzeit kein Problem

Der Beirat stellt in einem veröffentlichten Gutachten fest, dass es im Bereich der Altersarmut keinen Handlungsbedarf gibt, denn Armut im Alter gebe es in Deutschland noch vergleichsweise selten. Wirklich arm sei man nur dann, wenn man auch auf Grundsicherung angewiesen ist – und das betreffe derzeit nur 2,6 % der Menschen über 65. Auch der Anteil der armutsgefährdeten Alten liege mit 15,3 % unter der durchschnittlichen Armutsgefährdung der Gesamtbevölkerung, die bei 20 % liege.
Das Fazit der Ökonomenrunde: Sollte die Altersarmut in Zukunft steigen, dann liege das nicht an den Rentenreformen der Vergangenheit, die ja faktisch Rentenkürzungen sind. Vielmehr nehme Altersarmut zu, "wenn Arbeitnehmer die notwendigen Anpassungen an neue Rahmenbedingungen (späterer Renteneintritt und eigene Sparanstrengungen) versäumen". [3], [4]

2012: Beirat lehnt Mindestlohn ab

Der Wissenschaftliche Beirat des BMWi hat sich in einem Bericht gegen die Einführung eines gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohns ausgesprochen. Als Begründung nannte er, dass ein solcher Mindestlohn zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen und zum Spielball politischer Interessen würde.[5]


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Einzelnachweise

  1. Wissenschaftlicher Beirat BMWi-Webseite, abgerufen am 04.05.2018
  2. Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats Webseite BMWi, abgerufen am 04.05.2018
  3. Altersarmut? Selber schuld! telepolis vom 19.12.2012, abgerufen am 19.12.2012
  4. PM: Wissenschaftlicher Beirat beim BMWi: Altersarmut derzeit kein Problem Webseite BMWi, abgerufen am 19.12.2012
  5. Mindestlohn als Spielball politischer Interessen dradio.de vom 23.08.2012, abgerufen am 18.09.2012