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'' | Der ''Bioökonomierat''' | ||
== Kurzdarstellung und Geschichte== | == Kurzdarstellung und Geschichte== | ||
Der Bioökonomierat versteht sich selbst als unabhängiges Beratungsgremium. Er berät die Bundesregierung bei der Umsetzung der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030".<ref>[http://www.biooekonomierat.de/biooekonomierat.html Was ist der Bioökonomierat?] Webseite des Bioökonomierats, abgerufen am 18.03.2014</ref> | |||
berät die Bundesregierung bei der Umsetzung der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" | |||
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| style="border: 1px solid #aaaaaa;"| Lucia Reisch | | style="border: 1px solid #aaaaaa;"| Lucia Reisch | ||
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| style="border: 1px solid #aaaaaa;"| Professorin | | style="border: 1px solid #aaaaaa;"| Professorin für Interkulturelle Kommunikation und Management | ||
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==Einflussnahme und Lobbystrategien== | ==Einflussnahme und Lobbystrategien== | ||
Bioökonomierat war federführend an dem 2010 vom Bundesforschungsministerium verabschiedeten und mit 2,4 Mrd. € an Steuergeldern geförderten Programm "Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie 2030" beteiligt. | Bioökonomierat war federführend an dem 2010 vom Bundesforschungsministerium (BMBF) verabschiedeten und mit 2,4 Mrd. € an Steuergeldern geförderten Programm "Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie 2030" beteiligt. | ||
Auffällig an diesem Strategiepapier ist vor allem seine unkritische Einseitigkeit: Umstrittene technologische Entwicklungen wie die grüne Gentechnik werden darin uneingeschränkt befürwortet und verteidigt, ihre Risiken ausgeblendet. Außerdem bleibt eine Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen, politischen und sozialen Ursachen zentraler Themen wie Umweltzerstörung, Klimawandel oder Hunger - für die die Bioökonomie angeblich die Lösung liefert - aus. | Auffällig an diesem Strategiepapier ist vor allem seine unkritische Einseitigkeit: Umstrittene technologische Entwicklungen wie die grüne Gentechnik werden darin uneingeschränkt befürwortet und verteidigt, ihre Risiken ausgeblendet. Außerdem bleibt eine Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen, politischen und sozialen Ursachen zentraler Themen wie Umweltzerstörung, Klimawandel oder Hunger - für die die Bioökonomie angeblich die Lösung liefert - aus. | ||
Die im Rat vertretenen Konzerne, Forschungsinstitute und Berater profitieren von den von ihnen selbst empfohlenen Fördermitteln. Erklärtes Ziel ist es zudem, sogenannte Innovationshemmnisse abzubauen. | Die im Rat vertretenen Konzerne, Forschungsinstitute und Berater profitieren von den von ihnen selbst empfohlenen Fördermitteln. Erklärtes Ziel ist es zudem, sogenannte Innovationshemmnisse abzubauen. | ||
Version vom 18. März 2014, 10:09 Uhr
| Bioökonomierat | |
|---|---|
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| Hauptsitz | Lützowstr. 33-36, 10785 Berlin, bei der BIOCOM AG |
| Gründung | 2009 |
| Tätigkeitsbereich | <text> |
| Mitarbeiter | <text> |
| Etat | <text> |
| Webadresse | www.biooekonomierat.de |
Der Bioökonomierat'
Kurzdarstellung und Geschichte
Der Bioökonomierat versteht sich selbst als unabhängiges Beratungsgremium. Er berät die Bundesregierung bei der Umsetzung der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030".[1]
Organisationsstruktur und Personal
| Ratsmitglieder | ||
|---|---|---|
| Joachim von Braun (Vorsitzender) | Zentrum für Entwicklungsforschung, Uni Bonn | Direktor, Professor für wirtschaftlichen und technologischen Wandel |
| Christine Lang (Vorsitzende) | Organobalance GmbH | Geschäftsführende Gesellschafterin |
| Georg Friedrich Backhaus | Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen | Präsident |
| Daniel Barben | Uni Klagenfurt | Professor of Science and Technology Studies at STS |
| Regina Birner | Uni Hohenheim | Lehrstuhl-Leiterin |
| Léon Broers | KWS Saat AG | Mitglied des Vorstands |
| Hannelore Daniel | Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung, TU München | Direktorin |
| Ulrich Hamm | Uni Kassel | Leiter des Fachgebiets Agrar- und Lebensmittelmarketing |
| Reinhard F. J. Hüttl | Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) | Wissenschaftlicher Vorstand |
| Folkhard Isermeyer | Thünen-Institut | Präsident |
| Ingrid Kögel-Knabner | TU München | Leiterin des Lehrstuhls für Bodenkunde |
| Lucia Reisch | Copenhagen Business School | Professorin für Interkulturelle Kommunikation und Management |
| Manfred Schwerin | Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) | Vorstand und Professor für Tierzucht |
| Daniela Thrän | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ) | Bereichsleiterin Bioenergie/Bioenergiesysteme |
| Wiltrud Treffenfeldt | Dow Europe GmbH | Chief Technology Officer Europe, Middle East and Africa |
| Johannes Vogel | Museum für Naturkunde und HU Berlin | Generaldirektor und Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog |
| Holger Zinke | BRAIN - Biotechnology Research And Information Network AG | Vorsitzender des Vorstands |
(Stand: März 2014) Quelle: [2]
Einflussnahme und Lobbystrategien
Bioökonomierat war federführend an dem 2010 vom Bundesforschungsministerium (BMBF) verabschiedeten und mit 2,4 Mrd. € an Steuergeldern geförderten Programm "Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie 2030" beteiligt. Auffällig an diesem Strategiepapier ist vor allem seine unkritische Einseitigkeit: Umstrittene technologische Entwicklungen wie die grüne Gentechnik werden darin uneingeschränkt befürwortet und verteidigt, ihre Risiken ausgeblendet. Außerdem bleibt eine Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen, politischen und sozialen Ursachen zentraler Themen wie Umweltzerstörung, Klimawandel oder Hunger - für die die Bioökonomie angeblich die Lösung liefert - aus. Die im Rat vertretenen Konzerne, Forschungsinstitute und Berater profitieren von den von ihnen selbst empfohlenen Fördermitteln. Erklärtes Ziel ist es zudem, sogenannte Innovationshemmnisse abzubauen. Das heißt unter anderem, dass hinderliche hohe nationale und regionale Standards durch Anpassung an die niedrigeren internationalen Standards zu ersetzen sind - zugunsten von Gentechnik und industriellem Landbau und auf Kosten des Naturschutzes. [3]
Seitenwechsler
Falls vorhanden
Schnittstellen
Wo treffen sich Mitarbeiter der Institution mit Lobbyisten und Wirtschaftsvertretern
Fallstudien und Kritik
genauere Recherchen zu einzelnen Projekten, Gesetzen etc.
Weiterführende Informationen
- …
Einzelnachweise
- ↑ Was ist der Bioökonomierat? Webseite des Bioökonomierats, abgerufen am 18.03.2014
- ↑ Ratsmitglieder Webseite Bioökonomierat, abgerufen am 18.03.2014
- ↑ Anita Krätzer: Zukunftsmarkt Bioökonomie: Alles Leben wird zu Geld gemacht Webseite Spiegel-Online, Gastbeitrag, abgerufen am 18.03.2014