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von Max Bank

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Version vom 28. Juni 2011, 09:17 Uhr

Bürger für Technik e.V.
Rechtsform eingetragener Verein (gemeinnützig)
Tätigkeitsbereich
Gründungsdatum 2001
Hauptsitz Emslandstr. 5, 45770 Marl, Tel.: 02365-35725
Lobbybüro
Lobbybüro EU
Webadresse buerger-fuer-technik.de


Der Verein Bürger für Technik setzt sich nach eigenem Leitbild für ein aufgeklärtes Technikverständnis in der Bevölkerung und besonders bei jungen Menschen ein, sodass Misstrauen gegenüber unbekannten Technologien abgebaut wird. Jedoch wird der Bürgerinitiative vorgeworfen allein als Tarnorganisation der Industrielobbyisten zu fungieren.

Kurzdarstellung und Kritik

Das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie 2001, gab den Anlass für den pensionierten Chemiker Ludwig Lindner zur Gründung von Bürger für Technik. Das Interesse der Kinder und Jugendlichen an Naturwissenschaften und Technik sollte somit gefördert werden. Konkret befasst er sich mit den Themen Industriestandort Deutschland, Umwelt- und Personenschutz, Energie, Chemie, Verkehrstechnik und Gentechnik.[1] Der Verein verneint jegliche Vereinnahmung durch Industrieinteressen. Jedoch gibt es daran Anlass zu Zweifel. Gründer und Vorstandsvorsitzender Lindner war bis 2004 Sprecher der Fachgruppe „Nutzen der Kerntechnik“ der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) und ist zur Zeit immer noch ehrenamtlich involviert. [2] Auch der jetzige Sprecher der Fachgruppe, Eckehard Göring, ist Mitglied bei Bürger für Technik.[3] Weiterhin steht unter den Aktivitäten der Fachgruppe unter anderem auch die Betreuung des Internetauftritts von Bürger für Technik.[4] Ein internes Dokument, dass der Zeit vorliegt, beschreibt die Intentionen hinter der Gründung der Bürgerinitiative. So heißt es: „Wir haben uns ursprünglich in der KTG-Fachgruppe ›Nutzen der Kerntechnik‹ zusammengefunden (...). Um unseren Wirkungskreis auch neutral zu erweitern, haben wir die lose Vereinigung ›Bürger für Technik‹ gegründet.“[2]

Organisationsstruktur und Personal

Der Verein zählt knapp 100 Mitglieder (Stand 2008)[2] Laut Angaben des Vereins sind dies hauptsächlich Ingenieure, Chemiker, Physiker und weitere engagierte Bürger. Die oben dargestellten Verbindungen zur Kerntechnischen Gesellschaft lassen jedoch Zweifel zu, wer wirklich hinter den Mitgliedern steht. Der Sitz des Vereins ist in Marl.

Vereinsvorsitz

  • Ludwig Lindner, ehem. (jetzt stellvertretender) Sprecher der Fachgruppe „Nutzen der Kernenergie“ der KTG

weitere Mitglieder

  • Eckehard Göring, Sprecher der Fachgruppe „Nutzen der Kernenergie“ der KTG
  • Lutz Niemann, ehrenamtlich aktiv in Fachgruppen der KTG[5] [4]

Verbindungen

Finanzen

Lobbystrategien und Einfluss

Strategie

Die Zielgruppe der Einflussnahme des Vereins sind Schüler und Studenten.

Einfluss

Der Webauftritt von Bürger für Technik verzeichnete 2008 angeblich 20.000 Besucher monatlich. Außerdem veröffentlichen große überregionale Zeitungen wie Die Welt, die Süddeutsche Zeitung und die FAZ immer wieder Leserbriefe der Mitglieder.

Fallstudien und Kritik

genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen

Weiterführende Informationen

Webauftritt Bürger für Technik

Einzelnachweise

  1. ↑ Infoblatt Bürger für Technik Abgerufen am 22. Juni 2011
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 Atomkraft - ja bitte! Zeit-online.de vom 18. April 2008. Abgerufen am 21. Juni 2011
  3. ↑ Jahresbericht der Fachgruppe „Nutzen der Kernenergie“ 2009 Abgerufen am 21. Juni 2011
  4. ↑ 4,0 4,1 Fachgruppe „Nutzen der Kernergie“ - Information Abgerufen am 21. Juni 2011
  5. ↑ Lebenslauf Lutz Niemann Abgerufen am 22. Juni 2011