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von Max Bank

Andreas Breitner

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Vorlage:Seitenwechsel-Box Andreas Breitner (* 24. Februar 1967 in Kiel) wird ab Mai 2015 Direktor des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW).[1] Zuvor war der SPD-Politiker von Juni 2012 bis September 2014 Innenminister des Landes Schleswig-Holstein.

Karriere

  • ab 05/2015 Direktor des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
  • von 2012-2014 Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Vorsitzender des Innenausschusses des Bundesrates, Mitglied der parlamentarischen Versammlung der NATO und stellvertretendes Mitglied im Bundesrat.
  • von 2007-2014 stellvertretender SPD-Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein
  • von 2003-2008 Bürgermeister der Stadt Rendsburg, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Rendsburg, Aufsichtsratsmitglied der Sparkasse Mittelholstein und des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, 2006 bis 2009 Vorsitzender der Technologie-Region K.E.R.N e.V..
  • von 2000-2003 persönlicher Referent des schleswig-holsteinischen Innenministers
  • von 1990-2000 Tätigkeit in verschiedenen Polizeidienststellen
  • Studium an der Verwaltungsfachhochschule Altenholz (Ausbildung im gehobenen Dienst der Landespolizei Schleswig-Holstein)[2]

Kritik

Als Innenminister war Breitner für Wohnungsbau zuständig und nahm drei Tage vor seinem Rücktritt noch an der Jahresversammlung des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen teil um über Probleme der Branche zu diskutieren. Kritik an Breitners Seitenwechsel kam auch aus seiner Partei: Der schleswig-holsteinische Partei- und Fraktionschef der SPD, Ralf Stegner, betonte, seine Fraktion habe immer klare Karenzregeln für einen Wechsel von Spitzenpolitikern in Wirtschaftszweige gefordert. Außerdem kam Breitners Rücktritt völlig überraschend in einer Zeit, in der wichtige Projekte, wie die Reform des kommunalen Finanzausgleichs, der Stellenabbau bei der Polizei oder die Unterbringung von Flüchtlingen anstünden.[3] Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig sprach sich angesichts des Falls für eine zweijährige Karenzzeit aus.[4]

Zitate

„Mein öffentliches Amt als Innenminister ist mit meinem Familienleben nicht oder nur schwer vereinbar. Im Kabinett bin ich ersetzbar, in der Familie nicht. So habe ich mich nach intensiver Überlegung entschieden, das Angebot des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen anzunehmen. Ich gewinne damit für meine Familie und mich ein Stück Privatsphäre zurück." Aus Breitners Erklärung zu seinem Wechsel an die Spitze des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen vom 25.09.2014.[5]

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Einzelnachweise

  1. ↑ Breitner zu Rücktritt: Familie geht jetzt vor, NDR Online 25.09.2014, abgerufen am 26.09.2014
  2. ↑ Website des Landes Schleswig-Holstein, abgerufen am 26.09.2014
  3. ↑ Breitner zu Rücktritt: Familie geht jetzt vor, NDR Online 25.09.2014, abgerufen am 26.09.2014
  4. ↑ www.welt.de/print/wams/politik/article132921479/Ein-paar-Anrufe-zu-wenig.html "Ein paar Anrufe zu wenig"], Die Welt, 5. Oktober 2014, zuletzt aufgerufen am 6.10.2014
  5. ↑ Erklärung von Innenminister Andreas Breitner zu seinem Wechsel an die Spitze des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen, abgerufen am 26.09.2014