August von Finck junior ist ein deutscher Unternehmer, der in der Vergangenheit mehrfach durch hohe Parteispenden und die Unterstützung rechter oder konservativer Parteien und Organisationen aufgefallen ist. Sein Vermögen wird vom Manager Magazin auf 5,5 Mrd. Euro geschätzt, damit liegt er in deren Ranking der reichsten Deutschen auf Platz 22.[1] In der Forbes-Liste wird er etwas höher auf 8,6 Mrd. US-Dollar und Rang 167 weltweit geschätzt.(Stand: 22.11.2018)[2]
Politisches Engagement
Unterstützung für Bund Freier Bürger, 90er Jahre
Finck unterstützte nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" die Partei des rechtsgerichteten Manfred Brunner, den Bund Freier Bürger (BFB), von 1992 bis 1998 mit etwa 8,5 Millionen Mark (4,3 Millionen Euro) in bar. Manfred Brunner erklärte einmal, der Baron habe ihn zu einer festen Größe im politischen System Deutschlands machen wollen.[3]
Spenden an die CSU, besonders 2002
Finck spendete lange Jahre große Summen an die CSU. Besonders hoch waren die Spenden 2002, dem Jahr als der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber als Kanzlerkandidat der Union gegen Schröder antrat. Damals flossen gut 1.6 Mio. Euro über verschieden Firmen aus dem Finck'schen Netzwerk an die CSU. Von 2000 bis 2003 flossen insgesamt 2,3 Mio. Euro an die CSU.[4]
Mövenpick-Spenden, 2008 und 2009
Verbindungen und Netzwerke
Wirken
Generelle Beschreibung und Fallbeispiele
Zitate
Weiterführende Informationen
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Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

Einzelnachweise
- ↑ Manager Magazin: Die 1001 reichsten Deutschen, Sonderheft 2018. S. 23
- ↑ #167 August von Finck, Forbes, abgerufen am 22.11.2018
- ↑ Edelmann ohne Fortune, manager-magazin online, abgerufen am 22.11.2018
- ↑ Spenden der DSK Grundbesitzverwaltungs GmbH, Mercator Verwaltung GmbH, Pacelli Beteiligungs GmbH & Co. KG, Pacelli Immobilien GmbH, Versicherungs- und Wirtschaftsdienste GmbH laut Lobbypedia-Parteispenden-Datenbank auf Basis des CSU-Rechenschaftberichts 2002