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Andreas Storm (*20. Mai 1964 in Darmstadt), CDU, ist langjähriger Sozial- und Gesundheitspolitiker. Von 2012 bis November 2014 war er Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland.
Seit dem 1. Juli 2016 ist er zunächst stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse DAK-Gesundheit, um ab dem 1. Januar 2017 den Vorstandsvorsitz zu übernehmen. Storm wechselt damit nach 18 Monaten Karenzzeit von einer 15 Jahre langen Politik-Karriere in die Wirtschaft.[1]
Karriere
- seit 07/2016 stellv. Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse DAK-Gesundheit
- 2012–2014 Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland
- 2011–2012 Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundesangelegenheiten im Saarland
- 2009-2011 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium
- 2005–2009 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium
- 2002–2005 Vorsitzender der Fraktionsgruppe Gesundheit und soziale Sicherung und sozialpolitischer Sprecher
- 1994–2009 Mitglied des Bundestages
- 1990 Referent in der Grundsatzabteilung des Bundeswirtschaftsministerium
- seit 1983 Mitglied der CDU
Quelle:[2]
Zitate
Wie so oft wird aus der Verflechtung von Politik und Wirtschaft kein Hehl gemacht. Hans Bender, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit, kommentiert seinen Wechsel:[1]
„Andreas Storm ist seit mehr als zwanzig Jahren ein Experte im deutschen Gesundheitswesen und bestens in der Politik vernetzt. Er wird unser Unternehmen für die Herausforderungen konzeptionell im Vorstand und gemeinsam mit dem Verwaltungsrat entscheidend weiterentwickeln“
In der Süddeutschen Zeitung hieß es dazu in einem Portrait:
"An den Kontakten soll die Sache jedenfalls nicht scheitern. Wenn Andreas Storm, 52, zu Beginn des kommenden Jahres neuer Chef der DAK wird, kann er auf ein wirklich beeindruckendes Netzwerk aufbauen. So kennt der ehemalige CDU-Sozialexperte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) schon aus der gemeinsamen Zeit in der Jungen Union. Auch der Rest der Ministeriumsspitze ist Storm vertraut. Bei den CDU-Nachwuchspolitikern engagierten sich damals auch die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz. Mit ihrer Kollegin Ingrid Fischbach und mit dem beamteten Staatssekretär des Ministeriums, Lutz Stroppe, führte er 2013 Koalitionsverhandlungen über Familienpolitik. Und mit Gröhes Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann saß Storm zusammen im Sozialausschuss des Bundestages. Am politischen Einfluss wird es dem designierten Chef einer der größten Krankenkassen also nicht fehlen."[3]
Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Andreas Storm wird Vorstand der DAK-Gesundheit, dak.de vom 23.03.2016, abgerufen am 18.04.2016
- ↑ Minister a.D. Andreas Storm soll DAK-Chef werden, careforce.de, abgerufen am 18.04.2016
- ↑ Der Politiker als Manager: Andreas Storm soll als Chef die DAK wieder fit machen, Süddeutsche Zeitung, 3. August 2016, zuletzt aufgerufen am 03.08.2016