| Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) | |
|---|---|
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| Branche | Wirtschaftsforschung und Politikberatung |
| Hauptsitz | L 7, 1 68161 Mannheim |
| Lobbybüro Deutschland | <text> |
| Lobbybüro EU | <text> |
| Webadresse | www.zew.de |
Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) ist ein arbeitgebernahes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut.
Es wurde 1990 auf Initiative der CDU-geführten baden-württembergischen Landesregierung, der Wirtschaft des Landes und der Universität Mannheim gegründet.
Kurzdarstellung und Geschichte
Es beschäftigt sich mit der Forschung, der wirtschaftspolitischen Beratung, der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und dem Wissenstransfer an die Öffentlichkeit. Alleiniger Gesellschafter ist das Land Baden-Württemberg, das das ZEW zu einem großen Teil finanziert. Die Ausrichtung des Instituts wurde weitgehend der Wirtschaft überlassen, die im Aufsichtsrat vertreten ist und über den Förderkreis Wissenschaft und Praxis Einfluss nimmt. Verbraucher-/Umweltschutzorganisationen oder Gewerkschaften sind in den Gremien des ZEW nicht vertreten. Insbesondere in seinen Stellungnahmen zur Arbeitsmarktpolitik (z. B. Beurteilung von Mindestlöhnen) oder Steuerpolitik vertritt das ZEW regelmäßig die Positionen der Arbeitgeber.
Struktur und Personal
Struktur und Personal sind hier abrufbar.
Geschäftsführung
- Achim Wambach, Präsident, Wissenschaftliche Leitung
- bis 3/2016 Direktor des Institut für Wirtschaftspolitik
- Vorsitzender der Monopolkommission
- Thomas Kohl, Kaufmännischer Direktor, Kaufmännische Leitung
frühere Präsidenten: Clemens Fuest (03/2013 - 3/2016), Wolfgang Franz (1997 - 2/2013)
Gesellschafter
Alleiniger Gesellschafter ist das Land Baden-Württemberg
Aufsichtsrat
| Aufsichtsrat | |
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| Theresia Bauer (Vorsitzende) |
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| Ralf Krieger (Stellv. Vorsitzender) |
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| Claus Eiselstein |
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| Otto H. Jacobs |
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| Gitte Neubauer |
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| Ingrid Ott |
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| Götz-Markus Schäfer |
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| Rolf Schumacher |
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| Gerhard Stratthaus |
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| Ernst-Ludwig von Thadden |
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| Jeromin Zettelmayer |
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(Stand: August 2016) Quelle: [2]
Förderkreis Wissenschaft und Praxis am ZEW e.V.
In dem gemeinnützigen Verein haben sich Vertreter der Wirtschaft insbesondere aus der Metropolregion und Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um die Arbeit des ZEW zu begleiten. U. a. engagiert sich der Förderkreis bei Veranstaltungen des Instituts wie "Wirtschaftspolitik aus erster Hand" ud "ZEW-Wirtschaftsforum". Die Mitglieder des Förderkreises sind hier abrufbar.
Mitglieder des Vorstands sind u.a.
- Alexander Selent (Vorsitzender), ehem. Finanzvorstand der Fuchs Petrolub SE
- Luka Mucic (Stellv. Vorsitzender), Finanzvorstand von SAP
(Stand: August 1016)
Wissenschaftlicher Beirat
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats sind u.a.
- Friedrich Buttler (Vorsitzender)
- Staatssekretär a.D. im im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
- Regional Director for Europe and Central Asia beim International Labour Organization (ILO), Genf
- Policy Fellow des Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)
- Arnold Picot (Stellv. Vorsitzender)
- Leiter des Instituts für Information, Organisation und Management, Universität München
- Mitglied des Verwaltungsrats der de Haen-Carstanjen & Söhne, dessen Geschäftsführer Theo Siegert Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Marktwirtschaft ist[3]
- Michael Heise, Leiter der Allianz Group Economic Research
- Johanna Hey
- Direktorin des Institut Finanzen und Steuern und des Institut für Steuerrecht
- Gründungsmitglied der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
- Mitglied der Lenkungsgruppe der Kommission "Steuergesetzbuch" der Stiftung Marktwirtschaft
- Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsrat der CDU
- Beraterin von Ernst & Young
- Mitglied des Zentralen Beirats der Commerzbank
- Kai A. Konrad
- Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Steuerrecht
- Mitglied des Kuratoriums von ECONWATCH
(Stand: August 2016)
Finanzen
Finanzierung im Jahr 2011:[4] Die Gesamterträge betrugen 18,25 Mio. Euro. Davon entfielen auf
- Institutionelle Förderung 49 %
- Drittmittel inclusive sonstige Erträge 47 %
- Rücklagen 4 %
Fallbeispiele und Kritik
2013: Studie gegen eine Vermögenssteuer
Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellte das ZEW eine 200 Seiten starken Analyse zum Thema Folgen einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Das planen SPD, Grüne und Linke im Falle eines Wahlsiegs bei der Bundestagswahl im Herbst 2013. Das ZEW kommt in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass die Wiedereinführung der Steuer für den Standort Deutschland verheerende Folgen hätte. "Eine Vermögensteuer führt nicht zu einer gerechteren Verteilung der Einkommen und Vermögen, verschlechtert die Investitionsbedingungen für Unternehmen in Deutschland, hat die höchsten Erhebungskosten und setzt Anreize zu Vermögens- und Wohnsitzverlagungen ins Ausland", schreibt das ZEW.[5]
Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

Einzelnachweise
- ↑ Impressum, Website Ernst & Young, abgerufen am 11.02.2013
- ↑ Webseite ZEW - Gesellschafter und Aufsichtsrat abgerufen am 14.08.2016
- ↑ de Haen-Carstanjen& Söhne, Website dhc, abgerufen am 11. Februar 2013
- ↑ Finanzen ZEW Jahresbericht 2011, S. 47, Website ZEW; abgerufen am 13. Februar 2013
- ↑ Vernichtendes Urteil für rot-grüne Vermögensteuer Die Welt vom 10.06.2013, abgerufen am 11.06.2013
