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von Max Bank

Archiv:Hans Tietmeyer: Unterschied zwischen den Versionen

E. Martin (Diskussion | Beiträge)
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*Mitglied der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften
*Mitglied der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften


==Mitglied in Aufsichtsräten/Beiräten==
Mitglied in Aufsichtsräten:
*DWS-Investment GmbH (Frankfurt)
*BDO-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Hamburg)
*Bank [[Hauck & Aufhäuser]] (Frankfurt/München)
Mitglied in Beiräten von Unternehmen:
*Lazard (Frankfurt)
*[[Fitch]] Ratings (Paris)
*[[Moody's]] Investor Service (London)
*Odewald & Co.(Berlin)





Version vom 29. Juni 2012, 12:19 Uhr

Hans Tietmeyer (*18. August 1931 in Metelen/Westfalen), Mitglied der CDU, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank, gilt als Vertreter einer monetaristischen Geldpolitik und Befürworter von Deregulierungen. Seine Aufsichtsratsmandate und die meisten Funktionen in Beratungsgremien hat er inzwischen aus Altersgründen aufgegeben. Dagegen ist er weiterhin in Führungsgremien marktradikaler Netzwerke (Hayek-Stiftung und INSM) tätig.

Karriere

(Quelle: Curriculum Vitae Tabellarisch, Website hans-tietmeyer, abgerufen am 12. Februar 2012)

  • 2002 Im Auftrag des IWF Mitarbeit an der Formulierung einer an Stabilität orientierten Geldpolitik für Argentinien
  • 2000 Mitglied der von der CDU-Parteiführung beauftragten Kommission zur Erhöhung der Transparenz der CDU-Finanzen
  • 1993 bis 1999 Präsident der Deutschen Bundesbank
  • 1990 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank
  • 1982 Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen
  • 1973 Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik
  • 1967 Ministerialrat und Leiter des Referats Grundsatzfragen der Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik
  • 1962 Referent im Bundesministerium für Wirtschaft
  • 1960 Promotion
  • 1958 Examen als Diplom-Volkswirt
  • 1953 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • 1952 Abitur in Münster, dann zunächst Studium der katholischen Theologie

Verbindungen / Netzwerke


Wirken

Generelle Beschreibung

Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur

2008 wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel Tietmeyer an die Spitze der Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur berufen, die Vorschläge zur Reform der internationalen Finanzmärkte ausarbeiten sollte. Dies wurde von den Oppositionsparteien und vom damaligen Koalitionspartner der CDU, der SPD, abgelehnt, da Tietmeyer als Aufsichtsratsmitglied der Hypo Real Estate eine Mitschuld an der schweren Krise der Bank treffe.[1] Weiterhin wurde kritisiert, dass mit dem erkärten Deregulierungs-Befürworter Tietmeyer als Leiter einer Regulierungs-Expertengruppe der "Bock zum Gärtner" gemacht würde.[2]

Fall B

Zitate

Weiterführende Informationen

Einzelnachweise