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von Martin J.

Archiv:Silke Lautenschläger: Unterschied zwischen den Versionen

Elmar Wigand (Diskussion | Beiträge)
Zitat Prädikat dummdreist
Elmar Wigand (Diskussion | Beiträge)
Zitat DKV-Chef
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Lautenschläger war als jüngste Ministerin Deutschlands von [[Roland Koch]] ins hessische Kabinett befördert worden. Als dieser im Jahr 2010 überraschend seinen Rückzug aus der Politik und seinen Eintritt in die Privatwirtschaft bekannt gab, schied auch Lautenschläger aus. Laut Presseberichten soll sie im Kabinett schlecht gelitten gewesen und ohne Kochs Protektion schwer zu halten gewesen sein.
Lautenschläger war als jüngste Ministerin Deutschlands von [[Roland Koch]] ins hessische Kabinett befördert worden. Als dieser im Jahr 2010 überraschend seinen Rückzug aus der Politik und seinen Eintritt in die Privatwirtschaft bekannt gab, schied auch Lautenschläger aus. Laut Presseberichten soll sie im Kabinett schlecht gelitten gewesen und ohne Kochs Protektion schwer zu halten gewesen sein.


Zunächst erwog Lautenschläger, die wegen ihres Seitenwechsels herbe Kritik einstecken musste, sogar ihr Landtagsmandat beizubehalten während sie für die DKV arbeiten wollte. Letztlich besann sie sich eines besseren und gab ihr Mandat ab. <ref>[http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/roland-koch-tritt-ab/lautenschlaeger-zieht-s-in-die-wirtschaft/-/4396688/4571606/-/index.html Lautenschläger zieht's in die Wirtschaft], fr-online.de vom 19. August 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010</ref>
Zunächst erwog Lautenschläger, die wegen ihres Seitenwechsels herbe Kritik einstecken musste, sogar ihr Landtagsmandat beizubehalten während sie für die DKV arbeiten wollte. Letztlich besann sie sich eines besseren. <ref>[http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/roland-koch-tritt-ab/lautenschlaeger-zieht-s-in-die-wirtschaft/-/4396688/4571606/-/index.html Lautenschläger zieht's in die Wirtschaft], fr-online.de vom 19. August 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010</ref>




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Seitenwechslerin Silke Lautenschlägerin über ihrer Anheuern beim privaten Krankenversicherer DKV. (Prädikat: Kritikresistet bis dummdreist). <ref>[http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/roland-koch-tritt-ab/lautenschlaeger-zieht-s-in-die-wirtschaft/-/4396688/4571606/-/index.html Lautenschläger zieht's in die Wirtschaft], fr-online.de vom 19. August 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010</ref>
Seitenwechslerin Silke Lautenschlägerin über ihrer Anheuern beim privaten Krankenversicherer DKV. (Prädikat: Kritikresistet bis dummdreist). <ref>[http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/roland-koch-tritt-ab/lautenschlaeger-zieht-s-in-die-wirtschaft/-/4396688/4571606/-/index.html Lautenschläger zieht's in die Wirtschaft], fr-online.de vom 19. August 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010</ref>
''"Ich freue mich ganz außerordentlich, dass wir mit Frau Lautenschläger eine profilierte Kennerin des deutschen Gesundheitssystems und exzellente Managerin für die DKV gewinnen konnten"''
Der designierte DKV-Vorstandsvorsitzende Muth über seine Neuverpflichtung Silke Lautenschläger<ref>[http://www.behoerden-spiegel.de/Internet/sub/ada/ada5ff83-a068-b21a-3b21-717b988f2ee2,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000011&uMen=f6810068-1671-1111-be59-264f59a5fb42.htm Lautenschläger geht zur DKV] Behörden-Spiegel, abgerufen am 23. Dezember 2010</ref>
==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
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Version vom 23. Dezember 2010, 14:01 Uhr

(* 19. September 1968 in Darmstadt), Juristin, Seitenwechslerin, bis August 2010 war sie Hessische Umweltministerin im Kabinett von Ministerpräsident Roland Koch, davor hessische Sozialministerin und Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Ab 1. Januar 2011 wechselt sie in den Vorstand der privaten Krankenversicherung DKV und übernimmt dort das Ressort "Leistung und Versorgung".[1]

Lautenschläger war als jüngste Ministerin Deutschlands von Roland Koch ins hessische Kabinett befördert worden. Als dieser im Jahr 2010 überraschend seinen Rückzug aus der Politik und seinen Eintritt in die Privatwirtschaft bekannt gab, schied auch Lautenschläger aus. Laut Presseberichten soll sie im Kabinett schlecht gelitten gewesen und ohne Kochs Protektion schwer zu halten gewesen sein.

Zunächst erwog Lautenschläger, die wegen ihres Seitenwechsels herbe Kritik einstecken musste, sogar ihr Landtagsmandat beizubehalten während sie für die DKV arbeiten wollte. Letztlich besann sie sich eines besseren. [2]


Karriere

  • 2009-2010 Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • 2001-2009 Hessische Sozialministerin

Kritik

Sowohl von Seiten der SPD als auch der Grünen wurde scharfe Kritik an Lautenschlägers Wechsel in die Privatwirtschaft geäußert. Der Wiesbadener Kurier berichtete:

"Die SPD kritisierte den Wechsel, der aber eine "innere Logik" habe. "Frau Lautenschläger stand als Sozialministerin für eine Schwächung der öffentlichen und für eine Stärkung der privaten Daseinsvorsorge - künftig kann sie das ungebremst ausleben", sagte der Abgeordnete Thomas Spies. "Silke Lautenschläger hat sich immer gerühmt, an den Verhandlungen zur vorletzten Gesundheitsreform beteiligt gewesen zu sein", erklärte die Grünen-Abgeordnete Kordula Schulz-Asche. Nun verletze sie die dreijährige Karenzzeit, die beim Wechsel eines Landesministers in die Wirtschaft gelten sollte." [3]

LobbyControl kann sich dieser Kritik nur anschließen. Durch Seitenwechsler_Innen wie Lautenschläger kommt es zu einer problematischen Verzahnung zwischen Interessensgruppen und politischen Entscheidern. Zudem werden Politiker_Innen durch die Aussicht auf spätere lukrative Posten in der Wirtschaft möglicherweise verleitet, schon während ihrer aktiven Zeit in Vorleistung zu treten. (Mehr zu den Positionen von LobbyControl)

Verbindungen / Netzwerke

Lautenschläger gab ihm Jahr 2010 ihre Liason mit dem PR-Berater und ehemaligen Sprecher der hessischen Landesregierung Dirk Metz (CDU) bekannt. Metz war lange Jahre der Spin-Doktor hinter ihrem politischen Ziehvater Roland Koch.[4]

Wirken

Formfleisch als Schinken - Pizzeria am Online-Pranger

Lautenschläger hatte als zuständige hessische Ministerin für Verbraucherschutz im Mai 2010 von sich reden gemacht, als sie eine Wiesbadener Edel-Pizzeria für drei Monte auf einer Internet-Seite ihres Ministeriums geoutet hatte. Das Restaurant war im Jahr 2009 auffälllig geworden, weil es Formschinken als echten Schinken ausgewiesen hatte. Das bemängelte Produkt bestand aus schnittfestem Stärke-Gel und zerkleinerten Formfleischstücken. Als diese Praxis erneut 2010 bei Kontrollen erneut festgestellt wurde, griff Lautenschläger zum damals für Regierungsstellen neuen Vorgehen der Online-Veröffentlichung. Die Presse sprach damals von einem Online-Pranger. [5], [6] [7]

Zitate

"Wer zum zweiten Mal auffällig wird, muss wissen, dass wir ernst machen. Und deshalb steht er jetzt im Internet"

Verbraucherschutzministerin Silke Lautenschläger über ihr Online-Outing einer Wiesbadener Pizzeria[8]

„Ich will damit das Signal setzen, dass Wechsel zwischen Politik und Wirtschaft in beide Richtungen sinnvoll sind“

Seitenwechslerin Silke Lautenschlägerin über ihrer Anheuern beim privaten Krankenversicherer DKV. (Prädikat: Kritikresistet bis dummdreist). [9]

"Ich freue mich ganz außerordentlich, dass wir mit Frau Lautenschläger eine profilierte Kennerin des deutschen Gesundheitssystems und exzellente Managerin für die DKV gewinnen konnten"

Der designierte DKV-Vorstandsvorsitzende Muth über seine Neuverpflichtung Silke Lautenschläger[10]

Einzelnachweise

  1. ↑ Lautenschläger wechselt in die Wirtschaft, FR-online vom 30.09.2010, aufgerufen am 22.12.2010
  2. ↑ Lautenschläger zieht's in die Wirtschaft, fr-online.de vom 19. August 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010
  3. ↑ Ex-Ministerin Silke Lautenschläger wechselt in DKV-Vorstand, Wiesbadener Kurer vom 30. September 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010.
  4. ↑ Liebesglück auf dem Bauernhof, BILD-online vom 27.11.2010, aufgerufen am 22.12.2010
  5. ↑ Edelrestaurant am Internet-Pranger, hr-online vom 26. Mai 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010
  6. ↑ Wieder Pizzeria wegen Schinkenimitat am Pranger, Frankfurter Neue Presse vom 23. November 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010.
  7. ↑ Anwendung des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) im Kampf gegen falsch gekennzeichnete Lebensmittel-Imitate, verbraucherfenster.de - Portal der Hessischen Landesregierung, abgerufen am 23. Dezember 2010
  8. ↑ Edelrestaurant am Internet-Pranger, hr-online vom 26. Mai 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010
  9. ↑ Lautenschläger zieht's in die Wirtschaft, fr-online.de vom 19. August 2010, abgerufen am 23. Dezember 2010
  10. ↑ Lautenschläger geht zur DKV Behörden-Spiegel, abgerufen am 23. Dezember 2010