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Seit 2006 Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG, 1998-2005 Bundesminister des Innern, seit 1989 Mitglied der SPD, Mitbegründer der Partei Die Grünen. Im Juni 2011 wurde er in den Beirat der Nachrichtenagentur dapd berufen.[1] Vorlage:Seitenwechsel-Box
Kritik
- Aufsichtsratmitglied bei Byometric Systems AG und Aufsichtsratmitglied und Anteilseigner bei SAFE-ID Solutions AG: Vom Überwachungsminister zum Überwachungsfirmenaufsichtsrat. In seiner Zeit als Innenminister setzte sich Schily massiv für die Einführung biometrischer Merkmale in Ausweispapieren ein. Nach seiner Ministerzeit wurde er Aufsichtsratsmitglied bei Byometric Systems AG und Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG - beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. [2] SAFE ID musste jedoch im März 2011 Insolvenz anmelden. Schily halte lediglich "Anteile an der Safe ID Solutions AG in einer sehr geringen Größenordnung".[3]
- German Consult: Schily gründete 2007 die Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH. Partner war vorübergehend ein alter Bekannter Schilys, der Industriemanager Peter Zühlsdorff, der u.a. bei Wella und Tengelmann tätig war. Als Inneminister beauftragte Schily ihn 2003 mit der Geschäftsführung der Leipziger Bewerbergesellschaft für Olympia 2012.[4]
- Di Tressa Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft MbH ist Nachfolgerin der Otto Schily Rechtsanwaltsgesellschaft. [5] Über die Tressa GmbH gehört Schily auch die Berliner Unternehmens- und Finanzberatungsfirma Ombrone Consulting. Tressa GmbH hat auch in den SAFE-ID Solutions Growth Fund investiert und ist durch die Insolvenz der SAFE ID Solutions AG nun auch gefährdet.[6]
- Power Radio GmbH (2005-2010): Im November 2005 erwarb Schily zusammen mit weiteren Investoren wie Michel Friedman und der Familie des Goldman-Sachs-Deutschland-Chefs Alexander Dibelius einen 60-Prozent-Anteil an der Power Radio GmbH in Berlin. Das Unternehmen meldete jedoch 2010 Insolvenz an.
- DAPD: Im Juni 2011 wurde Schily Mitglied im dapd-Beirat.
Weblinks
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Einzelnachweise
- ↑ dapd beruft Otto Schily in den Beirat und verstärkt Vorstand dapd- direkt vom 28. Juni 2011, abgerufen am 07. Juli 2011
- ↑ Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006, „Schily verteidigt fragwürdigen Nebenjob“
- ↑ Spiegel, 1.4.2011, „Top-Aufseher Otto Schily muss Firmenpleite verkraften“, abgerufen am 18.8.2011
- ↑ Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“, abgerufen am 18.8.2011
- ↑ Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“, abgerufen am 18.8.2011
- ↑ Berlin Online, 11.4.2011, „Vom Minister zum Firmenjongleur“, abgerufen am 18.8.2011