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von Martin J.

Otto Schily

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Seit 2006 Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG, 1998-2005 Bundesminister des Innern, seit 1989 Mitglied der SPD, Mitbegründer der Partei Die Grünen. Im Juni 2011 wurde er in den Beirat der Nachrichtenagentur dapd berufen.[1] Vorlage:Seitenwechsel-Box

Karriere

  • 2007 Gründung Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH
  • 2005-2009 ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • 1998-2005 Bundesminister des Innern
  • 1998-2002 Mitglied des Richterwahlausschusses, des Vermittlungsausschusses sowie stellvertretendes Mitglied des Innen- und des Rechtsausschusses sowie des gemeinsamen Ausschusses
  • 1994-1998 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
  • 1993-1994 Vorsitz des Treuhand-Untersuchungsausschusses
  • 1990 Mitglied des Deutschen Bundestags
  • 1989 Austritt bei Die Grünen, Wechsel zur SPD
  • 1983-1989 Mitglied im Deutschen Bundestag
  • 1980-1984 Funktion des Fraktionsvorsitzenden
  • 1980 Mitbegründer der Bundespartei Die Grünen
  • 1971 Wahlverteidiger von Horst Mahler
  • 1963-1968 Rechtsanwalt bei der Kanlzei Neufeldt

Kritik

Seitenwechsel:

  • Aufsichtsratmitglied bei Byometric Systems AG und Aufsichtsratmitglied und Anteilseigner bei SAFE-ID Solutions AG: Vom Überwachungsminister zum Überwachungsfirmenaufsichtsrat. In seiner Zeit als Innenminister setzte sich Schily massiv für die Einführung biometrischer Merkmale in Ausweispapieren ein. Nach seiner Ministerzeit wurde er Aufsichtsratsmitglied bei Byometric Systems AG und Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner bei SAFE ID solutions AG - beides Unternehmen, die biometrische Anwendungen herstellen. [2] SAFE ID musste jedoch im März 2011 Insolvenz anmelden. Schily halte lediglich "Anteile an der Safe ID Solutions AG in einer sehr geringen Größenordnung".[3]
  • German Consult: Schily gründete 2007 die Unternehmensberatungsfirma German Consult GmbH. Partner war vorübergehend ein alter Bekannter Schilys, der Industriemanager Peter Zühlsdorff, der u.a. bei Wella und Tengelmann tätig war. Als Inneminister beauftragte Schily ihn 2003 mit der Geschäftsführung der Leipziger Bewerbergesellschaft für Olympia 2012.[4]
  • Di Tressa Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft MbH ist Nachfolgerin der Otto Schily Rechtsanwaltsgesellschaft. [5] Über die Tressa GmbH gehört Schily auch die Berliner Unternehmens- und Finanzberatungsfirma Ombrone Consulting. Tressa GmbH hat auch in den SAFE-ID Solutions Growth Fund investiert und ist durch die Insolvenz der SAFE ID Solutions AG nun auch gefährdet.[6]
  • Power Radio GmbH (2005-2010): Im November 2005 erwarb Schily zusammen mit weiteren Investoren wie Michel Friedman und der Familie des Goldman-Sachs-Deutschland-Chefs Alexander Dibelius einen 60-Prozent-Anteil an der Power Radio GmbH in Berlin. Das Unternehmen meldete jedoch 2010 Insolvenz an.
  • DAPD: Im Juni 2011 wurde Schily Mitglied im Beirat der Nachrichtenagentur dapd.[7]

Weblinks

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Einzelnachweise