En2x – Wirtschaftsverband Green Fuels und Energie: Unterschied zwischen den Versionen
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| Wirtschaftsverband Green Fuels und Energie (en2X) | |
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| Rechtsform | e.V. |
| Tätigkeitsbereich | Interessenvertretung in den Bereichen Mobilität, Wärme und chemische Grundprodukte |
| Gründungsdatum | 2021 |
| Hauptsitz | 10117 Berlin, Georgenstraße 25 |
| Lobbybüro | 10117 Berlin, Georgenstraße 25 |
| Lobbybüro EU | |
| Webadresse | en2x.de |
Im Wirtschaftsverband Green Fuels und Energie e.V. (en2X) haben sich Unternehmen und Verbände organisiert, die in der fossilen Wirtschaft in den Bereichen Mobilität, Wärme und chemische Grundprodukte tätig sind. Vorgängerorganisationen sind der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) und das Institut für Wärme und Öltechnik (IWO).[1]
Damit die Klimaziele erreicht werden können, müssen zahlreiche industriell verwendete Stoffe und Produkte dekarbonisiert werden. [2] Der Verband setzt sich nach eigenen Angaben „für einen angemessenen und verlässlichen regulatorischen Rahmen ein, damit Absatzmärkte für neue Produkte unserer Mitgliedsunternehmen entstehen oder bestehende Absatzmärkte mit immer CO2-ärmerem Produkten beliefert werden können.“[3] Die Förderkreismitglieder teilen sich auf in den Förderkreis Pipelines und den Förderkreis Wärmemarkt.[4]
Zentrale Forderung des Verbands sind der Hochlauf des Marktes für Kohlenwasserstoffe aus erneuerbaren Quellen und die Verwässerung der Treibhausminderungsquote (THG-Quote), deren Sinn und Zweck es ist, Anreize zur Anwendung klimafreundlicher Energieträger im landgebundenen Verkehr zu schaffen.
Strategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach Auffassung von en2x werden flüssige flüssige und gasförmige Energieträger zukünftig auch weiterhin in Sektoren und Anwendungen zum Einsatz kommen, die schwer oder gar nicht elektrifiziert werden können (Beispiele: Luftverkehr, Schiffahrt, Bestandsflotten von PKW, Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor, etwa im Schwerlastverkehr oder in der Landwirtschaft, zur Sicherung der Energieversorgung).[5] Darüber hinaus sei die stoffliche Nutzung von Molekülen – insbesondere von Kohlenwasserstoffen – für die chemische Industrie und weitere Grundstoffindustrien unverzichtbar.
Eine Molekülwende sei notwendig. Drunter versteht der Verband, dass für den Bedarf an Kohlenwasserstoffen sowohl erneuerbare Energieträger zur Produktion des Wasserstoffs als auch Kohlenstoff aus biologischen Quellen, aus unvermeidbaren CO2-Emissionen, aus der Kreislaufwirtschaft und letztlich aus der Umgebungsluft genutzt werden.[6] Zudem müssten Importstrukturen für CO2-neutrale Moleküle geschaffen werden.[7] Es sei notwendig, einen Großteil des Energiebedarfs aus sonnen- und windreichen Regionen über Pipeline und Schiff - in Form einfach speicherbarer Vorprodukte auf Wasserstoff-Basis wie Methanol oder Ammoniak- zu importieren.
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Lebenslauf Prof. Christian Küchen, en2x.de, abgerufen am 25.11.2025
- ↑ Gründungbericht 2021, en2x.de, abgerufen am 23.11.2025
- ↑ Gründungbericht 2021, en2x.de, abgerufen am 23.11.2025
- ↑ Förderkreise, en2x.de, abgerufen am 24.11.2025
- ↑ Auf einen Blick, en2x.de, abgerufen am 24.11.2025
- ↑ Branchendialog/„Molekülwende, en2x.de, abgerufen am 24.11.2025
- ↑ Auf einen Blick, en2x.de, abgerufen am 24.11.2025
{{BoxOrganisation
| Name = Wirtschaftsverband Green Fuels und Energie (en2X)
| Logo = <!--[[Bild:<datei>|center]]-->
| Rechtsform = e.V.
| Tätigkeitsbereich = Interessenvertretung in den Bereichen Mobilität, Wärme und chemische Grundprodukte
| Gründungsdatum = 2021
| Hauptsitz = 10117 Berlin, Georgenstraße 25
|Lobbybüro = 10117 Berlin, Georgenstraße 25
|Lobbybüro EU =
| Homepage = [https://en2x.de en2x.de]
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Im Wirtschaftsverband Green Fuels und Energie e.V. (en2X) haben sich Unternehmen und Verbände organisiert, die in der fossilen Wirtschaft in den Bereichen Mobilität, Wärme und chemische Grundprodukte tätig sind. Vorgängerorganisationen sind der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) und das Institut für Wärme und Öltechnik (IWO).<ref>[https://en2x.de/wp-content/uploads/2023/04/CV-Prof.-Kuechen.pdf Lebenslauf Prof. Christian Küchen], en2x.de, abgerufen am 25.11.2025</ref>
Damit die Klimaziele erreicht werden können, müssen zahlreiche industriell verwendete Stoffe und Produkte dekarbonisiert werden. <ref>[https://en2x.de/wp-content/uploads/epaper/epaper-en2x-Gruendungsbericht_21/#4 Gründungbericht 2021], en2x.de, abgerufen am 23.11.2025</ref> Der Verband setzt sich nach eigenen Angaben „für einen angemessenen und verlässlichen regulatorischen Rahmen ein, damit Absatzmärkte für neue Produkte unserer Mitgliedsunternehmen entstehen oder bestehende Absatzmärkte mit immer CO2-ärmerem Produkten beliefert werden können.“<ref>[https://en2x.de/wp-content/uploads/epaper/epaper-en2x-Gruendungsbericht_21/#4 Gründungbericht 2021], en2x.de, abgerufen am 23.11.2025</ref>
Die Förderkreismitglieder teilen sich auf in den Förderkreis Pipelines und den Förderkreis Wärmemarkt.<ref>[https://en2x.de/ueber-en2x/foerderkreise/ Förderkreise], en2x.de, abgerufen am 24.11.2025</ref>
Zentrale Forderung des Verbands sind der Hochlauf des Marktes für Kohlenwasserstoffe aus erneuerbaren Quellen und die Verwässerung der Treibhausminderungsquote (THG-Quote), deren Sinn und Zweck es ist, Anreize zur Anwendung klimafreundlicher Energieträger im landgebundenen Verkehr zu schaffen.
====Strategie==
Nach Auffassung von en2x werden flüssige flüssige und gasförmige Energieträger zukünftig auch weiterhin in Sektoren und Anwendungen zum Einsatz kommen, die schwer oder gar nicht elektrifiziert werden können (Beispiele: Luftverkehr, Schiffahrt, Bestandsflotten von PKW, Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor, etwa im Schwerlastverkehr oder in der Landwirtschaft, zur Sicherung der Energieversorgung).<ref>[https://en2x.de/ziele/auf-einen-blick/ Auf einen Blick], en2x.de, abgerufen am 24.11.2025</ref> Darüber hinaus sei die stoffliche Nutzung von Molekülen – insbesondere von Kohlenwasserstoffen – für die chemische Industrie und weitere Grundstoffindustrien unverzichtbar.
Eine Molekülwende sei notwendig. Drunter versteht der Verband, dass für den Bedarf an Kohlenwasserstoffen sowohl erneuerbare Energieträger zur Produktion des Wasserstoffs als auch Kohlenstoff aus biologischen Quellen, aus unvermeidbaren CO2-Emissionen, aus der Kreislaufwirtschaft und letztlich aus der Umgebungsluft genutzt werden.<ref>[https://en2x.de/pdfviewer/bmwk-ergebnispapier-zum-branchendialog/?auto_viewer=true#page=&zoom=auto&pagemode=none Branchendialog/„Molekülwende], en2x.de, abgerufen am 24.11.2025</ref> Zudem müssten Importstrukturen für CO2-neutrale Moleküle geschaffen werden.<ref>[https://en2x.de/ziele/auf-einen-blick/ Auf einen Blick], en2x.de, abgerufen am 24.11.2025</ref> Es sei notwendig, einen Großteil des Energiebedarfs aus sonnen- und windreichen Regionen über Pipeline und Schiff - in Form einfach speicherbarer Vorprodukte auf Wasserstoff-Basis wie Methanol oder Ammoniak- zu importieren.
==Einzelnachweise==
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Zentrale Forderung des Verbands sind der Hochlauf des Marktes für Kohlenwasserstoffe aus erneuerbaren Quellen und die Verwässerung der Treibhausminderungsquote (THG-Quote), deren Sinn und Zweck es ist, Anreize zur Anwendung klimafreundlicher Energieträger im landgebundenen Verkehr zu schaffen. |
Zentrale Forderung des Verbands sind der Hochlauf des Marktes für Kohlenwasserstoffe aus erneuerbaren Quellen und die Verwässerung der Treibhausminderungsquote (THG-Quote), deren Sinn und Zweck es ist, Anreize zur Anwendung klimafreundlicher Energieträger im landgebundenen Verkehr zu schaffen. |
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| + | Eine Molekülwende sei notwendig. Drunter versteht der Verband, dass für den Bedarf an Kohlenwasserstoffen sowohl erneuerbare Energieträger zur Produktion des Wasserstoffs als auch Kohlenstoff aus biologischen Quellen, aus unvermeidbaren CO2-Emissionen, aus der Kreislaufwirtschaft und letztlich aus der Umgebungsluft genutzt werden.<ref>[https://en2x.de/pdfviewer/bmwk-ergebnispapier-zum-branchendialog/?auto_viewer=true#page=&zoom=auto&pagemode=none Branchendialog/„Molekülwende], en2x.de, abgerufen am 24.11.2025</ref> Zudem müssten Importstrukturen für CO2-neutrale Moleküle geschaffen werden.<ref>[https://en2x.de/ziele/auf-einen-blick/ Auf einen Blick], en2x.de, abgerufen am 24.11.2025</ref> Es sei notwendig, einen Großteil des Energiebedarfs aus sonnen- und windreichen Regionen über Pipeline und Schiff - in Form einfach speicherbarer Vorprodukte auf Wasserstoff-Basis wie Methanol oder Ammoniak- zu importieren. |
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