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von Felix Duffy

Stefan Mappus

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(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, seit Februar 2010 Nachfolger von Günther Oettinger als amtierender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg, gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter[1]

Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts Stuttgart 21 zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.[2]. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.

Karriere

Partei
staatliche Mandate und Ämter

(Neben-)Beruflich

(siehe auch "Weitere Funktionen")


  • seit 10. Februar 2010 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

  • seit 20. November 2009 Landesvorsitzender der CDU Ba-Wü


  • 2005 - 2009 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Ba-Wü
  • 2005 - 2010 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Ba-Wü


  • 2004 - 2005 Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg

  • seit 2001 Mitglied im Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg
  • 1998 - 2004 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg


  • seit 1996 Direktmandat als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pforzheim
  • 1995 - 1997 Teilzeit Mitarbeiter von Siemens im Vertrieb von Telekommunikationsanlagen


  • 1994 - 2010 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Enzkreis/Pforzheim
  • 1994 - 1995 Mitglied im Kreistag des Enzkreises

  • 1989 - 1995 Mitglied im Gemeinderat der Großen Kreisstadt Mühlacker

  • 1985 Eintritt in die CDU

  • 1983 Eintritt in die Junge Union

[3]

Verbindungen / Netzwerke

Mappus steht uneingeschränkt hinter Stuttgart 21, erster Vorsitzender der Trägerversammlung der Landesbank Baden-Württemberg, seit 1995 Vertriebstätigkeit bei Siemens in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).[4][5]

Wirken

Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010

Zitate über Stefan Mappus

"Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: "Einer von uns." Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg." Gabriele Renz, Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. [6]

"Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht."[7]Daniel Schrödel, Cicero 2009.

Weiterführende Informationen

Einzelnachweise

  1. ↑ Werdegang von Stefan Mappus, homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.
  2. ↑ [http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21 Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010
  3. ↑ Werdegang von Stefan Mappus, homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.
  4. ↑ Werdegang von Stefan Mappus, homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.
  5. ↑ Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens, Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.
  6. ↑ Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier, Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.
  7. ↑ „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen, Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010