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(*4. April 1966 in Pforzheim), CDU-Politiker, seit Februar 2010 Nachfolger von Günther Oettinger als amtierender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Landesvorsitzender der CDU-Baden-Württemberg, gelernter Industriekaufmann, Dipl. Ökonom, Siemens-Mitarbeiter[1]
Mappus ist durch seine vehemente Befürwortung des Bauprojekts Stuttgart 21 zeitweilig zu einem der unbeliebtesten Landesväter Deutschlands geworden.[2]. Den Tiefpunkt seiner Popularität erreichte er durch die gewaltsame Räumung des Stuttgarter Schlossparks am 30. September 2010 durch die Polizei.
Mappus wurde seit Anfang Sepember 2010 vom Spin-Doktor Dirk Metz beraten, der lange Jahre recht erfolgreich darin war den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch als Law-and-Order-Mann der CDU zu profilieren.[3][4][5]
Karriere
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staatliche Mandate und Ämter |
(Neben-)Beruflich (siehe auch "Weitere Funktionen") |
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Verbindungen / Netzwerke
Mappus steht uneingeschränkt hinter Stuttgart 21, erster Vorsitzender der Trägerversammlung der Landesbank Baden-Württemberg, seit 1995 Vertriebstätigkeit bei Siemens in Stuttgart (Das Arbeitsverhältnis ruht seit 1997 ohne Bezüge.).[7][8]
Wirken
Der Polizei-Einsatz vom 30. September 2010
Vermutungen, nach denen die gewaltsame, teils brutale Räumung des Stuttgarter Schlossparks in der Nacht zum 1. Oktober 2010 von den Einsatzkräften durch Stefan Mappus (möglicher Weise auf Anraten von Dirk Metz) nahegelegt worden seien, ließen sich auch durch einschlägige Untersuchungen und Zeugenbefragungen durch einen Untersuchungsausschuss nicht zweifelsfrei belegen.
Zitate über Stefan Mappus
"Mappus war der ideale Konterpart zum pannengeplagten Günther Oettinger. Mappus, der Wertkonservative, der Familienmensch, der Unbescholtene, der Vollblutpolitiker, der schon für Siemens Handys verkauft und doch noch studiert hat, kurz: "Einer von uns." Ein solcher Steckbrief kommt an in Baden-Württemberg." Gabriele Renz, Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010. [9]
"Seine Parteifreunde erwarten von Mappus, dass er die Dominanz des erfolgsverwöhnten Landesverbandes fortführt, also die Wahl gewinnt und Ministerpräsident bleibt. Dann würde ihn die Öffentlichkeit endlich als politisches Schwergewicht anerkennen und die Mappus verniedlichenden Etiketten wie „Mappi Schnappi, das Krokodil“ unterlassen. Die Chance dafür steht derzeit jedoch denkbar schlecht."[10]Daniel Schrödel, Cicero 2009.
Weiterführende Informationen
Einzelnachweise
- ↑ Werdegang von Stefan Mappus, homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.
- ↑ [http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,722375,00.html Stuttgart 21 Ende der Mogelei], spiegel-online vom 11. Oktober 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010
- ↑ Der große Einflüsterer, taz vom 14. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010
- ↑ Lautenschläger, Weimar und Metz genießen ein Leben mit und nach der Politik, http://rhein-main.business-on.de vom 8. Dezember 2010, abgerufen am 22. Dezember 2010
- ↑ "Ich bin nicht Everybody's Darling", spiegel-online vom 29.Januar 2003, abgerufen am 25. Oktober 2010
- ↑ Werdegang von Stefan Mappus, homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.
- ↑ Werdegang von Stefan Mappus, homepage Stefan-Mappus.de, abgerufen am 12. Oktober 2010.
- ↑ Stefan Mappus - Ein Jobangebot von Siemens, Stuttgarter Zeitung vom 25. August 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.
- ↑ Ministerpräsident Stefan Mappus - Der Kraftmeier, Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2010, abgerufen am 16. Oktober 2010.
- ↑ „Mappi Schnappi, das Krokodil“ darf nicht mehr beißen, Cicero.de 2009, abgerufen am 16. Oktober 2010