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Dr. rer. pol. Jens Weidmann ''(*20.April 1968 in Solingen)'', parteilos, ab 2006 Leiter der Abteilung IV Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt. Zusammen mit [[Jörg Asmussen]] war er in Folge der [[Chronologie Weltfinanzcrash (ab 2007)|Welt-Finanzkrise]] einer der wichtigsten wirtschafts- und finanzpolitischen Berater der Regierungen unter Kanzlerin [[Angela Merkel]] und einer der Hauptakteure bei der Rettung der [[Hypo Real Estate]]. Darüber hinaus fungierte er als Chefunterhändler ("Sherpa") der Bundesregierung bei G8- und G20-Gipfeln.<ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,666452,00.html Spiegel Online (10.Dezember 2009) "Merkel beruft neuen Super-Sherpa"]. abgerufen am 15.Juli 2010</ref> Er ist auch Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]].
'''Jens Weidmann''' ''(*20.April 1968 in Solingen)'', parteilos, seit dem 1. Mai 2011 neuer Präsident der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]].<br />
Zusammen mit [[Jörg Asmussen]] war er in Folge der [[Chronologie Weltfinanzcrash (ab 2007)|Welt-Finanzkrise]] einer der wichtigsten wirtschafts- und finanzpolitischen Berater der Regierungen unter Kanzlerin [[Angela Merkel]] und einer der Hauptakteure bei der Rettung der [[Hypo Real Estate]]. Darüber hinaus fungierte er als Chefunterhändler ("Sherpa") der Bundesregierung bei G8- und G20-Gipfeln.<ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,666452,00.html Merkel beruft neuen Super-Sherpa] Spiegel Online vom 10.Dezember 2009, abgerufen am 15.07.2010</ref> Er ist auch Mitglied der [[Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur]]. Weidmann wurde von der neoliberalen [[Ludwig-Erhard-Stiftung]] mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik 2012 ausgezeichnet.


Jens Weidmann galt im Februar 2011 als Favorit für die Nachfolge von Bundesbankpräsident [[Axel Weber]].<ref>[http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-webers-frustfoul Webers Frustfoul
Teil 4 - Der Favorit für die Nachfolge], ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>Wie auch sein Kollege [[Jörg Asmussen]] wurde immer wieder mit der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] in Verbindung gebracht.


== Karriere ==
== Karriere ==
*seit 05/2011 Präsident der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]]
*2006-04/2011 Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik im [[Bundeskanzleramt]]. Zuletzt auch persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G8- und G20-Staaten
*2003-2006 Leiter der Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]]
*1999-2003 Generalsekretär des [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]]
*1997-1999 Mitarbeiter beim [[Internationaler Währungsfonds|Internationalen Währungsfonds]] in Washington D.C.
*1997 Promotion (Dr. rer. pol.) an der Uni Bonn
*1994-1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Wirtschaftspolitik der Uni Bonn
*1987-1993 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Université de Droit, d'Economie et des Sciences: Aix-Marseille III sowie an der Universität Bonn, Abschluss als Diplom-Volkswirt
(Stand: Juni 2016) Quelle: <ref name="buba1">[http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Bundesbank/Organisation/Vorstand/Jens_Weidmann/jens_weidmann.html Webseite Bundesbank - Dr. Jens Weidmann] abgerufen am 27.06.2016</ref>


* 2006 Bundeskanzleramt - Leiter der Abteilung IV
==Verbindungen==
* Bundesbank - stellvertretender Leiter des Zentralbereichs Volkswirtschaft, Leiter der Abteilung für Geldpolitik und monetäre Analyse,<ref>[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:jens-weidmann-merkels-ordnungspolitiker/43918.html Jens Weidmann: Merkels Ordnungspolitiker]ftd.de vom 1. Februar 2006, abgerufen am 10. Februar 2011</ref> Monetarist, supply side, aber Empiriker<ref>[http://www.zeit.de/2006/07/Ein_Oekonom_mit_Hang_zur_Wirklichkeit ZEIT, Ein Ökonom mit Hang zur Wirklichkeit], Die Zeit 07/2006, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
===Mitgliedschaft in Interessenverbänden und Netzwerken===
* 1999 - 2003 Generalsekretär des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Die 5 Wirtschaftsweisen"), wo er sich auch mit Fragen der Sozialstaatsfinanzierung befasste.<ref>[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:jens-weidmann-merkels-ordnungspolitiker/43918.html Jens Weidmann: Merkels Ordnungspolitiker]ftd.de vom 1. Februar 2006, abgerufen am 10. Februar 2011</ref><ref>[http://www.munzinger.de/search/portrait/Jens+Weidmann/0/27732.html Jens Weidmann]munzinger.de,abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
*[[Deutsches Aktieninstitut]], Mitglied des Präsidiums und des Vorstands<ref>[http://www.dai.de/de/das-sind-wir/praesidium.html Das Präsidium des Deutschen Aktieninstituts] Webseite DAI, abgerufen am 24.06.2013</ref>, <ref>[http://www.dai.de/de/das-sind-wir/vorstand.html Der Vorstand des Deutschen Aktieninstituts] Webseite DAI, abgerufen am 24.06.2013</ref>
* 1997 bis 1999 Internationaler Währungsfonds (IWF), vor allem in dessen Afrika-Abteilung.<ref>[http://www.munzinger.de/search/portrait/Jens+Weidmann/0/27732.html Jens Weidmann]munzinger.de,abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
*[[House of Finance]], Mitglied des Kuratoriums<ref>[http://www.hof.uni-frankfurt.de/de/about-us/organisation/das-kuratorium.html Kuratorium], hof.uni-frankfurt, abgerufen am 30.01.2017</ref>
* Studium der Volkswirtschaftsleher in Aix-en-Provence, Paris und Bonn u.a. bei Prof. [[Axel Weber]], Promotion beim Geldtheoretiker [[Manfred Neumann]] zum Thema ''"Geldpolitik im europäischen Währungsraum''". Studienaufenthalte bei der [[Banque de France]] und der Zentralbank von Ruanda. <ref>[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:jens-weidmann-merkels-ordnungspolitiker/43918.html Jens Weidmann: Merkels Ordnungspolitiker]ftd.de vom 1. Februar 2006, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
*[[Atlantik-Brücke]], Mitglied des Netzwerks „Young Leaders“ (inzwischen umbenannt in „Global Bridges“)<ref>[http://www.wiwo.de/erfolg/management/serie-tickets-zur-macht-iv-young-leaders-ein-leben-lang/7969206-3.html Serie Tickets zur Macht IV Wo die junge Elite zusammenkommt], Wirtschaftswoche online 30.03.2013, abgerufen am 20.10.2016</ref>


===Mitgliedschaft in internationalen Gremien===
*[[Bank für Internationalen Zahlungsausgleich]] (BIZ), Vorsitzender des Verwaltungsrates
*[[Europäischer Zentralbankrat]], Mitglied
*[[European Systemic Risk Board]] (ESRB), Mitglied des Lenkungsausschusses
*[[Finanzstabilitätsrat]] (FSB), Mitglied des Lenkungsausschusses
*[[Internationaler Währungsfonds]] (IWF), Gouverneur
(Stand: Juni 2016) Quelle: <ref name="buba1" />


== Verbindungen ==
===Preisträger neoliberaler Organisationen===
Weidmann hat beim späteren Bundesbankdirektor Prof. [[Axel Weber]] Volkswirtschaftslehre studiert.<ref>[http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-webers-frustfoul/60009942.html?page=4 Webers Frustfoul
*[[Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung]]: Internationaler Preis 2015 der Stiftung<ref>[https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Themen/2015/2015_11_23_weidmann_hayek_preis.html Weidmann erhält Internationalen Preis der Hayek-Stiftung], bundesbank.de, abgerufen am 30.01.2017</ref>
*[[Ludwig-Erhard-Stiftung]]: Ludwig-Erhard-Preis 2012 der Stiftung<ref>[http://www.ludwig-erhard.de/ludwig-erhard-preis/preistraeger/ Ludwig-Erhard-Preis], ludwig-erhard.de, abgerufen am 30.01.2017</ref>
 
===Seilschaft seit Studientagen===
Weidmann hat beim späteren Bundesbankdirektor Prof. [[Axel Weber]] Volkswirtschaftslehre studiert. [[Jörg Asmussen]] und Jens Weidmann trainierten Anfang der 90er Jahre gemeinsam in einer Sporthalle an der Uni in Bonn. Asmussen studierte Ökonomie, Weidmann schrieb an seiner Doktorarbeit über europäische Geldpolitik. Zweitgutachter: [[Axel Weber]].<ref>[http://www.stern.de/politik/deutschland/2-joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert], stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011</ref><ref>[http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-webers-frustfoul/60009942.html?page=4 Webers Frustfoul
Teil 4: Der Favorit für die Nachfolge], ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
Teil 4: Der Favorit für die Nachfolge], ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>


===Schattenkabinett mit Weber, Otremba und Asmussen===
===Schattenkabinett mit Weber, Otremba und Asmussen===
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''"In der Finanzkrise und der anschließenden Rezession stieg der parteilose Ökonom zu einem der mächtigsten Männer des Landes auf und organisierte für Merkel unzählige Rettungsaktionen für Banken und Unternehmen - natürlich stets im Hintergrund."''
''"In der Finanzkrise und der anschließenden Rezession stieg der parteilose Ökonom zu einem der mächtigsten Männer des Landes auf und organisierte für Merkel unzählige Rettungsaktionen für Banken und Unternehmen - natürlich stets im Hintergrund."''


Timo Pache über Weidmann, Financial Times Deutschland vom 10. Februar 2011<ref>[http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-webers-frustfoul/60009942.html?page=4 Webers Frustfoul
Timo Pache über Weidmann, Financial Times Deutschland vom 10. Februar 2011<ref>[http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-webers-frustfoul/60009942.html?page=4 Webers Frustfoul Teil 4, Der Favorit für die Nachfolge] ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
Teil 4, Der Favorit für die Nachfolge], ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>


''Vor allem Asmussen bildete zusammen mit [[Jens Weidmann]], dem wirtschaftspolitischen Berater von Kanzlerin [[Angela Merkel]] (CDU), ein einflussreiches Beamten-Duo, das an allen Schalthebeln des Krisenmanagements saß. Die FDP hatte im Untersuchungsausschuss zur Beinahepleite der Immobilienbank [[Hypo Real Estate]] (HRE) mehrfach den Rücktritt Asmussens verlangt. Nicht leichter wird die Personalie für die Liberalen dadurch, dass sich nach FR-Informationen Merkel für ein Festhalten an Asmussen stark gemacht hatte.''  
''Vor allem Asmussen bildete zusammen mit [[Jens Weidmann]], dem wirtschaftspolitischen Berater von Kanzlerin [[Angela Merkel]] (CDU), ein einflussreiches Beamten-Duo, das an allen Schalthebeln des Krisenmanagements saß. Die FDP hatte im Untersuchungsausschuss zur Beinahepleite der Immobilienbank [[Hypo Real Estate]] (HRE) mehrfach den Rücktritt Asmussens verlangt. Nicht leichter wird die Personalie für die Liberalen dadurch, dass sich nach FR-Informationen Merkel für ein Festhalten an Asmussen stark gemacht hatte.''  


Markus Sievers in der Frankfurter Rundschau vom 28. Oktober 2009<ref>[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html ''Schäubles Kröten'], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
Markus Sievers in der Frankfurter Rundschau vom 28. Oktober 2009<ref>[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2044523_Affront-gegen-die-FDP-Schaeubles-Kroeten.html ''Schäubles Kröten'], Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009, abgerufen am 10. Februar 2011</ref>
== Weiterführende Informationen ==




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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
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[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie: Finanzlobby]]

Aktuelle Version vom 8. Juli 2020, 13:44 Uhr

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Jens Weidmann (*20.April 1968 in Solingen), parteilos, seit dem 1. Mai 2011 neuer Präsident der Deutschen Bundesbank.
Zusammen mit Jörg Asmussen war er in Folge der Welt-Finanzkrise einer der wichtigsten wirtschafts- und finanzpolitischen Berater der Regierungen unter Kanzlerin Angela Merkel und einer der Hauptakteure bei der Rettung der Hypo Real Estate. Darüber hinaus fungierte er als Chefunterhändler ("Sherpa") der Bundesregierung bei G8- und G20-Gipfeln.[1] Er ist auch Mitglied der Expertengruppe Neue Finanzmarktarchitektur. Weidmann wurde von der neoliberalen Ludwig-Erhard-Stiftung mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik 2012 ausgezeichnet.


Karriere

  • seit 05/2011 Präsident der Deutschen Bundesbank
  • 2006-04/2011 Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt. Zuletzt auch persönlicher Beauftragter der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel der G8- und G20-Staaten
  • 2003-2006 Leiter der Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse der Deutschen Bundesbank
  • 1999-2003 Generalsekretär des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • 1997-1999 Mitarbeiter beim Internationalen Währungsfonds in Washington D.C.
  • 1997 Promotion (Dr. rer. pol.) an der Uni Bonn
  • 1994-1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Wirtschaftspolitik der Uni Bonn
  • 1987-1993 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Université de Droit, d'Economie et des Sciences: Aix-Marseille III sowie an der Universität Bonn, Abschluss als Diplom-Volkswirt

(Stand: Juni 2016) Quelle: [2]

Verbindungen

Mitgliedschaft in Interessenverbänden und Netzwerken

Mitgliedschaft in internationalen Gremien

(Stand: Juni 2016) Quelle: [2]

Preisträger neoliberaler Organisationen

Seilschaft seit Studientagen

Weidmann hat beim späteren Bundesbankdirektor Prof. Axel Weber Volkswirtschaftslehre studiert. Jörg Asmussen und Jens Weidmann trainierten Anfang der 90er Jahre gemeinsam in einer Sporthalle an der Uni in Bonn. Asmussen studierte Ökonomie, Weidmann schrieb an seiner Doktorarbeit über europäische Geldpolitik. Zweitgutachter: Axel Weber.[9][10]

Schattenkabinett mit Weber, Otremba und Asmussen

Als Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt soll Weidmann laut Presseberichten mit den Staatssekretären Jörg Asmussen und Walther Otremba sowie Bundesbankchef Axel Weber im Zuge der Weltfinanzkrise eine Art Schattenkabinett gebildet haben.[11]

Wirken

Hartz IV und Niedriglohnsektor

Jens Weidmann trat laut Munzinger-Archiv in seiner Zeit als Generalsekretär der 5 Wirtschaftsweisen als Befürworter eines systematisch geschaffenen staatlich subventionierten Niedriglohnsektors hervor sowie der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe - Maßnahmen, die mit den Hartz-Gesetzen durch die Regierung Gerhard Schröder-Joschka Fischer durchgesetzt wurden. [12]

Zitate

"In der Finanzkrise und der anschließenden Rezession stieg der parteilose Ökonom zu einem der mächtigsten Männer des Landes auf und organisierte für Merkel unzählige Rettungsaktionen für Banken und Unternehmen - natürlich stets im Hintergrund."

Timo Pache über Weidmann, Financial Times Deutschland vom 10. Februar 2011[13]

Vor allem Asmussen bildete zusammen mit Jens Weidmann, dem wirtschaftspolitischen Berater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), ein einflussreiches Beamten-Duo, das an allen Schalthebeln des Krisenmanagements saß. Die FDP hatte im Untersuchungsausschuss zur Beinahepleite der Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) mehrfach den Rücktritt Asmussens verlangt. Nicht leichter wird die Personalie für die Liberalen dadurch, dass sich nach FR-Informationen Merkel für ein Festhalten an Asmussen stark gemacht hatte.

Markus Sievers in der Frankfurter Rundschau vom 28. Oktober 2009[14]


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Einzelnachweise

  1. ↑ Merkel beruft neuen Super-Sherpa Spiegel Online vom 10.Dezember 2009, abgerufen am 15.07.2010
  2. ↑ 2,0 2,1 Webseite Bundesbank - Dr. Jens Weidmann abgerufen am 27.06.2016
  3. ↑ Das Präsidium des Deutschen Aktieninstituts Webseite DAI, abgerufen am 24.06.2013
  4. ↑ Der Vorstand des Deutschen Aktieninstituts Webseite DAI, abgerufen am 24.06.2013
  5. ↑ Kuratorium, hof.uni-frankfurt, abgerufen am 30.01.2017
  6. ↑ Serie Tickets zur Macht IV Wo die junge Elite zusammenkommt, Wirtschaftswoche online 30.03.2013, abgerufen am 20.10.2016
  7. ↑ Weidmann erhält Internationalen Preis der Hayek-Stiftung, bundesbank.de, abgerufen am 30.01.2017
  8. ↑ Ludwig-Erhard-Preis, ludwig-erhard.de, abgerufen am 30.01.2017
  9. ↑ Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert, stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011
  10. ↑ [http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-webers-frustfoul/60009942.html?page=4 Webers Frustfoul Teil 4: Der Favorit für die Nachfolge], ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011
  11. ↑ Jörg Asmussen und Jens Weidmann Wer uns wirklich regiert, stern.de vom 7. August 2009, abgerufen am 10. Februar 2011
  12. ↑ Jens Weidmannmunzinger.de,abgerufen am 10. Februar 2011
  13. ↑ Webers Frustfoul Teil 4, Der Favorit für die Nachfolge ftd.de vom 10. Februar 2011, abgerufen am 10. Februar 2011
  14. ↑ Schäubles Kröten', Frankfurter Rundschau, Markus Sievers, 28. Oktober 2009, abgerufen am 10. Februar 2011