| European Financial Services Round Table (EFR) | |
|---|---|
| [[Bild:<datei>|center]] | |
| Rechtsform | gemeinnützige Organisation nach belgischem Recht |
| Tätigkeitsbereich | Lobbyorganisation der führenden europäischen Banken und Versicherungen |
| Gründungsdatum | 2001 |
| Hauptsitz | 4th Floor, Rond Point Schuman 11 B-1040 Brussels, Belgien |
| Lobbybüro | |
| Lobbybüro EU | <text> |
| Webadresse | www.efr.be |
Kurzdarstellung und Geschichte
Der European Financial Services Round Table (EFR) ist eine Lobbyorganisation der einflussreichsten europäischen Unternehmen der Finanzwirtschaft. Mitglieder des 2001 gegründeten EFR sind die Vorsitzenden der Leitungsgremien der führenden europäischen Banken und Versicherungskonzerne. Die Mitglieder des EFR repräsentieren laut ihrer Website 2 Millionen Mitarbeiter, 944 Millionen Kunden und über 33 Billionen Euro an Vermögenswerten (Stand: 2014).
Der EFR will nach eigenen Angaben Beiträge zur politischen Diskussion von Fragen der Finanzdienstleistungen und Finanzstabilität bei der Vollendung eines gemeinsamen europäischen Dienstleistungsmarkts leisten. Es geht ihm dabei insbesondere um die globale G20 Agenda, die Harmonisierung der Finanzmarktregulierung, des Verbraucherschutzes und der Renten. Der EFR setzt sich nicht nur für einen voll integrierten Finanzmarkt innerhalb der EU ein, sondern fordert auch weltweit die Öffnung und Harmonisierung der Finanzmärkte.
Quelle: [1]
Positionen
In einem "Background Discussion Paper" vom März 2013 erklärt der EFR, die regulierenden Reformen nach der Krise müssten das Ziel haben sicherzustellen, dass den Finanzunternehmen weiterhin Risikogeschäfte ermöglicht werden.[2] Unter der Überschrift "Infrastruktur-Projekte" werden das umstrittene Modell der Public-Private-Partnership (PPP) propagiert. Im EFR Report "The Road Ahead for Financial Services in Europe" vom 5. März 2014 wird unter "Taxation" als "Key Recommandation" empfohlen, auf die geplante Finanztransaktionssteuer zu verzichten.[3]
Round Tables
An den "Round Tables" nehmen neben Mitgliedern des EFR ranghohe Vertreter von internationalen, europäischen und nationalen Regierungen/staatlichen Institutionen, Zentralbanken, Regulierungs- und Aufsichtsbehörden sowie einflussreiche Politiker teil.[4]
Mitglieder
Die 22 Mitglieder sind hier abrufbar. Zu ihnen gehören Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank und Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender von Allianz. Zu erwähnen ist weiterhin Axel Weber, Ex-Präsident Deutsche Bundesbank, jetzt Präsident des Verwaltungsrats von UBS.
Präsident/Generalsekretär
Präsident ("Chairman of the Board of Directors")
- Walter Kielholz, Verwaltungsratspräsident der Swiss Re Ltd. und Verwaltungsratsmitglied der Credit Suisse Group
- Mitglied der International Monetary Conference (IMC)
- Stellv. Vorsitzender des Institute of International Finance (IIF)
- Mitglied des Nominationsausschusses der Denkfabrik Avenir Suisse
Vizepräsident
- Baudoin Prot von der BNP Paribas
- 2013 Vorsitzender der International Monetary Conference (IMC)
- Mitglied des International Business Leaders’ Advisory Council (IBLAC)
- Vorstandsmitglied des Institute of International Finance (IIF)
Generalsekretär
Verbindungen
Der EFR ist Mitglied des European Policy Centre (ERF) Quelle: [5]
Finanzen
Finanzierung, Ressourcen, Geldgeber, Kunden
Lobbystrategien und Einfluss
Ziele, Interessen, Ausrichtung (national vs. europ/internat.), Politkfelder; erkennbare Konstanten, Einflussstrategien; Abschätzung des Einflusses; Wichtigkeit des Akteurs
Fallstudien und Kritik
genauere Recherchen zu einzelnen Lobbyprojekten, Kampagnen
Weiterführende Informationen
- …
Einzelnachweise
- ↑ Our Organisation, Website EFR, abgerufen am 17. 4. 2014
- ↑ Jürgen Roth: Der stille Putsch, München 2014, S. 106
- ↑ The Road Ahead for Financial Services in Europe S. 15, Website EFR, abgerufen am 17.4.2014
- ↑ 05 March 2014 Fifth Annual EFR Stakeholder Round Table on 4 and 5 March 2014 in Frankfurt, Website EFR, abgerufen am 17. 4. 2014
- ↑ EU-Transparenzregister, abgerufen am 17. 4. 2014