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Markus Kerber

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Markus Kerber (*1963 in Ulm), seit dem 1. Juli 2011 Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), vorher Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen und Chefvolkswirt im Bundesfinanzministerium. Von 2006 bis 2009 Mitarbeiter von Wolfgang Schäuble im Innenministerium. Von 1998 bis 2003 war er Finanzvorstand beim Softwareunternehmen GFT Technologies.[1]

Karriere

  • seit Juli 2011 Hauptgeschäftsführer des BDI
  • 2009–2011 Bundesministerium der Finanzen, Berlin Abteilungsleiter finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen. Seit 2011 auch für „Internationale Finanz- und Währungspolitik“ verantwortlich
  • 2006–2009 Bundesministerium des Innern, Berlin Abteilungsleiter Grundsatzfragen und internationale Analysen
  • 1998–2009 GFT Technologies AG, Stuttgart Finanzvorstand (bis 2003) Aufsichtsratsmitglied (bis 2009)
  • 1995–1998 Deutsche Bank AG, London Equity Capital Markets, Direktor
  • 1992–1995 S.G. Warburg & Co. Ltd, London Equity Capital Markets, Associate Director
  • 1988–1992 Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften Universität Hohenheim
  • 1983-1988 Studium der Wirtschaftswissenschaften Universität Hohenheim und University of California, Los Angeles

Quelle:[2]

Verbindungen / Netzwerke

Organigramm BMF

Markus Kerber war Finanzministeriums Leiter der Abteilung I: „Finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen; Internationale Finanz- und Währungspolitik“ und war damit unter anderem maßgeblich an den Arbeiten des G-20-Finanzministertreffens beteiligt. Hier ein Ausschnitt aus dem Organigramm des BFM:

Wirken

Kerber im Finanzministerium

Kerber schrieb bereits während seiner Zeit an der Seite von Wolfgang Schäuble wichtige Reden zur Finanzpolitik und hat den Minister in internationalen Fragen beraten. Derzeit ist er Leiter der Abteilung finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen im Bundesministerium der Finanzen. Er lehnte es ab, verbeamtet zu werden, um die Distanz zur Politik zu wahren. Im Finanzministerium ist er als Abteilungsleiter für Grundsatzfragen für die internationale Finanz- und Währungspolitik verantwortlich.[3]

Wahl zum Hauptgeschäftsführer des BDI

Der frühere Hauptgeschäftsführer des BDI, Werner Schnappauf, stellte sein Amt am 31. März zur Verfügung. Er wollte damit die Verantwortung für die politischen Folgen übernehmen und „...möglichen Schaden für das Verhältnis von Wirtschaft und Politik“[4] abwenden, die dadurch entstanden waren, dass Äußerungen des Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zum Atom-Moratorium aus einer Sitzung der BDI Spitzenkräfte an die Presse gelangt.

Kerber wurde am 6. Juni offiziell berufen werden und trat sein Amt am 1. Juli 2011 an. So wurde es einstimmig von den Vize-Präsidenten auf Vorschlag des BDI-Präsident Dr. Hans-Peter Keitel am Montag, 9. Mai 2011, beschlossen.[5]

Kerber im Innenministerium

Schon als Schäuble noch Innenminister war, arbeitete Kerber für Schäuble. Er organisierte u.a. für ihn die Islamkonferenzen. Er gilt laut einem Bericht der Süddeutschen in Berlin als „finanziell unabhängig“. Kerber ist eloquent, mehrsprachig, präsentiert sich stets als „Mann von Welt“.[6] Auch Gastbeiträge zur Finanzkrise und Steuerpolitik schrieb er für den Bundeswirtschaftsminister.


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Einzelnachweise

  1. Ein Mann von Welt Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011
  2. Lebenslauf Dr. Markus Kerber abgerufen am 28. Juni 2011
  3. Ein Verlust für den Finanzminister badische-zeitung.de, 11. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011
  4. Schnappauf tritt als BDI-Geschäftsführer zurück Süddeutsche, 25. März 2011, abgerufen am 11. Mai 2011
  5. bdi.eu, abgerufen am 16. Mai 2011
  6. Ein Mann von Welt Süddeutsche, 10. Mai 2011, abgerufen am 11. Mai 2011