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Joachim Starbatty

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Joachim Starbatty (*9. Mai 1940 in Düsseldorf), emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre mit wirtschaftsliberalen Vorstellungen sowie Kritiker von Euro und EU. Starbatty ist Europaabgeordneter der Alternative für Deutschland (AfD) und war jahrelang Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft. Er klagte vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des Euro, gegen den Lissabon-Vertrag, gegen den ESM-Vertrag und die Staatsanleihekäufe der Europäischen Zentralbank. 2015 trat er aus der AfD aus und wurde Mitglied der neu gegründeten Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA). Er ist Mitglied des Kuratoriums der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft.


Karriere

  • 1991 - 11/2014 Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft
  • 1983-2006 Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Uni Tübingen
  • 1976 Professor für Wirtschaftspolitik an der Uni Bochum
  • 1975 Habilitation
  • 1969-1972 Wissenschaftlicher Referent bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für internationale Wirtschafts- und europäische Währungspolitik
  • 1967 Promotion bei Alfred Müller-Armack
  • Studium der Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften an den Universitäten Freiburg und Köln

Quelle: [1]

Politische Aktivitäten

  • seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments für die Alternative für Deutschland (AfD), Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten (AFET) des EU-Parlaments
  • 2013 - 2015 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Alternative für Deutschland (AfD
  • 1994 Kandidatur bei der Europawahl 1994 für den Bund Freier Bürger
  • 1970 - 1972 Wissenschaftlicher Referent bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Quelle: [2]

Aktivitäten in wirtschaftsliberalen/marktradikalen Netzwerken

Quellen: [3][4][5],[6]

Wirken

'*In den 1990er Jahren war Starbatty Mitglied und Listenkandidat zur Europawahl der rechtspopulistischen Partei "Bund freier Bürger - Offensive für Deutschland", die von dem Euro-Gegner und Milliardär Baron August von Finck finanziert wurde.[7], [8]


Fallbeispiel

Zitate

Weiterführende Informationen


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Einzelnachweise

  1. Kuratorium Open Europe Berlin, Website openeuropeberlin, abgerufen am 26. März 2013
  2. Angaben Kandidatur für das Europaparlament, Webseite AfD, abgerufen am 5. 9. 2014
  3. Profil Europabüro der Alternative für Deutschland, abgerufen am 5. 9. 2014
  4. Erklärung der finanziellen Interessen, Profil auf der Webseite des Europäischen Parlaments, abgerufen am 5. 9. 2014
  5. Angaben Kandidatur für das Europaparlament, Webseite AfD, abgerufen am 5. 9. 2014
  6. Webseiten der genannten Organisationen
  7. Jens Berger: Können Marktradikale und Nationalchauvinisten eine "Alternative für Deutschland sein? Nachdenkseiten 15. März 2013
  8. Biografie August von Finck Who´s Who, Website whoswho, abgerufen am 26. März 2013