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Tasso Enzweiler

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Tasso Enzweiler (*15. April 1964 in Oberhausen), Journalist und PR-Manager, ist Gründer und Partner der Managementberatung Enzweiler & Partner. Davor war er Geschäftsführer der PR-Agenturen Ketchum Pleon und Hering Schuppener sowie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), einer Lobbyorganisation der Metall-Arbeitgeber. Er ist Mitglied der Atlantik-Brücke, Policy Research Fellow des Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit und Autor des ÖkonomenBlog der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Karriere

  • 9/2013 Gründung von Enzweiler & Partner (E & P) Partnerschaftsgesellschaft
  • 6/2011 - 4/2013 Geschäftsführer und Leiter des Standorts Düsseldorf von Ketchum Pleon
  • 2006 - 2011 Managing Director der Hering Schuppener Consulting
  • 2002 - 2006 Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
  • 1992 - 2002 Chefreporter bei der Londoner "Financial Times" und der "Financial Times Deutschland", Redakteur für "Capital" und das "Manager Magazin"
  • Erwerb eines MBA ab der WHU, Vallendar, sowie an der Kellogg School of Management, Chicago
  • Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster
  • Studium der Volkswirtschaft an der Universität zu Köln

Quelle: [1][2]


Verbindungen und Netzwerke


Wirken

Tasse Enzweiler nimmt regelmäßig zur Wirtschaftspolitik Stellung und vertritt dabei neoliberale Standpunkte.[3]

Zitate

Auch wenn manches durch die rosarote Brille gesehen wird, so sind die wirtschaftlichen Vorzüge des TTIP unstrittig. Genauso wichtig aber auch: Ein Freihandelsabkommen wäre ein starkes politisches Signal für die Gestaltungskraft des Westens, würde Maßstäbe setzen für eine offene Wirtschaftsordnung und für die Sicherheitspartnerschaft in der NATO.
Quelle: [4]
Es ist nun mal so: Die US-Boys & Girls sind freiheitlicher orientiert, freuen sich über Erfolg, sind weniger neidisch, packen an und probieren mehr aus. Deutschland reguliert die Wirtschaft mit Normen und Steuern stärker, Erfolg wird eher missgönnt als jenseits des großen Teichs, hohe Gewinne und Vermögen sind in Deutschland tendenziell suspekt, viele junge Menschen nehmen gerne sichere Jobs beim Staat.
Quelle: [5]
Die ökonomische Theorie der Politik hat mit dem Konstrukt des nutzenmaximierenden, egoistischen Politikertypus eine Antwort gefunden. Nun, Altruismus und Politik sind sicher zwei Schuhe, die häufig nicht zusammenpassen. Auch ist es richtig, dass viele Politiker maximal bis zur nächsten Wahl denken. Doch solche generalisierenden Erklärungen helfen nicht weiter, der gesamte politische Berufsstand kann nicht einfach als egoistisch und kurzsichtig verteufelt werden. Wie sollte man sonst die große Reformleistung eines Gerhard Schröder und seiner Agenda 2010 einordnen? Wieso wagte der holländische Premier Wim Kok in den 90er Jahren den damals hoffnungslos erscheinenden Versuch, das verkrustete holländische Politiksystem zu reformieren und ein wegweisendes Bündnis für Arbeit zu installieren? Und wie lässt sich die formidable Energieleistung von Margaret Thatcher und Tony Blair einordnen, die beide auf ihre Weise Großbritanniens Struktursklerose durch mutige Wirtschafts- und Bildungsreformen abschafften und das Land in die erste Liga der globalen Wirtschaftsnationen zurückführten.
Quelle:[6]

Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus

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Einzelnachweise

  1. Partner, Webseite Enzweiler & Partner, abgerufen am 29. 09. 2015
  2. PRREPORT vom 15. März 2013, Webseite abgerufen am 29. 09. 2015
  3. Webseite Enzweiler & Partner, Auflistung der Veröffentlichungen, zuletzt aufgerufen am 15.7.2016
  4. Transatlantische Werte neu justieren, Gastkommentar im Handelsblatt, 17. Juni 2013, zuletzt aufgerufen am 15. Juli 2015
  5. Amerika, Du hast es besser, Gastkommentar im Handelsblatt, 9. Mai 2015, zuletzt aufgerufen am 15. Juli 2015
  6. Wege aus dem Reformstau, Gastbeitrag im Handelsblatt, 9. Dezember 2015, zuletzt aufgerufen am 15.7.2016