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Wernhard Möschel

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Wernhard Möschel (*16. Juni 1941 in Regensburg), ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches, Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Tübingen, ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft, Senator der Leibniz-Gesellschaft, Vorsitzender des Stiftungsrates der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft, Vorstand des Walter Eucken Institut, Mitglied des "Kronberger Kreises" der Stiftung Marktwirtschaft und Mitglied der Mont Pèlerin Society.

Karriere

(Quelle: [1])

Verbindungen / Netzwerke


Wirken

Als Kartellrechtler vertritt Möschel extrem wirtschaftsfreundliche Positionen. So sieht er im Postmindestlohn ein verbotenes Kartell[2] (obwohl das GWB auf Tarifverträge grundsätzlich nicht anwendbar ist) und kommt in einem Gutachten für das European Trust Institute zum Ergebnis, dass die Verhängung von Bußgeldern durch das Bundeskartellamt nicht verfassungskonform ist.[3] Die später vom Bundesgerichtshof bestätigte kartellbehördliche Untersagung des Erwerbs von Pro Sieben/Sat 1 durch Springer fand er absurd.[4].


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Einzelnachweise

  1. Stiftung Marktwirtschaft Kronberger Kreis Mitglieder, Website der Stiftung Marktwirtschaft, abgerufen am 3. März 2002
  2. Florian Gerster: Expertise bestätigt, dass Postmindestlohn illegal ist, Erklärung vom 15. Juli 2008, Website briefdienste, abgerufen am 9.6.2011
  3. Kartellstrafen sind keine Knöllchen, Handelsblatt vom 9. Juni 2011, Website Handelsblatt, abgerufen am 9.6.2011
  4. Kartellrechtler wirft Böge "mechanistische Rechtsfindung" vor, WiWo vom 18. Januar 2006, Website WiWo, abgerufen am 9.6.2011