Christoph M. Schmidt: Unterschied zwischen den Versionen

(Verbindungen / Netzwerke)
(Wirken)
(Markierung: 2017-Quelltext-Bearbeitung)
 

Christof Christoph M. Schmidt(*25. August 1962 in Canberra/Australien) ist , Präsident des Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Fellow 2025 der Konrad Adenauer Stiftung und ehem. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Wirtschaftsrat der CDU, sitzt im Aufsichtsrat von BMW und ist Gremienmitglied wirtschaftsnaher Stiftungen. Er ist designierter Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Bis 02/2020 war Schmidt Vorsitzender des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) und Mitglied des Aktionsrat Marktwirtschaft der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Karriere

Berufliche Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere (Quelle: [1])

  • seit 2011 Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags
  • seit 2009 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • seit 2002 Präsident , des Rheinisch-Westfälisches Institut Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI)
  • seit 2002 Professor für Wirtschaftspolitik und Angewandte Ökonometrie , Ruhr-an der Universität Bochum
  • 1999 - 2002 Programmdirektor “Evaluation of Labor Market Policies and Projects”, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn (Das IZA ist ein von der Deutschen Post AG gegründetes Institut, dessen Präsident der umstrittene Klaus Zimmermann ist)
  • seit 1998 Research Fellow, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn
  • 1996 - 2002 1995-2002 Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
  • 1995 - 1998 Research Affiliate, Seminar for Labor and Population Economics SELAPO, Universität München
  • 1995 - 1996 Visiting-Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
  • seit 1996 Research Fellow, Labour Economics Programme, Centre for Economic Policy Research CEPR, London
  • 1992 - 1995 Research Affiliate, Labour Economics Programme, Centre for Economic Policy Research CEPR, London
  • Habilitation
  • 1991-1995 Research Associate / DFG Habilitation fellow, Seminar for Labor and Population Economics SELAPO, (SELAPO) an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1995 Dr. rer. pol. habil. (Habilitation), Universität München 
Habilitationsschrift: “The Earnings Performance of Migrants in the German Labor Market”
  • 1991 - 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Klaus F. Zimmermann (Zimmermann ist Direktor des von der Deutschen Post AG gegründeten IZA. Als zeitweiliger Direktor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat er versucht, dieses auf neoliberalen Kurs zu bringen. Zimmermann geriet in Kritik wegen seines autokratischen Führungsstils beim DIW und wegen des Vorwurfs der Verfälschung von DIW-Papieren[2]
  • 1991 PhD in Economics, Princeton University
Committee: O. Ashenfelter, D. Card (Principal Advisor), A. Deaton, T. Guinnane
Thesis: “Empirical Analyses of the German Labor Market: Unions, Unemployment and Wages”
  • 1989 M.A. in Economics, Princeton University
  • 1988 - 1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Angus Deaton, Richard Quandt
  • 1987 Diplom-Volkswirt, Universität Mannheim
 Diplomarbeit: „Anspruchslohnniveau und Dauer der Arbeitslosigkeit: eine theoretische und mikroökonomische Analyse“
 Supervisor: Heinz König
  • 1983 - 1987 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Heinz König

Quelle: [1]

Verbindungen / Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitglied des Aktionsrat Marktwirtschaft der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)
  • Research Fellow des Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Dieses wurde von der Deutschen Post AG gegründet und wird von der Deutsche Post-Stiftung gesponsert. Präsident ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post World Net, Klaus Zumwinkel (wegen Steuerhinterziehung verurteilt, kritisiert wegen exzessiver Pensionsansprüche und Bonuszahlungen), Direktor ist der umstrittene Klaus F. Zimmermann
  • Mitglied in diversen Ausschüssen des Vereins für Socialpolitik
  • Mitglied Wissenschaftlicher Beirat "Wirtschaftsdienst"

Als Mitglied des Sachverständigenrats ist Schmidt einer der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Berater der Bundesregierung. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) vertritt nach eigenen Angaben auch die interessen der bayerischen Wirtschaft gegenüber staatlichen Stellen. Durch die Mitarbeit in im Aktionsrat Marktwirtschaft des vbw erhalten die bayerischen Arbeitgeber die Möglichkeit, ihre Vorstellungen einem Ratsmitglied in regelmäßigen Abständen nahezubringen. Andererseits signalisiert Schmidt durch seine Mitgliedschaft im Aktionsrat, dass er gewillt ist, die Position der bayerischen Arbeitgeber grundsätzlich zu fördern.

Wirken[
  • Leibniz-Gemeinschaft, designierter Präsident[2]
  • Wirtschaftsrat der CDU, ehem. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats
  • Konrad Adenauer Stiftung (KAS), Fellow 2025[3]
  • European Sounding Board on Innovation (ESBI) des EU-Kommissars für Forschung und Entwicklung, Mitglied
  • Energiewirtschaftliches institut (EWI) an der Universität zu Köln (EWI), Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
  • Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Stellv. Vorsitzender des Kuratoriums
  • Fritz-Thyssen -Stiftung, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat
  • Anita Thyssen Stiftung, Mitglied im Beirat
  • BMW, Mitglied des Aufsichtsrats
  • NRW.Bank, Mitglied im Beirat
  • IKB Deutsche Industriebank AG, Mitglied im Beraterkreis
  • Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, Vorsitzender des Kuratoriums
  • RGS Econ, ehem. Direktor und Vorstandsmitglied


Quelle: [4][5][6]

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fall A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fall B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Die
Forschungsschwerpunkte von Schmidt liegen im Bereich der Angewandten Ökonomie, insbesondere arbeits- und bevölkerungsokonomischen Fragestellungen. In der Arbeitsmarktpolitik plädiert Schmidt wie die Arbeitgeber für Lohnzurückhaltung, den Ausbau des Niedriglohnsektors,und den Abbau des Kündigungsschutzes sowie gegen Mindestlöhne und die konjunkturelle Verlängerung des Bezugs von ALG 1 [3]


Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus[Quelltext bearbeiten]

https://www.lobbycontrol.de/newsletter-lobbypedia/ https://bsky.app/profile/lobbycontrol.bsky.social https://www.facebook.com/lobbycontrol https://www.instagram.com/lobbycontrolVernetzen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website des RWI: Über das RWI Mitarbeiter Lebenslauf Prof. Dr. Curriculum Vitae, rwi-essen.de, abgerufen am 21.12.2023
  2. Christoph M. Schmidt wird Leibniz-Präsident, leibniz-gemeinschaft.de vom 05.12.2025, abgerufen am
  3. 9. März 2001
  4. Forscherposse beim DIW Was nicht passt, wird passend gemacht, Spiegel vom 18. November 2010)
  5. Wirtschaftskrise Haltet den Arbeitsmarkt flexibel, Spiegel online vom 5. 8. 2009 mit einer Kommentierung von Albrecht Müller in den NachDenkseiten
  6. 03.04.2026
  7. KAS-Fellowship, kas.de, abgerufen am 01.04.2026
  8. Kurzprofil, rwi-essen.de, abgerufen am 01.04.2026
  9. Curriculum Vitae, rwi-essen.de, abgerufen am 21.12.2023
  10. Präsidium, acatech.de, abgerufen am 22.12.2023
Christof'''Christoph M. Schmidt ''' ''(*25. August 1962 in Canberra/Australien) ist'',  Präsident des [[Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung]] (RWI), Mitglied des [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] (SVR) und Mitglied des [[Aktionsrat Marktwirtschaft]] der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.
            

            == Karriere ==
            
            Karriere
            
            (Quelle: <ref>Website des RWI: Über das RWI Mitarbeiter Lebenslauf Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, abgerufen am 9. März 2001</ref>)
            

            *seit 2011 Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags
            
            *seit 2009 Mitglied des SachverständigenratsFellow 2025 der Konrad Adenauer Stiftung und ehem. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[Wirtschaftsrat der CDU]], sitzt im Aufsichtsrat von [[BMW]] und ist Gremienmitglied  wirtschaftsnaher Stiftungen. Er ist designierter Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Bis 02/2020 war Schmidt Vorsitzender des [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
            
            *seit 2002 Präsident, Rheinisch-Westfälisches Institut]] (SVR)
            

            ==Berufliche Tätigkeiten==
            
            *seit 2002 Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI)
        
        *seit 2002 Professor für Wirtschaftspolitik und Angewandte Ökonometrie, Ruhr-Universität Bochum
            
            *1999 - 2002 Programmdirektor “Evaluation of Labor Market Policies and Projects”, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn (Das IZA ist ein von der Deutschen Post AG gegründetes Institut, dessen Präsident der umstrittene Klaus Zimmermann ist)
            
            *seit 1998 Research Fellow, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn
            
            *1996 -  an der Universität Bochum
            
            *1995-2002 Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
        
        *1995 - 1998 Research AffiliateHabilitation
            
            *1991-1995 Research Associate / DFG Habilitation fellow, Seminar for Labor and Population Economics (SELAPO, Universität München
            
            *1995 - 1996 Visiting-Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
            
            *seit 1996 Research Fellow, Labour Economics Programme, Centre for Economic Policy Research CEPR, London
            
            *1992 - 1995 Research Affiliate, Labour Economics Programme, Centre for Economic Policy Research CEPR, London
            
            *1991 - 1995 Research Associate, Seminar for Labor and Population Economics SELAPO, Universität München
            
            *1995 Dr. rer. pol. habil. (Habilitation), Universität München 
Habilitationsschrift: “The Earnings Performance of Migrants in the German Labor Market”
            
            *1991 - 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Klaus F. Zimmermann (Zimmermann ist Direktor des von der Deutschen Post AG gegründeten IZA. Als zeitweiliger Direktor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat er versucht, dieses auf neoliberalen Kurs zu bringen. Zimmermann geriet in Kritik wegen seines autokratischen Führungsstils beim DIW und wegen des Vorwurfs der Verfälschung von DIW-Papieren<ref>Forscherposse beim DIW Was nicht passt, wird passend gemacht, Spiegel vom 18. November 2010)</ref>
            
            *1991 PhD in Economics, Princeton University
Committee: O. Ashenfelter, D. Card (Principal Advisor), A. Deaton, T. Guinnane
Thesis: “Empirical Analyses of the German Labor Market: Unions, Unemployment and Wages”
            
            *1989 M.A. in Economics, Princeton University
            
            *1988 - 1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Angus Deaton, Richard Quandt
            
            *1987 Diplom-Volkswirt, Universität Mannheim
 Diplomarbeit: „Anspruchslohnniveau und Dauer der Arbeitslosigkeit: eine theoretische und mikroökonomische Analyse“
 Supervisor: Heinz König
            
            *1983 - 1987 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Heinz König
            

            == Verbindungen / Netzwerke==
            
            *Mitglied des [[Aktionsrat Marktwirtschaft]] der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)
            
            *Research Fellow  des [[Forschungsinstitut  zur Zukunft der Arbeit]] (IZA). Dieses wurde von der Deutschen Post AG gegründet und wird von der Deutsche Post-Stiftung gesponsert. Präsident ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post World Net, Klaus Zumwinkel (wegen Steuerhinterziehung verurteilt, kritisiert wegen exzessiver Pensionsansprüche und Bonuszahlungen), Direktor ist der umstrittene [http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_F._Zimmermann Klaus F. Zimmermann]
            
            *Mitglied in diversen Ausschüssen des Vereins für Socialpolitik
            
            *Mitglied Wissenschaftlicher Beirat "Wirtschaftsdienst"
            

            Als Mitglied des Sachverständigenrats ist Schmidt einer der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Berater der Bundesregierung. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) vertritt nach eigenen Angaben auch die interessen der bayerischen Wirtschaft gegenüber staatlichen Stellen. Durch die Mitarbeit in im Aktionsrat Marktwirtschaft des vbw erhalten die bayerischen Arbeitgeber die Möglichkeit, ihre Vorstellungen einem Ratsmitglied in regelmäßigen Abständen nahezubringen.  Andererseits signalisiert Schmidt durch seine Mitgliedschaft im Aktionsrat, dass er gewillt ist, die  Position der bayerischen Arbeitgeber grundsätzlich  zu fördern.
            

            == Wirken ==
            
            Die Forschungsschwerpunkte von Schmidt liegen im Bereich der Angewandten Ökonomie, insbesondere arbeits- und bevölkerungsokonomischen Fragestellungen. In der Arbeitsmarktpolitik plädiert Schmidt wie die Arbeitgeber für Lohnzurückhaltung, den Ausbau des Niedriglohnsektors,und den Abbau des Kündigungsschutzes sowie gegen Mindestlöhne und die konjunkturelle Verlängerung des Bezugs von ALG 1 <ref>[http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=4113  Wirtschaftskrise Haltet den Arbeitsmarkt flexibel, Spiegel online vom 5. 8. 2009 mit einer Kommentierung von Albrecht Müller in den NachDenkseiten]</ref>
            

            === Fall A ===
            
            === Fall B ===
            

            == Zitate ==
            

            == Weiterführende Informationen ==
            

            == Einzelnachweise ==
            <references/>
            

            [[Kategorie:Person]]) an der Ludwig-Maximilians-Universität München
            
            Quelle: <ref>[https://www.rwi-essen.de/fileadmin/rwi_cv/1216.pdf Curriculum Vitae], rwi-essen.de, abgerufen am 21.12.2023</ref>
            

            ==Verbindungen / Netzwerke==
            
            *Leibniz-Gemeinschaft, designierter Präsident<ref>[https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/neues/presse-archiv/pressemitteilungen-archiv/pressemitteilungen-single/newsdetails/christoph-m-schmidt-wird-leibniz-praesident Christoph M. Schmidt wird Leibniz-Präsident], leibniz-gemeinschaft.de vom 05.12.2025, abgerufen am 03.04.2026</ref>
            
            *[[Wirtschaftsrat der CDU]], ehem. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats
            
            *Konrad Adenauer Stiftung (KAS), Fellow 2025<ref>[https://www.kas.de/de/kas-fellowship KAS-Fellowship], kas.de, abgerufen am 01.04.2026</ref>
            
            *[https://idw-online.de/de/news813294 European Sounding Board on Innovation] (ESBI) des EU-Kommissars für Forschung und Entwicklung, Mitglied
            
            *[[Energiewirtschaftliches institut]] (EWI) an der Universität zu Köln (EWI), Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
            
            *Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Stellv. Vorsitzender des Kuratoriums
            
            *Fritz-Thyssen -Stiftung, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat
            
            *Anita Thyssen Stiftung, Mitglied im Beirat
            
            *[[BMW]], Mitglied des Aufsichtsrats
            
            *NRW.Bank, Mitglied im Beirat
            
            *IKB Deutsche Industriebank AG, Mitglied im Beraterkreis
            
            *Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, Vorsitzender des Kuratoriums
            
            *RGS Econ, ehem. Direktor und Vorstandsmitglied
            

            Quelle: <ref>[https://www.rwi-essen.de/rwi/team/person/christoph-m-schmidt Kurzprofil], rwi-essen.de, abgerufen am 01.04.2026</ref><ref>[https://www.rwi-essen.de/fileadmin/rwi_cv/1216.pdf Curriculum Vitae], rwi-essen.de, abgerufen am 21.12.2023</ref><ref>[https://www.acatech.de/praesidium/ Präsidium], acatech.de, abgerufen am 22.12.2023</ref>
            

            ==Weiterführende Informationen==
            

            *Die [[Kampagne der INSM und des RWI gegen die Förderung des Ökostroms]], die die [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], das [[Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung]] (RWI) und die FDP im Interesse der Energielobby betrieben, wird eingehend geschildert in dem Buch von Claudia Kemfert: Kampf um Strom - Mythen, Macht und Monopole, Hamburg 2013.
            

            {{spendenbanner}}
            

            ==Einzelnachweise==
            <references />
            

            [[Kategorie:Person]]
            
            [[Category:Energie]]
            
            [[Category:Klima]]
(68 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Christof M. Schmidt (*25. August 1962 in Canberra/Australien) ist Präsident des [[Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung]] (RWI), Mitglied des [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] (SVR) und Mitglied des [[Aktionsrat Marktwirtschaft]] der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.
+
'''Christoph M. Schmidt''' ''(*25. August 1962 in Canberra/Australien)'',  Präsident des [[Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung]] (RWI), Fellow 2025 der Konrad Adenauer Stiftung und ehem. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des [[Wirtschaftsrat der CDU]], sitzt im Aufsichtsrat von [[BMW]] und ist Gremienmitglied  wirtschaftsnaher Stiftungen. Er ist designierter Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Bis 02/2020 war Schmidt Vorsitzender des [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] (SVR)
   
== Karriere ==
+
==Berufliche Tätigkeiten==
Karriere
+
*seit 2002 Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI)
(Quelle: <ref>Website des RWI: Über das RWI Mitarbeiter Lebenslauf Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, abgerufen am 9. März 2001</ref>)
+
*seit 2002 Professor für Wirtschaftspolitik und Angewandte Ökonometrie an der Universität Bochum
  +
*1995-2002 Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
  +
*1995 Habilitation
  +
*1991-1995 Research Associate / DFG Habilitation fellow, Seminar for Labor and Population Economics (SELAPO) an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  +
Quelle: <ref>[https://www.rwi-essen.de/fileadmin/rwi_cv/1216.pdf Curriculum Vitae], rwi-essen.de, abgerufen am 21.12.2023</ref>
   
*seit 2011 Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags
+
==Verbindungen / Netzwerke==
*seit 2009 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
+
*Leibniz-Gemeinschaft, designierter Präsident<ref>[https://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/neues/presse-archiv/pressemitteilungen-archiv/pressemitteilungen-single/newsdetails/christoph-m-schmidt-wird-leibniz-praesident Christoph M. Schmidt wird Leibniz-Präsident], leibniz-gemeinschaft.de vom 05.12.2025, abgerufen am 03.04.2026</ref>
*seit 2002 Präsident, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)
+
*[[Wirtschaftsrat der CDU]], ehem. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats
*seit 2002 Professor für Wirtschaftspolitik und Angewandte Ökonometrie, Ruhr-Universität Bochum
+
*Konrad Adenauer Stiftung (KAS), Fellow 2025<ref>[https://www.kas.de/de/kas-fellowship KAS-Fellowship], kas.de, abgerufen am 01.04.2026</ref>
*1999 - 2002 Programmdirektor “Evaluation of Labor Market Policies and Projects”, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn (Das IZA ist ein von der Deutschen Post AG gegründetes Institut, dessen Präsident der umstrittene Klaus Zimmermann ist)
+
*[https://idw-online.de/de/news813294 European Sounding Board on Innovation] (ESBI) des EU-Kommissars für Forschung und Entwicklung, Mitglied
*seit 1998 Research Fellow, Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn
+
*[[Energiewirtschaftliches institut]] (EWI) an der Universität zu Köln (EWI), Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
*1996 - 2002 Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
+
*Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Stellv. Vorsitzender des Kuratoriums
*1995 - 1998 Research Affiliate, Seminar for Labor and Population Economics SELAPO, Universität München
+
*Fritz-Thyssen -Stiftung, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat
*1995 - 1996 Visiting-Professor für Ökonometrie, Alfred Weber-Institut AWI, Universität Heidelberg
+
*Anita Thyssen Stiftung, Mitglied im Beirat
*seit 1996 Research Fellow, Labour Economics Programme, Centre for Economic Policy Research CEPR, London
+
*[[BMW]], Mitglied des Aufsichtsrats
*1992 - 1995 Research Affiliate, Labour Economics Programme, Centre for Economic Policy Research CEPR, London
+
*NRW.Bank, Mitglied im Beirat
*1991 - 1995 Research Associate, Seminar for Labor and Population Economics SELAPO, Universität München
+
*IKB Deutsche Industriebank AG, Mitglied im Beraterkreis
*1995 Dr. rer. pol. habil. (Habilitation), Universität München 
Habilitationsschrift: “The Earnings Performance of Migrants in the German Labor Market”
+
*Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, Vorsitzender des Kuratoriums
*1991 - 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Klaus F. Zimmermann (Zimmermann ist Direktor des von der Deutschen Post AG gegründeten IZA. Als zeitweiliger Direktor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat er versucht, dieses auf neoliberalen Kurs zu bringen. Zimmermann geriet in Kritik wegen seines autokratischen Führungsstils beim DIW und wegen des Vorwurfs der Verfälschung von DIW-Papieren<ref>Forscherposse beim DIW Was nicht passt, wird passend gemacht, Spiegel vom 18. November 2010)</ref>
+
*RGS Econ, ehem. Direktor und Vorstandsmitglied
*1991 PhD in Economics, Princeton University
Committee: O. Ashenfelter, D. Card (Principal Advisor), A. Deaton, T. Guinnane
Thesis: “Empirical Analyses of the German Labor Market: Unions, Unemployment and Wages”
 
*1989 M.A. in Economics, Princeton University
 
*1988 - 1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Angus Deaton, Richard Quandt
 
*1987 Diplom-Volkswirt, Universität Mannheim
 Diplomarbeit: „Anspruchslohnniveau und Dauer der Arbeitslosigkeit: eine theoretische und mikroökonomische Analyse“
 Supervisor: Heinz König
 
*1983 - 1987 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Heinz König
 
   
   
== Verbindungen / Netzwerke==
+
Quelle: <ref>[https://www.rwi-essen.de/rwi/team/person/christoph-m-schmidt Kurzprofil], rwi-essen.de, abgerufen am 01.04.2026</ref><ref>[https://www.rwi-essen.de/fileadmin/rwi_cv/1216.pdf Curriculum Vitae], rwi-essen.de, abgerufen am 21.12.2023</ref><ref>[https://www.acatech.de/praesidium/ Präsidium], acatech.de, abgerufen am 22.12.2023</ref>
*Mitglied des [[Aktionsrat Marktwirtschaft]] der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)
 
*Research Fellow  des [[Forschungsinstitut  zur Zukunft der Arbeit]] (IZA). Dieses wurde von der Deutschen Post AG gegründet und wird von der Deutsche Post-Stiftung gesponsert. Präsident ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post World Net, Klaus Zumwinkel (wegen Steuerhinterziehung verurteilt, kritisiert wegen exzessiver Pensionsansprüche und Bonuszahlungen), Direktor ist der umstrittene [http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_F._Zimmermann Klaus F. Zimmermann]
 
*Mitglied in diversen Ausschüssen des Vereins für Socialpolitik
 
*Mitglied Wissenschaftlicher Beirat "Wirtschaftsdienst"
 
   
Als Mitglied des Sachverständigenrats ist Schmidt einer der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Berater der Bundesregierung. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) vertritt nach eigenen Angaben auch die interessen der bayerischen Wirtschaft gegenüber staatlichen Stellen. Durch die Mitarbeit in im Aktionsrat Marktwirtschaft des vbw erhalten die bayerischen Arbeitgeber die Möglichkeit, ihre Vorstellungen einem Ratsmitglied in regelmäßigen Abständen nahezubringen.  Andererseits signalisiert Schmidt durch seine Mitgliedschaft im Aktionsrat, dass er gewillt ist, die  Position der bayerischen Arbeitgeber grundsätzlich  zu fördern.
+
==Weiterführende Informationen==
   
== Wirken ==
+
*Die [[Kampagne der INSM und des RWI gegen die Förderung des Ökostroms]], die die [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]], das [[Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung]] (RWI) und die FDP im Interesse der Energielobby betrieben, wird eingehend geschildert in dem Buch von Claudia Kemfert: Kampf um Strom - Mythen, Macht und Monopole, Hamburg 2013.
Die Forschungsschwerpunkte von Schmidt liegen im Bereich der Angewandten Ökonomie, insbesondere arbeits- und bevölkerungsokonomischen Fragestellungen. In der Arbeitsmarktpolitik plädiert Schmidt wie die Arbeitgeber für Lohnzurückhaltung, den Ausbau des Niedriglohnsektors,und den Abbau des Kündigungsschutzes sowie gegen Mindestlöhne und die konjunkturelle Verlängerung des Bezugs von ALG 1 <ref>[http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=4113  Wirtschaftskrise Haltet den Arbeitsmarkt flexibel, Spiegel online vom 5. 8. 2009 mit einer Kommentierung von Albrecht Müller in den NachDenkseiten]</ref>
 
   
   
=== Fall A ===
+
{{spendenbanner}}
=== Fall B ===
 
   
== Zitate ==
+
==Einzelnachweise==
 
+
<references />
== Weiterführende Informationen ==
 
 
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
   
 
[[Kategorie:Person]]
 
[[Kategorie:Person]]
  +
[[Category:Energie]]
  +
[[Category:Klima]]

Anhänge

Diskussionen