Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V.: Unterschied zwischen den Versionen
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| Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL) | |
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| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Tätigkeitsbereich | Interessenvertretung von Unternehmen und Verbänden der Luftfahrt |
| Gründungsdatum | 2010 |
| Hauptsitz | Berlin |
| Lobbybüro | Haus der Luftfahrt, Friedrichstraße 79, 10117 Berlin |
| Lobbybüro EU | |
| Webadresse | [1] www.bdl.aero |
Der Verband Bundesverband der Chemischen Industrie Deutschen Luftverkehrswirtschaft (VCIBDL) ist ein Interessenverband von 1.600 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne. Innerhalb des Verbandes vereinigen sich mehr als 90 Prozent der deutschen Chemieunternehmen.[1]
Inhaltsverzeichnis
der Luftverkehrswirtschaft in Deutschland. Er besteht aus 13 Mitgliedern (Fluggesellschaften, Flughäfen, Dienstleistungen für den Luftverkehr). Der BDL setzt sich nachdrücklich ein für eine deutliche bis vollständige Entlastung des Luftverkehrs von Steuern und Gebühren, sowie gegen eine "wettbewerbsverzerrende Regulierung" des Luftverkehrs. Auch fordert der BDL eine "Anpassung" des Streikrechts. Zudem bagatellisiert der BDL die klimatischen Auswirkungen des Luftverkehrs.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ausrichtung und Ziele
- 2 Parteispenden
- 1.3 Befürwortung eines Lobbyregisters 2 Fallbeispiele und
- 2.2 2022: VCI gegen das Lieferkettengesetz
- 2.3 2012: VCI bei Klimawandel-Leugnern
- 2.4 1999-2007 Der VCI und die REACH-Verordnung 3
- Kritik 2023 - 2025: PFAS - unlautere Argumentation der Chemieverbände
- 3 Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen 2 Verbindungen zur internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP4
- 4 Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus
- 5 Einzelnachweise
Lobbystrategien Ausrichtung und EinflussZiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Lobbytätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der VCI nutzt das Netz seiner Mitglieder, um über lokale Unternehmen dezentral auf die Bundestagsabgeordneten in den jeweiligen Wahlkreisen Einfluss zu nehmen.
Auf der anderen Seite bedeutet Verbandsarbeit auch, die Interessen der Mitglieder zu bündeln und in Berlin möglichst mit einer Stimme zu sprechen. Diese Koordinierung ist eine Herausforderung für die Verbände generell, auch für den VCI. Denn zumindest die großen Mitgliedsunternehmen, wie BASF oder Bayer, haben eigene Lobbybüros in Berlin, über die sie ihre speziellen Unternehmensinteressen vertreten.
Der VCI organisiert etwa acht Mal im Jahr Politische Ausschüsse und Chemiekreise mit Lobbyist/innen der Mitgliedsunternehmen, um Informationen auszutauschen und die Arbeit zu koordinieren. Zu den Treffen werden je nach Bedarf auch Vertreter/innen von Bundesregierung und Gewerkschaften, etwa der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), eingeladen. Zusätzlich veranstaltet der VCI einmal im Jahr einen Parlamentarischen Abend.
Ein weiteres wichtiges Einflussinstrument des VCI ist die strategische Netzwerkbildung und Personalpolitik, die besonders unter dem langjährigen VCI-Geschäftsführer Hermann-Wolfgang Lehning gepflegt wurde. Lehning war Präsident des Wirtschaftspolitischen Clubs Deutschland (2003–2007), in dem sich Repräsentant/innen aus Politik und Wirtschaft regelmäßig austauschen, sowie Mitgründer des Lobbyzirkels Adlerkreis. Ziel der strategischen Personalpolitik ist es, aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen anzuheuern, bevor sie in die Politik wechseln
Parteispenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der VCI gehört zu den größten Parteispendern in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 spendete der Verband insgesamt 8.001.036,09 Euro an CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne. Die Spenden verteilen sich von 2010 bis 2019 wie folgt:
Hinzu kamen Spenden des bayerischen Regionalverbands Verband der Bayerischen Chemischen Industrie sowie des Chemie-Arbeitgeberverbands Verein der Bayerischen Chemischen Industrie an die CSU in Höhe von bisher 2.177.607,4 Euro.
Die Spenden für die folgenden Jahre sind über die Parteispenden-Datenbank recherchierbar.
Befürwortung eines Lobbyregisters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im April 2018 erklärten der VCI und Transparency International auf der Bundespressekonferenz, sich gemeinsam für ein Lobbyregister einzusetzen.[2]
Fallbeispiele und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
2023 - 2025: PFAS - unlautere Argumentation der Chemieverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die umstrittenen PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) auch Ewigkeitschemikalien genannt, sind wichtig für große Chemiefirmen, aber auch für Hersteller von Pfannen, Outdoor-Kleidung oder Medizingeräten. Die Chemikalien sind während des Gebrauchs nicht besorgniserregend, aber der Produktionsprozess und die Entsorgung sind problematisch. Die Stoffgruppe umfasst 10.000 Stoffe, von denen ca. 1.000 in Deutschland im Einsatz sind. [3]
Wenn die Chemikalien einmal in der Umwelt sind, bleiben sie dort, weil sie auf natürlichem Weg nicht abgebaut werden können. Über das Trinkwasser und die Nahrung gelangen sie in den menschlichen Körper. Einigen PFAS wurde nachgewiesen, dass sie Krebs sowie Leberschäden und Hormonstörungen verursachen und das Immunsystem schädigen können. Im Landkreis Altötting in Bayern beispielsweise durften Blutspenden von Anwohnern nicht mehr für Blutkonserven genutzt werde, da ein Stoff aus der PFAS-Gruppe in hoher Konzentration im Blutplasma nachgewiesen wurde. [4] [5]
Am 7. Februar 2023 legte die Europäische Chemikalien Agentur ECHA nach Vorarbeit von fünf EU-Ländern - Dänemark, Deutschland, Niederlande, Norwegen und Schweden - einen ersten Vorschlag für ein umfassendes PFAS-Verbot vor.[6] Daraufhin gingen mehrere tausend Schreiben der Lobbyverbände mit rund 70.000 Seiten daraufhin bei der ECHA ein. Besonders umkämpft sind die sogenannten Fluorpolymere. Das sind Kunststoffe, die Antihaft-Eigenschaften haben und wenig Reibung erzeugen. Die Vertreter der Industrie bezeichnen diese Stoffgruppe als sogenannte "Polymers of Low Concern", also wenig besorgniserregend, das heißt nicht gesundheitsgefährdend. Dabei bezieht man sich auf ein Protokoll einer Expertengruppe der OECD von 1993. Die OECD erklärt auf Anfrage der Tagesschau, sie habe "keine Bewertung von Fluorpolymeren durchgeführt". Auf der Website der Organisation heißt es zudem: "Es besteht keine Einigkeit darüber, dass Fluorpolymere wenig besorgniserregend sind."[7]
Industrievertreter plädieren häufig dafür, PFAS nach einem "risikobasierten" Ansatz zu regulieren. Dabei wird jede Substanz einzeln geprüft und nur dann verboten, wenn bewiesen ist, dass sie schädliche Wirkungen zeigt. Diese Vorgehensweise hat bislang dazu geführt, dass oftmals die regulierten PFAS durch andere, sehr ähnliche noch unregulierte PFAS ersetzt wurden. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) erklärt im August 2023, man dürfe "die Entwicklung von Technologien nicht durch Überregulierung verhindern, zumal der Einsatz in geschlossenen Systemen in der Produktion erfolgt".
Im Kanzleramt fand im September 2023 ein "Chemie-Spitzengespräch" statt. In der Presseerklärung des Kanzleramtes hieß es: "Pauschale, undifferenzierte Verbote ganzer Stoffklassen sind nach Ansicht der Bundesregierung nicht vom bestehenden europäischen Rechtsrahmen gedeckt und sind nach dem aktuellen Vorschlag der deutschen und weiterer Fachbehörden auch nicht vorgesehen. Ein Totalverbot von PFAS ist insofern nicht geplant und würde von der Bundesregierung auch nicht unterstützt."[8] Im Januar 2025 teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass es die Fluorpolymere von der Beschränkung ausnehmen will. Auch das Ministerium verweist auf das falsche Argument, dass sie "als polymers of low concern betrachtet werden", also als nicht besorgniserregende Stoffe.[7]
Diese Vorgänge kritisieret LobbyControl: Immer wieder hat die Industrie bei geplanten Beschränkungen ihrer Stoffe mit falschen Behauptungen und gekauften Studien gearbeitet. Drohungen ihres Niedergangs haben sich weder nach der EU-Chemikalien-Verordnung, noch der Regulierung von Asbest, BPA und vielen weiteren Chemikalien bewahrheitet. Die Politik muss endlich mit Abstand an die Argumente von Industrielobbys herangehen, die im Sinne ihres kurzfristigen Interesses argumentieren und Schäden für Mensch und Umwelt nicht tragen müssen.
2022: VCI gegen das Lieferkettengesetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der VCI hatte sich gegen ein weitreichendes europäische Lieferkettengesetzes eingesetzt. Lieferkettengesetze sollen Unternehmen dazu verpflichten, ihren Sorgfaltspflichten in der globalen Produktion nachzukommen. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung der Menschenrechte und Umweltstandards. Der VCI hatte den Kommissionsentwurf als "weltfremd" bezeichnet und gefordert die Reichweite des geplanten Gesetzesentwurfs zu begrenzen und insbesondere die zivilrechtliche Haftung aus dem Gesetz zu streichen.[9] Derartige Forderungen kritisierten zivilgesellschaftliche Akteure als „irreführend“.[10] Ein Lieferkettengesetz ohne Haftung sei „wirkungslos“.[11]So konstatierte Johanna Kusch von der Initiative Lieferkettengesetz, dass Unternehmen mit ihrer Argumentation den Eindruck erweckten „dass man [sie] für Vorgänge verantwortlich machen will, auf die sie keinerlei Einfluss haben“ dies sei nach Auffassung der Initiative falsch: „Sie sollen lediglich ihre eigenen Sorgfaltspflichten einhalten – und das ist zweifelsfrei möglich.“
2012: VCI bei Klimawandel-Leugnern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Geschäftsführer des VCI, Utz Tillmann nahm an der sog. "Fünften Internationalen Klima- und Energiekonferenz" (30.11–1.12.2012 in München) der Organisation Europäisches Institut für Klima und Energie (Eike) teil.[12][13] Tillmann hielt eine Rede über „die Auswirkungen des deutschen Energiekonzeptes auf die Chemieindustrie“.[14] Eike ist eine deutsche Lobbygruppe gegen Klimapolitik.[15]
1999-2007 Der VCI und die REACH-Verordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein weiteres Beispiel für die Lobbyaktivität des VCI ist die erfolgreiche Abschwächung der REACH-Verordnung, einem anfangs ambitionierten Vorschlag der EU-Kommission zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien in der EU. Der von der Kommission im Jahr 1999 vorgelegte Vorschlag sollte Regeln schaffen, um die Auswirkungen von Chemikalien auf Umwelt und Gesundheit zu prüfen und zu bewerten. Besonders gefährliche Chemikalien sollten verpflichtend durch unbedenklichere Alternativen ersetzt werden. [16] Die Vorschläge der EU-Kommission stießen auf Kritik der Chemielobby, vor allem vertreten durch BASF und dem VCI. Eigens finanzierte Studien prognostizierten erhebliche Wettbewerbsnachteile und hohe Arbeitsplatzverluste. EU-Kommission und die Öffentlichkeit zweifelten die Studienergebnisse jedoch an. Darüber hinaus stand der VCI während der Verhandlungen in regem Austausch mit dem Europaabgeordneten Hartmut Nassauer (CDU), der im Binnenmarkt-Ausschuss für REACH zuständig war.
Zusätzlich wurde die Bush-Regierung und die US-amerikanische Unternehmen über die Vorhaben der EU-Kommission informiert, die ihrerseits eine Gegenkampagne starteten und vor den Auswirkungen für die US-Industrie warnten. [17] Für den VCI kann diese Lobbyarbeit als Erfolg verbucht werden: in einem gemeinsamen Positionspapier mit der Bundesregierung und der Chemiegewerkschaft IG BCE spiegelte sich weitgehend die weiche, US-amerikanische Position wider. Im Jahresbericht 2005 verkündete der VCI einen weiteren Erfolg: Nassauer habe die VCI-Vorschläge weitgehend übernommen und als praktikable Alternative zum Kommissionsentwurf vorgestellt. [18] Die abgespeckte REACH-Verordnung wurde schließlich im Jahr 2006 verabschiedet und trat 2007 in Kraft. Die schrittweise Umsetzung soll bis 2020 erfolgen.
Mittlerweile gibt auch der VCI zu, dass sich durch die Verordnung schon heute positive Effekte für den Schutz von Mensch und Umwelt erkennen lassen. Weiterhin kritisch positioniert sich der Verband zum hohen Verwaltungsaufwand und warnt vor Kostensteigerungen sowie Innovations- und Wettbewerbsnachteilen gegenüber internationalen Bewerbern. Eine genaue Bewertung der Folgen könne aber erst 2018 nach der Implementation der nächsten Registrierungsphase abgegeben werden. [19Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. sieht sich als die gemeinsame Stimme der deutschen Luftverkehrswirtschaft. Er vertritt und fördert die Interessen von Fluggesellschaften, Flughäfen, der Deutschen Flugsicherung und Leistungsanbietern im deutschen Luftverkehr. Auf seiner Homepage behauptet der BDL eine angeblich herausragende Relevanz des Flugverkehrs für den Wirtschaftsstandort Deutschland. [1]
Der BDL fordert immer wieder die Minderung, bis hin zur Streichung von Steuern und Gebühren auf den Luftverkehr in Deutschland und den Abbau angeblich wettbewerbsverzerrender Regulierungen des Luftverkehrs. Weiter greift der BDL die Tarifautonomie an durch die Forderung an den Gesetzgeber, das Streikrecht "endlich anzupassen". Auch beim Klimaschutz müssten Wettbewerbsnachteile für deutsche und europäische Airlines dringend abgebaut werden.[2] [3] [4] [5] [6]
Im Vergleich dazu sieht der Verkehrsclub Deutschland e.V (VCD) die Notwendigkeit, Steuerprivilegien für den Flugverkehr zu reduzieren. Der VCD kritisiert die "Panikmache" der Luftverkehrswirtschaft gegen eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer. Zahlreiche andere europäische Länder erheben eine Luftverkehr- bzw. Ticketsteuer. Von einem deutschen Alleingang könne daher nicht gesprochen werden. Aufgrund der Nicht-Besteuerung von Kerosin und Verzicht auf Mehrwertsteuer bei Auslandsflügen entgingen dem Staat rund 12 Milliarden Euro jährlich.[7]
Mit einer Änderung des Luftverkehrssteuergesetzes zum 01.07.2026 kommt die Bundesregierung den wiederholten, nachdrücklichen Forderungen des BDL entgegen. Die Luftverkehrssteuer wird auf das Niveau von vor dem 01.05.2024 abgesenkt, was zu jährlichen Mindereinnahmen von 330 Mio Euro führt. Im Unterschied zum zweimonatigen "Tankrabatt" gilt diese Absenkung sogar unbefristet.[8] In einer ersten Verlautbarung erachtet der BDL diese Absenkung nur als ersten Schritt und fordert eine Entlastung der staatlichen Standortkosten in Höhe von 2 Milliarden Euro.[9]
Lobbytätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Lobbyregister des Deutschen Bundestags ist der BDL seit 04.03.2022 eingetragen (Ersteintrag). Die finanziellen Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich auf 750.000 Euro. Die Mitgliedsbeiträge in 2024 beliefen sich auf 3,25 Mio Euro.
Für 2024 werden 11 Personen benannt, die Interessenvertretung unmittelbar ausüben. Dem steht jedoch nur ein Vollzeitäquivalent von 2,55 der in der Interessenvertretung 2024 beschäftigten Personen gegenüber.
Im Lobbyregistereintrag des BDL sind 13 Regelungsvorhaben aufgelistet, zu acht davon hat der BDL Stellungnahmen abgegeben.[10]
Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
"Klimafreundlichkeit" des Flugverkehrs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der BDL verbreitet auf seiner Homepage Narrative rund um klimaneutrales Fliegen.[11] Über einen Link gelangt man auf ein vom BDL separiertes "Klimaschutz-Portal". Dieses Klimaschutz-Portal stellt Flugverkehr konsequent in Bezug mit Maßnahmen zum Klimaschutz, bis hin zu einer angeblichen Klimaneutralität. Es wird durchgehend und in optisch ansprechender Form das Narrativ verbreitet, Fliegen sei klimagerecht möglich.[12]
Kritisch anzumerken ist die scheinbare Neutralität des Klimaschutz-Portals. Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass dahinter der BDL steckt, dies zeigt erst ein gezielter Blick ins Impressum.[13]
Ein demgegenüber objektives und differenziertes Bild zu klimatischen Auswirkungen des Flugverkehrs zeigt die umfangreiche Studie "Klimawirkung des Luftverkehrs" des Umweltbundesamtes. Fazit der Studie ist, dass neben CO2-Emmissionen des Luftverkehrs auch Nicht-CO2-Klimaeffekte eine besondere Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise die Bildung von Kondensstreifen-Zirren und die Wirkung von Stickoxidemissionen auf die Ozon- und Methankonzentration.[14]
Des weiteren zieht atmosfair - eine Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt Reisen und der Kompensation von Treibhausgasen - in ihrem Airline Index 2024 ebenfalls ein deutlich kritischeres Fazit. Der globale Flugverkehr fällt beim Klimaschutz weiter zurück und verfehlt internationale Klimaziele.[15]
Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der VorstandMitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Präsident: Markus Steilemann, Covestro AG
- Vizepräsidenten: Christian Hartel, Wacker Chemie AG und Markus Kamieth, BASF SE
- Karsten Knobel, Henkel, AG & Co., KGaA
(Stand Februar 2025)
Quelle:[20]
Verbindungen zur internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mayer Brown LLP (ehemals Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP) ist eine internationale Wirtschaftskanzlei, die weltweit umsatzstarke Unternehmen und Finanzinstitutionen vertritt und die über enge Kontakte in Wirtschaft und Politik verfügt. In Deutschland hat die Kanzlei Büros in Düsseldorf und Frankfurt. Gegenüber Correctiv sagte ein ehemaliger Mitarbeiter über die Arbeit der Kanzlei: „Wir schlagen Brücken zwischen Unternehmen und Genehmigungsbehörden.“ [21]
Die Kanzlei fällt besonders durch ihre Verbindung zur chemischen Industrie und großen Unternehmen wie der BASF auf, die sie laut eigenen Angaben „seit 1983 in einer Vielzahl von Angelegenheiten an verschiedensten Standorten weltweit unterstützt“ hat.[21] Kenneth Haar von der Organisation Corporate European Observatory sagte gegenüber Correctiv, Mayer Brown „werbe gezielt große Chemiekonzerne an, um strengere Gesetze in der EU zu verhindern.“ [21]
Im Februar 2015 hat sich Mayer Brown ins Lobbyregister der EU eingetragen. Von 2015 bis 2020 gab die Kanzlei an, 150.000 Euro im Jahr für Lobbyismus auszugeben, im Jahr 2021 und 2022 nur noch 60.000 Euro und im Jahr 2023 zwischen 50.000 und 100.000 Euro.[22]
Ab 2005 war CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz als Partner und von 2017 bis 2021 als Senior Counsel für die Anwaltskanzlei tätig.[23] Dabei soll Merz den Chemiekonzern BASF mehrmals als Anwalt vertreten haben (die entsprechenden Aufträge sollen aus den Jahren 2010 und 2011 stammen). [21]
- Wirken PFAS Regulierungsvorschläge der Europäischen Union 2023 - 2025
Nachdem die Europäische Chemikalien Agentur ECHA im Februar 2023 einen Vorschlag für ein umfassendes PFAS-Verbot (umweltschädliche per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, die von vielen Chemiekonzernen hergestellt oder benutzt werden) veröffentlichte, zeigte sich die Kanzlei Mayer Brown in einer Pressemitteilung sehr kritisch. Das Verbot fuße auf weitgehend unbegründeten Annahmen, Vereinfachungen und Extrapolationen der Persistenz von PFAS und deren Zersetzung. [24]
Mayer Brown rief Unternehmen in dem Statement dazu auf, zu prüfen, ob sie von einem Verbot der Stoffe betroffen sein könnten und gegebenenfalls dagegen zu klagen. Das Team von Mayer Brown sei bereit, bei der praktischen Umsetzung und den möglichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Beschränkung von PFAS zu beraten, heißt es in der Mitteilung.[24]
- Klagen gegen EU-Verbote von Chemikalien
BASF gewinnt gegen EU bei Fipronil Verbot (2018)
Im Mai 2018 vertrat Mayer Brown BASF bei einer erfolgreichen Klage gegen das Verbot des Pflanzen-Pestizids Fipronil, das die EU-Kommission 2013 zum Schutz von Bienen eingeführt hatte. Das Verbot wurde vom EU-Gerichtshof aufgehoben, da vorher keine ausreichende Risikoanalyse der Maßnahme stattgefunden habe.[25]
13 Unternehmen und Verbände aus der Luftfahrt sind Mitglied im BDL.[16]
- Condor Flugdienst GmbH
- Eurowings Gmbh
- Lufthansa Group
- TUIfly GmbH
- European Air Transport Leipzig GmbH (DHL)
- Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V.
- Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
- Fraport AG
- Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V.
- DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
- Airline Assistance Switzerland
- Gebr. Heinemann SE & Co. KG
- WISAG Aviation Service Holding SE
Der Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Vorstand setzt sich zusammen aus Präsident und Hauptgeschäftsführer.
- Präsident: Jens Bischof, Eurowings Aviation GmbH
- Hauptgeschäftsführer: Dr. Joachim Lang (vorher 1998 bis 1999 Bundesrat, 1999 bis 2006 CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 2006-2007 Bundeskanzleramt)[17]
Beide üben ihre Funktionen aus seit Juli 2024.[18]
Das Präsidium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Präsidium besteht aus insgesamt 13 Personen, die das jeweilige Mitglied im BDL vertreten.[19]
Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der BDL hat sich gut vernetzt über seine Mitgliedschaften in zehn Organisationen.[10]
- Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
- Wirtschaftsrat der CDU e.V.
- Wirtschaftsforum der SPD e.V.
- Aircargo Club Deutschland
- DIN Normausschuss
- Liberaler Mittelstand e.V.
- European Logistics Plattform, ELP
- Deutsche Gesellschaft für Reiserecht e.V., DGfR
- Schlichtungsstelle Reise & Verkehr e.V.
- Wirtschaftvereinigung der Grünen e.V.
- International Sustainabilty and Carbon Certification e.V.
Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus[Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ VCI-Website: Mitglieder, vci.deBDL, www.bdl.aero, abgerufen am 0230.0305.20182025
- ↑ Bahnbrechender Durchbruch? Die CDU spricht sich für ein Lobbyregister aus, lobbycontrol.de vom 23.11.2018BDL Pressemitteilung Koalitionsvertrag, www.bdl.aero, abgerufen am 2130.0605.20192025
- ↑ Pfas können im Körper schaden anrichten, srf.ch, 13.11.2024Lobbyregister Bundestag BDL-Stellungnahme Wettbewerbsfähigkeit, www.lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 1609.0107.2025
- ↑ Kein Blutplasma von Spendern aus Altoetting, br.de, 05.01.2018, abgerufen am 16.01.2025
- ↑ Altötting Pfoa Deponiee, sueddeutsche.de, 09.11.2022, abgerufen am 16.01.2025
- ↑ Five European states call for evidence on broad Pfas restrictionsecha.europa.eu, abgerufen am 17.01.2025
- ↑ 7,0 7,1 PFAS Chemikalien Lobby, tagesschau.de, 14.01.2025, abgerufen am 16.01.2025
- ↑ Chemie Spitzengespräch Pressemitteilung 189 , bundeskanzler.de, 27.09.2023, abgerufen am 15.02.2025
- ↑ VCI & BAVC | Europäisches Lieferkettengesetz: Kommission schießt übers Ziel hinaus etzwerk-ebd.de vom 23.03.2022, abgerufen am 08.12.2022
- ↑ Faktencheck: Initiative Lieferkettengesetz widerlegt irreführende Behauptungen von Wirtschaftsverbänden zur Unternehmenshaftung – Lieferkettengesetz ohne Haftung wirkungslos lieferkettengesetz.de vom 02.09.2020, abgerufen am 07.11.2022
- ↑ Faktencheck: Initiative Lieferkettengesetz widerlegt irreführende Behauptungen von Wirtschaftsverbänden zur Unternehmenshaftung – Lieferkettengesetz ohne Haftung wirkungslos lieferkettengesetz.de vom 02.09.2020, abgerufen am 07.11.2022
- ↑ 5. Internationale Klima & Energiekonferenz (IKEK) München - Programm, eike-klima-energie.eu, abgerufen am 29.02.2016
- ↑ 5. IKEK München - Kurzbericht, eike-klima-energie.eu vom 06.12.2012, abgerufen am 29.92.2016
- ↑ Präsentation der Rede, eike-klima-energie.eu, abgerufen am 29.02.2016
- ↑ Chemieindustrie hofiert Klimaleugner taz vom 30.11.2012, abgerufen am 01.12.2012
- ↑ Umsetzung REACH Website Umweltbundesamt, aufgerufen am 29.03.2016
- ↑ The EU's New Impact on American Environmental Regulation Boston Law School, aufgerufen am 07.04.2016
- ↑ EU Rundschreiben: Umweltaktionsprogramm Website Deutscher Naturschutzring, aufgerufen am 29.03.2016
- ↑ Umsetzung REACH Website VCI, aufgerufen am 29.03.2016
- ↑ Vorstand und Präsidium vci.de, abgerufen am 02.03.2018
- ↑ 21,0 21,1 21,2 21,3 Der Mann der Großkonzerne: Das Lobby-Netzwerk von Friedrich Merz, correctiv.org, 28.01.2025, abgerufen am 10.04.2025
- ↑ EU-Lobbyregistereintrag Mayer Brown Europe-Brussels LLP, lobbyfacts.eu, abgerufen am 10.04.2025
- ↑ CV Friedrich Merz, merz.cdu.de, abgerufen am 10.04.2025
- ↑ 24,0 24,1 EU Proposed Restriction on PFAS, mayerbrown.com, 28.02.2023, abgerufen am 10.04.2025 ↑ General Court of the European Union Press Release No. 68/18, curia.europa.eu, 17.05.2018, abgerufen am 10.04.
- BDL fordert Abschaffung Luftverkehrssteuer, aviation.direct, abgerufen am 01.05.2026
- ↑ BDL-Statement Revision Fluggastrechteverordnung, www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026
- ↑ BDL-Statement Anpassung Streikrecht, www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026
- ↑ VCD Pressemitteilungen Flugverkehr, www.vcd.org, abgerufen am 25.06.2025
- ↑ Änderung Luftverkehrssteuergesetz, www.bundestagszusammenfasser.de, abgerufen am 01.05.2026
- ↑ BDL-Statement Rücknahme Erhöhung Luftverkehrssteuer, www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026
- ↑ 10,0 10,1 Lobbyregister Bundestag - Eintrag BDL, abgerufen am 01.05.2026
- ↑ BDL Klima- und Umweltschutz, www.bdl.aero, abgerufen am 09.07.2025
- ↑ Klimaschutz-Portal, www.klimaschutz-portal.aero, abgerufen am 04.06.2025
- ↑ Klimaschutz-Portal Impressum, www.klimaschutz-portal.aero, abgerufen am 25.06.2025
- ↑ UBA-Studie Klimawirkung Luftverkehr, www.umweltbundesamt.de, abgerufen am 09.07.2025
- ↑ atmosfair Airline-Index 2024, www.atmosfair.de, abgerufen am 04.06.2025
- ↑ BDL-Mitglieder, www.bdl.aero, abgerufen am 21.05.2025
- ↑ Lebenslauf Dr. Joachim Lang BDL www.bdl.aero, abgerufen am 09.07.2025
- ↑ BDL-Vorstand, www.bdl.aero, abgerufen am 04.06.2025
- ↑ BDL-Präsidium, www.bdl.aero, abgerufen am 04.06.2025
{{Spendenbanner-Spenden}}{{<!-- Kommentar -->{{BoxOrganisation | Name = Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL) | Logo = [[Datei:158px-VCI-LogoBDL.png|mini]] | Rechtsform = eingetragener Verein | Tätigkeitsbereich = Interessenvertretung von Unternehmen und Verbänden der Luftfahrt | Gründungsdatum = 2010 | Hauptsitz = Berlin | Lobbybüro = Haus der Luftfahrt, Friedrichstraße 79, 10117 Berlin | Homepage = [https://www.bdl.aero/] }} Der '''Verband der Chemischen Industrie (VCI)''' ist ein Interessenverband von 1.600 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne. Innerhalb des Verbandes vereinigen sich mehr als 90 Prozent der deutschen Chemieunternehmen.<ref>[https://www.vci.de/der-vci/mitglieder/uebersichtsseite.jsp VCI-Website: Mitglieder], vci.de, abgerufen am 02.03.2018</ref> ==Lobbystrategien und Einfluss== ===Lobbytätigkeit=== Der VCI nutzt das Netz seiner Mitglieder, um über lokale Unternehmen dezentral auf die Bundestagsabgeordneten in den jeweiligen Wahlkreisen Einfluss zu nehmen. Auf der anderen Seite bedeutet Verbandsarbeit auch, die Interessen der Mitglieder zu bündeln und in Berlin möglichst mit einer Stimme zu sprechen. Diese Koordinierung ist eine Herausforderung für die Verbände generell, auch für den VCI. Denn zumindest die großen Mitgliedsunternehmen, wie [[BASF]] oder [[Bayer]], haben eigene Lobbybüros in Berlin, über die sie ihre speziellen Unternehmensinteressen vertreten. Der VCI organisiert etwa acht Mal im Jahr Politische Ausschüsse und Chemiekreise mit Lobbyist/innen der Mitgliedsunternehmen, um Informationen auszutauschen und die Arbeit zu koordinieren. Zu den Treffen werden je nach Bedarf auch Vertreter/innen von Bundesregierung und Gewerkschaften, etwa der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), eingeladen. Zusätzlich veranstaltet der VCI einmal im Jahr einen [[Parlamentarischer Arbend| Parlamentarischen Abend]]. Ein weiteres wichtiges Einflussinstrument des VCI ist die strategische Netzwerkbildung und Personalpolitik, die besonders unter dem langjährigen VCI-Geschäftsführer [[Hermann-Wolfgang Lehning]] gepflegt wurde. Lehning war Präsident des [[Wirtschaftspolitischer Club Deutschland|Wirtschaftspolitischen Clubs Deutschland]] (2003–2007), in dem sich Repräsentant/innen aus Politik und Wirtschaft regelmäßig austauschen, sowie Mitgründer des Lobbyzirkels [[Adlerkreis]]. Ziel der strategischen Personalpolitik ist es, aufstrebende Leute mit politischen Ambitionen anzuheuern, bevor sie in die Politik wechseln ===Parteispenden=== Der VCI gehört zu den größten Parteispendern in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 spendete der Verband insgesamt {{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] |?Betrag |format=sum |limit=10000 }} Euro an CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne. Die Spenden verteilen sich von 2010 bis 2019 wie folgt: {| class="wikitable" ! !CDU!!CSU!!SPD!!FDP!!Grüne!!Summe |- !|2010 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2011 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2011]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2011]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2011]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2011]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2011]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2011]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2012 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2012]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2012]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2012]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2012]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2012]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2012]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2013 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2013]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2013]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2013]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2013]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2013]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2013]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2014 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2014]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2014]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2014]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2014]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2014]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2014]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2015 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2015]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2015]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2015]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2015]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2015]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: 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[[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2016]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2016]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2017 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2017]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2017]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2017]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der 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|?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2020]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2020]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2020]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2020]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2020]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2021 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2021]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2021]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2021]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2021]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2021]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2021]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2022 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2022]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2022]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2022]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2022]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2022]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2022]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|2023 | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2023]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2023]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2023]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2023]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2023]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2023]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- !|Summe | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU]] [[Jahr::2023||2022||2021||2020||2019||2018||2017||2016||2015||2014||2013||2012||2011||2010]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CSU]] [[Jahr::2023||2022||2021||2020||2019||2018||2017||2016||2015||2014||2013||2012||2011||2010]] ]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::SPD]] [[Jahr::2023||2022||2021||2020||2019||2018||2017||2016||2015||2014||2013||2012||2011||2010]] ]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::FDP]] [[Jahr::2023||2022||2021||2020||2019||2018||2017||2016||2015||2014||2013||2012||2011||2010]] ]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2023||2022||2021||2020||2019||2018||2017||2016||2015||2014||2013||2012||2011||2010]] ]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} | style="text-align:center;" |{{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Chemischen Industrie]] [[Empfänger::CDU||CSU||SPD||FDP||Bündnis 90/Die Grünen]] [[Jahr::2023||2022||2021||2020||2019||2018||2017||2016||2015||2014||2013||2012||2011||2010]] ]] |?Betrag|format=sum|limit=10000 }} |- |} Hinzu kamen Spenden des bayerischen Regionalverbands [[Verband der Bayerischen Chemischen Industrie]] sowie des Chemie-Arbeitgeberverbands [[Verein der Bayerischen Chemischen Industrie]] an die CSU in Höhe von bisher {{#ask: [[Kategorie:Parteispende]] [[Geldgeber::Verband der Bayerischen Chemischen Industrie e.V.||Verein der Bayerischen Chemischen Industrie e.V.]] [[Empfänger::CSU]] |?Betrag |format=sum |limit=10000 }} Euro. Die Spenden für die folgenden Jahre sind über die [[Spezial:Abfrage_ausführen/Parteispenden|Parteispenden-Datenbank]] recherchierbar. ===Befürwortung eines Lobbyregisters=== Im April 2018 erklärten der VCI und Transparency International auf der Bundespressekonferenz, sich gemeinsam für ein Lobbyregister einzusetzen.<ref>[https://www.lobbycontrol.de/2018/11/bahnbrechender-durchbruch-die-cdu-spricht-sich-fuer-ein-lobbyregister-aus/ Bahnbrechender Durchbruch? Die CDU spricht sich für ein Lobbyregister aus], lobbycontrol.de vom 23.11.2018, abgerufen am 21.06.2019</ref> ==Fallbeispiele und Kritik== ===2023 - 2025: PFAS - unlautere Argumentation der Chemieverbände=== Die umstrittenen PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) auch Ewigkeitschemikalien genannt, sind wichtig für große Chemiefirmen, aber auch für Hersteller von Pfannen, Outdoor-Kleidung oder Medizingeräten. Die Chemikalien sind während des Gebrauchs nicht besorgniserregend, aber der Produktionsprozess und die Entsorgung sind problematisch. Die Stoffgruppe umfasst 10.000 Stoffe, von denen ca. 1.000 in Deutschland im Einsatz sind. <ref>[https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/martin-scheringer-pfas-koennen-im-koerper-schaden-anrichten?id=AUDI20241113_NR_0016 Pfas können im Körper schaden anrichten], srf.ch, 13.11.2024, abgerufen am 16.01.2025</ref> Wenn die Chemikalien einmal in der Umwelt sind, bleiben sie dort, weil sie auf natürlichem Weg nicht abgebaut werden können. Über das Trinkwasser und die Nahrung gelangen sie in den menschlichen Körper. Einigen PFAS wurde nachgewiesen, dass sie Krebs sowie Leberschäden und Hormonstörungen verursachen und das Immunsystem schädigen können. Im Landkreis Altötting in Bayern beispielsweise durften Blutspenden von Anwohnern nicht mehr für Blutkonserven genutzt werde, da ein Stoff aus der PFAS-Gruppe in hoher Konzentration im Blutplasma nachgewiesen wurde. <ref>[https://www.br.de/nachrichten/bayern/umweltgift-kein-blutplasma-von-spendern-aus-altoetting,QfpfkH0 Kein Blutplasma von Spendern aus Altoetting], br.de, 05.01.2018, abgerufen am 16.01.2025</ref> <ref>[https://www.sueddeutsche.de/bayern/altoetting-pfoa-deponie-1.5691879 Altötting Pfoa Deponiee], sueddeutsche.de, 09.11.2022, abgerufen am 16.01.2025</ref> Am 7. Februar 2023 legte die Europäische Chemikalien Agentur ECHA nach Vorarbeit von fünf EU-Ländern - Dänemark, Deutschland, Niederlande, Norwegen und Schweden - einen ersten Vorschlag für ein umfassendes PFAS-Verbot vor.<ref>[https://www.echa.europa.eu/web/guest/-/five-european-states-call-for-evidence-on-broad-pfas-restriction?p_l_back_url=https%3A%2F%2Fwww.echa.europa.eu%2Fweb%2Fguest%2Fsearch%3Fp_p_id%3Dcom_liferay_portal_search_web_portlet_SearchPortlet%26p_p_lifecycle%3D0%26p_p_state%3Dmaximized%26p_p_mode%3Dview%26_com_liferay_portal_search_web_portlet_SearchPortlet_redirect%3D%252Fweb%252Fguest%252Fsearch%253Fp_p_id%253Dcom_liferay_portal_search_web_portlet_SearchPortlet%2526p_p_lifecycle%253D0%2526p_p_state%253Dnormal%2526p_p_mode%253Dview%26_com_liferay_portal_search_web_portlet_SearchPortlet_mvcPath%3D%252Fsearch.jsp%26_com_liferay_portal_search_web_portlet_SearchPortlet_keywords%3DPFAS%26_com_liferay_portal_search_web_portlet_SearchPortlet_scope%3Dthis-site Five European states call for evidence on broad Pfas restrictions]echa.europa.eu, abgerufen am 17.01.2025</ref> Daraufhin gingen mehrere tausend Schreiben der Lobbyverbände mit rund 70.000 Seiten daraufhin bei der ECHA ein. Besonders umkämpft sind die sogenannten Fluorpolymere. Das sind Kunststoffe, die Antihaft-Eigenschaften haben und wenig Reibung erzeugen. Die Vertreter der Industrie bezeichnen diese Stoffgruppe als sogenannte "Polymers of Low Concern", also wenig besorgniserregend, das heißt nicht gesundheitsgefährdend. Dabei bezieht man sich auf ein Protokoll einer Expertengruppe der OECD von 1993. Die OECD erklärt auf Anfrage der Tagesschau, sie habe "keine Bewertung von Fluorpolymeren durchgeführt". Auf der Website der Organisation heißt es zudem: "Es besteht keine Einigkeit darüber, dass Fluorpolymere wenig besorgniserregend sind."<ref name="pfas">[https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pfas-chemikalien-lobby-100.html PFAS Chemikalien Lobby], tagesschau.de, 14.01.2025, abgerufen am 16.01.2025</ref> Industrievertreter plädieren häufig dafür, PFAS nach einem "risikobasierten" Ansatz zu regulieren. Dabei wird jede Substanz einzeln geprüft und nur dann verboten, wenn bewiesen ist, dass sie schädliche Wirkungen zeigt. Diese Vorgehensweise hat bislang dazu geführt, dass oftmals die regulierten PFAS durch andere, sehr ähnliche noch unregulierte PFAS ersetzt wurden. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) erklärt im August 2023, man dürfe "die Entwicklung von Technologien nicht durch Überregulierung verhindern, zumal der Einsatz in geschlossenen Systemen in der Produktion erfolgt". Im Kanzleramt fand im September 2023 ein "Chemie-Spitzengespräch" statt. In der Presseerklärung des Kanzleramtes hieß es: "Pauschale, undifferenzierte Verbote ganzer Stoffklassen sind nach Ansicht der Bundesregierung nicht vom bestehenden europäischen Rechtsrahmen gedeckt und sind nach dem aktuellen Vorschlag der deutschen und weiterer Fachbehörden auch nicht vorgesehen. Ein Totalverbot von PFAS ist insofern nicht geplant und würde von der Bundesregierung auch nicht unterstützt."<ref>[https://www.bundeskanzler.de/bk-de/aktuelles/chemie-spitzengespraech-am-27-september-2023-2226128 Chemie Spitzengespräch Pressemitteilung 189] , bundeskanzler.de, 27.09.2023, abgerufen am 15.02.2025 </ref> Im Januar 2025 teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass es die Fluorpolymere von der Beschränkung ausnehmen will. Auch das Ministerium verweist auf das falsche Argument, dass sie "als polymers of low concern betrachtet werden", also als nicht besorgniserregende Stoffe.<ref name="pfas" /> Diese Vorgänge kritisieret LobbyControl: Immer wieder hat die Industrie bei geplanten Beschränkungen ihrer Stoffe mit falschen Behauptungen und gekauften Studien gearbeitet. Drohungen ihres Niedergangs haben sich weder nach der EU-Chemikalien-Verordnung, noch der Regulierung von Asbest, BPA und vielen weiteren Chemikalien bewahrheitet. Die Politik muss endlich mit Abstand an die Argumente von Industrielobbys herangehen, die im Sinne ihres kurzfristigen Interesses argumentieren und Schäden für Mensch und Umwelt nicht tragen müssen. ===2022: VCI gegen das Lieferkettengesetz=== Der VCI hatte sich gegen ein weitreichendes europäische Lieferkettengesetzes eingesetzt. <span style="font-weight: normal">Lieferkettengesetze sollen Unternehmen dazu verpflichten, ihren Sorgfaltspflichten in der globalen Produktion nachzukommen. Dazu gehört</span> <span style="font-weight: normal">insbesondere die Einhaltung der Menschenrechte und Umweltstandards</span>. Der VCI hatte den Kommissionsentwurf als "weltfremd" bezeichnet und gefordert die Reichweite des geplanten Gesetzesentwurfs zu begrenzen und insbesondere die zivilrechtliche Haftung aus dem Gesetz zu streichen.<ref>[https://www.netzwerk-ebd.de/nachrichten/vci-bavc-europaeisches-lieferkettengesetz-kommission-schiesst-uebers-ziel-hinaus/ VCI & BAVC | Europäisches Lieferkettengesetz: Kommission schießt übers Ziel hinaus] etzwerk-ebd.de vom 23.03.2022, abgerufen am 08.12.2022</ref><span style="text-decoration: none"> <span style="font-weight: normal">Derartige Forderungen kritisierten zivilgesellschaftliche Akteure als ''„irreführend“.''</span></span><ref name=":0"><span class="reference-text"><span class="reference-text"><span class="reference-text">[https://lieferkettengesetz.de/pressemitteilung/faktencheck-unternehmenshaftung-initiative-lieferkettengesetz-widerlegt-behauptungen-von-wirtschaftsverbanden/ Faktencheck: Initiative Lieferkettengesetz widerlegt irreführende Behauptungen von Wirtschaftsverbänden zur Unternehmenshaftung – Lieferkettengesetz ohne Haftung wirkungslos] lieferkettengesetz.de vom 02.09.2020, abgerufen am 07.11.2022</span></span></span></ref> <span class="ve-pasteProtect" style="text-decoration: none" data-ve-attributes="{"style":"text-decoration: none"}"><span class="ve-pasteProtect" style="font-weight: normal" data-ve-attributes="{"style":"font-weight: normal"}">''<span class="ve-pasteProtect" style="font-style: normal" data-ve-attributes="{"style":"font-style: normal"}">Ein Lieferkettengesetz ohne Haftung sei</span> „wirkungslos“.''</span></span><ref name=":02"><span class="reference-text"><span class="reference-text"><span class="reference-text">[https://lieferkettengesetz.de/pressemitteilung/faktencheck-unternehmenshaftung-initiative-lieferkettengesetz-widerlegt-behauptungen-von-wirtschaftsverbanden/ Faktencheck: Initiative Lieferkettengesetz widerlegt irreführende Behauptungen von Wirtschaftsverbänden zur Unternehmenshaftung – Lieferkettengesetz ohne Haftung wirkungslos] lieferkettengesetz.de vom 02.09.2020, abgerufen am 07.11.2022</span></span></span></ref><span style="text-decoration: none"><span style="font-weight: normal">So konstatierte Johanna Kusch von der Initiative Lieferkettengesetz, dass Unternehmen mit ihrer Argumentation den Eindruck erweckten „''dass man [sie] für Vorgänge verantwortlich machen will, auf die sie keinerlei Einfluss haben“ <span style="font-style: normal">dies sei nach Auffassung der Initiative falsch: „</span>Sie sollen lediglich ihre eigenen Sorgfaltspflichten einhalten – und das ist zweifelsfrei möglich.“''</span></span> ===2012: VCI bei Klimawandel-Leugnern=== Der Geschäftsführer des VCI, Utz Tillmann nahm an der sog. "Fünften Internationalen Klima- und Energiekonferenz" (30.11–1.12.2012 in München) der Organisation [[Europäisches Institut für Klima und Energie]] (Eike) teil.<ref>[http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/5._IKEK_Muenchen/Programm_5._IKEK_V3-1.pdf 5. Internationale Klima & Energiekonferenz (IKEK) München - Programm], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 29.02.2016</ref><ref>[http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/5-ikek-muenchen-i-merkels-energiewende-der-gruene-staatsstreich/ 5. IKEK München - Kurzbericht], eike-klima-energie.eu vom 06.12.2012, abgerufen am 29.92.2016</ref> Tillmann hielt eine Rede über „die Auswirkungen des deutschen Energiekonzeptes auf die Chemieindustrie“.<ref>[http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/5._IKEK_Muenchen/TILLMANN%20Auswirkungen_Energiewende_Chem_Industrie_Vortrag-121130_.pdf Präsentation der Rede], eike-klima-energie.eu, abgerufen am 29.02.2016</ref> Eike ist eine deutsche Lobbygruppe gegen Klimapolitik.<ref>[http://taz.de/Gastauftritt-bei-Klimaskeptiker-Tagung/!106630/ Chemieindustrie hofiert Klimaleugner] taz vom 30.11.2012, abgerufen am 01.12.2012</ref> ===1999-2007 Der VCI und die REACH-Verordnung=== Ein weiteres Beispiel für die Lobbyaktivität des VCI ist die erfolgreiche Abschwächung der REACH-Verordnung, einem anfangs ambitionierten Vorschlag der EU-Kommission zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien in der EU. Der von der Kommission im Jahr 1999 vorgelegte Vorschlag sollte Regeln schaffen, um die Auswirkungen von Chemikalien auf Umwelt und Gesundheit zu prüfen und zu bewerten. Besonders gefährliche Chemikalien sollten verpflichtend durch unbedenklichere Alternativen ersetzt werden. <ref>[http://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/die-umsetzung-von-reach Umsetzung REACH] Website Umweltbundesamt, aufgerufen am 29.03.2016</ref> Die Vorschläge der EU-Kommission stießen auf Kritik der Chemielobby, vor allem vertreten durch BASF und dem VCI. Eigens finanzierte Studien prognostizierten erhebliche Wettbewerbsnachteile und hohe Arbeitsplatzverluste. EU-Kommission und die Öffentlichkeit zweifelten die Studienergebnisse jedoch an. Darüber hinaus stand der VCI während der Verhandlungen in regem Austausch mit dem Europaabgeordneten Hartmut Nassauer (CDU), der im Binnenmarkt-Ausschuss für REACH zuständig war. Zusätzlich wurde die Bush-Regierung und die US-amerikanische Unternehmen über die Vorhaben der EU-Kommission informiert, die ihrerseits eine Gegenkampagne starteten und vor den Auswirkungen für die US-Industrie warnten. <ref>[http://lawdigitalcommons.bc.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1980&context=lsfp The EU's New Impact on American Environmental Regulation] Boston Law School, aufgerufen am 07.04.2016</ref> Für den VCI kann diese Lobbyarbeit als Erfolg verbucht werden: in einem gemeinsamen Positionspapier mit der Bundesregierung und der Chemiegewerkschaft IG BCE spiegelte sich weitgehend die weiche, US-amerikanische Position wider. Im Jahresbericht 2005 verkündete der VCI einen weiteren Erfolg: Nassauer habe die VCI-Vorschläge weitgehend übernommen und als praktikable Alternative zum Kommissionsentwurf vorgestellt. <ref>[http://www.eu-koordination.de/PDF/eur0606.pdf EU Rundschreiben: Umweltaktionsprogramm] Website Deutscher Naturschutzring, aufgerufen am 29.03.2016</ref> Die abgespeckte REACH-Verordnung wurde schließlich im Jahr 2006 verabschiedet und trat 2007 in Kraft. Die schrittweise Umsetzung soll bis 2020 erfolgen. Mittlerweile gibt auch der VCI zu, dass sich durch die Verordnung schon heute positive Effekte für den Schutz von Mensch und Umwelt erkennen lassen. Weiterhin kritisch positioniert sich der Verband zum hohen Verwaltungsaufwand und warnt vor Kostensteigerungen sowie Innovations- und Wettbewerbsnachteilen gegenüber internationalen Bewerbern. Eine genaue Bewertung der Folgen könne aber erst 2018 nach der Implementation der nächsten Registrierungsphase abgegeben werden. <ref>[https://www.vci.de/top-themen/reach-umsetzung.jsp Umsetzung REACH] Website VCI, aufgerufen am 29.03.2016</ref> www.bdl.aero] }} <banner src="Spenden" time="10"></banner> Der '''Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)''' ist ein Interessenverband der Luftverkehrswirtschaft in Deutschland. Er besteht aus 13 Mitgliedern (Fluggesellschaften, Flughäfen, Dienstleistungen für den Luftverkehr). Der BDL setzt sich nachdrücklich ein für eine deutliche bis vollständige Entlastung des Luftverkehrs von Steuern und Gebühren, sowie gegen eine "wettbewerbsverzerrende Regulierung" des Luftverkehrs. Auch fordert der BDL eine "Anpassung" des Streikrechts. Zudem bagatellisiert der BDL die klimatischen Auswirkungen des Luftverkehrs. ==Ausrichtung und Ziele== Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. sieht sich als die gemeinsame Stimme der deutschen Luftverkehrswirtschaft. Er vertritt und fördert die Interessen von Fluggesellschaften, Flughäfen, der Deutschen Flugsicherung und Leistungsanbietern im deutschen Luftverkehr. Auf seiner Homepage behauptet der BDL eine angeblich herausragende Relevanz des Flugverkehrs für den Wirtschaftsstandort Deutschland. <ref> [https://www.bdl.aero/ BDL], www.bdl.aero, abgerufen am 30.05.2025</ref> Der BDL fordert immer wieder die Minderung, bis hin zur Streichung von Steuern und Gebühren auf den Luftverkehr in Deutschland und den Abbau angeblich wettbewerbsverzerrender Regulierungen des Luftverkehrs. Weiter greift der BDL die Tarifautonomie an durch die Forderung an den Gesetzgeber, das Streikrecht "endlich anzupassen". Auch beim Klimaschutz müssten Wettbewerbsnachteile für deutsche und europäische Airlines dringend abgebaut werden.<ref> [https://www.bdl.aero/pressemitteilung/bdl-praesident-jens-bischof-zum-koalitionsvertrag-erste-schritte-fuer-eine-staerkung-des-luftverkehrs-rueckkehr-auf-erfolgsspur-braucht-zusaetzliche-massnahmen/ BDL Pressemitteilung Koalitionsvertrag], www.bdl.aero, abgerufen am 30.05.2025</ref> <ref> [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/72/e5/330840/Stellungnahme-Gutachten-SG2407040007.pdf Lobbyregister Bundestag BDL-Stellungnahme Wettbewerbsfähigkeit], www.lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 09.07.2025</ref> <ref> [https://aviation.direct/deutschland-bdl-fordert-abschaffung-der-luftverkehrssteuer BDL fordert Abschaffung Luftverkehrssteuer], aviation.direct, abgerufen am 01.05.2026</ref> <ref> [https://www.bdl.aero/statement/bdl-statement-zu-der-entscheidung-des-eu-verkehrsministerrates-zur-revision-der-fluggastrechteverordnung/ BDL-Statement Revision Fluggastrechteverordnung], www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026</ref> <ref> [https://www.bdl.aero/pressemitteilung/unverhaeltnismaessige-streiks-im-luftverkehr-belasten-standort-deutschland/ BDL-Statement Anpassung Streikrecht], www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026</ref> Im Vergleich dazu sieht der Verkehrsclub Deutschland e.V (VCD) die Notwendigkeit, Steuerprivilegien für den Flugverkehr zu reduzieren. Der VCD kritisiert die "Panikmache" der Luftverkehrswirtschaft gegen eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer. Zahlreiche andere europäische Länder erheben eine Luftverkehr- bzw. Ticketsteuer. Von einem deutschen Alleingang könne daher nicht gesprochen werden. Aufgrund der Nicht-Besteuerung von Kerosin und Verzicht auf Mehrwertsteuer bei Auslandsflügen entgingen dem Staat rund 12 Milliarden Euro jährlich.<ref> [https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/steuerprivilegien-im-flugverkehr-vcd-fordert-hoehere-luftverkehrsteuer-fuer-business-und-first-class VCD Pressemitteilungen Flugverkehr], www.vcd.org, abgerufen am 25.06.2025</ref> Mit einer Änderung des Luftverkehrssteuergesetzes zum 01.07.2026 kommt die Bundesregierung den wiederholten, nachdrücklichen Forderungen des BDL entgegen. Die Luftverkehrssteuer wird auf das Niveau von vor dem 01.05.2024 abgesenkt, was zu jährlichen Mindereinnahmen von 330 Mio Euro führt. Im Unterschied zum zweimonatigen "Tankrabatt" gilt diese Absenkung sogar unbefristet.<ref> [https://bundestagszusammenfasser.de/details?docid=1176 Änderung Luftverkehrssteuergesetz], www.bundestagszusammenfasser.de, abgerufen am 01.05.2026</ref> In einer ersten Verlautbarung erachtet der BDL diese Absenkung nur als ersten Schritt und fordert eine Entlastung der staatlichen Standortkosten in Höhe von 2 Milliarden Euro.<ref> [https://www.bdl.aero/statement/bdl-statement-zu-der-geplanten-ruecknahme-der-juengsten-erhoehung-der-luftverkehrsteuer-ab-2026/ BDL-Statement Rücknahme Erhöhung Luftverkehrssteuer], www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026</ref> ===Lobbytätigkeit=== Im Lobbyregister des Deutschen Bundestags ist der BDL seit 04.03.2022 eingetragen (Ersteintrag). Die finanziellen Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich auf 750.000 Euro. Die Mitgliedsbeiträge in 2024 beliefen sich auf 3,25 Mio Euro. Für 2024 werden 11 Personen benannt, die Interessenvertretung unmittelbar ausüben. Dem steht jedoch nur ein Vollzeitäquivalent von 2,55 der in der Interessenvertretung 2024 beschäftigten Personen gegenüber. Im Lobbyregistereintrag des BDL sind 13 Regelungsvorhaben aufgelistet, zu acht davon hat der BDL Stellungnahmen abgegeben.<ref name="lobbyregister-bdl"> [https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002929/71839?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3D%2522Bundesverband%2Bder%2BDeutschen%2BLuftverkehrswirtschaft%2Be.V.%2522%26pageSize%3D25%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister Bundestag - Eintrag BDL], abgerufen am 01.05.2026</ref> ==Kritik== ==="Klimafreundlichkeit" des Flugverkehrs=== Der BDL verbreitet auf seiner Homepage Narrative rund um klimaneutrales Fliegen.<ref> [https://www.bdl.aero/themen/klima-und-umweltschutz/ BDL Klima- und Umweltschutz], www.bdl.aero, abgerufen am 09.07.2025</ref> Über einen Link gelangt man auf ein vom BDL separiertes "Klimaschutz-Portal". Dieses Klimaschutz-Portal stellt Flugverkehr konsequent in Bezug mit Maßnahmen zum Klimaschutz, bis hin zu einer angeblichen Klimaneutralität. Es wird durchgehend und in optisch ansprechender Form das Narrativ verbreitet, Fliegen sei klimagerecht möglich.<ref> [https://www.klimaschutz-portal.aero/ Klimaschutz-Portal], www.klimaschutz-portal.aero, abgerufen am 04.06.2025</ref> Kritisch anzumerken ist die scheinbare Neutralität des Klimaschutz-Portals. Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass dahinter der BDL steckt, dies zeigt erst ein gezielter Blick ins Impressum.<ref> [https://www.klimaschutz-portal.aero/rechtliches/impressum/ Klimaschutz-Portal Impressum], www.klimaschutz-portal.aero, abgerufen am 25.06.2025</ref> Ein demgegenüber objektives und differenziertes Bild zu klimatischen Auswirkungen des Flugverkehrs zeigt die umfangreiche Studie "Klimawirkung des Luftverkehrs" des Umweltbundesamtes. Fazit der Studie ist, dass neben CO2-Emmissionen des Luftverkehrs auch Nicht-CO2-Klimaeffekte eine besondere Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise die Bildung von Kondensstreifen-Zirren und die Wirkung von Stickoxidemissionen auf die Ozon- und Methankonzentration.<ref> [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/fb_klimawirkung_des_luftverkehrs_0.pdf UBA-Studie Klimawirkung Luftverkehr], www.umweltbundesamt.de, abgerufen am 09.07.2025</ref> Des weiteren zieht atmosfair - eine Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt Reisen und der Kompensation von Treibhausgasen - in ihrem Airline Index 2024 ebenfalls ein deutlich kritischeres Fazit. Der globale Flugverkehr fällt beim Klimaschutz weiter zurück und verfehlt internationale Klimaziele.<ref> [https://www.atmosfair.de/de/airline-index-2024/ atmosfair Airline-Index 2024], www.atmosfair.de, abgerufen am 04.06.2025</ref> ==Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen== ===Der Vorstand=== *Präsident: Markus Steilemann, Covestro AG *Vizepräsidenten: Christian Hartel, Wacker Chemie AG und Markus Kamieth, BASF SE *Karsten Knobel, Henkel, AG & Co., KGaA (Stand Februar 2025) Quelle:<ref>[https://www.vci.de/der-vci/organisation-struktur/vorstand-praesidium/seiten.jsp Vorstand und Präsidium] vci.de, abgerufen am 02.03.2018</ref> ===Verbindungen zur internationalen Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP=== '''Mayer Brown LLP''' (ehemals Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP) ist eine internationale Wirtschaftskanzlei, die weltweit umsatzstarke Unternehmen und Finanzinstitutionen vertritt und die über enge Kontakte in Wirtschaft und Politik verfügt. In Deutschland hat die Kanzlei Büros in Düsseldorf und Frankfurt. Gegenüber Correctiv sagte ein ehemaliger Mitarbeiter über die Arbeit der Kanzlei: „Wir schlagen Brücken zwischen Unternehmen und Genehmigungsbehörden.“ <ref name=":1">[https://correctiv.org/aktuelles/wirtschaft/2025/01/28/bester-mann-der-grosskonzerne-das-lobby-netzwerk-von-friedrich-merz/ Der Mann der Großkonzerne: Das Lobby-Netzwerk von Friedrich Merz], correctiv.org, 28.01.2025, abgerufen am 10.04.2025</ref> Die Kanzlei fällt besonders durch ihre Verbindung zur chemischen Industrie und großen Unternehmen wie der BASF auf, die sie laut eigenen Angaben „seit 1983 in einer Vielzahl von Angelegenheiten an verschiedensten Standorten weltweit unterstützt“ hat.<ref name=":1" /> Kenneth Haar von der Organisation Corporate European Observatory sagte gegenüber Correctiv, Mayer Brown „werbe gezielt große Chemiekonzerne an, um strengere Gesetze in der EU zu verhindern.“ <ref name=":1" /> Im Februar 2015 hat sich Mayer Brown ins Lobbyregister der EU eingetragen. Von 2015 bis 2020 gab die Kanzlei an, 150.000 Euro im Jahr für Lobbyismus auszugeben, im Jahr 2021 und 2022 nur noch 60.000 Euro und im Jahr 2023 zwischen 50.000 und 100.000 Euro.<ref>[https://www.lobbyfacts.eu/datacard/mayer-brown-europe-brussels-llp?rid=878143516137-06&sid=196504 EU-Lobbyregistereintrag Mayer Brown Europe-Brussels LLP], lobbyfacts.eu, abgerufen am 10.04.2025</ref> Ab 2005 war CDU-Kanzlerkandidat [[Friedrich Merz]] als Partner und von 2017 bis 2021 als Senior Counsel für die Anwaltskanzlei tätig.<ref>[https://www.merz.cdu.de/sites/www.merz.cdu.de/files/downloads/cv-merz_1.pdf CV Friedrich Merz], merz.cdu.de, abgerufen am 10.04.2025</ref> Dabei soll Merz den Chemiekonzern BASF mehrmals als Anwalt vertreten haben (die entsprechenden Aufträge sollen aus den Jahren 2010 und 2011 stammen). <ref name=":1" /> *'''Wirken PFAS Regulierungsvorschläge der Europäischen Union 2023 - 2025''' Nachdem die Europäische Chemikalien Agentur ECHA im Februar 2023 einen Vorschlag für ein umfassendes PFAS-Verbot (umweltschädliche per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, die von vielen Chemiekonzernen hergestellt oder benutzt werden) veröffentlichte, zeigte sich die Kanzlei Mayer Brown in einer Pressemitteilung sehr kritisch. Das Verbot fuße auf weitgehend unbegründeten Annahmen, Vereinfachungen und Extrapolationen der Persistenz von PFAS und deren Zersetzung. <ref name=":2">[https://www.mayerbrown.com/en/insights/publications/2023/02/eu-proposed-restriction-on-pfas EU Proposed Restriction on PFAS], mayerbrown.com, 28.02.2023, abgerufen am 10.04.2025</ref> Mayer Brown rief Unternehmen in dem Statement dazu auf, zu prüfen, ob sie von einem Verbot der Stoffe betroffen sein könnten und gegebenenfalls dagegen zu klagen. Das Team von Mayer Brown sei bereit, bei der praktischen Umsetzung und den möglichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Beschränkung von PFAS zu beraten, heißt es in der Mitteilung.<ref name=":2" /> *'''Klagen gegen EU-Verbote von Chemikalien''' '''BASF gewinnt gegen EU bei Fipronil Verbot (2018)''' Im Mai 2018 vertrat Mayer Brown BASF bei einer erfolgreichen Klage gegen das Verbot des Pflanzen-Pestizids Fipronil, das die EU-Kommission 2013 zum Schutz von Bienen eingeführt hatte. Das Verbot wurde vom EU-Gerichtshof aufgehoben, da vorher keine ausreichende Risikoanalyse der Maßnahme stattgefunden habe.<ref>[https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2018-05/cp180068en.pdf General Court of the European Union Press Release No. 68/18], curia.europa.eu, 17.05.2018, abgerufen am 10.04.2025</ref> ===Mitglieder=== 13 Unternehmen und Verbände aus der Luftfahrt sind Mitglied im BDL.<ref>[https://www.bdl.aero/der-verband/mitglieder/ BDL-Mitglieder], www.bdl.aero, abgerufen am 21.05.2025</ref> *Condor Flugdienst GmbH *Eurowings Gmbh *Lufthansa Group *TUIfly GmbH *European Air Transport Leipzig GmbH (DHL) *Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V. *Flughafen Berlin Brandenburg GmbH *Fraport AG *Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. *DFS Deutsche Flugsicherung GmbH *Airline Assistance Switzerland *Gebr. Heinemann SE & Co. KG *WISAG Aviation Service Holding SE ===Der Vorstand=== Der Vorstand setzt sich zusammen aus Präsident und Hauptgeschäftsführer. *Präsident: Jens Bischof, Eurowings Aviation GmbH *Hauptgeschäftsführer: Dr. Joachim Lang (vorher 1998 bis 1999 Bundesrat, 1999 bis 2006 CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 2006-2007 Bundeskanzleramt)<ref>[https://www.bdl.aero/wp-content/uploads/2024/06/BDL-Lebenslauf-Dr-Joachim-Lang-DE.pdf Lebenslauf Dr. Joachim Lang BDL] www.bdl.aero, abgerufen am 09.07.2025</ref> Beide üben ihre Funktionen aus seit Juli 2024.<ref> [https://www.bdl.aero/der-verband/vorstand/ BDL-Vorstand], www.bdl.aero, abgerufen am 04.06.2025</ref> ===Das Präsidium=== Das Präsidium besteht aus insgesamt 13 Personen, die das jeweilige Mitglied im BDL vertreten.<ref> [https://www.bdl.aero/der-verband/praesidium/ BDL-Präsidium], www.bdl.aero, abgerufen am 04.06.2025</ref> ===Mitgliedschaften=== Der BDL hat sich gut vernetzt über seine Mitgliedschaften in zehn Organisationen.<ref name="lobbyregister-bdl" /> *Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. *Wirtschaftsrat der CDU e.V. *Wirtschaftsforum der SPD e.V. *Aircargo Club Deutschland *DIN Normausschuss *Liberaler Mittelstand e.V. *European Logistics Plattform, ELP *Deutsche Gesellschaft für Reiserecht e.V., DGfR *Schlichtungsstelle Reise & Verkehr e.V. *Wirtschaftvereinigung der Grünen e.V. *International Sustainabilty and Carbon Certification e.V. {{spendenbanner}} ==Einzelnachweise== <references /> [[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]] [[Kategorie:Chemie]] [[Kategorie:Wirtschaftsverband]] [[Kategorie:EU]] [[Category:Klima]] [[Kategorie:Lieferkettengesetz]]Wirtschaftsverband]] [[Category:Klima]]
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| Hauptsitz = Berlin |
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| Lobbybüro = Haus der Luftfahrt, Friedrichstraße 79, 10117 Berlin |
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Der '''Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)''' ist ein Interessenverband der Luftverkehrswirtschaft in Deutschland. Er besteht aus 13 Mitgliedern (Fluggesellschaften, Flughäfen, Dienstleistungen für den Luftverkehr). |
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Der BDL setzt sich nachdrücklich ein für eine deutliche bis vollständige Entlastung des Luftverkehrs von Steuern und Gebühren, sowie gegen eine "wettbewerbsverzerrende Regulierung" des Luftverkehrs. Auch fordert der BDL eine "Anpassung" des Streikrechts. Zudem bagatellisiert der BDL die klimatischen Auswirkungen des Luftverkehrs. |
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+ | ==Ausrichtung und Ziele== |
| + | Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. sieht sich als die gemeinsame Stimme der deutschen Luftverkehrswirtschaft. Er vertritt und fördert die Interessen von Fluggesellschaften, Flughäfen, der Deutschen Flugsicherung und Leistungsanbietern im deutschen Luftverkehr. Auf seiner Homepage behauptet der BDL eine angeblich herausragende Relevanz des Flugverkehrs für den Wirtschaftsstandort Deutschland. <ref> [https://www.bdl.aero/ BDL], www.bdl.aero, abgerufen am 30.05.2025</ref>
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| − | + |
Der BDL fordert immer wieder die Minderung, bis hin zur Streichung von Steuern und Gebühren auf den Luftverkehr in Deutschland und den Abbau angeblich wettbewerbsverzerrender Regulierungen des Luftverkehrs. Weiter greift der BDL die Tarifautonomie an durch die Forderung an den Gesetzgeber, das Streikrecht "endlich anzupassen". Auch beim Klimaschutz müssten Wettbewerbsnachteile für deutsche und europäische Airlines dringend abgebaut werden.<ref> [https://www.bdl.aero/pressemitteilung/bdl-praesident-jens-bischof-zum-koalitionsvertrag-erste-schritte-fuer-eine-staerkung-des-luftverkehrs-rueckkehr-auf-erfolgsspur-braucht-zusaetzliche-massnahmen/ BDL Pressemitteilung Koalitionsvertrag], www.bdl.aero, abgerufen am 30.05.2025</ref> <ref> [https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/72/e5/330840/Stellungnahme-Gutachten-SG2407040007.pdf Lobbyregister Bundestag BDL-Stellungnahme Wettbewerbsfähigkeit], www.lobbyregister.bundestag.de, abgerufen am 09.07.2025</ref> <ref> [https://aviation.direct/deutschland-bdl-fordert-abschaffung-der-luftverkehrssteuer BDL fordert Abschaffung Luftverkehrssteuer], aviation.direct, abgerufen am 01.05.2026</ref> <ref> [https://www.bdl.aero/statement/bdl-statement-zu-der-entscheidung-des-eu-verkehrsministerrates-zur-revision-der-fluggastrechteverordnung/ BDL-Statement Revision Fluggastrechteverordnung], www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026</ref> <ref> [https://www.bdl.aero/pressemitteilung/unverhaeltnismaessige-streiks-im-luftverkehr-belasten-standort-deutschland/ BDL-Statement Anpassung Streikrecht], www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026</ref>
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| − | + | Im Vergleich dazu sieht der Verkehrsclub Deutschland e.V (VCD) die Notwendigkeit, Steuerprivilegien für den Flugverkehr zu reduzieren. Der VCD kritisiert die "Panikmache" der Luftverkehrswirtschaft gegen eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer. Zahlreiche andere europäische Länder erheben eine Luftverkehr- bzw. Ticketsteuer. Von einem deutschen Alleingang könne daher nicht gesprochen werden. Aufgrund der Nicht-Besteuerung von Kerosin und Verzicht auf Mehrwertsteuer bei Auslandsflügen entgingen dem Staat rund 12 Milliarden Euro jährlich.<ref> [https://www.vcd.org/service/presse/pressemitteilungen/steuerprivilegien-im-flugverkehr-vcd-fordert-hoehere-luftverkehrsteuer-fuer-business-und-first-class VCD Pressemitteilungen Flugverkehr], www.vcd.org, abgerufen am 25.06.2025</ref> |
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| − | + |
Mit einer Änderung des Luftverkehrssteuergesetzes zum 01.07.2026 kommt die Bundesregierung den wiederholten, nachdrücklichen Forderungen des BDL entgegen. Die Luftverkehrssteuer wird auf das Niveau von vor dem 01.05.2024 abgesenkt, was zu jährlichen Mindereinnahmen von 330 Mio Euro führt. Im Unterschied zum zweimonatigen "Tankrabatt" gilt diese Absenkung sogar unbefristet.<ref> [https://bundestagszusammenfasser.de/details?docid=1176 Änderung Luftverkehrssteuergesetz], www.bundestagszusammenfasser.de, abgerufen am 01.05.2026</ref>
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| − | + |
In einer ersten Verlautbarung erachtet der BDL diese Absenkung nur als ersten Schritt und fordert eine Entlastung der staatlichen Standortkosten in Höhe von 2 Milliarden Euro.<ref> [https://www.bdl.aero/statement/bdl-statement-zu-der-geplanten-ruecknahme-der-juengsten-erhoehung-der-luftverkehrsteuer-ab-2026/ BDL-Statement Rücknahme Erhöhung Luftverkehrssteuer], www.bds.aero, abgerufen am 01.05.2026</ref>
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| − | + | Im Lobbyregister des Deutschen Bundestags ist der BDL seit 04.03.2022 eingetragen (Ersteintrag). Die finanziellen Aufwendungen im Bereich der Interessenvertretung im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich auf 750.000 Euro. Die Mitgliedsbeiträge in 2024 beliefen sich auf 3,25 Mio Euro. |
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| − | Im |
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| − | + |
Für 2024 werden 11 Personen benannt, die Interessenvertretung unmittelbar ausüben. Dem steht jedoch nur ein Vollzeitäquivalent von 2,55 der in der Interessenvertretung 2024 beschäftigten Personen gegenüber. |
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| − | + |
Im Lobbyregistereintrag des BDL sind 13 Regelungsvorhaben aufgelistet, zu acht davon hat der BDL Stellungnahmen abgegeben.<ref name="lobbyregister-bdl"> [https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R002929/71839?backUrl=%2Fsuche%3Fq%3D%2522Bundesverband%2Bder%2BDeutschen%2BLuftverkehrswirtschaft%2Be.V.%2522%26pageSize%3D25%26filter%255Bactivelobbyist%255D%255Btrue%255D%3Dtrue%26sort%3DRELEVANCE_DESC Lobbyregister Bundestag - Eintrag BDL], abgerufen am 01.05.2026</ref> |
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| − | + | ==Kritik== |
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| − | + | ==="Klimafreundlichkeit" des Flugverkehrs=== |
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Der BDL verbreitet auf seiner Homepage Narrative rund um klimaneutrales Fliegen.<ref> [https://www.bdl.aero/themen/klima-und-umweltschutz/ BDL Klima- und Umweltschutz], www.bdl.aero, abgerufen am 09.07.2025</ref> Über einen Link gelangt man auf ein vom BDL separiertes "Klimaschutz-Portal". Dieses Klimaschutz-Portal stellt Flugverkehr konsequent in Bezug mit Maßnahmen zum Klimaschutz, bis hin zu einer angeblichen Klimaneutralität. Es wird durchgehend und in optisch ansprechender Form das Narrativ verbreitet, Fliegen sei klimagerecht möglich.<ref> [https://www.klimaschutz-portal.aero/ Klimaschutz-Portal], www.klimaschutz-portal.aero, abgerufen am 04.06.2025</ref> |
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| − | + |
Kritisch anzumerken ist die scheinbare Neutralität des Klimaschutz-Portals. Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass dahinter der BDL steckt, dies zeigt erst ein gezielter Blick ins Impressum.<ref> [https://www.klimaschutz-portal.aero/rechtliches/impressum/ Klimaschutz-Portal Impressum], www.klimaschutz-portal.aero, abgerufen am 25.06.2025</ref>
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| − | + |
Ein demgegenüber objektives und differenziertes Bild zu klimatischen Auswirkungen des Flugverkehrs zeigt die umfangreiche Studie "Klimawirkung des Luftverkehrs" des Umweltbundesamtes. Fazit der Studie ist, dass neben CO2-Emmissionen des Luftverkehrs auch Nicht-CO2-Klimaeffekte eine besondere Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise die Bildung von Kondensstreifen-Zirren und die Wirkung von Stickoxidemissionen auf die Ozon- und Methankonzentration.<ref> [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/fb_klimawirkung_des_luftverkehrs_0.pdf UBA-Studie Klimawirkung Luftverkehr], www.umweltbundesamt.de, abgerufen am 09.07.2025</ref> |
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| − | + |
Des weiteren zieht atmosfair - eine Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt Reisen und der Kompensation von Treibhausgasen - in ihrem Airline Index 2024 ebenfalls ein deutlich kritischeres Fazit. Der globale Flugverkehr fällt beim Klimaschutz weiter zurück und verfehlt internationale Klimaziele.<ref> [https://www.atmosfair.de/de/airline-index-2024/ atmosfair Airline-Index 2024], www.atmosfair.de, abgerufen am 04.06.2025</ref>
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==Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen== |
==Organisationsstruktur, Personal und Verbindungen== |
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| − | + | ===Mitglieder=== |
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13 Unternehmen und Verbände aus der Luftfahrt sind Mitglied im BDL.<ref>[https://www.bdl.aero/der-verband/mitglieder/ BDL-Mitglieder], www.bdl.aero, abgerufen am 21.05.2025</ref>
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| − | + | *Condor Flugdienst GmbH |
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| + | *Eurowings Gmbh |
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| + | *Lufthansa Group |
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| + | *TUIfly GmbH |
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| + | *European Air Transport Leipzig GmbH (DHL) |
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| + |
*Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V. |
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| + | *Flughafen Berlin Brandenburg GmbH |
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| + | *Fraport AG |
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| + |
*Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. |
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| + | *DFS Deutsche Flugsicherung GmbH |
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| + | *Airline Assistance Switzerland |
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| + |
*Gebr. Heinemann SE & Co. KG
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| + | *WISAG Aviation Service Holding SE |
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| − | + | ===Der Vorstand===
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Der Vorstand setzt sich zusammen aus Präsident und Hauptgeschäftsführer. |
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| − | + | *Präsident: Jens Bischof, Eurowings Aviation GmbH |
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*Hauptgeschäftsführer: Dr. Joachim Lang (vorher 1998 bis 1999 Bundesrat, 1999 bis 2006 CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 2006-2007 Bundeskanzleramt)<ref>[https://www.bdl.aero/wp-content/uploads/2024/06/BDL-Lebenslauf-Dr-Joachim-Lang-DE.pdf Lebenslauf Dr. Joachim Lang BDL] www.bdl.aero, abgerufen am 09.07.2025</ref> |
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| − | + |
Beide üben ihre Funktionen aus seit Juli 2024.<ref> [https://www.bdl.aero/der-verband/vorstand/ BDL-Vorstand], www.bdl.aero, abgerufen am 04.06.2025</ref>
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| − | + | ===Das Präsidium=== |
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| + |
Das Präsidium besteht aus insgesamt 13 Personen, die das jeweilige Mitglied im BDL vertreten.<ref> [https://www.bdl.aero/der-verband/praesidium/ BDL-Präsidium], www.bdl.aero, abgerufen am 04.06.2025</ref> |
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| − | + | ===Mitgliedschaften=== |
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Der BDL hat sich gut vernetzt über seine Mitgliedschaften in zehn Organisationen.<ref name="lobbyregister-bdl" />
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| − | + | *Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. |
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| + | *Wirtschaftsrat der CDU e.V. |
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| + | *Wirtschaftsforum der SPD e.V. |
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| + | *Aircargo Club Deutschland |
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| + | *DIN Normausschuss |
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| + | *Liberaler Mittelstand e.V. |
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| + | *European Logistics Plattform, ELP |
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| + | *Deutsche Gesellschaft für Reiserecht e.V., DGfR |
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| + | *Schlichtungsstelle Reise & Verkehr e.V. |
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| + | *Wirtschaftvereinigung der Grünen e.V. |
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| + | *International Sustainabilty and Carbon Certification e.V. |
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[[Kategorie:Lobbyisten in Ministerien]] |
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[[Category:Klima]] |
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