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Deutsche Post AG bzw. Deutsche Post DHL Group
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Branche Logistik
Hauptsitz Charles-de-Gaulle-Str. 20, Bonn
Lobbybüro Deutschland Friedrichstraße 82, Berlin
Lobbybüro EU Avenue d'Auderghem 22-28, Brüssel
Webadresse www.dpdhl.com


Die Deutsche Post AG (Deutsche Post) mit Sitz in Bonn ist das weltweit führende Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation. Sie entstand aus der Privatisierung der Behörde Deutsche Bundespost. In der Öffentlichkeit tritt der Konzern unter der Bezeichnung "Deutsche Post DHL Group" auf. Im Jahr 2020 erzielte der Konzern einen Umsatz von mehr als 66 Milliarden Euro und beschäftigte rund 570.000 Mitarbeiter*innen in über 220 Ländern und Territorien.[1]

Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz der Deutschen Post ist Oliver Rösler, der zuvor für die CDU als Bereichsleiter für Marketing und Interne Kommunikation tätig war.[2]

Den Posten von Rainer Wend (ehem. SPD) als Cheflobbyist in Berlin hat mit Volker Ratzmann ein weiterer Ex-Politiker (Die Grünen) übernommen. Ratzmann war zuvor baden-württembergischer Staatssekretär und Dienststellenleiter und Leiter der Abteilung Politische Angelegenheiten der Vertretung des Landes Baden-Württemberg, sowie für die Grünen im Abgeordnetenhaus in Berlin.[3]

Seit 2017 ist Daniel Holefleisch, Ehemann von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock als Lobbyist für die Deutsche Post tätig. Seinen Posten als "Senior Expert Corporate Affairs" in der Konzernrepräsentanz in Berlin will er im Falle eines Wahlsieges nach eigener Aussage aufgeben.[4][5]

In Brüssel ist der ehemalige SPD-Ministerpräsident von Schleswig Holstein Torsten Albig seit 2017 als Lobbyist für den Konzern beschäftigt. Er ist damit Nachfolger von Christian Dürig, der in den 90ern Bundesgeschäftsführer der CDU war.[6] Mitra Qurban, seit 2018 Director of Public Affairs in Brüssel, hat bis zu ihrem Wechsel zur Deutschen Post im Jahr 2011 bei "Netzwerk Berlin", einem Zusammenschluss von SPD-Abgeordneten gearbeitet.[7]


Sponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Post AG DHL Group darf laut Parteiengesetz nicht an Parteien spenden, da sie noch teilweise Staatskonzern ist. Das Sponsoring beispielsweise von Parteitagen ist aber bisher nicht geregelt. [8] So wurden 2018 die SPD „Führungsakademie soziale Demokratie“ und der Parteitag von der Deutsche Post DHL mit 20.000 Euro mitfinanziert. Ebenso bekamen die FDP und die CDU und CSU finanzielle Unterstüzung für Parteitage, allerdings ohne Angabe über die Höhe. Auch die Grünen erhielten Unterstützung für ihre Bundesdelegiertenkonferenz, mit 3.250 Euro jedoch verhältnismäßig wenig.[98]

Einflussnahme auf die Arbeitsmarktpolitik über das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Post-Stiftung, eine Stiftung der Deutschen Post, ist alleiniger Gesellschafter und Hauptfinanzier des Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA). Präsident des IZA ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel. Die arbeitsmarktpolitischen Positionen des IZA entsprechen im Wesentlich denen der Arbeitgeber:innen, zu denen auch der Post-Konzern gehört: Ablehnung des Mindestlohns, Ausweitung des Niedriglohnsektors und Heraufsetzung des Renteneintrittsalters.[109] Seit 2016 leitet Hilmar Schneider das IZA. Sein Vorgänger Zimmermann forderte, auch den Arbeitsmarkt in das Freihandelsabkommen TTIP einzubeziehen.[1110]

Struktur und Akteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Post AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft. Die Anteile der die Bundesrepublik Deutschland wurden in den vergangenen Jahren an die KfW übertragen mit dem Ziel, die Deutsche Post vollständig zu privatisieren .[1211]

Vorstand der Deutschen Post AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder des Vorstands sind hier abrufbar. Zu ihnen gehören:

  • Frank Appel (Vorstandsvorsitz). Ihm untersteht u.a. der Zentralbereich "Politik & Regulierungsmanagement"

Aufsichtsrat der Deutschen Post AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind hier abrufbar.

Lobbyist:innen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Lobbyist:innen sind:

Ehemalige

  • Rainer Wend, Zentralbereichsleiter Politik und Unternehmensverantwortung

Cheflobbyist bis 2020. Der SPD-Politiker Rainer Wend war bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags und bis 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit. Wend war bis 2018 Präsident des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland und war Kurator der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).[1312] Wends Posten hat Volker Ratzmann (Grünen) übernommen.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Post ist Mitglied der folgenden Organisationen:

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angaben im EU-Transparenzregister


Aktuelle Informationen aus der Welt des Lobbyismus[Quelltext bearbeiten]

https://twitter.com/lobbycontrol https://www.facebook.com/lobbycontrol https://www.instagram.com/lobbycontrol https://www.lobbycontrol.de/newsletter-lobbypedia/Vernetzen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

{{BoxUnternehmen
        
        | Name             = Deutsche Post AG bzw. Deutsche Post DHL Group
        
        | Logo             = [[Bild:<datei>|center]]
        
        | Branche          = Logistik
        
        | Geschäftsfelder  = Logistik und Briefkommunikation
        
        | Hauptsitz        = Charles-de-Gaulle-Str. 20, Bonn
        
        | Lobbybüro Deutschland = Friedrichstraße 82, Berlin
        
        | Lobbybüro EU = Avenue d'Auderghem 22-28, Brüssel
        
        | Homepage         = [http://www.dpdhl.com/de.html www.dpdhl.com]
        
        }}
        

        Die Deutsche Post AG ('''Deutsche Post''') mit Sitz in Bonn ist das weltweit führende Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation. Sie entstand aus der Privatisierung der Behörde Deutsche Bundespost. In der Öffentlichkeit tritt der Konzern unter der Bezeichnung "Deutsche Post DHL Group" auf. Im Jahr 2020 erzielte der Konzern einen Umsatz von mehr als 66 Milliarden Euro und beschäftigte rund 570.000 Mitarbeiter*innen in über 220 Ländern und Territorien.<ref>[https://www.dpdhl.com/content/dam/dpdhl/de/media-center/media-relations/documents/2021/factsheet-dpdhl-group-03-2021.pdf Daten & Fakten, Webseite pdhl], abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
        

        Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz der Deutschen Post ist [[Oliver Rösler]], der zuvor für die CDU als Bereichsleiter für Marketing und Interne Kommunikation tätig war.<ref>[https://de.linkedin.com/in/oliver-r%C3%B6seler-a555b5172 LinkedIn-Profil], abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
        

        Den Posten von Rainer Wend (ehem. SPD) als Cheflobbyist in Berlin hat mit Volker Ratzmann ein weiterer Ex-Politiker (Die Grünen) übernommen. Ratzmann war zuvor baden-württembergischer Staatssekretär und Dienststellenleiter und Leiter der Abteilung Politische Angelegenheiten der Vertretung des Landes Baden-Württemberg, sowie für die Grünen im Abgeordnetenhaus in Berlin.<ref>[https://de.linkedin.com/in/volker-ratzmann-2a16b082 LinkedIn-Profil], abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
        

        Seit 2017 ist Daniel Holefleisch, Ehemann von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock als Lobbyist für die Deutsche Post tätig. Seinen Posten als "Senior Expert Corporate Affairs" in der Konzernrepräsentanz in Berlin will er im Falle eines Wahlsieges nach eigener Aussage aufgeben.<ref>[https://de.linkedin.com/in/danielholefleisch LinkedIn-Profil], abgerufen am 21. 05. 2021</ref> <ref>[https://www.n-tv.de/politik/Ehemann-waere-Vollzeit-Vater-article22556472.html n-tv: Falls Baerbock Kanzlerin wird: Ehemann wäre Vollzeit-Vater, n-tv vom 16. 05. 2021], abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
        

        In Brüssel ist der ehemalige SPD-Ministerpräsident von Schleswig Holstein Torsten Albig seit 2017 als Lobbyist für den Konzern beschäftigt. Er ist damit Nachfolger von Christian Dürig, der in den 90ern Bundesgeschäftsführer der CDU war.<ref>[https://www.wiwo.de/politik/deutschland/lobbyismus-torsten-albig-deutsche-post-dhl/20709808-4.html Elisabeth Niejahr: Die Seitenwechsler des Jahres, Wirtschaftswoche vom 19.12.2017], abgerufen am 21. 05. 2021</ref> 
        
        Mitra Qurban, seit 2018 Director of Public Affairs in Brüssel, hat bis zu ihrem Wechsel zur Deutschen Post im Jahr 2011 bei "Netzwerk Berlin", einem Zusammenschluss von SPD-Abgeordneten gearbeitet.<ref>[https://be.linkedin.com/in/mitraqurban LinkedIn-Profil], abgerufen am 21. 05. 2021</ref> 
        

        ==Sponsoring==
        
        Die Deutsche Post AG DHL Group darf laut Parteiengesetz nicht an Parteien spenden, da sie noch teilweise Staatskonzern ist. Das Sponsoring beispielsweise von Parteitagen ist aber bisher nicht geregelt.<ref>[https://www.tagesspiegel.de/politik/modell-bahn-wie-parteien-geld-vom-staatskonzern-bekommen/26018202.html Albert Funk: Modell Bahn: Wie Parteien Geld vom Staatskonzern bekommen. Der Tagesspiegel vom 22. 07. 2020] abgerufen am 21. 05. 2021</ref>   So wurden 2018 die SPD „Führungsakademie soziale Demokratie“ und der Parteitag von der Deutsche Post DHL mit 20.000 Euro mitfinanziert. Ebenso bekamen die FDP und die CDU und CSU finanzielle Unterstüzung für Parteitage, allerdings ohne Angabe über die Höhe. Auch die Grünen erhielten Unterstützung für ihre Bundesdelegiertenkonferenz, mit 3.250 Euro jedoch verhältnismäßig wenig.<ref>[https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/lobbyismus/lobbyismus-auf-parteitagen-das-sind-die-sponsorinnen-der-parteien abgeordnetenwatch: Lobbyismus auf Parteitagen vom 12. 03. 2020] abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
        

        ==Einflussnahme auf die Arbeitsmarktpolitik über das [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA)==
        
        Die [[Deutsche Post-Stiftung]], eine Stiftung der Deutschen Post, ist alleiniger Gesellschafter und Hauptfinanzier des [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA). Präsident des IZA ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, [[Klaus Zumwinkel]].  Die arbeitsmarktpolitischen Positionen des IZA entsprechen im Wesentlich denen der Arbeitgeber:innen, zu denen auch der Post-Konzern gehört: Ablehnung des Mindestlohns, Ausweitung des Niedriglohnsektors und Heraufsetzung des Renteneintrittsalters.<ref>[http://www.heise.de/tp/artikel/44/44160/1.html Thomas Barth: Neoliberaler Think Tank unter Druck Das Institut für Zukunft der Arbeit und Lobbyismus Vorwürfe, Telepolis vom 17. 02. 2015], abgerufen am 19. 02. 2015</ref> Seit 2016 leitet Hilmar Schneider das IZA. Sein Vorgänger Zimmermann forderte, auch den Arbeitsmarkt in das Freihandelsabkommen [[TTIP]] einzubeziehen.<ref>[http://www.capital.de/meinungen/wie-frei-ist-unsere-welt.html Klaus F. Zimmermann: Wie frei ist unsere Welt?, Capital online vom 13. 06. 2013], Webseite abgerufen am 19. 02. 2014</ref>
        

        ==Struktur und Akteure==
        
        Die Deutsche Post AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft. Die Anteile der die Bundesrepublik Deutschland wurden in den vergangenen Jahren an die KfW übertragen mit dem Ziel, die Deutsche Post vollständig zu privatisieren .<ref>[https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Bundesvermoegen/Privatisierungs_und_Beteiligungspolitik/Beteiligungspolitik/deutsche-post-ag.html, Beteiligung des Bundes: Deutsche Post AG], abgerufen am 21. 05. 2021</ref> 
        

        ===Vorstand der Deutschen Post AG===
        
        Die Mitglieder des Vorstands sind [http://www.dpdhl.com/de/investoren/corporate_governance/vorstand.html hier] abrufbar. Zu ihnen gehören:
        

        *Frank Appel (Vorstandsvorsitz). Ihm untersteht u.a. der Zentralbereich "Politik & Regulierungsmanagement"
        

        ===Aufsichtsrat der Deutschen Post AG===
        
        Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind [https://www.dpdhl.com/de/ueber-uns/dpdhl-management/aufsichtsrat.html hier] abrufbar. 
        

        ===Lobbyist:innen===
        
        Wichtige Lobbyist:innen sind:
        

        *[[Oliver Rösler]], Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz
        
        *[[Alexander Kirschall]], Leiter der EU-Repräsentanz, Vorsitzender der Steuerungsgruppe ("Steering Committee") der [[European Logistics Platform]]
        
        *[[Mitra Qurban]], "Director of Public Affairs" in Brüssel
        
        *[[Torsten Albig]], Brüssel, "Vice President Corporate Representation"
        
        *[[Daniel Holefleisch]], Public Affairs, Berlin
        

        Ehemalige 
        

        *[[Rainer Wend]], Zentralbereichsleiter Politik und Unternehmensverantwortung
        

        Cheflobbyist bis 2020. Der SPD-Politiker [[Rainer Wend]] war bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags und bis 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit. Wend war bis 2018 Präsident des Netzwerks [[Europäische Bewegung Deutschland]] und war Kurator der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]] (INSM).<ref>[https://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/wend-zum-geschaeftsfuehrer-von-eutop-duesseldorf-bestellt-832584482 politik&kommunikation vom 10. 01. 2020], abgerufen am 21. 05. 2021</ref> Wends Posten hat Volker Ratzmann (Grünen) übernommen. 
        

        ==Mitgliedschaften==
        
        Die Deutsche Post ist Mitglied der folgenden Organisationen:
        

        *[[Alliance for European Logistics]] (AEL)
        
        *[[Association for European Airlines]] (AEA)
        
        *[[Deutsches Aktieninstitut]] (DAI)
        
        *[[European Logistics Platform]] (ELP)
        
        *[[European Association for Forwarding, Transport, Logistics and Customs Services]] (CLECAT)
        
        *[[European Express Association]] (EEA)
        
        *[[European Multi-Channel and Online Trade Association]] (EMOTA)
        
        *[[European Services Forum]] (ESF)
        
        *[[Federation of European Direct and Interactive Marketing]]] (FEDMA)
        

        ==Weiterführende Informationen==
        
        [http://ec.europa.eu/transparencyregister/public/consultation/displaylobbyist.do?id=48544465107-88&isListLobbyistView=true Angaben im EU-Transparenzregister]
        

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        ==Einzelnachweise==
        <references />
        

        [[Kategorie:Unternehmen]]
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==Sponsoring==
 
==Sponsoring==
Die Deutsche Post AG DHL Group darf laut Parteiengesetz nicht an Parteien spenden, da sie noch teilweise Staatskonzern ist. Das Sponsoring beispielsweise von Parteitagen ist aber bisher nicht geregelt. So wurden 2018 die SPD „Führungsakademie soziale Demokratie“ und der Parteitag von der Deutsche Post DHL mit 20.000 Euro mitfinanziert. Ebenso bekamen die FDP und die CDU und CSU finanzielle Unterstüzung für Parteitage, allerdings ohne Angabe über die Höhe. Auch die Grünen erhielten Unterstützung für ihre Bundesdelegiertenkonferenz, mit 3.250 Euro jedoch verhältnismäßig wenig.<ref>[https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/lobbyismus/lobbyismus-auf-parteitagen-das-sind-die-sponsorinnen-der-parteien abgeordnetenwatch: Lobbyismus auf Parteitagen vom 12. 03. 2020] abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
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Die Deutsche Post AG DHL Group darf laut Parteiengesetz nicht an Parteien spenden, da sie noch teilweise Staatskonzern ist. Das Sponsoring beispielsweise von Parteitagen ist aber bisher nicht geregelt.<ref>[https://www.tagesspiegel.de/politik/modell-bahn-wie-parteien-geld-vom-staatskonzern-bekommen/26018202.html Albert Funk: Modell Bahn: Wie Parteien Geld vom Staatskonzern bekommen. Der Tagesspiegel vom 22. 07. 2020] abgerufen am 21. 05. 2021</ref>  So wurden 2018 die SPD „Führungsakademie soziale Demokratie“ und der Parteitag von der Deutsche Post DHL mit 20.000 Euro mitfinanziert. Ebenso bekamen die FDP und die CDU und CSU finanzielle Unterstüzung für Parteitage, allerdings ohne Angabe über die Höhe. Auch die Grünen erhielten Unterstützung für ihre Bundesdelegiertenkonferenz, mit 3.250 Euro jedoch verhältnismäßig wenig.<ref>[https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/lobbyismus/lobbyismus-auf-parteitagen-das-sind-die-sponsorinnen-der-parteien abgeordnetenwatch: Lobbyismus auf Parteitagen vom 12. 03. 2020] abgerufen am 21. 05. 2021</ref>
   
 
==Einflussnahme auf die Arbeitsmarktpolitik über das [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA)==
 
==Einflussnahme auf die Arbeitsmarktpolitik über das [[Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit]] (IZA)==

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